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Seite: von 9

Gamma Ray
Altmeister im Astrotreff

Österreich
5702 Beiträge

Erstellt am: 14.06.2013 :  16:02:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo!

Seit der letzten Nacht reicht es mir, was Astrophotos betrifft.

In's Detail:

Wenn ich Bilder machen möchte, liegt mein nächster Stromanschluss incl. klarem Himmel etwa 85km weit weg.
Nun, es beginnt damit,dass man mit jeder Menge Kabeln und "lichtlauter" Software zu kämpfen hat. Das Netbook macht jede Dunkeladaption von vorneherein kaputt.

So, man beginnt also mit der mobilen Vorbereitung für die Astronomische High-Tech-Intensivstation.
.
Alles prima eingenordet? OK. Hoppla, mit dem DSLR-Shutter hat's was. In zehn Minuten behoben. Ja, Himmel-Fix, wieso kennt das CdC meine Steuerung nicht?
Man grübelt, Systemsteuerung -> System... Komisch, passt eh alles.
PC neu hochgefahren: Passt.
LX200. Hat eh gepasst.

Und die Erde und somit der Anblick auf die Realität da draussen dreht sich weiter und man hatte bisher nix ausser den Blick auf das Netbook.

Gut, Objekt eingestellt, fokussiert, so gut es ging und los geht's!

Autoguiding!

Irre lustig, denn da fängt das Computerleben ja erst richtig an!
Jede Menge Parameter, bis alles passt.

Zu dem Zeitpunkt gibt es noch weniger Blick zum Himmel, dafür umso mehr Blicke zum Rechner, den man mit Krampf versucht
, auf "rotes Display" zu schalten, damit er wenigstens das Wichtigste nicht ausblendet: Den hellen Ausgangspunkt des "Goto-Objektes".

Tja, und nun kommt eine laange Nacht.. Bis 3 Uhr. Autoguiding will einfach nicht klappen. Zwei Programme sagen, dass sie mich nicht mögen. Eine lange Fahrt umsonst und sehr viel Zeit damit verbracht, stupid auf ein LCD zu gucken, das man auch bei Schlechtwetter zur Verfügung hat.

Was macht man nach so einer Frustrationsnacht zum Abschluss?
Richtig! Man reisst - bis auf die Nachführung - alle Strippen raus und photographiert mit dem Gehirn und mit dem Okular.

Was man sieht, ist grau, aber es prägt sich besser in das menschliche Gehirn ein als ein Photo, für das man viele Nächte verbraten hat,

meint Gerhard

und jeder muss ja nicht wissen, was man persönlich beim Anblick de Himmels empfunden hat.

Ich schaffe das Photographische jedenfalls nicht und scheue mich mit zunehmendem Alter vor dieser - meiner Ansicht nach unnotwendigen - Herausforderung.

Verschoben von allgemeine astronomische Themen. Stathis



Bearbeitet von: Stathis am: 14.06.2013 19:17:51 Uhr

herzogu
Meister im Astrotreff

Deutschland
533 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  16:12:33 Uhr  Profil anzeigen
Hallo "?"

Ich kann das schon nachvollziehen, manchmal bin ich auch vor lauter Laptop- und Kameragefummel so beschäftigt, das für das visuelle mal ein paar Minütchen am Rand verbleiben.
Dabei habe ich nur die "Light"-austattung ohne Guiding, nur mit Goto.
Allerdings freue ich mich auch jedesmal wie Bolle, wenn diese flüchtigen, aschgrauen Momente in groß und bunt auf dem Rechner sind und ich mit den hochgelegten Beinen alles nochmal geniessen kann.
Manchmal helfen auch alle vorher absolvierten Trockenübungen mit neuen Programmen/Ausstattung nicht, dann mache ich es wie Du, alles aus und mit den Augen geschaut.
Ich habe mir angewöhnt, immer nach dem fotografieren noch eine Zeit ohne Nachführung und Beobachtungsprogramm den Himmel abzugrasen.
Entspannt herrlich und macht so manchen Frustmoment wieder wett! ;-)

Bleib am Ball!
Gruß vom Uli


C8/Hyperstar/CGEM/QHY8L/ALccd5L-IIc, Sony A7s

Bearbeitet von: am:
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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2333 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  16:15:59 Uhr  Profil anzeigen
Moin Gerhard,

mit deiner Schilderung sprichst du mir eigentlich aus der Seele...
Genau deshalb habe ich die Astzrofotografie nie wirklich, bis auf ein paar einfache Knipser, angefangen!
Das ist mir auch alles zuviel Gerödel, zudem kommt das in unseren Regionen die wirklich "guten" Nächte sehr beschränkt sind, deshalb habe ich mich auch ausschließlich auf die visuelle Beobachtung konzentriert!
Dein Bericht bestätigt mich nocheinmal in meiner Entscheidung...

Andreas

Bearbeitet von: am:
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astromaster
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3006 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  16:16:05 Uhr  Profil anzeigen  Besuche astromaster's Homepage
Hallo Gerhard,

Du bist mit Deiner "Erfahrung" nicht allein....

Ich muss immer schmunzeln, wenn mir Leute erzählen, sie arbeiten "Remote", da wäre ich bei funktionierenden Remote-Systemen gerne mal dabei! Wenn ich hier bei mir in jeder Nacht einen anderen Fehler habe und heftig suchen muss, bis der Krämpel wieder läuft, trotz bester USB-Leitungen und Industrie-Hubs usw. usw., am Ende ist es ein bei klarem Himmel nicht behebbarer Softwarefehler. Bei schlechtem Wetter tritt das blöde Ding natürlich nicht auf....

...mein René

Gruß und cs...

Bearbeitet von: am:
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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3020 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  16:25:33 Uhr  Profil anzeigen
Die Verwendung von CCDs und Computern im Feld habe ich vor laengerer Zeit aufgegeben. Ich denke, dafuer ist die eigene Sternwarte besser geeignet.

Ohne Notwendigkeit eines Computers entfallen viele Probleme. Die DSLR mit Belichtungszeitensteuerung ("Remote Timer" - wie das Ding auch immer im Deutschen heisst), dazu ein autonomer Autoguider (bei mir der Lacerta MGEN), und es laeuft. Oder (bei kuerzeren Brennweiten) einfach laufenlassen (meine EQ6 schafft bei 1m 3-4min) und gut ists.

Als ich noch CCDs hatte, konnte ich deren Einsatz an der Hand abzaehlen. Bis die ganzen Kabel sassen und ich das erste Bild auf dem Computer hatte, war die Nacht wieder zugewoelkt. Was nicht ausschliesst, dass ich mal wieder mit CCD anfange, aber dann in der eigenen Sternwarte stationaer. Die CCD hat auch nicht die Haptik einer DSLR, wo man Knoepfe fuer alles hat und durchgucken kann. Das ist ein nicht zu unterschaetzender Vorteil.


Best wishes,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

Bearbeitet von: am:
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Stefan_Privat
<<gesperrter Beitragslöscher>>


1579 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  17:24:53 Uhr  Profil anzeigen  Sende Stefan_Privat eine ICQ Message
Hallo,
also, früher gings mir auch so.
Inzwischen steuere ich 2 Sternwarten von drinnen, es gibt keine Probleme. Hmm.
Irgendwie habe ich Programme, die funktionieren. Gut, alles ist fest installiert, da wird nie was ab oder umgebaut.

Bearbeitet von: Stefan_Privat am: 14.06.2013 17:25:08 Uhr
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Gamma Ray
Altmeister im Astrotreff

Österreich
5702 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  17:35:12 Uhr  Profil anzeigen
Zum dritten Anlauf.

(ich werde derzeit ständig mit einer "time-out"-Meldung rausgeschmissen.)



Zitat:
Ich muss immer schmunzeln, wenn mir Leute erzählen, sie arbeiten "Remote", da wäre ich bei funktionierenden Remote-Systemen gerne mal dabei
Tja,Rene, eine solche "Remote-Sternwarte" ist etwas für Reiche und hat mit "Hobby" in unserem Sinn nix mehr zu tun.

viele Grüsse

Gerhard

(für wen sind dann die "Remote - Bilder " eigentlich bestimmt? Für einen Astroabend, um zu zeigen, wie klein doch die anderen sind? ;-) )

Bearbeitet von: Gamma Ray am: 14.06.2013 17:41:07 Uhr
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Gamma Ray
Altmeister im Astrotreff

Österreich
5702 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  17:45:38 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Meinst Du mich, Gerhard?

Womit, Stefan? ?
Nein, ich meine die Leute , die eine Menge Geld ausgeben , um in Chile ein Teleskop fernsteuern zu dürfen. (Mit voller Hose usw. ;-) )

LG
Gerhard

Bearbeitet von: am:
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AH
Meister im Astrotreff

Deutschland
855 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  17:49:16 Uhr  Profil anzeigen  Besuche AH's Homepage
Hi Gerhard,

das gleiche Gefühl mit dem Frust habe ich vor Jahren auch gehabt.
Ich habe ca. 2,5 Jahre "geforscht", bis bei mir das Guiden mit der G11 passte. Aber da kommt es allerdings auch viel auf den Menschen an, der das Hobby betreibt. Ich bin eher einer, der sich dann mit dem Problem festbeißt, eben bis es dann klappt. Das war bei dem Guiding oder auch beim 21 Zoll Selbstschliff. Beobachten sieht bei mir so aus, das ich dem Teleskop in der Rolldachhütte eine Beobachtungsliste vorgeben kann, die es dann abarbeitet. Aber nur wenn ich das auch wirklich will. Wenn das so ist kommt der 21 Zoll Dobson nebenan raus und es geht "Back-to-the-roots" in der Astronomie weiter.Nur ab und an schaue ich auf den abgedunkelten LCD-Schirm nach dem rechten.

Jeder der sagt, er hat eine hoch technisierte Sternwarte ohne Fehler, dem glaube ich schon garnicht. Ich habe es selber alles durchlebt. Darum reichen mir meine 5,5 - 5,8 mag vor der Haustüre auch aus. Ich möchte nicht erst immer in andere Länder reisen, um evtl. einen Reset machen zu müssen.

Wenn du kannst, versuche es doch mal öfters vom heimischen Garten aus. Das beruhigt das Gemüht enorm .

Viele Grüße, CS und wenig Technikprobleme...

André

21" Selbstschliff
12" Newton mit Alccd 6c und Starlight AO als "Fotokanone"
5" Selbstschliff
www.sternwarte-loehne.de

Google+ :
https://plus.google.com/103086745838395146455

Mitglied im FAGO
http://www.elverdissen.de/forum/index.php

Bearbeitet von: am:
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caspar
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1516 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  17:54:26 Uhr  Profil anzeigen
This is the fucking way to a big picture

Viele Grüße aus dem Schwabenländle, Caspar
Eigene Bilder:http://www.astrobin.com/users/Caspar/

Bearbeitet von: am:
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Astrohardy
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
7314 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  18:04:48 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Astrohardy's Homepage
Ich kenne das Gegenmodell -
Beispiel 1: Erlebt in Handeloh.

5 Leute rennen auf eine große Vereinsmonti zu, drei hängen ihre eigenen Optiken an die Monti, einer hängt sein EOS an einen vereinseigenen Apo, der letzte an den vereinseigenen Newton Astrografen. Irgendwer kabelt sich an die Monti und sorgt für Autoguiding für alle (wenn wir darauf keine Lust haben - die Monti ist genau genug). Viel operative Hektik, die nicht enden mag. Und dann rattern die Kameras vor sich hin, und alles läuft. Ab jetzt muss nur mal so alle Viertelstunde abchecken, ob es noch geht. Jetzt ist der Augenblick gekommen, wo der Beobachter eher stört. Also guckt man, was draußen so läuft.

Vor der Tür rattern die zwei Privatmontierungen auch bereits vor sich hin. Und dann ist sie da, die Schlange vor dem Dobson eines Vereinsmitglieds, an dem sich eine Schlange bildet. So solls sein. Wir werden das übrigens durch die Anschaffung eines großen Vereins-Dobsons übrigens zum Normalfall machen. Rüdiger schleift schon (und flucht manchmal leise vor sich hin).

Beispiel 2: Seit mein Netbook bei totalen Sofis meine Kamera steuert, habe ich während der Totalität viiiiiel mehr Zeit, mir mit kleinen Teleskopen oder Feldstechern die Einzelheiten der Korona anzugucken. Und ich verstehe langsam, wieso dieser Anblick manche Leute zu Tränen rührt. Dennoch reichte die Fotoausbeute 2008 für anregende Bildverarbeitungsexperimente, jeden Abend, ca. eine Woche lang. Das Ergebnis war dann ein APOD.

Ich finde, rechnergesteuerte Astrofotorafie erlaubt es einem im Idealfall, beide Welten zu vereinen - jedenfalls ist das mein Ziel dabei. Natürlich ist das nicht immer so - auch bei uns führt mitunter Murphy Regie, und dann bleibt der Zauber aus. Aber dann muss man eben noch was verbessern an der Fotografie. Man sollte auf Dauer nicht Sklave seiner Maschine sein, gelle ?

Hartwig



Bearbeitet von: am:
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Gamma Ray
Altmeister im Astrotreff

Österreich
5702 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  18:07:05 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Andre!
Zitat:
Aber da kommt es allerdings auch viel auf den Menschen an, der das Hobby betreibt. Ich bin eher einer, der sich dann mit dem Problem festbeißt, eben bis es dann klappt.
Ich beisse mich sogar sehr oft in Dinge fest, die mich interessieren. Nur, wenn nichts mehr geht, schaue ich mich nach alten Hobbies um. Oder, ich macher es wie mit 16 Jahren: Astronomie mit dem Okular.

Zitat:
Beispiel 2: Seit mein Netbook bei totalen Sofis meine Kamera steuert, habe ich während der Totalität viiiiiel mehr Zeit, mir mit kleinen Teleskopen oder Feldstechern die Einzelheiten der Korona anzugucken. Und ich verstehe langsam, wieso dieser Anblick manche Leute zu Tränen rührt.
Das ist es ja. Der Schlüsselpunkt: Ich will absolut niemanden zu Tränen rühren. Niemanden! Höchstens mich selbst. ;-)

Bearbeitet von: Gamma Ray am: 14.06.2013 18:24:17 Uhr
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Roland_DT
Meister im Astrotreff


293 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  18:21:00 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Gerhard,

genau aus diesen Frust hat sich ein findiger Bastler eine Stand-Allone Astrokamera gebaut.

http://www.maksunaut.bplaced.net/ccd285.htm

Weiterhin finden sich auf seiner Seite ein selbstgebauter Auto-Guider und eine Goto-Steuerung.

(==>)René

Remote Betrieb ist nur eine Frage des richtigen Werkzeugs. Mit einem Unixoiden Steuerrechner am Remote-Standort ist dies gar kein Problem. Mit einem Windows-Rechner kann es schnell zum Alptraum werden. Fehlerbehebung klappt im Remote-Betrieb bei einem Unixoiden System selbst über eine langsame Modemleitung hervorragend, weil man eine SSH Konsole zur Verfügung hat. Einen Windows-Rechner per VNC zu administrieren macht hingegen nicht mal bei einer DSL Verbindung Freude, da sie zu langsam ist und eine SSH Konsole steht dort leider nicht zur Verfügung.

(==>)Gerhard

Eine Remote-Sternwarte ist nicht unbedingt nur etwas für Reiche. Ein Freund betreibt eine Radiosternwarte auf seinem preiswert gepachteten Gartengrundstück. Allerdings war der Anschluss an das Stromnetz und einen DSL Anschluss zu bekommen ein bürokratischer Alptraum.

Viele Grüße,
Roland

Bearbeitet von: am:
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Gamma Ray
Altmeister im Astrotreff

Österreich
5702 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  18:31:57 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Eine Remote-Sternwarte ist nicht unbedingt nur etwas für Reiche.
aber eine Art Sport für dergleichen. Und wozu dienen denn die Ergebnisse? Der Wissenschaft oder zum Angeben?
Ich meine, ich fände so etwas als unsportlich, auch, wenn ich
das Geld hätte.
lg

Bearbeitet von: am:
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Dobsenschubser
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1151 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  19:05:33 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Dobsenschubser's Homepage
Hallo Gerhard,

ich bin jetzt mal unsportlich ;-)
Ich fahre raus, baue den Dobson in 10 Minuten auf. Leg die Sternkarte zurecht und fange mit dem Beobachten an...bis 3.00Uhr und packe zufrieden alles wieder ein.
Zuhause erfreue ich mich dann an den gemachten Zeichnungen und lasse das Erlebniss nochmal Revue passieren.

Aber ich weiß, was du meinst. Die Materialschlacht beim Fotografieren ist schon enorm, man könnte auch sagen, dass das Overkill ist wenn man keine feste Sternwarte hat.
Fotografie mache ich nur noch mit kleiner Monti und dem 80-200 an der Kamera. Nie mehr als vier Minuten über einen Timer.
Da heißt es nur immer nach zwei Serien mal den Focus zu checken. Da sind dann immer ein paar brauchbare Bilder bei.

Gruß Dirk

12" f/5 Dobson, Lunt LS60THa, FH 127/1200, ED 90/900, 35mm Panzeroku, 30mm Wild, 20mm Nagler T2, 13mm LVW, 10 mm Pentax, 5,2 mm Pentax, 3mm LE, i.Nova PLB-Mx, cooled ASI224
Ferngläser 10*50, 20*60

Besucher immer Willkommen auf
http://astro.lichterzaehler.de


Der Erfinder der Autokorrektur ist gestorben.
Restaurant in Peace

Bearbeitet von: am:
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Roland_DT
Meister im Astrotreff


293 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2013 :  19:16:23 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Gerhard,

er ist beruflich Ingenieur für HF-Technik und nutzt die Anlage zur Praxiserprobung neuer HF-Komponenten, bevor er sie bei Kunden zum Einsatz bringt. Also weitestgehend zum Zwecke der beruflichen Weiterbildung.

Es ist heutzutage sehr unwahrscheinlich, dass ein Amateur noch neue Wissenschaftliche Entdeckungen macht, da Großforschungseinrichtungen viel besser ausgestattete Instrumente haben. Daher kann man fragen, macht Hobbyastronomie, egal ob visuell oder per Kamera überhaupt einen Sinn?

Dennoch gibt es zum Beispiel viele Leute, die mit viel Mühe selber Spiegel schleifen, obwohl fertige billiger währen, wenn man den zeitlichen Aufwand betrachtet. Aber sie finden es faszinierend, etwas neues wie Spiegelschleifen zu lernen.

Ich als Elektrontechnik Ingenieur hätte durchaus meinen Spaß daran ein Remote Teleskop zu bauen. Die dabei zu machenden Erfahrungen würden mir später auch auf der Arbeit nutzen.

Viele Grüße,
Roland

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