12" f/5 Zwillinge (momentan: sph. polieren)

  • Hallo Christoph,


    es geht voran, auch wenn der Grobschliff von Hand bei 12" doch schon einige Zeit braucht.


    Mir scheint, Du / Ihr solltet MOT mit längeren Strichen oder/und mehr Überhang schleifen. Der Schliff ist schon bis zum Rand entwickelt. Dabei sind aber erst 2/3 der Ziel-Pfeiltiefe von 3,7mm erreicht. Das wird sonst vermutlich etwas Spiegeldicke (und zusätzliche Zeit) kosten.


    Eine Anmerkung zum Granit beim Feinschliff: Je nach Granitsorte krümelt da schon einmal etwas. Ich habe meinen ersten Spiegel mit dem grau/rosa "Krümelgranit" geschliffen. Um Kratzern vorzubeugen habe ich ab 9µ alle 2-3 Chargen mehrmals Paketklebeband auf die saubere Tooloberfläche geklebt und wieder abgezogen. Relativ lose Partikel ließen sich so gut entfernen. Da sich die Partikel auf dem Klebeband gut erkennen lassen, kann man auch recht schnell einschätzen, ob die Maßnahme nötig ist.
    Bei mir schien es zumindest hilfreich. Der Spiegel ist jedenfalls praktisch kratzerfrei geblieben.


    Weiter viel Erfolg
    Harold

  • Hallo Harold,


    es ist noch etwas Platz bis zum Rand (es sind etwas mehr als 12"), aber danke für den Hinweis. Wir schleifen eigentlich mit so viel Überhang, dass der Rohling gerade so nicht kippelt. Das Tool scheint sich bisher ganz gut zu benehmen, zumindest habe ich bisher keine Auskrümelungen feststellen können, werde aber darauf achten und auch mal das Klebeband ausprobieren.


    Grüße


    Christoph

  • Hallo Christoph,


    ich hab grade einen 8“ auf rosa Granit ohne Probleme duchgeschliffen.
    Achte nach den groben Körnungen nur darauf scharfe Kanten am Tool abzurunden. Auch die Nuten und vor allem deren Kreuzungen. Ich hab das mit dem Schleifstein gemacht. Funktioniert prima.


    Wenn nach dem K80 alle Nuten zum Rand hin weg geschliffen sind würde ich eine nochmal nachziehen. Das erleichtert später bei den feinen Körnungen das Ausbringen von Luftbläschen.




    Den Kraft aufwendigen Teil habt ihr ja fast geschafft. Das Ausschleifen danach ist dann eher der gemütliche Teil.


    Viel Spaß weiterhin
    Kay

  • Stimmt schon, bei den scharfen Kanten müssen wir vorsichtig sein. Allerdings sind die meisten Rillen schon weg (siehe auch letztes Bild über diesem Post, izwischen ist es noch glatter). Vorher habe ich die Kanten auch mit dem Schleifstein nachgezogen und bin dann mit der Drahtbürste drübergegangen. Eine Rille nachzuziehen wird dann nötig sein, aber das ist ja schnell gemacht.


    Insgesamt finde ich es jetzt schon recht gemütlich. Zeitdruck haben wir nicht, wir schleifen immer Abends nach der Arbeit eine Stunde, bevor es nach Hause geht. 15 Chargen scheinen auch eine gute Menge zu sein, nach 10 wird es langsam langweiliger und nach 15 hat man schon ein bisschen geschafft. Ein guter Kompromiss, finde ich!


    Grüße


    Christoph

  • Die Sorge, dass es langsamer vorangeht, bestätigt sich. Ich habe das weggeschliffene Volumen berechnet (unter der Annahme, dass es sphärisch ist) festgestellt, dass es langsam weniger wird. 15 Chargen am Ende haben weniger Volumen entfernt als am Anfang. Das kann nun an der Annahme liegen oder an der Schleiftechnik, auf jeden Fall ist es ärgerlich.

  • Hallo Chris,


    wenn es Euch zu langsam voran geht, lest Euch (noch) einmal die Tips von Stathis durch. Meinen eigenen Erfahrungen nach bringt Stathis es in seinen Hinweisen zu typischen Fehlern auf den Punkt. Es wird im Grobschliff zu selten neues Karbo beschickt und mit zu wenig Druck gearbeitet. Das ist an sich kein Fehler in dem Sinn, dass das Ziel nicht erreicht wird, kostet aber Zeit.


    Zur Einschätzung und zum Vergleich ein paar eigene Erfahrungswerte:
    Für den Grobschliff des ersten 8" Rohlings (wegen schlechter Rohling-Qualität nicht fertig gestellt) habe ich wegen den genannten Fehlern wohl an die 30 Stunden gebraucht (ca 2g Glasabtrag je h).
    Der aktuelle 14er hat per Flex in weniger als 1/2 Stunde etwa die Hälfte des Glases gelassen. Nach drei Stunden Grobschliff waren Spiegel und Schleifschale (auch vorgeflext) bei einer Pfeiltiefe von ca 4,3mm komplett angepasst (ca 40g Glasabtrag je h - also etwa 20x schneller als bei meinem ersten Glaskontakt). Die Ziel-Tiefe von 5mm denke ich in weiteren 4-5 Stunden erreichen zu können. Bei 14" ist der Grobschliff in dieser Form (für mich) eine recht sportliche Angelegenheit. Der Druck auf das Tool beträgt sicher 200N. Dabei hält eine Charge Karbo weniger als eine Minute oder etwa 40 bis 50 Schleifstriche vor/zurück (wegen plangeschliffener Granitunterlage und Drehteller ohne Schleifunterbrechung zum Tool-weiterrücken). Die Akustik gibt gutes Feedback, wann es Zeit für neues Karbo ist: Wenn die aktuelle Körnung (K80) nur noch so klingt/knirscht wie die nächst feinere Körnung (K180) ist das Korn fertig. Danach werden Tool und Spiegel abgewischt und neu beschickt.


    Es ist aber besser kontrolliert etwas langsamer voran zu kommen als in Hektik Scherben zu produzieren.


    Viele Grüße
    Harold

  • Hi Christoph,


    natürlich bist du am Anfang schneller. Der Druck verteilt sich ja auf eine geringere Fläche.
    Mein 300ter hat mich über 12 Stunden gekostet, für 3,4mm Tiefe. Für 2,5mm Tiefe beim 8“ hab ich nur etwa die Hälfte gebraucht. Wer mehr Druck ausüben kann ist natürlich noch schneller.
    Das sind mal als Anhaltspunkt meine Werte.


    Gruß und weiterhin gutes Gelingen
    Kay

  • Hallo Harold,


    "langsam" ist gar nicht das Problem. "Langsamer als am Anfang" macht mir Sorgen. Ich beschreibe mal unser Vorgehen bisher (heute habe ich etwas anderes probiert):


    - Karbo auf Tool verteilen (wir schleifen MOT). Das landet eher mittig, damit nichts verschwendet wird.
    - Ein bisschen Wasser auf den Rohling sprühen.
    - Rohling auf Tool setzen, außerhalb der Mitte (etwa 1/3 Überhang), auf der dem Körper abgewandten Seite.
    - Striche:
    -- so weit nach außen, das der Rohling gerade nicht kippt,
    -- zurück bis er nur noch etwa 1/3 über das Tool ragt
    -- nach rechts abbiegen, bis er etwa 1/2 über das Tool ragt
    -- einen Bogen zurück in die Ausgangsstellung, dabei etwas drehen (10 - 30°)
    - Druck: Bei allen Bewegungen vom Körper weg lehne ich mich rein, auf dem Rückweg etwas weniger. Ich denke, die Größenordnung von 200N kommt etwa hin.
    - Nach etwa 10 Strichen wie oben beschrieben Tool ein Stück drehen (etwa 45°)
    - Das Karbo ist nach weniger als einer Minute still.
    - Abwischen und wieder von vorn.
    Das Sphärometer zeigte mit der Technik überall recht ähnliche Werte, die Abweichungen vom Wert in der Mitte waren überall etwa +-5 µm. Die Tipps von Stathis sind mir bekannt, habe auch jetzt noch einmal reingeschaut und kann keinen Widerspruch zu dem erkennen, was wir machen.


    Heute habe ich bei den letzten 5 Chargen dann mal etwas verändert:
    - Rohling befeuchten
    - Karbo mittig auf den Rohling, haftet gut
    An der Pfeiltiefe hat das nicht viel geändert,beim Sphärometer hatte ich aber den Eindruck, dass der Krümmungsradius in der Mitte kleiner war als am Rand. Das klingt vielversprechend und ich werde nächstes Mal auf diese Weise 15 - 20 Chargen durchschleifen. Mal sehen, ob das einen Unterschied macht.


    Um es mit deinen Angaben zu vergleichen: Wir tragen pro Stunde (15 - 20 Chargen) etwa 10 - 20 g Glas ab.


    Grüße


    Christoph

  • Hallo Christoph,


    ihr kommt voran, das ist die Hauptsache - prima. Ihr schleift beide Rohlinge abwechselnd auf demselben Tool richtig? Gelten die Zeitangaben und der Abtrag pro Spiegel, oder für beide Spiegel gleichzeitig?


    Zum schneller werden, hat Harold ja bereits wichtiges geschrieben. Mit meinen Worten:


    1. Schleifmittel auf die Toolmitte ist schon mal gut. Das verteilt sich von selbst


    2. Maximaler seitlicher Überhang. Eure von dir oben beschriebene Strichführung hat zwar lange Striche, scheint aber zu mittig zu sein, was das Ergebnis ja auch zeigt: Ihr habt noch 1 mm Pfeiltiefe vor euch, aber den Rand bereits fast erreicht. Versuche, mit fast der Spiegelmitte oder wenigstens mit der 20-50% Zone ständig auf dem Toolrand mit vor und zurück Bewegungen zu schleifen, so dass es gerade eben nicht kippelt.


    3. Mehr Druck, mehr Geschwindigkeit, aber keine Hektik. Du schreibst oben von 15 Chargen / Stunde, also 4 min/ Charge, dass jedoch das Korn nach 1 Minute ausgeschliffen ist. Was macht ihr in der restlichen Zeit, Bier trinken[:o)]?
    Beim Aushöhlen MOT mit K80 mache ich eine vor+zurück- Bewegung / Sekunde mit richtig Druck auf die Toolkante, da ist das Korn nach 30-40 Sekunden still (je nach Schleifmittelmenge). Kurz mit Schwammtuch abwischen + neu beschicken dauert maximal weitere 15-20 Sekunden. Mit kleinen Pausen komme ich in Summe auf ca. 60 Chargen/ Stunde, der Glasabtrag hängt von Tool und Spiegelgröße ab, bei eurer Spiegelgröße schätze ich ca. 30-40 g/h, somit ähnlich wie bei Harold.


    Grobschliff ist sportliche Betätigung, Chillen kommt beim Feinschliff. Langsamer geht natürlich auch - dauert's halt länger - egal.


    Bin gespannt, wie es weiter geht.

  • Hallo Stathis,


    ich habe tatsächlich nicht gemessen, ob das Korn nach einer Minute still ist, oder ob es doch etwas länger dauert. Viel Zeit geht für's Abwischen von Rohling und Tool drauf, ich wische jeweils einmal außen rum und dann über die Fläche. Das dauert länger als das eigentliche Schleifen. Die angegebene Zeit für 15 - 20 Chargen ist dann die Bruttozeit (das hätte ich mal sagen können) für Aufbauen, Schleifen, Messen und Aufräumen.


    Zur Platzierung des Korns: Das ist jetzt wohl eine Detailfrage, aber wo sollte es denn eher hin? Gibt es da Erfahrungswerte?


    Die Strichführung werde ich dann mal nach deiner Beschreibung ausprobieren.


    Edit: Ja, die Angaben gelten pro Spiegel. Wir schleifen nicht immer beide am gleichen Tag und nicht immer zwingend abwechselnd - deshalb auch die getrennten Logs.


    Grüße


    Christoph

  • <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: chris3asdf</i>
    <br />Viel Zeit geht für's Abwischen von Rohling und Tool drauf...<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Hmm, das ist lang! Zu viel Sorgfalt bringt hier nichts. Ich wische 1x über den Spiegel, wringe das Schwammtuch im Wassereimer aus, anschließend 1x über's Tool - fertig. Es reicht ja, wenn man gut 3/4 der Pampe wegbekommt, der Rest geht beim nächstem mal mit weg.


    Ich verteile mit dem den Löffel das Schleifmittel chaotisch über das Tool, meist mehr in der Mitte. Mit ein paar schnellen ausladenden kreisförmigen oder ovalen Bewegungen verteilt es sich ohnehin überall hin, daher halte es letztendlich für unwichtig, wohin man es zu Beginn platziert. Wenn sich das Karbo schlecht verteilen will, fehlt meist etwas Wasser.

  • Das hat was gebracht! Diesmal sind wir erheblich schneller vorangekommen, siehe Tabelle auf Seite 2. Für die 30 Chargen bei Nr. 2 habe ich knapp eine Stunde gebraucht.

  • Das Ende ist nah. Wir haben 3,45 bzw. 3,55 mm Pfeiltiefe, allerdings ist die Form nun spürbar weit von der Sphäre entfernt, außerdem ist der unbearbeitete Rand noch recht breit: Durchmesser der Rohlinge 315 mm, bearbeitet sind 301 bzw 302 mm.


    Wie machen wir am besten weiter?


    Grüße


    Christoph

  • Hallo Christoph
    Das mit der Sphäre ist bei K80 noch nicht so tragisch.
    Es geht ja erst mal darum das die Pfeiltiefe erreicht wird.
    Wobei ich etwa 5/100mm vor erreichen der Solltiefe zu K180 übergehe.
    Mit K180 kann man dann auch schon etwas besser nach der erreichten Brennweite schauen.
    Zumindest so Phi mal Auge.
    Das der Rand noch etwa 13mm unbearbeitet ist ist auch ok, das wird
    auch mit K180 erledigt.
    Dann bei K180 sollte man auch mit dem Eddingtest mal nach der Sphäre schauen.
    Zum jetzigen Zeitpunkt der Knirscherei ist alles noch machbar.
    Frage...ich hab die Stelle im Thread nicht mehr gefunden.
    Aber habe ich das Richtig in Erinnerung ihr schleift 2 Spiegel mit 1 Tool ?
    Weiterhin frohes Schaffen.
    mfG
    Andreas

  • Vielen Dank Andreas, dann ist es ja gut. Wir schleifen dann fröhlich weiter, die Pfeiltiefe pro Charge is ja ganz gut zu schätzen.


    Richtig, wir schleifen beide Rohlinge abwechselnd mit demselben Tool.


    Grüße


    Christoph

  • Hi Christoph
    Hmmm..hab ne Zeit gegrübelt....
    Bin mir nicht so ganz sicher ob das bis zum Schluß funktioniert.
    Spätestens bei der Politur entwickeln sich die Spiegel sicherlich anders
    so das ihr ständig das Tool neu an den jeweiligen Spiegel anpassen müsstet.
    Na ja... bis dahin ist ja auch noch Zeit
    beste Grüße
    Andreas

  • Wenn der Feinschliff beendet ist, bauen wir mindestens ein weiteres Tool. Das macht ja auch viel mehr Spaß, weil mehr bauen!

  • Das geht ja gut voran, prima.


    Wenn es wieder sphärischer werden soll, einfach wieder weniger seitlichen Überhang und nicht ganz so lange Striche machen. Damit wird die Pfeiltiefe natürlich wieder weniger schnell zunehmen, dafür wird der Rand weiter eingebunden, der unbearbeitete Bereich dünner. Ihr habt ja jetzt gesehen, wie schön man das mit der Strichführung steuern kann. Will man den Rand stärker bearbeiten ohne dass die Pfeiltiefe weiter zunimmt, nimmt man einfach das Tool nach oben und schleift TOT (=Tool on Top).


    Ähnlich wie Woddy, schreibt, kann man das letzte 1/10 mm Pfeiltiefe und die letzten ca. 2-4 mm unbearbeiteten Rand auch mit dem K180 erreichen. So bleibt die ursprüngliche Randdicke fast vollständig erhalten.


    Zwei Spiegel mit einem Tool lässt sich hervorragend bis mindestens Ende der Politur bearbeiten. Man muss während des Feinschliffs nur den neutralen Strich finden und immer rechtzeitig die Spiegel wechseln, damit die Krümmungen gleich bleiben das Tool immer perfekt angepasst bleibt. Erst bei fortgeschrittener Parabolisierung, wenn es um die letzten Nanometer geht, wird man vermutlich jeden Spiegel individuell korrigieren müssen.

  • Hallo Christoph,
    auch von mir erstmal viel Erfolg bei dem Vorhaben. Ist eine sehr schöne Größe!
    Aber was ich wirklich noch schöner finde ist dieser Schritt für Schritt Bericht. Wenn der mal fertig ist, einfach ausdrucken und als Buch verkaufen![:D]
    Zumindest können dann alle anderen immer wieder mal reinschauen und schauen wie es weiter geht, was man so alles falsch machen kann und welche Tricks es dagegen gibt. Also nicht verzagen und ja nicht aufhören so toll zu berichten!!
    Großes Lob!
    Gruß, Andreas

  • Vielen Dank Andreas! Mir macht das Berichten keine Mühe, deshalb werde ich damit auch fleißig weitermachen - keine Sorge.

  • Rohling 2 ist bei 3,7 mm angekommen. Die geschliffene Fläche ist noch etwas elliptisch und leicht exzentrisch (unter 1 mm, würde ich sagen):



    Der andere Rohling wird dann wohl morgen seine Pfeiltiefe erreicht haben. Unser K80 neigt sich dem Ende, wird aber reichen. Schonmal vielen Dank an alle, die bisher geholfen haben!


    Grüße


    Christoph

  • Beide Rohlinge haben jetzt fast die gewünschte Pfeiltiefe erreicht. Nun müssen wir erstmal ordentlich saubermachen und können dann mit dem Feinschliff anfangen.

  • Feinschliff! Dan wir ja gegen Ende des Grobschliffs unsere Schleiftechnik geändert hatten und danach eine spürbare "Kante" zurückblieb, interessierte uns, wie der Anfang des Feinschliffs beim Eddingtest aussieht. Wir haben erstmal TOT angefangen, um etwas mehr am Rand abzutragen.


    Rohling 1 nach der ersten Charge K180:

    Dort, wo wir die "Kante" erfühlt hatten, wurde auch am meisten abgetragen.


    Rohling 2 nach der ersten Charge K180:


    Rohling 2 nach der zehnten Charge, wobei nach der neunten mit dem Edding neu markiert wurde:

    Die Kreuze markieren die Bereiche, in denen der Schliff schon auf etwa 1 mm an die Fase herangekommen ist. Am unteren Bildrand ist zu sehen, dass der angekratzte Bereich dort noch etwa 4 mm von der Fase entfernt ist.


    Grüße


    Christoph

  • Nach einem weiteren Abend gemütlichen Karbogeflüsters sind beide Rohligne nun schon nah an der Sphäre (Edding und Sphärometer behaupten das). Rohling 1 muss noch etwas verbreitert werden, der Rand hat an den breiteren Stellen noch etwa 4 mm. Rohling 2 ist fast überall an der Fase angekommen. Nun geht es möglichst neutral weiter.

  • K180 ist durch. Beide Rohlinge hatten jeweils etwa 40 Chargen, wobei wir MOT/TOT im Wechsel geschliffen haben. Striche so wie bei Stathis in den Tipps beschrieben: W-Striche, mäßiger Druck, Überhang 0 bis 1/4.


    Nun K320. Die Charge ist durch, wenn der Widerstand zunimmt und auch nach Beigabe von etwas Wasser bald wieder da ist. Nach 10 Chargen ist mit dem umgedrehten Okular schon der Fortschritt zu sehen. Es herrscht jetzt überall Kontakt: Der Edding verschwindet während einer Charge und das Sphärometer zeigt überall den gleichen Ausschlag. Schön!


    Grüße


    Christoph

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