Zeigt her ... Eure Grab & Go Teleskope

  • Moinsen, nachdem es im Nachbarforum so einen Thread ja auch schon gibt, warum nicht auch hier (wo es jetzt so schön einfach ist, Bilder hochzuladen ...) also: "lasst die Astro-Hosen runter ;) ) und zeigt mal Eure Teleskope für den schnellen Blick zwischendurch oder auch einfach "mal eben schnell" ... (hab den Thread zwar mal bei "Refraktoren" untergebracht, aber Spiegelchen sind genauso gern gesehen wie Lins-chen :) Ich fang denn mal mit nem Gerätchen für die gaaanz schnelle (Sonnen)Nummer zwischendurch an (komme gerade rein; es fleckelt ein wenig auf der Sonne ...) mit nem ja schon kleinen Klassiker: Tasco 9-v (also bei Vixen produziert) 60/300mm. Natürlich einen Farbfehler bei f5, aber ansonsten ein richtig feiner Kleiner mit hoher Abbildungsgüte :)





    Greetzles Hannes

  • Hannes,


    Von weitem sah das aus wie ein Doppelrefraktor... denk mal drüber nach ;)


    Grab and go ist ja relativ, deshalb hier mein aktuelles Schnellspechtelsetup - hat vom Garten aus schon einige Kleinplaneten gesehen. Für richtige Planeten ist es völlig ungeeignet ^^



    Viele Grüße


    Holger

    :milky_way: 10" f/5 Newton-Bino :comet: 120mm f/5 Achromaten-Bino :hammer_and_wrench: 8" f/8 Jones-Schiefspiegler-Bino

  • Hallo zusammen,


    ich liebe solche Threads voller Teleskope. :thumbup:


    Schnellspechteln tu ich hiermit. Ist mobiler als es aussieht wenn man es mit der anderen Variante verglicht (8" Newton auf EQ6-R)


    Und mit einem 10x50 Fernglas aus den 1970ern.


    CS, Micha



  • Hallo Schnellspechtler,


    seit drei Tagen will ich mein Teleskop bei Tageslicht fotografieren und immer habe ich es vergessen.Aber jetzt hat es endlich geklappt.


    Mein Schnellspechtelteleskop ist kein Refraktor, sondern ein 6" f/5 Gitterrohrdobson:





    Gebaut von Christian Harder als Flugreisedobson hat er mich 2014 nach Korfu begleitet:



    Später habe ich ihn Christian abgekauft und für die einfachere Beobachtung im stehen ein altes Stativ einer Vixen NP darunter gesetzt. Das Stativ habe ich vor Jahren für ein paar Taler auf A.de gekauft.

    Der Kleine ist momentan mein meistgenutztes Teleskop. Zwar kein "echtes" grab n'go, ich muss dann doch zwei mal laufen bis alles im Garten steht oder im Auto liegt. Aber dennoch bin ich damit wesentlich schneller als mit dem C8 oder dem 16"er. Und wie es so ist, was am einfachsten ist, benutzt man am häufigsten. Viele meiner Zeichnungen entstehen an diesem Teleskop.

    Aus Gewichtsgründen hat er nur einen 1,25" Helicalauszug, deshalb habe ich dafür einen schicken Satz Okulare: 24mm Panoptic, 11mm und 7mm Nagler T6 und ein altes 4,7mm Meade Ultrawide. Dazu UHC und OIII Filter von Lumicon und Astronomik.


    Bis dann:

    Marcus

    16" f/4 Dobson, 6" f/5 Dobson, C8, 60/360 Apo, 70/700 PST-Mod "Sunlux"


    Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle

  • Hallo Marcus,


    Das ist mal eine Schönheit! Der Dobson an sich ist ja schon ganz große Klasse, aber mit dem Stativ drunter bekommt er noch mal was Besonderes. Und wird deutlich gartentauglicher.

    Unkonventionell, aber absolut stimmig - das gefällt mir eh immer am besten.


    Für noch mehr Komfort könntest Du das Stativ auf eine EQ-Plattform stellen ;)


    Viele Grüße, Holger

    :milky_way: 10" f/5 Newton-Bino :comet: 120mm f/5 Achromaten-Bino :hammer_and_wrench: 8" f/8 Jones-Schiefspiegler-Bino

  • Hallo,


    Zum Beobachten der Sonne habe ich meine Teleskope auf eine Fotomontierung mit Getriebeneiger aufgebaut. Das Ganze ist innerhalb weniger Minuten einsatzbereit.

    Für die Beobachtung im Weißlicht habe ich einen 110/1035mm Maksutov Cassegrain neben einem PST gesetzt. Mit einem "Baader Stronge Hold" kann ich beide Teleskope zur Deckung bringen.



    Viele Grüße

    Gerd

  • Hallo in die Runde,


    mein Setup für die schnelle Beobachtung sieht so aus:



    Es muss nur das Bino (10 kg) nach draußen geräumt werden. Mit einem zweiten Gang werden Sucher und Beobachtungsstuhl geholt. Die Montierung (32 kg) bleibt auf dem Balkon unter dreifacher wetterdichter Abdeckung. Der Aufbau ist innerhalb von fünf Minuten erledigt. Es muss schon sehr kalt sein, dass das Temperieren länger als eine Viertelstunde dauert. Der Vergrößerungsbereich ist 22x bis 188x. Seit ich das Bino habe, nutze ich auch spontan mal eine Wolkenlücke. Eine echte Bereicherung gegenüber dem ebenfalls nicht dauerhaft aufgebauten 180er Apo (22 kg), für den ich etwa 20 Minuten Aufbauzeit und Im Schnitt 30 Minuten Temperierzeit brauche.


    CS, Jörg

  • Hallo zusammen...


    ...erstmal: warum ist dieser thread hier in der Abteilung Linsenfernrohre??? Ich fühle mich da schon ein wenig gemobbt! ;) ;)

    Aber naja, grabschen und latschen kann ich hier auch, aber natürlich mit Spiegel. 8)


    Wetter paßt, aber wenig Zeit zum gucken?

    Schuppentor aufschieben...


    Nein, kein Gespenst wartet da drinnen - aber etwas Tarnung ist nie verkehrt um Kleingetier den Zugang zu verwehren.

    Weiter gehts, Betttuch schnappen und ein paar Schritte bis auf die Terasse:

    Als letztes dann, das gute Stück nackig machen und noch schnell um Telrad und Okulare latschen...

    Ideal wenn morgens nur kurz vor der Arbeit oder Wolkenlücken nutzen ein klein wenig Mond gucken, etwas Planeten, ...


    lg

    Winni

  • Hallo Roland,

    die Omega-Montierung (und die Säule) sind Eigenbau unter Verwendung handelsüblicher Komponenten. Das Herz ist eine britische Bray Tablet Mount. Es geht aber ebenso gut mit einer APM MaxLoad (mit der hab ich das gleiche für einen anderen Sternfreund gebaut). Das Konstrukt ist sehr stabil und macht auch bei Maximalvergrößerung (188x) richtig Freude. Die Bewegung ist so weich, dass man mit der Nase nachführen kann. Nachteil ist das Gewicht. Insgesamt sind 20 kg Gegengewichte auf den Achsen.

    CS, Jörg

  • Hallo zusammen...


    ...erstmal: warum ist dieser thread hier in der Abteilung Linsenfernrohre??? Ich fühle mich da schon ein wenig gemobbt! ;) ;)

    Aber naja, grabschen und latschen kann ich hier auch, aber natürlich mit Spiegel. 8)

    Bah, richtig schweres Mobbing ist, wenn man selbst nach so einem Hinweis, weiter ignoriert wird :D

    Um diesem Thread gerecht zu werden, müsste ich schon zu so einer Notlösung greifen:



    Dabei ist mein "Greif zu Teleskop" selbstverständlich auch ein Spiegel: Mein 100 mm f/4,1 Newton Finder:



    Nutze ich aber selten so, da der Himmel vom Balkon aus eigentlich nur taugt, um Besuchern mal den Mond oder die Jupitermonde zu zeigen.

  • Hallo Rüdiger,


    ja, Dein Ofenrohr. Ein tolles Teleskop. Ich hoffe ich habe bald mal wieder Gelegenheit hindurch zu schauen. :)


    Bis dann:

    Marcus

    16" f/4 Dobson, 6" f/5 Dobson, C8, 60/360 Apo, 70/700 PST-Mod "Sunlux"


    Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle

  • Hallo Freunde.


    Einen hab ich noch. Diesmal sogar echtes grab n‘go, ich bekomme den Teleskopkoffer und das Stativ mit einem Gang in den Garten. Und es ist sogar ein Refraktor.





    Das ist mein 70/700mm PST- Mod „Sunlux“. Basis ist wie unschwer zu sehen ein altes Lidlscope, das ich an das PST adaptiert habe. Damit beobachte ich an schönen Tagen auf die Schnelle die Sonne. Heute zum Beispiel.

    Und es begleitet mich regelmäßig auf Teleskoptreffen.


    Ein sehr schönes Instrument, da das PST an sich schon sehr gut ist. Es kann durchaus mit deutlich teureren H-Alpha Teleskopen konkurrieren.


    Bis dann:

    Marcus

    16" f/4 Dobson, 6" f/5 Dobson, C8, 60/360 Apo, 70/700 PST-Mod "Sunlux"


    Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle

  • Ich hab hier noch ein historisches Grab & Go:


    zeiss.jpg


    Eigenbau mit Zeiss Basteloptik 50/540

    Holzmonti mit Flügelmutter-Klemmfixierung.

    Die Rohrschellen sind alte Bettfedern, mit denen der Tubus an der Montierung fixiert wird.


    Das Ding hab ich immer einfach geschnappt, aufn den Balkontisch gestellt und los gings .... ;)


    Man konnte damit sogar fotografieren:




    ;)


    lg matss

  • Ja - konnte ich mir schon als Schüler leisten ;)


    OK, der Neupreis des Zeiss 50/540 FH mit Fassung, 2 Okularen und Okularhülse im Zeiss Fachgeschäft verkauft vom Zeiss Fachverkäufer war ...



    ;)


    lg matss

  • Hallo Matss,


    und das waren noch Alu-Chips! Wenn man den Preis in D-Mark und dann noch in Euro umrechnet (126 DDR-Mark = 21 DM (inoffizieller Schwarzmarktkurs 1 : 6 im Jahr 1988) = 10,50 €), dann war der Zeiss 50/540 ein Arme-Leute-Fernrohr – das ich auch heute noch gerne verwende.


    CS, Jörg

  • Zum schnellspechteln auf meiner neuen leider noch unfertigen Terasse. Bresser 102S auf Celestron GT mit Selbstbausonnenfilter oder Nachts zur Übersicht.

    Und dann habe ich kürzlich Zuwachs bekommen :) so zum probieren was da geht, Vixen Sirius 50/800 f16 mit 0,96 ZB auf wackligen Spinnenbeinen. Noch kein firstlight!


    Grüße Stefan

  • Hallo liebe " Visuelle " 😊

    ... anbei meine Grab & Go "Balkonvideobeobachtungsausrüstung" ;)



    Zeiss m42 Optik(en) auf Fotostativ mit Altair Cmos Kamera(s).


    Gruss

    Marco

  • Hallo,


    etwas "grab-and-go" für die Astrofotografie hätte ich auch noch:


    Ein Skywatcher Evoguide 50ED auf einer einfachen Celestron LCM-Gotomontierung. Die Polhöhenwiege ist vom Staradventurer. So wird aus den ganzen ein parallaktisches grab-and-go Fotosetup.


    Gruß


    Heiko

  • ... Ein Skywatcher Evoguide 50ED ...

    Hallo Heiko ....

    du hast da auch den zugehoerigen " Flattener " von Skywatcher angebracht.

    Mich wuerde interessieren ob (wie gut) dieser funktioniert.

    Eine entsprechende Info waere toll ! ...

    Gruss

    Marco

  • Hallo in die Runde,

    nachdem ich vor ca. 5 Jahren mein gesamtes Equipment verkauft habe (ich wollte nach über 50 Jahren Astrofieber komplett aufhören), merkte ich nach einigen Monaten, dass etwas wichtiges fehlte. So schaffte ich es schließlich meine bessere Hälfte wieder herumzubekommen, mir wieder ein kleines preiswertes Teleskop zuzulegen. Die Astrofotografie wollte ich ruhen lassen und vielmehr wieder Sonne, Mond und Planeten beobachten. So wurde es anfänglich ein Bresser 90/900 auf der Exos 1. Da ich einige Jahrzehnte Carl Zeiss Jena verwöhnt war, merkte ich sehr schnell, dass dieses Teleskop eine Katastrophe war. Damit meine ich nicht unbedingt die Montierung, sondern die optische Qualität. So eine schlechte Abbildungsleistung habe ich noch nie erfahen. Dabei spielten für mich die Farbsäume um die Objekte weniger eine Rolle, da ich von Geburt an einen Farbknacks habe. Aber wenn Sonne und Mond nicht annähernd rund sondern oval sind, ist das schon mehr als katastrophal. Das Gerät ging wieder zurück und hatte mich für einen Skywatcher FH 90/900 entschieden. Das Gerät war für seine Klasse Top! Damit sind mir auch etliche Mond- und Planetenaufnahmen gelungen. Doch mit der Zeit juckte der

    Deep Sky Finger wieder und ich musste erfahren, dass Ehefrauen nicht so ganz das richtige Verständnis dafür aufbringen können. Nach dem gemeinsamen Besuch mehrerer Münchner Modeboutiquen

    hatte ich meine Frau zu einer Fahrt zu TS nach Parsdorf überzeugt (Unsere Kinder wohnen in und bei München). Und dort habe ich Nägel mit Köpfen gemacht. Das hier ist nun seit 3 Jaharen meine astrophotografische Ausrüstung mit der ich allerdings zu 90 % raus an einen dunkleren Ort fahre.:



    Es ist ein Skywatcher Newton 150/750 PDS auf einer NEQ5 Goto, Sucher und Sucherguiding mit Alccd5l-IIc oder ASI120mini; Kamera Zwo ASI294mc Pro, beheizbare Astrozap Taukappe. Selbstgebaute

    Stromversorgung.

    Dieses Equipment bringt insgesamt mit Notebook, Notebookstativ, Stuhl, Leiter etc. rund 70 kg auf die Waage und ist für mich gerade noch so handlebar. Jedenfalls bin ich ganz zufrieden mit den bisher

    erreichten Ergebnissen.


    Freundliche Grüße

    Klaus

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