Beiträge von K-H_49 im Thema „Mars im Jahr 35 und Anfang 36“

    Hallo Manfred,
    danke für dein ausführliches Feedback und für das Interesse an meinen Beobachtungen.
    Deine interessanten Bilder von der Annäherung des Mars an die Plejaden und die Ergänzungen anderer Sternfreunde habe ich auch verfolgt. Auch visuell am Sternhimmel waren die Anblicke sehr schön.
    Meine Beobachtungen des Mars habe ich nun beendet, werde aber einige Bilder noch vergleichen und auswerten. Dann geht es 2022 weiter ...

    Hallo Marsbeobachter,


    am 02.03.2021 habe ich Mars bei einem scheinbaren Durchmesser von 6.3" nun letztmalig beobachtet. Bei nur 4 % Verwendungsrate sieht man trotzdem noch einige Details. Meine IR-Aufnahme konnte ich nicht verwenden, obwohl der Kontrast gut war, es fehlte merklich an Bildschärfe.


    RGB:


    nm610-RGB:


    aus WINJupos und beschriftet:


    Ich hoffe, bis zur nächsten Opposition eine bessere Übersichtskarte mit einheitlicher Beschriftung zu haben.

    Da am 14. Februar die Luft sehr unregelmäßig und unrihig war, kann ich hier nun Bilder vom 19. Februar zeigen, die detailreicher sind:


    RGB:


    IR-RGB:


    Beim RGB ist die Aufhellung im Norden deutlich zu sehen. Gut zu erkennen sind auch Systis Major und Hellas Planitia.


    Mars erscheint nur wenig größer als 6" und die Beobachtungsperiode geht zu Ende. Am 02. März habe ich Mars letzmalig beobachtet, wenn die Bilder gtu sind, stelle ich sie demnächst hier vor. Erst Mitte Mai 2022 wird Mars wieder größer 6".

    Hallo Marsbeobachter,


    mit 7.1" war bereits am 14. Februar 2021 der rote Planet recht klein. Hier mein RGB-Bild von diesem Tag:



    Weitere Bilder und ein beschriftetes Bild aus WinJUPOS sind in meiner Homepage.


    Es waren ca. -8 °C. Anfangs hat wohl mein Atem gestört, habe mich dann auf die andere Seite des Teleskopes gestellt - war besser mit der Luftunruhe.


    Auf dem Bild ist eine schwache Aufhellung im Norden zu sehen. Mars befindet sich inzwischen im Jahr 36, Die Sonne stand 1.5! über dem Äquator. Von der Erde aus blicken wir noch auf die Südhalbkugel, Deklination der Erde -15.5°. Die Phase bei Phasenwinkel 38.8° ist gut zu sehen, die andere Seite ist aufgehellt, auch zum Teil von der Marsatmosphäre. Hellas Planitia ist gut zu sehen.

    Hallo Marsbeobachter,


    in den letzten Wochen war kaum ein Durchkommen zum Mars, aber am 31. Januar konnte ich ihn noch einmal beobachten. Ursprünglich hatte ich das Aufstellen des C8 schon aufgegeben, dann war die Bewölkung durchnicht so dicht. Mars zeigte sich mit einem scheinbaren Durchmesser von 7.9".


    Hier ein Bild mit Filter 610nm:

    Auffällig war für mich der dunkle Fleck, der offensichtlich Solis Planum ist. Die Nordpolgegend erschien etwas aufgehellt.


    Hier noch ein Bild 610nm-RGB:



    Zum Vergleich ein beschriftetes Bild aus WinJupos:



    Dies wird wohl die letzte Beobachtung im Marsjahr 35 gewesen sein. Weitere Daten der Beobachtungen in meiner Homepage.

    Das Wetter ist einfach nervig. Trotzdem war mir am 25. Junuar eine kurze Beobachtung möglich. Mars hat nur noch einen scheinbaren Durchmesser von 8.3", aber immer noch einen großen Phasenwinkel von 39.6°. Während die Deklination der Erde noch -19.3° beträgt, nähert sich die Sonne dem Marsäquator, sie hat noch eine Deklination von -2.7°. Beim Überschreiten des Äquators am 7. Februar beginnt das Marsjahr 36.


    Die südliche Hälfte des roten Planeten scheint noch durch Staub eingetrübt zu sein.


    Hier mein IR-610nm-RGB-Bild:



    und Vergleichsbilder (Farbbild aus WinJUPOS):




    Heute (28.01.2021) habe ich bei dem Vergleichsbild aus Winjupos meine Beschriftung hinzugefügt. Beim Vergleich mit meinen Aufnahmen vom 04.10.2020 und 09.09.2020 (ähnliche Zentralmeridiane) habe ich festgestellt, dass das Gebiet zwischen Terra Cimmeria und Terra Sirenum unterschiedliche Albedo hat. Am 25.01.2021 und am 04.10.2020 erscheint es heller als am 09.09.2020. Auffällig sind die südlichen Regionen recht dunkel, eventuell eine Auswirkung des Staubes des letzten Staubsturmes.

    Hallo,
    meine letzte Beobachtung vom 17. Januar 2021 kann ich mit meiner Beobachtung vom 8. November 2020 vergleichen, weil die Zentralmeridiane nur um 3° abweichen. Am 8. November war noch kein Staubsturm aktiv. Inzwischen ist Mars merklich kleiner und das Seeing ungünstiger gewesen. Trotzdem kann man Staubsturmaktivitäten bei Hellas Planitia und nahe Systis Major als Möglichkeit für die schlechtere Abbildung nicht ausschließen.


    Beide Bilder habe ich mit meinem C8 und der ASI 290mm aufgenommen:


    Hallo Torsten,
    danke für deine Links.
    Staub in der Atmossphäre ist sicherlich noch vorhanden, leider ist Mars inzwischen schon sehr klein geworden. Hoffentlich gibt es bald bessseres Beobachtungswetter.

    Hallo,
    kurzfristig klarte es am 17. Januar auf und konnte Mars kurz beobachten. Er zeigt sich zur Zeit in seiner größten Phase. Der scheinbare Durchmesser ist schon recht klein, unter 9", so dass nicht mehr viel zu sehen ist. Trotzdem sind Details erkennbar, hier hat mein IR-Filter einen wesentlichen Anteil. In der südlichen Region sind großflächig hellere Gebiete zu sehen, ob diese durch den vergangenen Staubsturm verstärkt sind, mag ich zunächst nicht beurteilen; es könnte aber durchaus sein. Hier mein IR-RGB-Bild und ein beschriftetes Vergleichsbild:



    Weitere Daten in meiner Homepage.

    Hallo Marsbeobachter,


    am 09. Februar 2021 beginnt das Marsjahr 36, an diesem Tag überschreitet die Sonne den Marsäquator zur nördlichen Halbkugel (dieses Ereignis entspricht in unserem Erdkalender den Frühlingsanfang). Für den Südpol des Mars beginnt dann die Polarnacht.


    Das Jahr 36 endet am 26. Dezember 2022, ca. 25 Tage vorher steht Mars wieder in Opposition und erreicht einen scheinbaren Durchmesser von 17.2". In der kommende Beobachtungsperiode 2022/2023 wird erneut der Südpol gut, aber auch der Nordpol für kurze Zeit beobachtbar sein.


    Zur Zeit erscheint Mars für Beobachter auf der Erde in seiner größten Phase (Maximum wird am 22. Januar mit 39.6° erreicht) und der Südpol wird nur noch flach von der Sonne beschienen. Beide Effekte bewirken, dass der Südpol, deren Polkappe größtenteils geschmolzen ist, immer schlechter zu beobachten ist.





    Am 10. Januar konnte ich den Mars unter guten Bedingungen beobachten. Bei einem Durchmesser von nur 9.5" waren trotzdem einige Einzelheiten zu sehen. Bereits am Monitor konnte ich Hellas Planitia als helle Fläche erkennen. Im blauen Kanal erscheint Hellas Planitia heller, eventuell durch Staub verursacht. Um die noch nicht sichtbare Nordpolkappe zeigten sich Aufhellungen als Dunst und/oder Wolken. Am Planetenrand zwischen Äquator und Hellas Planitia habe ich ebenfalls Aufhellungen festgestellt. Nicht mehr erkannt habe ich die Südpolkappe mit meinem C8.


    Hier zeige ich ein B-610nm-RGB für kontrastreichere Wolkendarstellung und ein 610nm-RGB mit den besseren Detailsdarstellungen:



    und ein beschriftetes Vergleichsbild mit WinJUPOS erstellt:


    Diese Beobachtungsperiode geht beld zu Ende. Hier stelle ich die vorläufig letzten Beobachtungen vor. Unruhige Luft und nur wenige Wolkenlücken, so sahen die vergangenen Wochen aus.


    24. November (15,7", Phasenwinkel 29.6°):


    16. Dezember (12.2", Phasenwinkel 36.4°):

    Ungünstige Bedingungen, deshalb auch nur wenige Details.


    29. Dezember (10.7", Phasenwinkel 38.4°):

    Wegen aufkommender Wolken habe ich diese Beobachtung abbrechen müssen,
    pro Filter nur eine Aufnahme. Neben RGB-Filtern und IR-Filter habe ich ein 610nm-Rotfilter verwendet.


    Neben dem Datum habe ich den scheinbaren Durchmesser und den Phasenwinkel angegeben, weitere Daten und beschriftete Vergleichsbilder (aus WinJUPOS) sind in meiner Homepage.


    Nun hoffe ich auf weitere Beobachtungsmöglichkeiten. Mars zeigt Ende Januar seine größte Phase, allerdings nur bei einen scheinbaren Durchmesser von ca. 8.5".

    Hallo Marsbeobachter,


    die gegenwärtige Beobachtungsperiode hat ihren Höhepunkt überschritten und ich möchte hier eine kleine Zusammenfassung geben.


    Bereits am 8. Juli einen scheinbaren Durchmesservon 12". Ab dem 19. Dezember wird er wieder kleiner als 12" sein. Während der größten Erdnähe am 6. Oktober erreichte Mars einen scheinbaren Durchmesser von 22.6", so nah kommt Mars in den nächsten Jahren nicht mehr. Wir müssen schon bis 2033 (22.1"), 2035 (24.6")und 2050 (25.0") warten. Mars steht am 8. Dezember 2022 wieder in Opposition und erreicht einen scheinbaren Durchmesser von 17.2".


    Für Teleskopbeobachtungen sind interessant die Phasengestalt des roten Planeten und vor allem die Jahreszeiten. Je nach Jahreszeit kann man die nördliche oder südliche Polkappe beobachten. Wie auf der Erde definiert geginnt der Marsfrühling, wenn die Sonne den Marsäquator von Süd nach Nord überschreitet. Dies war am 23. März 2019 der Fall mit dem Beginn des Mahrsjahres 35. Es endet am 6. Februar 2021, Marsjahr 36 beginnt dann am 7. Februar 2021.


    Ab dem 23. März 2019 bis zum Hebstbeginn am 8. April 2020 stand die Sonne nördlich des Äquators und war von der Erde aus nicht oder nur ungünstig zu beobachten. Während der nun endenten Beobachtungsperiode zeigte uns Mars nur die südliche Halbkugel. Das Abschmelzen der Südpolkappe war gut zu sehen. Die Staubsturmsaison war diesmal von ca. April bis ca. Dezember. Es müssen keine Staubstürme auftreten, aber kurz vor Ende war doch noch ab 17. November ein lokaler Staubsturm zu beobachten, konnte sich aber nicht mehr global entwickeln.


    Den größten Phasenwinkel erreicht Mars am 23. Januar 2021 mit 39.6°, dann wird die Planetenkugel zu 89 % beluchtet zu sehen sein.


    In den letzten Wochen herrschten wetterbedingt nur mehr oder weniger gute Beobachtungsbedingungen. Die Bildbearbeitung ist bei diesen stark wechselnden Bedingungen aufwendig und man erhällt nicht immer Marsbilder in guter Qualität und natürlichen Farben.


    Hier kann ich folgende Fotos zeigen:


    18. November 2020, Staubsturm im Bild unten rechts:


    20. November 2020:
    und vom


    23. November 2020:


    Weitere Daten und Bilder in meiner Homepage.

    Hallo Marsbeobachter,


    Nun habe ich habe eine Beobachtung vom 8.11. ausgewertet. In den vergangenen Tagen hat sich ein Staubsturm entwickelt, den ich wetterbedingt noch nicht sehen konnte.


    Hier ein IR-RGB-Bild vom 08.11.2020 um 21:41 UT (Sol 581). Der Phasenwinkel hat sich nun auf 21° vergrößert. Die Deklination der Erde beträgt -23.4°, und der Durchmesser hat sich auf 18.6" verkleinert. Der Zentralmeridian beträgt 266.2°.
    So wie das nebenstehende Bild habe ich in meiner Homepage fast immer ein beschriftetes Bild beigefügt.


    Hallo Gerd, danke für deine Unterstützung. Nun werden auch die Bilder in meinem Beitrag angezeigt. Leider konnte ich den Fehler nicht finden. Ich habe die Zeilen der Bilder nur gelöscht und ohne Änderung wieder eingestellt. Nun geht es.
    Viele Grüße
    Karl-Heinz

    Hallo,
    auf dem IR-RGB-Bild vom 02.11. ist die Große Syrte und viele weitere Details zu sehen. Auch der Krater Huygens ist als runde dunkle Fläche zu erkennen.


    02.11.2020 IR-RGB (Sol 575):




    Am Nordrand ist die Aufhellung nicht so gut wie am 30.09. zu erkennen. Am 30.09. betrug die Deklination der Erde noch -18.7°, am 02.11. bereits auf -22.9° angewachsen. Beim Vergleich der RGB-Bilder ist diese Änderung gut zu sehen, am 02.11. war das Seeing schlechter:


    30.09.2020 RGB (Sol 542):



    02.11.2020 RGB (Sol 575):



    Zu den Bildern gebe ich auch die Marstage in "Sol" an, die so in einem Marskalender definiert sind:
    https://www.buecke-info.de/ast…ta/mars/marsoppo14-20.pdf

    Hallo Marsbeobachter,


    leider waren in letzter Zeit wetterbedingt keine Beobachtungen möglich.
    So habe ich meine Beobachtung vom 19. Oktober noch einmal durchgesehen und konnte ein RGB-Bild erstellen. Von dieser Serie war das IR-Bild nicht zu gebrauchen, aber das RGB zeigt weniger Details, dafür aber gute Farben.


    RGB-Bild von 22:04 UT, Sol=561, Ls=299°, ZM=90°, Phasenwinkel=5.7°:



    Meine Beobachtung vom 9. September habe ich erst jetzt ausgewertet.
    Damals war der Mars kleiner bei einem Phasenwinkel von 28.6°. Durch die merklich seitlichere Sonneneinstrahlung sind auf diesen Bilder einige Krater (z.B. Olympus Mons) plastisch zu erkennen. Das folgende Bild ist "übergeschärft". zeigt aber die Krater deutlicher als das schönere IR-RGB-Bild in meiner Homepage.


    Überschärftes RGB-Bild vom 9. September 02:35 UT, Sol=522, Ls=274°, ZM=161°, Phasenwinekl=28.6°:



    In meiner Homepage sind u.a. Bilder aus WinJupos mit Beschriftungen von einigen Marsformationen.


    Nun wäre besseres Wetter im November zu wünschen. Mars wird schnell kleiner aber bei zunehmendem Phasenwinkel.

    Hallo,
    bei dem wechselhaften Wetter zogen die Wolken am 19./20. Oktober auf:
    Hier sind IR-RGB, RGB-Bild und ein Blaukanal-Bild:





    Das IR-RGB-Bild zeigt viele Einzelheiten, so auch Olympus Mons links oben. Auf dem RGB- und Blau-Bild sind der Dunst oder Wolken vorzugsweise links und rechts zu erkennen.


    Später reiche ist Bilder mit Beschriftungen nach.

    Hallo,
    am 12. Oktober kurz vor der Opposition gelang mir eine weitere Beobachtung. Der Phasenwinkel betrug nur 2.4°. Da Mars zur Opposition eine geozentrische Breite von -3° hat, kann der Phasenwinkel nicht 0° erreichen. Der Durchmesser betrug 22.4". Vom Mars aus gesehen hat die Erde eine Deklination von -20.3° und die Sonne von 22.7°. Wir blicken demnach auf die südliche Halbkugel und der Nordpol bleibt unsichtbar.


    Mars befindet sich bei Sol 554 und Ls betrug 294.5°.


    Mittig ist Olympus Mons auf den zwei Bildern zu erkennen. Er ist sicherlich nicht von Dunst oder Wolken umgeben, sonst müsste dies im Blaukanal durch deutlichere Aufhellungen erkennbar sein.


    Vergleichbar mit dem Anblick bei Vollmond, sind die Konturen auf dem Mars eventuell auch anders als bei einem größeren Phasenwinkel zu sehen. Bei Vollmond erscheinen sonst markante Krater sehr unauffällig.
    Diesen Effekt könnnte es beim Mars ebenso geben. In den nächsten Wochen wird der Phasenwinkel beim Mars wieder merklich zunehmen (https://www.buecke-info.de/ast…/2020/mars2020spezial.pdf.


    Hier IR-RGB-Bild von 20:37 UT und Blaukanal von 20:49 UT:

    Am 10. Oktober zeigte sich Mars kurz vor der Opposition recht detailreich. Auf dem IR-RGB-Bild ist oben recht Olympus Mons zu sehen. Da der Blaukanal keine nenneswerte Aufhellung zeigt, dürfte der Vulkan nicht von Dunst oder Wolken umgeben sein. Die Südpolkappe ist klein geworden. Weitere zahlreiche Details lassen sich nicht sicher Kratern zuordnen. Wenn man bedeckt, dass bei Vollmond sonst sehr markante Krater ebenfalls schwer zu erkennen sind, ist dies bei Mars nicht verwunderlich.


    IR-RGB- und Blaukanal-Bild 22:28 UT.


    Der scheinbare Durchmesser beträgt 22.5". Die Deklination der Erde ist -20.1°, die der Sonne -22.9°, deshalb ist von der nördlichen Region nichts weiter zu sehen. Ls beträgt 293,8° und der Zentralmeridian liegt bei 174.2°. Mars befindet sich im Jahr 35 bei Sol 553.


    Aufgenommen mit C8, ASI 290mm, Kasai 2fach Barlowlinse, von jeweils 12000 Bildern wurden 10 % verwendet und verarbeitet mit Autostakkert, Fitswork, Registax und Gimp.

    Hallo Marsbeobachter,
    heute kann ich ein aktuelles IR-RGB-Bild vom 30. September zeigen:



    Dominand ist die Große Syrte und südlich Hellas Planitia zu sehen. Die weiße Südpolkappe ist klein geworden.


    Ich habe in den letzten Wochen Mars mehrfach beobachtet. Leider komme ich mit der Aufbereitung nicht nach. Später folgen weitere Aufnahmen.


    Weitere Daten zu diesem und weiterer Bilder bitte meiner Homepage entnehmen.

    Am habe ich Mars erneut beobachtet. Hier RGB- und IR-Bilder:



    Gut zu sehen ist die weiße Südpol-Kappe. Auf der Südhalbkugel beginnt Anfang September der Sommer und die Sonne hat dann die größte Deklination von -25° erreicht.
    Weil der scheinbare Mars-Durchmesser merklich zugenommen hat, fällt eventuell das Abschmelzen der Südpolkappe nicht besonders auf.
    Nach meinen Beobachtungen hatte die Polkappe am 24. Juni noch einen Durchmesser von ca. 2100 km. Am 14. Juli waren es ca. 1600 km und am am 17. August schließlich nur noch ca. 1300 km. Ich kann bei diesen Messungen den Meßfehler nicht richtig einschätzen, aber die Kappe ist merklich kleiner geworden.


    Wegen der südlichen Deklination der Sonne ist der Nordpol nicht beleuchtet. Aber in seiner Umgebung, die beobachtbar ist, fällt eine Aufhellung auf - es könnte Dunst in der Atmoshäre sein.

    Hallo,


    ich komme mit der Bearbeitung nicht nach. Heute stelle ich meine Beobachtung vom 13. August vor:




    Neben dem RGB- und IR-.Bild hier nun eins nur mit Blaufilter:



    Auf diesem Bild sind keine Aufhellungen bezüglich Dunst oder Wolken zu erkennen.


    In meiner Homepage stehen weitere Daten und ein Bild nach WINJupos mit Namen wesentlicher Formationen.

    Hallo, inzwischen kann ich ein IR-RGB-Bild vom 01.08.2020 (Marsjahr 35 Sol 484) zeigen:



    Die Phase ist sehr deutlich zu sehen. Nun hat die Sonne auf dem Mars eine Deklination von -23.5° erreicht und lässt die Südpolkappe weiter verkleinern.


    In meiner Homepage sind weitere Daten und auch ein Vergleichtsbild von Calsky. Man sieht, dass ein Vergleichsbild nicht genau mit dem gegenwärten Zustand identisch sein kann.