ZWO SEESTAR S50 SMART-Teleskop

  • Hallo Nochmals

    Die Argumentation des Video-Erstellers "taugt nix" kann ich nicht nachvollziehen.

    Das ist narürlich absoluter Quatsch und du sagst es richtig: Für den Preis und die grösse, ist die Qualität durchaus gut. (eben genau wie bei der Kompaktkamera: meine RX100 ist eine super Kompaktkamera, klar in der Qualität meiner Fuji unterlegen dafür aber eben immer dabei).


    Das Seestar hat das geändert!

    Es geht. Und man kann sich nach und nach an Themen wie nachträgliches Stacking, .... rantasten.

    Meiner Meinung nach bewegt das Seestar auch in Hinblick auf die normale, herkömmliche Astrofotografie etwas.

    Denn irgendwann will man vielleicht mehr.

    Es vergrault keine zukünftigen Astronomen. Es schafft welche.

    Jetzt bin ich erst richtig neugierig geworden und werde sich weiter machen und ja das S50 arbeitet ja von der Sache selbstständig da ist dann noch genug Zeit sich mit dem restlichen Equipment zu beschäftigen

    Das ist natürlich toll und ich bin einverstanden, das Seestar kann ein guter Einstieg sein. Aber, das muss es nicht. Es kommt doch darauf an, was ein Einsteiger überhaupt machen will. Ich behaupte nun einfach mal, dass mich die Astrofotografie nicht so gepackt hätte, wenn ich mit dem Seestar angefangen hätte. Ich wäre wohl enttäuscht gewesen und auch ziemlich schnell gelangweilt, weil man nichts machen muss und wenn mal etwas nicht so läuft wie es soll, kann man auch nichts machen. Mein erstes Deepsky Foto habe ich mit Kamera, Objektiv und Stativ gemacht. Das war noch günstiger (hatte ich nämlich alles schon) und um zu sehen ob das Hobby was für mich ist, hat es ausgereicht.


    Nun ist es für mich ein tolles Gerät um nebenbei etwas abzulichten oder eben für die kleine Lücke. Dafür was es ist, ist es ein tolles Gerät was auch einiges kann. Aber es ist kein Wunderwerk.


    Wie gesagt: ich mag mein Seestar und ich will es hier auch nicht madig reden oder so. Ich empfinde einfach das Seestar nicht als so viel Bequemer wie mein klassisches Setup. Letzte Woche hatte ich eine klare Nacht, war aber krank. Den Newton habe ich aufgebaut, den Seestar nicht. Ich wollte einfach möglichst schnell eine Aufnahme starten und danach einfach schlafen. Mit dem Seestar geht das (noch) nicht. Der Newton lief nach einer viertelstunde und ich konnte schlafen.

    Wenn ich dann wieder mal nur eine Stunde klaren Himmel habe, werde ich natürlich nur den Seestar nutzen. Wahrscheinlich bin ich aber einfach auch nur verwöhnt von meiner Ausrüstung, weil die läuft einfach. Ich hatte in den letzten Monaten mehr Probleme mit dem Seestar als dem klassischen Setup ;)


    Ich finde den Seestar durchaus gut und er hat selbstverständlich seine Daseinsberechtigung. Je nachdem was man machen will, ist er das ideale Produkt, oder eben auch nicht.


    CS, Seraphin

  • Guten Morgen,


    der Seestar ist mE so erfogreich am Markt, weil man als potentieller Käufer mit ein wenig Recherche im Netz schon ziemlich treffend herausfinden kann, was damit gut funktioniert und was weniger. Eine Abschätzung von Preis/Leistung/Aufwand ist nicht schwierig. Ob wie bei mir als Anfänger im Bildermachen, od. bei Serafin als einem erfahrenen Bildermacher, od. auch den Usern, denen an erweiterter Bildbearbeitung nicht viel liegt, der Seestar wird einfach nach pers. Gusto genutzt. Jochen ist bestimmt happy, den kleinen für die Erweiterung/Pflege seiner Kataloge nutzen zu können etc.. Erik und Hartmut haben ihren eigenen Spass damit, das Sektrum ist breit.


    Auf welche Zielgruppe sich ZWO da evt. fokussiert hatte, hat sich mE aufgrund der diversen genutzten Einsatzmöglchkeiten (bspw. Tierbeobachtung kommt ja auch noch hinzu) schon relativiert. Wir hatten den Seestar als EEA Teleskop angeschaftt, Bildbearbeitung stand gar nicht im Fokus, der Spass daran kam hier automatisch. Für andere User war es evt. umgekehrt. Da werden die Ansprüche tolle Bilder zu generieren nicht erfüllt und das Gerät dann in der Hauptsache für EAA hergenommen od. wieder verkauft. Von daher unterliegt auch der Seestar unterschiedlicher Bewertungen.


    Was Ed Ting betrifft, hatte ich vor ein paar Jahren immer mal wieder Filmchen von ihm angesehen und war recht angetan. Sein Seestar Filmchen empfand ich nun als eher mau, etwas zu lernen gab es da weniger. Mit so einer Überschrift werden halt easy erlangte Klicks generiert. Das Gros der Kommentare unter seinem Review spricht dann auch für sich. Es scheint, als seien die Seestar User ziemlich begeistert von dem kleinen Gerät.


    Grüsse & CS


    Jojo

  • Ich glaube, Ed Ting kommt halt vom normalen Equipment her und hat natürlich entsprechend gutes, teures Equipment,

    Daher kann ich Ihn in gewisser Weise verstehen. Wer schon 10 Jahre mit einem größeren Astro-Fotographie Equipment arbeitet, der sieht sicherlich die Enschränkungen.


    Aber z.B. der Anfänger, der z.B. visuell kaum etwas mit seinem Kaufhaus-Teleskop gesehen hat, auch kaum etwas gefunden hat, mit Pech noch in einer Stadt wohnt, für den ist das Seestar eine völlig neue Welt. Ausser vieleicht bei Planeten. Die sind hell.


    Mein Anfang vor x Jahren mit einem Kaufhaus 70mm Newton, azimutal, mit der Metallstange zur Einstellung des Hochachse.


    Mond und Planeten laufen recht schnell aus dem Blickfeld. Das Nachführen extrem nervig und unangenehm und fast hoffnungslos.

    Deep Sky (vergiß es). Findet man nicht und sieht man nicht.

    Sterne? Plejaden und ein paar wenige Objekte,

    In der Stadt sah man ohnehin kaum etwas.

    Die Schlüsselloch-Okulare waren vom Einblick anstrengend.

    Sonnenbeobachtung (nur durch den Sonnenfilter im Okular geschützt) grenzwertig gefährlich. Zerspringt der wegen Hitze, ist das Auge weg!

    Fazit:

    Es stand nach sehr kurzer Zeit nur noch rum. Vor allem wegen der wackeligen Azimut.-Wackelmontierung.

    Einmal irgendwo rangekommen und das Objekt war weg. Oder wackelte hin und her.


    Das Seestar bietet viel mehr. Mond, Sonne, Deep Sky und Kometen. Alles funktioniert, die Nachführung super und man sieht etwas.

    Alleine dadurch schon 100x überlegen. Und das sehr kompakt, klein und leicht.


    Und mit dem Wissen, was man für Astrofotos braucht, ist auch die Anschaffung eines normalen Teleskopes plus Kamera, Stacking, .... leichter.

    Man wird durch das Seestar herangeführt.


    Gruß Play

  • teures Equipment,

    Daher kann ich Ihn in gewisser Weise verstehen. Wer schon 10 Jahre mit einem größeren Astro-Fotographie Equipment arbeitet, der sieht sicherlich die Enschränkungen.

    Ich bin verfechter von "Astrofotografie muss nicht teuer sein. Abgesehen von der Mount, ist auch alles was ich einsetze ziemlich "günstig". Mein Gesamtes Equipment kostete 2 Seestars. Angefangen habe ich mit meinem Newton auf einer alten EQ3 Montierung und einer gebrauchten DSLR. Das war alles zusammen deutlich unterhalb des Seestarpreises. Etwas möchte ich hier aber betonen: ich bin kein Astrofotograf mit Jahrzehntelanger Erfahrung. Ich habe vor rund 2.5 Jahren ohne Vorkenntnisse damit angefangen. Bis auf eine Handvoll visueller Beobachtungen vor 15 Jahren hatte ich keine Erfahrungen und auch keine Ahnung von Astrofotografie. Für mich (Betonung auf MICH) war dies der perfekte Einstieg. Ich konnte stück für stück lernen, weiterkommen und für mich rausfinden, dass es mir Ernst ist. So gab ich auch keinen € zu viel ausgegeben. Den gleichen Newton nutze ich auch Heute, die DSLR nutze ich auch und die EQ3 hat ebenfalls ihre Aufgabe bekommen.

    Für MICH persönlich, wäre der Spass beim Seestar wohl eher von kurzer Dauer gewesen (als Einstieg). Da hätte es dann zwei Möglichkeiten gegeben:

    1.) ich höre auf

    2.) ich will mehr und kaufe mir ein klassisches Setup zusammen. Erfahrungen vom Seestar sind kaum übertragbar, ich muss also alles neu lernen.

    Bei beiden Möglichkeiten hätte ich mir aber das Geld für den Seestar sparen können.


    Deshalb meine ich, dass eine pauschalempfehlung nicht funktioniert. Es kommt einfach auf die Ziele des betroffenen an, welches Produkt zu ihm passt.


    CS, Seraphin

  • Wenn ich heute anfangen würde, würde ich nicht mit dem Seestar anfangen, ich würde mir wohl wieder zuerst einen langen Achromaten kaufen, um ein richtiges Teleskop ausprobieren zu können. Danach würde ich mir einen kleinen APO kaufen und eine Astrokamera. Also genauso wie ich es auch in Prä-Seestar-Zeiten gemacht habe.


    Der Seestar ist ein nettes Gimmick, ein Faszinosum, das ich unbedingt ausprobieren wollte. Den aktuellen Neupreis würde ich dafür aber nicht bezahlen. Klar. Der APO plus AsiAir und Montierung kostet mindestens das Dreifache, macht aber auch mehr Spaß. Der Seestar ist wie schon richtig gesagt, ideal für Wolkenlücken, Sonne und Mond. Da spielt er seine Stärken aus. Helle DS-Objekte sind auch schön mit ihm zu beobachten. Er hat also durchaus seinen Himmel, und wenn man die richtigen Objekte aussucht, stimmt auch die Bildqualität. Wer aber von Anfang an plant, Astrofotografie ausprobieren zu wollen, der kann sehr wohl mit dem Seestar anfangen und damit lernen, sich am Himmel zu orientieren und zu beurteilen, welche Objekte mit so kleiner Öffnung und Brennweite gehen, und welche nicht. Auch EBV kann man mit ihm lernen. Wenn man dann mehr sehen will, kauft man sich eben ein konventionelles Setup, oder ein Vespera oder anderes großes Smartscope. Ich sehe nicht, was es da madig zu reden gibt.


    Über das etwas überschwängliche Marketing kann man sich zurecht aufregen, das ist aber branchenweit so. Wenn ich mir den Karton des Meade ETX90 vergegenwärtige, den ich vor bald 25 Jahren in Händen hielt, als mein Vater es gekauft hatte, dann steht der aber ganz weit vorne in Sachen Übertreibung. 8o


    LG Olaf

  • Hallo Seraphin


    Ich ziehe vor jeden den Hut der das mit der Astrofotografie verinnerlicht hat, unabhängig von der Technik.

    Im groben gebe ich Dir Recht, der SeeStar nimmt einem ja jegliche Weiterbildung / Lernprozesse ab.

    Es geht jetzt nur um DS .

    An alles andere habe ich mich rann gearbeitet viel hier aus den Forum mit genommen und umgesetzt , aber bei DS kam ich an meine Grenzen liegt wahrscheinlich am Alter / Bildung / Grundvoraussetzungen / kein Englisch usw um es auf den Punkt zu bringen hier bin ich dann doch mehr oder weniger gescheitert .

    Fotografisch mit der Sony 6000 und einer ASI 183MC sind mir gute Planeten / Mond und Sonnen Bilder gelungen und das war dann schon mein ganzer Stolz .

    Einzig M42 und den Ringnebel konnte ich mal festhalten .

    Dann kam Starsense mit dazu und ich konnte dreckige Nebelflecken einfangen dann kam EAA damit war ich auch nicht wirklich erfolgreich ( wahrscheinlich Unvermögen)

    Und dann kam der SeeStar und konnte mir nicht vorstellen das das kleine Ding was auf die Reihe bekommt habe ja C8 und 10'' Dobson aber ein bekannter hier aus dem Forum bestärkte mich das Teil zu Kaufen und was soll ich sagen ich bin begeistert :thumbup: :D .

    Gebe Dir voll und ganz recht es wird dann doch schnell Langweilig denn er macht ja alles alleine nur die Ergebnisse und das Nacharbeiten ist dann noch interessant .

    Nun habe ich ja parallel noch mein anderes Equipment mit dem ich gleichzeitig arbeiten kann .

    Und wenn man die ersten DS Aufnahmen gemacht hat will man mehr und noch bessere Bilder und jetzt fängt man wieder an sich mit der richtigen Astrofotografie zu beschäftigen klappt das mal nicht hat man immer noch die SeeStar Bilder.

    Wie Jogi schon geschrieben hat es kann in die eine oder andere Richtung gehen ohne den SeeStar hätte ich mich wohl nicht weiter mit DS beschäftigt und hätte

    immer nur weiter neidisch auf die DS Bilder im Forum geschaut.


    Also den kleinen nicht verteufeln :evil: den einen oder anderen bringt er weiter .


    Meine Meinung und wie gesagt Chapeau vor denen das professionell betreiben.


    CS Ceule


    Habe heute sogar eine Einladung in unsere neue Schulsternwarte bekommen da einer mein Status verfolgt wo ich öfter Bilder für Familie und Bekanntschaft reinstelle.

    Jetzt wird der alte Man doch noch mobil :D

    Celestron C8 Orange

    Celestron Evolution

    Dobson 10''

    Bader Morpheus , 3 x Pentax 7-40mm

    Baader Mark IV

    Sony Alpha 6000

    ASI 462MC Color

    SeeStar

  • Hi Ceule


    Ein C8 oder ein Dobson zum Fotografieren zu nutzen, würde ich jetzt auch nicht gerade als Einstiegswahl betiteln ;)

    Das C8 stellt mit seiner Brennweite und seinem Öffnungsverhältnis durchaus eine Herausforderung dar, da ist mein Newton mit F5 und 750mm Brennweite einiges Handzahmer ;)

    Ich weiss, mein Weg zu Akzeptablen Fotos war zeitlich ziemlich kurz, aber auch intensiv. Da gab es einige Frustmomente und auch einige Rückschläge. Mein Vorteil ist sicher dass ich technisch versiert bin was Elektronik, IT und Optik angeht. Das half definitiv. Nicht zu vergessen natürlich auch die Tatsache dass ich im Garten Fotografieren kann. Und dennoch habe ich seit Anfang 2022 rund 780h belichtet und so was das aufnehmen angeht, sehr viel Erfahrungen sammeln, das war und ist aber auch mit grossem Aufwand verbunden.


    Ich finds Super dass du durch den Seestar erstens zu DSO gefunden hast und zweitens einen Motivationsschub bekommen hast.


    Also den kleinen nicht verteufeln :evil: den einen oder anderen bringt er weiter .

    Nein das sicher nicht! Ich habe ja selbst einen und er macht mir spass. Gerade in den letzten Monaten war das Wetter ja eher auf Seestar gestellt als auf Newton ;)


    CS, Seraphin

  • Quote

    Ein C8 oder ein Dobson zum Fotografieren zu nutzen, würde ich jetzt auch nicht gerade als Einstiegswahl betiteln ;)

    Das war ja auch alles Visuell das mit dem Fotografieren kam ja erst später wie eigentlich bei fast jedem 8)


    CS Ceule

    Celestron C8 Orange

    Celestron Evolution

    Dobson 10''

    Bader Morpheus , 3 x Pentax 7-40mm

    Baader Mark IV

    Sony Alpha 6000

    ASI 462MC Color

    SeeStar

  • Nabend 🙂

    Hab mir immernoch kein seestar zugelegt aber lese nach wie vor fleissig mit.

    Vorab: ich bin ein vollnoob und hab noch nie irgendein teleskop besessen.


    "Warten" ist gerade auch meine Devise, warten auf sinkende preise oder was noch besser wäre, ein besseres Gerät als das seestar, was dann auch gerne das doppelte kosten dürfte. Bei den Geräten der zwo konkurrenten seh ich selbst bei 3 oder 4 fachem preis keinen mehrwert🤷

    Hab hier irgendwo gelesen, dass im april eine messe sein soll. Wird da was neues vorgestellt?


    Was man aus den fotos des seestars rausholen kann, beweisen jochen und einige andere hier ja regelmäßig. Mich begeistert das 🥰


    Für wen das seestar gedacht ist, wurde hier ja schon vielfältigst diskutiert.

    Ich sehe da auch in erster linie den Anfänger (zb auch ältere wie mich), der erstmal die einfachheit bevorzugt. Allein der aufwand (zeit, kg, wissen) der ansonsten betrieben werden muss, schreckt mich persönlich ab 🤷 und da bin ich dann bestimmt nicht der einzige, der so ein smartteleskop als gamechanger empfindet.


    Und junge leute, kiddies? Hey, smart teleskop mit smartphone☝🏻 wenn das kein argument ist, in dieses hobby einzusteigen. 1000 mal besser als nur smartphone und den ganzen tag tiktok & co🤷

    also auch in eurem nachwuchsbereich kann das mmn was bewirken 🤔


    Und was euch Profis anbetrifft:

    Mit welchem Teleskop habt ihr schonmal so eine menge fotos in so kurzer zeit gemacht?

    Allein die anzahl der posts hier in diesem thread deutet doch darauf hin, dass das seestar auch für einige von euch ein gamechanger ist?!


    Im himmel hubble, hier unten seestar. Hauptsache smart 😏


    Bitte weiter fotos posten während ich noch was warte.


    Gruß von joe 🙂

  • Die nächste Messe ist am 20/21. April:


    Home | neafspaceexpo


    Ob ZWO oder ein anderer was vergleichbares vorstellt, ist unbekannt. ZWO hat zwar Andeutungen gemacht, aber das kann alles mögliche sein.


    Grüße

    Hartmut

    EQ6R-PRO | OMEGON PUSH+ | SW Allview | Unistellar eQuinox | Seestar S50 |  ASKAR FMA 135

    SW 200PDS/1000 | SVBONY 503 80/560 (448) | SkyMax 102/1300 MAK | TS 61EDPH II

    ASI 120MC-S & MM-Mini | veTEC533c / 571c | N.I.N.A.

    METEORCAM (RPi4) (https://globalmeteornetwork.org/weblog/DE/index.html) DE000Q

  • Hi Joe

    Was man aus den fotos des seestars rausholen kann, beweisen jochen und einige andere hier ja regelmäßig. Mich begeistert das 🥰

    MIch auch ;)


    Mit welchem Teleskop habt ihr schonmal so eine menge fotos in so kurzer zeit gemacht?

    Allein die anzahl der posts hier in diesem thread deutet doch darauf hin, dass das seestar auch für einige von euch ein gamechanger ist?!

    Das liegt aber auch daran, dass man mit einem Seestar eher kürzer belichtet. Ich glaube das längste was ich bisher gesammelt habe, war um die 3.5h. Mit dem Newton bin ich eher irgendwo zwischen 5-20h. Das ergibt natürlich quantitativ weniger Bilder.

    Wenn ich die gesammelte Belichtungszeit vergleiche, dann bin ich beim klassischen Setup fürs 2024 bei 24h, beim Seestar bei 15h. Von daher nicht ein riesiger Unterschied.


    CS, Seraphin

  • mir war gar nicht bewusst, dass es so viel cs gab 🤔 gefühlt ist immer regen 🤷

    Hast du auch eine fotostatistk?

    War mich auch nicht klar ;)


    Natürlich:

    Mit dem Seestar habe ich 47 Blder gemacht, im Schnitt 1.14h - 17 der 47 sind Sonne und Mond, 30x Deepsky.

    Mit dem Newton habe ich 7 Bilder gemacht, im Schnitt 6.62h , alles Deepsky. Das längste war 21h.

    Statistiken habe ich viele zu bieten, auch in schöner Visualisierung 😂


    CS, Seraphin

  • Guten morgen ☕

    könntest mal vergleichsfotos posten🤔

    Gruß von joe 🙂

  • Mit dem Seestar habe ich 47 Blder gemacht, im Schnitt 1.14h - 17 der 47 sind Sonne und Mond, 30x Deepsky.

    Mit dem Newton habe ich 7 Bilder gemacht, im Schnitt 6.62h , alles Deepsky. Das längste war 21h.

    Alles dieses Jahr ? Ich siedle in die sonnige Schweiz über ! ^^

    Ich stacke schon die Zirren mit. Gestern war hier die erste durchgehend klare Nacht seit langem. Bei Vollmond natürlich....


    CS Erik

  • Hallo in die Runde,


    ich habe erstmals (ja ich nutze den Seestar rege seit Dezember...) den Knopf auf "jedes Bild speichern" gedrückt für Komet Pons-Brooks.


    Wie komme ich an die abgespeicherten Einzelbilder? Per USB Kabel den Seestar mit dem PC verbinden?

    Die "Summenbilder" werden ja direkt auf das Pad übertragen....


    Viele Grüße


    Guido

  • Genau. Mit USB Kabel mit dem PC verbinden und dann das Seestar anschalten.


    Dann erscheint der Speicher im Datei Explorer. Ich kopiere dann den / die Ordner auf den PC und lösche die Einzelbilder auf dem Seestar.


    Gruß Play

  • Bitte weiter fotos posten während ich noch was warte.

    Ok, mache ich! 8o


    Hier mein Seestar-Deepsky-Output der letzten Tage:


    Hockeystick (NGC4656, NGC4657) und Wal (NGC4631, NGC4627) im Sternbild Jagdhunde:


    SENGC4631_13032024.jpg


    Aufnahmedaten:

    Datum: 12./13.03.2024

    Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 902x10s = 2,51 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS


    Norden ist oben!


    SENGC4631_13032024ANT.jpg


    Fischkopfnebel IC1795 im Sternbild Kassiopeia:


    SEIC1795_16032024.jpg

    Aufnahmedaten:
    Datum: 16.03.2024

    Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 628x10s = 1,74 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

    Norden ist oben!


    M3 / NGC5272 Kugelsternhaufen im Sternbild Jagdhunde:


    SEM3_17032023.jpg


    M3np.png


    Aufnahmedaten:

    Datum: 17.03.2024

    Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 179x10s = 30 Minuten | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS


    Reflexionsnebel NGC7129 im Kepheus. Mit im Bild: der Offene Sternhaufen NGC7142 (Trumpler-Typ II2r).


    SENGC7129_26032024.jpg


    SENGC7129_260032024np.png


    Aufnahmedaten:

    Datum: 25./26.03.2024

    Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 1100x10s = 3,05 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS


    SENGC7129_26032024ANT.jpg



    Plus Komet, plus x-mal Mond. Ohne das Seestar hätte ich wetterbedingt vermutlich gar nichts machen können. ;)


    Ein riesiger Vorteil ist übrigens auch, dass das Teil bei durchziehenden Wolken einfach weitermacht.

    Die Frames werden dann natürlich verworfen - aber es wird sofort weiter gesammelt, wenn das Wolkenfeld durch ist.

    Bei meinem großen Equipment geht dann nichts mehr - sobald der Leitstern weg ist, beginnt das Objekt langsam zu driften...


    Gruß, Jochen

  • Super Jochen. Ich muß glaube, ich länger aufzeichnen als nur 5-10min.

    Dankeschön!

    Ja, das empfehle ich sehr. Und die EInzelframes stacken und bearbeiten.

    Unterm Strich ist das Seestar ja auch nur ein APO.

    Mit längerer Belichtung und etwas Bearbeitung kommt da (@ Ed Ting) viel mehr raus, als der Livestack vermuten lässt. ;) ^^


    Gruß, Jochen

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