Posts by slyworld

    Hallo Patrick,


    doch den hellen Stern gibt es und dein Einwand ist nicht unberechtigt. Schau dir mal den hellen Stern in Ralfs erster Aufnahme ganz oben rechts an da sieht man die zueinander verdrehten Spikes. Aber wie du siehst spielt das gar nicht so eine große Rolle bei dunklen Objekten. Sollte man das wirklich in betracht ziehen so wär vielleicht eine Möglichkeit das jeder die Fangspiegelstreben anhand der achse ausrichten. Also den Tubus solange in den Schellen drehen bis die Streben waagerecht bzw. senkrecht zur Prismenschiene laufen. Das sollte doch schon reichen.


    LG Sebastian

    Hallo


    Ralf(30sec)


    Quote
    Man kann in der Bildbearbeitung sehr wohl die Schärfe aus dem einen Bild übernehmen (z.B. 80% des besseren Bildes verwenden) und die Tiefe anders gewichten z.B. 50/50.


    Genau das haben wir ja gemacht, deswegen schrieb ich ja bereits in hellen Anteilen die hohe Auflösung teilweise zu 100% der besten Aufnahmen, in den Tiefen eben weniger da ich ja hier gerade alle Aufnahmen verwenden will.


    Natürlich sollten die Schritte wie Glättung oder ähnliches ganz am Ende des Bearbeitungsprozesses stehen. Eins ist wie gesagt auch klar, um es nochmal zu betonen: Wir konnten ganz klar sehen, je mehr Bilder wir haben desto unnötiger werden solche Eingriffe!


    @Patrick: was meinst du den zu M101. Die ist auch für Brennweiten um die 1000mm sehr gut geeignet. Oder hast du noch ne andere Idee. Dein Equipment umfasst doch auch 1000mm und DSLR wenn ich das richtig verstanden habe?


    LG Sebastian

    Hallo zusammen,


    aaaalso, die Analyse von Patrick entspricht genau der Realität. Der
    Versuch unsere Bilder zu kombinieren war ja der Frage nachgegangen
    ob Bilder, solch doch schon auch unterschiedlichen Equipments und
    welches unter unterschiedlichen Bedingungen aufgenommen wurde
    überhaupt kombinierbar sind.



    Die nüchterne Antwort lautet mal prinzipiell ja. Im Endeffekt aber
    mit den im Vorfeld schon gedachten Einschränkungen. Es ist klar das
    die Auflösung sich an der schlechtesten Auflösung Orientiert, in
    diesem Fall also an der Auflösung meines 8".


    Dennoch ist die Tiefe beider zusammengefasster Aufnahmereihen
    deutlich größer als einer alleine, was die Bilder sicherlich gut zum
    Ausdruck bringen.


    Im Endeffekt ist es aber möglich doch auch Auflösung eben vorallem in
    den hellen Anteilen zu erhalten indem man die tiefe Aufnahme (Stack
    aus SÄMTLICHEN Aufnahmen) nochmals mit einer hochaufgelösten Aufnahme
    (Stack aus den am besten aufgelösten Aufnahmen) kombiniert.


    Somit erhält man eine sehr tiefe Aufnahme, deren Auflösung entlang der
    Helligkeitszunahme zunimmt.


    Das haben wir im Prinzip gemacht. Ich denke das Ergebnis kann sich
    schon mal sehen lassen wenn man bedenkt das dies ja immer noch NUR
    über 5h Belichtungszeit sind. Mit mehr Belichtungszeit sollte
    durchaus noch mehr leichter aus der Tiefe zu holen sein.



    Eine eindrucksvolle Beobachtungen können wir beide denke ich klar
    bestätigen. Das Kombinieren beider Belichtungsreihen miteinander
    führte zu einer sprunghaften, sehr gut sichtbaren Verbesserung des
    Signal-Rauschverhaltens.
    Es war viel einfacher hier mit den Tiefen zu arbeiten (Stichwort
    Kontrastanhebung) als in den einzelnen Belichtungsreiehen für sich!
    Von daher ein klarer Erfolg der FÜR dieses Projekt spricht. Zu
    bedenken gilt weiterhin denke ich das sich das Equipment schon ähneln
    sollte. Ich bin auch überzeugt davon das man ein größeres Objekt
    wählen sollte (im Moment ist aber leider nun mal Galaxienzeit, da
    fällt mir maximal M101 ein oder eben ein Deepfield eines Clusters,
    wobei dafür auch Auflösung schön wäre).


    Hier mal mein Ergebnis aus unseren zusammengeworfenen Bildern.



    LG Sebastian


    An Simeis 147 hatte ich auch schon gedacht, aber da mit mittlerer bis viel Brennweite draufzuhalten? Macht das viel Sinn. Auf welchen Bereich dann. Alle auf einen anderen? Alle auf einen besonders schön strukturierten?


    Mit der Trockenübung an M51 sind wir grade dran.


    M51 ist mit 11BM wirklich nicht sehr groß. Dazu muss man allerdings erwähnen das das oben angesprochene Bild eine Verkleinerung von Originalgröße ca. 3300Px auf 2000Px ist.



    Was ist mit M101. Die ist nicht die hellste, hat Ausläufer welche eine ordentliche Tiefe erfordern und dazu eine Winkelausdehnung von ca. 28Bogenminuten. Zudem ist sie für einen ersten Angriff nicht zu Anspruchsvoll und für längere Zeit in Richtung Zenit unterwegs.


    LG Sebastian

    @Dieter und Frank:


    Das Programm Theli klingt auf jeden Fall interessant. Frage ist eben wer hat, kann das Programm bedienen. Das schreckt denke ich eben doch etwas ab, auch wenn man guten Willens ist. Versuch mich die nächste Woche mal einzuarbeiten. Dazu wird aber vermutlich auch eine Linuxinstallation nötig werden, nachdem was ich bis jetzt aus euren Informationen und denen des WWW erfahren habe ... schauen wir mal.


    LG Sebastian


    LG Sebastian

    Hallo zusammen, das klingt doch alles schon sehr gut,


    bleiben wir mal beim roten Faden: mit Jürgen, Ralf, Patrick und mir (eventuell Thomas) hätten wir ja schon mal 5 Leute mit ziemlich ähnlichem Equipment: Optik (Newton) um die 1000mm und DSLR.
    Frank wäre bis jetzt einer mit CCD (KAF8300 monochrom) und +-500mm.


    Dropbox ist in der Testphase, ich denke aber tatsächlich das die 2GB schnell erreicht und überschritten werden. Ich teile gerade mit Ralf meine M51-Bilder. Macht 21 Lights + Darks + Flats, das allein sind bereits 512MB!!
    Von daher sollten wir vielleicht über Filedropper nochmal nachdenken wenn da die Obergrenze bei 500GB liegt.
    Oder aber denn Astrotreffserver in irgendeiner Form verwenden. Vielen Dank Matthias für den Vorschlag. Wäre dann die Frage wie genau man dies realisieren könnte.
    Dann sollten wir uns auf einen Uploadstandard einigen. Also eine gewisse standardisierte Ordnerstruktur im zip-File (Lights, Darks, Flats und aussagekräftige Unterordner, BZ, ISO usw).


    Gegen M51 hätte ich auch nichts einzuwenden, zumindest als erste Feuerprobe wenn man so will. Daran kann das Projekt ja nur wachsen.


    LG Sebastian

    Hallo Torsten, warum denkst du das dies so ist, weil unterschiedliches Signal von der Software als Fehler behandelt werden könnte ... so ähnlich wie abzuziehende Darks oder Flugzeugspuren beim Sigmaclipping. Ich denke da kommt es auch auf die Kombinationsmethode an. Wo genau siehst du sonst Probleme in der Bearbeitung?


    LG Sebastian

    Gute Standorte kann ich von meiner Seite anbieten. Wildburghöhe im Hunsrück oder auch Dachsenhausen mit sehr guter Dunkelheit. Ich denke da sollte man die Flinte nicht zu früh ins Korn werfen. Wobei ich dir natürlich Recht gebe ... die Überlegung mit der schlechteren Auflösung wurde ja schon mehrfach angesprochen.


    Mit Theli habe ich gar keine Erfahrung, musste erstmal lesen was das für ein Programm ist ... klingt wie DSS in komplex für Profis mit mehr Funktionen und Möglichkeiten und vermutlich besseren Algorhitmen zur Bildkalibration??


    LG Sebastian
    LG Sebastian

    Zu 1.) Ich wäre auch dabei,


    Zu 2.) Ich muss sagen das es mir sehr schwer fällt ein Objekt zu benennen. Ich sehe es so wie Frank, die Auflösung wird in einem solchen Projekt eher leiden, die Tiefe ist der Gewinner. Das bedeutet es sollten vielleicht Objekte im Fokus stehen welche eine große Angriffsfläche bieten und dafür sehr lichtschwach sind. Auch sollten Interessenten mal den Bereich posten den sie mit ihrer Kamera abdecken. Bei meinem Equipment Canon 400da an GSN 200/1000 ist das Gesichtsfeld ca. 75 x 50 Bogenminuten bei einer (wohlgemerkt theoretischen) Auflösung von 1.17 Bogensekunden/Pixel.
    Wer das mal für seine DSLR zum Beispiel bestimmen will nutze den Gesichtsfeldrechner auf meiner HP: http://www.slyspace.de/home/tools/gesichtsfeldrechner/


    zu 3) Ich habe nach dem Vorschlag von Sandro mal Dropbox gerade mal ausprobiert mit einem Astrokollegen hier aus der Region und bin schwer begeistert.
    Vorteile: Dateien welche jemand in den Shared Folder legt landen direkt auf meinem Desktop. Ist der Ordner erst eingerichtet haben alle Beteiligten Zugriff darauf und man kann einfach mit dem Desktopordner arbeiten der sich automatisch synchronisert für alle Teilnehmer sobald es eine Änderung gibt.
    Nachteile: 2GB Obergrenze für die freie Nutzung, wobei das ja schon mal ein Wort ist. Weiterer Nachteil, jeder Teilnehmer kann jederzeit die Inhalt nach Lust und Laune manipulieren, also zB auch Löschen!


    www.filedropper habe ich mir auch angeschaut, allerdings nur kurz und ungetestet. Vorteil: sehr große Datenmengen. Nachteil: Dateien müssen nacheinander einzeln hochgeladen werden und bekommen jeweils einen eigenen shared Link ... hab ich das richtig verstanden? (Vielleicht können die Leute die dies schon erfolgreich genutzt haben nochmal was zur Anwenderfreundlichkeit sagen). Von der Einfachheit gefällt mir persönlich die Dropbox BIS JETZT besser. Weitere Anregungen sind natürlich auch hier willkommen! Prinzipiell sollten alle Fragen mit extremer Offenheit behandelt werden wie ich finde ...


    4)Ich denke schon das DSS auch einen größeren Bereich verschiedener Brennweiten abdecken kann, muss aber zugeben das sich meine praktischen Erfahrungen da auf Registar begrenzen. Hier konnten ohne weiteres Bilder einer Brennweite mit 400mm mit Bildern einer Brennweite von 1000mm von mir selbst schon problemlos kombiniert werden. Auf einen Versuch in DSS käme es mal an, dazu bräuchtes ja lediglich entsprechendes Bildmaterial.


    LG Sebastian

    Hmm wäre natürlich eine Idee. Die Frage ist ob der Astrotreff eine solche Plattform organisieren kann und will. Möglichkeiten gäbe es da gewiss.


    Dann könnte man sich gemeinsam Gedanken über ein Projekt machen das man starten will. Welches Objekt wäre interessant. Wie gut ist es durch mögliche Teilnehmer zu erreichen. Wo laufen die Daten zusammen, nach welchem Zeitraum. Wenn sich viele beteiligen muss es eine zeitliche Planung geben. Wer entscheidet über die Verwendbarkeit der verschiedenen Daten und selektiert gegebenenfalls. Wer bearbeitet die Daten. Das sind nur eine handvoll Fragen die sich stellen.


    Für einen Versuch von M51 könnte ich die Bilder auf meiner Homepage zur Verfügung stellen! Bei größeren Datenmengen wirds schon komplizierter. Da bräuchte man ein Portal auf das jeder Teilnehmer Zugriff hat und zwar nicht nur für Downloads, sondern auch für Uploads. Das ist ohne Sicherheitstechnische Überlegungen sicher nicht zu machen ...


    LG Sebastian

    Hallo Ralf,


    ich denke man braucht noch nicht mal zwingend haargenau dasselbe Equipment. Sollen wir mal unsere M51-Bilder kombinieren ;-). Alles machbar trotz unterschiedlicher Brennweiten. Eine der größten Hürden bei diesem Projekt ist das hin- und herschicken von riesigen Datenmengen über größere Entfernungen! Allein die 20 Rohbilder von M51 hätten 180 MB.


    LG Sebastian

    SO JETZT ABER


    hab den ganzen Nachmittag rumgefummelt ... kann net mehr [B)]...


    hab die Darks doch verwendet, weil ohne ging gar net und hab jetzt einfach unter anderen Monitoreinstellungen neu bearbeitet. Ich hoffe es ist jetzt ok so [8D] ...


    LG Sebastian


    Hallo Robert,


    nicht falsch verstehen, das Bild zu "manipulieren" war jetzt lediglich der Versuch euch eine Darstellung zu ermöglichen, wie ich sie auf meinem Monitor wahrnehme. Selbstverständlich ist es nicht mein Ziel den Hintergrund soweit abzusenken das man keine schwachen Details mehr erkennen kann.
    Anders gesagt: ich denke es ist auch nicht der optimale Weg das "fertige" Bild unter neuen Monitoreinstellungen zu kaschieren um ein Ergebnis zu erhalten, will man ein anderes Ergebnis muss man unter neuen Einstellungen ganz neu bearbeiten um zum Schluss eben den Hintergrund nicht so runterziehen zu müssen!


    @Ralf
    Meine Bilder bearbeite und schaue ich generell nur noch in der selbst geschaffenen Dunkelkammer an (heisst also immer Rollo runter). Anders läuft das bei mir grundsätzlich nicht mehr bei der EBV! Aber selbst da ... wie gesagt ... schwarzer Hintergrund ... es ist schon mitunter zum Haare raufen.


    Der Tipp mit den ICC-Profilen klingt vielversprechend,das muss ich mal ausprobieren!


    LG Sebastian

    Hallo Robert, hallo Ralf,


    Hallo Ralf, die Werte in PS kann ich dir sagen, die liegen in PS CS3 gemessen im Schnitt um die 11 !!


    Das Bild zur Einstellung des Monitors finde ich sehr interessant, das kannte ich noch nicht. Habs mir gerade mal angeschaut und muss sagen das mir die schwarze 1 fehlte. Alles andere war vorhanden und gut zu erkennen. Ich habe den Monitor jetzt mal so eingestellt das beide Einser gut wahrzunehmen sind bei einer Farbtemperatur von 6500K. und ich muss sagen das ich diese Inhomogenität nun ganz dezent bei genauem Hinsehen wahrnehmen kann. Ich habe mal den Versuch gemacht und die Tonwertkurve links um den Wert 6 beschnitten, die gemessenen Werte in PS liegen jetzt um die 6!! So dürfte die Aufnahme von der Wahrnehmung bei euch annähernd dem gleichen was ich hier an Ausgabe erhalte, guckst du hier:



    Sollte sich die Inhomogenität immer noch darstellen empfehle ich das Histogramm selbst links nochmals soweit zu beschneiden bis der Effekt nicht mehr zu sehen ist!


    Jetzt muss ich euch natürlich auch in der Beziehung recht geben das es besser wäre der Effekt würde gar nicht erst auftreten, dann müsste man auch nicht soweit kaschieren. Denn das ist jetzt das was ich getan habe um die Darstellung "für euch" zu optimieren.


    Eine Sache noch. Man darf sich auch nicht verrückt machen, sondern man muss sich die Unterschiede schlicht bewusst machen! Ich selbst würde sicher kein Bild einstellen bei dem ich eine solche Inhomogenität wahrnehmen würde. Dazu sind die Bildbearbeitungsmöglichkeiten viel zu umfangreich und zu effektiv! Problematisch wird es wenn man die Bilder letztenendes in den Druck gibt ... dann können wir unsere Ausgabegeräte mal feiern, denn dort werden die Bilder nochmals deutlich dunkler. Die Bilder, welche bei mir zu Hause an der Wand hängen musste ich vor dem Druck nochmals um mehrere Stufen bis zu einem unerträglichen Maße aufhellen um ein vernüftiges Foto in der Hand zu halten!


    LG Sebastian

    Hallo Ralf,


    das mit den Darks weglassen hatte ich auch schon überlegt zumal ich auch ausreichend gedithert habe und die Hotpixel infolge der Sigmaüberlagerung auch so verschwinden müssten. Wäre auf jeden Fall einen Versuch wert da der Dunkelstrom sicher ein Problem ist.
    Eins frag ich mich aber schon, zeigt sich das im gesehenen Bild so eindrücklich oder muss man dafür mit der Pipette in PS über den Hintergrund fahren?? Das würde mich doch schon mal interessieren. Sollte das wirklich visuell wahrnehmbar sein (wie stark denn dann??) wäre das schon ein extremer Unterschied zu meiner Ausgabe hier am Bildschirm. Hier ist der Hintergrund wie gesagt tief schwarz und die Inhomogenitäten im Hintergrund, die mit Sicherheit aus den genannten Gründen in der Tiefe da sein können, können allerdings keinesfalls visuell wahrgenommen werden. Deswegen würde mich das qualitative Ausmaß dieses Eindruckes doch mal interessieren.


    LG Sebastian

    Hallo Robert,


    jetzt hast du mich aber mal gerade sehr erschreckt. Also mein Ausgabegerät (und aus Erfahrung weiss ich das es da auch bei optimaler Einstellung grundsätzlich ordentliche Unterschiede geben kann) zeigt einen tiefschwarzen Hintergrund. Von daher hoffe ich das die meisten Ausgabegeräte es meinem gleichtun. Sollte es so sein das der Hintergrund bei dir so aufgehellt erscheint kann es durchaus im Bereich des möglichen liegen das der Hintergrund eher inhomogen ausschaut. Das ist wohl dem Rauschen und dem suboptimalen Dunkelstrom geschuldet. Aber wie gesagt, bei mir schaut alles tiefschwarz aus!


    LG Sebastian

    Hallo zusammen,


    @Heinz: wow, es freut mich natürlich wenn es so guuut ankommt. Ich denke an Tiefe habe ich aus dem Eqiupment was ich da betreibe schoon ein Maximum herausgeholt. Ich denke aber gerade weil mir der Wind in der Nacht etwas zu schaffen gemacht hat, könnte bei der Auflösung noch mehr drin sein. Auch das Rauschen ist sicher zu optimieren unter günstigeren Bedingungen. Deswegen sicher noch keine DSLR-Referenz. Aber ich arbeite dran ;) ...


    @Detlef: Sicher spielt der Effekt bei Galaxien nicht so eine große Rolle. Das er gar keinen spielt würde ich verneinen. Auch Galaxien haben Bereiche welche teilweise gefiltert werden. Am offensichtlichsten ist das natürlich bei den H-Alpha-Gebieten in der Galaxie selbst.
    Insgesamt spielen aber viele Faktoren eine Rolle. So kommt es auf die Lichtstärke des Systems an. Zudem braucht es für die schwachen Details wirklich dunklen Himmel und lange Belichtungszeiten. Die helleren Anteile wie Kerne und Spiralen sind prinzipiell auch mit kürzeren Belichtungszeiten zu erreichen.


    Vielen Dank für eure Anmerkungen und LG Sebastian

    Hallo Leute,


    nach Rosettennebel und Spindelgalaxie ( http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=115261 ) kommt nun wie versprochen noch die Whirpoolgalaxie, ebenfalls in der fantastischen Woche Anfang des Monats entstanden. Diesmal allerdings nicht auf der Wildburghöhe sondern in Dachsenhausen. Ein Standort der meinem Zuhause etwas näher liegt aber doch trotz seiner Nähe zu größeren Orten (Koblenz im Norden 13km Luftlinie) vorallem nach Süden und Südosten einen fantastischen dunklen Himmel bietet und insgesamt erstaunliche Werte aufweist (immerhin in dieser Nacht 21,6 gemessen mit dem SQM-L).


    Nachdem ich nun etwas Probleme hatte Darks zu gewinnen (es gibt doch einfach keine -4Grad mehr Nachts, so das ich einen alten Minikühlschrank und verschiedene Versuchsanordnungen bemühen musste um zum Ziel zu kommen) hier nun das Ergebnis.



    <font color="orange">Aufnahmeort, Nähe Dachsenhausen 380m ü NN


    GSN 200/1000 f5 auf CGE
    Canon 400d (mod.), MPCC
    bei ISO 800 4x900sec, 17x600sec
    Gesamtbelichtungszeit ca. 3h 50min


    Guiding via Guidemaster und OAG


    Bildkalibration mittels DSS
    Darks komplett extern (im gekühlten Mini-Kühlschrank bei -4Grad ... nicht zum Nachmachen empfohlen, aber bei den Frühlingshaften Temperaturen die einzige Möglichkeit ;)
    Himmelflats


    Bearbeitung mit PS CS3, PixInsight, Registax, Imageanalyzer, Fitswork
    </font id="orange">


    Zu sehen ist die Whirpoolgalaxie ... eigentlich etwas verwirrend, denn in Wirklichkeit sieht man zwei Galaxien die miteinander kollidiert sind. M51 und die etwas kleinere rechts, die deutlich mehr in Mitleidenschaft gezogen wurde ist NGC 5195.
    Durch die Kollision und Gezeitenwirkung findet in M51 eine besonders aktive Sternentstehung statt. Im Telekop ist der helle Galaxienkern relativ leicht zu finden, wir haben unter dem fantastischen Himmel der Wildburghöhe in den Folgetagen aber auch schön die Spiralen im 10 beobachten können. Sogar die kleine Begleitgalaxie NGC 5198 die hier nicht zu sehen (dafür aber auf dem Bild mit der höheren Auflösung mit mehr Umgebung auf meiner HP: http://www.slyspace.de/astrono…hreibung/Whirlpool01.html
    ... einfach wieder dem roten Link unter dem Bild folgen).
    Der kleine Begleiter links im Bild ist IC4263. Ich muss zugeben das wir den nicht beobachtet haben ... wir haben aber auch nicht aktiv nach dieser Galaxie gesucht!


    Die scheinbare Ausdehnung von M51 beträgt ca. 11x7 Bogenminuten und erfordert eigentlich schon fast mehr Brennweite als die 1000mm. In den letzten Tagen waren hier ja schon sehr ansprechende Aufnahmen mit etwas mehr Auflösung bei höherer Brennweite zu sehen.