ZWO SEESTAR S50 SMART-Teleskop


  • Vielleicht kein Thema mehr, aber ich bin bei meiner Recherche zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen:


    Das Bild von Ceule ist keineswegs seitenverkehrt.


    Grüße, Rolf

  • Vielleicht kein Thema mehr, aber ich bin bei meiner Recherche zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen:

    Ich verstehe dein Bild nicht. Was zeigt es?


    In Ceules frame ist oben rechts NGC6997, der helle Stern Unten ist HD200407:


    Nur schnell und sehr grob übereinander gelegt (Gimp treibt mich da in den Wahnsinn😉). Ich hoffe das bringt mehr Klarheit als heute morgen.

    Ja, seitenverkehrt war natürlich falsch. Ich hatte wenig Zeit und die Rückfrage wurde leider mehrmals ignoriert. Mir ging es hauptsächlich ja darum, rauszufinden wo wir sind und weshalb da wenig Struktur vorhanden ist. Und wie man unschwer erkennen kann, ist die great wall und der schöne Dunkelnebel unterhalb des gewählten Ausschnittes. Dieser Ausschnitt ist "relativ" strukturarm für die kleine Optik, den breitbandigen Filter und die unklare Belichtungszeit zwischen 4000 und 9000s. Als Referenz habe ich weiter oben eine tiefere Belichtung (fast) dieser Region gezeigt.


    Alles in allem kann ich nur nochmals betonen, wie schön es wäre wenn man bei den Bildern die man hier zeigt mindestens die Belichtungszeit angeben würde und bei objekten die zig Mal so gross sind wie der Sensor, vielleicht auch die Koordinaten dazu schreibt. Gerade wenn man Hilfe braucht, wäre das schon schön.



    CS, Seraphin

  • Heute habe ich mich wieder mit Siril und Graxper 3.0 komplett ohne scripting versucht an HD112887 aus 58 x10 Sekunden.



    Darunter ist der Autostack aus dem Seestar


    bin eigentlich wirklich überrascht wie gut Siril sich daran abgearbeitet hat.

    für Verbesserungsvorschläge bin ich immer Dankbar..

  • Hi


    Heute habe ich mich wieder mit Siril und Graxper 3.0 komplett ohne scripting versucht an HD112887 aus 58 x10 Sekunden.

    Für die kurze Belichtungszeit ist es wunderbar wie viele Galaxien des Coma Haufens da zum Vorschein kommen! Sehr schön, auch die Bearbeitung! Der Vergleich zum Livestack sagt da eigentlich alles, da liegen Welten dazwischen!


    CS, Seraphin

  • Die Diskussion kam ja nur auf, weil beim Seestar der Preisunterschied eklatant ist und es für einige hier (mich eingeschlossen) dann attraktiver ist, direkt in China zu bestellen, obwohl ich das grundsätzlich eher ablehne, aus mehreren Gründen. Hier aber bin ich mal auf den Zug aufgesprungen, weil es viele vorgemacht haben und ja auch gute Erfahrungen damit gemacht haben. Der Einführungspreis des Seestar ist aber auch quasi ein Kaufbefehl. ;) Mehr wäre mir das Teil allerdings auch nicht wert. Ich würde es für 700 EUR weder in China noch in Deutschland kaufen.


    Für den Preisaufschlag der deutschen Händler habe ich aber Verständnis, ich hab mir vorher schon gedacht, dass der Preis in Deutschland dann bei 700 EUR liegen müsste, wenn ich beim Kauf in China rund 400,00 EUR plus Einfuhrumsatzsteuer und Gebühren bezahlen muss und dann bei rund 500,00 EUR landen werde. Die Händler wollen selbst was verdienen und müssen ihre Kosten decken. Das finde ich daher gerechtfertigt. Dass der Preis der AM3 prozentual nicht so viel höher liegt als der Preis direkt bei ZWO, liegt möglicherweise daran, dass der Gewinn, der beim Verkauf einer Montierung übrig bleibt, ausreicht, um die Kosten zu decken und den Gewinn zu machen, den man anstrebt. Stark vereinfacht: Wenn TS oder Lacerta beim Verkauf eines Seestar 50 EUR übrig haben wollen, und beim Verkauf einer AM3 ebenso, weil beide Verkaufsaktionen denselben personellen Aufwand auslösen, dann ist es logisch, dass die Gewinnspanne in Prozent beim Seestar höher sein muss als bei der AM3. Also alles gut. Nur für mich als Kunde ist es dann eben beim Seestar attraktiver, in China zu bestellen und bei der AM3 ist es für mich attraktiver, in Deutschland zu bestellen, weil mir da der Ansprechpartner vor Ort und die Abwicklung in Deutschland den Mehrpreis wert ist.


    LG Olaf

    Bei der ganzen Diskussion, China hin China her, muss man aber auch beachten Du hast in Deutschland einen Ansprechpartner welcher auch die Gewährleistung und Garantie und deren Kosten übernimmt.

    Jeder Zwischenhändler schlägt auf, wer handelt will und muss verdienen.

    Wie viel, wie hoch, darüber kann man steiten und manche obertreiben es auch!!!!!

    Das Seestar kostet übrigens nicht 400€ sondern ca. 470€ (499$) hinzu käme dann noch eine PayPal Wechselgebühr um die 30€

    beim Zoll hatte ich mich mal erkundigt -vor dem Kauf, Du kommst irgendwo auf 23-24% Aufschlag (wenn ich es noch richtig im Kopf habe)

    Da biste denn auch bei 600€, aus China importiert, mit China Garantie und China Korrespodenz.


    Der polnische Händler TS2 mit EU Garnatie und EU-Richtlinien, also EU Käuferrecht verkäuft z.B. das Seestar für gut 630€

    .....lohnt da der China-Import noch wirklich???

    Ja und deutsche Händler, wie Astroshop, haben zum Teil eine Bestpreis Garantie und lassen mit sich reden.



    Ich bin eh am überlegen ob ich mein Seestar, kaum benutzt, doch nicht wieder verkaufe.

    Interesse ist da, aber wenn das Wetter mal ist mache ich zumeist andere Dinge, andere Interesse

  • Ich hab damals 399,00 in China bezahlt, plus Zoll und Gebühren. Ich gehörte wie einige andere hier zu den ersten Bestellern. Mittlerweile hab ich den Seestar wieder verkauft. Konventionelle Teleskope nutze ich einfach lieber. Da auch diese bei mir immer fertig montiert sind, sind die kaum weniger schnell einsatzbereit als ein Seestar.


    LG Olaf

  • Hilfe

    Mein kleiner hat heute nach neu Start neue Firmenware aufgespielt jetzt findet er nichts hat völlig die Orientierung verloren .

    Schon mehrmals neu gestartet , Kompass neu ausgerichtet neu justiert nichts hilft .

    Selbst bei Arktur liegt er optisch Meilen weit daneben .

    Hat einer eine Idee

    CS Ceule


    Nächster Versuch Vega und der kleine fährt Richtung Westen ;(


    Hat sich scheinbar eingekriegt , einfach um 180° gedreht dann neu gestartet Ringnebel und siehe er hat Zentriert eingefangen, mir standen schon wieder die Haare zu Berge die ich nicht mehr habe :D

    Celestron C8 Orange

    Celestron Evolution

    Dobson 10''

    Bader Morpheus , 3 x Pentax 7-40mm

    Baader Mark IV

    Sony Alpha 6000

    ASI 462MC Color

    SeeStar

    Edited 2 times, last by Ceule ().

  • habe heute auf YT das erste hands-on von Celestrons SmartTelescope gesehen...


    External Content www.youtube.com
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    was meint ihr dazu? so richtig vom Hocker reißt mich das nicht :rolleyes: vor allem von dem Preis her finde ich es schon stolz im Vergleich

  • Hat einer eine Idee

    Hallo Ceule,

    Ja - habe eine Idee:

    Kompass kalibrieren.

    Also das, wo man das Stativ so lange dreht, bis der Kringel komplett grün ist.

    Hat meiner auch schon gemacht. Mal 180 Grad, mal weniger - aber mehrfach schon deutlich daneben.

    Ich bin mir nicht sicher, ob er es irgendwann bei den würde, wenn er Sterne sehen würde.... Das ist bei meinen Aufstellorten schwierig....

    Mit der Firmware schätze ich mal, hat das nichts zu tun. Wir mit "Stränge magnetic field", wie mache Apps das nennen.

    CS

    Thomas

  • Ich habe die Bezeichnung des Objektes nicht gefunden und es auch nicht erkannt. Fertig_neu.png hat mir nicht gereicht. :slightly_smiling_face:

    Gruß Micha

    "Fertig neu" war nur die Bezeichnung da ich es auf meinem Monitor als Hintergrundbild genommen habe im Büro. Deshalb auch 90 ° gedreht. Werde nächstes mal Bilder mit verständlicher Bezeichnung hochladen, sorry. :D

  • Hallo Thomas


    Kompass Kalibrieren muss man eigentlich nur Mond und Sonne und das klappt auch ganz gut bis Dato.

    Was da gestern nun war keine Ahnung was den kleinen Kerl da durcheinander gebracht hat auf gestellt wie immer Nord / Süd fertig den Rest har er immer alleine gemacht .

    Nach dem dann gar nichts mehr ging Position gemerkt und es sah so aus das er um 180° daneben lag , noch mal runter gefahren einmal gedreht das war es .

    Dann funktionierte wieder alles wie gewohnt :/

    Celestron C8 Orange

    Celestron Evolution

    Dobson 10''

    Bader Morpheus , 3 x Pentax 7-40mm

    Baader Mark IV

    Sony Alpha 6000

    ASI 462MC Color

    SeeStar

  • Kompass Kalibrieren muss man eigentlich nur Mond und Sonne und das klappt auch ganz gut bis Dato.

    Da braucht das S50 es unbedingt

    wie immer Nord / Süd fertig

    was meinst Du damit?

    sah so aus das er um 180° daneben lag

    Mit um 180° drehen hast Du es gelöst - Logo. Mit Kompass kalibrieren hätte er sich sicher auch wieder zurechtgefunden ;)

  • Ganz genau. Das erste anfahren wird immer nach dem Kompass ausgeführt, danach übernimmt der platesolver um die Position zu korrigieren. Ich weiss nicht ob der Solver ein blindsolver ist, womöglich aber nicht. So wird das Sternmuster bei grosser abweichung auch mal nicht erkannt und die Position kann auch nicht korrigiert werden.

    Der Kompass muss also nicht ultragenau sein, aber es ist falsch dass es ihn nicht braucht.


    CS, Seraphin

  • Kleines Helferlein für den Betrieb mit dem S50



    Servus in die Runde,



    das Folgende stellt keinen Steilkurs in Photometrie dar…


    … vielmehr ist die unten stehende finale Gleichung für die grobe Planung einer anstehenden Beobachtungsnacht von Nutzen; nach dem Motto: Wieviele Integrationen für die geplanten Deep Sky Objekte wird das S50 wohl benötigen ?


    Erforderliche Grundlagen:

    • Anzahl der Integrationen für ein bereits erfolgreich aufgenommenes Objekt (eigene Galerie, Kollegen, Internet),
    • dessen scheinbare Helligkeit (Magnitude) m (Wikipedia),
    • Magnitude m des geplanten Objektes (Wikipedia).

    Bei diesen Magnituden erscheint es zunächst naheliegend, dass z.B. eine Galaxie m = 8 doppelt so hell sei wie ein planetarischer Nebel mit m = 4.


    Leider weit, sehr weit gefehlt !


    Der numerische Zusammenhang zwischen den Intensitäten I1 und I2 zweier Objekte und deren Magnituden m1 und m2 verläuft - historisch bedingt – invers und logarithmisch:



                  m1 – m2 = -2,512 log(I1 / I2)



    Man erkennt unmittelbar, dass die Differenz zweier Magnituden m1, m2 proportional ist zu dem Quotienten der zugehörigen Objektintensitäten I1, I2 .


    Der etwas „krumme“ Wert 2,512 beruht auf seiner Herkunft 100(1/5), also fünfte Wurzel aus 100. Eine Magnitudendifferenz von 5 entspricht einem Intensitätsverhältnis von 1 / 100.


    Mit Sicherheit nicht eben naheliegend …


    … des Weiteren: Objekte mit größeren Werten von m sind lichtschwächer als jene mit kleineren Werten (Eulennebel à  m = 9,9, Sonne à m = -27).


    Frage: Wie kann man dies für eine Planung nutzen ?


    Zunächst wird diese Gleichung umgeschrieben:



                            I1 / I2 = 10-((m1 – m2) / 2,512)



    Des Weiteren nutzt man die Tatsache, dass die gesuchte Anzahl der Integrationen n umgekehrt proportional ist zu den zugehörigen Intensitäten I, also



                            n2 / n1 = 10-((m1 – m2) / 2,512)



    Hat man bereits ein Objekt erfolgreich mit dem S50 abgelichtet bzw. ein Bild samt entsprechender Zahl der Integrationen im Internet gefunden (jeweils Referenzobjekt), kann man umgehend die für ein neues Objekt erforderliche Zahl der Integrationen berechnen (Taschenrechner oder Excel).


    Hierzu wird die obige Gleichung nach der gesuchten Zahl erforderlicher Integrationen aufgelöst:



                            nObj = nRef * 10-((mRef – mObj) / 2,512)



    mit


    nObj = Anzahl erforderlicher Integrationen für das geplante Objekt


    nRef = Anzahl Integrationen für das Referenzobjekt


    mObj = Magnitude des geplanten Objektes


    mRef = Magnitude des Referenzobjektes



    Dieses kleine Tool kann einen ersten Hinweis liefern, was hinsichtlich Integrationsdauer auf einen zukommen wird, wenn man sich Objekte mit größeren Magnituden m vornimmt.


    Genaues wird man während der Beobachtung selbst erfahren.



    Viele Grüße



    Volker

    Seestar S50, 500 mm Newton (Selbstbau), 300 mm Astrograph (Selbstbau), 110 mm Schiefspiegler (Kutter)

  • Hi Volker


    Ich habs jetzt nur überflogen, aber ich frage mich ob dies wirklich praktischen nutzen hat. Wo betrachtest du die Lichtverschmutzung? Dies ist mitunter einer der grössten Faktoren punkto erreichbarer tiefe. Auch das Thema flächenhelligkeit ist mit der scheinbaren Helligkeit eines Objekts nicht berücksichtigt.


    CS, Seraphin

  • Hi Volker


    Ich habs jetzt nur überflogen, aber ich frage mich ob dies wirklich praktischen nutzen hat. Wo betrachtest du die Lichtverschmutzung? Dies ist mitunter einer der grössten Faktoren punkto erreichbarer tiefe. Auch das Thema flächenhelligkeit ist mit der scheinbaren Helligkeit eines Objekts nicht berücksichtigt.


    CS, Seraphin

    Hi Seraphin - soll wie gesagt nur eine ganz grobe Abschätzung darstellen, da es je nach Delta m mal rasch um sehr große Faktoren geht.

    Seestar S50, 500 mm Newton (Selbstbau), 300 mm Astrograph (Selbstbau), 110 mm Schiefspiegler (Kutter)

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