Posts from elythomaslumber in thread „ZWO SEESTAR S50 SMART-Teleskop“

    Habe ich auch gesehen und die Dinger funktionieren bei ihm richtig gut. Allerdings bin ich ein Fan der Spikes bei meinem Newton und wünschte mir so manchen Spike bei meinen Refraktor-Bildern. ^^

    Hier teilt sich die Welt in die "Spikers" und die "Refraktors", ähnlich den" Jets" und den "Sharks" oder Kirk vs. Gorn... 8)


    Grüße

    Hartmut

    Ich habe diese Tools auch, aber mit dem neuen GraXpert 3.0.2 mit dem hervorragend funktionierendem integriertem DeNoise ist das entrauschen in Gimp eigentlich nicht mehr notwendig bzw. GraXpert DeNoise ist das meiner Erfahrung nach erheblich besser und eine One-Klick-Applikation.


    Grüße

    Hartmut

    Bin auch mit 5-6h dabei ohne Tauheizung; mit Tauheizung habe ich erst ein mal probiert und lande da bei 4-5h.

    Inzwische lagere ich meine Seestar aber mit max. 65% Ladung und lade vor der Session erst auf 100% und setze zusätzlich eine Powerbank ein.

    Die Lagerung bei 100% und Entladung unter ca. 30% sind halt für LiOn-Akkus nicht gut.

    Man kann allerdings den Akku des Seestar gegen hier erhältliche Ersatzakkus tauschen.


    Was mich wundert ist, dass ZWO noch keine Ersatzakkus im Shop anbietet, obwohl die das mal angekündigt hatten.

    Man liest aber bisher nicht von großflächigen Problemen, aber es gibt den Seestar ja auch erst ca. 10 Monate am Markt.


    Grüße

    Hartmut

    Moin Jochen, ich bin immer wieder schwer beeindruckt was Du und die Anderen hier für Ergebnisse abliefert! Chapeau!


    M17 habe ich persönlich noch nicht abgelichtet, wenn ich mir deins allerdings anschaue kommt es mir so vor als müsstest du bei deiner doch recht langen Aufnahme kaum etwas zuschneiden, also als hättest du mit der Feldrotation keine Maleste?! Arbeitest du im EQ Modus mit dem S50? Oder passt M17 tatsächlich so auf den Chip des Kleinen?


    Oder liegt es ggfs an der verwendeten Software?

    Man kann in Stellarium den Anblick mit dem Seestar simulieren.

    Zu dieser Uhrzeit an dem Datum und bezogen auf die Chipgröße hat NGC6617 / M17 eine sehr gute Lage.



    Was die Feldrotation betrifft, so hat das Objekt auch eine sehr gute Lage:

    - SO -> nahe Ost und West geringe Feldrotation

    - niedrige Höhe -> sehr geringe Feldrotation (es erfolgt hier an den Ecken in Bezug auf die Mitte nur eine Änderung von 0,07 Pixeln / Sekunde.

    Je höher das Objekt ist und jehr näher man an Nord oder Südesicht ist, desto schneller schlägt die Feldrotation zu



    Grüße

    Hartmut

    Hmmm, hab sie unter WIN10 und WIN11 runtergeladen ...msi

    Dann einfach Doppelklick und und installiert. :) Das mache ich seit zig Release so.


    Die SW ist tausendfach im Einsatz. Idee hätte ich sonst keine. :/

    Habe nämlich einen Filteraufsatz/Taukappe drauf gehabt und will eigentlich verhindern das der S50 damit einfährt. Als er dies gegen 3:37 Uhr (letztes sub) versuchte ist er daran wohl gescheitert und so in "halb zu" Stellung ausgegangen, der Filter klemmte darin. :/ Scheint aber alles gut überstanden zu haben der Kleine. Ist das jemandem von euch auch schon mal passiert, leidet da irgendein Rädchen drunter? Insgeheim habe ich gehofft dass er in diesem Fall die Taukappe abwirft.

    Bei mir hat sich eine Linsenblende beim Einfahren verklemmt. Der Seestar hat mit aller Gewalt weiterhin versucht, den Arm weiterzufahren.

    Konnte das nur stoppen, in dem ich per Knopfdauerdruck eine Abschaltung herbeigeführt habe. Die Geräusche waren schlimm. :woozy_face:


    Dann die Blende entfernt und eingeschaltet. Er hat dann eine Zeit gebraucht, sich zu orientieren. Es gibt da im Inneren einen Sensor (Lichtschranke), die die Position des Arm ermittelt.

    Irgendwann hat er sich dann gefunden und er arbeitet wierder völlig normal. Da geht wohl nichts kaputt bei. Der Motor kann nur nicht mehr drehen, aber Schrittmotoren sind ja strombegrenzt.


    Grüße

    Hartmut

    Na ja, gewissermaßen ist es ein temporärer Defekt und es ist nicht gesagt, dass das Problem durch dieses Verfahren gelöst wird.

    Bei mir hat es geholfen und den Tip habe ich seinerzeit im Seestar-Facebook Forum gefunden.


    Schau mal, ob es klappt, sonst mußt Du damit leben oder es reklamieren... =O

    Hallo zusammen,

    nach einigen Test's ist mir aufgefallen,daß im oberen rechten rechten Bereich der intern gestackten Bilder (in Siril aber auch) die Sterne mal mehr oder weniger

    verzogen sind. Woran kann das liegen?

    Das passiert öfters beim Seestar und auch bei mir schon dagewesen.

    Es ist immer oben rechts. Probier mal aus, den Fokusser manuell an beiden Anschläge zu fahren.

    Das hilft oft.


    Grüße

    Hartmut

    Leider paßt Makarian`s Chain nicht in vollem Umfang auf den Chip des Seestar. :(

    Hier mein Ausschnitt und nur kurz belichtet, da ich mich dann doch mehr auf den Norden konzentrieren wollte in voller Erwartung auf Polarlichter. :rolleyes:

    Ganze 7,5min Belichtung sind es geworden. ^^ Daher mehr ein Blick auf die annotierte Version aus PixInsight heraus.


    Grüße

    Hartmut

     

    Etwas vorsichtigeres Stretchen würde den Bildern stehen. Der Schwarzpunkt ist viel zu tief, da ging schon ordentlich Signal verloren dadurch. Auch wird der unterschied bei verdoppelung der Belichtungszeit ziemlich marginal ausfallen wenn du im Histogramm die schwachen Signale abschneidest. Der himmelshintergrund ist nicht tiefschwarz, sondern ein neutrales grau, irgendwo zwischen 15/15/15 und 25/25/25.

    Das gleiche gilt für die Lichter, die sind überstreckt, die Zentren der Galaxien schon fast ausgebrannt.

    Versuche mal mehr die Mitten zu strecken, lichter zu schonen und keine Informationen abzuschneiden, du wirst erstaunt sein, wie viel Struktur noch zum Vorschein kommt. Und nach der verdoppelung der Belichtungszeit, wirst du nie mehr nur 15min belichten 😉


    CS, Seraphin

    Kann Dir nur zustimmen! Anfags habe ich es auch angenehm gefunden, den Hintergrund schwarz gebügelt und das Rauschen entsorgt zu haben.

    Aber ein noch leicht zu sehender rötlicher Hintergrund wirkt natürlicher und die Sterne stehen nicht so verloren da im Raum. :)


    Die Darstellung auf den verschiedenen Monitoren ist aber echt ein Problem. Ich habe einen kalibrierten Monitor.

    Schaue ich mir meinen Bilder auf meinem iPAD an, dann wirken die Hintergründe viel schwärzer als wie sie sich auf dem kalibrierten Monitor darstellen. :/

    Man müßte eigentlich 2 Varianten machen oder besser noch, es jedem Recht machen... ^^


    Grüße

    Hartmut

    Auf Deinem Screenshot sind stark verzogene Sterne zu sehen. Ich würde immer folgende Punkte beachten, bevor man mit dem belichten loslegt:


    - Aufwärmzeit der Seestar-Elektronik min. 5min; während der ersten 5 Minuten verändert sich der Leveling-Wert noch recht stark; erst nach 2h gibt es kaum noch eine Drift des Wertes

    (hatte ich mal im Langzeittest geprüft und hier gepostet)

    - erst nach 5 Minuten Leveln, auch wenn Dich der Seestar nicht fragt, das Leveling nach 5 min überprüfen und ggf. ausleveln bzw. korrigieren


    - Horizontal Calibration sollte aktiviert sein und die Kalibrierung auch erfolgreich durchlaufen worden sein


    - 10sek Frames nehmen, Objekte sollten nicht zu hoch am Himmel stehen, möglichst in Ost- oder Westrichtung ( -> bringt geringste Bildfeldrotation)


    - möglichst windstill

    - keine Vibrationen in der Nähe

    - wolkenfrei, keine Schleierwolken -> sieht man manchmal erst, wenn man die einzelnen Bilder im FITS-Viewer später betrachtet


    - wenn alles das beachtet wurde und es immer noch ein Problem mit vielen verworfenen Bildern gibt, dann den Seestar ausschalten, neu einschalten und noch mal alles durchlaufen lassen; hat bei mir auch schon mehrfach geholfen.


    Grüße

    Hartmut

    Wie es geöffnet aussieht, wußte man ja schon, aber mit diesem Trick bzw. Wissen um die Klammern ging es dann auch bei mir. :thumbup:

    Mir war mal die Objektivkappe abgefallen. hab sie nicht gefunden, aber beim abschalten und einfahren des Teleskoparms wußte ich dann wo sie ist. ||

    Hatte sich das Biest doch auf den Fuß des Seestar abgelegt und sich dann am einfahrenden Arm verklemmt. Seitdem machte sie schleifende Geräusche beim GoTo. :rolleyes:


    Das Öffnen war etwas schwieriger als im Video gezeigt. Die erste Raste ging noch gut, aber die weiteren an der ersten Längsseite brauchten heftiges Zureden und jedes lösen einer Klammer war mit einem lauten Knack verbunden. Ist aber nichts abgebrochen.


    Auf der Schneckenwelle lief bei mir eine Klammer mit. Die habe ich etwas zugebogen und mit einem Tropfenöler die Welle in den Lagern geölt.

    Auf die Schneckenwelle kam ein bisschen Titanfett.


    Jetzt schnurrt wieder alles. :saint:


    Grüße

    Hartmut


     


     


    PS: ich habe das Gehäuse mit dem Saugnapf etwas angehoben, dann mit einem Schraubendreher die erste Raste ausgehebelt; danach war der Saugnapf nutzlos und die restlichen Rasten habe ich dann mit den Schraubendrehern weiter ausgehebelt (nichts für Weicheier ^^ , es knackt im Gebälk...)

    Solange der Bereich um die angefahrenen Referenzbereiche nicht abgeschattet war, hat bei mir die Horizontal Calibration bisher immer funktioniert. Es werden meines Wissens nach aber nicht einzelne Referenzsterne angefahren, sondern in dem angefahrenen Bereich wird ein PlateSolving durchgeführt, also identisches Verfahren wie im normalen Star Gazing Mode.


    Grüße

    Hartmut

    Ich hatte vor einiger zeit mal TENMON vorgestellt als Alternative zum ASI FITS-Viewer:



    Man klickt im Menü oben auf FILE OPEN und sucht sich das Verzeichnis mit den FITS-Bildern, die man betrachten möchte.

    Dort einfach auf eine der Dateien klicken und alle Dateien in dem Verzeichnis werden in der GUI unter FILE system gelistet.


    Jetzt F3 drücken und die Bilder werden rechts als Slideshow durchgeklickert. EIn weiteres F3 stoppt die Show.

    Nun kann man mit den Pfeiltasten zu einer auffälligen Datei navigieren.

    Diese dann mit F7 markieren.


    Sind alle schlechten Bilder markiert, dann mit F6 diese Files irgendwohin bewegen oder mit DEL löschen.


    Wenn man oben in der Menü-Bar mal durchklickt, dann sind eigentlich alle Befehle selbsterklärend. Man kann auch die Slide-Show beschleunigen oder im Slideshow-Fenster die Ansicht vergrößern oder verkleinern.

    Oben rechs das "ATOM"-Symbol führt einen Pre-Stretch durch, damit man das RAW-FOTS besser erkennen kann. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich das Bild zu debeyern lassen.

    Das Programm kann noch viel mehr, aber das müßt ihr selbst erkunden...


    Grüße

    Hartmut


    Bei meinem Smartphone gibt es neben der Anzeige des aktuellen Netzwerks, in das man eingebucht ist, ein Zahnradsymbol.

    Klickt man darauf, dann gibt es dort die Option "Automatisch neu verbinden". Diese ist bei mir aktiviert.


    Vielleicht liegt es daran.


    Grüße

    Hartmut

    Am besten sind Objekte in Ost und Westrichtung, 10sek Einzelbelichtung und relativ niedrig stehend aus Sicht der Gesamtbelichtungszeit, bevor die Bildfeldrotation und verzogene Sterne zuschlagen (bei Alt-Azi-Montierungen).

    Allerdings ist der optische lange Weg durch die Erdatmosphäre bei niedrig stehenden Objekten auch wieder ein Gegenargument. Da sind Objekte möglichst hochstehend besser.

    Ist als ein Kompromiß, den man da eingehen muß.


    Grüße

    Hartmut