Beiträge von Timm im Thema „Etwas andere Big Five in Südafrika... etwas lang!“

    Hallo Walter,


    der Sommer am Südhimmel geht nicht so gut, da nur die Hälfte der Nächte klar sind.
    Tagsüber sind es 40 Grad, mindestens!
    Zu unserem Sommer aber ist dort Trockenzeit und Winter.
    Tagsüber 20 Grad, nachts schon mal Frost!
    Aber dafür jede Nacht klar! [:p] Fast jede...


    Beste Spechtelzeit also von März, oder besser von April bis Oktober!
    Wenn es mal bewölkt ist, bist du dankbar, dass du nicht schon wieder spechteln musst... [:D]


    cs
    Timm

    Hi, hi, lieber Ben,


    ich dachte, du schaust in diesen Fred nicht nochmal rein. [:D]


    Also, wenn du echt mal mit möchtest, bis du herzlich eingeladen!


    Den Tarantel hatte ich mir auch mal intensiv reingezogen:
    Niedirg vergrößert, hoch vergrößert, höchst vergrößert, dazu mit UHC, mit OIII und mit ohne Filter. Bestens mit dm 4,7mm Ethos bei 425fach!
    Drum herum unglaublich viele helle Objekte in der LMC, dass man viele Nächte braucht, um alles richtig zu sehen.


    cs
    Timm

    Hallo Patrice,


    danke für deine nette Antwort!
    Schade, dass du diesmal nicht mitkommen konntest, denn es hätte dir sehr gefallen!
    Wir waren eine kleine aber feine Truppe, in die du gut gepasst hättest!
    Nächstes Jahr im April bist du ja wieder dabei.


    Den Ben würde ich schon mitnehmen, da wir ja bald den dritten großen Dobson dort stehen haben. Da kann er, so lange er immer möchte, den Tarantelnebel ansehen [8D]


    cs
    Timm

    Hallo Robin,


    ja, dieses Jahr war ich dreimal dort.
    Seit ich meinen 20"-lowrider dort stationiert habe, macht das auch Sinn.
    Als nicht mehr im Berufsleben stehender Mensch hat man ja die Zeit dafür und die Kosten für so einen Astrourlaub sind überschaubar.


    Im nächsten Jahr sind auch wieder drei Besuche geplant. Man gönnt sich ja sonst nix [8D]
    Noch habe ich jedesmal richtig Lust, den tollen Südhimmel zu beobachten.
    In meinem Alter kann aber immer mal was passieren, was das Reisen zu beschwerlich macht. Also muss ich mich dranhalten!


    cs
    Timm

    Hallo Heiko,


    bestimmt ergibt sich mal eine Gelegenheit... aber ich warne dich!
    Wenn du einmal den Südhimmel in all seiner Pracht gesehen hast, besteht echte Suchtgefahr!
    Mir jedenfalls ging es so. Nach nur einmal mit 16 Zoll in Namibia war es um mich geschehen.
    Das war 2006 und jetzt, 10 Jahre später, war ich nun zum 16. Mal im südlichen Afrika.
    Es wird so weitergehen, bis meine Augen nichts mehr sehen können!


    cs
    Timm

    Ja, Ben,


    den NGC6231 meine ich!
    Ich sitze seit Tagen im Hotel in Pilsen und habe keine Sternkarte zue Hand.


    NGC6231 sieht im 20-Zöller richtig gut aus, denn die Sterne sind sehr hell, fast gleißend.
    Das finden Mädchen echt toll... wie Diamanten.


    Die Magellanschen Wolken zähle ich aber zu den Galaxien.
    Sie sind ein Sonderkapitel, die einen eigenen Bericht verdienen.
    Über 500 Objekte, von denen manche richtig hell sind.
    Habe ich vor Jahren mal mit Martin Birkmeiers 24-Zöller in Namibia gemacht.
    Das war echt genial, wie damals der Dietmar und ich uns durch die LMC geackert haben.


    Cs
    Timm

    Hallo Ben,


    vielen Dank für das feedback... wenn man schon öfter den Südhimmel abgegrast hat,
    kann man so eine Liste leicht zusammen bekommen.
    Die von dir genannten offenen Haufen habe ich natürlich schon gesehen, machen mir aber nicht so viel Spass!
    Offene Haufen im 20-Zöller sehen oft zu zerrissen aus oder gehen im Hintergrund unter.
    Man kann erkennt oft nicht mehr den Haufencharakter.
    Man sollte schon hin und wieder welche anschauen. Einer fällt mir noch ein, den ich letztens mehrfach Leuten gezeigt habe.
    Er steht am Knick der Skorpionschwanzes, ich kenne die NGC-Nummer nicht auswendig.
    Das ist ein kleiner, sehr heller Haufen aus vielen blauweißen Sternchen.
    Frauen lieben ihn, weil er wie ein Haufen von Diamanten erscheint.


    cs
    Timm


    Nachtrag: M83 stand zu nah an der Sonne!

    Hallo Walter,


    melde dich rechtzeitig, es ist schon recht voll!


    Hallo Dieter,


    im Februar ist es schön warm, aber auch öfters bewölkt.
    Die Südafrikaner brauchen auch mal Regen!
    Ich würde erst ab März hin wollen, da ist es nur wenige Tage wolkig.
    Dieses Jahr waren wir zum Aprilneumond von Ende März bis in den April hinein.
    Da hatten wir vier bewölkte Tage, die wir aber für eine geniale Safari ausnützten.
    Die restlichen 10 Nächte waren sehr gut.
    cs
    Timm

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: stardust3</i>
    <br />Hi Timm nochmal,


    wieder Dank.
    Nette Grübelkiste das mit "Sommersternbilder" :-)!


    Sieht so aus, daß Du schon eine Weile keine Schwierigkeiten hast, Mitreisende zu finden.
    Noch ein/zwei Jahre und dann versuche ich es auch mal. Wenn ich das Geld nicht doch lieber in einen
    14er oder 16er Dobs stecke...



    Gruß,
    Walter
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Hallo Walter,


    für den Preis für die Astroreise zum Hottie bekommst leider keinen 16-Zöller!
    Dieses Jahr waren das die Kosten:
    14 Tage incl. Essen je etwa 35 €, zusammen 480 €
    Direkter Flug mit Lufthansa nach Johannesburg etwa 650 €
    Transfer bei 4 Leuten pro Kopf 65 €
    Gesamtkosten etwa 1200 €


    cs
    Timm

    Hallo Freunde,


    hier mein Bericht zu den südafrikanischen Big Five.


    Es war mal wieder ein sehr gelungener Astrourlaub bei Hottie Oberholzer in Vryburg/Südafrika.
    Hier mal ein link, von dem ich nicht weiß, ob er gestattet ist.

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    Diesmal waren wir dort zum Oktoberneumomd, ganz am Anfang des Monats.
    Wir waren zu dritt, der Peter, der Raffael und ich.
    Das Wetter war astromäßig perfekt: 11 Nächte mit sehr guten Bedingungen. staubtrockene Luft,
    SQM immer über 21,70 bis hin zu 22,0, gutes seeing, das man besonders mit dem 16" Dobson ausnützen konnte,
    Temperaturen zwischen 15 und einmal 3 Grad, und windstill.
    Bis auf eine Nacht mit leichtem Südwind, der dem Dobson nichts, den Augen aber viel ausmachte!
    Denn der Wind war saukalt, trieb uns die Tränen in die Augen und kühlte uns stark ab.


    Ab Mitternacht verschwand die Milchstraße unter dem Horizont und langsam kamen die Sommersternbilder hoch.
    Der Orion, der große Hund und früh gegen 5 Uhr die Milchstraße um Eta Carinae.


    Man hatte also den interessantesten Teil des Himmels zur Verfügung, verteilt auf mehrere Sitzungen!
    Die meisten Objekte habe ich eingestellt, alles mit Hirn-GOTO...
    Jetzt zum Bericht der Nacht der Big Five!
    In Afrika kennt man normalerweise die Big Five als Löwe, Leopard, Nashorn, Büffel und Elefant.
    Wir hatten in diesem Sinne die hellsten oder spektakulärsten fünf Objekte der planetarischen Nebel,
    Gasnebel, Kugelhaufen, offenen Haufen und Galaxien ausgesucht.


    Der Reihe nach:
    Man startet mit Omega Centauri, bevor er sich vom Acker macht und am Horizont verschwindet.
    Das ist der größte und sternreichste Kugelhaufen, der im 13er Ethos fast bildfüllend erscheint.
    Hunderte heller Sterne, umgeben von Unmengen schwächerer Sterne, die vor tausenden schwacher Sternchen stehen.
    Das ist immer wieder ein Gänsehaut erzeugender Anblick!
    Weiter geht es zu M22, der freiäugig sichtbar ist.
    Ebenfalls ein Kracher, der deutlich schöner aussieht als unser Nordhimmel-Prachthaufen M13.
    Kein Wunder, denn M22 steht hier im Zenith!


    Der echte Knaller aber ist der schönste aller Kugelhaufen: 47 Tucanae.
    Sehr dichtes Zentrum, aber nicht dicht genug, um ihn nicht mit 20" und im 13er Ethos leicht zu trennen.
    Für mich ist das ein Musterbeispiel für genussvolle visuelle Beobachtung!


    Der helle NGC6397 im Sternbild Ara gehört auch zu den hellen, großen Kugelhaufen, der mit bloßem Auge zu sehen ist.
    Er ist, ähnlich wie M4, recht locker aufgebaut, mit vielen hellen Sternen.
    Nach M4 ist er der zweitnächste Kugelhaufen, etwa 7000 LJ entfernt.


    Der Pavo-Kugelhaufen NGC6752 folgt. Er ist sehr groß und nur leicht verdichtet mit vielen hellen Sternen.
    Ganz dicht dabei steht ein heller Vordergrundstern, ähnlich wie bei M15, nur viel näher.


    Ein kleiner Schwenk und schon ist man bei der großen Pavo-Galaxie NGC6744, die Andeutungen von Spiralarmen zeigt.
    Sie scheinen sich im Uhrzeigersinn um die Galaxie zu winden.
    Ein Grad daneben, aber nicht zu den Big Five zu rechnen, eine schöne Dreiergruppe NGC6769 bis 6771.
    Sie ist bekannt unter dem Namen Teufelsmaske und dem sehr schönen Foto vom HST.
    Da diese Gruppe etwa 160 Mio Lichtjahre von uns entfernt ist, muss man schon etwas Öffnung haben,
    um die Form der Teufelsmaske in den drei 12mag Galaxien zu erkennen.


    Die zweite schöne Galaxie ist NGC5128, auch Centaurus A genannt.
    Diese helle und unter besten Bedingungen freiäugig zu erahnende Galaxie ist durch ein markantes Dunkelband zerschnitten.
    In diesem Band erkennt man viele feine Strukturen.


    Der Hammer aber ist die Silverdollar genannte Sculptor-Galaxie NGC 253.
    Eine stark strukturierte Galaxie, die sogar mit UHC-Filter viele Details zeigt.
    Bildfüllend im 13er Ethos und atemberaubend schön!


    Nicht weit entfernt noch eine Supergalaxie: NGC 55.
    Diese sehr langgestreckte Galaxie ist sogar noch länger als NGC253!
    Man erkennt viele Strukturen und eine unterschiedliche Helligkeitsverteilung.
    Die eine Hälfte erscheint deutlich heller als die andere.


    Die fünfte Galaxie ist sehr interessant. Das ist die NGC247 mit einer Kette lichtschwacher Galaxien.
    Sie sind unter dem Namen Burbridge's Chain bekannt.
    Im 20-Zöller sieht man zenithnah drei der vier Galaxien sofort und muss sich bei der vierten aber die Augen verbiegen.
    Aber es geht... auch wenn Peter sie nicht erwischen konnte!


    Eine Galaxie darf aber nicht fehlen:
    im Fornax-Galaxienhaufen stehen viele detailreiche Galaxien, aber der Hammer ist die Balkenspirale NGC1365!
    Für mich am eindrucksvollsten bei 250fach, wo der Balken und die abgehenden Spiralarme sehr deutlich zu sehen sind.


    Die fünf schönsten Gasnebel sind verteilt auf den Abend und den Morgen.
    Abends steht der Lagunennebel fast im Zenith und füllt das Gesichtsfeld des 26er Naglers völlig aus.
    Helle Gasschwaden mit vielen Strukturen werden durch Dunkelnebel geteilt und umhüllen einen Sternhaufen.
    UHC- und OIII-Filter erhöhen den Kontrast ungemein und bei höherer Vergrößerung kann man mehrere Bok-Globulen finden...
    wenn man weiß, wie sie aussehen!
    Ganz in der Nähe steht der Trifid-Nebel, in dem man schön die Teilungen sehen kann, den ich aber nicht zu den Big Five zähle.


    Sehr interessant ist der Omeganebel, den ich immer den Schwan nenne.
    Besonders mit UHC-Filter sind die weitreichenden Gasmassen zu sehen, die sich unglaublich weit hinausziehen und
    die Form des Schwanes total verändern.


    Deutlich nach Mitternacht kulminiert die große Magellansche Wolke, in der viele helle Gasnebel zu finden sind.
    Der Knaller aber ist der Tarantelnebel, der auch freiäugig sichtbar ist.
    Im 20er schaut man meist mit dem 13er Ethos, mit und ohne Filter.
    Richtig schön wird er im 4,7mm Ethos, zusammen mit dem OIII-Ffilter.
    Da sieht man richtig gut die Spinnenbeine und die turbulenten Gasmassen vor tiefschwarzem Hintergrund.
    Das macht mich immer wieder sprachlos! Ohne Filter sieht man den Stenhaufen mit einem halben Dutzend Sternchen.


    In der Früh kommt die Milchstraße wieder hoch und so kann man sehr schön den Eta Carinae Komplex sehen.
    Mittendrin der Homunkulusnebel, ein bipolarer Gasnebel um den Stern Eta, der deutlich orange-gelb erscheint.
    Bei allen Verößerungen, mit Filter oder ohne, ist das riesige Nebelgebiet der eindrucksvollste Gasnebel am Himmel...
    einzige Ausnahme ist M42.
    Der Orion steht nun schon fast im Zenith und dabei auch noch am Kopf! M42 findet man etwas ungewohnt oberhalb der Gürtelsterne.
    Was zuerst auffällt: der Nebel ist definitiv bunt!
    Zartes Rotbraun und ebenso zartes Grün sind deutlich zu sehen, wie man es eigentlich nur von großen 3/4-Meter-Tüten kennt.
    Gehört nicht dazu, muss aber erwähnt werden: der Flammennebel und der Pferdekopf-Dunkelnebel.
    Der Flammennebel ist deutlich strukturiert und besonders schön, wenn höher vergrößert
    und wenn der Gürtelstern außerhalb des Gesichtsfeldes bleibt.
    So gut hatte ihn der Raffael noch nicht mal im 30-Zöller gesehen!


    Der Pferdekopf im 17er Ethos und H-Beta-Filter ist bei dieser guten Durchsicht sehr leicht zu sehen. Mein bisher bester Pferdekopf!
    Erstaunlich ist, dass er auch im UHC recht gut zu sehen ist.


    Jetzt fehlen noch die offenen Haufen, die ich nur kurz streife.
    Zugegeben, ich bin mangels Interesse kein Spezialist für offene Haufen. Aber es gibt einige Haufen, die ich mir gerne anschaue.


    Zu allererst ist es das Schmuckkästchen beim Kohlensack.
    Helle Sterne, manche in Ketten und dazu verschiedene Farben sehen bei jeder Vergrößerung sehr schön aus.
    Ein orangefarbener Stern fällt dabei besonders auf.


    Sehr groß und mit bloßem Auge auffällig ist M7, der am Abend auch in Zenithnähe zu sehen ist.
    Niedrigste Vergrößerung ist angesagt... so sieht man gleich daneben noch einen kleinen Kugelhaufen.


    Auch zwei verschiedene Objekte sieht man mit M46. Vor ihm steht der schöne Planetary NGC2438, halb so weit entfernt wie M46.
    Der sieht richtig interessant aus mit dem grünlichen Planetary. Mir gefallen solche Doppelobjekte ausgezeichnet!


    Neben Eta Carina steht der wunderschöne Haufen NGC3532, der aus vielen gleich hellen Sternchen besteht.
    Eine Besonderheit ist ein sternarmer Streifen, der den Haufen durchläuft.
    Zum Schluss noch ein Schmankerl, das von Deutschland aus ziemlich tief unterhalb von Sirius steht: der offene Haufen M41.
    Wenn der hoch steht, ist er ein prächtiger Haufen!
    Mit bloßem Auge leicht als flächiges Objekt sichtbar, entpuppt sich der 4,5mag Haufen als eine Gruppe recht heller Sterne,
    die am Besten mit dem 17er Ethos anzuschauen sind.


    Nun noch als Highlight die schönsten planetarischen Nebel.
    Allen voran der im Zenith stehende Helixnebel.
    Er zeigt sich ohne Filter als ein riesiger Ring, mit vielen Vordergrundsternen und einem hellen Zentralstern.
    Bei Höchstvergrößerung kann man manchmal eine kleine edg,le-on Galaxie erkennen.
    Allerdings klappte es diesmal nicht, da das seeing nicht gut genug war.
    Immerhin sah man mit dem OIII-Filter gut einige Teile der Außenschale.


    Manche der Planetaries haben unregelmäßige Formen oder Strukturen.
    Das beste Beispiel dafür ist der Spiralplanetary, NGC5189, im Sternbild Musca.
    Er ist ohne Filter auffällig und bei hoher Vergrößerung ist die Spiralstruktur sehr schön zu sehen.
    Weil er vor sternenreichen Hintergrund steht, ist das fast ein dreidimensionaler Anblick.


    Ebenso ist der Bugnebel im Schwanz des Skorpions ein interessantes Gebilde!
    Man nennt ihn auf Deutsch Käfernebel... und so sieht er auch aus.
    Bei hoher Vergrößerung sieht man einen bipolaren Nebel, der zarte Auswüchse hat,
    die wie Beinchen aussehen. In der Mitte wirkt er etwas eingeschnürt.


    Ein weiterer schöner Planetary ist zwar recht schwach, aber perfekt ringförmig: Shapley 1 im Sternbild Norma.
    Meine ersten Versuche ihn zu finden dauerte ziemlich lange.
    Zusammen mit Dietmar brauchten wir zwei, drei Anläufe, bis wir ihn endlich erwischt hatten.
    Jetzt habe ich ihn drauf und finde ihn in Sekunden. Vorausgesetzt ich finde das Sternbild Norma!
    Im Gegensatz zum Herbst steht er nämlich im Frühling auf der anderen Seite der Milchstraße.
    Das Sternbild ist arm an hellen Sternen und da kann man schon mal daneben liegen.


    Ganz zum Schluß nun noch den IC5148 im Sternbild Grus.
    Dank guter Leitsterne ist er schnell zu finden und zeigt sich als großer und breiter Ring mit deutlich sichtbaren Zentralstern.
    Dieser PN ist recht hell und braucht keinen Filter.


    So, das war es in Länge, nicht in Kürze!
    Die Auswahl war etwas willkürlich und passt für den südafrikanischen Frühling im September/Oktober.
    Demnächst noch ein Bericht von einem Dutzend schöner Doppelobjekte im Gesichtsfeld.


    cs
    Timm