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Seite: von 2

Mettling
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5802 Beiträge

Erstellt  am: 30.10.2019 :  16:40:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich habe auch meist eine drehbare Sternkarte im Gepäck. Wenn man schwache Sternbilder identifizieren will gibt‘s nichts besseres. Und im Gegensatz zu einer App zerschießt sie einem nicht die Dunkeladaption.

Drehbare Grüße:
Marcus

16" f/3,7 Dobson, 6" Reisedobs, C8, ED 80/560, Sunlux (Skylux/PST-Mod)
Vixen SP-DX und Porta, Star Adventurer
Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle.

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morgen Stern
Neues Mitglied

Deutschland
9 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2019 :  08:30:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

vielen Dank für eure Beiträge.
Kurze Korrekturbemerkung zu Mettling: Tierkreiszeichen meiner Frau ist Jungfrau, nicht Zwilling.

Als mich die Morgensonne vorgestern anlachte, dachte ich mir, dass mir die Sonnenbahn mit den Extrempunkten Sommer- und Wintersonnenwende und dem doppelten Wendepunkt irgendwo dazwischen ja ein Dreieck aufspannen kann. Ich bin mir gerade noch völlig unklar über Position der drei Ecken auf dem Erdboden und Winkel der Säulen im Verhältnis zum Boden, zudem auch unsicher, wie ich das bei Polarstern und crux konzipieren möchte, habe aber zumindest mal Säulenlängen aus dieser Idee abgeleitet, nämlich den log der minimalen/durchschnittlichen/maximalen Entfernung in Kilometern von Sonne, Polarstern und crux (alpha bis epsilon) zur Erde gemäß den Angaben bei Wikipedia mal 10 Zentimeter.

Ich möchte heute damit beginnen, ein paar Bäume im Garten zu fällen. Insofern reichen mir für den Augenblick die Längen.
Sonne: 81,7 / 81,7 / 81,8 cm
Polarstern: 155,8 / 156,1 / 156,4 cm
crux: 149,2 / 154,8 / 155,2 cm

Hm, beim Abtippen fällt mir gerade auf, dass ich wohl lieber den log der Entfernung in Metern nehme, also überall 30 Zentimeter draufschlage.

Ich hatte die Tage zu viel anderes zu tun, habe in Stellarium zwar mal wieder reingeschaut, fand das aber zu komplex, um mir irgendwie Klarheit zu geben, habe dem auch wohl kaum mehr als fünf Minuten eingeräumt. Trigonometrie war irgendwie noch nie so meins, ich habe zwar ein bisschen über Winkel nachgedacht, aber Winkel zu den Polen wäre gaga, weil einfach waagerecht am Boden liegend, Winkel zu Polarstern und crux bei Extremwerten vermutlich kaum anders, Winkel zur Rotationsachse und dann wohl am intuitivsten schlicht zum Erdmittelpunkt ist mir aber wieder zu trivial. Und zu den Positionen der drei mal drei Säulen habe ich auch noch überhaupt keine Idee, brauche aber Dreiecke.

Falls ihr mögt, gebt mir doch mal Tipps dazu, wie ich Winkel und Position angehen könnte. Vielen Dank.

Liebe Grüße,

Bert

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dkracht
Meister im Astrotreff

Deutschland
303 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2019 :  13:00:57 Uhr  Profil anzeigen  Besuche dkracht's Homepage  Antwort mit Zitat
Hey Leute,
ich glaube das ist auch wieder ein Aprilscherz(Bäume fällen..? Logarithmus...?).
Die Lage der Sternbilder habe ich als Schüler im Planetarium mal vor vielen Jahren gelernt. Dazu brauche ich heute weder 'ne drehbare Sternkarte noch irgendeine eine App.
Clear Skies
Dietrich

Skywatcher HEQ5 Pro, Orion ED 80/600, Canon EOS 600D APS-C, Zeiss Jena Sonnar f/4 f=300mm, Takumar 135mm, Olympus 50mm, Sigma 24mm
Software: APT, CdC, PHD2 Guiding, DSS, Fitswork, All Sky Plate Solver

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dkracht
Meister im Astrotreff

Deutschland
303 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2019 :  13:04:27 Uhr  Profil anzeigen  Besuche dkracht's Homepage  Antwort mit Zitat
Hey Leute,
da es ja auch um da Thema Komplexität geht, hier mal eine Frage, die mich seit langem beschäftigt:
Was ist der Unterschied zwischen konkrekt und konkav?
Clear Skies
Dietrich

Skywatcher HEQ5 Pro, Orion ED 80/600, Canon EOS 600D APS-C, Zeiss Jena Sonnar f/4 f=300mm, Takumar 135mm, Olympus 50mm, Sigma 24mm
Software: APT, CdC, PHD2 Guiding, DSS, Fitswork, All Sky Plate Solver

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morgen Stern
Neues Mitglied

Deutschland
9 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2019 :  13:09:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo dkracht,

neenee, das ist weder April- noch Novemberscherz. Den Vormittag habe ich damit verbracht, mit der Stichsäge elf Tannen zu fällen, zwischen vier und zehn Meter Länge haben die Stämme etwa. Zwei davon habe ich auch schon entastet und dann erstmal mit der Entastung der Umgebung angefangen, um mir da eine Arbeitsfläche in unserem kleinen Tannenwäldchen zu schaffen.

War echt nötig, die zu fällen, bis auf zwei waren die eh alle schon tot und bei den beiden großen waren nur noch an der Spitze ein paar Meter grün - habe jetzt schon verfrüht einen zwei Meter großen Tannenbaum hier rumstehen. Die mussten aber auch fort, um jüngeren Bäumen daneben eine Chance zu geben. Der Tannenwald ist echt dicht, war sinnvoll das zu tun. Übrigens die ersten Bäume, die ich in meinem Leben fällte - sieht man mal von jungen Bäumen bis drei, vier, fünf Meter Höhe ab, die nicht so wirklich zählen.

Liebe Grüße,

Bert

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morgen Stern
Neues Mitglied

Deutschland
9 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2019 :  11:16:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

ich habe mich unterdessen entschieden, auf irgendwelche Winkel zwischen Säulen und Erdboden zu verzichten, um's mir nicht unnötig schwer zu machen und weil mir da eh kein schlüssiges Konzept einfiel.

Da es drei typische Größen von Murmeln gibt, a) 14 bis 16 mm, b) 25 mm und c) 35 mm und ich eine Sortierung am Ende der Bahn nach Größe möchte, die ich aber bautechnisch nicht innerhalb der Dreiecke realisieren möchte, sondern irgendwo davor, benötige ich drei Außendreiecke und dann drei Bahnen für unterschiedliche Murmeldurchmesser im inneren Dreieck. Es erscheint mir sinnig, Octans als assoziativen Bezug für das dritte Außendreieck zu nehmen.

Hinsichtlich des log-Maßstabs gehe ich lieber auf mm-Abstände zu den Himmelsobjekten (wie gehabt: mal 10 Zentimeter), um zu gewährleisten, dass auch große Leute bequem unter den Zuläufen zu den Außendreiecken unterdurchgehen können. Zudem ist mir klargeworden, dass ich bei crux und dann auch Octans lieber die mittlere Entfernung des jeweiligen Sterns, der klassisch einen Dreieckspunkt abgibt, nehme als einen Durchschnittswert der mittleren Entfernungen. Für Octans habe ich jetzt erstmal die von https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_stars_in_Octans genommen.

Somit ergibt sich für die Längen der tragenden (1+3)*3=12 Säulen derzeit:

Inneres Säulendreieck:
Sonne (min bis max): 141,7 / 141,7 / 141,8 cm

Äußere Säulendreiecke:
Polarstern (min bis max): 215,8 / 216,1 / 216,4 cm
crux (Gamma, Beta, Alpha): 209,2 / 214,2 / 214,8 cm
Octans (Ny, Beta, Delta): 208,1 / 211,2 / 214,2 cm

Allerdings bin ich darauf gestoßen, dass die angegebenen Entfernungen von https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuz_des_Südens#Sterne und z. B. https://de.wikipedia.org/wiki/Becrux deutlich abweichen, im Fall von Becrux immerhin um 73 Lichtjahre, gut 20 %. Das wirft für mich die Frage auf, welche Institution eigentlich die größte Autorität/Verlässlichkeit in Bezug auf solche Entfernungsangaben hat. Also: Wo finde ich die zitierfähigsten Entfernungsangaben? Könnt ihr mir das bitte verraten, vielleicht einen Link geben?

Vielen lieben Dank, ciao,

Bert

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