Posts by Timm

    Hallo Holger,


    eben komme rein nach dem ersten Test am Stern.

    Das Bild ist scharf und astifrei!

    Das seeing macht weniger aus als bei voller Öffnung, also genau so wie ich es dachte.

    Der Unterschied ist ein dunkleres Bild und geringere Auflösung.

    Am Planeten konnte ich noch nicht testen und der Mond war noch nicht aufgegangen.

    cs

    Timm

    Hallo Freunde,


    wenn man Zeit hat, kommen einem Gedanken!

    Ich hatte schon immer mal nachgedacht, ob man nicht einen Ausschnitt des Hauptspiegels für eien Art Offset-Spiegel benützen kann.

    Bei meinem 71cm-Spiegel ist so ein obstruktionsfreier Ausschnitt recht einfach zu verwirklichen.

    Man legt eine Blende über den Hauptspiegel und schon hat man einen Offsetspiegel.

    Das habe ich so gelöst:



    Man sägt eine passsende Öffnung aus dem Deckel und macht ein Türchen darüber. So kann nichts auf den Spiegel fallen.



    Der Deckel ist hochklappbar.

    Da ich einen Paracorr eingebaut habe, ist das Bild comafrei.


    cs

    Timm

    Hallo Freunde,


    ich hatte viel Zeit während der Corona-Pandemie.

    Seit vielen Monaten sind die neuen Höhenräder fertig, aber ich war zu faul zum Basteln!

    Jetzt hat es mich aber gepackt und habe den Umbau gestartet.

    Keine Bagatelle, wenn man 10 cm größere Sicheln hat und die auch noch zwei Kilo weniger wiegen.

    Der größere Radius und das geringe Gewicht verändern den Schwerpunkt deutlich.

    Deshalb war ich gespannt, ob ich alles richtig kalkuliert hatte.

    Das sieht man am deutlichsten, wenn man den Dobson ausprobiert.



    Es hat mich gefreut, dass alles passt! :)

    Der Dobson läuft ziemlich schwer, aber in beiden Achsen gleichmäßig und lässt sich sehr gut bewegen.

    Er bleibt in jeder Position bombenfest stehen, ob mit schwerem Okular oder ohne.

    Ich überlege, ob ich vielleicht einen Sitz dranbaue... :P

    Neu ist auch der klappbare Deckel.

    Darüber gibt es bald noch einen Bericht.


    cs

    Timm

    Hi Ben,


    mal wieder ein schöner Bericht von dir, den ich gut nachempfinden kann.

    Mein 28er ist erst nächste Woche wieder einsatzbereit, dann wird aber leider der Mond zu sehr stören.

    Also wird es erst zum nächsten Neumond wieder was werden.

    So lese ich einfach die anderen Berichte... besonders gerne deine :)


    cs

    Timm

    Herzlichen Glückwunsch, lieber Robin,


    zum geglückten First Light![:p]


    Mit dem 20er vom Christian Busch hast du das perfektes Instrument zum
    entspannten Beobachten. Einzig die Einblickhöhe wäre für mich nicht optimal.


    Ich wünsche dir viel Vergnügen mit dem Riesen!


    cs
    Timm

    Hallo Helmut,


    ein schöner Bericht, den ich sehr gut nachempfinden kann!
    So „einfache“ astronomische Beobachtungen haben auch bei Eiseskälte ihren Reiz!


    Ich war wie immer um Mitternacht mit meinem Hund nochmal draußen und hatte diesmal mein Canon 15x50 dabei.
    Auf die Schnelle habe ich die schönsten Objekte des Winterhimmels aufgesucht und war heilfroh,
    dass ich nach einer halben Stunde von meinem Hund auf die Kälte draußen und das warme Bett drinnen erinnert wurde... er kläffte eindringlich!
    Schön war es trotzdem.


    Heute wird es wohl wieder klar sein und diesmal gehe ich früher raus, damit ich den Orion hochstehend sehen kann.


    cs
    Timm

    Hallo,


    das ist ein guter Tipp!
    Ich habe diese drei länglichen Galaxien mal gesehen, als ich mit dem 20-Zöller nach der etwa1° entfernten NGC1637 gesucht hatte.
    Diese drei schwachen Galaxien sind einzeln nicht besonders eindrucksvoll, aber interessant, weil sie ein schönes Triplett bilden.


    cs
    Timm

    Hallo Haley,


    es wundert mich etwas, dass du den Konus nicht mit 1 Meter Öffnung sehen konntest.
    Ein genialer Beobachter schreibt:
    Unter hochalpinen Himmel und 36" Öffnung ein einfaches Objekt...
    (Lieber Uwe, ich hoffe , ich darf dich zitieren)


    Viel Erfolg beim Doppelquasar mit 16" [:p]


    cs
    Timm

    Hallo Norman,


    ja, der 28-Zöller hat ein recht kleines Gesichtsfeld, aber Dank f/3,08 und mit Paracorr sind das nur 2500mm Brennweite.
    Mit dem 26mm Nagler oder dem 21mm Ethos ist das Gesichtsfeld 50 Bogenminuten groß.
    Das reicht für Flammennebel und Pferdekopf [:p]


    cs
    Timm

    Hallo Holger,


    mit 12 Zoll konnte ich grünliche Bereiche erkennen, mit 16 Zoll dazu noch ganz zart bräunliche Bereiche.
    Mit 20 Zoll in Südafrika war die Farbe dann deutlich zu sehen!
    Der 28er hat die doppelte Fläche eines 20-Zöllers, also wird alles deutlich heller.


    Mit deinem Bino auf der Edelweißspitze könnte es schon klappen.
    Mit großen Binos habe ich aber keine Erfahrung... sie hört bei mir mit dem 15x50 Canon auf.


    cs
    Timm

    Hallo Jürgen,


    der Pferdekopf geht ohne Filter kaum, mit UHC-Filter besser und mit H-Beta-Filter gut.
    Etwas mehr Öffnung schadet nicht...


    Hallo Walter,


    schön, dass du auch beobachten konntest.
    Bei mir war es nicht nass, eher etwas feucht, aber behinderte mich nicht.


    Hallo Marcus,


    den 28er habe ich hier schon vorgestellt... geh mal zur Suche.
    Ansonsten hier: klosevideo.de


    Hallo Holger,


    bei uns ist erst seit Montag Ausgangssperre.
    Deshalb mein Titel: schnell nochmal vor der Ausgangssperre [:)]


    cs
    Timm

    Hallo Jürgen,


    ja, 71cm sind schon ganz ordentlich!
    Bei gutem Seeing ein Auflösungswunder... aber das gibt es selten.
    Immerhin konnte ich es schon mehrmals erleben.
    Leider noch nicht bei Sirius. Den habe ich aber schon sehr oft mit 20 Zoll in Südafrika getrennt.


    Das BDSC ist eine Möglichkeit Objekte schnell einzustellen.
    BDSC heißt Bluetooth Digital Setting Circles.


    cs
    Timm

    Hallo Freunde,


    gestern hatte ich mir noch etwas Deepsky vorgenommen, denn der strahlende Sonnenschein versprach eine klare Nacht.
    Die Ausgangssperre im Lockdown läßt ja längere Zeit keine Beobachtungen mehr zu, wenn man keine Sternwarte im Garten hat.
    Erst wollte ich zur Hohloh fahren, aber es war mir doch zu kalt oben am Berg in knapp 1000 m NN.
    Es hat mir auch so gereicht, denn am halb so hohen Tochtermannsberg, an einer windgeschützten Stelle, waren es 3 Grad und später -2 Grad.
    Den 28er Dobson hatte ich schon am Nachmittag in den Kombi gepackt, damit er sich temperaturmäßig anpasen kann.
    Nach einem guten Essen (danke Moni) fuhr ich nach Hofstetten, baute den Dobson auf, justierte auf die Schnelle am Polarstern
    (geht in Sekunden Dank Justiermotoren) und konnte gleich in die Vollen gehen!


    Jetzt zu den Bedingungen:
    28" Dobson f/3,1 mit Paracorr.
    Zeit 21 Uhr bis 24 Uhr
    Temperatur siehe weiter oben, auf jedenfall kalt!
    SQM 21,45, Seeing nicht schlecht, manchmal gut.
    Wind mäßig aber saukalt. Beobachtet ohne BDSC.


    Erstes Objekt war der Eskimonebel, NGC2392.
    Das seeing ließ das 8mm Ethos zu, also V=310x.
    Boah! Schon im Aufsuchopkular, dem 26er Nagler, richtig türkis!
    Im 8mm dann unglaublich viele Details, deutlich das Gesicht und die Parka sichtbar. Etwas störend der helle Zentralstern. [8D]
    Eine höhere Vergrößerung zeigte nicht mehr Details.


    Dann schon einmal den Orionnebel M42 eingestellt, der im 17er Ethos richtig blendete!
    Da sage mal jemand, man könne nachts keine Farben sehen: nein, zarte Grüntöne und warme Brauntöne war sehr deutlich sichtbar!
    Das Trapez war schön aufgelöst, E und F aber erst mit dem 10mm zu sehen. Das sollte gegen Mitternacht noch viel besser werden.


    Dann kamen der Flammennebel, Alnitak und der Pferdekopf dran.
    Die passen zusammen ebenso ins Gesichtsfeld.
    Nimmt man den H-Beta-Filter, wird Alnitak so abgedunkelt, dass man den Flammennebel und gleichzeitig den Pferdekopf sehen kann.
    So schön! Mir kamen Tränen die Augen... ich merkte aber schnell, dass es am blöden Wind lag.


    Gleich weiter zum Gespenst mit den durchdringenden Augen! M 78 [:p]
    Dieser Gasnebel wirkt in der großen Tüte richtig plastisch. Fantastisch!


    Gleich weiter zum Rosettennebel, auch wenn der mit meinem Gesichtsfeld von knapp einem Grad nur im Detail sichtbar war.
    Im O III-Filter sah ich helle, detailierte Nebelschwaden und im 10mm Ethos deutlich die Elefantenrüssel.


    Etwas höher über dem Orion kam nun M1 an die Reihe. Den finde ich im Schlaf... zum Glück war ich aber hellwach!
    Er war sehr hell, sehr detailreich und sehr beeindruckend.
    Ich vergrößerte auf 410x und konnte in den Momenten guten Seeings zwei Sternchen aufblitzen sehen. [:p]
    Endlich habe ich mal wieder den Pulsar gesehen! Das ist mit bisher nur beim HTT mit Rolands 24-Zöller und mit Kais 33-Zöller gelungen.


    Weil zeitweise gutes Seeing herrschte, konnte ich mich an Fuzzies wagen, die höhere Vergrößerungen brauchen.


    Also bin ich schnell zum NGC2371/72 gegangen, der sich aber etwas bitten ließ!
    Ohne Sternarte und BDSC musste ich etwas herumrühren, bis ich ihn endlich hatte.
    Dann aber mit 410fach konnte ich sehr schön die Doppelstruktur und den Zentralstern sehen.


    Mir kroch schon langsam die Kälte in die Klamotten... besonders in meine zu dünnen Handschuhe! [:0]


    Weiter ging es zum intergalaktischen Wanderer NGC2419. Das ist ein 260 000 LJ entfernter Kugelhaufen.
    Er wirkte gemottelt und hin und wieder meinte ich einzelne Sternchen aufblitzen zu sehen.
    NGC2419 sieht etwa so aus wie M13 im 5-Zöller.


    Jetzt stand der Christmas-Tree schon höher. Zeit, den Konusnebel NGC2264 zu suchen.
    Im 10mm Ethos war er recht einfach zu sehen, eine Kante wirkte dabei etwas heller.
    Der ganze Bereich erschien aufgehellt, so dass der dunkle Konus gut sichtbar war.


    Zum Schluss kam noch ein schweres Objekt dran: der Doppelquasar im UMA.
    Auch den fand ich schnell über die 10m6 Galaxie NGC3079 und ein Viereck aus 14m Sternchen.
    Der Quasar war relativ einfach zu sehen, weil die Position über das Viereck sehr einfach zu finden ist.
    In Momenten guten Seeings ploppte er ab und zu doppelt auf.
    Ich meine, das war erst das dritte oder vierte Mal, dass ich ihn trennen konnte.


    Ganz zum Schluss stellte ich noch einmal M42 ein: ohne Worte! Ich war sprachlos [:p]


    Zum allerletzten Schluss noch ein Blick auf Sirius: GRELL... und dann flackerte der Sirius plötzlich. Nix mit Sirius B [:(]


    Mit klammen Fingern wurde der Dobson wieder ins Aute gepackt (Dauer etwa 10 Minuten) und es ging heimwärts.
    Das letzte Mal Spechteln... wer weiß, wann man wieder rausfahren darf!


    cs
    Timm

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: BenN</i>
    <br />Hallo miteinander,


    ich erinnere mich, dass wir schon in den frühen 90ern am Sudelfeld versucht haben, den Konusnebel - nahe der Spitze des "Weihnachtsbaum-Haufens" NGC 2264 - zumindest ansatzweise mit dem 16-Zöller auszumachen. Das haben wir nie geschafft. Auch wenn ich es schon lang nicht mehr probiert habe, das wäre nochmal ein altes Ziel.


    Servus
    Ben
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">



    Hallo Ben,


    ich denke, mit 16 Zoll geht der Conus definitiv nicht!
    In Südafrika beim Hottie ging mit 20 Zoll und H-beta eine Kante indirekt... und da steht der Christbaum hoch. (SQM 21,90)
    Aber mit 28 Zoll und H-beta auf der Hohloh ist der Konus sehr zart sogar direkt zu halten.


    cs
    Timm

    Frohes neues Jahr erst mal, lieber Norman!


    Die 2841 gehört zu meinem Standardprogramm.
    Das könnte auch Andromedas Parachute werden, weil ich mit dem BDSC kein Problem mit dem Finden habe.
    Im 28er kann man bei gutem seeing mit dem 6mm Ethos (415x) ein etwas längliches Fitzelchen sehen. Etwa 15mag.
    Bei nicht optimalen Bedingungen sehen dann alle Sternchen in der Gegend ähnlich aufgeblasen aus und die Form ist nicht mehr zu erkennen.


    Aufregend, wenn man an die 11,3 Milliarden Lichtjahre denkt. Das ist mein Rekord!


    cs
    Timm

    Hallo Norman,


    dein Bericht, wenn auch „uralt“, hat mir wieder richtig Spaß gemacht!
    Zur gleichen Zeit hatte auch ich meine letzte Beobachtung.
    Nur bin ich nicht einen Berg hoch gestiegen, sondern mit dem Auto gefahren.
    Macht ja auch Sinn mit 28 Zoll, auch wenn der extrem leicht ist mit seinen 40 Kilo!
    Einige Objekte deiner Wahl habe ich auch gesehen.

    Meine Auswahl war natürlich dem 28er angepasst, aber NGC2841 war mit dabei.
    Die Spiralstruktur war gut erkennbar, auch wenn nicht so krass, wie der Uwe sie gezeichnet hat.
    Die Superthin NGC522 hatte ich auch gesehen, weil sie recht hell ist.


    Mein Highlight war Andromedas Parachute, den ich nun schon zum zweiten Mal aufgespürt habe.
    Deine Beobachtungen unter erschwerten Bedingungen, wie Wanderstock statt Rockerbox und atemraubendem Aufstieg,
    sind mal wieder wegweisend!
    Krass, was du da leistest [8D]
    cs
    Timm

    Hallo Roland,


    ich habe 6mm Miltiplex-Birke genommen.
    Meine Leichtbau-Kiste wiegt <font color="red">1985 gr.</font id="red"> und hat die Größe 18,5 x 21 x 35cm.
    Sie ist dabei so stabil, dass ich sie oft als Auftritt für kleingewachsene Beobachter am 28-Zöller verwende.
    Deine Kiste ist deutlich größer, also würde ich lieber 9mm Multiplex-Birke verwenden.
    Du kannst aber auch ein Holzfachwerk bauen und 4mm Miltiplex-Birke zur Verkleidung nehmen.
    Bloß nicht 15mm Multiplex-Birke... das ist untragbar [:D]


    Viel Spass beim Basteln!


    cs
    Timm

    Hallo Freunde,


    die zwei Wochen auf La Palma sind schnell vergangen, mit sehr viel gutem Beobachten und ebenso gutem Essen!
    Wenn Astronomie und Gastronomie so perfekt zusammenpassen, kann das nur genial sein.
    Der Rückflug war entspannt und sehr schnell dank kräftigem Rückenwind.
    Der kostenlose Coronatest nach der Ankunft am Flughafen Frankfurt war für alle negativ,
    was bei lediglich vier Infizierten auf der Insel kein Wunder war.


    Fazit: trotz Corona auf La Palma war ein voller Erfolg! [:p]


    cs
    Timm