OdM Mai 2024 – ein Blick in weite Ferne: NGC 6085, NGC 6086 und Freunde (AGC 2162)

  • Das Sternbild Corona Borealis, die Nördliche Krone, wird auf der deutschsprachigen Wikipedia-Seite wie folgt in Bezug auf Deep Sky-Objekte umschrieben: „Die Nördliche Krone enthält keine helleren Sternhaufen, Gasnebel oder Galaxien, die in den Messier-Katalog oder NGC aufgenommen wurden.“


    Ja, aber… wie kann das sein? So ein schönes und auffälliges Sternbild, aber (außer Doppelsternen) nichts zu beobachten? War da nicht was mit einer bevorstehenden Explosion? T Coronae Borealis! Ja klar. Aber ob der im Mai explodiert? Das wäre ja ein Hammer-OdM! Aber die Wahrscheinlichkeit zusammen mit Murphy’s Law legen nahe, dass es ein (noch) langweiliges OdM wäre. Trotzdem, viele Blicke werden momentan von der Nördlichen Krone magisch angezogen. Ich schaue auch, wenn es das Wetter überhaupt zulässt, nach dem Zustand dieses symbiontischen Sternsystems. Also liegt es nahe, etwas aus der direkten Nähe zum OdM zu machen. Abstecher zu T CrB sind hierbei ausdrücklich erwünscht, aber nicht Teil des OdM.


    Nochmal ja aber… Ja, aber warum hat die Nördliche Krone keine (?) hellen Galaxien? Das lässt sich anhand der folgenden Abbildung leicht erklären.



    Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Hercules_Superclusters#/media/File:Nearsc.gif – Original von Richard Powell, http://www.atlasoftheuniverse.com/nearsc.html – CC BY-SA 2.5


    Wir sehen hier direkt auf die Corona Borealis-Void, eine große Leere im Universum! Galaxien rotten sich ja zu Haufen zusammen, die wieder zu Superhaufen und die sind durch Filamente voller Galaxien verbunden. Aber dazwischen ist (fast) Leere. Wenn sich irgendwo Galaxien zusammenrotten, müssen sie ja woanders fehlen. Und schaut man in Richtung Nördlicher Krone, so sieht man dort eben erstmal nichts. Ist also das große Nichts das OdM? Das ginge mit allen Teleskopöffnungen und auch mit bloßem Auge… Aber das wäre zu einfach. Nein, wir nutzen einfach diese Leere, denn dadurch wird der Blick nicht durch schnöde Vordergrundgalaxien verdeckt. Man kann hier eben wirklich sehr weit sehen. Und da auch unsere Galaxie hier staubarm und schmalbrüstig ist, lohnt ein Blick in weite Ferne.


    Also konkret: Der Galaxienhaufen AGC 2162 (Abells Galaxy Cluster 2162, abgekürzt Abell 2162) ist das Ziel, denn der Mai ist Galaxienzeit. Dieser Galaxienhaufen ist eine Verdichtung eines Filaments des Hercules-Superhaufens und besteht laut Pretty Deep Maps aus 37 Galaxien. Zwei Galaxien dominieren das Herz von Abell 2162: NGC 6085 (13m5, Spiralgalaxie in Aufsicht, 460 Millionen Lichtjahre entfernt, z = 0,034) und NGC 6086 (12m9, elliptische Galaxie, 430 Millionen Lichtjahre entfernt, z = 0,032). Die beiden stehen im Kern von Abell 2162 und haben natürlich zahlreiche, weitere Galaxien rund um sich. Alle weiteren Galaxien sind echte „Faint Fuzzies“, also nur mit größerem Gerät zu sehen. Mit 18 Zoll wurden aber einige bereits gezeichnet: https://www.cloudynights.com/t…uster-in-corona-borealis/


    Doch erstmal zu dem Galaxienhaufen selbst: wie findet man ihn am Himmel?


    Schritt 1: Nördliche Krone suchen (das ist die einfachste Übung)


    Schritt zwei: iota und ypsilon CrB suchen:



    NGC 6085 und NGC 6086 liegen zwischen ι CrB und υ CrB (dieses "u" ist das kleine Ypsilon im griechischen Alphabet). Die Galaxien findet man ein Drittel zu zwei Drittel auf der Verbindungslinie der beiden Sterne. Hier nochmal genauer und nicht gezeichnet, sondern als SDSS-Ausschnitt:



    Quelle: SDSS über wikisky.org, Markierungen/Beschriftung selbst eingefügt


    Glücklicherweise sind zwischen den beiden Galaxien zwei Sterne mit ca. 10m5, sodass man erstmal nur diese beiden Sterne finden muss und dann oberhalb und unterhalb derselben nach den Galaxien sehen kann.


    Hier noch näher rangezoomt:


    Quelle: SDSS über wikisky.org, Markierungen/Beschriftung selbst eingefügt


    Ich habe noch zwei LEDA-Galaxien beschriftet (LEDA 57475 mit 15m4 und LEDA 57424 = UGC 10258 mit 15m8, die aber eine Hintergrundgalaxie in 775 Millionen Lichtjahren Entferung ist!). Es ist also mit größeren Öffnungen noch Einiges an kleinen Nebelchen rauszuholen, was auch die oben verlinkten Zeichnungen bei Cloudy Nights mit einem 18-Zöller verdeutlichen. Für die fotografische Zunft ist der Haufen sehr nett, da verschiedene Galaxientypen nah beisammen sind.


    Mit mittleren Öffnungen geht es mehr darum, die beiden hellsten und größten Galaxien dieses Haufens sehen zu können, namentlich die beiden NGC-Objekte 6085 und 6086. Und natürlich, sich hierbei vorzustellen, wie man durch die CrB-Void über 400 Millionen Lichtjahre weit in die Ferne sieht. Weit im Hintergrund (ca. 1 Milliarde Lichtjahre und mehr) kann man sich auch den CrB-Supercluster, der mehrere AGC-Nummern in der Nördlichen Krone bedingt, zu Gemüte führen. Da braucht man aber definitiv große Lichteimer. Ich fand es hier so "nett", dass zwei sehr leuchtstarke Galaxien für mittlere Öffnungen erreichbar sind, Lichteimer sich mit den weiteren, schwächeren Galaxien beschäftigen können und per Foto alles zugänglich ist. Und dass wir uns hier wie gesagt in der Nördlichen Krone befinden, nicht weit weg von T CrB. Schaut euch also diesen süße, kleinen Knoten eines Filaments des Hercules-Super-Haufens bei Gelegenheit an. Das wäre übrigens auch etwas für unsere automatisierten SeeStar-Fans ;)


    Heute Abend wollte ich eigentlich raus, um vielleichtg eine eigene Zeichnunge beizusteuern, aber hier ist der Saharastaub angekommen. Vielleicht ist er morgen Nacht wieder weg... mal sehen.


    So zusammenfassend mögliche Aufgaben:


    Mittlere Öffnungen ab 8 Zoll: Geht NGC 6086, die hellere der beiden? Und geht dann vielleicht auch noch NGC 6085?


    Ab welcher Öffnung gehen weitere der Faint Fuzzies? Ab 14 Zoll? Ab 16 Zoll? Ab 18 Zoll muss es ja gehen und da schon mehr als die beiden hellsten...


    Fotografisch: der Haufen ist größer als der Detailausschnitt, den ich gezeigt habe. Man hat dann auch immer wieder helle Hintergrundgalaxien mit im Bild. Weiter nördlich ist noch beispielsweise UGC 10262 mit 14m5, die 734 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Man findet auch Galaxien deutlich jenseits einer Milliarde Lichtjahre vom CrB-Supercluster, wie oben schon beschrieben.  Man kann das alles gut auf Wikisky sehen oder in den Pretty Deep Maps inklusive Rotverschiebungsangaben / Entfernungen. Man kann also schöne Wimmelbilder machen.


    Ich hoffe, dass so für jeden etwas dabei ist. Wer nur einen oder zwei schwache Wattebäusche sieht, muss das Kopfkino anwerfen und sich daran erfreuen, so weit ins All sehen zu können. Und wer hier gar nichts sieht (wie ich mit meinem ersten Versuch visuell mit 8 Zoll) muss Heidelbeersaft trinken und viele Gelbe Rüben (Karotten) essen. Oder durch ein größeres Teleskop schauen.


    Viel Spaß mit dem Galaxien in der Nördlichen Krone! Liebe Grüße,

    Christoph

    Mein Verein: Astronomische Gesellschaft Buchloe e.V.

    Meine Ausrüstung:

    Teleskope: 22" (560 mm)  f/3.5 Dobson (Martini / Oldham Optical)  –  Omegon Ritchey-Chretien Pro RC 203/1624; Montierung: iOptron CEM40G  –  Ferngläser (8 x 42, 20 x 60)

    Kamera: Canon EOS 6D Mark II (Vollformat, unmodifiziert); Kameraobjektiv: meist Canon EF-200 mm f/2.8 Teleobjektiv

  • Hi Christoph,


    richtig coole Objektauswahl und toll aufbereitet. 8)


    Kann sein, dass eine Beobachtung mit 20" schon in einem meiner vielen Ordner schlummert. Denn iwann hab ich mal das Projekt Herkules- Supercluster angefangen, ich weiß aber nicht mehr, wie weit ich damit gekommen bin. Jedenfalls gehört da ACO 2162 auch dazu. Zumindest laut meiner Liste und Wiki. :nerd_face:


    Falls ich den AGC noch nicht beobachtet habe, hab ich dank dir ja jetzt einen Grund. :upside_down_face: :upside_down_face:


    CS, Christian

  • Hallo zusammen,


    es wurde sogar noch Mai - kurz vor und nach Mitternacht konnte ich das OdM diesen Monats sehen.


    Obwohl der Sahara-Staub am Abendhimmel störte, wurde es im Laufe der Nacht immer besser. Beobachtet habe von ca. 22:30 Uhr bis 00:30 Uhr.

    Die visuelle Sichtbarkeit lag gegen Mitternacht bei vH = +5,7 (wieder im großen Wagen HR4457)


    Aufgebaut war der 24 Zoll F3 Dobson mit SIPS Paracorr auf der Terrasse.


    Ich hatte etwas länger gebraucht bis ich im Zielgebiet von NGC 6085 & Co angekommen war. War schließlich auch das erste Mal, dass ich in dieser Region überhaupt war. Die Aufsuchhilfen sind wirklich klasse - Danke Christoph!


    Mit dem 13er Nagler Okular hatte ich die besagte zweier (bzw. dreier) Sternenkombi zwischen NGC 6085 und NGC 6086 gefunden. V.a. NGC 6085 war gleich zu erkennen. Die Vergrößerung von 163fach war mir dann jedoch zu wenig. Mit dem 7er Nagler (AP=2,0 mm und 302facher Vergrößerung) bin ich dann wie in der Zeichnung entlang gefahren.

    NGC 6085 ist sogar etwas flächig zu sehen. NGC 6086 hüpft immer wieder mal ins Auge - der Stern nebenan fängt wiederholt mein indirektes Sehen und nervt mich ein wenig - aber Galaxie ist da!

    Über die herrliche dreimal zweier Sternenanordnung konnte ich LEDA57475 beim vorletzten Stern im indirekten Sehen erkennen.



    Weitere Galaxien habe ich dann noch erfolglos versucht zu finden - das wird dann schon sehr faint und fuzzy! Christoph da ist es besser, wir beobachten das gemeinsam :)


    viele Grüße

    René

  • Servus René,


    super! Und dazu auch noch eine der LEDA-Galaxien! Gratuliere!

    Ich muss Asche auf mein Haupt geben... Ich wollte gestern abend auch rausgehen. Es war aber erst sehr milchig, die Fernsicht war sehr schlecht – Saharasand. Und ich hatte Freunde zum Championsleague-Abend daheim. Der Plan war, das Auto vorher vollzupacken und dann um 23 Uhr nach dem Spiel rauszufahren. Aber mit Sand in der Luft... dann doch zum Fußball etwas Bier genießen, dann ratschen (usw.) – der Entschluss fiel, nicht das Auto vollzupacken und einen langen Abend mit Freunden zu genießen. Als ich dann später (gegen eins) rausgesehen habe, war es richtig schön und dunkel. Dann habe ich mir doch in den Hintern gebissen. Aber ich hätte nicht mehr legal fahren dürfen und die Beobachtungsgüte wäre zu stark gesunken.


    Das heißt, wir müssen es gemeinsam nochmal angehen und dann noch ein paar faint fuzzies mehr rauskitzeln.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Mein Verein: Astronomische Gesellschaft Buchloe e.V.

    Meine Ausrüstung:

    Teleskope: 22" (560 mm)  f/3.5 Dobson (Martini / Oldham Optical)  –  Omegon Ritchey-Chretien Pro RC 203/1624; Montierung: iOptron CEM40G  –  Ferngläser (8 x 42, 20 x 60)

    Kamera: Canon EOS 6D Mark II (Vollformat, unmodifiziert); Kameraobjektiv: meist Canon EF-200 mm f/2.8 Teleobjektiv

  • Hallo Zusammen,


    gestern konnte ich kurz mit dem Seestar (215x10s) auf die Gruppe halten. Das muss natürlich noch mehr Belichtungszeit her, aber man dann die wesentlichen Akteure schon identifizieren. Mit mehr Tiefe gibt das ein schönes Motiv ab !



    CS Erik

  • Hallo Freunde des OdM,

    Christoph, tolle Auswahl und professionelle Vorstellung. Respekt.


    Hier ein Foto von gestern Nacht, wo es im Norden einigermaßen klar (mit Höhenwolken) war. Es gibt von Abell 2162 wenig Aufnahmen im Netz. Deshalb hat mich mein relativ "unruhiger" Hintergrund etwas gewundert. Für ausreichend Luminanzaufnahmen kam mir die frühe Dämmerung in die Quere, also großteils RGB.






    Man sieht viele Hintergrund-Galaxien, die PI nicht annotieren kann.





    Ich hoffe, es gefällt trotzdem.


    Gruß Peter


    EQ6-R in Gartensternwarte, guiding Svbony 60/240 mm, ASI 120MM-s, PHD2

    Skywatcher Quattro 200p f4 Newton (200/800 mm), TSGPU Komakorrektor

    ZwoASI1600MM Pro, -10oC, gain 76, offset 50

    Baader 2'' LRGB (20:29:29:29*150s), gesamt 4.5 h

    50flats,darkflat, 100darks

    Nina, APP, PI,. Affinity Photo







    _________________________________________________________________________________________________________________

    EQ6-R Pro in Gartensternwarte;TsOptics Photon 10'' f4 (254/1016 mm), Skywatcher Quattro 8'' f4 (200/800mm), GSO 6'' Newton (150/600 mm), RC GSO 8'' Ritchey Chretien (203/1624 mm), William Megrez Triple Apo 80/480 mm; :Canon 6Da, Zwo ASI 1600 MM Pro, Touptek 2600kpm, ZWO EFW 7*2'' mit Baader 2'' CCD LRGB Ha,OIII;SII,  ZwoOAG mit ZwoASI 220mini; www.astro-besitz.de

    Edited once, last by PeterBez ().

  • Hallo Peter,


    Es gibt von Abell 2162 wenig Aufnahmen im Netz.

    … eben, dass macht es bei diesen zarten Objekten gerade so anspruchsvoll, wenn man da visuell unterwegs ist!


    … und nicht allzu viel dazu finden kann.


    Ich hoffe, es gefällt trotzdem.

    … also ich bin total begeistert! Super Aufnahme - gefällt mir ausgesprochen gut!


    In der Nachbereitung meiner Beobachtungsnacht fiel mir auf, dass ich die lichtschwächere Galaxie NGC 6085 besser erkennen konnte als NGC 6086. Deine Aufnahme zeigt mir aber deutlich, der Stern bei NGC 6086 ist (vielleicht nur für mich) eine Beobachtungshürde. Ich habe immer automatisch dort hingeschaut, anstatt knapp vorbeizuschauen. Mein „genervt sein“ zeigt sich in Deiner Aufnahme als berechtigt.

    Ich bin sehr neugierig, ob andere Beobachter*innen dies auch so empfinden - oder es einfach nur an mir liegt.


    Viele Grüße

    René

  • Hallo Peter,


    … eben, dass macht es bei diesen zarten Objekten gerade so anspruchsvoll, wenn man da visuell unterwegs ist!


    … und nicht allzu viel dazu finden kann.

    Hallo Rene,

    und ich bin ganz begeistert von Deiner Beschreibung und der Interaktion mit der Astroaufnahme. Dazu ist das OdM doch sehr gut und lehrreich.

    Leider wird aus mir "kein Visueller" mehr. Die waghalsige Turnerrei am Newton mit Trittleiter nachts auf meinem Rasen bei Tri-Star-Alignment war immer eine Qual. Für einen Dopson und ganz-nächtliche Aktionen damit, kriege ich endgültig Ärger von "zu Hause".


    CS Peter







    _________________________________________________________________________________________________________________

    EQ6-R Pro in Gartensternwarte;TsOptics Photon 10'' f4 (254/1016 mm), Skywatcher Quattro 8'' f4 (200/800mm), GSO 6'' Newton (150/600 mm), RC GSO 8'' Ritchey Chretien (203/1624 mm), William Megrez Triple Apo 80/480 mm; :Canon 6Da, Zwo ASI 1600 MM Pro, Touptek 2600kpm, ZWO EFW 7*2'' mit Baader 2'' CCD LRGB Ha,OIII;SII,  ZwoOAG mit ZwoASI 220mini; www.astro-besitz.de

    Edited once, last by PeterBez ().

  • Servus Peter,


    der unruhige Hintergrund wundert mich auch ein Bisserl. Aber unabhängig davon ist es eine richtig tiefe Aufnahme mit wirklich sehr vielen Galaxien. Du hast hier in mehreren Abständen gestaffelte Nebelfleckchen. Einerseits die von Abell 2162, dann einige in umd ie 750 Millionen Lichtjahren Entfernung, dann wieder einen ganzen Schwung bei ca. 1,3 Millarden Lichtjahren, einzelne in 3 Milliarden Lichtjahren Entfernung. Und du hast auch noch Abell 2160 auf dem Foto (rechtes unteres Eck, sieht aus wie ein lockerer, Offener Sternhaufen aus sehr schwachen Sternen, wobei die Sterne aber Galaxien sind. Über Abell 2160 liegt auch weit im Hintergrund.


    Sehr cool, finde ich.


    Danke für's Fotografieren für's OdM und das Zeigen, liebe Grüße,

    Christoph

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    Kamera: Canon EOS 6D Mark II (Vollformat, unmodifiziert); Kameraobjektiv: meist Canon EF-200 mm f/2.8 Teleobjektiv

  • Servus Erik,


    für die kurze Belichtungszeit hast dua uch einige der Galaxien zeigen können. Für den SeeStar ist die Feldgröße – finde ich – genau richtig. Man kann hier sehr viele Galaxien (aus wie einen Beitrag weiter oben) aus unterschiedlichen Entferungen gestaffelt auf den Chip bannen. Ich finde die Region richtig spannend.


    Liebe Grüße und danke,

    Christoph

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    Kamera: Canon EOS 6D Mark II (Vollformat, unmodifiziert); Kameraobjektiv: meist Canon EF-200 mm f/2.8 Teleobjektiv

  • Deine Aufnahme zeigt mir aber deutlich, der Stern bei NGC 6086 ist (vielleicht nur für mich) eine Beobachtungshürde. Ich habe immer automatisch dort hingeschaut, anstatt knapp vorbeizuschauen. Mein „genervt sein“ zeigt sich in Deiner Aufnahme als berechtigt.

    Ich bin sehr neugierig, ob andere Beobachter*innen dies auch so empfinden - oder es einfach nur an mir liegt.

    Servus René,


    man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: ein Stern mit 12m4 nervt, weil er so hell ist und ablenkt. Für Besitzer von 8-Zöllern ist das ein Luxusproblem ;) . Dass der Stern aber etwas stört, findet man auch bei den Beobachtungsbeschreibungen auf Cloudy Nights. Das, was du hier umschreibst, ist einfach so. Man wird von dem Stern abgelenkt, schaut direkt drauf und die Galaxie witk abgeschwächt.

    Was auch noch dazu kommt: NGC 6085 ist eine Seyfert-Galaxie, hat also einen sehr hellen, aktiven Kern. Der Kern hat daher sicherlich eine größere Flächenhelligkeit als NGC 6086, die eine elliptische Galaxie ist. Dafür müsste NGC 6086 größer erscheinen, denn die Spiralarme von NGC 6085 sind sehr lichtschwach.


    Genau diese Verbindung aus Fotos und visueller Beobachtung gefällt mir an den OdMs richtig gut. Gemeinsam kann man hier sehr viel herauskitzeln. Dass Abell 2162 so selten fotografiert wurde, war übrigens mit ein Grund der Auswahl ( PeterBez).


    Liebe Grüße,

    Christoph


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    Kamera: Canon EOS 6D Mark II (Vollformat, unmodifiziert); Kameraobjektiv: meist Canon EF-200 mm f/2.8 Teleobjektiv

  • Mal wieder ein herausforderndes ODM, danke für die Vorstellung.


    Ich habe meine Auszeichnungen durchgesucht und konnte keine visuelle Beobachtung von dem Galaxienhaufen Abell 2162 mit NGC 8086/5 finden :huh:

    Doch jetzt hatte ich 2 recht gute mondlose Nachtabschnitte und konnte 3,3 Stunden mit dem 10" f/4 Newton belichten. Das volle Feld:



    Teleskop: Getunter TS-UNC Newton 250/1000 + TS-GPU Komakorrektor.

    Montierung: Losmandy G11

    Kamera: ToupTek 2600 Color @ Gain 100, Kühlung auf -10°C.

    Guiding: ZWO 30/120 mm mini Guidescope + ASI 120MM mini Guidecam, PHD2

    Bedingungen: Klarer Stadthimmel, Laternen. Im Schnitt SQM= 18,5 mag/arcsec^2 (ASTAP), Bortle 7, NELM 4,8 mag.

    100x2 min ohne Filter = 3h20m.

    Darks, Himmelsflats während der Dämmerung.

    Aufnahmesoftware: SharpCap

    Bearbeitung: Stacking mit DSS, Hintergrundabzug + Rauschreduzierung mit GraXpert 3.0.2 AI 60%. Photometrische Farbkalibrierung + Hystogrammstrecken mit Siril. Feintuning in Gimp.

    Stern Grenzgröße ca. 20 mag

  • Servus Stathis,


    es ist immer wieder beeindruckend, was du aus der Stadt heraus hervorzauberst. Insbesondere aber frage ich mich, wann du 3,3 Stunden mondlose Nächte hattest... (auf zwei Abende verteilt). Ich weiß, dass ich näher an den Bergen wohne und der Alpenstau da oft Wolken hervorzaubert, aber so weit von mir bist du ja nicht weg.


    Dein Foto ist richtig tief und schön, inklusive der Sternfarben (z.B. der intensive blaue Stern südwestlich von NGC 6986). Tolles Wimmelfoto – so hatte ich es mir als Beitrag von Fotografen erhofft. Das Wochenende soll ja schön werden. Vielleicht geht ja noch was visuell.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Mein Verein: Astronomische Gesellschaft Buchloe e.V.

    Meine Ausrüstung:

    Teleskope: 22" (560 mm)  f/3.5 Dobson (Martini / Oldham Optical)  –  Omegon Ritchey-Chretien Pro RC 203/1624; Montierung: iOptron CEM40G  –  Ferngläser (8 x 42, 20 x 60)

    Kamera: Canon EOS 6D Mark II (Vollformat, unmodifiziert); Kameraobjektiv: meist Canon EF-200 mm f/2.8 Teleobjektiv

  • Moin,


    Vielen Dank Christoph für die Anregung!

    Es sind ja schon zwei schöne Bilder des Galaxienhaufens gezeigt worden. Statis Bild aus dem Münchner Lichtersiff zeigt mal wieder was trotzdem noch möglich ist, der Bildausschnitt ist fast der gleiche wie in meinem Bild und so ist ein Vergleich möglich was unter besseren Bedingungen geht. Ich finde so viel mehr ist nicht zu sehen, nur im Hintergrund zeigen sich noch weite entfernte "Faint Fuzzies".

    Das Bild ist letzte Woche anlässlich eines kleinen Treffens in Neu Göhren, wo auch Raffaels Starparty und das Frühjahrstreffen stattfinden, entstanden.

    Der Wettergott war uns gnädig, es war nur eine Nacht bedeckt. Teilweise gab es auch Hochbewölkung ansonsten war es mal wieder eine Freude, unter richtig dunklem Himmel zu belichten und zu schauen wenn alles lief.

    10" Newton, Televue Pracorr Brenneweite @ 1300 mm, modifizierte CI 700 Montierung, Lacerta DeepSkyPro 2600 Mono, Baader Filter.

    41 x 180 Sec Lum, je 14x 180 Sec RGB

    Teilweise Hochbewölkung ansonsten dunkler Standort.

    N.I.N.A., PHD Guiding.

    Pixinsight, Photoshop



    Abell 2162


    Damit man sich nicht die Nase am Monitor plattdrücken muss hier ein Ausschnitt


    Abell 2162


    Interessante Galaxien am oberen rechten Rand:


    Abell 2162


    Viele Grüße

    Roland

  • Hallo zusammen, hallo Christoph!


    Eine sehr schöne Wahl und ein interessantes Objekt, mal Galaxien hinter einem Void jwd zu beobachten.


    Heute morgen gegen 1:00 in Stumpertenrod beobachtet, mit meinem 15er Obsession ging bei perfektem Himmel sofort deutlich der Spiralarm in NGC 6085 und 6086 blendete fast 🤔…


    Ähh, also jetzt mal in echt:

    Es war gestern schön dunkel, besser SQM 21,50, aber sehr diesig und feucht, die Transparenz war auch nicht toll. Also Bedingungen eher mittelprächtig.


    Zunächst hatte ich eher das Gefühl, das ich dass doch das Void das OdM ist… mit 15“ von GX keine Spur. Also habe ich dann hier bei den Fotos gespickt… vor allem das von Erik mit dem kleinen Seestar war eine große Hilfe, was ich denn da so zu erwarten habe. Mit dieser Hilfestellung habe ich dann beide NGC gesichtet, 6085 ganz leicht oval 6086 kaum mehr als stellar, wie Rene schon bemerkte ist der Stern daneben ein wenig störend.


    Aber, das OdM ist geknackt… und ich habe so richtig altes Licht gesehen 😀.



    Meine taufrischen Notizen…



    Von Quasaren abgesehen waren diese GX schon so bei den Entfernten die ich bislang teleskopiert habe, wobei ich da noch nicht so richtig drauf geachtet habe, das wird mal so ein mitlaufendes Projekt werden…


    Beste Grüße,

    Rainer

  • Servus Roland,


    wow, ein starkes Foto der Region! LEDA 1870013 - die kleine zweiarmige Balkenspirale nordwestlich von NGC 8086 – gefällt mir besonders gut. Natürlich auch die Details der Spiralarme von NGC 6085. Man sieht die Asymmetrie bzw. den einen, etwas sich absetzenden Spiralarm sehr schön.

    Super, dass du beim OdM mitgemacht hast und uns diesen Blick durch die Leere davor zeigst!


    Servus Rainer,


    schade, dass es so luftfeucht und diesig bei dir war. Aber dennoch, du hast die beiden Welteninseln NGC 6085/86 durch den Dunst ausmachen können und hast so einige richtig alte Photonen mit deinen Lichtrezeptoren der Netzhaut einfangen können. Finde ich cool. ;)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Mein Verein: Astronomische Gesellschaft Buchloe e.V.

    Meine Ausrüstung:

    Teleskope: 22" (560 mm)  f/3.5 Dobson (Martini / Oldham Optical)  –  Omegon Ritchey-Chretien Pro RC 203/1624; Montierung: iOptron CEM40G  –  Ferngläser (8 x 42, 20 x 60)

    Kamera: Canon EOS 6D Mark II (Vollformat, unmodifiziert); Kameraobjektiv: meist Canon EF-200 mm f/2.8 Teleobjektiv

  • Hallo Christoph,


    vielen Dank für die nette Rückmeldung!

    Es ist schon eine kleine Herausforderung Details so weit entfernter Objekte fotografisch einzufangen, dank der heutigen Technik ist das ja möglich und trotzdem für mich immer wieder erfreulich.

    LEDA 1870013 - die kleine zweiarmige Balkenspirale nordwestlich von NGC 8086 – gefällt mir besonders gut.

    Die fiel mir auch gleich auf den Rohbildern auf!

    Auch die scheinbar interagierenden Galaxien LEDA 200332 und LEDA 57438 (möglicherweise spielt da noch eine dritte Komponente mit) finde ich auf Grund der Flügelform, die wohl durch die turbulente Wechselwirkungen entstanden ist, sehr interessant.


    Hallo Rainer,


    Glückwunsch für die, trotz der Bedingungen, gemachten Beobachtungen! Ich habe es mit dem 8" erst gar nicht versucht. Laut Astap am Bild ermittelt betrugt der SQM Wert ca 21 mag in Neu Göhren.


    Viele Grüße

    Roland

  • Hallo miteinander,


    gestern am Auerberg habe ich NGC 6085 / 6086 mit dem 9,5-Zoll Fünfling probiert, bei 97x und 155x. Ich konnte aber nichts Definitives erkennen, auch wenn es mir so schien als ob an der Stelle von NGC 6086 indirekt mal was aufgetaucht ist. Aber viel zu unsicher, also nicht gesehen.


    Von den Werten her kann ich mir schon vorstellen, dass bei richtig gutem Himmel mit der Öffnung hier was geht. Die hellsten Exemplare des klassischen Herkules-Galaxienhaufens Abell 2151 konnte ich im 10-Zöller schon gut erkennen.


    Gestern kam natürlich noch das spektakuläre Polarlicht dazu, dass nicht nur ablenkend sondern auch aufhellend war ;). Die Nördliche Krone war gegen ein Uhr spürbar im "roten Bereich":



    Servus

    Ben

  • hi,


    Heute Morgen unter Bortle Grausam Himmel die beiden GX aufgesucht. NGC 6086, die an dem 12.5m Stern klebt war indirekt gerade so sichtbar. Bei NGC 6085 war ich mir nicht sicher sie erwischt zu haben. 14 Zoll 200x. Da muss ich wohl nochmal ran.


    cs

    Lothar

  • Servus beinand,


    gestern Nacht konnte ich endlich selber mit meinem Lichteimer an "mein" OdM ran. Mit meinem 8-Zöller bin ich ja gescheitert, aber das sagt nicht, dass es gar nicht geht. Hier erstmal die Zeichnung, die dabei rumkam:



    Zu AGC 2162 gehören NGC 6085, NGC 6086, LEDA 95556 (16m2) und LEDA 57475 (15m4). UGC 10262 (14m8) ist eine Hintergrundgalaxie in 734 Millionen Lichtjahren Entfernung, LEDA 87679 (16m5) ebenfalls, 727 Millionen Lichtjahre entfernt und auch LEDA 57444 (15m7) ist mit 786 Millionen Lichtjahren recht weit weg,


    NGC 6085 war für meine Augen etwas diffuser als NGC 6086. Die Spirale war nicht zu erkennen (klar), aber sie sah rund aus, bei 106× unauffällig, bei 224× hingegen deutlich, auffällig und auch direkt erkennbar. NGC 6086 ist flächenheller, liegt aber neben einem recht hellen Stern mit 12m4. Mich hat der aber nicht gestört. Die Galaxie wurde beim Beobachten immer größer, wenn man den Stern nicht beachtet und deutlich ellipsoid mit etwas hellerer Mitte. NGC 6085 zeigt einen kleinen, hellen Kern.


    Die LEDAs sind meine allerersten Nicht-Messier/NGC/IC/UGC-Galaxien, die ich visuell sehen konnte. Es hat sich gelohnt, darauf zu achten. Es lag aber an der Vorbereitung. Ich hätte noch mehr kleine Galaxien rauskitzeln können, war aber nach eineinhalb Stunden Konzentration und Rauskitzeln zu müde. Ich hatte mit das SeeStar-Foto oben aus dem Thread invertiert ausgedruckt und dort die Sterne abgehakt und die Fleckchen gesucht. Durch das ständige Rotlichtanmachen geht immer ein wenig Empfindlichkeit flöten.

    Ich kam auch mit dem Ankreuzen kaum hinterher. Vermutlich habe ich auch den Quasar/aktiven Kern KISSR 997 (in LEDA 1870646) gesehen, aber als schwachen Stern eingestuft und wohl nicht angekreuzt, denn die 15m9, die der Kern hat, waren sicher machbar.


    UGC 10262 war richtig deutlich zu sehen, LEDA 87679 nur indirekt aufblitzend. Ich habe ein Fragezeichen in Klammern notiert, aber die Position stimmt gut. LEDA 1870013, die hübsche Balkenspirale, meinte ich, aufblitzen gesehen zu haben, konnte das aber dann nicht mehr reproduzieren. Ich habe sie daher natürlich nicht eingezeichnet.


    Der zugehörige Bericht der gestrigen Nacht kommt noch eigens. Als Fazit kann ich nur sagen: Bei 21m4 Himmel und Geduld kann man doch viel sehen. Es fehlen noch ein paar relativ helle Galaxien, da ich nicht die ganze Region abgeklappert habe. Ein paar der noch schwächeren könnten wohl auch noch gehen. Ich muss die Region mit dem aktuellen Stand noch ein paar Mal besuchen und dann die Zeichnunge komplettieren. Im Vergleich zu Fotos sind noch Lücken in der Skizze, die aber durchaus echt sind. Dort sind "nur Galaxien", kaum Sterne. Nur waren hier die Galaxien zu schwach und ich konnte sie nicht sehen.


    Corona Borealis ist ja auch noch nach den "Weißen Nächten" gut aufzusuchen.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Mein Verein: Astronomische Gesellschaft Buchloe e.V.

    Meine Ausrüstung:

    Teleskope: 22" (560 mm)  f/3.5 Dobson (Martini / Oldham Optical)  –  Omegon Ritchey-Chretien Pro RC 203/1624; Montierung: iOptron CEM40G  –  Ferngläser (8 x 42, 20 x 60)

    Kamera: Canon EOS 6D Mark II (Vollformat, unmodifiziert); Kameraobjektiv: meist Canon EF-200 mm f/2.8 Teleobjektiv

  • Hallo Christoph,


    Respekt! ...zwei Nächte in Folge! ...obwohl das Zeitfenster für Deepsky nach Monduntergang am 11./12. Mai echt kurz war 8)


    Dein Skizze ist gefällt mir - TOLL :thumbup: Gut, dass das OdM ja auch im Spätsommer noch gut zu sehen ist - dann will ich da auch noch weitere Galaxien finden!


    Mich hat der aber nicht gestört.


    ... das war zu erwarten :P Aber nur weil wir Dich ALLE hier vorgewarnt haben! Nach der 10. Runde in der Geisterbahn - da habe ich schließlich auch keine (fast) Angst mehr =O


    viele Grüße

    René

  • Hallo,


    ja ich war von Sonntag auf Montag noch mal draußen im Odenwald. Deepsky mit 4 Tage alten Mond. der hat natürlich schon übel gestört da er so schräg ins Teleskop strahlte. Guide 9 sagt -8m8 hell.

    Aber gut ich hatte ja noch was gut zu machen. ;)

    NGC6085 sowie NGC6086 waren diesmal kein Problem, also auch UGC102062 angefahren und siehe da auch problemlos sichtbar, direkt, besser indirekt sichtbar. Die LEDA Galaxien sind natülrich für 14" zu schwach, gar nicht erst probiert.


    Ansonsten noch jede Menge Deepsky, viele Galaxien wie NGC4244 und die Superthin UGC7321 oder NGC5170. Aber auch einen PN mit IC972 alias Abell 37 und 2 Kometen C/2021 S3 und C/2023 A3.


    cs

    Lothar

  • Moin Forum!

    In der vergangenen Nacht (12./13.05.2024) habe ich das Seestar mal zur Nördlichen Krone auf das ODM Mai 2024 geschwenkt.

    Eine wirklich interessante Gegend - was für ein Galaxien-Gewusel...

    Danke an Christoph für die schöne Auswahl!


    SENGC6086_13052024.jpg


    SENGC4216SN_np.png

    Aufnahmedaten:

    Datum: 12./13.05.2024

    Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 844x10s = 2,34 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS


    Die größeren Objekte im Galaxienzoo habe ich annotiert:


    SENGC6086_13052024ANT.jpg


    Hat Spaß gemacht!


    CS, Jochen

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