Beiträge von Peter_Bresseler im Thema „M57 mit C11 Edge nun bei f/7“

    Hallo zusammen,


    (==>)Arne, mit einer ordentlichen Barlow und entsprechendem Seeing lassen sich sicher Details von M57 entlocken, ich würde aber immer einen IR-Sperrfilter vor der Kamera setzen, es sei denn, die Barlow ist apochromatisch korregiert.


    (==>)Micha, es muss kein C11 Edge sein und Deine Combi, C11 und ein Optec ist für diesen Anwendungszweck super und hatte ich auch im Einsatz. Der Optec bildet sehr gut ab, allerdings muss der Abstand zur Chip-Ebene passen, sonst sind die Sterne eher unrund. Und bei bei f/5 hast Du ein schön schnelles System.


    Mit Autostakkert stacke auch ich, aber Artefakte habe ich nicht?! Schwieriger ist es meines Erachtens, einen passend hellen Stern auf den Einzelframes zu haben und ebenso ein passendes Dark zu den Lights, dann sollte das Summenbild schön glatt werden...


    cs
    Peter



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    Moin Arne,


    also die Tiefe hast Du, IC 1296 ist unten links (sollte oben rechts stehen ;-)) erkennbar. Aufgrund Deiner Belichtungszeit ist vermutlich auch Dein S/R-Verhälnis besser und Details innerhalb M57 sind auch erkennbar. Deconvolution ist keine schlechte Wahl, werde ich auch noch einmal testen.


    Für M57 brauchst Du Brennweite und die Idee mit der Barlow ist sicher richtig! Aber M57 ist noch gut erreichbar, da musst Du nicht bis ins nächste Jahr warten...


    cs
    Peter


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    Moin Peter,


    die Atik Horizon hat ja auch relativ große Pixel mit 3,8 µm, die AST294 liegt bei 4,6 µm. Wenn Du mit dem Originalreducer aufnimmst, landest Du ja bei f/7 und da haben wir ungefähr die selbe Brennweite aber einen anderen Auflösungsmaßstab. Bei mir ist es ca. 0,5" pro Pixel, bei Dir ist es 0,4" pro Pixel. Bei durchschnittlichen Seeing kann man das Potential hier nicht wirklich ausschöpfen... Bei den Celestron Edge Geräten sind die 146,5 mm laut Hersteller genau einzuhalten, dass darf man nicht vergessen. Ich lag wegen eines fehlenden Verlängerung 10 mm daneben, dafür ist die Abbildung auf der Achse bei mir doch recht ordentlich...


    cs
    Peter


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    Hallo Christian, Hallo Peter,


    Danke für Eure Rückmeldungen. Bei knapp 2 m Brennweite und 11" Öffnung ist der Dreh und Angelpunkt ist das seeing, wie Ihr wisst. Bei meinen kurzen Belichtungszeiten von 1 s pro Einzelbildchen kann man einzelne, schlechtere Bilder aus einer Sequenz herausnehmen und nur die besseren Stacken, was ich auch tat, aber nicht wirklich half. Eine Sequenz bestand aus 300 Einzelaufnahmen. Eigentlich nehme ich immer nahezu 100%, denn Belichtungszeit kann ja nicht schaden, aber auch bei 5 % der besten Bilder hätten das gestackte Ergebnis vermutlich nicht besser gemacht, die Luft war zu unruhig.


    Ein objektiver Indikator für Schärfe ist eine dreier Sternformation, siehe Markierung, die bei guten Seeingbedingungen getrennt abgebildet werden, Auflösung vorausgesetzt. Bei 2 m (f/7) und wie hier bei 5 Minuten Gesamtbelichtungszeit lassen schon einige Detail mehr erkennen als mit kürzeren Brennweiten, aber es sollte die Pixelgröße zu Brennweite halbwegs passen.




    Als Kamera kommt eine ASI294MC zum Einsatz und der Reducer war ein Astro Physics CCDT67. Der optimale Arbeitsabstand beträgt 85 mm, es fehlte mir allerdings eine passende 10 mm Verlängerung.


    Clear Skies
    Peter


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    Moin,


    in der letzten Woche hatte ich noch einmal M57 in Visier genommen, zum üben mit der neuen Kamera und meiner Ausrüstung. Diesmal in Verbindung mit einem Astro-Physics Redcuer die Brennweite auf ca. 2000 mm reduziert. Zufrieden ist man ja nie wirklich, aber der Reducer scheint am C11 Edge gut zu funktionieren.
    TS hatte dazu übrigens nicht geraten, es klappte letztendlich doch recht ordentlich...


    Das seeing war leider wieder eher mittelprächtig und trotzdem versuchte ich Details darzustellen bzw. herauszuarbeiten. Die Farbkalibierung ist unverändert, der Zentalstern ist bläulich und die anderen Sterne innerhalb M57 zeigen leicht unterschiedliche Sternfarben.



    cs
    Peter


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