150er Achromat

  • Hi Christian,


    vergleich doch mal die Kurven aus dem Link von Karsten-


    http://www.cloudynights.com/ub…tachments/5895295-eev.PNG


    Da wird ein APO mit einem guten APO verglichen- ein 100 f/10 Achromat schaut schon deutlich schlechter aus


    http://www.cloudynights.com/ub…chments/5897570-achee.PNG


    Die Kurven für einen 152/750 will ich garnicht erst sehen [:0] <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Praktisch sind diese Teleskope jedenfalls brauchbar, da kann der Theoretiker sagen was er möchte.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Klar doch, der Theoretiker sagt- man kann auch mit dem Traktor nach Italien in Urlaub fahren, der Praktiker zieht vielleicht den Familiengolf oder noch was angenehmeres vor. [:D] <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"> einfach mal objektiv durch so ein Teleskop die Leistung beurteilen, aber gut, das kann nicht jeder.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Man kann es objektiv messtechnisch erfassen, durchschauen ist subjektiv, aber auch da wird jeder mit einer nicht vorgegebenen festen Meinung zum gleichen Ergebnis kommen wie es auch messtechnisch und physikalisch belegbar ist. Allerdings muss man auch die rosa Brille abnehmen, sonst bleibt es subjektiv.


    Gruß
    Stefan

  • Hallo Stefan,
    es ist schon bekannt, dass ein APO besser abbildet. Erstaunlich ist, dass der schlechtere APO zwar noch besser wie der Achromat ist, aber der Unterschied nicht so krass ist wie ich gedacht hab.
    Einen guten FH 4" mit f/10 oder f/11 würd ich auch für Planeten trotz Farbfehler als durchaus brauchbar ansehen, aber da sind die Grenzen individuell.
    (Manche beobachten mit Filter noch am 6" f/8 mit Freude und andere stören sich vielleicht schon an einem 4" f/15 FH oder bei 80 f/15.)
    Trotzdem wird ein gleich großer APO immer mehr zeigen wie ein Achro mit gleicher Öffnung.
    Viele Grüße,
    Roland

  • Hallo Christian,



    wenn jemand etwas theoretisch erklärt verweist Du auf die Praxis, wenn dann Berichte aus der Praxis kommen behauptest Du grundsätzlich daß das subjektiv ist und nicht sein kann/darf. [B)]


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Auf dieser Grundlage ist jegliche sachliche praktisch orientierte Diskussion also schon nicht mehr möglich.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Stimmt! [:D]



    Viele Grüße Felix

  • Hallo Christian,


    mein laienhaftes Verständnis des Ganzen sieht etwa so aus:
    Der Theoretiker hat keine andere Wahl, als sich am Optimum zu orientieren. Selbst das tollste Teleskop kann also nur eine "Gurke" sein. Ein Achromat kann gar nicht das Ideal sein, und das wird gern übersehen. Und da wird der Apfel mit der Birne verglichen.
    Ich betrachte den Farbfehler so (und sicherlich falsch): Beim Achromaten geht Licht verloren, entweder durch Filter oder im nicht fokussierten Bereich. Nimmst Du also einen Achromaten mit beispielsweise 150mm Durchmesser, dann hast Du zwar das Lichtsammelvermögen eines 6", aber nur die Auflösung z.B. eines perfekten 4". Je höher die Vergrößerung, Öffnung oder das Öffnungsverhältnis kleiner, desto mehr fokussiertes Licht geht verloren. Als Beispiel nheme ich mal 6" F/8. Der wird zum 4"-APO. Ein 6" F/20 wird zum 5"-APO und ein 6" F/5 wird zum 2"-APO. <font color="orange">Das sind alles rein fiktive Angaben, also bitte keine Diskussion!</font id="orange">
    Ich denke, beim Spiegel sieht es ähnlich aus. Da ist es halt nicht der Farbfehler, sondern die Reflektion oder Vergütung oder oder oder. Soll heißen, ein 6"-Spiegel ist kein 6"-Idealteleskop.


    Vielleicht liege ich nun voll daneben, möglicherweise schlagen manche Leute die Hände über dem Kopf zusammen. Und? Ich bin kein Theoretiker und will es auch gar nicht sein. Einfachste Verständnistheorie ja, mehr aber auch nicht. Ich will mir lediglich die Sterne ansehen und ein bißchen spielen.


    Laß Dich also nicht kirre machen. Ein Refraktor hat einen Farbfehler, ja. Wer ihn sucht, wird ihn finden, auch bei F/30. Allerdings habe ich nächtens etwas besseres zu tun. Ich habe einen Achromaten Skywatcher 150/1200. Mit dem habe ich gespielt und spiele noch, war und ist toll. Noch toller ist es, damit zu beobachten. Man mag es nicht glauben, aber auch ich bin's zufrieden.


    Noch etwas. Ich bin in der glücklichen Lage, nun einen 16"-Spiegel zu benutzen. Es ist hier zwar noch recht hell, aber die ersten DeepSky-Ausflüge habe ich schon gemacht. Einfach WOW! ABER: Sonne, Mond und Saturn sehe ich mir lieber im 5"-APO und Achromat 152/760 an. Warum? Das Gewabere nervt mich mehr als der Farbfehler am Achromaten. Das wird nun meine nächste Baustelle.


    Gruß, Andreas

  • Hallo Leute,


    jedes Teleskop hat seinen Himmel.


    Das Problem sind nur die Physikleugner die die systemimmanenten Nachteile
    der verschiedenen Teleskoptypen negieren.


    Wenn man zum Beispeil ein Teleskop wie dieses:


    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=153329


    http://www.ebay.de/itm/171078162951


    für den schlappen Sofortkaufpreis von 10,90 Euro an Land ziehen kann
    und es dann für den Zweck einsetzt für den es trotz seines gewaltigen
    Farbfehlers gut geeignet ist:
    Das beobachten von Deep Sky Objekten bei Vergrößerungen bis etwa 75x
    oder Sonne mit Herschelkeil und Baader`s <s>Kotzgrünfilter</s> Solarkontinuumfilter.


    kann man sich doch nicht beklagen?!


    Cheers, Karsten

  • Hallo
    Auch wenn diesre Thread langsam endlos wird,muß ich nochmal drauf hinweisen,daß es doch um die "VielzukurzFh-Tröten" geht.Ich hab damals den Unterschied zwischen dem 152/900 und dem 102/1100 gesehen.Der f 11 stand menem AS 100/1000 kaum nach.Der 150 Fh war mit einer unscharfen Sternabbildung ab 100fach behaftet.Beim Mond war alles blau und auch der eigentlich schwarze Himmel war völlig blau überfärbt.Alko hatte den Refraktor allerdings dann mal umgetauscht gegen einen besser kollimierten und hatte auch selbst dran rumgebastelt.Zwar hab ich mit dem "kollimierten" nicht mehr auf den Mond gesehen aber ich kann mir kaum vorstellen,daß der Farbfehler besser war.Die Jupiterabbildung war etwas besser geworden aber im direkten Vergleich mit Rainers 130 Doppel Tmb Apo völlig abgeschlagen.
    Also ich kann nur abraten für son Teil Geld auszugeben.Auf jeden Fall unbedingt vorher auf nem Teleskoptreffen vergleichen oder sich nen langfristiges Umtauschrecht sichern.
    Gruß Armin

  • Hallo Armin,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AS-Fan</i>
    <br />Hallo
    Auch wenn diesre Thread langsam endlos wird,muß ich nochmal drauf hinweisen,daß es doch um die "VielzukurzFh-Tröten" geht.Ich hab damals den Unterschied zwischen dem 152/900 und dem 102/1100 gesehen.Der f 11 stand menem AS 100/1000 kaum nach.Der 150 Fh war mit einer unscharfen Sternabbildung ab 100fach behaftet.Beim Mond war alles blau und auch der eigentlich schwarze Himmel war völlig blau überfärbt.Alko hatte den Refraktor allerdings dann mal umgetauscht gegen einen besser kollimierten und hatte auch selbst dran rumgebastelt.Zwar hab ich mit dem "kollimierten" nicht mehr auf den Mond gesehen aber ich kann mir kaum vorstellen,daß der Farbfehler besser war.Die Jupiterabbildung war etwas besser geworden aber im direkten Vergleich mit Rainers 130 Doppel Tmb Apo völlig abgeschlagen.
    Also ich kann nur abraten für son Teil Geld auszugeben.Auf jeden Fall unbedingt vorher auf nem Teleskoptreffen vergleichen oder sich nen langfristiges Umtauschrecht sichern.
    Gruß Armin
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    auf so einem Erfahrungsbericht habe ich gewartet.


    Gruß


    Micha


    P.S. das mit dem Testversuch werde ich aber doch angehen

  • Moin Leute,
    auf YouTube gibt es mittlerweile einige Videos, die mit diversen Teleskopen und Webcams aufgenommen sind. Da kann man schon einen Eindruck von dem Farbfehler bekommen:


    External Content www.youtube.com
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    Ob der Mond im Fringekiller sehenswert ist oder eben nicht, kann man hier herausfinden:


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    oder


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    (mit den letzten beiden Links kann ich gleichzeitig meinen YT-Kanal pushen[;)])
    Man muss eben sehen, ob man sich so ein Bild mit Filter antun will, Augenkrebs bekommt man nicht davon.
    Viele Grüße
    Martin

  • Hallo zusammen...


    Also ich würd den 150er nimmer hergeben - kommt halt drauf an was man will.
    Genau wissend was das Gerät kann, nutz ich es mit einem langbrennweitigem Okular zum spazierensehen.
    Milchstraße, OHs, Dunkelwolken - wer Mond und Planeten will, kann ihn vergessen.
    Ich verbrachte viele nette Stunden mit dem blauem kurzen unter südlichem Himmel, viel besser als ein Fernglas.[:D]



    greets
    Winni
    [:)]

  • Hallo Winnie,


    du sprichst mir aus dem Herzen!


    Ich habe den Skywatcher 150/750mm als Sucher auf meinem 18" Monocoloss montiert. Mit einem 31er Nagler und 3,4° Gf macht das Suchen richtig Spass!
    Wenn man bedenkt, wieviel Zeit man am Sucher verbringt! Diese Kombination, das Okular kostet in diesem Fall mehr als das Fernrohr, ist unschlagbar.
    Kein Fernglas kann da mithalten (ich habe u.a. ein 100mm/45° Bino!)! Ich bin also von meinem 6" Nachtauge begeistert! Einmal einstellen, zweimal gucken! Und bei 24x sind die Sterne nadelförmig scharf.


    Ich habe meinen 6" auf der optischen Bank testen lassen, und es kam heraus, dass die Linse nicht ganz senkrecht zum Strahlengang sitzt.
    Diesen Fehler werden wohl mehrere chin. Geräte aufweisen, weshalb ich empfehlen würde, auf den Indivual 150/900mm zu sparen, denn bei diesem sind sowohl die Linsen, als auch die Fassung zu justieren, weshalb die Fachhändler dieses Gerät auch justiert ausliefern können und nicht auf die Produzenten angewiesen sind.
    Das Glas ist außerdem von Ohara und der OAZ ein 3", das Gf also nicht beschnitten wird. Auch für die AP max findet man dafür noch Okulare um die 42mm, allerdings keine Nagler!
    Mit f=5,9 ist es immer noch ein Richfielder und Okulare bis 9mm (also 100x) gut einsetzbar. Zwar mit geringem Farbfehler, aber obstruktionsfrei!
    Wenn man durch 2 31er Nagler schauen könnte, hätte ich mir längst ein solches Bino gebaut!
    Ja, winnie, es schlägt mein 100mm 45° Bino um Längen!


    Ich kann jedem zur Wahl eines solchen Geräts (6"FH mit f/5 oder 5,9) nur raten!


    Viele Grüsse aus dem Sternemonat Juli und in der Hoffnung, dass der August es auch so gut mit uns meint, Sternfreund Helmut

  • Hallo liebe Astrotreffler,


    ich beobachte schon lange großflächige Objekte am Himmel mit oben beschriebenen Teleskopen.
    Dabei sind wir so manches mal in die Alpen oder ins Moor
    gefahren um unter ultimativen Himmelbedingungen hier in Europa zu beobachten.
    Hier bei kamm mein 130f5 von ARO zum Einsatz...kennt von Euch eh keiner lag weit vor Eurer Zeit und den Skywatcher Tuben ;)


    Wenn Ihr meint das die bereits diskutierten Teleskope einen Farbstich haben,
    dann hättet Ihr mal durch meinen ARO oder einem Jäger-Objektiv (alle beide stammen aus den USA) schauen sollen.
    Das war noch echte Farbe :)


    Aber zum Planeten schauen habe ich damals die Richfields nie benutzt.
    Macht auch wirklich keinen Sinn den dafür sind Sie wirklich nicht gebaut.


    Wie Karsten schon sagt, das ist ein Teleskop für Spezialisten.
    Ich habe damals mit sehr großen AP´s gearbeitet 6-8mm um das Maximum für mich bei riesigen Gesichtsfelder herauszuholen.
    Das bedeutet das ich mit maximaler Vergrößerung von 15 bis 30 fach operiert habe.
    Das ermöglichte mir damals unter Verwendung des Pentax XL-40 ein Gesichts Feld von satten 4°.


    Bei diesen Vergrößerungen hatte ich dann so manche Zeichnung angefertigt und versucht lichtschwache SN-Überreste, Gasnebel
    oder Horror schwache Galaxien der lokalen Gruppe (Leo-1 / Leo-2) zu erhaschen.


    Nur zu diesem Zwecke würde ich die kurzen Dicken empfehlen :)
    Du startest doch mit deinem Traktor auch nicht in der Formel 1 wo die Konkurrenz mit weit über dreihundert an Dir vorbei rauscht.
    Dein Traktor brauch das große weite Feld und das beackerst Du dann langsam aber ausdauernd ;)


    Ohne diese RF-Optiken hätte ich damals nicht diese großen Gesichtsfelder bei hoher AP komprimieren
    können um diese wahrlich Großflächigen Objekte zu beobachten.
    Hier sehe ich die Bestimmung dieser Tuben.
    Aus der Notwendigkeit dann noch eine einfache Montierung zu verwenden die intuitiv händelbar war habe ich dann die GIRO noch erfunden.
    Ein schnelles System was innerhalb von wenigen Minuten Einsatzbereit ist.
    Auf meiner HP könnt Ihr noch zwei Berichte darüber lesen (W80 und Cygnus)
    http://www.tele-optic-tecnica.eu/astronomia-di-gio.html


    Quintessenz des ganzen &gt; große Gesichtsfelder ja +++ große Vergrößerung nein



    saluti Gio

  • Gio,
    perfektes Statement. Ich möchte noch hinzufügen, dass es neben dem Farbfehler noch weitere Optikfehler gibt, die das Bild verhunzen können. Diese anderen Fehler werden gerne in den theoretischen Betrachtungen unterschlagen, wenn es zu einem direkten Vergleich der beiden Systeme kommt.
    Sonnenklar ist für mich, ein 150/750 Chinarefraktor ist kein Spezialist für hohe Vergrößerungen, im Gegenteil. Da ist ein Newton systembedingt weit im Vorteil. Bei mittleren Öffnungen, bis 8", sehe ich allerdings den (Intes) Planeten-Maksutov als optimales System an für die hohen Vergrößerungen, aus praktischer Erfahrung heraus. Karsten wird erwidern, sein 8" Newton sei auf der Achse quasi unschlagbar, richtig (!), denn dort ist der Newton perfekt, aber wo gibt es diesen einen Newton zu kaufen?


    Bei mir ist es inzwischen so, dass ich froh bin, mich überhaupt mal zum Beaobachten aufraffen zu können, das ist völlig unabhängig von der Teleskopgüte. Ich würde den Schwerpunkt also weniger auf die Qualität des Fernrohres legen, sondern auf den Spaß- und Handlingsfaktor, der zum Beobachten motiviert.


    Grüße
    Andreas

  • So,


    eigentlich wollte ich dieses spezielle Thema meiden, aber da hier schon mehrfach mein Name und mein Refraktor genannt wurde, möchte ich hier eine kurze Richtigstellung und telegrammstilartige Einschätzung abgeben.


    - Der 152/900 hat einen Farbfehler
    - ein ED oder APO ist selbstverständlich eine ganz andere Hausnummer
    - der Farbfehler ist bei korrekt kollimiertem Teleskop moderat
    - ein 8" Newton einwandfrei kollimiert zeigt deutlich mehr Auflösung
    - Planeten sehen fein aus, aber ein f/11 zeigt sie deutlich kontrastreicher
    - im DS lasse ich einen 6" f/5 Newton liegen (bye bye und tschüß)
    - fotografisch sagt der Newton dem kurzen FH tschüß
    - blauen himmel gabs nur in der Dämmerung
    - gekreuzte Sterne traten sogar schon bei Übersicht auf (das erste Gerät, das anstandslos getauscht wurde)
    - nach Kollimation mit einem Laser möchte ich mich garnicht mehr vom Kurzen trennen (auch Linsen müssen gerade schauen)
    - übrigens, er heißt "Inspektor Quant" und das aus gutem Grund


    Vorannahmen sind das Eine, aber erst Durchgucken verifiziert oder falsifiziert die Vermutung. Erst dann kann sich jeder nach seinem Geschmack und trotzdem objektiv entscheiden.


    Sternklare Grüße und tschüß aus diesem Thread
    Alko

  • Hallo Armin,
    hast Du nach der Justage nochmal durchgeguckt? Ich glaube schon, dass Dejustage den Farbfehler verschlimmern kann (z.B. über Koma und Farbquerfehler). Trotzdem wird der 4" f/11 und erst Recht Dein Zeiss AS 100/1000 bei Planeten vermutlich besser geeignet sein.
    Mit entsprechenden Filtern mag das möglicherweise wieder besser sein. Die Hauptstärke liegt aber sicher im Deepskybereich. Dafür sind die kurzen Refraktoren mit relativ großer Öffnung gebaut worden. Hat man die nicht früher Kometensucher genannt? ;)
    Servus,
    Roland

  • Ach ja,fällt mir noch so ein, blauer Himmel nur in der Dämmerung?Das Gesichtsfeld im Okular,war bis zum Rand(!) blau neben dem Mond! Da war keine Dämmerung!
    Und warum soll der 150er Newton,der ja nicht so hohe Auflösung bei Doppelsternen haben soll,fotografisch besser sein?
    Fotografisch mehr Einzelheiten als visuell?Schon möglich,bei guter Bildbearbeitung,aber dann müßte bei der Linse doch noch mehr zu holen sein!Irgendwie unlogisch oder?
    Bei Castor und epsilon Lyra,waren gelbe Kreise zu sehen und keine Sterne!
    Aber viel Spaß mit "Inspektor Bunt"
    Armin

  • Hi Roland,
    Zum Thema der zu kurzen Linsenfernrohre,ist eigentlich alles schon gesagt worden.Aber "feine Planeten" mußte ich einfach nochmal kommentieren.
    Gruß Armin

  • Hallo,
    nur zur Info, passt zum Thema Achromaten.
    Ich habe eine neue Quelle aufgetan, Istar Optical.
    Demnächst bin ich beim Test (bei einem namhaften Optikprüfer) dabei, wenn diese hochwertigen Achromate, zum Teil mit Sondergläsern, auf der optischen Bank getestet werden.
    204, 180 und 150mm F8 sind dabei. Falls eines zusagt, baue ich hieraus komplette Teleskope (Kohlefaser).
    Dazu gibt es schon einen extra Thread von mir hier im Forum.


    Der Farbeindruck über das gesamte Spektrum steht für mich nicht zur Debatte, da ich dann nur mit Filtern fotografisch arbeite.

  • Hallo Stefan,
    werden auch 4" oder 5" Achromaten dabei sein? Ein 4" f/15 wär vielleicht interessant, da es die sonst nicht mehr gibt.
    Servus,
    Roland

  • Hallo Roland,
    ich weis bisher nur von folgenden Objektiven:
    204mm F8 R35
    204mm F12 R35
    180mm F8 R35
    150mm F8
    Angeblich hat er noch mehr dabei.


    Ich selber habe ja ein 5" F12 hier, bei diesem Objektiv ist allerdings etwas schiefgegangen.
    Eine Chance gebe ich der Firma noch.

  • Hallo Leute,


    zu-kurz-FH sind Spezialgeräte für niedrige Vergrößerungen und große Gesichtsfelder.
    Kometensucher. Dazu Beobachtungen mit engbandigen Filtern.
    Für alles andere sind die Dinger untauglich.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Ich habe eine neue Quelle aufgetan, Istar Optical. <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Wiso neu? Die gibt es doch schon länger.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Demnächst bin ich beim Test (bei einem namhaften Optikprüfer) dabei, wenn diese hochwertigen Achromate, zum Teil mit Sondergläsern, auf der optischen Bank getestet werden.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Was für ein Sätzchen...

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">... diese hochwertigen Achromate ...<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hochwertig? Da kann ich nur lachen.

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">... zum Teil mit Sondergläsern ...<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Dann laß mal hören welche Gläser da drin sein sollen.
    Übrigens: Wenn es Sondergläser sind ist es kein Achromat.
    Wird er als Achromat beworben sind keine Sondergläser drin.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Demnächst bin ich beim Test (bei einem namhaften Optikprüfer) dabei ...<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Ist das der Typ aus Franken der schon meinen Spiegel durch die Nichtbeachtung des Astigmatismus
    bei der Auswertung von Strehl 0.90 auf Strehl 0.98 hochgeschönt hat?


    Hier im Thread kann man schön sehen wie Marketing funktioniert.
    Da werden die letzten Gurken noch unter Aufbietung aller Reserven
    als so etwas wie brauchbare Teleskope hingestellt. Es werden sich
    wohl ein paar Unwissende finden die dem Marketing auf den Leim gehen.


    CS, Karsten

  • Hi Roland, <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Die Hauptstärke liegt aber sicher im Deepskybereich.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">Das musst du aber noch ein bisserl einschränken- die Stärke liegt im Widefieldbereich, Deepsky bei sehr kleinen Vergrößerungen- Übersichtsbeobachtung oder Kometensucher eben, für nix anderes.


    Sonst kommt wieder jemand auf die Idee und lobt diese großen kurzen Achros für Deepsky auch bei höheren Vergrößerungen. So wie Alko, der mit seinem 152/900 mit der 6" Glasöffnung das letzte bißchen Erkennbarkeit aus dem Firmament zu holt (steht so auf seiner Seite zu lesen [:D]) oder (Hauptsache) obstruktionsfreien 152 mm einen Kugelsternhaufen noch als feinpunktierten Haufen bei ca. 180facher Vergrößerung erkennt.


    Das der Farbfehler bei dieser Vergrößerung Details verschmiert scheint sein Achro nicht zu wissen. Oder es ist ein besonderes Exemplar.


    Gruuß
    Stefan

  • Hallo Carsten,
    ungeachtet Deiner Aversion gegen W.R. (und genau nur deswegen hast Du geschrieben)
    Ich halte bis jetzt nicht viel von der Firma, da ich ein grottenschlechtes Exemplar bekommen habe.
    Ich lobe diese Firma nicht, ich will hier kein Marketing machen.
    Ich wollte nur Anmerken, das es Alternativen gibt. Ich will hier auch nichts Verkaufen.
    Bei dem Test schaue ich mir persönlich die Objektive an und kann mir so ein Urteil bilden.
    Wenn hier etwas brauchbares rauskommt, interessiert dies vielleicht auch Andere.

  • Hallo Karsten,
    ja, für große Gesichtsfelder und niedrige Vergrößerungen sollen die Kometensucher ganz gut brauchtbar sein. Untauglich ist natürlich immer relativ. Man kann damit natürlich auch Planeten anschauen und mit entsprechenden Filtern wird man auch mehr oder weniger Details sehen. Ob das dann für jedermann ästhetisch ist und ob man besonders viele Details sieht ist ein anderes Thema. Da sind die Geschmäcker, Vorlieben und Schmerzgrenzen sehr unterschiedlich.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">
    Dann laß mal hören welche Gläser da drin sein sollen.
    Übrigens: Wenn es Sondergläser sind ist es kein Achromat.
    Wird er als Achromat beworben sind keine Sondergläser drin.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Nur interessehalber, nach welcher Definition ist das dann kein Achromat? Wie ist es wenn man statt normalem Flintglas Kurzflint nimmt, wie nennt man sowas dann? (Ich glaub bei den Zeiss AS hat man Kurzflint genommen. Gibts die Kombination heute noch?)


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">
    Ist das der Typ aus Franken der schon meinen Spiegel durch die Nichtbeachtung des Astigmatismus
    bei der Auswertung von Strehl 0.90 auf Strehl 0.98 hochgeschönt hat?
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Dann bist Du selber Opfer eines Testmarketings geworden?
    Wie hast Du dann den wahren Strehlwert herausgefunden?
    Was hast Du dann mit dem Spiegel gemacht? Hat man den Astigmatismus korrigieren können?


    Viele Grüße und einen klaren Himmel,
    Roland

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