Wind auf Bergkuppen und Nachführung?

  • Hallo zusammen,


    ich plane demnächst (also im Sommer) mal wieder einen Astrourlaub in Österreich (genauergesagt in den Nockbergen) zu machen. Ich habe eine schöne Hütte gefunden, die auf einem Hochplateau steht. So auf etwa 2000m. In der Umgebung gibt es kaum Erhebungen, die höher sind, die höchste liegt bei 2300m. Ich bin also fast auf dem Gipfel. Habt ihr da schon mal Erfahrungen mit gemacht, wie es mit dem Wind aussieht? Legt der sich Nachts im Normalfall, oder ist der genauso stark, wie tagsüber (Ich habe da vom Wandern die Erfahrung gemacht, allerdings in anderen Regionen, dass es sehr windig ist...)?


    Freundliche Grüße, danke für Antworten und natürlich auch CS
    Gerrit

  • Hallo Gerrit,


    ich war zwar erst einmal da, fast am höchsten Punkt, aber da war es tatsächlich nachts sehr windig.


    Die Wetterlage war so, dass es tags zuvor recht trüb war, also durchaus Bewegung in der Atmosphäre. Insofern schwer zu sagen, ob es generell windig ist oder nur temporär so war. Eine Nacht später auf den Gerlitzen war es windstill und großartiges Seeing.


    Wer sich hier deutlich besser auskennen dürfte, ist Ben, der liest hier vielleicht mit.


    Schöne Grüße
    Norman

    12" f/4,5 mit Nauris-Spiegel - 72mm Lacerta Apo - 12x42 NL Pure
           

    - who stands the rain deserves the sun! -

  • Hallo Norman,


    vielen Dank für deine schnelle Antwort. Vom Seeing bin ich zum Glück nicht soooo sehr abhängig (Brennweite ist nur 450mm), aber Wind wackelt halt schon kräftig.


    Naja, noch hoffe ich das Beste!


    Hoffentlich meldet sich noch jemand
    Freundliche Grüße und CS
    Gerrit

  • servus Gerrit,


    ich war schon öfters in den Bergen mit Teleskop und Fotoausrüstung unterwegs, auch schon in den Nockbergen.
    Aber letztlich ist das wurscht, wo genau, denn meiner Erfahrung nach
    - ist Wind immer ein Wetterereignis, das wenig von den lokalen Gegebenheiten beeinflusst wird. Wenn's bläst, dann bläst's.
    - ist es in engen Tälern öfter windstill, insbesondere wenn die Talausrichtung senkrecht zur vorherrschenden Windgeschwindigkeit liegt. Oben dagegen tobt der Bär.
    - braucht man weiter oben immer die Möglichkeit, sich irgendwie gegen den Wind abzuschirmen, insbesondere gegen die Böen. Da in der Höhe weniger Hindernisse in der näheren Umgebung sind, kann der Wind recht kräftig blasen.
    - ist große Höhe oft vom Wind schwierig, ich würde lieber einige Meter nach unten gehen. 2.000m ist in den Nockbergen recht hoch und exponiert.


    Aber ich hatte auch dort in den Nockbergen einige traumhafte, und auch windstille klare Nächte.
    CDS
    Stefan

    visuell:

    ICS Dobson 14.5" f/4.7


    fotografisch:

    Lichtenknecker FFC 190/760mm f/4

    Galaxy RC 10" f/8

  • Hallo Stefan,


    danke für deine hilfreiche Einschätzung des Standortes. Ich überdenke den Standort noch einmal, und schaue, ob ich eine Alternative finden kann. Niedriger ist halt immer blöd, da versperren einem die Berge mitunter doch sehr die Sicht.


    CS
    Gerrit

  • Hallo Gerrit,


    ich würds einfach drauf ankommen lassen. Zur Not hinters Auto stellen, das geht schon.


    Irgendeine Mulde wo es weniger windet gibts immer. Bei der Eisentalhöhe gibts auch ein Hüttchen, das gibt ggf. Windschatten.


    Schöne Grüße
    Norman

    12" f/4,5 mit Nauris-Spiegel - 72mm Lacerta Apo - 12x42 NL Pure
           

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