Posts by JogiNet

    Moin Chris,

    wird dann mit nem gelben Pünktchen in der Taskleiste gemeldet,

    Ja, das tut meiner auch, der automatische Neustart tritt auch nicht bei allen Updates auf.

    Mir ist es bisher 3x passiert, weil der Rechner "Inaktivität" vermutet hat, obwohl eine Langzeitbelichtung läuft.


    Das mit der von Dir verlinkten Systemrichtlinie sollte seit dem Anniversary-Update 2016 keinen Einfluss mehr haben. Der Beitrag im Link ist von September 2015.


    Gruß, Jochen

    Es gibt zumindest in Windows 10 Home die Funktion "Updates aussetzen", das bis zu 35 Tage lang.

    Ja, die gibt es. Allerdings läuft man auch hier Gefahr, das "Ablaufdatum" zu vergessen.

    Wenn man die Updates wie oben beschrieben "abdreht" dann hat man diese Problematik nicht mehr . :)


    Bei Linux werden mir in einer zentralen Updateverwaltung für ALLE instalierten Programme mögliche Updates

    angezeigt und ich kann selbst entscheiden, wann und ob ich das tue.


    Davon abgesehen: mit den MS-Updates gibt es bekanntermassen genügend Probleme. Im günstigsten Fall sind es "nur" Druck-Probleme (KB4560960 und KB4557957),

    im schlimmsten Fall verweigert Windows den Neustart. Ich beschäftige mich beruflich mit sowas und kann ein (langes) Lied davon singen.


    Gruß, Jochen


    PS: ich will nicht behaupten, dass bei jedem Linux-Update alles glatt geht. Der Unterschied ist, dass ich es selbst i.d. Hand habe und ggf. einfach abwarten kann bis das Update ausgereift ist.

    Moin Gerd,

    Windows 10 Pro 64Bit.


    Den Neustart kannst Du seit dem "Anniversary Update" nicht mehr verhindern, nur die "Nutzungszeit" planen.

    Evt. hast Du bisher einfach nur Glück gehabt und Dein Rechner wurde immer "rechtzeitig" heruntergefahren.


    Update-Zeit-Planung macht für mich aber keinen Sinn.

    Ob der Neustart i.d. Nacht beim Deepsky passiert oder tagsüber während der Sonnenbeobachtung - ist beides gleich nervig... <X

    Sobald das Gerät denkt, es wäre alleine passiert irgendwann der Neustart (so er denn für ein Update erforderlich ist).


    Gruß, Jochen


    PS: selbst im laufenden Betrieb sind Updates nervig. Ich habe auf meinem Haupt-PC (Linux Mint) ein Windows in der VM - nur für Photoshop).

    Trotz des schnellen Rechners ist die VM natürlich "am oberen Limit". Wenn da ständig im Hintergrund ein Update bremst, dann nervt das genauso wie ein Neustart.

    Moin Forum!


    Es ist mir mehrfach passiert, dass mein Windows-Astro-Notebook bei einer unbeaufsichtigten Session mittendrin einfach neu gestartet ist um Updates zu installieren. :cursing:


    Leider kann man (außer bei Windows Ultimate) diese Updates nicht deaktivieren. Wenn man unter "Dienste" den Update-Dienst deaktiviert ist der bei der nächsten Anmeldung wieder da.

    Eine Planung der Updatezeit ist auch ziemlich sinnlos, weil der Laptop ja teils tagsüber, teils Nachts verwendet wird.

    Meine Lösung bestand bisher aus einer kleinen Batchdatei mit dem Inhalt "net stop wuauserv", die ich vor Beginn einer Session per Rechtsklick + "als Administrator ausführen" gestartet habe.

    Das hält aber wie gesagt nur bis zum Neustart und wenn man es vergisst, dann kann es die Session ruinieren.


    Eben habe ich den "Livehack" dazu im Netz entdeckt:


    https://www.youtube.com/watch?v=eMeNHwWbjtQ


    Zusammengefasst:


    1) Neuen, zusätzlichen Benutzer (Systemsteuerung --> Benutzerkonten) anlegen, diesen z.B. "Update" nennen.

    (vorher Intenet deaktivieren, sonst geht kein lokaler Benutzer anzulegen!)

    2) Unter Dienste (=services.msc) den Update-Dienst aufrufen und im Reiter "Anmelden" bei "Anmelden als" den neuen Benutzer ".\Update" eintragen.


    Fertig. Jetzt hat nur noch der lokale Benutzer "Update" die Berechtigung den Windows-Update Dienst ausführen.

    Wenn die ja auch sicherheitsrelevanten Updates ausgeführt werden sollen, dann startet man das Gerät einfach mit dem Benutzer "Update".


    Viele Grüße,

    Jochen

    Moin Christian,

    das sieht doch schon mal sehr cool aus!


    Bei dem guten Rohmaterial geht bestimmt schärfetechnisch noch einiges in der Nachbearbeitung.

    Versuch mal Giotto oder Registax (beides kostenlos) - diese Programme haben Filter, die Wunder bewirken können !


    Viele Grüße, Jochen

    Moin Sven,


    sorry, hab's eben erst gelesen.


    Du kannst nach Deinem 1. Synchronisieren direkt Dein Wunschobjekt aus der im APT integrierten Objektdatenbank raussuchen und ein Goto machen.

    Dieses wird ja noch nicht ganz passen, deswegen machst Du dann ein 2. Bild + Blindsolve + Sync und drückst dann nochmal "Goto++".

    Dann wird Dein Objekt schon präzise angefahren, Stellarium brauchst Du eigentlich nicht.


    Weil das Alignment aber dann stimmt, kannst Du weitere Ziele natürlich auch über Stellarium anfahren.

    dann mit PHD2 nach dem Anfahren mit Stellarium dann das Guiding über das Leitrohr machen lassen.

    Genau, das läuft dann minimiert im Hintergrund.


    Gruß, Jochen

    Nicht daß ich sonst in einer kalten Nacht den Sensor dann wärmen müßte, um auf 0°C zu kommen.

    Das reicht leider nicht. :)

    Wir hatten Anfang des Jahres 3 Nächte mit -15°C - mein Teleskop und ich waren draussen. Die Kamera war in 0,nix gekühlt!

    (Am Rande: die Kälte Ist mir sehr noch gut in Erinnerung, denn sie hat meine über Jahre gehegte "winterharte" Bananenstaude gekillt.

    Die war schon 5m hoch und nach nur einer Nacht lag sie auf der Seite... Wieder kein Bananen-Eis in diesem Sommer... ;( )


    Egal, für solche Fälle gibt es doch im APT die "Warming-Aid" 8)


    Gruß, Jochen

    Moin Armin,


    Das Coronado PST hat eine sehr kleine Öffnung und eine kurze Brennweite. Du kannst damit auch nicht gleichzeitig Protuberanzen und die Oberflächenstruktur aufnehmen, dafür gibt es einen Stellring am Etalon. Ich habe das Bild also aus 2 Bildern kombiniert, die Protuberanzen muß man auch viel höher belichten .


    In meiner Aufnahme war die Kugel etwas überstrahlt, daher fehlen teilweise die Strukturen. Insgesamt bekommt man es sicherlich besser hin als mein Ergebnis, aber das PST hat ganz klar Grenzen.

    Viele Strukturen werden erst nach Anwendung verschiedener Filter i.d. Bildbearbeitung sichtbar (ich benutze z.B. "Luminar 4" als PS-Plugin), allerdings sind die Grenzen zwischen tatsächlicher Chromosphären-Struktur und Nachbearbeitungs-Artefakt fliessend 8)


    Das Coronado ist ingesamt ein nettes Spielzeug, wer "richtig viel" Sonne sehen will, braucht aber deutlich mehr Wumms.

    Ich habe mir gerade einen 6" Fraunhofer-Refraktor und einen Daystar-Quark für die Sonne angeschafft, das ist dann doch eine ganz andere Qualität.


    Für das PST hatte ich mich bei der Sofi entschieden, weil es die ganze Kugel abbildet - bei großer Öffnung sehe ich ja nur einen Teil.


    Gruß, Jochen


    PS: ich kann in Deinem Beitrag weiter oben kein Bild sehen...

    So, jetzt nochmal ein bisschen schicker. Mehr bringe ich mit dem kleinen PST nicht raus.

    Ich habe eine Chromosphären-Aufnahme über eine Protuberanzen-Aufnahme gelegt und habe versucht, den Halo "wegzubelichten".

    Schöner kann ich's nicht:


    sofi100621_2c.jpg


    Gruß & CS, Jochen

    Hier ein Bild der Sofi am 10.06.2021 aus der "erweiterten Mittagspause".

    Einzelbild, aufgenommen mit dem Coronado PST und der Canon EOS 200D,

    Bearbeitet "quick and dirty" mit PS:


    sofi100621.jpg


    Mehr war erstmal nicht drin, die Arbeit ruft !


    Viele Grüße + CS, Jochen

    35-40grad unter Umgebung, mehr kann sie nicht

    Moin,


    für mein aktuelles "Deepsky-Projekt" hat es die Kamera bisher immer "gerade so" auf -20°C geschafft bis zum Sonnenuntergang. Aufgrund der kurzen Nächte bin ich bereits bei Session Nr. 11 angelangt :)

    Für die nächsten Objekte schraube ich dann die Temperatur auf 0°C hoch.


    CS und (wer wetter-/arbeitszeittechnisch die Möglichkeit hat) eine spannende SoFi.


    Jochen

    Hallo Ullrich & Gert,


    ok, vielen Dank f.d. Info. Ich hatte die -20° gewählt, weil ich eine entsprechende Dark-Bibliothek habe.

    Darks zu erstellen ist mir irgendwie nur bei kompletter Dunkelheit möglich (irgendwo hat mein C11 scheinbar trotz aufgesetztem Deckel

    einen Lichteinfall). Die Nächte sind momentan ja recht kurz, da nutze ich jede Sekunde für Lightframes. :)

    Für BIAS und DarkFlats reicht es bis kurz vor Sonnenaufgang, danach wird's eng. Ich könnte natürlich eine Decke drüberlegen, aber da die Kamerakühlung ja

    für die Darks weiterläuft...


    Egal, hat funktioniert - beim nächsten Objekt schraube ich dann die Temperatur runter und erstelle neue Darks.


    Gruß, Jochen

    Moin Forum,

    ich bereite gerade meine Deepsky-Session für heute Nacht vor und versuche, meine Kamera (ZWO ASI294MC Pro Color) herunterzukühlen.


    Leider ist bei - 16,8°C Schluß (Minus 20°C wäre mein Target).


    Ich hatte mit der Kühlung noch nie Probleme, die Kamera hat zusätzlich ein 12V/3A Netzteil einstecken. Kann das an der (hier erstmals sehr hohen) Außentemperatur liegen?

    Es ist jetzt 20:30Uhr und immerhin noch 21 Grad warm.


    Alle meine Darks sind mit -20°C erstellt - würde ich bei 3,2°C wärmerem Chip neue erstellen müssen?


    Ich hoffe, es klappt noch bis zum Sonnenuntergang...


    Gruß, Jochen

    Hallo Sven,

    Wenn ich das richtig verstanden haben möchtest Du (abgesehen vom Guiding) nur wegen des Alignments und des engeren Gesichtsfeldes Deines Newton mit zwei Kameras arbeiten, oder?

    Dazu kann ich Dir sagen: für das Blindsolving ist das nicht nötig.

    Ich habe ein 203/1000 Newton und ein 11" Schmidt-Cassegrain. Auch mit dem 11" ist das Blindsolving überhaupt kein Problem. Für das Solving braucht es nicht viele Sterne.


    Und wg. Guiding und Dithering:

    Die Kamera am Leitrohr verbindest Du nicht mit APT sondern mit PHD2.

    Und APT verbindet sich dann über ASCOM mit PHD2. Das funktioniert perfekt, die Daten von PHD2 werden in Echtzeit an APT übergeben.

    APT zeigt Dir z.B. den Guiding-Fehler an, sagt Dir, wenn der Guidestar verloren geht oder wenn das Dithering läuft.

    Das zusätzliche Guiding-Kabel von Kamera zur Montierung kannst Du weglassen, auch das läuft alles über ASCOM.


    Viele Grüße. Jochen

    Guten Morgen Sven!


    Auch ich benutze APT und Stellarium parallel. Meine EQ6Pro ist ohne Handbedienteil mit einem Kabel direkt verbunden.

    Mit Nutzung von EQMOD hast Du schonmal einen wichtigen Schritt getan, der Synscan-Treiber hat mich (beinahe) in den Wahnsinn getrieben. :)

    Ich rate Dir dringend zum Platesolving, für mich war das ein echter "Gamechanger". Ich richte mein Goto mittlerweile komplett aus der warmen Stube heraus eIn

    (die Montierung muß natürlich eingenordet sein).

    Für meinem "workflow" mit "Blindsolving" benötige ich kein Star-Alignment und es dauert keine 3 Minuten:


    1) Mit APT mache schon in der Parkstellung ein Bild mit 20s Belichtung

    2) ich klicke "blind" in APT/Pointcraft und warte auf das Solving-Resultat

    3) Ich klicke "Sync"

    4) ich suche ein Objekt aus der Goto-Datenbank und lasse das Teleskop mit Goto++ da hin schwenken. Position ist noch nicht genau.

    5) Ich mache wieder ein 20s-Foto und klicke nochmal "blind" und "sync" und "Goto++", das Objekt wird jetzt zielgenau angefahren. Fertig!


    Aus dem APT heraus lässt sich dann auch Stellarium öffnen und da das Alignment stimmt, kann man die Objekte jetzt präzise anfahren.


    Ich habe übrigens nur den AllSky-Platesolver installiert, da ich nur das Blindsolving verwende. Das Blindsolving dauert einige Sekunden länger als das "normale Platsolving",

    da die Montierung ja keine Ahnung hat, wo genau sie sich befindet. Funktioniert aber bestens - Du machst zwei Fotos vom Himmel und der Computer erledigt den Rest!


    Gruß, Jochen