To Pixinsight - or not?

  • Gerade auf FB aufgepoppt:

    Quote


    It's funny that you posted this because I spent time just yesterday stacking 93 subs in 7 different software products to compare for myself. The pic I'm posting here is a crop zoomed to 200% and I don't know that any of these 5 are a clear winner.
    As you stated, the Pixinsight WBPP process is very slow...it took almost 4 minutes to stack this, whereas Siril took 10 seconds and imo the results are comparable.
    The biggest surprise of the bunch for me was the image stacked in the Seestar app itself using the deep sky stack feature. I think it's quality is on par with these others, although it too was among the slower stackers.
    Not included in this pic were my results from ASIstudio which was noticeably more noisy, and ASTAP which had visual artifacts in the stacked image that didn't exist in any of the others.

    https://www.facebook.com/photo….10223117813244686&type=3

    Gruß,
    Peter

  • Hallo Peter, dass Pixinsight sehr langsam stackt, ist ja bekannt. Wenn ich mehr als 100 Frames habe, stacke ich in Siril und mache dann in Pixinsight weiter. Die Ergebnisunterschiede sind ja tatsächlich marginal, schön das mal bestätigt zu bekommen.


    Bei um die 100 Bilder braucht Pixinsight bei mir auch um die 4 - 5 Minuten. Die habe ich allerdings meistens Zeit und dann stacke ich in Pixinsight. Es gibt ja jetzt in Pixinsight auch die neue Funktion "Fast Integration". Wie viel schneller die ist, konnte ich noch nicht ausprobieren.


    LG Olaf

  • Dazu gab es hier schon mal eine längere Diskussion:



    Von daher für mich: Siril, dann in PI


    Grüße

    Hartmut

    EQ6R-PRO | OMEGON PUSH+ | SW Allview | Unistellar eQuinox | Seestar S50 |  ASKAR FMA 135

    SW 200PDS/1000 | SVBONY 503 80/560 (448) | SkyMax 102/1300 MAK | TS 61EDPH II

    ASI 120MC-S & MM-Mini | veTEC533c / 571c | N.I.N.A.

    METEORCAM (RPi4) (https://globalmeteornetwork.org/weblog/DE/index.html) DE000Q

  • Natürlich ist es mit Stacken alleine nicht getan. Aber beruhigend zu wissen, dass man nicht schon zum Stacken auf externe Software ausweichen muss. Und wie von mir und anderen schon oft demonstriert, kann das Ergebnis Summen-.fits und ggf. das resultierende .jpg zumindest für EAA-Zwecke häufig als Basis der Weiterverarbeitung dienen.

    Muss halt jeder selbst entscheiden, welch Stellenwert "Convenience" der "4 Markting C" für einen selbst besitzt.


    Gruß,

    Peter

  • Hallo,


    Im PI Forum habe ich mal gelesen, man soll die Daten zum Stacking unbedingt auf interne SSD tun. 'Normale' Festplatte ist zu langsam. Ggf. auch RAM Disk probieren?


    Ich hab mal beim WBPP Lauf in PI parallel den Taskmanager aufgemacht. An irgendeiner Stelle gehen fast alle Prozessorkerne auf Null und die 'Disk' (Bei mir Drehscheibe) auf 100%. Nun hab ich nicht so viele Einzelbilder, max 100 (asi2600mc), und ein WBPP Run ist in 20min rum (i7 13700 128G Ram). Wo die Zeit anfaengt hoch zu schrauben ist bei WBPP mit Drizzle-Runs, da wird das mal >45min.


    Clear Skies,

    Gert

  • Moin zusammen,


    So einfach wie man sagt dass der WBPP sehr langsam arbeitet und kaum/keine besseren Ergebnisse liefert umso differenzierter muss man das Thema betrachten.


    Das jedenfalls sind meine Erkenntnisse nach einigen Gesprächen mit eifrigen PI Nutzern.


    Zuerstmal muss beachtet werden, dass der WBPP unter Maximaleinstellungen nicht mit z.B. einem einfachen Siril Script verglichen werden kann. Hier geschehen einfach völlig verschiedene Vorgänge.


    Der große Vorteil den PI bietet, ist die umfangreiche Gewichtung jeden einzelnen Bildes nach selbstgewählten Kriterien.


    Dafür muss man sich jedoch auch ebenso umfangreich in das Programm einarbeiten.


    Fakt ist: Kennt man sich ausreichend gut mit dem Programm aus und setzt die Einstellungen korrekt, liefert der WBPP die besseren Ergebnisse.


    Selbstverständlich steht es einem frei auf diese besseren Ergebnisse zu Lasten von Zeit und Portemonnaie zu verzichten ;)

    Mache ich auch so.


    Ich hab zwar mal in einem anderen Thread hier im Forum gelesen, dass Astrofotografen ja sowieso bessergestellte Menschen sind :grinning_face_with_sweat: aber mindestens in meinem Fall ist das nicht zutreffend.


    Ich würde es zusammenfassend so sehen: Die kostenlosen und kostengünstigen Lösungen liefern hervorragende Ergebnisse, die sich nicht verstecken müssen.


    Will man auch das letzt Bisschen herauskitzeln und überragende Ergebnisse erzielen, muss man halt etwas auf den Tisch legen. Dafür bekommt man jedoch ein vollumfängliches High End Tool.


    Just my 2 cents :winking_face:

    Grüße Marco


    Edit: ich persönlich würde nicht auf den Einsatz des WBPP verzichten, wenn ich PI mein Eigen nennen könnte

  • Sieht man solche Pixinsight-Ergebnisse mit dem Seestar, könnte auch ich schwach werden ...

    Quote

    Revisiting my recent image of NGC 2392, the Eskimo Nebula.

    I managed to get a bit of detail in this small planetary nebula. Some of you may be curious how this was accomplished. There is a processing technique that is commonly known as "drizzling" -- https://en.wikipedia.org/wiki/Drizzle_(image_processing). The processing software, Pixinsight, seems to have a pretty good implementation of this technique.

    Facebook


    Gruß,

    Peter

  • Ich habe mit DSS angefangen, aber nach dem stacken ist DSS schon am Ende, was die Möglichkeiten der Bildbearbeitung zuläßt. :(


    Bin dann zu Siril gewechselt und habe im Web eine gute Anleitung für die ersten Schritte nach dem Stacking gefunden.

    Dann kam GraXpert als Zwischenschritt nach dem Stacking , welche ja praktisch schon eine (fast)-OneClick Bearbeitung darstellte und nun mit AI praktisch auch ist.


    Mit der Version 3.0 kommt dann auch DeNoise, was ich bisher als einzige Kauf-SW in Form von Topaz DeNoise nutzte (inzwischen nicht mehr Stand-Alone erhältlich).

    Für die Bearbeitung in Siril und danach in Gimp findet man viele Anleitungen in Form von YT, nicht nut Komplettbearbeitungen, auch kleine Tricks und Kniffe.

    Sterne kleiner machen, Sterne rund machen, getrennte Verarbeitung von Sternen und Objekten, im grunde alles kein Problem in der Kombination der vielen kostenlosen Programme.

    Dafür muß man aber viel im Web recherchieren, ausprobieren, zusammenschreiben und vor allem Zeit investieren, sich das alles anzuschauen und zu üben.


    Ich bin überzeugt davon, dass alles, was in PI geht, auch mit kostenlosen Programmen zu machen ist, zumal PI ja auch nur auf Skripte und Mathematik zurückgreift.

    Nur haben hier halt schlaue und erfahrene Leute alles zusammengestellt und so aufbereitet, dass man nur die entsprechenden Tools in der richtigen Reihenfolge und Dosierung aufrufen und anwenden muß.


    Irgendwann habe ich mich aber dann überzeugen zu lassen, in PI einzusteigen mit der 45 Tage Testversion und dann zusammen mit 2 Tools von RC-Astro (30 Tage Testversion) direkt mitzukaufen. Das ist ein Haufen Geld, aber man merkt, dass hier eine extrem lange Entwicklungszeit drin steckt (> 10 Jahre?). Hier wurde alles zusammengetragen, was man braucht und es wird ständig weiterentwickelt und der Konkurrenzkampf zurzeit mit GraXpert tut dem Produkt gut.


    Aber man kommt auf keinen Fall drum herum, viel Zeit in das Lernen der Bearbeitungsschritte zu stecken

    Ich habe hier stundenlang die Videos von AstrophotoCologne angeschaut sowie die vielen Videos mit den kleinen Tricks und Erklärungen anderer User in YT.


    Also so oder so, Zeit muß man investieren, auch wenn immer mehr KI in die Skripte einfließt und diese zu One-Click-Applikationen werden läßt, bei denen die Default-Einstellungen schon eine sehr gute Basis bietet.


    Ich selbst schaue ja auch in Facebook hinein und es gibt das einige, die sich an Siril und PI versuchen, aber leider oftmals ohne Sinn und Verstand und Bereitschaft, hier Zeit ins Lernen zu investieren... =O ||


    Grüße

    Hartmut

    EQ6R-PRO | OMEGON PUSH+ | SW Allview | Unistellar eQuinox | Seestar S50 |  ASKAR FMA 135

    SW 200PDS/1000 | SVBONY 503 80/560 (448) | SkyMax 102/1300 MAK | TS 61EDPH II

    ASI 120MC-S & MM-Mini | veTEC533c / 571c | N.I.N.A.

    METEORCAM (RPi4) (https://globalmeteornetwork.org/weblog/DE/index.html) DE000Q

  • Sieht man solche Pixinsight-Ergebnisse mit dem Seestar, könnte auch ich schwach werden ...

    https://www.facebook.com/photo…dorvanity=201735739305383


    Gruß,

    Peter

    Ich hatte mich schon gefragt, was Drizzling+BXT beim Seestar bringt, da der Sensor bei der geringen Brennweite im starken Undersampling ist. Das muss ich einmal selbst testen. Danke fürs Posten !


    CS Erik

  • Ich hab mich auch ein Jahr gegen PI gesträubt, weil ich es für zu komplex hielt. War ein Vorurteil, es ist sehr benutzerfreundlich. Ja, wenn man tiefer einsteigt, wird es komplexer und man muss mehr Ahnung haben, aber auch als reiner Anwender ohne großes Hintergrundwissen bekommt man out of the box sehr deutliche Verbesserungen an den eigenen Bildern zustande. Man braucht natürlich eine Anleitung, die braucht man bei jeder Software. Das wiederum motiviert, auch tiefer einzusteigen, je nach Bedarf. Man muss aber nicht jeden Prozess kennen, geschweige denn anwenden.


    Das Programm und die Russel Croman-Plugins sind teuer, aber jeden Cent wert. Es gibt genug Limitierungen im Hobby. Das Equipment ist teuer, da muss man Kompromisse machen, die Bedingungen am Himmel sind oft limitierend. Mit Pixinsight hat man wenigstens nicht das Gefühl, dass noch mehr ginge, wenn nur die Software besser wäre.


    LG Olaf

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