Posts by NoName

    Hier noch ein paar Links


    Speziell für kleine Optiken mit 3 Zoll empfehle ich immer gerne die Seite von Matthias Juchert der hier seine visuellen Eindrücke für fast alle Messier Objekte beschreibt.


    Deep Sky Objekte


    Und hier noch eine Seite für Messier Objekte im Fernglas


    Messier im Fernglas
    Messier im 10x50 Fernglas Messier im Fernglas Messierobjekte mit dem Fernglas beobachten
    www.freunde-der-nacht.net


    Was mit kleinen Optiken zu erwarten ist, zeigt diese Seite



    What Can You See With a Telescope - Deep Sky Watch

    cs

    Sowohl visuell als auch fotografisch ist einiges möglich. guckst du hier



    und hier


    https://www.astrotreff.de/gallery/index.php?my-album-list/


    cs

    Hallo Dieter,


    wie bereits erwähnt, kann man mit diesem Teleskop nicht viel sehen was schnell zu Frustration und wie bei mir zur Aufgabe des Hobbys führt.
    Ein Junge in der Nachbarschaft meines Vaters hatte Interesse an dem Teleskop und ich konnte ihm mit diesem Geschenk ein Freude machen.


    cs

    Hallo Sven,

    nicht selbst was basteln kann.

    wie du oben in meinem Beitrag #9 sehen kannst, habe ich meine bisherige Fangspinne bereits selbst gebaut. Basis und Körper sind aus einem 20 mm Alustab gefertig, die FS Streben aus einem Blech mit 0,5 mm Dicke. Für eine Fangspinne mit 25 mm würde ich einen Alustab mit 25 mm Durchmesser nehmen, habe ich auch schon rumliegen, und die Streben wieder aus 0,5 mm Blech. Das sollte sogar einfacher sein, als die bisherige selbstgebaute Spinne, da auf dem 25 mm Körper mehr Platz für die Bohrungen und Gewinde ist.

    also 3 Armspinne!!!

    ja, aber 4 Spikes schauen einfacher eleganter aus.


    Grüße


    Peter

    Danke für eure Antworten und Ratschläge

    und du wirst mit deiner Kamera auch nicht mehr in den Fokus kommen.

    Hallo Stefan, Durch meine Umbauten komme ich derzeit mit Reducer in den Fokus. Die Höhe des eingefahrenen Focuser (Eingabefeld in MyNewton) habe ich mechanisch mit der Säge von 75 mm auf 45 mm verkürzt. Ebenfalls mechanisch habe ich die Länge des Innenrohrs (Eingabefeld in MyNewton) von 104 mm auf 65 mm verkürzt. Dadurch hat sich der Verstellweg des Innenrohrs (Eingabefeld in MyNewton) von 65 mm auf 45 mm verringert. Damit bin ich noch nicht ganz in den Fokus mit der ZwoAsi120Mc und aufgeschraubtem Reducer gekommen. Erst durch die Anhebung des FS von 6 mm auf 11 mm bin ich dann in den Fokus gekommen.


    Wegen der Einarm-"Spinne" (Das kann ja keine echte Spinne sein mit nur einem Arm

    Hallo Sven, mir gefallen ja eigentlich die Fotos mit 4 Spikes, weshalb ich eigentlich eine Fangarmspinne mit 4 Armen machen möchte. Auf dieser Seite werden die Effekte der Fangarmspinnen schön dargestellt.


    Curved Spider Vanes for imaging? - Beginning Deep Sky Imaging - Cloudy Nights
    Curved Spider Vanes for imaging? - posted in Beginning Deep Sky Imaging: Hi,    I just started serious imaging having recently acquired a real mount Orion…
    www.cloudynights.com


    Auf meine Frage "Größerer Fangspiegel sinnvoll ?" gibt es also eigentlich keine allgemeingültige Antwort. muss ich selber entscheiden ob der Aufwand und Nutzen sinnvoll ist. Für mich ist diese Frage aber schnell geklärt, wer nicht wagt der nicht gewinnt, deshalb werde ich das ausprobieren.


    Habe heute in MyNewton und Stellafane meine Teleskopdaten eingegeben für die Interpretation der Daten werde ich ein neues Thema aufmachen.


    Grüße


    Peter


    Hallo und Danke für eure Antworten,


    Bevor ich nun zu den Antworten komme und damit man nicht meine ganze DIY Serie lesen muß, aber einen Überblick hat, was bereits an Tuning gemacht wurde hier ein Bild.

    astrotreff.de/index.php?attachment/22197/


    Sowohl das OAZ Innen- als auch Außenrohr ist bis an die Grenze gekürzt, das war notwendig um mit dem Reducer in den Fokus zu kommen. Was man nicht so gut
    sieht sind die Fangspiegel Streben, die aus Blech mit nur 0,5 mm gefertigt sind, eine kleine Vorstellung gibt der Vergleich vom Bresser Org zum Bresser GTE.

    Für einen Tchibo Torpedo mit 76/700 einen Komakorrektor oder eine 1,5x Barlow einsetzen? Nicht wirklich nötig bzw. macht das Dingens noch lichtschwächer, oder? Den HS hat Peter doch schon höher gelegt, also liegt die Fokusebene schon weit genug draußen, so lese ich jedenfalls seine Angaben dazu.

    Ich möchte nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen und mir ist klar, das es irgendwann unvernünftig wird, obwohl es Spaß macht. Bisher hat mich mein Tuning außer Zeit nicht viel gekostet und denke, daß ohne großen finanziellen und persönlichen Aufwand die Grenze des Tuning erreicht ist. Die Fokusebene sollte durch die HS Anhebung um 11 mm bereits weit genug im OAZ liegen. Dadurch, daß ich OAZ Innen- und Außerrohr bereits bis zur Grenze des machbaren gekürzt habe, sollte Vignettierung auch nicht mehr so das Thema sein.

    Anderer Seits, das was ich gelernt habe und die "Angst" etwas zu verstellen die ich verlohren habe machen sich schon bezahlt.

    das ist unbezahlbar, ich baue das Torpedo mittlerweile mit verbundenen Augen auseinander und wieder zusammen und am wichtigsten, dabei keine Angst haben.


    Hier nun meine Ergebnisse aus der Seite die mir Technohell so freundlich zur Verfügung gestellt hat.


    Einmal mit Brennweite 700 mm ( ohne Reducer 0.5x)

    astrotreff.de/index.php?attachment/22198/


    und mit Brennweite 350 mm (mit Reducer 0.5x)

    astrotreff.de/index.php?attachment/22199/


    Bei Teleskop Express habe ich folgende FS gefunden.

    astrotreff.de/index.php?attachment/22200/


    Aufgrund der Berechnungen würde ich mich für D=31 entscheiden, da mir die nächste Größe D=46 für ein Tchibo mit 76 mm HS zu groß erscheint.

    Nachdem ich ja zwei Tchibo Torpedos habe kann ich eines visuell optimieren und eines fotografisch, wobei mit einem größeren FS die Grenze des
    sinnvollen Tunings sicherlich erreicht ist. Aber was sag ich da, mir spukt immer noch eine einarmige Fangspinne im Kopf herum.


    Grüße


    Peter


    PS: Vielleicht mache ich ja verschiedene Wechsel FS Spinnen zum einclippen in den Tubus ^^ ^^ ^^ ^^

    Guten Abend,


    Vor kurzem habe ich ja meine Optimierung des Tchibo Torpedos zum Foto Torpedo beschrieben. Als nächster Schritt spukt mir die Idee eines größeren Fangspiegels im Kopf herum. Zwei Überlegungen halten mich derzeit aber von der Umsetzung ab.


    1. Durch die Anhebung meines HS um 11 mm habe ich den Brennpunkt schon weiter in den OAZ verschoben was eine Vignetierung begünstigt.

    2. Bringt diese Maßnahme überhaupt einen Vorteil im Bezug auf die Ausleuchtung des kleinen Sensor der ZwoAsi 120 MC, von D=6,1mm.


    Gruß


    Peter

    in den Einstellungen in Siril, kannst du festlegen nach welchem Pattern ein Fits file debayerd werden soll

    Hallo Seraphin, wie in meinem Eingangspost gezeigt, habe ich mit dieser Einstellung bereits rumgespielt und jede möglich Interpolation ausprobiert, ohne Erfolg. Das gleiche habe ich mit den entsprechenden Einstellungen in DeepSkyStacker probiert, auch ohne Erfolg.


    Dann habe ich auch manuell im FITS Header dass Bayer Pattern GRBG eingetragen, ohne Erfolg. Ich habe jetzt zwar mit Fitswork einen Workaround, aber evtl. geht das auch über Seril Skripte.


    Grüße


    Peter

    könnte das nicht der Fehler sein?

    Hallo Sven,


    Ich denke mein Fehler war es nur die PNG aus dem LiveStacking zu speichern. Ein PNG hat nun mal keine Bayer Matrix und wenn Seril dann versucht ein FITS daraus zu machen, kann Seril im FITS Header keinen Eintrag vornehmen, da hierfür keine entsprechenden Metadaten vorhanden sind. Erst wenn man über z.B. AsiFitsViewer explizit eine Bayer Matrix zuweist, kommen die Farben ins Bild zurück.


    Leider habe ich noch keine Einstellung in SharpCap entdeckt, die sowohl die Speicherung der FITS Aufnahme Dateien und gleichzeitig ein LiveStacking zuläßt. Es geht also immer nur eins, entweder LiveStacking mit PNG Datein oder normale Aufnahme mit FITS Dateien. Mit Fitswork ist es übrigens möglich aus PNG Dateien zu stacken. Habe mal nur die ersten 50 Frames über Fitswork gestackt, das schaut dann so aus



    Außerdem habe ich noch Aufnahmen gefunden, die ohne LiveStacking aufgenommen wurden, also mit richtigen FITS Dateien, damit arbeit Siril dann klaglos.



    Werde also damit leben müssen, daß ungefähr 10 Stunden Aufnahmen vom Flammennebel, Rosettennebel, Bienenkorbhaufen und Pferdekopfnebel nur im PNG Format, mit den entsprechenden Einschränkungen beim Stacken, vorliegen. Also Linux User finde ich Seril natürlich gut und habe mich schon sehr daran gewöhnt, weshalb ich es auch zu meinem bevorzugtem Stacking Programm gemacht habe. Vor allem die Möglichkeit der Symbolischen Links, die unter Linux auch außerhalb des Entwicklermodus zugänglich sind, finde ich sehr hilfreich. Bei Dateien im FITS Format erstellt Siril für jede Datei nur einen Link, ohne die Datei erneut abzuspeichern.


    Grüße


    Peter

    die ASI120MC hat GRBG... nur mal so zur Information

    Hallo Bernd, stimmt wobei anscheinend die Aufnahmesoftware auch ein Mitspracherecht hat. Ich habe mir mal den FITS Header einer von AsiCap aufgenommenen Datei
    angeschaut, AsiCap hat sich dort für RGGB entschieden.

    astrotreff.de/index.php?attachment/22044/


    Wie oben erwähnt, habe ich zum Stacken nur Dateien im PNG Format, welche SharpCap während des LiveStacking abspeichert. Nach der Umrechung/Umwandlung, also Schritt eins im Siril Prozess, konvertiert Siril die PNG Dateien zu FITS Dateien.

    astrotreff.de/index.php?attachment/22046/


    Die erste Zeile des FITS Header zeigt, daß die von Siril erstellte Datei nicht dem FITS Standard entspricht und keine Angaben über ein Bayer Pattern enthält.

    Die von Converseen erstellte Datei hat noch weniger Metadaten.


    astrotreff.de/index.php?attachment/22047/

    Meine Überlegung war, irgendwie die Information eines geeigneten Bayer Pattern in die umgewandelten FITs Dateien zu bekommen.


    Hier noch das Ergebnis aus Siril nach Asinh Transformation, Anzeigemodus "Auto-Stretch"

    astrotreff.de/index.php?attachment/22048/


    Ich probiere heute mal das Komandozeilen Tool "mogrify" und berichte vom Ergebnis.


    Grüße


    Peter

    kann dass sein, dass das eine in der Ansicht gestrechte Version handelt?

    Hallo Sven, nein das sind alles Bildschirmcopy aus dem AsiFitsViewer.


    mit welcher Cam hast Du denn aufgenommen? Oder habe ich das überlesen?

    Hallo Bernd, nein du hast nichts überlesen, die Aufnahmen sind mit meiner ZwoAsi 120Mc entstanden. Wie man im Forum lesen kann, haben die ZwoAsi anscheinend ein wenig Probleme mit dem Bayer Pattern. Habe ich auch schon bei meinen Planetenaufnahmen gesehen, teilweise wurde neben RGGB auch BGGR verwendet. In diese Fall möchte ich aber mehr Seril als der Kamera den schwarzen Peter zuschieben.


    Hier eine kurze Info zur Vorgehensweise.


    1. Ausgangsmaterial sind PNG Dateien die SharpCap während des LiveStackings speichert.

    2. Diese wurden über das Linux Programm Converseen zu Fits Dateien umgewandelt

    3. Converseen bietet keine Möglichkeit ein Bayer Pattern anzuwenden.

    4. Die in Punkt 2 erstellte FITS Datei habe ich in AsiFitsViewer geöffnet (Bild 1)

    5. Innerhalb des AsiFitsViewer habe ich RGGB angewendet (Bild 2)

    6. Nachdem AsiFitsViewer das RGGB Pattern recht gut anwendet, sollte doch auch Siril in der Lage sein dies beim PreProcessing zu tun


    Ich habe auch schon den Versuch gemacht, beim ersten Schritt in Seril, der Umrechung, den Debayer Haken zu setzen. Dabei wird von Siril aus dem Ausgangs PNG im Siril Arbeitsverzeichnis eine entsprechende FITS Datei erzeugt. Aber auch in deser Datei sind keine Farbinformation zu finden und schaut aus wie die unter Punkt 2 genannte Converseen Datei. Der AsiFitsViewer zeigt auch hier das gleiche Debayer Ergebniss wie unter Punkt 4 und 5 beschrieben.


    Als nächstes möchte ich probieren, die unter Punkt 2 erstellt Datei mit dem DeepSkyStacker zu bearbeiten und mit diesen Einstellungen ein wenig testen.

    astrotreff.de/index.php?attachment/22009/


    Grüße


    Peter

    Hallo Zusammen,


    Siril scheint beim Debayern Probleme mit der Bayer Maske zu haben.


    In AsiFitsViewer wird die Ausgangsdatei wie folgt angezeigt.

    astrotreff.de/index.php?attachment/22002/


    Wenn ich nun das Bayer Pattern RGGB auf die Ausgangsdatei anwende, schaut das Ergebnis so aus

    astrotreff.de/index.php?attachment/22003/


    Nach dem Pre-Processing mit folgenden Einstellungen

    astrotreff.de/index.php?attachment/22004/


    astrotreff.de/index.php?attachment/22007/


    Debayer-FITS-Dateien von oben nach unten sowie verschiedene Debayer Interpolationen habe ich auch schon ausprobiert,



    schaut das von Siril erzeugt Bild (pp_light) dann so aus

    astrotreff.de/index.php?attachment/22006/


    Wieso kann Asi-Fits-View die Bayer Maske korrekt anwenden und Siril nicht.


    Grüße


    Peter

    Danke für eure Antworten und Likes,

    ein sehr schönes Ergebnis mit kleinem Besteck

    Hallo Michael, danke für dein Lob. Dein Ergebniss finde ich ausgewogener, aber hier liegte mein Problem wie bunt und grell ist zuviel und wieviel zuwenig. Ich durchforste hier die Gallerie und hole mir Anregungen was aber aufgrund meiner Planetenkamera und F10 des Teleskops immer schwierig ist zu vergleichen

    Für den Anfang empfehle ich den DeepSkyStacker

    Hallo Jochen, das kiebitzen in deiner Stellina Galerie zahlt sich aus. Die letzten Wochen habe ich mich mit DeepSky Stacker, Siril und Fitswork beschäftigt und mir je eigene Tutorials dafür angefertigt.


    Dafür habe ich mir mit SharpCap eine Bibliothek an Darks, Flats und Biases jeweils für 8 Bit und 16 Bit, als FTS, PNG und TIF angelegt. 30 Darks mit Schutzkappe, 10 sec Belichtungszeit bei Umgebungstemperatur, 30 Bias mit der kürzesten Belichtungszeit der ZwoAsi 120MC, Außentemperatur egal und 30 Flats, 10 sec Belichtungszeit, Kamera im OAZ auf einen hellen Hintergrund ausgerichtet.


    Mit diesem Material habe ich unter Siril ein Masterdark, Masterflat und Masterbias erstellt. Bei der Bearbeitung unter Siril erstelle ich also nicht immer neue Masterdarks, Masterflats und Masterbias, sondern steige direkt in die Bearbeitung der Lights ein und verwende diese Dateien beim PreProcessing von Seril.


    Bei der Bearbeitung mit DeepSky Stacker verwende ich für die Darks, Flats und Biase die jeweiligen 30 Frames als PNG Dateien, da SharpCap während des LiveStacking die Lights als PNG abspeichert und die DeepSky Stacker es nicht erlaubt das Bildformat zu mischen, d.h. Lights, Darks, Flats und Bias müssen im gleichen Bildformat sein.


    Für die Bearbeitung mit Fitswork habe ich über Fitswork aus den 30 Darks ein Masterdark erstellt. Aus einem beliebigen einzelnen Stacking PNG von SharpCap habe ich mir

    über die Funktion RGB zu CCD eine FCM Datei erstellt.


    Außerdem habe ich mir über die jeweilig SharpCap Funktion Masterdarks und Masterflats erstellt, die ich während des LiveStacking verwende.

    Die Vignette ist schlimm, Flats wäre wichtig.

    Womit hast du das überhaupt gestackt?

    Hallo Frank, Für die Bildbearbeitung wurde das Bild von SharpCap verwendet, daß ich innerhalb des LiveStacking mit der Save Stack Funktion abspeichern kann, da ich bisher weder mit Fitswork, Deepsky Stacker noch Siril ein besseres Ergebnis erreichen konnte.

    Siril findet z.B. kein Bayer Pattern und ohne die Photometrische Farbkalibrierung sind die Farbinformationen spärlich. Weiterhin hat Siril bei der Registrierung der Bilder Probleme und findet teilweise nur ein Bild, obwohl mindestens 10 Sterne sichtbar sind.


    Für die Weiterbearbeitung des Ergebnis aus dem DeepSky Stacker habe ich das fertige Autosave.fts in Siril mit der Photometrischen Farbkalibrierung bearbeitet und

    dann über Asinh Transformation gestrecht.


    Zum Thema Vignetierung, vorige Woche habe ich mein Tuning zum Foto Torpedo hier im Forum beschrieben. Meinen HS habe ich um gesamt 11 mm angehoben und damit den Fokus weiter in den 1,25 Zoll OAZ verlagert, kann dies der Grund für die Vignetierung sein. Außerdem habe ich dadurch für meinem 20 mm FS einen Teil meiner 100% Ausleuchtung verloren.


    Deshalb habe ich über einen größeren FS nachgedacht um eine bessere Chip Ausleuchtung zu erhalten, aber ich denke bei der Chip Größe der ZwoAsi120Mc bringt dies

    keine große Verbesserung.


    Gestern habe mein Material nochmal mit DeepSky Stacker gestackt, hier das Ergebnis vielleicht kann man ja mehr mehr aus dem Ergebnis "herauszaubern".astrotreff.de/index.php?attachment/21944/


    PS: Die Schönwetterperiode habe ich reichlich genützt und ca. 100 GB an Aufnahmen von den Plejaden (M45), dem Rosettennebel (NGC2237), dem Pferdekopf Nebel (IC434), dem Flammennebel (NGC2024) und dem Bienenkorbhaufen (NGC2632) gemacht, es kommt also noch einiges an Fragen auf euch zu.


    Grüße


    Peter

    Hallo Ralf,


    Danke für deine Nachbearbeitung. Die Aufnahme ist das aus SharpCap heraus gespeichert LiveStacking Foto als RAW16.


    Ich dachte diese Stacking Fotos sind schon gestretcht. Die Ergebnisse des Orionnebels und des Flammennebels konnte ich so fast schon verwenden und mußte nur noch eine wenig mit den Gimp Farbeinstellung spielen. Deswegen glaube ich, daß meine Aufnahmeparameter nicht optimal sind.


    Auffällig ist auch, daß beim PreProcessing mit Seril ca. für die Hälfte der Bilder kein Bayer Pattern entdeckt wird, hier meine CameraSettings.

    CameraSettings.pdf


    Ich weiß F10 ist jetzt nicht so der Bringer in Sachen Deep Sky, aber meine Aufnahmen vom Orionnebel, Rosettennebel und Flammennebel sind deutlich besser.
    Ich gehe heute mal mit anderen Einstellungen an den Start.


    Grüße

    Guten Abend,


    Nachdem M42 ganz gut gelungen ist wurde ich wagemutig und habe mich am Pferdekopfnebel versucht, das Ergebnis ist ernüchternd.


    Teleskop: Bresser Venus 76/700 (Tchibo Torpedo)

    Zwischenlinse: Reducer 0.5

    Kamera: Zwo Asi 120 MC

    Aufnahmesoftware: SharpCap@Windows

    Aufnahmeformat: 1280 x 960 AVI

    Aufnahmedatum: 23.03.2022, 19:45 Uhr

    Ausrüstung: DIY Mini-Dobson auf DIY Polhöhenwiege auf DIY Stativ


    Belichtung: 100 x 45 sec (75 Minuten)

    Verstärkung : 120

    Weißabgleich: Auto

    Nachbearbeitung: keine, gespeichertes Bild aus SharpCap Livestacking


    astrotreff.de/index.php?attachment/21175/


    Wenn ich in GIMP den Menüeintrag Farben->Farbton/Buntheit wähle und die Sättigung ein wenig erhöhe, erscheint das Pferd zwar, aber schön ist dann doch anders.

    astrotreff.de/index.php?attachment/21176/


    Der Flammenkopfnebel, mit den gleichen Aufnahmedaten, ist mir wesentlich besser gelungen aber hier scheint etwas grundlegend falsch zu sein ,was kann ich verbessern?


    Grüße


    Peter

    Danke für eure Antworten und Interesse.


    Technohell , Hallo Sven

    Du bist bei deinem tuning wenigstens günstig geblieben

    Eigentlich hat der Umbau, außer Mut, den OAZ mechanisch zu bearbeiten, nichts gekostet. Der OAZ war, wie ich geschrieben habe, schon kaputt, die Zahnstange auf ca. 1 cm abgenutzt und ein Drehknopf abgebrochen. Auf die Achse des Drehknopf habe ich ein neues Gewinde geschnitten.


    Mein 114/900er hat einen neuen FS mit Halter und einen dickeren OAZ bekommen.

    Mein Torpedo hat ja schon ganz früh einen neuen Fangspiegel mit 0.5 mm FS-Streben bekommen, die Arbeiten habe ich hier beschrieben. Wenn ich mir aber immer DS Bilder anschaue, gefallen mir die 4 Spikes auf den Bilder immer besser als 6 Spikes die meine 3 Streben verursache.


    https://www.astrotreff.de/forum/index.php?thread/261462-diy-ausrüstung-für-selbermacher-teil-1-optimierung-optik-tchibo-topedo-76-700/


    @marco62 , Hallo Marco,

    ich finde solche Arbeiten gehören dazu und helfen " Dinge " zu verstehen.

    Nur immer alles " vollautomatisch " , oder mit fertiger, teurer Ausrüstung zu machen ist zumindest auch mir eher fremd ...

    Da haben wir etwas gemeinsam, die gewonnene Erfahrung ist unbezahlbar und man kann, wie bei deinem Thread “Mein kleiner Eigenbau Refraktor”, die Ausrüstung in seinem Sinne optimieren und weiterentwickeln. Außerdem gewinnt man eine sehr deutliche Vorstellung davon, wie die nächste Ausrüstung aussehen soll.

    Oft dachte ich meine Reise mit dem Tchibo Torpedo ist nun zu Ende, besonders am Anfang von DS, da F10 dafür nicht wirklich geeignet ist. Aber solange

    ich noch eine Lösung für meine Pläne finde, möchte ich noch erkunden was in Sachen DS möglich ist. Derzeit überlege ich einen größeren Fangspiegel zu verbauen, da es bei Astrofotografie mehr auf eine gute Chip Ausleuchtung ankommt.


    PS: Meine Farbprobleme, also der Grünstich, haben sich nach der Benutzung von Siril erledigt, derzeit kämpfe ich mit der photometrische Farbkalibrierung. Siril ist sehr mächtig, bedarf aber einem Größeren Aufwand hinsichtlich Vorbau und Einarbeitung. Nachdem ich unter Linux arbeite, kann das Problem über Verknüpfungen geregelt werden, ich tausche eigentlich nur noch die Verknüpfung des Lights Ordners aus. Das Siril Verzeichnis schaut dann so aus.

    astrotreff.de/index.php?attachment/20936/


    Ganz wichtig finde ich auch, sich die Zeit für Dokumentation zu nehmen, ich organisiere mich hier über CherryTree Notes, das schaut dann so aus.

    astrotreff.de/index.php?attachment/20935/


    Woody , Hallo Andreas

    Ich finde es immer gut wenn man seine Opiken selber optimiert .

    Gerade bei den kleinen, oft links liegen gelassen Optiken, macht es richtig Freude wenn man durch sein Eingreifen mehr an Qualität gewinnt.

    Von den vielen Erfahrungen und dem Lerneffekt Mal ganz abgesehen.

    Wie oben schon geschrieben, bin ich froh, nicht die Standardempfehlung, den 8 Zoll Dobson gekauft zu haben, ich hätte viel an Erfahrung verloren. Ich denke, man braucht Willen, Hingabe, natürlich auch ein wenig Wissen und Talent aber vor allem eine hohe Frustrationsgrenze, wenn die Dinge mal nicht so klappen wie man es sich vorstellt.


    Unsere Wohlstandsgesellschaft entwöhnt einen von den Tugenden, sich mit den Dingen zu beschäftigen teils weil man es gewöhnt ist auf Knopfdruck bespielt und bespaßt zu werden, teils aber auch weil man beruflich ausgelastet ist und Zeit ein rares Gut ist. Letztere Gruppe nimmt dann einfach etwas Geld in die Hand und kauft sich eine Ausrüstung die zu kompliziert oder zu schwer oder beides ist.


    Für meine Person habe ich entschieden, einen Schritt nach dem anderen zu gehen, Erfahrung zu sammeln, damit meine Ausrüstung meinem Wissen nicht enteilt.


    Grüße


    Peter

    Guten Abend,


    Kurz nach meiner Vorstellung habe ich ja In meinen DIY Themen u.a. die Optimierung des Tchibo Torpedos beschrieben. Während meiner Planetenaufnahmen habe ich das Bresser Venus 76/700 Orginal mit dem umgebauten Bresser Venus GTE verglichen. Mit dem Orginal Torpedo bin ich mit der ZwoAsi120Mc nicht in den Fokus gekommen. Deswegen habe ich beim Tchibo GTE den HS wie in nachstehender Tabelle angehoben. Für meine nachfolgenden Planetenaufnahmen war diese Anhebung ausreichend.

    astrotreff.de/index.php?attachment/20802/

    Nachdem ich mich nun an DS Aufnahmen versuche, habe ich feststellen, das ich weder bei M42 noch M45 in den Fokus komme, es haben ca. 2 mm bis 3 mm zum Fokus gefehlt. Nachdem ich nicht noch mehr von meiner 100% bzw. Gesamtausleuchtung verlieren wollte, habe ich das Problem mechanisch gelöst und den äußeren Teil des OAZ um ca. 5 mm gekürzt. Damit konnte ich erste Aufnahmen vom Orion Nebel machen, jedoch war der Bildausschnitt aufgrund F10 recht klein,. Ein Reducer mußte her. Das Problem war nur, das sich der Fokuspunkt damit noch weiter in den OAZ verschoben hat. Also habe ich den äußeren Teil des OAZ nochmals so weit wie möglich gekürzt. Das sah dann so aus.

    astrotreff.de/index.php?attachment/20803/

    Nachdem ich mein Tchibo hinsichtlich Obstruktion getuned habe, kann der OAZ so kurz vorm FS natürlich nicht bleiben, bei 76 mm Öffnung muß um jeden Strahl der verloren gehen könnte, gekämpft werden. Deshalb habe ich Im nächsten Schritt den inneren beweglichen Teil des OAZ soweit gekürzt, das dieser nur noch wenig in den Strahlengang ragt. Die Zahnstange war an dieser Stelle schon auf eine Länge von 1 cm abgenutzt, so das mit diese Entscheidung nicht schwergefallen ist. Damit der OAZ nicht herausfällt, kan mann einfach eine kleine Schraube auf der Zahnstange anbringen.

    astrotreff.de/index.php?attachment/20804/

    Leider fehlte aber immer noch ein kleines Stück um mit Reducer bei M42 in den Fokus zu kommen. An diesem Punkt konnte ich nun aufgeben oder meine geliebte 100% Ausleuchtung verschlimmbessern. Jetzt bin ich aber schon so weit gegangen, also mußte ich in den sauren Apfel beißen und habe den HS nochmal um weitere 5 mm auf nun gesamt 11 mm angehoben, siehe obige Tabelle.


    Am Abend dann First Light am Orion Nebel M42. Auch ohne Reducer konnte ich anhand meiner Markierungen bereits den Erfolg meiner Arbeit sehen und auch mit Reducer war es möglich M42 zu fokusieren, es sind sogar noch ca. 3 mm Fokusweg übrig. Nun noch ein letzter Test, komme ich mit meiner 3xBarlow noch in den Fokus und auch das war, zumindest am Mond, kein Problem. Damit verbuche ich die Optimierung mal als Erfolg.


    Mit diesem Setup sind mir mittlerweile brauchbare Ergebnisse gelungen, die vorzeigbaren werde ich demnächst hier zeigen, aber derzeit kämpfe ich noch mit der Photometrische Farbkalibrierung.


    Grüße


    Peter

    Hallo Oskar,


    Ein Klick auf deine auf deine 80% skalierte Version kann lohnt sich, das ist ja die reinste Rima Parade und die Alpentalrille wäre wahrscheinlich bei anderem Lich auch sehr deutlich zu sehen.


    Grüße


    Peter

    Und Einzelbilder aus Videos hat uns Bianka hier auch nicht gezeigt, sondern Summenbilder, für die 5% der aufgenommenen Singleframes verwendet wurden.

    Hallo Jörg,


    Da habe ich wohl etwas zu selektiv gelesen, versuche mich zu bessern.


    Grüße


    Peter

    Hallo Bianca,


    soweit ich deinen Bilddaten entnehme machst du Einzelaufnahmen. Ich hab das bei Planeten und Mond auch einmal probiert und mich aufgrund der Ergebnisse dann für Videoaufnahmen entschieden. Vielleicht gilt das aber nur für mein Tchibo Röhrchen und nicht für deinen Maskutov Cassegrain 260/3000.

    Dann wäre eine monochrome Version (nur R oder G) besser als ein (ohnehin farbarmes) RGB.

    Hallo Jörg, In der Vergrößerung des zweiten Bildes sind in den Bilddaten unterschiedliche Belichtungszeiten für die einzelnen Kanäle zu sehen, bei der Zwo Asi 183 MM handelt es sich ja um eine Mono Kamera.


    Grüße


    Peter

    Hallo Marco,


    sehr schönes Projekt, ich bin beindruckt, habe ich mir doch immer schon etwas eingebildet mein Torpedo mit verbundenen Augen auseinander zu nehmen und wieder zusammen zu bauen, einschl. Kollimation. Der Vorteil beim Selbstbau und der intensiven Beschäftigung mit der Materie ist,


    1. Man hat keine Befürchtungen alles auseinander zu bauen und evtl. zu tunen.

    2. Es ist ein Unikat und ist meins, es gibt kein zweites auf der Welt.


    Wie du weißt bin ich ja dauerhafter Anfänger und lasse mich immer wieder gerne von solchen Projekten anregen.


    Grüße


    Peter

    Hallo Kurt,


    Gelungene Aufnahmen die zeigen, daß auch mit kleineren Öffnungen gute Aufnahmen möglich sind. Auf deinem Bild sieht man auch die Nebenrillen der Rima Triesnecker deutlich. Mit meinem Tchibo 76/700 konnte ich nur die Rima Hyginus und die Hauptrille der Rima Triesnecker abbilden, siehe Gallerie.


    astrotreff.de/gallery/index.php?image/3555/


    Nachtrag: Das ist ja toll, der Link auf meine Gallerie bettet das Bild ja direkt ein, war glaube ich nicht immer so. Wollte ich schon einmal anregen, denn man kann viel Speicherplatz auf dem Server sparen und muß ein Bild nicht mehrfach hochladen.


    Was mich aber wundert ist die Abbildung des Alpentals ohne Plato. Ist der Unterschied bei der Rima Triesnecker noch deutlich kann mein Kaufhausteleskop

    mit der ASI120Mc beim Alpental aufholen. Die Aufnahme entstanden wie deine kurz bevor Plato sichtbar wird, ist aber meiner Meinung noch zu schlecht für ein Upload in meine Gallerie, deswegen zeige ich das Bild nur hier.


    astrotreff.de/index.php?attachment/20521/


    Grüße


    Peter