Posts by Thomas_Stelzmann

    Wenn man denn schon den Jahreswechsel in Mailand verbringt, kann man den Herrn auch mal besuchen. :)

    Sein Nischengrab auf dem beeindruckenden Friedhof "Monumentale" ist recht einfach zu finden, wenn man weiß, wo es ist.

    Guten Abend,



    bei mir ist das so, dass ich immer mal wieder einen Selbstbau-Rappel bekomme.


    Manchmal gibt es das, was ich brauche (oder zu brauchen glaube), so nicht zu kaufen.

    Dann besorgt man sich etwas fast passendes und passt es an.


    Seltener könnte man zwar etwas in hoher Qualität zu einem guten Ppreis kaufen, baut es sich aber trotzdem selbst, zum einen, weil man wieder geistig gefordert ist, zum anderen, weil Selbstbau in meinem Umfeld auch immer soziale Aspekte hat: Man steht gemeinsam in der Werkstatt, macht Sachen kaputt, bleibt aber in Übung. :D



    Viele Grüße

    Thomas

    Liegt vielleicht daran, das man Software wie NINA , PHd2 und andere um sonst bekommt. Somit ist freie Software mehr oder weniger zur Gewohnheit geworden 😁

    Da hast Du natürlich Recht. Wobei man freie Software natürlich auch unterstützen sollte. Auch wenn sie "gratis" ist, sollte sie nicht "umsonst" sein. ;)

    Ich will ja nichts sagen, und einem Einsteiger die Ausrüstung mies zu machen, ist eigentlich ein no go, aber man will ja auch ehrlich sein....

    Wenn Du die Gelegenheit hast, das Teleskop zurückzugeben, würde ich das tun.


    Der Bresser Pollux und andere baugleiche Derivate unter anderem Namen sind keine guten Geräte.


    Man versucht hier, große Brennweiten günstig bei kurzer Baulänge zu realisieren, und muss da einige Klimmzüge machen, wie etwa Korrekturlinsen im Okularauszug, etc.

    Ich möchte damit nicht langweilen.


    Die optische Qualität ist eher unterdurchschnittlich.


    Wie sagte meine Oma immer: "Watt nix kost´, is auch nix."


    Ich würde für den Anfang in einen Dobson investieren, also ein handnachgeführtes Teleskop, bei dem Du bequem sitzen kannst, und zwar einen gebrauchten.

    Den Wertverlust haben andere dann für Dich bezahlt.


    Viele Grüße

    Thomas

    Ich finde es immer wieder zumindest beachtenswert, wie bereitwillig zwar Geld für neue Hardware ausgegeben wird, und wie dann bei Software geknausert oder zumindest über deren Preise gemeckert wird.

    Software entwickelt sich nicht von selbst, das machen Menschen, die oft für ihre Zeit bezahlt werden müssen, und preismäßig macht Software einen kleinen Teil aus.


    Unsere Ausrüstung besteht untrennbar aus Hard- und Software, beides ist Werkzeug, das haben wir selbst so gewählt.

    Wer Software nicht bezahlen möchte, muss wieder zum Planfilm mit Vakuumtechnik greifen.


    Da vermutlich fast jeder von uns das Ganze nur als Hobby betreibt, und es somit absolut keinen Zwang gibt, sich irgendwas von dem leisten und kaufen zu MÜSSEN, ist das doch Heulen auf hohem Niveau.

    Das ist so, als würde sich jemand einen Sportwagen kaufen und sich über die Spritpreise beklagen.

    Augen auf bei der Wahl des Hobbies.


    Vielleicht tut man gut daran, sich darüber klar zu werden, dass man zu den bessergestellten Menschen der Bevölkerung gehört, wenn man sich überhaupt ein solches Hobby leisten kann, bei dem man tausende Euros in den Sand setzt, um an ein paar Tagen im Jahr den Himmel zu fotografieren.

    Dann sollen aber auch alle Beteiligten (auch Softwareentwickler) etwas davon haben.

    Eine Preissteigerung von 50 EUR angesichts Hardware im (angenommenden) Wert von tausenden Euros sind Peanuts und eigentlich nicht der Rede wert,

    Option: Einfach nicht kaufen, und schon ist die Sache rum.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,

    "wir" bekommen die Produkte, die "wir" wollen, weil "wir" sie kaufen.

    Hi matss,



    das ist so nicht ganz richtig.


    Der Kunde kann immer nur das kaufen, was angeboten wird, er wird nicht gefragt, wie etwas sein soll.

    Selbst, wenn ich etwas anderes haben will, könnte ich es in den meisten Fällen nicht bekommen, oder nur mit einem Riesenaufwand.


    Schau Dir die Autoindustrie an.

    Jedes Jahr werden Autos fetter und breiter, man bekommt Probleme in den Parkhäusern etc..

    Nach welchem angeblichen Kundenwunsch werden die Autos immer größer?

    Nach keinem, die Autoindustrie macht das, weil sie mit großen Autos mehr Geld verdienen kann.

    Ich fuhr Citroen, Volvo, Skoda und VW.

    Noch nie hat mich irgendjemand aus diesen Konzernen gefragt, ob das nächste Modell größer sein soll oder nicht.

    Mich als Kunde hat überhaupt noch nie jemand nach einer Meinung zu einem Produkt gefragt.


    Dass der Kunde Einfluss darauf hat, wie ein Produkt beschaffen ist, ist in meinen Augen eine Illusion.

    Wenn der Kunde einen neuen Golf haben will, muss er den nehmen, den VW herstellt, auch wenn der mittlerweiler fast so groß ist wie ein Passat.

    Einen anderen gibt es nicht.

    Friss oder stirb, so heisst es ja.


    Sollte der Kunde durch sein Kaufverhalten etwas steuern wollen, stellt sich ein Ergebnis erst nach Jahren ein, wenn es das zu beeinflussende Produkt schon nicht mehr gibt.


    Bei der Industrie muss ein Umdenken einsetzen, aber hier zählt nur Geld.

    Was der Kunde will, ist vollkommen egal.

    Hier ist die Politik gefragt.



    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo,


    ich bewahre meine Montierung in einer Kiste im Keller auf.

    Das ist eine alte Kunststofftransportbox für einen Beamer.

    Die hat eine Dichtlippe aus geschäumten Kunststoff.

    Im Inneren habe ich etliche Säckchen Trockenmittel platziert.

    Bislang hat sich noch nie auch nur ein bißchen Flugrost gezeigt.


    Diese Kisten/Transportboxen bekommt man für wenig Geld oft bei (Ebay-)Kleinanzeigen.

    Oft sind die so groß, dass man sogar die original Schaumstoffschale des Teleskopes / der Montierung mit in die Box packen kann.


    Zwei kleine Optiken habe ich in einem Alukoffer, der ebenfalls Trockenmittel enthält, was man in großen Mengen günstig via Ebay beziehen kann.

    Ich habe auch diese Minitütchen gesammelt, die in den Coronatests drin waren, da sind auch dutzende zusammengekommen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo,


    falls eine Reparatur mißglückt, hier ein Tipp.


    Mein Vater war früher bei den Gebirgsjägern in Mittenwald.

    Die Kompanie wurde ausgestattet mit Angora-Unterwäsche und -socken.

    Letztere hatte ich probeweise mal an, schon auf der Fahrt zum Astroplatz.

    Ich habe gedacht, meine Füße kochen!

    Auf dem Platz selbst, bei locker -10°, hatte ich derart warme Füße, das ich froh war, als ich zu Hause die dicken Schuhe aussziehen konnte.

    Dass nur als Hinweis.

    Was Angora-Unterwäsche heute kostet, weiß ich natürlich nicht.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo dachkieker,



    natürlich kann man diese Bildfehler immer alle wegbearbeiten, aber eigentlich ist das Murks.

    Man streicht ein Auto ja auch nicht erst mit der Lamfellrolle, weil man die ja noch hat, und versucht das Ergebnis dann verzweifelt zu retten.



    Ich hatte diese Probleme auch.

    Meine EOS 600D(a) hatte dieses Banding recht extrem.

    Einige Sensortypen sind dafür anfällig, andere nicht, die 600Da ist aber bekannt dafür.


    Mir hat das reihenweise Bilder unbrauchbar gemcht, das machte keinen Spaß.


    Da ich saubere Daten zum Verarbeiten haben möchte, habe ich jetzt eine EOS 250D.

    Glaubt man Julien Steelandt von astrolab Service, der mir die Kameras (mittlerweile habe ich zwei 250Da) umgerüstet hat, ist das der neue Standard bei den DLRS.

    Und ja, da liegen Welten zwischen der 600D und der 250D, wenn man sich mal die Darks anschaut.


    Dieses Linienrauschen heisst "walking pattern noise".

    Das zeigt zum einen, dass Deine Nachführung prima funktioniert, weil sich die Dunkelströme in bestimmten Bereichen sauber addieren.

    Das bekommt Du nur durch Dithern in den Griff, also durch die zufällige Verschiebung des Bildausschnittes nach jedem Foto.

    Das kannst Du manuell machen, indem Du den Ausschnitt nach jedem Foto veränderst. Es gibt Leute, die machen das nach jedem x.ten Bild (setze für "x" eine sinnvolle Zahl ein....hier wird auch eher geraten), ich würde es nach jedem Bild machen.

    Besser geht das, wenn Du einen Guider hast, der das für Dich tut. Mein MGEN dithert nach jedem Bild um 15 Pixel.


    Meiner Meinung lohnt sich die Anschaffung einer gebrauchten 250D im Vergleich zu der 30D (habe ich auch noch) in jedem Fall.




    Viele Grüße

    Thomas

    Das ist wirklich sehr, sehr faszinierend.

    Man müsste wissen, was das für eine Legierung ist, es wird ja fast nie reines Alu verwendet.

    Eventuell könnte man überlegen, ob man durch eine Wärmebehandlung das Gefüge leicht verändern kann.


    Das Hauptproblem sehe ich aber darin, dass die Oberfläche sehr schnell oxidieren und dadurch matt werden wird.


    Nichtrostender Stahl wäre vielleicht eine Alternative.


    Dennoch ist die Präzision bemerkenswert.

    Hallo Ahrtaler / Günter,



    ich habe seit längerem den TS PhotoLine 60/360mm und bin sehr glücklich damit.


    Teleskop-Express: TS-Optics PhotoLine 60 mm f/6 FPL53 Apo - 2" R&P Okularauszug - RED Line


    plus den 1x-Flattener.



    Ich empfinde das Gerät als sehr robust, die Optik ist klasse, der Auszug ist stabil.


    Ich habe ihn auf einer Skywatcher Star Adventurer Montierung in Kombination mit einer Canon EO 5D Mk. IV (Vollformat) benutzt.

    Der Flaschenhals war hier die Montierung, die zum Teil mit dem ganzen Kram überfordert war, das Teleskop ist super.

    Inzwischen nutze ich das Gerät nur noch auf meiner H-Q5 Pro.


    Erst vor zwei Wochen im Urlaub habe ich zwei dieser Teleskpope (eines von meinem Bruder) parallel auf der Montierung gehabt und Astrofotografie betrieben.

    Die Kameras waren Canon APS-C-Modelle, das bedeutet, man muss dann etwas auf die Bildauschnitte achten.

    M31 Andromeda passte gerade noch so diagonal ins Bild, beim Pärchen Nordamerika- und Pelikannebel war ebenfalls Genauigkeit gefragt.


    Mit einer Vollformatkamera (der TS Apo leuchtet Vollformat aus) ist das bestimmt entspannter.


    Ich überlege aktuell, ob ich mir tatsächlich einen weiteren dieser Apos und eine weitere EOS 250Da kaufen soll, um bei den wenigen Gelegenheiten doppelt so viel Lich einfangen zu können.


    Vielleicht konnte ich ja helfen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Das ist natürlich mega-ärgerlich.

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass man inzwischen bei allem, was man kauft, damit rechnen muss, dass es nicht funktioniert, auch bei Geräten, die viereckiges Geld kosten.

    Hast du es mal bei den Teleskop Spezialisten versucht?

    Die gucken sich das Gerät garantiert vorher an und schicken keine Gurken raus.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Walter,


    vielen Dank für Deine Tipps!



    ["Welche Okulare hast Du denn im 13mm...8mm Bereich?"]


    Ich habe ein Baader Hyperion mit 13mm und das Speer Waler 8-5mm. Mit letzterem komme ich beim PST irgendwie nicht richtig in den Fokus.



    ["Ach ja und ganz wichtig: hast Du ein wackelfreies Stativ/Montierung zur Verfügung?"]


    Jo.

    Heute habe ich mit einem Manfrotto-Stativ (055XPROB) plus Benro-Getriebeneiger (GD3WH) rumprobiert, das ging so gerade.

    Der Getreiebneiger mag die Sonne irgendwie nicht, der hakelt dann etwas.


    ich habe auch noch ein Benro "Mach3 Tripod Series 4 Alum 3 sect Extra Long", das habe ich mit dem Star Adventurer zur Astrofotografie genutzt.

    Dann habe ich noch ´ne Vixen Porta und ebenfalls eine HEQ5 Pro.

    Das ist was dabei, denke ich.

    Morgen bauen wir einen L-Adapter für die Porta. :)



    Viele Grüße

    Thomas

    Einen schönen Sonntag zusammen!



    Eben konnte ich mein neues Coronado PST das erste Mal testen.

    Mit dabei ist ein Coronado CEMAX Okular mit 18mm Brennweite.

    Laut Händler sind die CEMAX-Okulare und die Barlowlinse ja für die Sonnenbeobachtung optimiert, in Sachen Vergütung und Innenschwärzung.

    Zumindest an der Hülse kann man das auch sehen, die ist innen sehr matt.


    Die Auswahl an Cemax-Okularen ist recht begrenzt, es gibt eine Barlow-Linse.


    Hat jemand Erfahrung am PST mit anderen Okularen oder Barlows, die evtl. ebenfalls gut funktionieren?


    So, jezt schreibe ich noch schnell ´nen anderen Threadstart, Euch einen schönen Restsonntag.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Astro-Bernie Franken, (Bernhard),



    ich schreibe meine Antwort jetzt mal in Stücken:




    ["Wir tun immer so, als ob die Beschäftigung mit dem Sternenhimmel so unabhängig vom Irdischem sei und deshalb "man oder frau" ja global da kaufen kann oder darf, wo es ab BILLIGSTEN ist."]



    Zum einen weißt Du nicht, ob "wir" ( = alle!) so tun.

    Zum anderen: Die Händler kaufen doch auch global, dort, wo es am billigsten ist.

    Warum soll der Privatmensch das nicht versuchen?

    Wenn der Händler das Recht auf Gewinnmaximierung hat, hat der Privatmenschen das Recht, seine Kosten so gering wie möglich zu halten.

    Der Werkzeugkasten ist derselbe.




    ["Ich persönlich habe alle Geschäftsbeziehungen zu Untermehnen aus Russland und China aus PRINZIP abgebrochen."]


    "Aus Prinzip" ist wie "aus Gründen" oder "Darum!": Kein gutes Argument.





    ["Geld ist nicht der Maßstab"]


    Wenn man damit nicht haushalten muss, stimmt das, ja.

    Die meisten können jedoch nicht beliebig viel davon ausgeben.

    Du offenbar schon.




    ["Verantwortung für Arbeitsplätze, Umwelt, Menschenrechte UND Co2 (Transport kostet Ressourcen, schon mal darüber nachgedacht ?) sind WICHTIGER !"]


    Kann man so allgemein nicht sagen, das hängt von den persönlichen Möglichkeiten und der persönlichen Situation ab.

    Jemand, der keine Wohnung hat und auf Straße lebt, wird über dieses Thema und die sich daraus ergebenden Prioritäten anders denken als jemand,

    der darüber nachdenkt, ob er jetzt ne Flasche Wein für 170 oder 260 EUR nimmt.

    Du verallgemeinerst zu stark, was man aber in dem Fall nicht machen kann.




    "ES gibt in D Handwerker, die machen ALLES besser und umweltverträglicher als jede China-Schleuder ... kosten aber uns mehr,"


    Die Erkenntnis ist jetzt nicht neu, auch wenn ich nicht genau weiß, was eine "Chinaschleuder" ist.



    ["dem Planeten weniger ...."]


    Du meinst, die Rohstoffe für irgendwelche Produkte aus China einzuführen und zu einem deutschen Produkt zusammenzurühren/zusammenzubauen, ist besser?




    ["und jetzt kann jeder selbst entscheiden, ob ein ASTRONOM mit Sinn für das All eher dem schnöden Mammon oder seiner Verantwortung gerecht werden will ...."]


    ... nachdem er seine Kontoauszüge gecheckt und abgeschätzt hat, ob er da mithalten kann oder eben nicht, das meinst du bestimmt, oder?



    Bernhard, vieles von dem, was Du schreibst, klingt in diesem Zusammenhang eher nach "schnell mal geschrieben" als "gut überlegt".



    Viele Grüße

    Thomas

    Moin Reinhold,


    die Antwort galt für alle, die dort aufgeabaut waren, drei Stück waren das, glaube ich.

    Ganz rechts stand ein 130er (?), das hatte einen doppelten "Luftdruckpöppel", in der Mitte war ein 60er, ganz links stand ein einfaches 40er.

    Für alle galt unser Eindruck, was ich komisch fand.

    Wenn nur einer diesen Eindruck hat, okay.

    Aber alle?

    Vor allem haben wir unanbhängig durchgeschaut und uns erst hinterher besprochen.

    Denkbar ist aber, dass genau in der Zeit, in der wir geschaut haben, schlechtes Seeing war, oder leichte Cirren, wie auch immer.


    Seltsam, oder?


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Gerd,


    auf der ATT habe ich durch mehrere Coronado- und Lunt-Teleskope schauen können.

    Rein visuell an diesem Tag waren die Coronados sichtbar besser als die Lunts.

    Das bestätigen drei Kollegen, die bei mir waren, und die alle durch dieselben Teleskope geschaut haben.

    Uns fehlte es bei den Lunt-Geräten einfach an Brillianz.


    Das ist alles natürlich rein subjektiv, aber immerhin der identische Eindruck von vier Leuten und vergleichbaren Bedingungen. :)



    Viele Grüße

    Thomas

    Guten Abend,


    ich hatte sowas auch, sah ziemlich genau so aus und hat mich in den Wahnsinn getrieben, weil ich Flats und Bias und Darkfats und weiß der Henker was machen konnte: Es brachte nichts.


    Problem:

    Vermutlich hast Du einen Lichteinfall beim Fotografieren, und zwar am Okularauszug.

    Dadurch kann man das mit Flats nämlich nicht korrgieren.


    Bei mir kamen an zwei Stellen Licht rein, und zwar einmal zwischen Tubus und Basisplatte des OAZ, und dann nochmal an der Passung Aussenrohr/Innenrohr.

    All das habe ich abgedichtet, danach war das Problem verschwunden und die Flats konnten wieder wirken.

    Einfach mal im Dunklen am besten zu Zweit mit einer sehr hellen Taschenlampe in den Tubus leuchten, dann siehst Du die Stellen schnell.


    Kantrollier auch die Hauptspiegelzelle, die berühmte Mütze hilft auch nicht immer, wenn es nur grobe Wolle ist.


    Alternativ: Tubus schnell mit Wasser füllen, dann kann man sehen, wo es rauskommt...... :D


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Gerd,


    ja, den Thread kannte ich schon, danke für Deine Suche.


    Ich habe eben Nachricht vom Händler bekommen.

    Man habe das Gerät zurück erhalten und überweist mir die Kaufsumme innerhalb 10 Tagen zurück.


    Huch?

    Das ist seltsam, denn ich hatte gebeten, mir gerne ein Ersatzgerät zu schicken, nach kurzer Kontrolle.

    Auf der Webseite sind sie verfügbar ("versandfertig in 24 h").


    Entweder stimmt das nicht, oder man möchte mir eines der anderen (neuen?) Geräte nicht verkaufen, warum auch immer.


    Ich habe jetzt eines bestellt bei den Teleskop-Spezialisten, da bin ich mir sicher, eines zu bekommen, was in Ordnung ist.


    Viele Grüße

    Thomas

    Das nimmt mich jetzt mit...

    Ich kannte ihn vom "gelben Forum" als StephanPsy, 20 Jahre ist das jetzt her.

    Er war immer hilfsbereit, ehrlich und direkt (nicht immer von Vorteil bei den Gelben, er tat´s aber trotzdem) und sein Humor war ansteckend, als Mitglied der "Allianz launiger Billig-Roehren-Eigner online" (AlBiREo) war das wohl ein Muss. ;)


    So sollte man ihn in Erinnerung behalten.

    ich werd´s tun.



    Grüße

    Thomas

    Lieber Gerd, lieber Stephan,


    vielen Dank für Eure Hilfe.


    Leider habe ich es versäumt, mir das PST von vorne anzuschauen.

    Als ich den Zustand gesehen hatte, hatte ich schon keine Lust mehr, es war klar, dass das Ding zurückgeht.

    Im Nachhinein war das doof.


    Gerd, Dein PST liegt 9317 Exemplare zurück, in einem Abstand von 9 Jahren.

    Wenn man wüsste, wieviele die pro Jahr bauen, und dieser Wert konstant wäre, könnte man das Alter meines Gerätes errechnen...


    Viele Grüße

    Thomas