Gassendi, Doppelmayer und Vitello 23.04.2021

  • Hallo zusammen,


    am 23. April reichte nach den Aufnhamen zum Mosaik der Südpolgegend noch die Lust für Gassendi und Doppelmayer mit Vitello an den südlichen Gestaden des Mare Humorum. Gerade bei Gassendi wollte ich sehen, wie sich die lange Brennweite von über 5 Metern macht. Bei dieser Aufnahme hatte ich das beste Seeing des Abends, später bei Doppelmayer war die Luft deutlich unruhiger. Beide Bilder sind auf 85 % skaliert.



    Gassendi 24.04.2021


    Doppelmayer und Vitello vom 23.04.2021


    Viele Grüße


    Oskar

  • Hallo Oskar,


    richtig gute, sehr hoch auflösende Aufnahmen! Gratulation! Natürlich wollte ich sofort wissen, mit welcher Optik sie entstanden sind. Im verlinkten Südpolgegend-Thread habe ich dann einen Hinweis gefunden. Für 10“ ist das wirklich sehr hart am Auflösungslimit. Ich hatte im ersten Moment 16“ vermutet. – Nur, bitte, zu solchen tollen Bildern gehören doch immer ein paar Angaben (nicht nur Datum, sondern auch Zeit, Colongitude, Instrument, Brennweite, Kamera). Das vermisse ich bei vielen, die hier Bilder einstellen. Sorry, diese Kritik muss ich loswerden. Aber natürlich überwiegt das Lob für diese Bilder.


    CS, Jörg

  • Hallo Jörg,


    danke für deine lobenden Worte. Die Bilder wurden aus geschärften Summenbildern mehrerer Aufnahmen (4-5) gewonnen, die ich nochmals überlagert habe. Die Mitte der Aufnahmen lag bei ca. 22:15 h MESZ für den Doppelmayer und bei 22:03 h für Gassendi. Altitude gut 50 Grad, selenografische Colongitude bei ca. 51 Grad.


    Instrumentarium:

    250-mm Netwon Eigenschliff/Eigenbau mit /f= 6,65

    Intes-Barlow, Verlängerung auf 5350 mm Aufnahmebrennweite

    Filterkombi aus Baader Orange-Langpass und Baader IR-Blockfilter

    Celestron Skyris 132M


    Viele Grüße

    Oskar

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  • Hallo Oskar,


    danke für die Infos und Hut ab für Deinen Eigenschliff. Dass der Spiegel derart gut abbildet, beweist, dass er Dir wirklich ausgezeichnet gelungen ist. Sogar die extrem schmalen Ausläufer der Rima Herigonius östlich von Gassendi sind zu erkennen. Ich hab nicht nachgemessen, aber die dürften gerade mal 400 – 300 m breit sein.


    CS, Jörg

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