Posts by Gerhard_S

    Hallo Holger,


    ich würde gern ausrechnen, was im Okular an kommt. Daher will ich nochmal nachfragen an der Stelle. Die 0,009 rms sind doch die Oberfläche (der Skale-Faktor ist 0,5) Für die Frage der Abbildungsleistung im Fokus benötige ich aber die Wellenfrontabweichung. Demnach also wieder alles mit 2 nehmen (0,018). Nun die 45 Gradstellung beachten, da der Fangspiegel ja senkrecht gemessen wurde, wie man an der Ellipse erkennt. Also mal 1,41. Hat man nun die Wellenfrontabweichung, die der Fangspiegel erzeugt im Okular? :/


    Warum die Kollegen aber überhaupt die Oberflächenqualität angegeben, kann ich nicht sagen. Eventuell ist das so branchenüblich.


    Grübelnde Grüße


    Danke


    Gerhard

    Hallo Holger,


    meine laienhafte Rechnung sieht so aus: 0,009 x 2 führt mich zur Wellenfrontabweichung 0,018 bei senkrechtem Einfall.

    Der Fangspiegel wird aber in 45 Grad betrieben. Also den Faktor Wurzel 2 oben drauf ergibt ~ 0,025.

    Strehl = 1-( 2*pi*RMS)² führt dann zu: 0,975


    Passt das so?


    Schöne Grüße

    Gerhard

    Hallo Peter,


    beim Einsatz von leichten Spiegeln macht es Sinn, die Brennweite kurz zu halten. Beim Dobson kommt es ja entscheidend auf die Balance an. Ansonsten benötigt man übergroße Höhenräder, Gegengewichte oder recht hohe Rockerboxen. Und wer will das schon?


    Schöne Grüße

    Gerhard

    Hallo beisammen,


    mein "Geheimrezept" sieht so aus:


    Auf dem großen 20iger Dobs habe ich schon seit vielen Jahren Gurtband auf den Höhenrädern im Einsatz.

    Das läuft ruckfrei, auch bei Feuchte. Da gibt es PE und PP. Will mir einbilden, dass PE etwas besser noch ist. Der Unterschied ist marginal. Festsaugen und Aquaplaning ist nicht mehr möglich damit. Manche nehmen auch Rolladengurt, der ist für meinen Geschmack schon zu strukturiert.


    Für die Azimut-Achse hatte ich auch vor Ebony zu nehmen. Veloursfolie hatte ich in der Werkstatt und das Gegenstück (so ne Art imprägniertes nichtklebe Papier) lag im Mülleimer. Ein kurzer Test mit Teflon verlief so geschmeidig, dass ich das experimentell auf die Unterseite der Rockerbox mit Sprühkleber draufgemacht habe. Da ist es nun schon seit 20 Jahren beim großen Dobson im Einsatz...


    Viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Tino,


    danke fürs zeigen. Immer wieder erstaunlich, welche Projekte man heutzutage alles angehen kann. Sind die Kosten für so ein Projekt vertretbar

    mit einer vergleichbaren Kauflösung? Bei kleineren Dobson-Teleskopen lohnt der Selbstbau eher nicht, es sein denn man hat Freude am bauen an und für sich oder man möchte etwas spezielles z.B. Reiseteleskop. Wie ist das bei diesem Projekt?


    Viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Holger,


    herzlichen Glückwunsch zum sicher sehr guten Grundstein für ein neues Teleskop. Die Namen sind durchaus bekannt. Wie gut dürfte der Spiegel sein?

    Wirst Du ihn mal messen?


    Viele Grüße

    Gerhard

    Hallo René,


    klasse Ergebnis. :) . Man kann ja auch Wellenfronten subtrahieren, den nun bekannten Restfehler der Sphäre abziehen. Aber mir ist noch nicht klar, wie man das bei der Vermessung eines Planspiegels dann in DFT oder OpenFringe praktisch macht. Ich stelle mir das laienhaft so vor, dass der Planspiegel genau die Sphäre ausleuchtet und umgekehrt. Vielleicht kannst Du das mal ausprobieren. (Per Computer hättest Du dann eine perfekte Sphäre. Ganz sicher bin ich mir aber nicht).


    Viel Erfolg und schöne Grüsse

    Gerhard

    Hallo Ale,


    Du hast die Gummiabdeckung verloren???

    Das ist hart....aber schon vielen so gegangen. Macht Dir nix draus.


    Von PET Flaschen, Drehteilen oder gar 3D Druck als Ersatz würde ich aber Abstand nehmen. Sowas ist selten passgenau.


    Ich hoffe Du findest das Teil doch noch und das Grillfest leidet nicht zu sehr.


    Mitfühlende Grüsse und CS :)

    Gerhard

    Hallo Oliver,


    Du kannst Dir ein solches Gitter auch vor das Objektiv setzen und somit auch selbst bauen.

    Denkbar wäre im einfachsten Fall auch ein gerader Streifen, der mittig über das Objektiv läuft.

    (z.B. ein Stück Malerkrepp über die Taukappe geführt)

    Dieser sollte als Abschattung im defokusiertem Bild über seine ganze Länge dann die gleiche Breite aufweisen.


    Ob das der Vorschraubring ist, oder Madenschrauen, kann ich anhand Deiner Schilderung nicht sagen. In der

    Regel sind Verbiegungen axial (und damit der Vorschraubring) kritischer als Druck radial.

    Ich würde da aber nicht rangehen, wenn man sich nicht damit auskennt.


    Viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Oliver,


    da könnte es helfen den Rand der Linse mit 2 bis 3mm abzublenden und zu vergleichen. Vermute, dass es dann weg ist.

    Denkbar auch, dass die Fassung auf das Glas drückt, so wie Du es schreibst. Vielleicht ist ein Haltering unnötig fest angezogen.


    Das Objektiv scheint so, als ob der Randbereich etwas länger fokussiert, auch das begünstigt solche Strahlen. Wenn Du ein Ronchigitter hast, dann mal damit ein Foto machen.


    Viele Grüsse

    Gerhard

    Hallo Stefan,


    da ist Dir bestimmt eine schöne Maschine gelungen. Bist Du Dreher oder "Zerpanungsmechaniker" von Beruf? Jedenfalls sieht sie sehr durchdacht aus. Wenn ich fragen darf. Was ist das für eine gabelförmige Halterung mit diesen zwei roten Rollen. Wozu dient das?


    Nachdem, was oben steht, hat die Maschine sehr viel Kraft. Bei meinem 26 Zoll Spiegel hat ein kleiner Gleichstrommotor mit vielleicht

    30 Watt ausgereicht für Grob, Feinschliff. Nur beim Auspolieren war es dann zu wenig. Das Parabolisieren hat dann aber wieder gut geklappt, wo bei ich hier das Tool aber von Hand geführt habe und die Maschine lediglich den Spiegel gedreht hat. Die hohen Watt-Leistungen, die hier diskutiert werden, kann ich so nicht nachvollziehen. Aber da mag es Gründe geben, die ich nicht kenne.


    Jedenfalls so oder so eine tolle Konstruktion mit der das Schleifen und Polieren bestimmt ein Vergnügen ist. - Herzlichen Glückwunsch


    Schöne Grüße

    Gerhard

    Hallo Reinhold,


    ist das in diesem Fall nicht einfach wieder so, wie mit einem (sehr kleinen) Teleskop mit 7mm Öffnung vs. 1mm Öffnung? Sollte doch so sein. Auflösungsvermögen sinkt, dann linear mit der Öffnung. Letztlich sind Augenlinsen aber in der Qualität schlechter selbst als die billigste Linse aus Glas. Denke dass hier bei den meisten Menschen die Auflösung eher besser wird, wenn man abblendet.


    Viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Konrad,


    fertigungstechnisch könnte eine erste Verbesserung darin bestehen, den großen Fangspiegel nicht so stark zu kippen. Gerade so stark kippen, dass das Licht oberhalb des Hauptspiegel einstrahlt. Durch das Öffnungsverhältnis, wäre er dabei nahezu rund und du könntest auch etwas näher an den Fokus rücken. Hast Du mal den Vergleich gemacht, wie es bei einen normalen Newton mit F10 aussieht mit Blick auf die Obstruktion? Günstige Kaufhausteleskope (Catadiopter) habe vorne häufig eine Glasplatte zur Montage des Fangspiegels. Wie bei diesen Geräten aber die Qualität der Scheibe aussieht, kann ich nicht sagen und meist sind diese nur 114mm im Durchmesser, zu klein für eine Zweckentfremdung


    Schöne Grüße

    Gerhard

    Hallo beisammen,


    ich habe zwei Fragen zur Größe und Wirkung der Obstruktion.


    - Ist die "effektive" Obstruktion auch vom Pupillendurchmesser und gar nicht allein vom Instrument abhängig. Ich denke ja.


    Beispiel:

    Ein Teleskop mit 10 Zoll, das viel Licht bei den Planeten liefert. Das Gerät hat 25% Obstruktion.

    Die eingesetzte Vergrößerung bringt eine AP von 4mm und damit eine Obstruktion von 1mm in der AP.

    Durch das viele Licht zieht sich die Augenpupille aber auf 3,0mm zusammen. Die "effektive" Obstruktion beträgt nun 33%.

    Stimmt das so?


    - Kann man die Wirkung der Obstruktion bei ansonsten perfekten Bedingungen (perfektes Teleskop, kein Seeing etc.) für sich selbst dadurch simulieren, indem man die Augenpupille unmittelbar obstruiert?


    Beispiel:

    Die Augenpupille hätte bei Tageslicht beim jeweiligen Beobachter einen Durchmesser von 3mm. Vor das Auge wird nun mittig eine kreisrunde Blende gehalten mit einem Durchmesser von 1mm. (Objektträger mit einem schwarzen Punkt darauf).


    PS: Ich selbst habe das schonmal ausprobiert, um mich nicht auf Zahlen und Simulationen verlassen zu müssen und fand den schwarzen Punkt/Abschattung direkt vor dem Auge ziemlich störend. (Arbeiten wo man genau hinschauen muss, Zeitunglesen, Mond bei Tageslicht, Landschaftsbeobachtung etc.).


    Viele Grüße

    Gerhard

    Hallo Renè,


    tolle Leistung! Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Spiegel. So eine schnelle Schüssel hat ihre Vorteile. Das wird ein super kompaktes Dobsons mit leiterlosem Einblick. Welchen Coma-Korrektor willst Du verwenden? Dein Strehl ist bestimmt jetzt merklich über 90% und das bei F 3. So ein Ergebnis, ist doch immer wieder erstaunlich. Dank I-Meter werden große und schnelle Spiegel in aller Regel weit besser als diese sein müssten. Da hat man Reserven....


    Ich muss noch zuschauen, wie ich an einen guten Planspiegel komme. Falls Du einen Fred zu Deinem aufmachst, freue ich mich darüber zu lesen :saint:


    Schöne Grüße

    Gerhard

    Hallo Holger, hallo Tassilo,


    stimmt, ich war schon kurz davor das Teil überzubügeln, habe es dann aber nicht gemacht. Ob er besser geworden waere, war unsicher und so hat es jetzt doch noch gekllappt. Freue mich schon aufs Teleskop und das First Light.


    Tassilo, wie dick und wie schwer waere der 300mm Spiegel bei Hextec denn gewesen? Der Vergleich würde mich msl interessieren.


    Wenn das Teleskop bis dahin fertig ist (hoffentlich) bring ich es gern zum nächsten DSM mit. Leicht genug, um es gern mitzunehmen, wird es bestimmt sein ^^



    Viele Grüsse

    Gerhard

    Hallo Konrad,


    wenn der Umbau des 10er nicht in Frage kommt, waere die günstigste Lösung einen gebrauchten 8 Zoll Dobson zu erwerben und die optischen Komponenten auszubauen. Eventuell kannst auch den OAZ verwenden, je nach gusto, und den Sucher. Beispiele für Reisedobsons gibt es viele. Mal stöbern im Netz was Dir zusagt.

    Selbst schkeifen ist auch möglich. Geld hast Du damit aber nicht gespart und ob die Optik hinterher besser ist, muss nicht unbedingt der Fall sein. Aber Spass macht es und wäre bei 8 Zoll ein guter Einsteig.


    Schöne Grüsse

    Gerhard

    Hallo Micha,


    der original Dobson hat hinten eine Klappe bzw. aufklappbare Spiegelzelle. Diese wird geöffnet und der Spiegel kann eingelegt werden. Vielleicht eine Option.


    Die Kreisblende oberhalb des Spiegels ist (wenn richtig dimensioniert) sehr knapp. Den Spiegel kriegt man durch, klar. Müde und nach einer kalten Beibachtungsnacht muss man nun seine klammen Finger dazwischen pressen und einen gut 19KG schweren und teueren Spiegel vorsichtig durchfädeln ....Naja....Mein Ding waere es nicht. Hoffe es geht für Dich immer gut aus.


    Uwes Teleskoo hat wohl keine Ringblende, soweit ich weiss und sein Spiegel ist grösser und dünner.


    Schöne Grüsse

    Gerhard

    Hallo Guntram,


    vor 20ig Jahren habe ich mir ein 150er Schleifset von der VDS Thomas Heising besorgt. Dann habe ich versucht das Teil zu parabolisieren, es dann aber sein gelassen, da mir die Foucaultmethode mit Couder Maske nicht geheuer war. Die Mitte habe ich etwas vertieft, war aber der Meinung den Spiegel schon überparabolisiert zu haben....Was laut Rohr (ich mag mich täuschen) ein völliges Desaster bedeutet. Habs dann aufgegen. Dann lag das Glas 20 Jahre im Regal. Muss mal kramen wie die Messung mit PDI nach dieser Zeit aussah. Er war jedenfalls noch leicht unterkorrigiert. ^^

    Hallo Christian,

    gleich mit einem 150cm Spiegel anzufangen ist ne Ansage.


    Kenne das Buch auch und habe es öfters gelesen. Es hat aber dazu geführt, dass ich in den folgenden 25 Jahren mich nicht mehr dem Spiegelschleifen zugewendtet habe, aus Angst vor dem Parabolisieren.


    Mein erstes Spiegelteleskop, bestand daher aus einem Rasierspiegel in einem.KG Rohr....Es wurde nicht sehr häufig benutzt... ;)


    Schöne Grüsse

    Gerhard

    Hallo Micha,


    das ist eine klassische Kriege/Berry Zelle wie im Buch der beiden beschrieben. Vorgesehen ist dabei, dass der Spiegel beim Transport in der Zelle bleibt. Selbst für die Reinigung bleibt er drin. Ob Du Deinen recht massigen Spiegel schützt durch das ständiges ein uns ausbauen fpr den Transport oder viel eher gefährdest ist nicht leicht zu beantworten.


    Viele Grüsse

    Gerhard

    Hallo Micha,


    genau wie Michael es beschreibt. Das zu optimieren kann nicht schaden. Dein Spiegel ist recht dick für heutige Verhältnisse und hat bestimmt Reserven, wenn im praktischen Einsatz die Dinge nicht ganz perfekt sind. Du könntest Dir überlegen, an die beiden unteren Fixiertstifte Kugellager anzubringen, diese sollten aber einen Winkel von 90 Grad aufspannen. Ich vermute jedoch, dass diese bei Dir in einem Winkel von 120 Grad zur Spiegelmitte stehen. Daher geht das wahrscheinlich nicht, ohne gleich größere Umbauten anzustoßen. Daher würde ich es bei einer ansonsten gut eingestellten Schlinge lassen.


    Unabhängig von der Optmierung, wirst Du es im Feld wohl nie 100% hinbekommen. Bei diesen Spiegelzellen ist die Schlingenaufhängung starr mit dem Rahmen verbunden. Bei jeder Justage verändert sich daher die Lage von Schlingenaufhängung zur Spiegelebene leicht. Ob dieses Detail in Deinem Fall eine erkennbare (im Okular/Asti) Relevanz hat, glaube ich eher nicht.


    Viele Grüße

    Gerhard