Fragen zur Bildbearbeitung vom Eulennebel (M 97)

  • Hallo Zusammen,


    ich hab in letzter Zeit ein paar mal versucht, den Eulennebel abzulichten, komme aber nicht so richtig voran. Mal abgesehen davon, dass mir v.a. auch noch massiv Belichtungszeit fehlt, finde ich die Bildbearbeitung sehr schwierig. liegt wohl an der Natur der Eule mit den versetzten Gasschleiern am Rand. Also wenn man die Brille nicht richtig auf hat.


    Hier mal ein Bild vom 4. April, eigentlich ist das nur matschig und blass. Und das rauschen... Ich will es ja ändern und dithern lernen, aber irgendwie kommt immer was dazwischen.



    Vermutlich war hier der Optolong L-enhance Filter auch zu viel des Guten, weswegen die Belichtungszeit ziemlich lang war. 16x300 Sekunden bei ISO 1600. Vielleicht ist es aber auch die Kombination von astromodifizierter Kamera (EOS 1000Da) und L-enhance Filter, die hier vielleicht nicht passt? Mir fehlt noch die Erfahrung mit Filtern, um das einzuschätzen.

    Oder das Seeing bei Bortle 5. Das war für meine Gefühle deutlich schlechter als noch in der Nacht zuvor. Wie dem auch sei. Habt ihr vielleicht ein paar Tipps, was ich machen könnte, um mehr bei der Eule rauszuholen mit meinem Equipment?


    Das Teleskop ist ein 8" SW-Newton f/5.


    Eine Sache ist mir bei dem Summenbild aufgefallen nach dem Stacken mit DSS. In DSS zeigt er den Nebel sehr farblos aber mit leicht wolkenartigen Strukturen an. In Fitswork ist davon nichts mehr zu sehen. Ist das echt oder ist das rauschen?


    Hier mal ein Screenshot aus DSS nochmal etwas vergrößert, damit man sieht, was ich meine.




    VG, Micha

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