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Ü B E R S I C H T    
MartinB Erstellt am: 21.06.2010 : 14:25:55 Uhr
Hallo Leute,
hier in Südbayern war in den letzten knapp zwei Wochen praktisch durchgehend Regenwetter. Das hat mir zum Glück geholfen, mein schon lange geplantes Reisescope endlich fertig zu bekommen. Der Spiegel wurde immerhin vor 3 1/2 Jahren parabolisiert und vor knapp 2 Jahren alubeschichtet.

Voila, hier isses:

Den Größenvergleich habe ich passend zu aktuellen Medienereignissen gewählt. Was auf dem Foto noch fehlt, ist eine Streulichtblende gegenüber vom Okularauszug aus dünnem schwarzem Moosgummi.



Eckverbindung:


Hutring:


Hier ein paar Eckdaten:
Gewicht kpl.:       2,8 kg
Öffnung:            180 mm
Brennweite:         954 mm
Hauptspiegel:        10 mm Floatglas, Selbstschliff, ca. 0,55 kg
Spiegelzelle:       6-Punkt, 3 Wippen, Spiegel geklebt
Fangspiegel:         39 mm kl. Achse
OAZ:                Selbstbau ähnlich Kineoptics HC-1

Zugekaufte Komponenten: Sucher Skysurfer III (Baader), Fangspiegel.
Externe Dienstleistung: Hauptspiegel Alubedampfung (Befort).

Auf- und Abbau und Hauptspiegeljustage sind ohne Werkzeug möglich.

Die Spiegelzelle:

Wem jetzt das Design irgendwie bekannt vorkommt: Ich habe mich in vielen Punkten an die Konstruktion von Uli Vedder angelehnt, meiner Meinung nach mit die besten derzeit käuflich zu erwerbenden Reisedobsons. Einige Details habe ich natürlich meinen eigenen Bedürfnissen angepasst..

Ich habe bei diesem Design erstmals selbst gebogene Alurohre verbaut. Details zur Biegetechnik findet man auch hier im Astrotreff. Auch die Blindniettechnik und genietete Gewindeeinsätze habe ich hier erstmals an einem Teleskop verwendet.

Besonderes Highlight dieses Teleskops ist der Gewichtsausgleich durch vier Okularhalter in der Hauptspiegelbox:

Damit dürfte es möglich sein, weitgehend ohne zusätzliche Bremse an den Höhenrädern auszukommen. Eine ganz leichte Bremswirkung habe ich allerdings schon durch die Teflon-Seitenführungen an den Höhenrädern.
Das Zusatzgewicht erhöht auch generell die Standfestigkeit.

Mit einem leichen Okular ist das Gerät ohne Ausgleichsgewicht ausbalanciert. Das Hebelverhältnis ist ca. 1:3, d.h. drei Okulare in der Spiegelbox können ein gleich schweres Okular im OAZ ausgleichen.

Ich hoffe nun auf besseres Wetter, um die Konstruktion in der Praxis testen zu können.

Kommentare und Fragen sind sehr erwünscht!

Gruß,
Martin
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
reiner Erstellt am: 24.06.2010 : 19:30:10 Uhr
Hallo Martin,

hab Deinen neuen Dob heute erst gesehen (ein paar Wochen Internetabstinenz durch Umzug und fehlenden Festnetzanschluss). Super Teil! Damit kommst Du langsam an die Grenze, bei der das Zubehör (Okulare, Atlas, etc.) schwerer werden als das Teleskop . Trotz dem Rekordgewicht sieht es sehr durchdacht und stabil aus.

Viele Grüße
Reiner
Timm Erstellt am: 24.06.2010 : 17:45:45 Uhr
Hallo Martin,

willkommen bei uns Leichtbauern!
Herzlichen Glückwunsch zu deinem Ultra-Leichtgewicht und Hut ab.
Bei dir sieht man schön, was so alles geht, wenn man konsequent alles optimal auf wenig Gewicht trimmt.
Ein dünner Spiegel zum Beispiel und die Schrauben genau auf Länge gesägt... genial!
Viel Spass damit und CS wünscht
Timm
MartinB Erstellt am: 23.06.2010 : 09:36:50 Uhr
So, gestern nacht gabs nach dem Spiegelschleifer-Treffen klaren Himmel. Ich habe mein neues Teleskop natürlich gleich zusammengeschraubt und kurz getestet.

Ergebnis: Selbst bei 238x Vergrößerung ist nicht das geringste Zittern, Verbiegen oder Ausschwingen zu beobachten. Wenn man das Teleskop loslässt, steht das Bild im Okular sofort wie angenagelt!

Allerdings verstellt es sich auch schon bei leichter Berührung.
Die Nachführung geht für mich besonders bei hohen Vergrößerungen etwas zu leicht, und zwar auf beiden Achsen. Auch beim Okularwechsel ist das ein Problem. Um nix zu verstellen, muss man das Ding wie ein rohes Ei behandeln. Die Sucherjustage ist ebenfalls knifflig, weil die Justierschrauben recht schwer gehen und man ruckzuck das Teleskop verstellt hat. Vielleicht krieg ich die noch leichtgängiger.
Ich schätze aber, das Problem ist zum Teil subjektiv. Mein 18" Dobson hat num mal die 10fachen bewegten Massen, da ist die Nachführung auch natürlich 10x schwergängiger.

Der Mond hat natürlich ziemlich gestört, aber durch die mittlerweile montierte Streulichtblende war nur die Himmelsaufhellung ein Problem. Der Mond selbst stand ja leider zu tief für vernünftiges Beobachten.

Optimal zum Beobachten sind für mich ca. 30 cm Sitzhöhe. Ich werde mir wohl noch einen klinen Dreibein-Klapphocker als Ergänzung zulegen.

Wenn ich demnächst mal ausführlicher beobachtet habe, gibt's einen Beobachtungsbericht im anderen Forum.

Gruß,
Martin
Stathis Erstellt am: 22.06.2010 : 13:25:50 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: fraxinus

Das ist bei so leichten Spiegeln immer das Problem, der Schwerpunkt liegt einfach zu hoch.

Marin empfand den Peilsucher oben am Hut zunächst als "tonnenschwere" Zumutung, als würde man ihn mit Ritterrüstung die Glocknerstraße hochscheuchen wollen

"Temperieren" ist bei der Spiegeldicke sicher ein Fremdwort.

Zitat:
=>Kai:
Die Grübelei über den hohen Schwerpunkt hat sich über 1 1/2 Jahre hingezogen,...

Wie, mehr nicht? Ich kann mich an so ziemlich ALLE möglichen und unmöglichen Optionen erinnern: Einarmgabel, Federrückstellkraft, Carbonhut usw. Gegengewichte aus Steinen, Wasser, Urlaubskleingeld oder Reißnägeln wurden da schon als unerlaubtes Doping verpönt. Okulare als Gegengewichte hatte ich zuerst vor ca. 15 Jahren an Klaus Jünemanns 8" Chapeau Claque gesehen.

Hier kommt ein Höhenrad- zu Spiegeldurchmesser Verhältnis von 460/180= über 2,5 heraus, das ist wohl noch extremer als bei Ulli Vedder. Da kommt man schon in Bereiche, wo die Höhenbewegung im Vergleich zum Azimut deutlich schwergängiger läuft. Dafür reagiert es unempfindlicher bei wechselnder Okularzuladung. Bei meinem Reisedobson ist obiges Verhältnis 170/155= 1,1. Das hatte ich extra so gemacht, um alle 4 Höhenräder in die Spiegelbox packen zu können. Dafür ist das Haltemoment geringer und ich muss beim Okularwechsel mit Bremse und Magneten austarieren (was jedoch sehr gut funktioniert).
MartinB Erstellt am: 22.06.2010 : 00:09:20 Uhr
=>Kai:
Die Grübelei über den hohen Schwerpunkt hat sich über 1 1/2 Jahre hingezogen, sonst wäre das Ding schon viel früher fertig geworden. Erst als ich sicher war, es hinzubekommen, konnte ich mit dem Bau beginnen Die größte Hürde war dabei das Meade Okuler, es wiegt immerhin 205 g.
An 2" Okulare ist bei diesem leichten Spiegel allerdings nicht zu denken. Ist aber bei 1 m Brennweite noch nicht wirklich nötig. Es gibt ja auch noch Ferngläser.

Wenn man deine 28" Wahnsinnspizza runterskaliert auf 180 mm, landet man übrigens bei 6,3 mm Randdicke und gut 3 mm in der Mitte! DEN Schwerpunkt tät ich aber nicht mehr hinbekommen!

=>Stefan:
Die Spiegelbox ist außen 240 mm breit, die Rockerbox ca. 259 mm.
Die Höhenräder sind insgesamt ca. 20 mm dick, ihre gebogenen Rohre haben 15x15x1 mm Querschnitt und 230 mm Krümmungsradius. Rohrabmessungen sind hinten 12/10 und vorn/Seite 10/8 mm. Querrohr 16/14. Quadratische Rohre 10x10x1 bis auf die Höhenräder.

Gruß,
Martin
MartinB Erstellt am: 21.06.2010 : 23:42:48 Uhr
Hallo Leute,
danke für die vielen positiven Rückmeldungen! Das tut gut nach langer intensiver Arbeit!

Bei folgenden Personen möchte ich mich noch für ihre Unterstützung bedanken (hab ich doch glatt vergessen):
Meine Familie, sie hat es mal wieder klaglos ertragen, dass der Mann/Papa ein paar Wochen lang manchmal tagelang nur noch sein neues Teleskop im Kopf hatte.
Stathis, er hat uns nun schon viele Jahre lang mit seinem Wissen, seiner Erfahrung und seinen Ideen und Ratschlägen unterstützt!
Die übrigen Münchner Spiegelschleifer, sie haben in geselliger Runde immer wieder Motivation und Anregung gegeben.
Die Astrotreff-Macher, sie bieten eine wunderbare Plattform, auf der wir Hobby-Teleskopbauer uns austauschen können.
Und natürlich alle Teleskopbauer, die ihre Ideen und Kenntnisse nicht verstecken, sondern bereitwillig im Internet und auf Teleskoptreffen ihren Erfahrungsschatz für andere ausbreiten!

=>Werner: Danke! Aber "feinmechanische Meisterleistung" ist zu viel des Lobes! Du hast wohl nicht ganz genau hingesehen.

=>StefanPsy: Insgesamt waren es jetzt tatsächlich 5 Wochen Sauwetter hier, aber vor 2 Wochen hatten wir mal ein schönes Wochenende. Da hat mein Projekt auch geruht und ich hab einen Sonntagsausflug mit Familie in die Berge gemacht.
Schön, dass es dir wieder besser geht. Ich hoffe, man sieht sich auf dem Almberg!

=>Stathis: Bei aller Überlegenheit der neuesten Konstruktionen, es gibt wohl nur wenige Teleskope, die so viel herumgereist sind wie dein 6" Reisedobson. Und ich bezweifle, ob mein neues Gerät in den nächsten 19 Jahren auch so viel herumkommen wird. Ich verspreche aber, dass ich es wo immer möglich dabei haben werde!
Ja, die Eigenleistung war schon ziemlich heftig! Getoppt werden kann das nur, falls ich in Zukunft auf Astrofotografie umsteige und auch noch Montierung, GOTO und Digitalkamera selbst baue.

=>Gerd: Vielen Dank! Ich hab deinen Bericht Über die Insel Lastovo gelesen, da wäre dieses Teil sicher nicht verkehrt gewesen!
Letztes Jahr waren wir im Familienurlaub auf Losinj. Da gibt's einen 590 m hohen Berg, den werd ich nächstes Mal sicher bei klarem Himmel abends mit Teleskop erklimmen...

=>Gerd: Herzlichen Dank!
Ich finde auch, dieses Teil ist mein erstes Teleskop, das ich auch tagsüber gern anschauen mag und nicht nur nachts durchschauen.

=>Christian: Deine Konstruktionen lieferten einen Teil der Inspiration, die ich für mein Projekt brauchte. Ich glaube, dein 8" Reisescope gab letztlich den Ausschlag, dass ich eine Alukonstruktion gewählt und mich (noch?) nicht auf das Abenteuer CFK eingelassen habe.

Was das Gewicht angeht, sollte es doch näherungsweise mit der dritten Potenz der Öffnung skalieren? 10% mehr Öffnung entsprechen ca. 33% mehr Gewicht, damit läge meine Konstruktion mit 8" bei 3,7 kg.

=>Thomas: Wenn's sowas zu kaufen gäbe, wäre das selber machen vielleicht nur halb so schön! Beim Beobachten zählt für mich aber nur die Gebauchstauglichkeit. Mein Motto ist: Beim Blick ins Universum soll das Teleskop mich so wenig wie möglich behindern. Die Benutzung muss so selbstverständlich funktionieren, dass ich mir über das Gerät dabei keine Gedanken mache.

=>Uwe:Wie gewohnt kommen von dir sehr konstruktive Kommentare!
Klar werd ich das Gerät aufs Sudelfeld mitbringen, das passt zusätzlich zum 18" immer noch in meinen Fiat Panda. Du bist bei klarem Himmel ja sowieso fast immer da.
Zitat:
Wie schätzt du eigentlich das fehlen einer Querstrebe von den Höhenräderohren ein? Hast du irgendwelche seitlichen Schwingungen? Normal müsste ja das an die Höhenräder angebrachte Dreieck zur Hutabstützung Seitensteifigkeit bringen, oder? Würde mich interessieren was du zu dem Thema meinst.
Du hast Recht, eigentlich fehlt eine QuerDiagonalstrebe zwischen den Höhenrädern. Durch die großen Querschnitte der Höhenräder, das große Querrohr und die M4 Verschraubungen ist das aber offensichtlich steif genug. Mit M3 Schrauben und 10x10 statt 15x15 Profilen wäre die QuerDiagonalstrebe sicher nötig. Im Notfall kann ich sie auch immer noch nachrüsten.
Zitat:
Gewichtspotential sehe ich kaum mehr...maximal ein paar Gramm bei Verwendung von (teuren) Aluschrauben oder der Verwendung von anderen Materialien (CFK).
Ich hab schon eine Idee, wie ich den Hut noch mal 25 g leichter bekomme. Im Ernst, in Alu/Holzbauweise sehe ich auch nur noch wenig Einsparpotential, ohne die Handhabbarkeit zu verschlechtern. Mit modernen Werkstoffen und beliebig viel Aufwand dürften jedoch auch 2 kg zu unterschreiten sein. Ob man dann damit noch schön beobachen kann, müsste sich zeigen. Ich werde das aber sicher nicht ausprobieren.
Zitat:
Bei den Okularen musst du aber aufpassen. Wenn du sandigen Untergrund aus, sehen die Teile schnell aus wie Sau. Die Frontlinse eines 3,7mm Ethos möchte ich nicht putzen
Man kann eine Folie unterlegen. Alternativ zu Okularen kann man auch mit Ballast gefüllte Kleinbild-Filmdosen in die Steckfassungen einsetzen. Die passen nämlich perfekt, wie dir vielleicht durch die "Filmdose mit Loch"- Kollimiermethode bekannt ist.

Wann gibt's eigentlich von dir einen großen Baubericht?

Gruß,
Martin
StefanSLS Erstellt am: 21.06.2010 : 23:02:36 Uhr
Hallo mArtin,
sorry, ich meinte doch 2,8kg. Wie bin ich bloss auf die 3,2kg gekommen (war wohl pisitiv geschockt von deinem Meisterwerrk).

Sag mal, wie breit sind denn die Ohren und die Seitenteile der Rockerbox? Was für Stangen hast du verwendet?

Das Scope ist einfach genial!

Viele Grüße,
Stefan.....der hofft, dass sich das JETZT zu erwartende schlechte Wetter nicht ins Saarland verirrt ;-)
fraxinus Erstellt am: 21.06.2010 : 22:42:40 Uhr
Hallo Martin,
schönes Dobson! Gratulation!
Besonders gelungen finde ich die großen Höhenräder mit der asymmetrischen Stangenkontruktion. Das ist bei so leichten Spiegeln immer das Problem, der Schwerpunkt liegt einfach zu hoch.
Zitat:
Man glaubt gar nicht, wie viele Einzelteile in dem Gerät stecken.

Doch, doch, circa genausoviele wie in einem großen
Man braucht allerdings keinen Hektar Multiplex.

Viel Spaß mit dem Kleinen
Und immer cs
kai
glahn Erstellt am: 21.06.2010 : 22:16:45 Uhr
Hallo Martin,

komme gerade aus der Werkstatt Tolles Teil ist dir da gelungen, ich bin begeistert! Statisch tipp topp durchdacht. Ich wünsche dir viel Spaß damit. Vielleicht sieht man sich mal wieder auf dem Sudelfeld?

Wie schätzt du eigentlich das fehlen einer Querstrebe von den Höhenräderohren ein? Hast du irgendwelche seitlichen Schwingungen? Normal müsste ja das an die Höhenräder angebrachte Dreieck zur Hutabstützung Seitensteifigkeit bringen, oder? Würde mich interessieren was du zu dem Thema meinst.

Gewichtspotential sehe ich kaum mehr...maximal ein paar Gramm bei Verwendung von (teuren) Aluschrauben oder der Verwendung von anderen Materialien (CFK).

Bei den Okularen musst du aber aufpassen. Wenn du sandigen Untergrund aus, sehen die Teile schnell aus wie Sau. Die Frontlinse eines 3,7mm Ethos möchte ich nicht putzen

Viele Grüße, uwe
Klotzi Erstellt am: 21.06.2010 : 21:43:11 Uhr
Hallo Martin,

das sieht echt toll aus, richtig professionell! Die Idee mit den Okularen als Gegenwicht in der Spiegelzelle find ich auch super und das Gesamtgewicht ist wirklich unglaublich! Ich denke, das kann man nur mit einem Selbstschliff erreichen, die kommerziellen, dicken Spiegel würden das wohl nicht zulassen.

CS
Thomas
Deneb Erstellt am: 21.06.2010 : 20:27:59 Uhr
Hi Martin,

das ist ja echt der Hammer. Gratulation zu diesem tollen Teleskop.

Zitat:
Gewicht kpl.: 2,8 kg


Damit ist mein Rekord von 3.2kg für 8" eingestellt worden. Siehe auch hier:

http://beyond-earth.de/atm/atmfloppy.html

Herzlichen Glückwunsch. Hast du mal noch ein Foto von deinem Flunder- Spiegel? Am besten schräg von der Seite? Kann mir die 10mm Dicke irgendwie kaum vorstellen. :) War der Spiegel schwierig zu schleifen?

Ich selbst wag mich in ein paar Tagen an einen 10" mit 19mm Dicke. Mal schauen, wie das wird.

Viele Grüße,
Christian
GerdHuissel Erstellt am: 21.06.2010 : 19:21:58 Uhr
Das ist eine wahre Augenweide.

Klasse gemacht!
Stathis Erstellt am: 21.06.2010 : 19:12:17 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: StefanSLS

Sorry, aber die Gewichtsangabe kann ich mir nicht vorstellen....3,2kg incl. Rockerbox?

He, he, als Martin das Schnuckelchen letzte Woche zum Münchener Teleskopbautreffen brachte, konnte ich es auch nicht glauben. Der Magersüchtige ist noch auch stark, steif, lässt sich butterweich nachführen und voller kleverer Details. Ein wahres Meisterwerk! ps. Zu beachten auch das Maß an Eigenleistung: Selbstgedrehter Helical Crayfort, selbst trepanierter Rohling.

Seit meinem 155/880 mm mit 6 kg schreiben wir 19 Jahre Reisedobson Geschichte:


StephanPsy Erstellt am: 21.06.2010 : 18:40:03 Uhr
Hallo Martin,

wie bitte ? 2.8 kg für das komplette Teleskop ? Unglaublich ! Tolle Arbeit. Ich bewundere Dich. Aber schwindeln tust Du doch: nix 2 Wochen Regenwetter, nein, Regenwetter seit Mitte Mai, das sind mehr als 5 Wochen Regen in Südbayern, mindestens zweieinhalb Wochen Regenwetter davon in Deiner Gegend hab ich selbst in der Lauterbachermühle erlebt (hatte den Phoenix dabei und konnte ihn nicht 1 mal nutzen).

Aber Du hast die Regen-Zeit gut genutzt. Ein schöner Dobson ist das geworden. Dickes Lob ! Und schöne rauchfreie Grüße



dl6mda Erstellt am: 21.06.2010 : 18:31:31 Uhr
Martin,
Nochmals Gratulation! Da hast du vom Gewicht her wohl neue Massstäbe gesetzt. Ausserdem ist es eine feinmechanische Meisterleistung - ich hatte ja die Ehre, die Leichtkonstruktion letzte Woche zu bewundern und in den Händen zu halten!
CS
Werner B.

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