Projekt 24" erster Glaskontakt

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  • Hallo Leute,


    am 22.10 habe ich meine 24“ Rohling abgeholt.


    Der Rohling stammt von Newport mit vorgefräster Kurve und Präzisions- gekühltem Pyrex. Leider ist das Verhältnis mit ca. F/4,7 zu lang, womit ich die Mitte vertiefen muss, möchte ja auf ca. F/4,5.


    Durchmesser: 610,5 mm
    Dicke: 42,12
    Ca. 26 Kg


    Nachdem mein Schleiftisch vorgestern endlich fertig wurde konnte ich heute unter Anleitung von Ulli endlich anfangen.


    Zum Schleiftisch:
    Er besteht aus einem quadratischen Unterbau (innen 76x76 cm) für den Tisch habe ich 80x80mm Kanthölzer verwendet. Als Auflage benutze ich 2 x 40mm Küchenarbeitsplatten. Die obere Schleifplatte (75 cm Durchmesser) besitzt eine Achse in der Mitte, somit also ein Drehteller. Zudem kann man den gesamten Aufbau über eine 25mm Durchgehende Vollmetall Achse kippen um Schleifschlempe abzugießen und später vermessen zu können.
    Der Drehteller ist mit einem von Fensterbauern verwendeten 3mm starken PVC Schiene zu einer Wanne umfunktioniert worden. Die Innenliegenden Ränder habe ich mit Silikon versiegelt.


    Letzte Woche So. haben wir mit einem Diamantschleiftopf und Bohrmaschine das 16“ Glastool innerhalb von 3 Stunden auf einen gewünschten Radius vom Rohling mit ca.5400mm gebracht.(Es sollte eine Brennweite von ca. F/4,5 erreicht werden)




    Heute 30.11 wurde in 3 Stunden, mit Karbo 120 und ordentlich Druck auf die Mitte des Rohling, mit TOT, ein mal das Tool so gut wie angepasst und eine Pfeilhöhe von 8,16mm(8,45mm müssen erreicht werden) erreicht. Leider musste ich aufhören, da der Drehteller an den Kanten Wasser zog und erst mal lackiert werden muss.


    Werde dann weiter berichten.



    Hier noch ein paar Bilder.


    Schleiftisch mit Rohling




    Schleifwanne



    Drehachse mit Achse zum Kippen




    Das 16" Glastool bestehend aus 10mm, 2x 8mm Glasplatten und einer 15mm Multiplexplatte





    Ulli beim Schleifen



    Und hier Ich







    Schleifende Grüße



    Yves

  • Hallo Ullrich,


    habe ihn über Stathis geordert hier die Daten von Newport.


    The part you requested is an LWTF2400 (Pyrex, Fine Anneal)
    Diameter of 24" nominal,
    R1= 216" concave
    R2= Plano
    ET= 2" nominal
    Qty= 1 Pc.


    Price/each (Plano/Plano ) blank =$1265.00 + crating


    ADDITIONAL ACTIVITIES:
    Generating (216" concave curve) = $125.00
    Precision Anneal + $125.00
    Crating = $50.00



    Habe also 1265 $ bezahlt(dabei kommt noch Fracht und Zoll, kann hier keinen Preis nenne, da er durch die Fracht variiert), nachdem er bei Stathis ankam ist er über die Mitfahrzentrale dann am Kölner HBF angekommen.


    Gruß



    Yves

  • Hi Alter, <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Der Rohling stammt von Newport mit vorgefräster Kurve <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> Weichei, das traust du dich hier auch noch zu posten, für die 125 Kopeken hätteste auch ne schöne Flex mit allem drum&dran bekommen! [;)] [8D]
    Dann hau mal rein, 26kg ist natürlich viel zu schwer, ich würde ihn auf 35mm Dicke runterschleifen, dann gibts auch ein schönes, leichtes Teleskop.[:p][;)]
    Mit was hast du denn die Pfeilhöhe vermessen? Schau dass du dich da nicht um einige Hundertstel vertust, sonst kommst du ruckzuck einige 10cm länger oder kürzer raus wenn du nicht über den ganzen Spiegel misst.
    (==&gt;)Melchior: <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Die Idee mit dem Klappmechanismus zum Ablauf der Pampe find ich sehr inovativ <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> der ist doch hauptsächlich zum Prüfen [:0]


    Gruß Roland

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Roland</i>
    <br />Hi Alter, <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Der Rohling stammt von Newport mit vorgefräster Kurve <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> Weichei, das traust du dich hier auch noch zu posten, für die 125 Kopeken hätteste auch ne schöne Flex mit allem drum&dran bekommen! [;)] [8D]
    Dann hau mal rein, 26kg ist natürlich viel zu schwer, ich würde ihn auf 35mm Dicke runterschleifen, dann gibts auch ein schönes, leichtes Teleskop.[:p][;)]
    Mit was hast du denn die Pfeilhöhe vermessen? Schau dass du dich da nicht um einige Hundertstel vertust, sonst kommst du ruckzuck einige 10cm länger oder kürzer raus wenn du nicht über den ganzen Spiegel misst.
    (==&gt;)Melchior: <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Die Idee mit dem Klappmechanismus zum Ablauf der Pampe find ich sehr inovativ <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> der ist doch hauptsächlich zum Prüfen [:0]


    Gruß Roland



    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Moin Roland,


    Hehe... die Arbeitsersparnis waren mir 125$ wert [:D]


    Gemessen wird mit einem Zollstock [:)] nee... quatsch mit Balken / Sphärometeruhr



    Gruß



    Yves

  • Hallo Yves,
    schöner Bericht. Da bin ich ja echt gespannt auf die Zukunft.
    Wann sollte das Teil fertig sein ??? :-)


    Als Astrostammtischler sitze ich ja hautnah dran. Mach viele Bilder.
    Das kommt gut. Du kannst immer noch welche weglassen, aber so
    eine Dokumentation über einen 24-Zöller hat man halt selten.


    Und was willst Du denn mal Deinen Kinder sagen ???
    Wenn die mal fragen, warum sie so einen alten Papa haben, musst
    Du schließlich ein umwerfendes Argument haben, was Du mit all der
    vielen Zeit angefangen hast.


    Ich finde, so ein Schliff von einem 24-Zöller sollte fürs Erste als
    "Beweis" reichen.


    Also hau rein !!!


    Bis denne
    Ralf

  • Hallo Yves,
    das gibt ja ein schönes Glasteil....
    Da der Spiegel schon schön dünn ist, rate ich Dir aus eigener Erfahrung mit einem dünnen 12zöller mal die Rückseite mit dem Sphärometer auf Abweichungen von der Plänfläche zu prüfen. Bei meinem genügten schon 1/100mm Unebenheit für einen astreinen Astigmatismus.
    Lagerst Du den Spiegel auch schön weich? 2-3 Lagen Knallfolie oder 10mm Kunststoff sollten es schon sein. Wenn zufällig am Drehteller mal der Lack beschädigt ist und das Holz aufquillt....
    Schaffst du das Drehen des Spiegels auf dem Drehteller (zusätzlich zum Drehen des Drehtellers auf dem Schleiftisch) überhaupt noch? 26kg ohne Haltemöglichkeit olala. Das Drehen gegenüber dem Teller ist extrem wichtig, Astigmatismus ist sonst vorprogrammiert bei dünnen Spiegeln!


    Naja, ich bin halt ein geschädigtes Kind (Asti am Auge und seit 1 Monat auch am Spiegel...)!


    Hier noch die Jokerfrage: um wieviel verbiegt sich deine 40mm Arbeitsplatte unter dem Eigengewicht und Arbeitsdruck des Spiegelschleifens? Denk daran, Glas ist ca 20 mal Steifer (Elastizitätsmodul 70000N/mm2, Holzplatte maximal 5000N/mm2)als so eine Arbeitsplatte, die Platte ist nicht Dicker als das Glas. Drehteller? Gilt nicht, da nicht im Verbund. Wenn du den mitrechnest, dann wird die Unterlage einfach doppelt so steif, ist aber immer noch weicher als der Spiegel. Wie wird die Platte gelagert? Nur auf der Axe oder zusätzlich noch auf 2 Punkten? Letzteres wäre vorteilhafter aber evtl. immer noch kritisch.


    Ich persönlich würde auf das Experiment mit dem Kippen verzichten und unter den Drehteller eine mindestens 70mm Dicke Holzauflagerung (Platten verklebt oder verdübelt) anbringen.


    Nur leider hab ich keinen so schönen Riesenrohling zuhause sondern nur so ein kleines 12zoll Gläschen, Heul und Neid!


    Gruss Max

  • Hallo Max,



    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Da der Spiegel schon schön dünn ist, rate ich Dir aus eigener Erfahrung mit einem dünnen 12zöller mal die Rückseite mit dem Sphärometer auf Abweichungen von der Plänfläche zu prüfen. Bei meinem genügten schon 1/100mm Unebenheit für einen astreinen Astigmatismus.
    Lagerst Du den Spiegel auch schön weich? 2-3 Lagen Knallfolie oder 10mm Kunststoff sollten es schon sein. Wenn zufällig am Drehteller mal der Lack beschädigt ist und das Holz aufquillt....<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">



    <font size="2">Er liegt auf 2 Lagen 3mm starken Trittschallisolierungs-Matten, wie sie unter Parkett verwendet werden.
    Zudem ist er von der Rückseite absolut Plangeschliffen, habe mit dem Sphärometer nachgemessen.</font id="size2">


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Schaffst du das Drehen des Spiegels auf dem Drehteller (zusätzlich zum Drehen des Drehtellers auf dem Schleiftisch) überhaupt noch? 26kg ohne Haltemöglichkeit olala. Das Drehen gegenüber dem Teller ist extrem wichtig, Astigmatismus ist sonst vorprogrammiert bei dünnen Spiegeln!<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    <font size="2">Das drehen des Rohlings ist kein Problem.</font id="size2">



    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Hier noch die Jokerfrage: um wieviel verbiegt sich deine 40mm Arbeitsplatte unter dem Eigengewicht und Arbeitsdruck des Spiegelschleifens? Denk daran, Glas ist ca 20 mal Steifer (Elastizitätsmodul 70000N/mm2, Holzplatte maximal 5000N/mm2)als so eine Arbeitsplatte, die Platte ist nicht Dicker als das Glas. Drehteller? Gilt nicht, da nicht im Verbund. Wenn du den mitrechnest, dann wird die Unterlage einfach doppelt so steif, ist aber immer noch weicher als der Spiegel. Wie wird die Platte gelagert? Nur auf der Axe oder zusätzlich noch auf 2 Punkten? Letzteres wäre vorteilhafter aber evtl. immer noch kritisch.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    <font size="2">Der Drehteller liegt direkt auf der darunter liegenden Platte auf, diese liegt wiederum am Ende auf jeweils 2x 8x8 cm Querbalken auf, wobei man einen herausnehmen kann um die Geschichte zu kippen. Außerdem liegt die Achse auch feste auf.</font id="size2">




    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Ich persönlich würde auf das Experiment mit dem Kippen verzichten und unter den Drehteller eine mindestens 70mm Dicke Holzauflagerung (Platten verklebt oder verdübelt) anbringen.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    <font size="2">Danke für deine Vernunft, doch werde ich es erstmal so probieren, wenn es nicht klappen sollte komme ich auf deinen Ratschlag zurück.[;)]


    Gruß



    Yves</font id="size2">

  • Hi Yves,
    sieht alles sehr gut aus[^]. Viel Glück bei allen weiteren Schritten!
    Nur eines hab ich genau wie Roland zu moniere: vorgefräster Radius, igittigit, kein Sportsgeist mehr bei der Jugend[V]. Ernsthaft, ist ein fairer Preis die 125$ fürs ausbaggern.

    Gruß Kurt

  • Bevor jemand eventuell was falsches bestellt, eine kleine Ergänzung zu Yves Newport Spezifikation:


    Ein LWTF2400 hat eine nominale Dicke von 2,125"= 54 mm. Der Preis für Standard ohne extras ist netto 1.265,- US$. Kurve Generieren, Precision Anneal und Verpackung kommt oben drauf. Fracht muss jedesmal neu angefragt werden, da sehr schwankend (ca. 180-300$). Hinzu nochmal 3% Einfuhr Zoll und auf alles (also auch auf Fracht und Zoll) 16% MWST.


    Bestellt und bekommen hat Yves (nach meiner Überzeugungsarbeit auf dem ITV) aber die sportlichere Version LWF2400 (ohne dem T dazwischen), das ist eine nominale Dicke von 1,625" = 41,3 mm.


    Das ist natürlich alles nicht gerade billig (bei Newport's miserablem Service kann man auch ganz schön reinfallen, wenn man nicht weiss wie sie ticken), aber bei solchen Größen hat man schon genug mit der Sache an sich zu tun, da muss man sich nicht auch noch zusätzliche Probleme mit windschiefem, verspanntem oder schlechteren thermischen Eigenschaften rumschlagen - das ist jedenfalls meine Meinung.

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Roland</i>
    <br /> Weichei, das traust du dich hier auch noch zu posten, für die 125 Kopeken hätteste auch ne schöne Flex mit allem drum&dran bekommen! [;)] [8D]<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Ich oute mich hiermit auch öffentlich zum Weichei[8].
    Meine Hausnachbarn würden mir was husten, wenn ich lärmender- und staubaufwirbelnderweise auf dem Balkon einen 24" flexen würde (nicht jeder hat so einen schicken Garten, wo er bedenkenlos rumsauen kann).


    Wenn man natürlich ein Glastool anpassen muss, ist der Voteil dieser so schön auf hundertstel mm vorgefrästen Kurve zur Hälfte dahin. Mein Superhaltgips/ Fliesentool war nach 1 Stunde Karbo 180 total angepasst.


    Yves, lass knirschen.

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Stathis</i>
    <br />Bevor jemand eventuell was falsches bestellt, eine kleine Ergänzung zu Yves Newport Spezifikation:


    Ein LWTF2400 hat eine nominale Dicke von 2,125"= 54 mm. Der Preis für Standard ohne extras ist netto 1.265,- US$. Kurve Generieren, Precision Anneal und Verpackung kommt oben drauf. Fracht muss jedesmal neu angefragt werden, da sehr schwankend (ca. 180-300$). Hinzu nochmal 3% Einfuhr Zoll und auf alles (also auch auf Fracht und Zoll) 16% MWST.


    Bestellt und bekommen hat Yves (nach meiner Überzeugungsarbeit auf dem ITV) aber die sportlichere Version LWF2400 (ohne dem T dazwischen), das ist eine nominale Dicke von 1,625" = 41,3 mm.




    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">



    Hallo,
    peinlich, peinlich [:I][:I]


    natürlich hat Stathis mit seinen Daten Recht. Ich habe aus versehen eine ältere Mail von Newport hierher kopiert.


    Asche über mein Haupt.[B)]




    Gruß



    Yves

  • Hi Yves,


    einfach sagenhaft dein Bericht! Wirklich klasse, vielleicht werde ich ja auch mal irgendwann.....


    Lassen wir das. Aber trotzdem: ich habe heute (JA: HEUTE!) meinen 12" vom Stathis abgeholt. Immer wenn ich vom Stathis komme, hole ich mir was ab, wenigstens einen Satz neuer Infos!


    Es war auch noch jemand aus Stuttgart dabei, der auch seinen 12"er abgeholt hat. Da dies mein erster Spiegel werden soll, habe ich jetzt etwas weiche Knie, denn laut Stathis ist 12" so ziemlich die Einstiegsgrenze. Darum habe ich mich entschlossen auf f/6 zu gehen, was mit einer Brennweite von 1830mm gerade noch gut transportabel verbauen kann.


    Jetzt aber zu Dir: du hast einen 24er und willst auf f/4,5 gehen. D.h. Du hast eine Brennweite von 2,74 METER! Was wird denn das für ein Monstrum? Da wird man nur mit Leiter schauen können, oder?


    Der Roland hat ja seinen 12" Vorgänger schön im Vergleich zu seinem jetzigen 18"er gezeigt, was hast Du denn für Vorgänger gebaut, bzw. mit welcher Grösse hast Du angefangen?

  • Hi Stathis, <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Ich oute mich hiermit auch öffentlich zum Weichei<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    sorry, damit warst du nicht gemeint, hast du denn die Smilies übersehen? Yves kennt mich schon länger und weiss bestimmt in welche Schublade er das sortieren muss.


    Gruß

  • Hi Roland,


    anbei gleich selbe Frage an dich: war der 12"er dein erstes Projekt oder hast Du kleiner angefangen?


    Mensch, irgendiwe geht mir ein wenig die Muffe...[:I]

  • Hi Jörg, <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">war der 12"er dein erstes Projekt oder hast Du kleiner angefangen?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote"> vieel kleiner, mit sechs habe ich meinen ersten Rasierspiegel geschliffen [;)]
    nee, im Ernst, habe mich mit 8" F/6.5 über 10" F/5.6 und 12,5" F/5 zum 18er hochgearbeitet. Siehe auch hier:
    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=871
    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=1234
    http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=818
    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=1060
    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=1572


    Gruß

  • Hi Roland,


    Respekt, da hast Du dich ganz schön 'hochgearbeitet'!


    Hier bin ich mit meinem 12"er. Drück mir mal die Daumen, dass das gut geht.


    Yves: über das Bild kannst Du sicher nur müde lächeln, oder? [;)]


    Was zum schauen:


  • Das zweite Bild kann nicht angezeigt werden, weil ich ungeschickterweise Umlaute im Namen verwendet habe. Hier nun die EDV-gerechte Version:


  • Hallo Jörg,


    beim Spiegelschleifen gibt es eine ganz schöne Öffnungsinflation. Als ich vor knapp 2 Jahren meine erste Glasscheibe angegriffen habe hat jeder gesagt: 8 Zoll ist das Maximum, daß man als Newcomer angehen sollte; dabei wurde auch ein f/8-Öffnungsverhältnis geraten. Am besten noch mit 1/6 Dicke. Nun startet man mit 12 Zoll, als f/6 und das bei 1/10 Dicke.


    Woran liegt das? Ich denke, mittlerweile gibt es einiges mehr an Spiegelschleifern, die erfolgreich gute Scheiben hergestellt haben, und auch zu größerem raten. Die "Generation" davor war scheinbar etwas zögerlicher.


    Ich wünsche auf jeden Fall gutes Gelingen - halte uns über deine Fortschritte auf dem Laufenden.


    Achim

  • Hi Achim,


    ja, es gibt eine ungeheuer starke Entwicklung in den letzten Jahren. Das ist natürlich sehr aufregend. Allerdings muss ich sagen, dass ich auf Ratschläge Erfahrener Spiegelschleifer angewiesen sein werde. Jedenfalls bin ich im Moment dieser Überzeugung. Und da kann man heute doch auf den einen oder anderen zurückgreifen. Das war vor wenigen Jahren auch noch anders.


    Vielleicht geht die Entwicklung ja noch weiter...mal sehen. Bezüglich meines Rohlings werde ich wohl besser einen eigenen Thread öffnen. Hier habe ich mich ein wenig an Yves Thread vergriffen.


    A propos: Yves meldet sich gar nicht. Ob der die ganze Nacht schleift?

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AchimS</i>
    <br /> Nun startet man mit 12 Zoll, als f/6 und das bei 1/10 Dicke. &lt;...&gt;
    Woran liegt das?
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hallo Achim,
    Das liegt zum einen an der Informationstechnologie. Heute ist es üblich im Internet eine Frage zu stellen und man hat inerhalb von 20 Minuten eine kompetente Antwort. Früher gab's den Rohr, der war 30 Jahre alt und so viele Spiegelschleifer, die sich an ungewöhnliche Formate getraut haben gab's auch nicht.
    Zum zweiten liegt das an den Spiegelschleifern, die schon mal was großes erfolgreich gemacht haben. Die vergessen einfach wie schwierig der erste 6-Zöller gewesen ist. Daran hat sich auch nichts geändert, wir wissen ja nicht wie viele Projekte nicht fertig werden, und wir bekommen nicht jeden mäßigen Spiegel zu Gesicht. Die Folgen hab ich dann auszubaden, weil ich x Mails mit Fragen zum Parabolisieren, Astigmatismus, Messverfahren, Interferogrammen, Strahlenverläufen bekomme, die ich dann versuche allgemeinverständlich zu beantworten. Macht ja auch Spaß! Zum Glück hab ich ja auch Unterstützung von den diversen e-maillisten und Boards.
    Ich meine, daß Anfänger einen kleineren Spiegel machen sollten, da sind genug Probleme zu bewältigen. Was meinst Du denn, hättest Du den 20er so gut hinbekommen, ohne die anderen Spiegel, die du schon gemacht hast?


    Grüße Martin

  • Hallo,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Ich meine, daß Anfänger einen kleineren Spiegel machen sollten, da sind genug Probleme zu bewältigen. <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Wie Marty es schon erwähnt, ein kleiner Spiegel als erstlingswerk ist immer vorteilhaft, wenn man sich das Spiegelschliefen aneignen will und anschließend ein 6"- 8" Zoll Dobson erfolgreich gebaut hatt, ist es nicht weit zu einem 16" Zöller oder Größer.


    Ich bin schrittweiße vorgegangen. Um mich mit der Materie erst einmal vertraut zu machen, habe ich es mir so einfach wie möglich gemacht und einen 6" F10 Kugelspiegel für ein Planeten Dobson geschliffen. Zusätzlich um das Parabolisieren und die Messmethoden in der Praxis zu verstehen, wurde dann ein 6" F4 Spiegel Parabolisiert und der kleine Dobson gebaut.



    Bei 12" sind neben dem Spiegelschleifen, die Anforderungen zum Bau eines Dobsons sicherlich höher als bei den kleinen. Aber alles in allem im Prinzip ist es dasselbe.[;)]


    Grüße,


    Y.Cetin


    http://www.ycetin.de

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: JoergB</i>
    <br />
    A propos: Yves meldet sich gar nicht. Ob der die ganze Nacht schleift?
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Sodele... nun habe ich mal wieder zeit was zu lesen [;)]
    Wahrlich, habe die letzten Tage meist bis 1.00 Uhr geschliffen. [xx(]


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Yves: über das Bild kannst Du sicher nur müde lächeln, oder? <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Warum das? habe selber einen 12,5" der schon richtig was bringt, nur brauche ich nun nach fast 5 Jahren "MEHR" [:D]



    Gruß



    Yves

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