Beiträge von Gast00315 im Thema „ausrichtung mit polhöhenwiege an gabel???“

    Toni,


    > Nach Schritt 2 Deiner Anleitung brauchst Du doch nur noch den Polsucher einzustellen


    nach schritt 2 meiner anleitung braucht man keinen polsucher mehr, das fernrohr selbst ist sozusagen der polsucher.


    ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein angeschraubter polsucher seine justage nach einem ab- und wiederaufbau beibehaelt.


    es ist natuerlich auch eine frage der erforderlichen praezision. fuer eine grobe aufstellung reichts wahrscheinlich allemal. und fuer echte langzeitbelichtungen ist sowieso einscheinern angesagt.


    gruesse
    stefan

    Christian,


    polsucher ist keine gute idee, weil es praktisch nicht gelingt, diesen zu justieren.


    vielleicht hilft das weiter:


    1. deklination lt. teilkreis auf 90° stellen, so dass das teleskop auf den polarstern zeigen muesste.


    2. jetzt mit blick durch das fernrohr die rektaszensionsachse un grosse betraege drehen. dabei darf sich das gesichtsfeld im okular nur drehen, NICHT verschieben.


    wenn es sich verschiebt, dann die deklination so lange korrigieren, bis sich das gesichtsfeld beim schwenken um die RA-achse nur noch dreht.


    dann kannst du sicher sein, dass die optische achse des teleskops identisch mit der stundenachse ist.


    3. mit azimuth- und polhoehenjustage die montierung so ausrichten, dass der himmelspol in der mitte des gesichtsfeldes steht. fuer eine ungefaehre ausrichtung reicht der polarstern, fuer langzeitaufnahmen muesstest du anhand einer pol-sternkarte den wahren himmelspol anpeilen.


    vorsicht: das klappt natuerlich nur mit einem zenithprisma oder -spiegel. dieses teil sollte ordentlich justiert sein. kannst du am tage ausprobieren: du visierst ein objekt ohne zenithprisma an, merkst dir den auschnitt und benutzt dann das zenithprisma - bei gleichem okular, versteht sich. der sichtbare ausschnitt muss bei guter justage identisch sein.


    hope that helps.


    gruss
    stefan