Lebewesen "Die Zweite"

  • Das Thema "Leben im Universum" ist ja heute schon hier diskutiert worden. Ich werde auch die Argumente, die insbesondere für die Wahrscheinlichkeit sprechen, das E.T. und Co. irgendwo existent sind, nicht wiederholen. Ich möchte aber ein paar sicher nicht sehr häufige "Zufälle" zu bedenken geben, durch die wir hier existieren können. Das vorhin mehrfach genannte Argument mit der "Platzverschwendung" geht für mich stark in Richtung des anthropischen Prinzips, wobei irgendwie doch unterstellt wird, dass der Sinn der "Schöpfung" in unserer Existenz begründet ist (sollte man bei diesem Thema überhaupt die Frage nach dem "Sinn" stellen?).


    Ich möchte an dieser Stelle aber noch auf einige Umstände hinweisen, ohne die es auf unserem Planeten wohl kaum zur Entwicklung höheren Lebens gekommen wäre:


    Alter und Größe der Sonne; Einzelstern (die überwiegend vorkommenden Doppel- und Mehrfachsysteme bieten keine stabilen Entwicklungsmöglichkeiten für Leben); Größe und Zusammensetzung der Erde; Lufthülle, Wasser; Schutz durch Magnetfeld und Ozonschicht; unverhältnismäßig großer Mond als Stabilisator der Erdachse (konstantes Klima); Astroidenschutz durch die großen äußeren Planeten, insbes. Jupiter (Staubsaugerfunktion); die randliche Lage des Sonnensystems innerhalb der Milchstraße, etc.


    Also, trotzdem glaube auch ich immer noch daran, dass wir in diesem - es soll ja auch noch Paralleluniversen geben - Universum nicht so ganz alleine sind. Nur die Vorstellung, dass es im Kosmos nur so von Zivilisationen wimmelt, habe ich aufgegeben. Ich denke, die Entwicklung insbesondere von höhem Leben stellt schon einen absoluten Sonderfall dar. Dieser ist aber zumindest einmal eingetreten!


    Wüsche allen noch einen schönen Sonntag


    Rainer - aus dem derzeit recht trüben Cologne[;)]

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