Posts by engineer

    ... und ich mache die Kamerabildverarbeitung.


    Allerdings fällt mir nur ein Milliardär ein, der sich fürs Universium interessiert und verrückt genug ist. Der würde aber wahrscheinlich eher eine seiner Raketen starten und sich den Mond selber vorort ansehen. Fürs erste sollte man ihn mal davon überzeugen, seine Satelliten mattschwarz zu lackieren, damit sie nicht so viel am Himmel rumfunkeln.

    Die Problematik ist mir grundsätzlich klar, ich habe nur ad hoc nicht überschaut, welche Abbildungsfläche hier genau geschätzt wird. Mein Optikwissen ist auch etwas veraltet und auch lückenhaft (Airygleichung). Ich hatte bisher nur mit den Effekten bei Sichtverfolgung bei Objketen in 1-2km Distanzen sowie Kameras mit Mikroskopen zutun.


    Mit dem so angenommen 50m Teleskop wäre dann wohl erst einmal nur ein optischer Punkt vernüftig abbildbar und das Objekt von anderen Ähnlichen nicht zu unterscheiden. Davon ausgehend bräuchte es dann eigentlich noch ein Vielfaches, um ein verlässliches Bild mit einigen Pixeln zu bekommen, das eine Erkennung ermöglicht.(?)

    Das mit dem "ins Dunkle fahren" ist leider ein (un)gutes Argument, das sicher auf Viele zutrifft. Mal eben schnell raus, den aufklarenden Sternenhimmel nutzen geht dann nicht - es braucht immer einen ausreichenden Vorlauf. Die zusätzlichen 50-60min hin und zurück, die es bei mir wären, um an einen richtig guten Platz zu kommen, verhindern schon jetzt spntane abendliche Aktivitäten unter der Woche. Hier am Ort habe ich zwar nun einen Platz im Haus reserviert, aber leider nicht sonderlich dunkel und vor allem oft wolkenverhangen da etwas im Tal. Ich muss mir auch etwas überlegen.

    ch versuche mich gerade auch auf einem überdachten Balkon astronomisch einzurichten.

    dito - da fällt schon einmal das Geklaue weg. Ich habe aber auch Sorge um die Optiken und potenzielle Feuchtigkeit, Kriechtiere oder Vögel - bzw Wespen. Da werde ich auch eher mal abbauen.

    Zu dem Thema Grilldecke:
    Solche Decken gibt es vom Originalhersteller in China (wo Otto die mutmaßlich auch her hat) über den orangen Riesen nach wie vor für unter 10,--. Diese hier für 7,29 Euro. Eventuell kann man eine zweite, größere ( zu 9,85) umgestülpt drüber ziehen, damit die silberne reflektierende Seite außen ist - wegen der Sonne.




    "Jenseits des bisher Bekannten" oder "Jenseits des momentan Erklärlichen" wäre die seriöseste Form der Darstellung.

    Was die Ineinklangbringung mit unserem bisherigen Wissensstand angeht, bin ich in Radioastronomie nicht bewandert genug, um das zu beurteilen, muß aber aus anderen Bereichen entsprechend mutmaßen, dass da auch Meßfehler eine Rolle spielen. Und ja, unsere Modelle dessen, was am Anfang passiert ist, sind noch viel zu ungenau, daher darf man davon ausgehen, dass da noch große Korrekturen kommen, in den nächsten Jahrzehnten. Wenn man allein mal in Betracht zieht, wie "jung" die Erkenntnis bez des Vorhandenseins von großen Massen dunkler Materie ist, dann muss allein deshalb schon infragegestellt werden, ob wir die Ausdehnung des Universums wirklich richtig berechnen und überhaupt ein realistisches Alter bestimmt haben. Streng genommen wissen wir ja praktisch nichts. Wir haben keine Ahnung, wieviel Materie es überhaupt gibt. Wenn man sich anschaut, was man mit dem Webb-Teleskop Neues gefunden hat ... da muss man annehmen, daß man in 20 Jahren mit dem dann neuen Tele nochmal mehr Galaxien findet.

    Und man muss auch unterstellen, dass man stetig Hinweise auf neue, ältere Onjekte findet, was nicht ungewöhnlich ist:

    Beispiel: In der Anthropologie hat man sich ja unlängst davon verabschiedet, daß alle Menschen auf eine ostafrikanische Urmutter zurückgehen, die vor rund 250.000 Jahren gelebt haben soll, nachdem man die Bedeutung der Funde von Djebel Irhuod erkannt hat. Addiert man gedanklich noch weitere, nicht bekannte Funde, die es geben muss oder geben könnte, dann sind die Menschen so wie wir sie kennen, wahrscheinlich 50% älter, als man bisher glaubte.

    Rechnen wir fürs Universum 25%, dann passt alles ins Bild :)

    Die Teile sehen alle super aus - in der gerenderten 3D-Ansicht!

    Ob es dann auch geeignet ist, um es zu Drucken, ist eine andere Frage. Je nach Interlligenz des Druckers und des Designers und der Härtung / Nachbehandlung bekommt man da sehr schnell ungewollte Spannungszonen im Material gegenüber einem Schnittverfahren oder Pressguss. Beim Thema Fernrohraufhängung interessiert mich ferner vor allem die Dynamik, d.h. die Biege- und Druckstabilität. Die zähelastischen Materialien halten schon einiges aus, aber der Elastizitätsmodul von z.B. TPU ist um 1-2 Größenordnungen schlechter als Alu oder Stahl. Wie will man da eine formstabile Haltung oder ein Gestänge bauen, das nicht ungewollte ferdert? Jetzt hat gerade TPU eine gute Schwingungsdämpfung, d.h. man könnte daraus O-Ringe, Lagerteile /-schalen herstellen. Aber Gehäuse und Tragteile sind im Metall einfacher und langlebiger. Man kann natürlich auch Metall drucken, aber das ist kostentechnisch illusorisch.


    Man muss ja auch ein wenig den Invest im Auge haben: Funktioniert so ein Teil mit z.B. Zahnrädern auch in 10 Jahren und 100.000 Drehungen noch? Kunststoffe nehmen Feuchte auf, Oberfläche verändert sich, kann große Hitze oder Kälte (Astronacht) nicht so gut ab. Das dehnt sich aus, zieht sich zusammen und verliert die Form. Oberflächen müssten gegen Abnutzung beschichtet werden. Das ist alles nicht so dolle.

    Wir haben da so unsere Erfahrungen im industriellen Umfeld mit solchen Formteilen! So richtig mächtig ist 3D-Druck eigentlich nur im Prototypenbau. Wenn das Teil ausgereift ist und man braucht mehr als 100 / 200, dann gehen die Daten zum K-Hersteller und der baut eine Form oder wirft den Laser an. Bei 50 Sonderteilen kann man durchaus einfach das Dreifache drucken und dem Kunden noch 2 Ersatzteile beilegen, um ihm die 5 Jahre Garantie zu geben. BTDT.

    Ich persönlich würde den Aufwand echt nur treiben, wenn es ein Teil ist, das ich nicht kaufen kann.

    Jetzt, da wir bei Datensicherheit angekommen sind:


    Backups mache ich seit 20 Jahren nach GFS-Strategie: https://en.wikipedia.org/wiki/…me#Grandfather-father-son.


    Ist ein wenig aus der Mode gekommen, wie mir scheint, hat sich aber schon Anfang der 2000er bewährt, als man das noch mit Bändern gemacht hat. Was Peter da beschreibt ist ansatzweise ähnlich.

    Mal eben schnell geht mit Winrar und einer geladenen Voreinstellung der Verzeichnisse mit dem Kommando nur die neuesten der letzen 10 Tage zu nehmen. Muss man natürlich alle 7 Tage machen, wenn es was nutzen soll.

    wie Harold schreibt... ist das nicht viel einfacher über LAN? :/

    "Einfacher" ist es sicher, aber wenn es um Tempo geht, ist USB u.U. schneller:


    Mit USB 2.0 sind typisch etwa 350 Mb/s möglich, bei USB 3 kommt man auf über > 3 Gb/s, wenn die Rechner es wegschauffeln. Macht Faktor 8.


    Mit einem 1 Gbit-LAN sind es rund 700 Mb/s, mit einem typischen 100 Mbit-LAN packt man aber nur 75 Mb/s. Mit meinem WLAN über die Fritzbox schaffe ich durchschnittlich 40Mb/s. Das sind im Vergleich zur fast USB-Lösung nur Prozente!


    Die Frage ist allerdings, woher die Daten jeweils kommen!

    a ) Bei kleinen Mengen lohnt das Aufbauen des Setups nicht, zumal man keine unendlich langen USB-Kabel benutzen kann. Wenn man wie ich in 2 Räumen arbeitet, bräuchte man schon 10m USB-Kabel und das funktioniert nicht mit solchen Bandbreiten.


    b) bei großen Mengen liegen die Daten eh auf lokalen USB-Platten. Dann trage ich lieber die direkt ins Nachbarzimmer. :) - heißt: Man nehme die gewaltigen Daten zur Mehrfachnutzung gleich auf externe USB-3-Platten auf.

    Bei den Chinaprodukten kommt hinzu, dass man dort gerne über mehrere Firmen verfügt / produziert, weil sich dort auch mal schnell die lokalen politischen Bedinungen ändern.Es ist daher kein Wunder, wenn gleich 3 oder mehr Firmen das praktisch gleiche Produkt anbieten, welches am Ende aus einer Hand kommt. Dazu wird es oft auch in verschiedenen Qualitäten gebaut, was dazu führt, dass ein Produkt das bei Kunden durchfällt, nicht das Ansehen einer Firma beschädigt, weil man die betreffende Firma dann schließen kann. Und: Oft genug sind Dinge, die für USA und EU produziert wurden, zwar schnell mal nachgemacht, müssen aber von jemandem anderen in den Mark geschossen werden, weil es sonst Kollisionen gibt. Ich habe da ein Beispiel eines großen deutschen Elektrokonzerns, der in China eine Entwicklung und Produktion für sein Produkt aufgebaut und dann verkauft hat, weil kaum dass er im Markt war, Mitarbeiter der Firma das Ganze mit ihrem Onkel selber nachproduziert haben und es sich nicht mehr lohnte. Also hat man das abgestossen und kaufte ab da billig bei dem Plagiator ein. Inzwischen gibt es drei Firmen, die die Elektronik herstellen und sie laufen unter 3 verschiedenen Namen.

    Andere Idee: Da eine Verkehrssicherungspflicht ohne Verkehr wenig Sinn macht, sollte man mal in Erwägung ziehen, die Lampen generell zu dimmen. Gerade die LED-Lampen bestehen aus mehreren Einheiten, die nicht alle aktiv sein müssen, wenn keiner da ist. Man könnte einen Größteil der LEDs mit Bewegungsmeldern koppeln und nur dort hell machen, wo auch Bewegung herrscht. Wenn man das halbwegs sinnvoll einstellt, kann man es für Menschen und Fahradfahrer sensitiv machen und die Kleintiere ausblenden. Dann wären 80% der LED-Leistung runtergefahren und man könnte eine Menge Energie sparen.


    Ein Großteil des Orts wäre dunkel, aber man könnte dynamisch die gesamte Nacht sichern und nicht, wie es vielfach passiert, ab einem bestimmten Zeitpunkt komplett abschalten.


    Für die Astrofreunde besteht der Vorteil darin, dass sich mit der Person / dem Störer, auch langsam das helle Licht annähert und man sozusagen gewarnt wird dass es in Kürze hell ist. Mal kurz die dunkle Brille aufgesetzt und gewartet bis der Störer vorbei ist.


    Mit Bezug auf den Betrag weiter oben, bin ich in einer ähnlichen Situation mit "nur" einigen 1000 EW, von denen am Abend keine 100 vorbei laufen oder fahren und spät nachts schon mal gar nicht. Trotzdem brutzeln die Lampen in der gesamten Strasse bis mindestens 01:00 voll Leistung.


    Als kleine Anmerkung:


    Es gibt Kuhställe und auch Hühnerställe, die so gefahren werden: Man hat sich das wohl vom Zoo abgeschaut, wo man Lampen eine nach der anderen anschaltet, um eine wandernde Sonne zu emulieren. In einem Hühnerstall mit freilaufenden Biohühnern hat man das nun perfektioniert: Es gibt eine Batterie von Lampen im gesamten Raum, die ambientes Licht machen, das langsam "auf geht" und später wieder "unter geht" also sich langsam abbaut. Hinzu kommt noch eine Anordnung halb quer im Raum, als Linie von Osten nach Westen, wo immer nur einige an sind, z.B Numer 11 bis 17. Die 11 geht dann aus und dafür die 18 an. Der Schwerpunkt wandert so über den Tag langsam durch den Raum. Richtig geraten: Das ist die "Sonne". Die Tiere richten ihr Verhalten danach aus, sind zufriedener, weniger aggressiv und verletzen sich nicht mehr gegenseitig. Am Ende brennen die roten an der Wand im "Westen" und die Hühnchen gehen langsam schlafen.


    Was für Hühner möglich ist, sollte im Ansatz für Menschen auch funktionieren, meine ich. Waraum haben wir kaum solche gesteuerten Strassenbeleuchtungen? Auf der Autobahn geht es ja auch mit dynamischer Beschilderung.

    Demnächst werden selbst Dashcams nicht mehr ausreichen, wenn man Bildmaterial per KI in Echtzeit manipulieren kann

    Das Problem haben die Bildverarbeitungs-Ingenieure schon auf dem Schirm :)
    Es gibt z.B. watermarking Algorithmen, mit denen man Bilder stempeln kann, ohne dass diese sichtbar sind. Bei den miesen 10Bit pro Farbe mit viel Rauschen ist das sogar sehr einfach. Einige dieser Verfahren überleben auch eine MPG-Kompression in ausreichender Qualität, sodaß man auch diese Formate stempeln kann. Den kann man aber nicht erzeugen oder fälschen und er umfasst alle Bilder. Es ist daher sehr leicht möglich, eine zertifizierte Aufzeichnungshardware zu bauen, die Videos erzeugt, die nicht gefäscht werden können, ohne dass es nachweisbar ist. Benötigt wird das z.B. bei Aufzeichnungen von Operationen, damit ein Patient den Arzt verklagen kann, wenn der was falsch macht. Wird auch nur 1 einziges Bild auf dem Video gelöscht, so ist das erkennbar.


    Bildsicherheit ist ein großes Thema in der Medizin beim Übertragen von Videos. Auch in der Militärtechnik wird das eingesetzt.


    Ich bin aber nicht informiert, inwieweit das bereits bei Dash-CAMs (bei der Polizei ?) eingesetzt wird. Ich glaube nicht.

    Wenn ich das so lese, kommen mir direkt Ideen, was ich mit meiner FPGA-Videoplattform noch so machen könnte, wenn die Astro-CAM dranhängt. Die hat Rechenpower für 50 RasPi :)


    Fürs Erste aber erst einmal dies: Heute kam ein Päckle aus dem Ländle:


    Das Auspacken verlief "matroschka-mäßig" in 4 Stufen: Ein Karton nach dem anderen. (Den gelben Transport-Kasten vom Lieferanten habe ich gar nicht abgebildet.)


    Nun kann es losgehen! Das Gerätle wird passend zu seinem Namen einer "Triple"-Funktion zugeführt:


    1) Laser-Fokus Experiment

    2) Natur-Fotografie

    3) Astro-guck!


    Erster Eindruck: Gefühlt deutlich schwerer, als das offizielle Kampfgewicht.


    Trittschall wäre kein Problem, bin ja selber nicht drunter, wenn ich oben bin ;) - das Ausgießen und verfestigen werde ich aber lassen, weil da ja eine Folie ist, die wasserdicht bleiben muss. Die Platten sind lose verlegt, damit reparabel (war schon mal GAU!) und das möchte ich nicht anfassen. Das Problem ist, dass schon durch das alleinige Laufen auf etwas entfernten Platten, die keinen Kontakt zu den betroffenen Platten haben, Druck übertragen wird und es zu minimalen Schwingungen kommt.


    Es wird wohl auf eine Beschwerungslösung hinauslaufen.

    Hast du einen link auf so einen Ständer mit 110, dass ich mir das vorstellen kann?

    Je mehr Vor- und Nacharbeiten nötig sind, um so eher lässt man es ganz.

    Das ist der Knackpunkt bei der gesamten Thematik: Fährt man weiter raus, um an einen Platz zu kommen und lohnt das überhaupt? Selbst das Rausschleppen ist nicht ohne. Das Teleskop von Decken und Planen zu befreien ist eben schneller gemacht und vor allem auch rasch wieder abgebrochen. Gestern war ich kurz draußen um noch etwas am Holz zu schauen, das ich gestrichen hatte. Sonne war schon weg, strahlend klarer Himmel im Dämmerlicht. Ich denke mir, baust du es schon mal auf? Ok, wenn die Beleuchtung draußen weg ist, wird aufgebaut. Die nackte Realität: 2h später, als es soweit war, hat es wie aus Kübeln geschüttet! Wer noch im Beruf steht, hat eh nur wenig Zeit, also muss es spontan laufen.

    1 einziger? Die Spannweite des Stativdreibeins ist kreisförmig gesehen fast 2m. Ich nehme an du meinst 3?
    Ich habe schon über Beschwerung nachgedacht. Habe noch 2 kunststoffbeschichtete Betonscheiben zu je 15Kg mit 25mm Bohrung, die man mit als Hantelscheiben verkauft hat. Eine spielt derzeit "Sonnenschirmstabilisator".

    Ich denke momentan in die Richtung, jeweils 4 solcher Platten durch eine einzige zu ersetzen, bzw zu dies zu verbinden.

    Noch eine Überlegung zum Kondenswasser:


    Wenn die Folie mit Abstand über das Teleskop geführt wird, z.B. durch eine Dreibeinaufstellung, dann dürfte sich Kondenswasser nur an der kalten Abdeckplane bilden, meine ich und sollte abtropfen. In jedem Fall braucht es eine Lösung gegen plötzlichen Hagel.


    Was wäre damit:

    * saugfähigen Stoff über das Teleskop

    * wasserdichte leichte Folie eng mit wenig Luftvolumen, kleine Öffnung unten zur Luftzirkulation

    * Abdeckzelt ("Indianerdreibein") drüber stellen, ohne Kontakt, gegen Wind gesichert

    Und die Anlage erzeugt ja auch in kälteren Jahreszeiten Strom und produziert dabei ggf. auch Eigenwärme (?) und hat eine Differenztemperatur zur Umgebung.

    Eigenwärme produziert die nicht. Es wird nur wie bei sochen Zellen üblich, ein Bruchteil in Strom und der Rest in Wärme umgesetzt, ein Teil davon im Kabel und der Elektronik die irgendwo anders sitzt. Richtig ist aber, dass die Zellen mehr Licht sammeln, als die (roten) Ziegel und damit mehr Wärme absorbieren, als es die Ziegel täten. Zudem bildet sich eine Luftschicht, die die Hitze unter dem Dach hält. Die Zellen haben aber kaum Wärmekapazität - da dünn und nur wenig Metall - und sollten sich sehr viel schneller abkühlen, als die heißen Ziegel. Da die Zellen in gewisser Weise wie ein Sonnenschutz für die Ziegel agieren, könnte es sogar in Vorteil sein, wenn die sich über den Tag weniger aufheizen.


    Deine Bilder scheinen das zu bestätigen, allerdings darf man bei den Wärmeuntersuchungen nicht vergessen, dass nur die Oberfläche erfasst wird. Man müsste die Oberflächentemperatur für Zellen und Ziegel getrennt erfassen.

    Ich richte einen Beoachterplatz aAuf der Dachterrasse ein:
    Was hast Du heute Schönes ausgepackt?


    Diese ist offen und hat eine Drainage, welche aus einer weichen Unterlage besteht, auf der kurze Platten verlegt sind. Diese sind beim Betreten schon sehr wackelig und ohne eine Lösung ist es praktisch nicht möglich, dort ein Teleskop hinzustellen, ohne dass es eine Zittarpartie wird :( . Aus Platz- und Nutzungsgründen kann und möchte ich keine Befestigung an der Frontwand anbringen. Das TELE soll gestellt und abgebaut werden können.

    Wie löst man das?

    1. Idee: Dreipunkt mit Füssen exakt auf die Mitten der Platten. Geht aus geometrischen Gründen nicht direkt.
    2. Idee: mehrere kleine Platten mit 3 größeren Platten belegen, damit Teleskopfüsse aufstehen können. Klappt, wackelt aber trotzdem, weil Betonboden minimal überträgt. Zwischenlage aus Weichmaterial macht es insgesamt kippelig. Wenig, aber man merkt es.
    3. Idee: Große und schwere Platte, die auf Mitten aufliegt, darauf Montierung mit Gestell und Dämpfung: Problem: Ohne auszuprobieren schon sehr unhandlich. Platte liegt in der Gegend rum.

    4. Wegklappende Platte in der Nähe der Wand. Wird auf gestellt, wenn nicht benötigt. Noch nicht ausprobiert.

    5. Teleskopmontierung mit Seilen abspannen?


    ?(

    Siemens interessiert sich angeblich deshalb für Blitzeinschläge, weil sie eine Reihe von Kraftwerken installiert haben und viele Kunden im Bereich Überleitung und Bahn haben. Gezählt werden die meines Wissens vom deutschen Wetterdienst.