Fragen zur Okularprojektion

  • Hallo Spezialisten,


    ausgehend von meinen letzten Ergebnissen in Sachen Digicam-Astrophotografie mal ein paar Fragen:


    Die Kamera ist eigentlich nicht schlecht, nur ist das Objektiv nicht abnehmbar, ich muß sie also gegen das Okular halten.
    Nun ist mir aufgefallen, daß ich praktisch nur mein 40mm SP von Meade als Projektionsokular verwenden kann. Bei allen anderen, kürzerbrennweitigen bekomme ich nur einen kleinen hellen Fleck auf den Chip. Meine Vermutung ist, das die augenseitige Linse etwa so groß sein muß, wie die Kameralinse. Ist das so?


    Oder mache ich etwas generell falsch?
    Die Schärfe scheint ganz gut zu klappen, d.h. ich stelle am Teleskopokular scharf ein und halte dann die Kamera mit Autofokus dagegen. Gibt es ein besseres Verfahren?


    Falls von Nutzen, hier die technischen Daten der Kamera:
    Modell Agfa e-photo 1280
    Frontlinse (gemessen) 20mm
    f 38 bis 114
    Empfindlichkeit ca ISO 100
    1/1000 bis 8 Sekunden, 3 manuelle Blenden
    1280 X 980 pixel


    Ich bin für alle Tips dankbar.


    CS und ...


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    <font size="1"><font color="orange"><b>Zur Hölle mit den Wolken!</b></font id="orange"></font id="size1">
    <font size="2"><b>Rainer</b></font id="size2">

  • Hallo Rainer,


    ausgehend von meinen Erfahrungen mit einem Camcorder am Teleskop kann ich Dir folgende Tipps geben:


    DU hast recht, die Linse des Okulars sollte mindestens so groß wie die Objektivöffnung Deiner Kamera sein, andernfalls gibt es Vignettierung.


    Ich stelle bei meiner Kamera den Autofokus aus. Es gibt eine manuelle Einstellung auf Unendlich, die ich dann auch nutze. Dann wird die Kamera hinter das Okular gehalten und eingezoomt. Zum Scharfstellen benutze ich dann das Teleskop. Wenn Deine Kamera kein Zoom hat, dann gibt es u.U. diesen von Dir beschriebenen hellen Fleck.


    Mit besten Grüßen


    Andre



    http://www.andrewulff.de

  • Hi Andre,


    danke für die schnelle Antwort.
    Ich kann die Kamera fest auf unendlich einstellen und dann auch reinzoomen.
    Aber habe ich Dich richtig verstanden, daß Du erst dann fokussierst?
    Heißt das, das meine Methode, mit dem Auge zu fokussieren und dann sozusagen das zu fotografieren, was mein Auge gesehen hat, falsch ist?


    Fragen über Fragen ...


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  • Hallo Rainer,


    normalerweise ist das Bild dann schon sehr nahe am Schärfepunkt. Ich selbst bin Kontaktlinsenträger mit Hornhautverkrümmung und habe daher nicht immer den idealen Fokus. Daher bin ich in dieser Sache nicht der Maßstab <img src=icon_smile.gif border=0 align=middle>.
    Beim Reinzoomen reagiert das ganze optische System auf Fokusabweichungen natürlich sehr heftig. Insofern ist ein eventuelles Nachfokussieren nötig. Das Seeing macht die Sache dann eventuell noch richtig spannend.


    Mit besten Grüßen


    Andre



    http://www.andrewulff.de

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