Posts by AQR66

    Hallo Seraphin,


    Ich habe bei meinem Selbstbau versucht, ohne auf den Fangspiegel geklebte Widerstände auszukommen. Stattdessen hatte ich Widerstandsdraht auf die Platine "gefädelt", auf der der Fangspiegel aufgeklebt ist. Das funktioniert leider nur unzureichend. Mangels echtem Bedarf habe ich das aber nicht weiter verfolgt. Ggf. würde sich das einfach durch eine höhere Heizleistung, kompensieren lassen.

    Bei außen auf der Fassung aufgebrachten Widerständen wird es wahrscheinlich noch problematischer. Ggf. reicht auch eine Tauschutzkappe.


    CS

    Harold

    Moin Robert,


    die Ideen, die relevanten Hebel zu minimieren sind auf jeden Fall gut.


    Wichtig ist nur, die Vor-und Nachteile der Optionen richtig zu bewerten. In dem eingangs referenzierten Thread wurde das recht aufwändig über ein 3D-CAD/FEM-Programm angegangen. Das liefert wunderbar direkt konkrete Zahlen.

    Für den qualitativen Vergleich verschiedener Optionen ist das aber gar nicht erforderlich. Hier reicht die Gegenüberstellung der wirkenden Kräfte, Hebel und der Trägheitsmomente bei verschiedenen konstruktiven Alternativen. Hier haben Rainer, Martin und Holger schon entsprechende wichtige Hinweise gegeben.

    Am besten konkret nachrechnen. Die Formeln dazu sind nicht so kompliziert, wenn man mal nur die einzelnen Elemente betrachtet.


    Hier

    Flächenträgheitsmoment & Widerstandsmoment-Rechner
    Rechner für: axiale/polare Flächenträgheitsmomente & Widerstandsmomente, Torsions­trägheits­momente & Torsions­wider­stands­momente üblicher Profile.
    www.johannes-strommer.com

    kann man sich recht einfach wichtige Kennwerte von Profilen berechnen lassen, wenn man keinen Zugriff auf geeignete CAD-Software hat:

    Nehmen wir den Vergleich von den zusammengesetzten C-Profilen (die wegen der Verbindung gegenüber dem hier gerechneten I-Profil nochmals etwas ungünstiger sein werden) im Vergleich zu einem deutlich leichteren Quadratrohr:



    Die Zahlen (Ix, Iz und It) sagen, dass das I in einer Achse ca 6x biegesteifer ist. In der zweiten Biegeachse nur etwas mehr als halb so steif. Bei Torsion ist es um ca. Faktor 40! schlechter. Demgegenüber ist die Vergrößerung des bei Torsion wirksamen Hebels um ein paar cm wenig bedeutsam.


    CS

    Harold

    Moin Robert,


    ich halte die Konstruktion in der gezeigten Form für nicht ganz unproblematisch.

    Sind die Bleche "starr" auf dem Rohr aufgenietet, wird es bei der Montage klemmen, es sei denn, da ist etwas Spiel. Das Spiel verhindert dann aber eine sichere Verschraubung am Unterbau, wodurch die Steifigkeit der Verbindung reduziert wird.

    Schau mal unter dem Stichwort Doppelpassung.


    Ansonsten denke ich, dass sich der Steifigkeitszuwachs nicht in der erwarteten Form einstellen wird. Um den zu realisieren, müssten die Bleche verklebt oder mit sehr vielen Nieten oder Schrauben verbunden werden, damit in der Verbindung Schubkräfte übertragen werden können.


    Als stark übetriebenes Beispiel kann der Vergleich zwischen einem Stabstahl und einem Drahtbündel mit gleichem Querschnitt dienen. Der Unterschied ist, dass im Draht-Bündel zwischen den benachbarten Drähten keine Schubkräfte übetragen werden können. Sie können sich also an den Kontaktstellen gegeneinander verschieben.


    Bezüglich Höhenzuwachs: Ich würde vermutlich die Teilstücke nebeneinander auf die Prismenschiene setzen.

    oder oder ...


    CS

    Harold

    Moin Raul,


    wenn ich es richtig lese, geht es quasi ausschließlich um Planetenfotographie?


    Wenn ja: warum so einen großen (78mm+) Fangspiegel nehmen? Ist der Fokus sehr weit außen? Bei visuell ausgelegtem Gerät sollte ein 66mm FSp auch bei einem nicht sonderlich flachen OAZ für einen 12" F/5 selbst bei 30-40mm Backfokus gut ausreichen.


    Bezüglich der Spiegelqualität ggf. interessant:


    Strehl, RMS and Peak-Valley Calculator


    Der Unterschied zwischen 1/15 und 1/30 pv (das ewige Rätsel: Oberfläche, Wellenfront und bei welcher Wellenlänge) ist danach bei Oberflächen-Angabe ca. 5 Strehl-Punkte. Bei Wellenfront ca. 1 Strehl-Punkt.


    Der Unterschied zwischen 66mm und 89mm müsste bei 12" auch grob um 5 Strehl-Punkte ausmachen


    Bei der Qualität würde ich die beste Qualität wählen, die verfügbar und noch im finanziellen Rahmen ist. Fehler die das System nicht hat, sind immer vorteilhaft. Ist der Hauptspigel mittelmäßig, "rettet" ein exzellenter Fangspiegel aber auch nichts und der Unterschied zu einem guten FSp bliebe vermutlich unbemerkbar.

    CS

    Harold

    Moin Raul,


    Ich nehme schon an, dass das passt. Die Werte stimmen praktisch deckungsgleich mit meinem Excel-Dings überein.

    Allerdings komme ich beim Versuch das Eigenbau-Teleskop nachzumessen auch auf Differenzen. Mein gemessener Tubus ist da scheinbar auch so 10mm zu kurz. Wo der Fehler sitzt kann ich im Moment tatsächlich auch nicht sagen. Vielleicht habe ich die Spiegelberennweite damals nicht wirklich exakt gemessen, vielleicht ist auch der Offset beim Messen der Spielverderber.

    Beim Tubusaufbau hatte ich die Stangen zunächst etwas zu lang gelassen und dann die Fokuslage bestimmt. Danach habe ich die Stangen passend gekürzt und erst dann die Stangen-Endstücke dauerhaft befestigt.


    Ansonsten: Passen die Angaben und Annahmen im Programm zusammen?


    Ist die Brennweite des Spiegels gemessen oder eine Werksangabe?

    Du nimmst eine Kamera, um die Fokuslage zu bestimmen. Ist deren Backfokus berücksichtigt?

    Ist auf ein (unendlich) weit entferntes Objekt fokussiert.

    Die Fokuslage über Tubus bezieht sich offenbar auf die Tubus-Außenwand. Ist die Tubuswanddicke richtig eingestellt?

    Die Tubus-Gesamtlänge hängt vom vorgesehenen Platz hinter dem Spiegel und der Länge nach vorne über den OAZ hinaus ab. Sind die Abstände richtig eingestellt? (Hier scheint ein Bug in meiner My-Newton-Version zu sein. Der Abstand ab HSp zu Tubusende scheint entgegen der Bezeichnung der Abstand ab Spiegelrückseite zu sein. Das lässt sich in der Grafik recht gut erkennen.)


    Unabhängig von irgendwelchen Tools hast du mit deinem bestehenden Tubus doch eigentlch die bestmögliche Vorlage.

    Du kannst hier alle Maße nehmen und für einen neuen Tubus anpassen.

    Soll der Fokus weiter rein, wird der Tubus, also der Abstand zwischen OAZ bzw. FSp. und HSp, entsprechend vergrößert.

    Wird die Tubuswanddicke größer, muß der Abstand HSp/FSp entsprechend schrumpfen, wenn sich sonst nichts ändern soll.

    Usw..


    vG

    Harold

    Moin Timm,


    man kann sehen, wo der Auszug bearbeitet wurde. Es passte offenbar kein 2" Zubehör mit größerer Baulänge bzw. Einstecktiefe hinein.

    Ich habe einen alten William 80mm Refraktor. Dar hat die selbe "Krankheit". Da geht (ging) nicht einmal der 2" Zenitspiegel komplett hinein. Ich habe aber die Steckhülse bearbeitet und nicht den OAZ, da das einfacher war und kein Bedarf bestand/besteht länger bauendes Zubehör, etwa Flattener oder Reducer, einzusetzen.


    CS

    Harold

    Hallo Michael,

    ich, der nicht Astro-fotografiert, stelle mir vor größeren Anschaffungen (im Allgemeinen meist) einige Fragen:

    Was ist das konkrete Ziel der Anschaffung?
    Welche Optionen habe ich?
    Was kostet das?
    Was von meinen Zielen kann ich mit welcher Option in wie weit erreichen? (Dabei ganz wichtig: Ist das Werbegeschwurbel oder durch Erfahrungen aus glaubhafter Quelle nachvollziehbar belegt.)

    In einem anderen Bereich habe ich mal vollkommen unrational nach gut recherchiertem Vernunft-Start eine Suche nach der Top-Lösung "hingelegt".
    Das hat Spaß gemacht und auch kein Vermögen gekostet. Ein Quäntchen Steigerung war auch noch drin. Aber der messbare Wirkungsgrad der Aktion war hundsmiserabel. Die 5% der Ausgaben zu Beginn, haben, soweit sich das quantifizieren lässt, 90-95% der erreichten Best-Lösung gebracht. Dazu kam noch, dass der mit Abstand größte Effekt gar nicht mal im Material lag, sondern am Erlernen des richtigen (besseren) Umgangs mit dem Werkzeug.

    Ich meine hier mal vor Jahren einen schönen Beitrag gelesen zu haben, in dem ein professioneller Fotograf seine Sicht dargestellt hat. Das Fazit war nach meiner Erinnerung, dass in den seltensten Fällen das Gerät das Limit ist und modernere, toll beworbene Geräte in der Regel keine dramatisch besseren Ergebnisse bringen.


    Die Kameras sind jetzt nicht Generationen von deiner 500D entfernt. Quantensprünge werden die nicht bieten. Bei Astro lässt sich ein schlechteres Signal/Rausch-Verhältnis durch Belichtungszeit aufwiegen. Ich meine, da gäbe es Formeln. Ggf. lohnt sich, das mal für die Geräte zu betrachten.


    Du schreibst am Ende, dass du eigentlich Features wie Funkanbindung gut fändest, und wohl auch gerne hättest.

    Vor diesem Hintergrund würde ICH vermutlich im Moment "die Füße stillhalten", das vorhandene nutzen, und darauf warten dass Geräte mit den gewünschten Eigenschaften in den Rahmen des Budgets passen.
    Andererseits: Wenn du jetzt Lust hast, dir eine andere Kamera zu leisten und es dir Spaß macht: warum nicht. Man kann die Geräte später ja auch wieder verkaufen. Die Kosten der Aktion liegen dann nur bei der Preisdifferenz.


    Generell ist es imho für die Zufriedenheit gut, dem eigenen Bauch zu vertrauen. Entscheidet man sich dagegen und es haut dann nicht wie erwartet hin, ist Frust vorprogrammiert.


    Viel Spaß und Erfolg
    Harold

    Moin Roland,


    nach deiner Beschreibung vermute ich, dass die Geräusche von den Motoren bzw. den Treibern stammen.


    Das kannst du ggf. bestätigen, wenn du die Riemen abnimmst. Da sich dann außer an den Motoren nichts tut, kann es auch nur von dort kommen.


    Falls die Steuerung Einfflussnahme auf den Strom erlaubt, müsste es leiser werden, wenn man den Strom senkt. Dabei reduzieren sich Schrittpräzision und Drehmoment.

    Indirekt hat auch die Versorgungsspannung einen Einfluss, da auch das die Stromregelung beeinflusst. Eine niedrigere Versorgungsspannung kann ggf. auch zu niedrigerer Geräuschentwicklung führen. Dabei verliert man an maximaler Drehzahl (bzw. Drehmoment bei hoher Drehzahl). Beim schnellen positionieren könnte es ggf. zu Schrittverlusten kommen .


    Die Treiber an sich haben auch deutlich Einfluß. Die werden sich aber ohne Tausch der kompletten Steuerung nicht ändern lassen.

    (Es sei denn, die eigentlichen Treiber sind separiert und diese werden ausschließlich über Takt und Richtungssignal gestuert. Also es erfolgt im Betrieb keine Umschaltung der Mikroschrittauflösung oder dynamische Stromanpassung. In diesem Fall könnte man auch alternative Treiber, z.B. von Trinamic, verwenden.

    Hier gibt es einige interessante Infos: https://www.trinamic.com/solut…ttmotortreiber-fuer-alle/)


    vG

    Harold

    Moin,


    Stefan und Gerd waren schneller und haben das schon gut erläutert.
    Ich hänge trotzdem noch mal mein Geschreibsel an.


    Die nötige Baugröße hängt davon ab, welches Bildfeld abgebildet werden soll.

    Das Bildfeld ist begrenzt durch die Feldblende. Wenn der Einfachheit halber mal ein einfaches Okulardesign angenommen wird, bei dem die Feldblende vor der ersten, objektivseitigen Linse liegt, ist anschaulich klar, dass der Feldblendendurchmesser immer nur kleiner als die Steckhülse sein kann.


    In ein 2" Okular "passen" maximal etwa 48mm, in ein 1,25" Okular etwa 28mm


    Scheinbares Gesichtsfeld = 2*atan(Feldblendenradius/Okularbrennweite)


    oder andersherum


    tan(Scheinbares_Gesichtsfeld/2)*Okularbrennweite*2=Feldblendendurchmesser


    Mal beispielhaft, welche Okularbrennweiten in etwa bei einem gegebenen scheinbaren Gesichtsfeld in welches Gehäuse passen.

    Problematisch bzw. immer wieder Anlass zu Kontroversen ist der Einfluss der Verzeichnung, der bei Extremweitwinkelokularen zu sehr erheblichen Differenzen führt, wenn man Angaben von Okularen betrachtet. Daher bitte nicht an einigen mm oder gar 1/10mm "aufhängen".



    Also Orientierung sollte es reichen und erklärt auch, warum die Brennweitenbereiche bei bestimmten Okularreihen enden, wo sie enden.


    Ein Nagler mit mehr als den maximal angebotenen 31mm Brennweite ist in einem 2" Gehüse nicht unterzubringen.

    Ein Morpheus stoßt bei etwa den maximalen 17mm an die Grenzen der 1,25" Hülse.

    Hier kommt schon stark zum Tragen was oben angesprochen wurde. Das Nagler "müsste" eigentlich eine größere FB haben, als es tatsächlich hat (42mm). Da liegt die Felblende aber auch innen und das Okular verzeichnet kräftig. Davon unabhängig, muss der Lichtkegel durch die Hülse.


    Was in 1,25" passt, passt auch in 2". Die 2" Bauform ist da aber nicht erforderlich.


    Die Morpheus, Vixen LVW und auch die Hyperion haben eine Bauform, die den direkten Einsatz in beiden OAZ-Baugrößen ermöglicht. Von der optischen Auslegung sind es 1,25" Okulare. Das spart Adapter, erfordert aber relativ große Fokuswege.


    CS

    Harold

    Moin Martin,


    bei erwarteten Verlagerungen im niedrigen 1/10mm Bereich würde ich es für reichlich gut genug ansehen.


    Holgers Konstruktion funktioniert ja offenbar gut, kann also als Orientierung dienen. Dem Foto nach schätze ich den Holm bei seinem Gerät auf einen 50mm Vierkant aus Fichte oder Tanne. (D)ein 40x2 mm Alu-Rohr wäre grob 25% steifer. Du hast etwas mehr Masse (linearer Einfluss), Holger die längere Bauweise (3. Potenz bei Biegung. Linear bei Torsion).

    Bei "Angst" einfach das Profil eine Nummer größer, wenn nicht um das Gewicht gefeilscht werden muß oder soll.


    Wenn um 1/100 gekämpft werden soll, solltest du dir die relativen Verlagerungen zwischen Haupt- und Fangspiegel ansehen. Serrurier-Konstruktionen deformieren ggf. deutlich. Die Lage der optischen Elemente zueinander bleibt aber quasi unverändert.


    Ich kenne das eingesezte Programm nicht. Bei dem einfachen FEM-Modul von Inventor, mit dem ich ein paar mal gearbeitet habe, war auf jeden Fall eine der Haupt-Herausforderungen (für mich als FEM-DAU), die Modellierung der Kontakte. Ohne Hilfsmaßnahmen hat das Programm alle rechnerischen Bauteilkontakte als kraftübertragende Flächen angesetzt, was in vielen Fällen nicht der Realität entspricht. Entsprechend können ermittelte Werte unrealistisch sein. Die Spannungsbilder sind ein guter Indikator. Wenn an Übergangsstellen, Befestigungspunkten, Querschnittänderungen keine Spannungsspitzen sind, stimmt etwas mit dem Modell nicht. (Ich gehe mal von normalen Konstruktionen aus und nicht adaptiven KI - Irgendwas Modellierern. Bäume kriegen das gut hin.)


    In der Praxis kannst du imho an den Verbindungen zwischen den Bauteilen am meisten gewinnen oder verschenken.

    Sonst wie immer: Die Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied. Wie "lebendig" sind gedruckte Kunststoffteile bei Temperaturänderungen? 20° Temperaturänderung bei 50mm Kunsstoff mit Wärmedehnung in der Größenordnung 100*10^-6 und du bist in der Größenordnung von 1/10mm.


    Die Systemprofile sind praktisch. Die Steifigkeit, insbesondere Torsion ist einfachen Rohren mit vergleichbaren Abmessungen und Gewicht klar unterlegen.

    Auch würde ich aus praktischen Gesichtspunkten ein Alu-Rohr einem CFK vorziehen. Das ist zwar auch ein kerbempfindlicher Werkstoff, aber imho bzw. nach meinen begrenzten CFK-Erfahrungen doch deutlich gutmütiger. CFK nur beim Gewichts-Knausern oder weil es dir Spaß macht, das Material zu verwenden.


    Weiter viel Spaß + Erfolg und demnächst CS für das neue Gerät

    Harold

    Moin Helmut,


    deine Beschreibung lässt mich ein defektes Lasermodul vermuten. Das unscharfe kleine Bild bei ICS sieht aus, als ob der hinter dem Spiegel wie auch die 45° Laser aufgebaut ist. Also ein Lasermodul in einem Rohr, das über Justierschrauben ausgerichtet wird. Wenn sich das Gehäuse öffnen lässt, sollte sich das Lasermodul ohne größere Probleme gegen eines mit vergleichbarer Größe tauschen lassen.


    (Wie machen es andere: mit Geduld, mit Helfer oder mit frontjustierbarer Zelle. Bei meinem ersten kleinen Newton waren die Arme ein paar cm zu kurz. Sehr lästig beim justieren. Daher ist der aktuelle Dob mit Auge am Auszug von vorne justierbar.)


    CS

    Harold

    Moin Micha,


    ich würde Genauigkeit vor dem verwendeten Material sehen. Die Materialeigenschaften spielen ja nur ein Rolle, wenn das System mit Temperaturgradienten beaufschlagt ist. Der Extremfall ist dabei die aktive Fangspiegelheizung. Ob und wie oft die benötigt wird, hängt sicher von den örtlichen Gegebenheiten ab.


    Wenn ich mal sehr stark vereinfacht den Fangspiegel als Ausschnitt einer Kugelschale betrachte, führt die Wärmedehnung in Folge Temperaturgradient zu einer Änderung des Radius.


    Bei 2K Temperaturdifferenz zwischen den Außenseiten und Wärmedehnung 3*10^-6 komme ich für einen Spiegel mit kleiner Achse 78mm und 15mm Dicke auf einen Radius von ca 15km. Das entspricht einem sphärischen Fehler von weniger als 1/5 Lambda.


    Hiernach:

    Fangspiegel-Größe und Genauigkeit - Astro-Foren.de
    Größe und Genauigkeit eines Fangspiegels spielen bei einem Newton-System eine nicht unerhebliche Rolle. Dabei gibt es eine Reihe von Faktoren, die zu…
    astro-foren.de

    sollte das komplett i.O. sein.


    Jetzt noch eine Gegenrechnung, welche (Heiz-) Leistung dabei von der Spiegelrück- zur Vorderseite fließt:


    Bei dem oben angenommenen 78mm FSp mit 15mm Dicke und angenommenem K = 0,76 W/(m*K) komme ich auf ca 0,7W.

    Bei deiner früheren Anfrage zur Heizleistung hatte Stathis geantwortet, dass 0,5W ausreichen sollten. Davon geht sicher ein Teil nicht durch den Spiegel, sondern durch die Halterung. Also sollte das auch bei dem "einfachen" Material im grünen Bereich bleiben.


    Das ist nur eine grobe Abschätzung mit einem stark vereinfachten Modell. Auch kann ich da Fehler eingebaut haben. Die ermittelten Werte erscheinen mir aber nicht unplausibel.

    Vielleicht hat hier noch jemand die Möglichkeit, das mit FEM zu simulieren.


    CS

    Harold

    Moin,


    sind die Mondaufnahmen afokal gemacht oder nacher stark verkleinert?


    Ich habe ein paar wenige Mondbilder mit der gleichen Kamera aufgenommen. Ich habe da nie systematisch getestet und optimiert. So um ISO 400 bei ca. 1/300s hat das grob gepasst. Also nichts in Sättigung oder nur ganz wenige Pixel. Die "Blende" war dabei ziemlich genau F/5,6. Es ist ein Dobson, also nicht nachgeführt. Fokal reicht der Sensor dabei für etwa 3/4 Mond. Die Brennweite liegt mit ca. 1800mm hinter dem Komakorrektor unter dem deines SC.


    Von 100 Aufnahmen sind 95% Mist. Auch mit Fokus-Lupe ist das allermeiste unscharf. Daher habe ich immer alle paar Aufnahme neu fokussiert. Manchmal passt es dann (hoffentlich). Hier würde vermutlich eine Nachführung helfen oder ggf. auch eine Bahtinov-Maske. Auch bei der Belichtung habe ich immer mehrere Einstellungen durchprobiert. Mit Nachführung sollten Aufnahme herauskommen, die sich stacken lassen. Damit sollte dann erheblich mehr drin sein.


    Hier mal ein Ausschnitt aus einem unbearbeiten Foto. Das war bei ziemlich genau Halbmond. Hohem Stand und ungewöhnlich gutem Seeing.



    CS

    Harold

    Moin Markus,


    warum sollte man die bestehenden Rohre nicht verlängern können?


    Das neue Gewinde kann unterhalb des bestehenden Gewindes angelegt werden.

    Der bestehende Gewindeteil kann abgesägt oder abgedreht werden. Die Verlängerung ist dann einfach 2cm länger.


    Ich würde aus praktischen Gründen neue Rohre verwenden. Als rohes Material kostet das mit Versand keine 30€. Die Rohre schwarz eloxieren zu lassen sollte auch noch bezahlbar sein. Zumindest wenn man vor Ort einen Betrieb findet.

    (Hell) Eloxiert habe ich für ca. 50€ gefunden. Der Aufwand für die Bearbeitung ist geringer, da nur eine Seite zu bearbeiten ist. Dabei ist es steifer/stabiler und vermeidet eventuelle Hakeleien an der Stoßstelle, wenn der Tubus zuassammengeschoben oder auseinandergezogen wird.


    Die Verschraubung kann ggf. auch mit gängigen Standard-Regelgewinde-Schrauben, z.B. M10, gelöst werden, wenn man einen Stopfen einklebt. Ich habe meine Anschlusstücke (normaler 8-Rohr Gittertubus) nur in die Alu-Rohre eingeklebt. Traut man dem "Frieden" nicht, macht man den Einsatz etwas länger. Ich habe sie so etwa 30mm lang ausgeführt. Die Klebefläche ist dabei ca 1200mm^2 groß. Bei Uhu-Endfest ist die Belastbarkeit > 10N/mm^2. Fönt man die Klebestellen, härtet also wärmer/heißer aus, ist die Belastbarkeit nocheinmal deutlich höher. Der Stopfen reißt da also auch bei mehr als einer Tonne Zug nicht heraus.

    Die originale Lösung ist sicher besser. Man muss aber das passende Werkzeug oder den passenden Kontakt haben.

    Wenn du die Stopfen einfach massiv in 25mm Ø ausführst und so bearbeitest/bearbeiten lässt, dass sie in die bestehenden Rohre passen, wird es mechanisch einfacher umsetzbar, da keine weiteren Teile mehr nötig sind. Der Preis ist etwas zusätzliches Gewicht. Da es nur um wenige cm geht, ist das aber übersichtlich wenig.


    CS

    Harold

    Moin Micha,


    wie du schreibst, ist der aktuelle Fangspiegel sehr knapp bemessen.


    Die angegebenen Maße kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Die 305mm vom FSp zur Brennebene scheinen mir zu knapp. Du schreibst aber auch, dass die Brennebene selbst bei voll eingefahrenem Auszug noch unter der OAZ-Oberkante liegt. das ist dann konsistent aber (gefühlt) ziemlich ungewöhnlich. Warum bei MyNewton noch weniger herauskommt, ist für mich im Moment nicht ersichtlich. Einen Backfokus von 10mm finde ich auch extrem wenig und schließt ja auch schon einige interessante Okulare aus. Mit 20mm passen auch Nagler, Ethos, Paracorr und Co. Und es bleiben noch ein paar mm Fokus-Spielraum.


    Nur Spiegelradius + OAZ-Auszugrohr (FTF 2015 / Paracorr 2) + (imho ausreichend) Backfokus wären schon 230 + 75 + 20 = 325mm. Bei dieser Anordnung steht der OAZ deutlich im Strahlengang. Meiner Meinung nach steht das im Widerspruch dazu, die Obstruktion minimieren zu wollen. Auch der Hut müsste dann schon extrem klein/eng sein, damit der OAZ sich überhaupt so tief montieren lässt. Die Ausleuchtung wäre dabei so um 9mm mit 100%.


    Nimmt man nun den nächst größeren Fangspiegel kostet das auf der Achse ca. 0,01 mag und bringt am Rand etwa 0,1mag Gewinn. Den Unterscheid zwischen den Fangspiegeln wird man wahrscheinlich kaum bemerken.


    Bezüglich des OAZ: Warum FTF2020 als Option? Ich benutze bei mir weniger als 10mm Fokusweg. Das Limit hinsichtlich maximal nützlich-kurzem OAZ setzt der Komakorrektor, wenn einer verwendet werden soll. Beim Paracorr 2 75mm, was dem FTF 2015 entspricht. Beim Vorgänger Paracorr sind es 65mm. Da könnte man mit dem FTF 2008 mit Auszugrohr-Länge von 60mm noch einmal Bauhöhe sparen. Mit Korrektor 10mm, ohne 15mm. Mit FTF 2008, ohne Korrektor mit FSp zu Bildebene 330mm und dabei 18mm Backfokus bekommt man noch gut 3mm Ø mit 100% Ausleuchtung – falls alles perfekt ausgerichtet wird.

    Ich würde immer eher einen größeren Fangspiegel wählen, damit der tendenziell schlechtere Fangspiegelrand in der Bildfeldmitte nicht „mitspielt“.


    Im Zweifel einfach so umbauen, dass das gewollte mechanisch hinhaut und dabei dafür sorgen, dass ein größerer Fangspiegel eingebaut werden könnte, wenn dir danach sein sollte.


    CS

    Harold


    PS:

    78mm FSp + Hut-Innen-D 500 + FTF2008 + 330mm Dist Achse bis Bildebene bei Bildebene 18mm über voll einfefahrenem OAZ.
    Die Bildebene liegt hier 80mm über Tubusinnenwand. Das alleinige versetzen des HSp reicht leider nicht.

    Moin Markus,


    vorab: warum justierst du nicht mit dem Aufbau und in der Position, in der du meist beobachtest? Das würde die von dir befürchteten Fehlerquellen von vorneherein ausschließen.


    Ansonsten scheint mir dein erster Gedanke immer noch der sinnvollste.

    Also Abstandshalter zwischen Hut und OAZ.

    Das reduziert den Stress für den OAZ und auch die Kippung in der OAZ-Führung.


    Die Verlängerung der Rohre oder deren Austausch (was ich vorziehen würde) ist imho nur sinnvoll, wenn die Ausleuchtung nicht i.O. ist, oder eine nachgewiesene Deformation des Hutes durch die Kräfte am langen Hebel / hohen OAZ einen maßgeblichen Anteil an einem als relevant angesehenen Problem hat.

    Die Verlagerung des Schwerpunktes sähe ich nicht als Problem. Angesichts des Gesamtgewichtes käme es imho auf vielleicht 2kG Ballast auch nicht mehr an.


    A)

    Wie weit wandert ein Laserpunkt im aktuellen Setup beim schwenken? Wie ändert sich das, wenn an einer der OAZ-Klemmschrauben ein Ballast-Gewicht von 1/2 bis 1kg angehängt wird?


    B)

    Wie sehr ändert sich das, wenn der OAZ bis auf die angestrebte 0-Position, ohne Verlängerungshülse, eingestellt wird?


    C)

    Wie sehr wandert der Laserpunkt, wenn man bei senkrecht gestelltem Tubus den Hut gegen den blockierten unteren Tubusteil verdreht? (ca. 5-6 Nm - entsprechend der Belastung in der Praxis.)


    Sollte sich bei obigen Versuchen nichts merklich ändern, beschränkt sich meiner Meinung nach der Nutzen auf eine geringere Belastung des OAZ, was dieser aber sicher danken wird.


    Bringt B) eine merkliche Verbesserung, sind längere Stangen wahrscheinlich hilfreich.


    Führt C) zu deutlicher Verlagerung des Laserpunktes, fallen optische Achse und mechanische Achse nicht zusammen. Eine verlängerung der Stangen würde das Problem etwas vergrößern.

    Das lässt sich theoretisch wegjustieren. Ich halte das in der Praxis allerdings für sehr schwierig.


    Viel Erfolg.


    CS

    Harold

    Moin Martin,


    imho ist PLOP ein zuverlässiges Werkzeug.

    Wenn andere Software aus dem CAD-Umfeld mit FEM Möglichkeiten genutzt wird, kann man das relativ leicht nachrechnen bzw. vergleichs-rechnen.


    Wie sich die Werte ändern, wenn die Punkte weiter außen liegen, kann man auch einfach mit PLOP testen. Dazu einfach nach dem otimierten automatischen Design den Radius der Lager auf den gewünschten Wert fixieren und die Berechnung starten.


    Jedes Design mit RMS(Oberfläche) < 4*10^-6 ist imho gut genug. Das korrespondiert nach meinen gesammelten Infos mit S ca. 0,99.


    Beim Teleskop: wenn zwei Streben verwendet werden, würde ich auch beide mit der Montierung verbinden.

    Die Software gibt es ja offenbar her. Daher: "einfach" mal rechnen. Alternativ mal mit weggelassener zweiter Strebe rechnen und ggf. das weggelassene Material oder einen Teil davon in eine großvolumigere Strebe "investieren". Dickwandiger geht auch, ist aber weniger effektiv, solange das Profil nicht beulgefährdet ist. Ansonsten: Schrauben dicht in/an die Profilecken, nicht mittig.


    Weiter viel Spaß und Erfolg.


    CS

    Harold

    Hallo Rainer,


    ohne zu messen gibt es noch eine einfache Möglichkeit meine Vermutung zu prüfen:

    Wenn man möglichst gleichmäßg nacheinander von unten gegen die Lagerpunkte der Dreiecke der 9-Punkt-Lagerung drückt - ca mit dem Äquivalent von 1/3 des Spiegelgewichtes:


    Gibt es eine deutlich erkennbare Verlagerung des Laserreflexes? Wenn ja, um wieviele mm verschiebt sich der Punkt?

    Wenn sich der Punkt dabei weniger verlagert als beim Schwenken, ist die Nachgiebigkeit des Trägerteiles wahrscheinlich nicht ursächlich. Ist es deutlich mehr, scheint es mir wahrscheinlich.


    CS

    Harold

    Moin Konrad,


    wenn das Gerät noch leidlich kompakt ist, kann ggf. auch die Rockerbox insgesamt höher gebaut werden und die Höhenräder deutlich richtung OAZ versetzt werden, Der Preis wäre ein Gegengewicht vorne am Tubus oder mittels Ausleger auch noch davor.


    Ich finde leider auf die Schnelle kein Bild. Gesehen habe ich das mal irgendwo, wo Refraktor und Newton auf einer Alt-AZ Montierung so angebracht waren, das der OAZ beider Geräte praktisch unveränderlich auf der selben Höhe lag.


    CS

    Harold

    Moin Rainer,


    da der Laserpunkt auf der Spiegelmitte bleibt, der Reflex aber ausweicht, scheint mir Bewegung in der Spiegelzelle eine Möglichkeit.
    In Frage kommen die Verbindungspunkte oder das(die) Trägerelement(e) an sich.
    Ich meine hier wir Holz verwendet(?). Holz ist kein isotroper Werkstoff.

    Bei einer Sperrholz-Konstruktion (je dicker bzw. je mehr Lagen um so weniger kritisch) könnte es ggf. so aussehen:


    Die Holzfaser bei der unteren Auflage liegt quer zum tragenden Profil. Dieser "Arm" der angenommenen Konstruktion ist sehr wahrscheinlich etwas weicher als die bei den oberen, bei denen die Faser mehr oder weniger längs durch das tragende Profil verläuft. Bei Lastwechel würde der untere Punkt eine größere Lageänderung erfahren als die oberen Punkte, was zu einer Verkippung führen würde.


    Ob das der Fall ist, sollte sich mit einer hinter der Zelle an der Spiegelbox verschraubten "Richtlatte" + genauem Messmittel klären lassen, in dem die Distanzänderungen der Auflagepunte zwischen 0° und 90° ermittelt werden. Am einfachsten mit einer an der Richtlatte befestigten Messuhr. Bei den genannten zwei bis drei mm Abweichung sollten sich die Werte klar erfassen lassen.


    Sind die Werte unterschiedlich, ist wahrscheinlich zumindest ein Teil der Ursache aufgeklärt. Anhand der Messwerte und der Geometrie lässt sich der Anteil auch quantifizieren.


    Alle weiteren Lastverteil-Teile der Zelle (18 oder 27 Punkt?) können ebenso einen Beitrag leisten. Ob dieser relevant ist, kann wahrscheinlich eingeschätzt werden, wenn die Lageänderungen auch direkt an der Spiegelrückseite gemessen werden.


    Wenn sich ein Anteil am Problem belegen ließe, könnte gezielt durch Änderung der Steifigkeit der Zellenteile gegengesteuert werden.


    CS

    Harold

    Moin,


    auch wenn ich nicht angesprochen bin:
    Die Gegenstücke der Magnete müssen magnetisierbar sein. Damit scheiden die mehr oder weniger rostbeständigen Stähle nicht zwangsläufig aus. Es muss sich um einen ferritischen Stahl handeln.


    Da sind alle rostträgen Messerstähle geeignet, wobei es durchaus gößere Unterschiede bei der Korrosionsanfälligkeit gibt.


    z.B.:


    Stahl - 1.4034 - ca. 3,5 x 55mm / 24 cm lang
    Der 1.4034 (X46Cr13) ist ein rostbeständiger allround Stahl, dessen Leistungspotential häufig unterschätzt wird. Nur wenige Stähle können ein…
    www.nordisches-handwerk.de


    Beständiger wären z.B. 1.4108 oder 14C28N. Ich kenne aber keine Quelle für Kleinstmengen.


    Auch rein-Nickelblech sollte geeignet sein. Das gibt es z.B. bei ebay in allen möglichen Abmenssungen und Mengen.
    Die Haltekraft müsste kleiner sein (ca 30-50% im Vergleich zu Stahl).



    Das ließe sich aber durch passende Magnete ausgleichen. Eigene Erfahrungen mit diesem Material habe ich nicht.

    Ich meine, die Magnete sind oft vernickelt. Da hätte Nickel als Gegenstück den Vorteil, dass es kein Potential zwischen den Teilen gibt, das Kontaktkorrosion begünstigt.


    CS

    Harold

    Moin,


    imho sind beide Achsen vorhanden. Beim Aufbau laut Bild 2 in Beitrag 6 ist aber eine der Achsen unnötig stillgelegt, da die Messuhr nicht mit dem Träger des oberen Schlittens verbunden ist.
    Wird die Messuhr am oberen Schlitten gehaltert und tastet das Verbindungselement an (oder umgekehrt) sind beide Achsen nutzbar.
    Die Anordnung an der Seite, wie bei der Skala (kann ich im Bild nicht sehen. Zumindest am KT70 von Proxxon ist eine dran), ist einfacher. Ob der dadurch eingeführte potentielle Fehler durch Verkippung/Verdrehung (COS-Fehler) und durch Spiel in der unteren Führungsbahn relevant ist, ist aus der Ferne schlecht einzuschätzen. Ich halte Probleme aber für unwahrscheinlich. Außerdem könnte man dem dadurch begegnen, dass LED und Schneide an der Seite vom Tisch über die Messuhr gebracht und die Führungen spielarm eingestellt werden.

    CS und viel Spass/Erfolg
    Harold

    Moin Max,


    ich denke, hier gibt es (vermutlich) mit die umfassendsten Informationen zum Thema:


    https://skyinspector.co.uk/atm-dispersion-corrector-adc/


    Dort wird auch genauer darauf eingegangen, unter welchen Bedingungen ein Gewinn zu erwarten ist.

    Auch wird z.B. aufgezeigt, dass der ADC u.U. (für mich ursprünglich unerwartet) bei sehr niedrigen Winkeln zu einer Verschlechterung der Abbilung führen kann.


    CS

    Harold