ZWO SEESTAR S50 SMART-Teleskop

  • nicht nur DS, auch schwache Kometen gehen mit dem Seestar. Hier der C/2021 S3 Panstarrs mit

    370 Seestar Bildern a 10s im FITS Format habe ich mit Astap auf den Kometen zentriert addiert. Das hat überraschend problemlos funktioniert. Anbei das rohe Astap Resultat und eine extreme Weiterbearbeitung mit GraXpert 3.02 mit Gradientenbeseitigung und Entrauschung zur Hervorhebung des Schweifs.


    CS, Markus

  • Hallo Markus,


    den habe ich mit meinem ersten Seestar auch aufgenommen. Passt super.

    Aber bei mir waren es nur 30 Bilder a 10s.


    Ist mMn sogar etwas Schweif erkennbar?


    VG

    Frank

    VG Frank

    _____________________________________________________________________________

    Ein Blick in die Tiefen des Weltalls, ist immer ein Blick in die Vergangenheit.

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  • Hall Jochen:


    Ja ich, die Wolken und den Regen ;(. Dort wo ich herkomme nennt man das Sauwetter X(.


    Momentan geht leider gar nix :(.


    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • Ja ich, die Wolken und den Regen ;( . Dort wo ich herkomme nennt man das Sauwetter X( .

    Moin Günther,


    ja - hier leider auch. Und so wie es aussieht, bleibt das auch erstmal so... ;(


    Trotzdem CS, Jochen

  • Hallo Seestar Freunde,


    ich habe mir ein "Schlechtwetter Programm" überlegt, was meinerseits in einem Experiment münden würde.


    Ich denke es könnte interessant sein, von uns gesammelte Lights an einer Stelle zu kombinieren.


    Konkret: Ich würde gerne von einem Objekt das bestimmt schon jeder mit seinem Seestar abgelichtet hat

    die Lights mit Siril zusammenrechnen. Also nicht neu belichten und dann wegen Wolken frustriert sein,

    sondern vorhandene Aufnahmen nehmen.

    Jeder könnte mir die Lights per Wetransfer zusenden, ich würde dann alles mit Siril und verschiedenen

    Scripts von Erik Stacken und dann jedem der mitgemacht hat die Rohdaten von Siril wieder

    per Wetransfer zum download anbieten.


    So würden wir maximale Lights kombinieren, und jeder hätte dann die möglichkeit aus einem großen Summenstack

    und den gleichen Lineardaten sein persönliches Bild zu generieren.


    Die einzelnen Ergebnisse der jeweiligen Bildbearbeitung wäre bestimmt toll mal anzusehen was unterschiedliche

    Workflows hergeben und was mit viel Belichtungszeit und einer Kostenlosen Software wie Siril möglich ist.


    Rechnerleistung und Speicherplatz ist kein Problem.


    Als Testobjekt würde ich mal NGC6888 das in letzter Zeit viel gezeigt wurde nehmen.



    Wer Interesse hat kann sich gerne mit einer Privaten Nachricht (Konversationen oben rechts) bei mir melden.

    (Habe ich das jetzt falsch eingestellt, und es sollte in Gemeinschaftsprojekte mit Seestar rein?)


    CS Heiko

  • Habe hier mal was getestet , IC 1318 Schmetterlingsnebel mit H Alpha Filter bin mir nicht sicher kann das Ergebnis nicht richtig einordnen .

    Bitte ruhig eure Meinung schreiben

    CS Ceule

    Celestron C8 Orange

    Celestron Evolution

    Dobson 10''

    Bader Morpheus , 3 x Pentax 7-40mm

    Baader Mark IV

    Sony Alpha 6000

    ASI 462MC Color

    SeeStar

  • Könnte sein, hast Du noch die Rohbilder?. Ich habe das Seestar den Kometen fast zwei Stunden belichten lassen. Daraus hat die App Automatik mehrere Bilder mit 3min, 7min, 23min und 27min gemacht. Gestern habe ich dann die Rohdaten runterkopiert und die FITS Bilder durch meinen normalen ASTAP Prozess geschickt. Letzlich waren das 3700s. Hätten eigentlich fast doppelt soviel sein sollen, aber es wurde wohl viel weggeschmissen. War auf jeden Fall ein interessantes Experiment in der einzig klaren Nacht seit Wochen (7. - 8.6.2024).


    CS, Markus


    PS: dieser Seestar "Belichtungssport" hier im Forum ist übrigens physikalisch ziemlich sinnbefreit. Das Schrotrauschen und das Ausleserauschen sind im Signal der 10s Aufnahmen signifikant vorhanden, wodurch das Signal-Rausch Verhältnis auch durch noch so lange zusammenaddierte Belichtungszeiten nicht mehr besser wird sondern einen Grenzwert anstrebt. Hat schon auch diesen Grund warum man immer größere Fernrohre baut mit einem Detektor und nicht viele kleine.... Belichtet in der Zeit lieber variable Objekte.

  • PS: dieser Seestar "Belichtungssport" hier im Forum ist übrigens physikalisch ziemlich sinnbefreit. Das Schrotrauschen und das Ausleserauschen sind im Signal der 10s Aufnahmen signifikant vorhanden, wodurch das Signal-Rausch Verhältnis auch durch noch so lange zusammenaddierte Belichtungszeiten nicht mehr besser wird sondern einen Grenzwert anstrebt. Hat schon auch diesen Grund warum man immer größere Fernrohre baut mit einem Detektor und nicht viele kleine.... Belichtet in der Zeit lieber variable Objekte.

    Hallo Markus,

    da halte ich dagegen. Sicher ist irgendwann ein Grenzwert erreicht, aber wo der liegt gilt es noch auszuloten. Beweise für erfolgreiche "Langzeit-Kurzbelichtungen" gibt es hier inzwischen einige, ich bin z.B. aktuell mit dem vdB4 / LDN1302 beschäftigt und behaupte, dass da das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. Meine Erfahrungen mit vielen Kurzbelichtungen mit dem C11 sagen das gleiche - das einzige, wo kurze Einzelbelichtungen wenig Sinn macht ist Schmalband.


    Gruß, Jochen

  • PS: dieser Seestar "Belichtungssport" hier im Forum ist übrigens physikalisch ziemlich sinnbefreit. Das Schrotrauschen und das Ausleserauschen sind im Signal der 10s Aufnahmen signifikant vorhanden, wodurch das Signal-Rausch Verhältnis auch durch noch so lange zusammenaddierte Belichtungszeiten nicht mehr besser wird sondern einen Grenzwert anstrebt.

    Das Ausleserauschen des IMX462(~ 1 e) ist relativ gering, da der Sensor ziemlich sicher mit high gain ausgelesen wird. Bis jetzt wäre mir eine solche Limitierung auch nicht aufgefallen.

    Es gibt genügend Beispiele, das lange Belichtungszeiten das Seestar ebenso zu gutem SNR verhilft.

    Das weniger Öffnung weniger Signal bringt, trifft ein Redcat oder andere kleine Apos ebenso.


    CS Erik

  • Ein Beispiel für so eine Langzeit-Kurzbelichtung von Jojo:


    NGC 6888 an 4 Nächten

  • ihr habt meine Aussage überinterpretiert. Die Signal Rausch Gewinne im Bereich der ersten Stunde werden noch fast linear besser. Dann aber flacht die Kurve ab und der Gewinn für jede weitere Verdopplung der Belichtungszeit wird immer geringer. Ein noch einfaches Modell ist zB hier verfügbar. Wer sich noch genauer betätigen will, mit Phosim wäre eine genaue Modellierung machbar.


    CS, Markus

  • Habe hier mal was getestet , IC 1318 Schmetterlingsnebel mit H Alpha Filter bin mir nicht sicher kann das Ergebnis nicht richtig einordnen .

    Bitte ruhig eure Meinung schreiben

    CS Ceule

    welcher Stern ist das im Zentrum? Ich habe das mit Stellarium verglichen und finde keine Übereinstimmung...

    Wie viele Frames sind das in Summe gewesen und wie sieht im Vergleich der Autostack davon aus?

  • Habe hier mal was getestet , IC 1318 Schmetterlingsnebel mit H Alpha Filter bin mir nicht sicher kann das Ergebnis nicht richtig einordnen .

    Ist das ein reiner Ha Filter? Dann dürftest du eigentlich nur den roten Kanal verwenden und diesen dann tiefrot einfärben. Grün und blau würden nur noch Rauschen und Artefakte enthalten. Das Bild muss also Monochrom sein.

  • welcher Stern ist das im Zentrum? Ich habe das mit Stellarium verglichen und finde keine Übereinstimmung...

    Das dürfte Sadr sein. Was dem bei der Bearbeitung passiert ist, kann ich mir gerade nicht vorstellen. Dieser Bogen oberhalb sollte nicht sein. Vielleicht eine Reflexion am externen Filter?

  • Das dürfte Sadr sein. Was dem bei der Bearbeitung passiert ist, kann ich mir gerade nicht vorstellen. Dieser Bogen oberhalb sollte nicht sein. Vielleicht eine Reflexion am externen Filter?


    darum habe ich IC 1318 nicht zuordnen können. ^^

    Das funktioniert über die Plate-Solving Funktion aus Siril sehr gut... wieder ein Workaround dazu gelernt...

  • Hi Ceule


    Ich versuche es nochmal.

    war das ein externer reiner Ha Filter? Ist die Sichel und der Halo vom Filter?

    Falls ein reiner Ha würde ich G und B verwerfen um das rauschen und die Artefakte zu minimieren.

  • Hallo

    Dachte das war schon beantwortet .

    Der Schmetterlingsnebel im Schwan IC1318 mit externen H Alpha Filter .

    Gehe jetzt davon das der S50 den Nebel nicht ideal getroffen hat .

    CS Ceule

    Celestron C8 Orange

    Celestron Evolution

    Dobson 10''

    Bader Morpheus , 3 x Pentax 7-40mm

    Baader Mark IV

    Sony Alpha 6000

    ASI 462MC Color

    SeeStar

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