Posts by norbert_loechel

    Hallo Patrick,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: PatrickB</i>
    Der Grund warum Norbert (http://www.astrotreff.de/topic…HIVE=true&TOPIC_ID=121370) nichts gesehen hat, ist das die Oberfläche an der Fehlstrecke in sein Test nicht sichtbar war. Also keine Aussage in diesem Fall.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    genau - bei einem späteren Fangspiegel habe ich den Stapel beim Interferometrieren mal umgedreht, so dass die Linien an der "Fehlstrecke" sichtbar werden, und voilà:



    (Planscheibe oben, Fangspiegel unten)



    Wenn der Fangspiegel auf der Planscheibe liegt, deckt der mattierte Schrägschnitt den interessanten Teil ab und man sieht den Verzug nicht:



    (==&gt;) Stathis: Bei Deinem Projekt würde ich mir den Schrägschnitt wohl nicht antun, die winzige Zunahme an Obstruktion durch einen senkrechten Schnitt wirst Du bei einem 24-Zöller verkraften!


    Gruß
    Norbert

    Hallo Oskar,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Ich habe Deinen Thread über das Auschneiden des Fangspiegels ausgiebig studiert<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    ich war mir nicht sicher, ob Du den gefunden hattest... Wenn Du noch Fragen hast, kannst Du mir gern eine Mail schreiben.


    Gruß
    Norbert

    Hallo Oskar,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Frage allgmein: Bezugsquelle für ein entsprechend dünnwandiges Rohr?<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Ich habe bisher 2 Fangspiegel ausgeschnitten und dafür Fallrohre für Dachrinnen verwendet - einfach mal googeln... Ich glaube, meine waren aus Titanzink und sehr dünnwandig. Das hat den Vorteil, dass die Auflagefläche auf dem Glas klein ist und damit auch das zu entfernende Glasvolumen. Die Rohre habe ich am Ende mit ein paar Schlitzen versehen. Ich war überrascht, wie wenig sich die abgenutzt haben. Eventuell haben sich die harten Karbokörner in das weiche Metall eingepresst und sind von diesem mitgeführt worden?


    Das Ausbohren hat mit 180er Karbo ca. 2 Stunden gedauert. Die Dauer der einzelnen Chargen? Hm, nach Gefühl... Ich habe schätzungsweise nach jeweils 5 Min. das Rohr hochgezogen und mit den Fingern Karboschlamm in den Ringspalt geschoben.




    Der Antrieb ging über die Schnur, an deren Enden ich abwechselnd gezogen habe.


    Auf beide Seiten der Planscheiben habe ich Glasplatten aus Bilderrahmen mit Polierpech aufgekittet: Im Backofen vorwärmen auf ca. 70°, Pechkrümel aufstreuen und schmelzen lassen, dann das Sandwich mit 2 Brettern und Schraubzwingen pressen. Damit Glas nicht auf Glas reiben kann, habe ich vorher ein paar Stücke von diesen selbstklebenden Haftnotizzetteln als Abstandshalter aufgeklebt.



    Der Stapel wurde in einer Kiste eingegipst - gewöhnlicher Gips aus dem Baumarkt. Die Maße der Kiste und der rechteckigen, aufgekitteten Glasscheibe waren so dimensioniert, dass sich der richtige Winkel beim Hineinlegen des Sandwichs zwangsläufig ergab, ebenso die Lage bezüglich des Rohres.


    So sah die Vorrichtung nach dem Bohren aus:



    Und so der Spiegel:


    Der abschließende Test nach dem Bohren:


    Fazit: Nur Mut, ist alles halb so wild! Ich hatte weder Muschelbrüche, noch andere unangenehme Zwischenfälle.


    Viel Glück
    Norbert

    Hallo Norman,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: NormanG</i>
    <br />finde bisher nur keine Spikes so richtig ... und ´ne Gewindestange will ich jetzt nicht in den Boden jagen, das sammelt den Dreck...
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    nach einem Zeltwochenende habe als Erdnägel für meinen Reisedob ein Stahlrohr in Stücke gesägt:



    In den Rohrdurchmesser passen die Füße meines Bodendreiecks. Mit einem Gummihammer kann man die Rohrstücke wie Häringe in den Boden treiben (und an den Schnüren wieder problemlos herausziehen).


    Viele Grüße
    Norbert

    Hallo Kalle,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Kalle66</i>
    <br />Ich bin mir nicht sicher, ob der Kleber dauerhaft hält.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    bei mir (http://www.astrotreff.de/topic…HIVE=true&TOPIC_ID=147306 , in's untere Seitenviertel scrollen oder nach "Verbindungsmuttern" suchen...) hält das seit drei Jahren bestens und ist inzwischen sehr oft zu- und aufgeschraubt worden. Allerdings sind meine Hülsen nicht verchromt, sondern die haben eine leicht raue Oberfläche von ihrer Herstellung. Bei 20mm Länge und 10mm Außendurchmesser kommt man auf gut 600mm² Klebefläche.


    Ich gebe aber zu, dass ich in Namibia jedesmal ein Stückchen Schleifpapier und Zweikomponentenkleber im Gepäck hatte...


    Gruß
    Norbert

    =&gt; all
    danke für Eure positiven Rückmeldungen!


    Hallo Theo,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Theo60N11E</i>
    <br />Danke für den Tipp mit der Oberfräse.Werde den Billigsdorfern im grossen Bogen ausweichen.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    ich habe meine Höhenräder auch mit einer guten, geliehenen Oberfräse hergestellt und kann das nur empfehlen. Die Oberfräse sorgt konstruktionsbedingt dafür, dass die Laufflächen der Höhenräder senkrecht zur Plattenoberfläche verlaufen. Bei der im Clip dargestellten Methode bin ich mir da nicht so sicher. Wenn man die Bohrmaschine leicht schräg hält, dann dürfte auch die Achse des herausgeschnittenen Zylinders schräg sein...


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Jedesmal, wenn ich grössere (Reise)dobsons sehe, fallen mir die Höhenräder mit relativ grossen Durchmesser auf.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Das ist kein Zufall. Wenn ein so leichtes Gerät sich beim Rausnehmen des Okulars nicht aufrichten soll, dann brauchst Du ein entsprechendes Reibungsmoment. Das ergibt sich aus dem Radius des Höhenrades, dem Reibungsbeiwert und der bewegten Masse. Da die bei Reisedobsons klein ist, hast Du als Freiheitsgrade nur die Reibung und den Radius. Weiter oben im Thread habe ich einen Artikel mit Reibungsmessungen unterschiedlicher Materialkombinationen verlinkt. Darin wird gut beschrieben, wie man die Lagerung dimensionieren kann.


    Viele Grüße
    Norbert

    Hallo Nikolas,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Borofloat und 3µ ist imho schon sehr grenzwertig <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Kein Problem, ich habe für meine Fangspiegel 150mm Borofloat-Scheiben bis 1µ runter geschliffen. Da sind keine Kratzer aufgetreten.


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Das SK51 ist ein Schnäppchen <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Wenn Du das SK51 als Schnäppchen kaufst, wie genau ist bei Deiner Quelle der Brechungsindex als Funktion der Frequenz bekannt? Wenn ich mich nicht täusche, bestimmen Schott/Ohara diese bei jeder Schmelze auf ca. 5 Stellem nach dem Komma. Bei einem derartig zeitaufwändigen Projekt würde ich nicht unbedingt aus möglicherweise unsicheren Quellen kaufen. Die Korrektur eines fertigen Objektivs aus drei Gläsern hängt stark davon ab, wie gut die tatsächlichen Eigenschaften der verwendeten Gläser zu den in der Rechnung verwendeten Eigenschaften passen.


    Grüße,
    Norbert

    Hallo Horia,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Horia</i>
    <br />Die Holz-auf-Teflon Lösung für die Höhenräder habe ich mal live erlebt und war positiv überrascht, wie gut das funktioniert. Auch die etwas größere Reibung ist sehr praktisch für leichte Strukturen.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Mittlerweile habe ich auf die Höhenräder 15mm breites PVC-Isolierband gekelebt. Die Haftreibung auf Teflon ist etwas höher als bei lackiertem Holz - das ist ja bei einem so leichten Gerät sehr angenehm für die Balance mit und ohne Okular. Das Beste an der Paarung PVC-Teflon ist aber, dass Gleit- und Haftreibung so gut wie identisch sind.

    <font color="red">Grafik aus Copyrightgründen entfernt. Einzelheiten zu Haft- und Gleitreibung bitte aus dem Originaldokument entnehmen, es ist unten verlinkt</font id="red">


    Die Tabelle mit den Ergebnissen von Berrys Messungen von 1980 steht im folgendem Dokument auf S. 11:


    http://bossanova9.org/astro/ATM/2-DesignBasics.pdf


    Es muss nicht immer Ebonystar sein, vor allem, wenn man für kleine Dobsons etwas mehr Reibung wünscht. Mancher baut sich ja eine Bremse an seine Höhenräder, aber ein Versuch mit Isolierband geht schnell und kostet fast nichts. Wer nicht zufrieden ist, kann das Band leicht wieder abziehen...


    Viele Grüße
    Norbert

    Hallo Berndi,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Berndi</i>
    <br />
    Was mir bei deinem Teil aber nicht klar ist, wo machst du die leckere Flasche Andechser rein? Zwischen Zelle und Sichelräder? <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Na zwischen die Kiemen natürlich. So ein dunkler Doppelbock ist ideal zur forcierten Dunkeladaption - wenn man Nachmittags damit anfängt, sieht man schon zu Beginn der Dämmerung Sterne. [:D]


    Eigentlich war die Flasche eine Belohnung für die Fertigstellung des Dobsons, die ich dann beim Fotografieren zum Größenvergleich daneben gestellt habe...



    Viele Grüße
    Norbert

    Hallo Stefan,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Stefan_Privat</i>
    <br />
    Angeblich werden die in den USA hergestellt. <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Ganz unten auf der Seite steht: Prices are subject to change due to EUR - CZK - USD conversion. Wenn der Preis vom Kurs der Tschechischen Krone abhängt, wird die Optik wohl dort gefertigt.


    Wenn Du es getestet hat, lass mal hören, wie das Objektiv ist!


    Gruß
    Norbert

    Hallo Reiner,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: reiner</i>
    <br />Wie hast Du denn die teilbaren Stangen hin bekommen?
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    hier noch ein Bild zum besseren Verständnis, was ich mit "Gewindehülsen" gemeint habe:



    Man kann sowas z.B. als "Verbindungsmuttern RUND, durchgehendes Innengewinde" kaufen bei http://www.wegertseder.com/index_prod.asp


    Viele Grüße
    Norbert

    Hallo Reiner,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: reiner</i>
    <br />Wie hast Du denn die teilbaren Stangen hin bekommen?
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Das geht ohne Drehbank! Meine Stangen haben einen Innendurchmesser von 10 mm. Es gibt Stahlzylinder mit M6 Innengewinde (Gewindehülsen), die genau 10mm Außendurchmesser haben. Meine sind 20 mm lang. In einen davon ist ein 40 mm langer Gewindebolzen so eingeklebt, dass er an einem Ende 20 mm herausragt.


    Die Gewindehülsen habe ich in mehrere Baumärkte mitgenommen und mir Rohre ausgesucht, in die sie genau passen. Es gab da auch mal Rohre, die minimal zu eng waren, und die ich nicht genommen habe. Die Hülsen habe ich dann mit Zweikomponentenkleber in die Rohre geklebt. Das hält super, wenn man alle Teile vor dem Kleben sorgfältig entfettet!


    Wenn man Alu-Rohre mit dem Rohrabschneider kürzt, dann werden die an der Schnittstelle etwas zusammengedrückt. Damit die Hülsen anschließend wieder reinpassen, habe ich die Rohre an den Schnittstellen etwas aufgerieben, indem ich um einen 9er Bohrer einen Streifen 400er Schleifpapier gewickelt habe.


    Viele Grüße
    Norbert

    (==&gt;)all
    Danke für Eure guten Wünsche!


    (==&gt;)Hans-Jürgen
    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Ich glaube, da werde ich mir ein paar Details für mein nächstes Reisedobson nachbauen, wenn es erlaubt ist.<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Klar, wir habe hier kein Copyright - auch ich habe vielen Ideen übernommen



    (==&gt;) Marcel
    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">das Bild im Okular ist sicher super, wenn der Himmel passt<hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Wenn - immerhin war es jetzt ein paar Nächte klar, auch wenn die Luft hier ziemlich unruhig war.


    Gruß
    Norbert

    So, lange genug geleimt, geschraubt und geschliffen - jetzt ist mein Reisedobson fertig:



    Der Dob trägt ein 24er-Panoptic, ohne zu sinken und macht kein Stehaufmännchen, wenn man das Okular herausnimmt. Um auf die hierzu erforderliche Reibung zu kommen, habe ich die Höhenräder nicht mit Ebony belegt, sondern das Teflon läuft auf dem mit Parkettlack behandelten und sorgfältig verschliffenen Multiplex. Mit einem Rampentest habe ich einen Reibungsbeiwert vom 0.09 gemessen, im Vergleich zu 0.055 bei der Materialpaarung Teflon - Ebony.


    Die Nachführung über beide Achsen ist ruckfrei und angenehm, auch das Ausschwingen geht sehr schnell.


    Der Hauptspiegel hat 255 mm Durchmesser, ist aus 25 mm Borofloat und war schon im letzten Jahr fertig:



    Bei der Auswertung sind bis auf Koma, Piston und Tilt alle Zernickes aktiviert. Es wurden 8 Interferogramme unter verschiedenen Einbaulagen des Spiegels aufgenommen, auf eine Lage zurückgedreht und dann gemittelt.


    Als Öffnungsverhältnis habe ich 4.6 gewählt, so kann ich problemlos auf einem Hocker sitzend das Okular erreichen, wenn der Dob in den Zenit zeigt. Der Okularauszug liegt bei halb 11 Uhr, wenn man von vorn auf den Tubus schaut und sich ein Zifferblatt vorstellt - so komme ich auch bei horizontnahen Objekten sitzend gut ans Okular.


    Der Fangspiegel ist aus einer der Planplatten trepaniert, die vom 18er Lowrider übrig geblieben sind.



    Neben der Einblickhöhe war mir als Vorgabe wichtig, dass das Oberteil als Ganzes sicher verstaut werden kann - ich möchte nicht jedes mal zum Transport den Fangspiegel und den Okularauszug abbauen. Also musste das Oberteil komplett in die Spiegelkiste passen:



    Das Bündel aus Spiegelbox, Rocker und Grundbrett wiegt mit 3 Okularen 7.9 Kilo. Bei Airlines mit 6 Kilo Handgepäcklimit kommen Rocker (1.15 Kilo), Grundbrett (0.15 Kilo) und Okulare mit ins eingecheckte Gepäck. Das zerlegbare Gestänge, die Höhenräder und der Streulichtschutz werden immer eingecheckt, die Teile ind robust.



    Das Grundbrett kann zum Transport von oben in den Rocker gelegt werden, dann kommt ein Deckel drauf, die Spiegelkiste und noch ein Deckel. Das Ganze wird durch einen Spanngummi zusammengehalten, damit alles vor neugierigen Zöllnern schnell aufgemacht werden kann.


    Damit dem Spiegel nichts passiert, hat die Spiegelkiste an 4 Seiten Anschlagpuffer. Auf den Deckel über dem Spiegel sind kurze "Viertelleisten" aufgeleimt, die auf die Fase drücken und den Spiegel axial fixieren (auf dem folgenden Bild zu sehen bei 1/2 5 und 1/2 8 Uhr). Dieser Deckel wird von 4 drehbaren Hebeln gehalten.



    Die Spiegelzelle wurde mit PLOP-berechnet und ist als Ganzes mit zwei Rändelmuttern von oben justierbar, während man beobachtet - so kann man sich das Beugungsbild eines Sterns bei der Justage angucken. Seitlich ruht der Spiegel auf 2 Punkten (ballig gedrehten Nylonschrauben, die genau unter der Schwerelinie liegen), das scheint bei der Spiegelgröße und -dicke kein Probem zu sein. Ich habe beim Sterntest keinen Asti gesehen.


    Damit das Handbepäck beim Transport besser geschützt ist und mehr wie ein Koffer aussieht, wird es mit Gurten und einer Isomatte verpackt:



    Hier noch ein paar Angaben zum verwendeten Material:
    Spiegelkiste, Vorder- und Rückseite der Rockerbox: Multiplex 9 mm
    Boden und Seiten der Rockerbox: Multiplex 12 mm
    Höhenräder: Multiplex 15 mm
    Grundbrett: Multiplex 6.5 mm
    alle Deckel: Pappelsperrholz 3mm
    Stangen: Alu 12 mm Außendurchmesser, 1 mm Wandstärke (teilbar)
    Monoring: 15 mm x 15 mm, 1 mm Wandstärke
    Spiegelzelle: 20 mm x 10 mm / 10 mm x 10 mm


    Die Multiplexplatten sind mit Lamello-Dübeln und waserfestem PUR-Leim verbunden, die Oberflächen sind je 3 mal verschliffen und mit Parkettlack behandelt.


    Sicher kann man das alles noch leichter bauen - mein Ziel war jedoch kein Gewichtsrekord, sondern ich wollte ein Fernrohr, das mit oder ohne Okular stehen bleibt und sich nicht beim ersten Windstoß dreht.


    Bedanken möchte ich mich bei allen, die Ideen von sich in diesem Fernrohr wiederfinden sowie bei Stathis für's Material.


    So, Namibia kann kommen! Fährt da demnächst jemand von Euch hin, dem man sich anschließen kann?


    Viele Grüße
    Norbert

    Hallo Stefan,


    dieser Bogen ist mir noch nicht begegnet... Ich würde versuchen, mööglichst viel am Aufbau zu variieren, und dabei rauszukriegen, was davon den Bogen beeinflusst:
    - anderes Loch verwenden
    - Plättchen horizontal und/oder vertikal umklappen
    - Plättchen auf seiner Halterung verschieben (kann es evtl. Reflexionen durch eine Bohrung in Metall geben?)
    ...


    Zeig uns doch mal ein Bild von Deinem Aufbau.


    Du wirst den Bogen schon noch rausbekommen ;)


    Gruß
    Norbert

    Hallo Stefan,


    vermutlich wird dein Interferogramm bei der Aufnahme vignettiert, indem die Kamerablende am Rand abschattet. Versuche mal, mit der Kamera dichter an das Plättchen heranzugehen und die Blende weiter zu öffnen.


    Kannst Du denn visuell den kompletten Spiegel ausgeleuchtet sehen?


    Gruß
    Norbert

    Hallo Tassilo,


    nachstehend in Kursiv Roland Christens Meinung zum Thema
    (kopiert von http://geogdata.csun.edu/~voltaire/roland/musing.html )


    <i>Musings on APOs



    by Roland Christen





    "I've been told by optical engineers whom I trust that an apochromat
    brings twowavelengths to focus at the same distance rather than just one like an
    achromat does (and none for a singlet)."



    "After reading David Knisely's post and thinking about it I realized the
    below should have said that the apochromat brings three wavelengths to
    focus together and the achromat just two."



    Mike Simmons




    May I point out that this original definition: "bringing 3 wavelengths to a
    common focus and be corrected for spherical aberration at two wavelengths" came
    about historically because the very first apochromats actually did this -
    thus the definition was made to fit the example. These were the Zeiss dense flint
    apochromats (later re-invented by Mike Simmons and called the Good Glass
    Apochromat). While these lenses did indeed meet the above criteria, they did not
    have very good color correction in the violet end of the spectrum, and were
    also off more in the visual than a modern ED or Fluorite apo.



    Enter the Fluorite doublet (Tak, Vixen). These lenses also have 3 color
    crossings, however, one crossing is deep in the infrared where it really does no
    good for the visual wavelengths, especially the blue-violet end. Between C and F
    (red, yellow, green and blue-green), the color correction is much better than
    the traditional dense flint apo. The spherical correction is only null at one
    wavelength - usually at the green visual peak.



    Lastly we have the ED/fluorite triplets, of which there are now several
    makers. These lenses will typically have very low color error with 3 crossings at
    the ends of the visual spectrum, but again only one spherical null in the
    middle. The amount of sphero-chromatism at the ends of the spectrum will depend on
    aperture, focal ratio, type of ED glass used (the lower the dispersion the
    better) and the length of internal airgaps (small airgaps have no effect on
    sphero-chromatism, very long airgaps can reduce it to almost zero).



    In summary, the definition of Apo is not as simple as 3 color crossings and 2
    spherical corrections. In fact, the best possible apo would ahve no color
    crossings, but would exibit a straight line. A very shallow secondary spectrum
    with only 2 crossings can have better overall color correction than one that
    wiggles around 3 or more times. Finally, it is not the ED or Fluorite which
    determines the overall correction, rather it is the mating element. A designer will
    often not choose the mate for best color correction, rather he will choose
    one which balances all aberrations for best overall image, or one that makes the
    objective easier to manufacture.



    The choice of mate is restricted in the real world, especially for astronomical
    lenses, because glass manufacturers only pour a limited number of glasses
    in larger sizes. A lot of the more desireable glass types have been
    discontinued, or they are made in such small strip widths that they cannot be
    used for astronomical objectives. Remelting and repressing small blocks leads to
    undesireable internal properties like strain, and inhomogeneity.



    Roland Christen</i>


    Gruß
    Norbert

    Hallo Stefan,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote">Auf welchen Durchmesser soll ich denn die Pechhaut verkleinern <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    ich habe für meinen 350mm/f5 Erstling eine sternförmige Pechhaut mit 200mm Durchmesser verwendet. Die Parabolisierung ging sehr gut. Diese Größe habe ich später auch bei 460mm/f4.5 noch gut verwenden können.


    Die Strichführung hängt etwas davon ab, wie sehr sternförmig das Tool ist und wie lang Du die Striche machst. Ich habe gerade Striche verwendet, die etwas an der Mitte vorbei gingen, um kein zentrales Loch einzupolieren. Da ich einen zurückgebliebenen Rand integrieren musste, war bei mir die Strichlänge am Anfang etwas kürzer, bis der Übergang zwischen Rand und dem Rest passte.


    Da gibt es aber keine "in Stein geschriebenen Regeln" - mach' einfach einen kurzen Versuch (z.B. 10 Minuten) und schau', was sich geändert hat. Nach ein paar Durchgängen hast Du raus, wie <b>Dein</b> Tool in <b>Deinen</b> Händen arbeitet.


    Viele Grüße,
    Norbert

    Hallo Golfi,


    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: Golfi1812</i>
    <br />Als letzte Frage noch:


    Wie lang ist dieses Innenrohr, ich konnte dazu keine Infos finden.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">


    Es ist 61.7 mm lang.


    Gruß
    Norbert