Beiträge von Uliversum im Thema „Menschen auf dem Mars“

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: tusker</i>
    Wenn Du solche Dinge tatsächlich unreflektiert glaubst stimme ich zu:


    Nein, besonders gut sieht es wirklich nicht aus!<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hallo Tusker,


    habe das in den falschen Hals bekommen gestern, tut mir sehr leid! Entschuldige mich ...


    Da ich aber seit 20 Jahren mit diesem Thema zu tun habe (schulisch, beruflich)bleibe ich dabei, dass es nach Faktenlage, etc. etc. und persönlichem Eindruck, nicht sehr gut aussieht. Das ist recht nüchtern betrachtet, auch keine unreflektierte Gutgläubigkeit, und dazu braucht es auch keine Weltuntergangspropheten, weil die mag ich auch nicht.

    Hallo Tusker, tut mir ja aufrichtig leid, dass ich dazu beitrage, dass es mit mir nicht so gut aussieht auf der Welt, aber was soll ich machen? Ich reflektiere halt so schlecht, schlechter noch als mein Spiegel.
    Aber – dem Himmel sei Dank – dafür haben wir ja Leute wie dich, die das mehr als kompensieren – so besteht noch Hoffnung, wie du eindrucksvoll darlegst:


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: tusker</i>
    Das ist das Problem: Das sind "die Berichte der letzten Tage", und nicht "die nüchternen Fakten". <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Ja nee, sind keine Fakten, sind Gutenacht-Geschichten vom Abendfernsehen, na dann schlaf mal schön weiter … und viel Spaß dann beim Aufwachen.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: tusker</i> <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">prognostizierte 1. Mrd. Tote aufgrund des Klimawandels, atomare Verseuchungen, etc.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Wenn Du solche Dinge tatsächlich unreflektiert glaubst stimme ich zu:
    Nein, besonders gut sieht es wirklich nicht aus!<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Schön, dass Du so furch… äh fruchtbar reflektiert bist, doch leider a) merke ich nix davon (eher im Gegenteil), b) Erklärungen/Gegenbelege bleibste schuldig (wird einfach nur was in den Raum reingerotzt), und c) wenn ich dann noch Bildzeitungs-Bemerkungen lese à la


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: tusker</i>Ja, sogar die angedrohte Temperaturerhöhung ist ausgeblieben. ;) <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> dann haste dich eigentlich selbst entlarvt: keine Ahnung! Aber wirklich keine, null-komma-null, dafür obergescheit daherreden und anderen ans Bein pinkeln „wie ein Elefant im Porzellanladen“.
    Ich würde dir ja gerne mal ein paar triviale Dinge überzählen über Klimawandel in Europa im Zuge der „Erderwärmung“, aber ich irgendwie fürchte ich, dass das an dir abprallt bzw. „reflektiert“ (da bist du ja so gut drin).


    Also daher: schön weiter die Augen verschließen und träumen von einer heilen Welt und stimmt ja alles nicht, dabei öfter mal eine Flasche gutes Tusker-Bier drinken, das hilft dabei. Prost!

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Silvia581</i>
    Es schaut düster aus, wenn man Wunschdenken wegläßt und die Fakten betrachtet.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Da hat Silvia schon recht, betrachtet man die nüchternen Fakten, sieht es gar nicht gut aus. Man schaue nur die Berichte der letzten Tage an: CO2-Ausstoß auf Rekordniveau, aber hat nicht erst vor ganz wenigen Jahren eine Wissenschaftskommission gefordert, den CO2-Ausstoß sofort zu stoppen, sonst ist das „Fenster“ vorüber? Passiert ist — völlig klar - wieder nichts … Wirtschaftsinteressen gehen vor, was interessiert uns das morgen, wenn wir heute hausen können …
    Gestern eine Sendung bei Servus TV über den enormen weltweiten Kupferhunger, über die steigende Nahrungsmittelproduktion um die weltweiten Mägen zu füttern, Regenwald hin oder her, die Welt braucht Nahrungsmittel, etc. ... die unglaubliche Verschmutzung der Weltmeere mit Blei und Quecksilber, ausweitende Desertifikation, prognostizierte 1. Mrd. Tote aufgrund des Klimawandels, atomare Verseuchungen, etc. - Nein, besonders gut sieht es wirklich nicht aus!


    Aber <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AS-Fan</i>
    Armin (der hofft ewig zu leben[:)])<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> das ist mein Trost, denn ich halte mich zum Glauben Martin Luthers (der Spruch ist wirklich gut und weise!), und durch die Astronomie (wow was da draußen alles ist!" Wie groß, wie riesig, wie perfekt das Zusammenspiel allein im Sonnensystem) habe ich sogar verstärkt zu diesem Glauben und Trost zurückgefunden. Soweit mein ganz persönlicher Eindruck hierzu.

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AS-Fan</i>
    <br />Hallo Skysprinter,
    na ja obs denn so schlimm ist, auf dem Mond und Mars Müll zurückzulassen,ist ja nun wirklich Banane.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> Ich finde wir müssen ja nicht alles zumüllen, rechne mal das hoch auf sagen wir mal 200 Jahre später was dann da alles an Schrott da auf unseren Nachbarn rumliegt. Gibt ja sowieso schon die Idee den Mond als Müllkippe zu verwenden für Atommüll und sonstigen Schrott. Und klar, die Chinesen und andere träumen auch davon, den Mond auszubeuten. Das war ja ein Grund für den Jadehasen. Ist natürlich noch unwirtschaftlich im Moment, aber eines Tages wird das kommen, spätestens wenn die Erde restlos ausgeplündert ist und Helium 3 für Fusionsreaktoren benötigt wird. Das was wir mit der Erde geschafft haben, schaffen wir auch noch mit Mond und Mars, todsicher, dauert nur noch ein bisschen.


    Bergbau und Müllkippe, ich finde, das hat unser guter alter Mond einfach nicht verdient.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AS-Fan</i>Und die in der Atmossphäre verglühenden Teile,sind größtenteils auch zu harmlosem Staub zerfallen.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Das habe ich nicht so gut rübergebracht, wollte damit sagen, dass es schade ist um die Tonnen an wertvollen Metallen die da immer in der Erdatmosphäre verglühen. Und für die nächsten hunderte und tausende Jahre haben wir ja noch den berühmten Weltraumschrott der da oben rumgeistert und eine Gefahr für die Raumfahrt darstellt.


    Ich bin uneingeschränkt für Raumfahrt, siehe meine Plädoyers - aber ich denke, es müsste technologisch ein Schwenk erfolgen damit weniger Ressourcen verbraten werden. Stell Dir vor wir würden wieder öfter zum Mond fliegen, und jedes mal würde von 2 riesigen Ares-Trägerraketen (Dual-Prinzip: eine für die Mannschaft, eine für die Nutzlast) nur eine kleine Kapsel zurückkommen - der Rest bleibt auf dem Mond oder verglüht. Sehr schlechte Bilanz. Große Verschwendung. Und der Mond wird immer mehr mit ausrangierten Einweg-Fähren zugekleistert.
    Für den Anfang wars genial mit der Saturn V, aber nun sollte man andere Möglichkeiten finden.


    ========= PS ==============================


    Heute Abend bei Spiegel TV: Drei Folgen "WETTLAUF ZUM MARS"!


    http://www.fernsehserien.de/we…termine/spiegel-tv-wissen

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Kreislauf</i>
    Hi, ich hoffe doch dass dies nicht geschieht. Denn die Gelder dafür müssten ja bei begrenzten Budgets dann bei den sinnvolleren unbemannten Missionen weggenommen werden.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Keine Angst, Obama hat doch der NASA die Budgets dafür zusammengestrichen.
    Aber wie kommst Du darauf, dass unbemannte Missionen sinnvoller wären?
    Hier eine Sonde zum Pluto, da eine zum Kometen: gut, ok, das ist sicher noch spannend da unbekannt.


    Aber die ?. Sonde zum Mars - was soll das? Zudem hinterlassen wir dort dann Müll und Schrott. Zum teil mit radioaktiven Nuklidbatterien. Wieviele Sonden haben wir heute schon ohne Rückfahrtschein auf Mars, Venus, Mond gelassen? Ein Problem, auf das schon Prof. Lesch hinwies.
    Wo der Mensch auftaucht hinterlässt er Müll, sogar im All, gehört anscheinend zu unserer Psychologie. Gut, Appollo gehört schon auch dazu, zugegeben.


    Deshalb fand ich das Constellation-Programm mit der neuen Ares-Trägerrakete nicht so toll, denn die hätte auf wieder viel Schrott produziert, ebenso die "neue" (oder doch eher alte?) Altair-Mondfähre.


    So kann bemannte Raumfahrt, egal ob bemannt oder unbemannt, nicht weitergehen. Es wird zuviel Schrott und Müll produziert und hinterlassen oder in der Atmosphäre verglüht.


    Von der riesigen Saturn V kam nur eine kleine Kapsel zurück. Beim Ares-Altair-Konzept wäre es wieder ähnlich gewesen.
    Auch die Russen juckeln mit 60er-Jahre-Sojus-Technik rum. Warum die ihren Raumgleiter "Buran" nicht realisierten weiß ich jetzt gar nicht.


    Aber es sollte schon in Richtung Wiederverwertbarkeit gehen. Das Shuttle-Programm lieferte einen ersten Ansatzpunkt, auch wenn es letztlich scheiterte. Ich meine, man hätte da anknüpfen und es weiterentwickeln sollen.


    Mit Dutzenden Sonden unsere Planeten zu bepflastern und dort teils strahlenden Schrott zu hinterlassen kann auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Dann lieber doch gleich eine gescheite bemannte Mission mit vernünftiger Rückführung. Beim Everest ist es doch ähnlich: mit viel Anstrengung hieven die Missionen sich und ihr Zeug da hoch, feiern dann den Erfolg und lassen alles zurück - zu gefährlich, zu umständlich, zu teuer wäre das Aufräumen. Und so machen wir es leider auch mit Mond und Mars und Co. Schade.

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Sandro</i>
    <br />Hallo in die Runde


    Ich gestehe mich noch nicht durch den ganzen Beitrag gelesen zu haben.... jedoch ist mir das Wort Mars One noch nicht entgegen gekommen. Daher möchte ich noch dieses private Projekt erwähnen. Meiner Ansicht nach sicherlich sehr ambitiös, aber auch nicht völlig unrealistisch. So oder so, es bleibt spannend:


    https://www.mars-one.com/

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    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hallo Sandro,


    ich bin sehr gespannt wie es mit dem Projekt weitergeht - da scheiden und streiten sich die Geister. Die einen finden es super, die anderen - vor allem die etablierte Wissenschaft - geißelt es als Marketing-Gag und TV-Event.


    Wie dem auch sei, der Initiator ist jedoch schon in Gesprächen mit dem privaten Raketenbauer SpaceX der schon für die Nasa eine Rakete baute.


    Ich glaube das Modell wird Zukunft haben! Siehe auch den Google Lunar XPrice.


    Von den nationalen Raumfahrtagenturen Enttäuschte tun sich zu Private Equity Aktionen zusammen und sammeln Geld über Sponsoren, TV-Medienrechte, etc. ein.
    Es ist auch bekannt, dass einige Milliardäre hier Geld reinpumpen in solche Missionen. Siehe den Gründer von SpaceX aber auch andere.


    Die NASA ist Pleite, Russen und Chinesen verfolgen nationale Interessen.


    Da ist das doch ein vielversprechender und erfrischend anderer Ansatz.


    Zudem ist privatwirtschaftliche Raumfahrt deutlich billiger als über die behördlichen Organe. Große Missionen gehen aber nicht über NASA und Co. - die haben das Knowhow. Beim Google LunarXPrice hilft ein ehem. Appollo-Astronaut einem Deutschen Team bei der Berechnung der Bahn. Und auch der günstig Transport zur ISS wäre über die Rakete von SpaceX ohne das KnowHow der NASA nicht gegangen.


    Guter Beitrag siehe hier: http://www.tagesschau.de/wirts…mfahrt-in-den-usa100.html


    Aber egal ob Google Lunar oder MarsOne - man sieht, es tut sich was! Die Zeit ist reif, die Menschheit hat eine Sehnsucht zu Mond und Mars während NASA und Co. schlafen.


    Das Ganze könnte dem Thema Raumfahrt und Mond- und Marsmissionen neuem Auftrieb geben - egal ob MarsOne funktionieren wird oder nicht.

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AS-Fan</i>
    Würde die Menschheit sich nur auf unmittelbare Bedürfnisse kümmern,wie Essen,Trinken und einigermaßen bequem durchs Leben kommen,dann wären wir als Urmenschen noch in den Höhlen geblieben.
    Kein Fleming hätte das Penicillin entdeckt,wir müßten bei Kerzenschein leben.Also kein Fortschritt überhaupt.Es muß und wird immer eine Speerspitze der Naturwissenschaft geben,auch wenn vieles dabei,teilweise nach rausgeschmissenem Geld aussieht(und manchmal auch ist).<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> Sehr treffend! Forschung muss einfach sein, die Kosten rechnen sich anderweitig ums x-fache!
    PS - Kerzen waren dann schon die Weiterentwicklung der Fackel [:D]


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AS-Fan</i>
    Zum Mars werden die Menschen fliegen,einfach weil er da und erreichbar ist.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> *gefällt mir* [8D]

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Vallerin88</i>
    <br />Hallo zusammen


    Habe mir erst mal nur die Fragestellung angesehen. Wenn es möglich ist, dann recht Zeitnah. Wenn es heute bereits Milliarden kostet und die rohstoffe bald verschwinden sind, wird es in 100 Jahren nicht mehr gehen oder die Technik entwickelt sich um 1000 Jahre weiter. Aber mal im Ernst: Mit den Unsummen an Geld könnte man die Erde schützen und wir bräuchten keinen Lebensraum auf dem Mars!<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Raumfahrt an sich hat schon immer die Diskussion entfacht: ist das nicht zu teuer? Warum brauchen wir das? Könnten wir die Gelder nicht auf der Erde sinnvoller einsetzen?


    Hier gibt es regelrechte Glaubenskriege.


    Für mich ist klar: die Gelder würden NICHT woanders sinnvoll eingesetzt - oder glaubt jemand, die Gelder die zur Verfügung stünden würde man auf Raumfahrt (bemannt/umbemannt) verzichten, würden in soziale oder Umweltschutzprojekte gesteckt?
    Ganz sicher nicht. Bei den Russen und Chinesen sowieso nicht. Und bei den Amis sicher auch nicht. Die Gelder würden in Militär, Rüstung, Überwachung, etc. fließen oder sonstwo hin.


    Generell wird viel Geld verschwendet, siehe auch die Steuerschwarzbücher. Oder man schaue die Rüstungsausgaben an. Gerade dieser Posten verschlingt unglaubliche Summen, ist in beinahe jedem Staat der Welt unter den „Top 3“ der Haushaltsausgaben - wofür? Das Geld ist für die Katz, dann doch lieber forschen!


    Und der Mensch muss forschen und entdecken - das ist sein innerstes Naturell. Goethes Faust spiegelt das recht schön wieder - zu wissen „was die Welt im Innersten zusammenhält“ „ob mir durch Geistes Kraft und Mund nicht manch Geheimnis werde kund“.


    Forschung ist in vielen Bereichen zunächst einmal zweckfrei! Wenn man mit diesem Gedanken herangeht, ob man die Gelder nicht besser in Soziales oder Umwelt steckt, kannst Du wahrscheinlich mehr als die Hälfte der Lehrstühle der Unis dichtmachen - braucht kein Mensch! Wer braucht schon Archäologie? Über Jahrzehnte werden alte, vergammelte, verschüttete Stätten ausgebuddelt, mühselig und kostenträchtig. Auch die Gelder für Astrophysik und Astronomie könnte man sparen - wer braucht schon die riesigen Radioteleskope oder eine Hubble-Weltraumteleskop. Wer braucht schon die Voyagersonden und Nahaufnahmen von Neptun und Uranus - diese Liste ließe sich beliebig erweitern.
    Doch wird hierüber kaum geredet, sondern die Kritik richtet sich immer auf Raumfahrt, weil sie den Anruch auf Luxus und Spielwiese hat und weil sie anfangs vom Kalten Krieg getrieben wurde.
    Darüber hinaus ist sie Hightech und sie spektakulär - und daher steht sie meiner Meinung nach im Fokus, weil das so spektakulär ist, wenn da eine mächtige Saturn 5 oder ein fauchendes Spaceshuttle abhob. Wäre Raumfahrt still und unspektakulär (so wie Astronomie), würde niemand drüber reden.


    Aber im Vergleich zu olympischen Winterspielen (&gt; 30 Mrd. für was? Ist vorbei, keiner denkt mehr dran) und Rüstungsausgaben (Hunderte Milliarden) etc. muss die Raumfahrt sich keinem Vergleich scheuen zu stellen.


    Der Mensch muss aber forschen und entdecken und ausgraben und den Dingen nachgehen - das ist sein Naturell, und das ist wichtig für unser Selbstverständnis und für unsere Kultur.


    Und: Die Menschheit braucht Ziele. Das schweißt auch zusammen. Eine Marsmission mit Beteiligung von Amis, Europa, Russland, China und privaten Großsponsoren - das wäre doch ideal! Wie hat Apollo damals die Welt in Atem gehalten - und auch vereint. Ein Apollo-Astronaut sagte, dass die ganze Welt ein Wir-Gefühl hatte: WIR haben das geschafft! Und bei der Havarie von Apollo 13 bibberte auch wieder eine ganze Welt zusammen um das Leben der Astronauten.


    Raumfahrt fasziniert. Raumfahrt spornt an. Raumfahrt bringt Lebensqualität (Satelliten, Unterhaltung, Abenteuer). Raumfahrt wird vielleicht einmal die Erde vor einem Asteroiden retten. Raumfahrt bringt zusammen. In der Raumfahrt wird geforscht und erprobt, z.B. neue Materialien oder Medizintechnik.
    Die heute vielerorts eingesetzte Vibrationsstimulation (Muskelaufbau, zentrales Nervensystem) wurden von den Russen für die Kosmonauten entwickelt - und wird heute immer mehr in der Physiotherapie, in Fitnesszentren und in der neurologischen Rehabilitation eingesetzt.


    Ich finde daher: Raumfahrt und eine Marsmission lohnt sich! In vielerlei Hinsichten. Es sollte hier nicht noch mehr gespart werden. Dafür sollte vermehrt zusammengearbeitet werden.



    Eine bemannte Marsmission heißt noch lange nicht, dass man den Mars als Lebensraum besiedeln möchte. Eine bemannte Marsstation fände ich schon sehr reizvoll. Der Mars aber als Alternative zur Erde damit viele Menschen dorthin auswandern oder dort leben könne oder als Refugium oder Übergangsstation wenn unsere Erde kaputt ist („terraforming") - das wird es nicht geben. Das sagt auch Prof. Lesch. Der Mars hat kein Magnetfeld und die Anziehungskraft ist sehr gering. Würden auf dem Mars Kinder geboren, die würden zu entstellten Monstern heranwachsen aufgrund der geringen Schwerkraft.
    Bleiben wir auf der guten alten Erde, aber entdecken wir was das Universum rings um „im Innersten zusammenhält“. Gehen wir auf Reisen, aber kehren wir zurück. Errichten wir Stationen auf Mond und Mars, aber seien wir liebevoll zur Mutter Erde, damit sie nicht vorzeitig ins Pflegeheim muss!

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Astrohardy</i>
    Es wurde damals fest mit einer bemannten Marslandung im Jahr 1986 gerechnet. Für mich damals EWIG in der Zukunft. Irgendwann lernte ich: 1986 Marslandung, 1986 Komet Halley, 1999 Sofi in Deutschland. Alles maßlos weit in der Zukunft. <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> Damals schrieb das PM-Magazin: In 2 Jahren fliegen wir zum Mars! Weil 1988 oder '89 war eine "Jahrtausenopposition" vom Mars. Passiert ist nichts. Bis heute nicht. Und ob überhaupt in absehbarer Zeit mal was passieren wird, das "steht in den Sternen" [8D] PS - an den Halleyschen Kometen erinnere ich mich noch gut - nur war damals alles bewölkt, wie schade.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: mintaka</i>
    <br />So weit ich informiert bin, ist aufgrund der elliptischen Marsbahn sowieso nur alle 15 Jahre eine Marsmission sinnvoll. Geeignet sein sollen die Jahre 2016, 2031, 2046 usw. für eine Reise zum Mars, zumindest nach Aussage von Ulrich Walter.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Genau, dazu war neulich eine Sendung bei Phönix oder so (die bringen öfter Raumfahrsendungen, z.B. über eine Mondbasis, Mars500,etc. ...) und die sagten das auch mit den 15 Jahren. Wobei, ich frage mich, der Mars nähert sich ja alle 2 Jahre an, ob dann eine noch nähere Annäherung sooooo wahnsinnig viel Vorteile brächte? Wäre dann die Anflugzeit um Woche(n) oder Monate verkürzt? Ich mein, ob ich da jetzt 4 oder 5 Monate anreise, das ist doch eh schon egal.
    Aber wenn das so wichtig ist, dann verschiebt sich das: weil die Sendung sagte, dass bis in die 30er Jahren die Technik noch nicht so weit wäre, und dann erst wieder 15 Jahre später, also in den 50ern. Ich glaube bald nicht mehr, dass das in diesem Jahrhundert noch klappt [:(]



    Wernher von Braun hatte eine komplett ausgefeilte Mars-Mission in den Schubladen! Aber da man ja den "Klassenfeind" mit Apollo in die Schranken verwiesen hatte, interessierte das keinen mehr.


    Ich muss sagen, ich würde es den Teufelskerlen von damals eher zutrauen eine Chance auf den Mars gehabt zu haben als den heutigen Raumfahrtverantwortlichen. Die Leute damals waren noch aus einem anderen Holz: wagemutig, Pioniergeist, hemdsärmelig, eine wir-machen-und-schaffen-das-Mentalität, Draufgänger, Krisenerfahren (Armstrong war Kriegspilot), ....


    Heute hörst und liest du nur noch Bedenken: wir haben die Technik noch nicht, wir haben dies nicht und das nicht, und das und jenes muss noch erwägt werden ... Blabla ...
    Wer hätte denn damals gedacht, dass eine Mondmission möglich wäre? NIEMAND! Mit dieser Technik und Technologie von damals - sagenhafte Leistung!
    Ein geniales Team aus genialen Piloten oder genialen Ingenieuren (von Braun + Team) und einem begeisterten Politiker/Präsident (Kennedy und von Brauen waren ein Herz und eine Seele, schwärmten wie Kindern von der Mission), die haben das geschafft. Und denen hätte ich den Mars auch noch zugetraut.


    Und nun ist bald ein halbes Jahrhundert vergangen - verschenkt, Jahrzehnte verschenkt! Jahrzehnte des Rückschritts. Das sagen auch NASA-Ingenieure, dass das Shuttle-Programm eher ein Rückschritt war.


    Heute ist es eine Wahnsinns Meldung, wenn es China schafft ein Roverchen auf den Mond zu schießen - und das bald ein halbes Jahrhundert nach Apollo! Wie weit sind wir zurückgefallen.
    Und das, wo beim Google Lunar XPrice selbst semiprofessionelle Teams daran arbeiten, selber ein Roverchen auf den Mond zu bringen.
    Also ich finde den Hype um Chinas Jadehasen daher übertrieben. Und eigentlich ist es ein Armutszeugnis.


    Die Amis haben die Marsmission eigentlich abgesagt. Bush' Konstellation Programm sah vor, bis 2020 wieder Menschen auf den Mond zu bringen, und bis ca. 2030-35 Menschen auf den Mars. Obama hat das Programm weitgehend gestoppt.


    Die NASA verliert immer mehr ihren Vorsprung. In Sachen Sonden sind sie nach wie vor führend. Aber nicht mehr in der bemannten Raumfahrt.


    Die Inder holen auf, die Chinesen - wobei die erstmal von vorne anfangen und Jahrzehnte aufholen müssen - aber immerhin tun die das.


    Die Russen wecken ihren Ehrgeiz langsam auch wieder: neuer Raumflughafen, neue Programme. http://www.tagesschau.de/ausland/russland-raumfahrt100.html


    Doch in einem sind sich alle einig: bevor zum Mars, müsste man erstmal eine bemannte Mondstation errichten. Ich finde das ist schon längst überfällig!
    Wie sagte der russische Raumfahrtschef unlängst (Quelle siehe Link oben):


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">"Station auf dem Mond als "Rampe" zum Mars


    Putin hört dem Chef der Weltraumbehörde, Popowkin, bei dessen Ausführungen zum Weltraumbahnhof Wostotschni zu.


    Das Jahr 2030 werde als Startschuss für eine Station auf dem Mond angepeilt, sagte der Chef der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, Wladimir Popowkin, im staatlichen Fernsehen. Der Mond sei eine großartige "Abschussrampe" für den Weiterflug zum Mars, sagte Popowkin. "Er ist im Grunde ein großes Weltraumobjekt, auf dem eine ganze Menge an Sachen untergebracht werden können. Ihn nicht zu nutzen wäre eine Sünde."


    Als Vehikel für eine Mondstation und den späteren Weiterflug zum Mars will Russland ab 2018 einen atomar betriebenen Motor bauen.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Also, die Amerikaner können wir im Wettlauf zum Mars glaube ich abhaken.


    Ich tippe auf die Russen oder Chinesen. Die haben den Ehrgeiz und das Geld dazu.


    Die Russen haben mehr Erfahrung als die Chinesen. Die Chinesen aber mehr Ergeiz und Ressourcen an Material und Mensch. Klingt verwerflich, ist aber leider so.


    Auch Russland: wenn man mal sieht, dass die 35 Milliarden in die Winterspiele gesteckt haben! Für das Geld bekommt man Menschen zum Mond.
    Eine Mars-Mission würde 100 Mrd. kosten las ich mal.


    Ich denke dass es die Russen oder Chinesen machen werden, oder eine internationale Gemeinschaft.


    Auffällig ist aber, dass dem Thema seit Monaten sehr viel Raum in den Medien eingeräumt wird. Ich glaube, wir (die Menschheit und Gesellschaft) wären soweit, oder werden langsam medial drauf eingestimmt.


    Ich würde mir wünschen, das noch zu erleben! Aber noch lieber um mit Reinhard Mey zu singen: "ich wär so gerne mitgeflogen".