Posts by Thomas_Stelzmann

    Das ist natürlich mega-ärgerlich.

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass man inzwischen bei allem, was man kauft, damit rechnen muss, dass es nicht funktioniert, auch bei Geräten, die viereckiges Geld kosten.

    Hast du es mal bei den Teleskop Spezialisten versucht?

    Die gucken sich das Gerät garantiert vorher an und schicken keine Gurken raus.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Walter,


    vielen Dank für Deine Tipps!



    ["Welche Okulare hast Du denn im 13mm...8mm Bereich?"]


    Ich habe ein Baader Hyperion mit 13mm und das Speer Waler 8-5mm. Mit letzterem komme ich beim PST irgendwie nicht richtig in den Fokus.



    ["Ach ja und ganz wichtig: hast Du ein wackelfreies Stativ/Montierung zur Verfügung?"]


    Jo.

    Heute habe ich mit einem Manfrotto-Stativ (055XPROB) plus Benro-Getriebeneiger (GD3WH) rumprobiert, das ging so gerade.

    Der Getreiebneiger mag die Sonne irgendwie nicht, der hakelt dann etwas.


    ich habe auch noch ein Benro "Mach3 Tripod Series 4 Alum 3 sect Extra Long", das habe ich mit dem Star Adventurer zur Astrofotografie genutzt.

    Dann habe ich noch ´ne Vixen Porta und ebenfalls eine HEQ5 Pro.

    Das ist was dabei, denke ich.

    Morgen bauen wir einen L-Adapter für die Porta. :)



    Viele Grüße

    Thomas

    Einen schönen Sonntag zusammen!



    Eben konnte ich mein neues Coronado PST das erste Mal testen.

    Mit dabei ist ein Coronado CEMAX Okular mit 18mm Brennweite.

    Laut Händler sind die CEMAX-Okulare und die Barlowlinse ja für die Sonnenbeobachtung optimiert, in Sachen Vergütung und Innenschwärzung.

    Zumindest an der Hülse kann man das auch sehen, die ist innen sehr matt.


    Die Auswahl an Cemax-Okularen ist recht begrenzt, es gibt eine Barlow-Linse.


    Hat jemand Erfahrung am PST mit anderen Okularen oder Barlows, die evtl. ebenfalls gut funktionieren?


    So, jezt schreibe ich noch schnell ´nen anderen Threadstart, Euch einen schönen Restsonntag.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Astro-Bernie Franken, (Bernhard),



    ich schreibe meine Antwort jetzt mal in Stücken:




    ["Wir tun immer so, als ob die Beschäftigung mit dem Sternenhimmel so unabhängig vom Irdischem sei und deshalb "man oder frau" ja global da kaufen kann oder darf, wo es ab BILLIGSTEN ist."]



    Zum einen weißt Du nicht, ob "wir" ( = alle!) so tun.

    Zum anderen: Die Händler kaufen doch auch global, dort, wo es am billigsten ist.

    Warum soll der Privatmensch das nicht versuchen?

    Wenn der Händler das Recht auf Gewinnmaximierung hat, hat der Privatmenschen das Recht, seine Kosten so gering wie möglich zu halten.

    Der Werkzeugkasten ist derselbe.




    ["Ich persönlich habe alle Geschäftsbeziehungen zu Untermehnen aus Russland und China aus PRINZIP abgebrochen."]


    "Aus Prinzip" ist wie "aus Gründen" oder "Darum!": Kein gutes Argument.





    ["Geld ist nicht der Maßstab"]


    Wenn man damit nicht haushalten muss, stimmt das, ja.

    Die meisten können jedoch nicht beliebig viel davon ausgeben.

    Du offenbar schon.




    ["Verantwortung für Arbeitsplätze, Umwelt, Menschenrechte UND Co2 (Transport kostet Ressourcen, schon mal darüber nachgedacht ?) sind WICHTIGER !"]


    Kann man so allgemein nicht sagen, das hängt von den persönlichen Möglichkeiten und der persönlichen Situation ab.

    Jemand, der keine Wohnung hat und auf Straße lebt, wird über dieses Thema und die sich daraus ergebenden Prioritäten anders denken als jemand,

    der darüber nachdenkt, ob er jetzt ne Flasche Wein für 170 oder 260 EUR nimmt.

    Du verallgemeinerst zu stark, was man aber in dem Fall nicht machen kann.




    "ES gibt in D Handwerker, die machen ALLES besser und umweltverträglicher als jede China-Schleuder ... kosten aber uns mehr,"


    Die Erkenntnis ist jetzt nicht neu, auch wenn ich nicht genau weiß, was eine "Chinaschleuder" ist.



    ["dem Planeten weniger ...."]


    Du meinst, die Rohstoffe für irgendwelche Produkte aus China einzuführen und zu einem deutschen Produkt zusammenzurühren/zusammenzubauen, ist besser?




    ["und jetzt kann jeder selbst entscheiden, ob ein ASTRONOM mit Sinn für das All eher dem schnöden Mammon oder seiner Verantwortung gerecht werden will ...."]


    ... nachdem er seine Kontoauszüge gecheckt und abgeschätzt hat, ob er da mithalten kann oder eben nicht, das meinst du bestimmt, oder?



    Bernhard, vieles von dem, was Du schreibst, klingt in diesem Zusammenhang eher nach "schnell mal geschrieben" als "gut überlegt".



    Viele Grüße

    Thomas

    Moin Reinhold,


    die Antwort galt für alle, die dort aufgeabaut waren, drei Stück waren das, glaube ich.

    Ganz rechts stand ein 130er (?), das hatte einen doppelten "Luftdruckpöppel", in der Mitte war ein 60er, ganz links stand ein einfaches 40er.

    Für alle galt unser Eindruck, was ich komisch fand.

    Wenn nur einer diesen Eindruck hat, okay.

    Aber alle?

    Vor allem haben wir unanbhängig durchgeschaut und uns erst hinterher besprochen.

    Denkbar ist aber, dass genau in der Zeit, in der wir geschaut haben, schlechtes Seeing war, oder leichte Cirren, wie auch immer.


    Seltsam, oder?


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Gerd,


    auf der ATT habe ich durch mehrere Coronado- und Lunt-Teleskope schauen können.

    Rein visuell an diesem Tag waren die Coronados sichtbar besser als die Lunts.

    Das bestätigen drei Kollegen, die bei mir waren, und die alle durch dieselben Teleskope geschaut haben.

    Uns fehlte es bei den Lunt-Geräten einfach an Brillianz.


    Das ist alles natürlich rein subjektiv, aber immerhin der identische Eindruck von vier Leuten und vergleichbaren Bedingungen. :)



    Viele Grüße

    Thomas

    Guten Abend,


    ich hatte sowas auch, sah ziemlich genau so aus und hat mich in den Wahnsinn getrieben, weil ich Flats und Bias und Darkfats und weiß der Henker was machen konnte: Es brachte nichts.


    Problem:

    Vermutlich hast Du einen Lichteinfall beim Fotografieren, und zwar am Okularauszug.

    Dadurch kann man das mit Flats nämlich nicht korrgieren.


    Bei mir kamen an zwei Stellen Licht rein, und zwar einmal zwischen Tubus und Basisplatte des OAZ, und dann nochmal an der Passung Aussenrohr/Innenrohr.

    All das habe ich abgedichtet, danach war das Problem verschwunden und die Flats konnten wieder wirken.

    Einfach mal im Dunklen am besten zu Zweit mit einer sehr hellen Taschenlampe in den Tubus leuchten, dann siehst Du die Stellen schnell.


    Kantrollier auch die Hauptspiegelzelle, die berühmte Mütze hilft auch nicht immer, wenn es nur grobe Wolle ist.


    Alternativ: Tubus schnell mit Wasser füllen, dann kann man sehen, wo es rauskommt...... :D


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Gerd,


    ja, den Thread kannte ich schon, danke für Deine Suche.


    Ich habe eben Nachricht vom Händler bekommen.

    Man habe das Gerät zurück erhalten und überweist mir die Kaufsumme innerhalb 10 Tagen zurück.


    Huch?

    Das ist seltsam, denn ich hatte gebeten, mir gerne ein Ersatzgerät zu schicken, nach kurzer Kontrolle.

    Auf der Webseite sind sie verfügbar ("versandfertig in 24 h").


    Entweder stimmt das nicht, oder man möchte mir eines der anderen (neuen?) Geräte nicht verkaufen, warum auch immer.


    Ich habe jetzt eines bestellt bei den Teleskop-Spezialisten, da bin ich mir sicher, eines zu bekommen, was in Ordnung ist.


    Viele Grüße

    Thomas

    Das nimmt mich jetzt mit...

    Ich kannte ihn vom "gelben Forum" als StephanPsy, 20 Jahre ist das jetzt her.

    Er war immer hilfsbereit, ehrlich und direkt (nicht immer von Vorteil bei den Gelben, er tat´s aber trotzdem) und sein Humor war ansteckend, als Mitglied der "Allianz launiger Billig-Roehren-Eigner online" (AlBiREo) war das wohl ein Muss. ;)


    So sollte man ihn in Erinnerung behalten.

    ich werd´s tun.



    Grüße

    Thomas

    Lieber Gerd, lieber Stephan,


    vielen Dank für Eure Hilfe.


    Leider habe ich es versäumt, mir das PST von vorne anzuschauen.

    Als ich den Zustand gesehen hatte, hatte ich schon keine Lust mehr, es war klar, dass das Ding zurückgeht.

    Im Nachhinein war das doof.


    Gerd, Dein PST liegt 9317 Exemplare zurück, in einem Abstand von 9 Jahren.

    Wenn man wüsste, wieviele die pro Jahr bauen, und dieser Wert konstant wäre, könnte man das Alter meines Gerätes errechnen...


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,



    mir ist folgendes passiert:

    Ich habe auf dem ATT bei einem Händler ein neues Coronado PST gekauft.

    Als ich den Karton am späten Abend zu Hause öffnete, stellte ich fest, dass die Inbusschrauben des Gehäuses allesamt rostig waren.

    Es hatte sich zudem der Gummiring am hinteren Tubusende, mit dem die Justage des Etalon-Filters duchgeführt wird, von seinem Metallring gelöst, der Kleber war nur noch Schmiere.

    Das kenne ich von alten (!) Kamerabelederungen.


    Das Gerät war aber original verpackt, mit Siegel, insofern bin ich sicher, dass der Händler von dem Problem auch nichts wusste.

    Klar hätte man einfach mal reinschauen können.


    Hätte, hätte, Kugellager. ;)


    Das kläre ich mit dem Händler, das ist doof, das Gerät ist heute zurück gegangen, alles kein Problem und auch nicht das Thema dieses Threads. :)


    ABER:

    Für mich sieht das so aus, als läge das Gerät schon ewig in seinem Karton, Schrauben rosten ja nicht von heute auf morgen.

    Der äußere, neutrale Karton und der innere "Coronado-Karton" sind unversehrt.

    Es ist bestimmt ein Neugerät, aber vielleicht eben doch schon "alt".


    Ist es möglich, anhand der Seriennummer (114314) heraus zu finden, wann das Gerät gebaut und verpackt wurde?

    Im Netz findet man Threads von 2006, die nützen mir nicht viel.


    Ich frage, weil ich gelesen habe, dass die verbauten Filter ja auch altern.

    Wenn man also ein Neugerät erwirbt, was schon Jahre irgendwo rumgelegen hat, kaufe ich ja ein Gerät, bei dem bald die Filter überprüft werden müssen.

    Ich habe da großen Respekt vor, man schaut schließlich in die Sonne.


    Ich habe heute bei Bresser angerufen, dort konnte man mir nicht weiterhelfen, weil man , so sagte man mir, mit Meade (Coronado) nichts mehr tun habe.


    Vielleicht weiß ja jemand etwas.



    Viele Grüße

    Thomas

    Guten Morgen zusammen,


    mein letzter ATT ist schon lange her, schon lange vor Corona waren die ATT-Samstage für mich berufluch immer schwierig.


    Daher nun meine Frage: Wenn man auf dem ATT irgendetwas von einem der ausstellenden Händler (keine Privatleute) kaufen will, zum Beispiel ein Teleskop, wie bezahlt man dort?

    Geht das über EC-Karte oder Kreditkarte oder muss ich wirklich viel Bargeld mitnehmen?


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Ceule!



    [" der 10'' Lichteimer ist dann schon eine andere Sache und man braucht Platz und die richtige Umgebung"]


    Die richtige Umgebung ist eigentlich eher abhängig von den Objekten, die man beobachten will, weniger vom Teleskop.

    Mond und einige Deepskyobjekte kann man auch aus der Stadt heraus beobachten, bei anderen wird´s dann enttäuschend.


    Ein schlechter Himmel ist immer schlecht, egal, welches Teleskop Du besitzt.

    Königs Wusterhausen sieht laut "Light Pollution Map" nach Stadthimmel aus, da ist meiner Erfahrung nach (ich wohne in Düsseldorf) im Bereich Deepsky visuell eher wenig zu machen.

    Deshalb fahre ich in die Eifel.


    Im Vergleich zu Deinem Mak liefert der Dobson natürlich ein helleres Bild, und Du kannst, wenn es sich lohnt, deutlich höher vergrößern.

    Auch wird der Dobson vermutlich schneller auskühlen als der Mak. Ich habe unter anderem auch einen Mak, und das dauert wirklich ewig.



    ["Meine Frage was kann ich denn von dem Dobson erwarten hauptsächlich Visuell, bei DS wird wohl nicht viel gehen so wie Foto Technisch da keine Nachführung.

    Was gibt es da an Erfahrungen "]


    Erwarte nicht zuviel bei Deinem Himmel.

    Ich bin mittlerweile fast vollständig von "visuell" auf "Fotografie" gegangen, weil die Beobachtungsbedingungen sich nicht bessern und ich keine Lust mehr habe auf neblige Fleckchen, die man nur indirekt sieht. Das war vor 20 Jahren besser, da war es deutlich dunkler.

    Zur Not kannst Du, eine wirklich robuste Montierung vorausgesetzt, den Tubus auch fotografisch nutzen.

    Du solltest nur die Rockerbox nicht mit auf die Montierung schnallen....



    Viele Grüße

    Thomas

    Hi,


    der Star Adventurer ist eine Zicke, wenn es um die richtge Balance geht, ich hatte das Ding und es hat mich wahnsinnig gemacht.


    Prinzipiell ist es wurscht, wo die Gegengewichtsstange ist,.

    Wichtig ist nur, dass der StAd immer eine gleiche, nicht zu hohe Belastung braucht, damit das enorme Getriebespiel, was das Ding hat, nicht mehr zum Problem wird. Es muss also stets irgendetwas HEBEN, bremsen kann er nicht, dann kommt es zu Unregelmäßgkeiten im Antrieb, und dann blinkt es.


    Nimm Dir die Balance noch mal vor und richte die Kamera und das Gegengewicht so ein, dass der StAd immer minimal belastet ist und er die Last immer "bergauf" fördern muss.

    Dann sollte das Problem behoben sein.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Daniel,


    das liegt bestimmt an einer nicht 100%igen Nordausrichtung.

    So genau bekommt man das nicht hin, zumal es ja auch sein kann, dass der Polsucher nicht 100%ig justiert ist.


    Wenn sich das Teleskop bewegt, ändert sich ja auch die Position des gemeinsamen Schwerpunktes. Das Stativ arbeitet vielleicht ein klitzekleines bißchen etc.

    das tut es auf glatten Flächen, auf dem Rasen etc.


    Da man hinterher die Aufnahmen stacked, ist es egal, ob sich das Objekt etwas bewegt, das Stackingprogram setzt die Aufnahmen übereinander.


    An Guiding kommst Du auf Dauer nicht herum.

    Ich habe die gleiche Montierung und nutze den MGEN3 in Zusammenhang mit einer Spiegelreflex, da ich auf diesen ganzen Aufwand mit Laptop etc. keine Lust habe.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Roland,


    als ehem. Maschinenbauer halte ich die seitlichen Platten für ein Problem, genauer die dünnen Stege im hinteren Bereich der kreisförmigen Aussparung, die Du übrig gelassen hast.

    Das wird schwingen, und zwar seitlich, mit einem kleinen rotatorischen Anteil um den Azimut.

    Das im Nachhinein zu retten, ist nicht einfach.


    Wäre die Bodenplatte etwas größer, könnte man hinten noch eine Art Verrippung anbringen, aber so.....hm....


    Viele Grüße

    Thomas

    Guten Morgen,


    ich habe genau das gleiche Problem, lustigerweise auch zur gleichen Seite.


    Habe einen neuen Skywatcher 150/750 PDS, der wohl beim Transport unsanft behandelt wurde.

    Habe ihn mit ´nem Cheshire justiert, vor dem Aufbau mit ´nem Laser und nach dem Aufbau nochmal.

    Alles schön konzentrisch.


    Abkühlphase: 3 Stunden.


    Das Ergebnis sieht so aus wie bei Dir.


    Der Hauptspiegel "klappert", ab Werk war alles okay, das berühmte Papier hätte man locker hin- und herbewegen können.

    Möglicherweise ist bei mir der Spiegel nicht in Ordnung, oder ich bin blind UND inzwischen zu blöd, um einen Newton zu justieren. Kann alles sein.


    Habe das Gerät zurückgeschickt, man will sich das mal anschauen, wobei das durch den erneuten Versand sicher nicht mehr in Gänze nachzuvollziehen sein wird, weil sich wieder alles dejustieren wird.



    Vielleicht befällt Omikron auch Spiegel....?




    Viele Grüße

    Thomas

    Hi,


    auch der Winkel der Schlitze spielt eine Rolle.

    Ich hatte mal eine Bahtinovmaske aus dem 3D-Druck, die funktionierte leider gar nicht. Die produzierte sechs gleichlange Spikes in 60°-Schritten.


    Der Winkel der schrägen Schlitze unterschied sich deutlich von den anderen Masken, die ich besitze.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hi,


    um Bilder aus einer Standbildkamera zu stacken, sollte man auf spezialisierte Programme zurückgreifen.

    Das wäre als Kostenlosversion DSS ("Deepskystacker") zu nennen, den ich selbst nur noch nutze, um mal schnell zu schauen, wie´s wird.

    Das Programm produziert oft Fehler, die letzte Version stammt von Mai 2021.

    DeepSkyStacker - Free


    Ungleich besser ist der Astropixelprocessor, er kostet pro Jahr 60 EUR, aber Teleskop und Montierung kosten ja auch. Auch Software ist Ausrüstung.

    Astro Pixel Processor
    Advanced image processing software for Deepsky and Widefield Astrophotography.
    www.astropixelprocessor.com


    Viele Grüße

    Thomas

    Kometenmani,



    ", nun da sag ich nur eins meine erfahrung ist das eine gute montierung

    nötig ist wie die heist und was die kostet das muss jeder selber wissen ."



    Dann sollte Dir Deine Erfahrung auch folgendes sagen:


    1. Man fängt klein an, um zu testen, ob das Hobby überhaupt etwas für einen ist.

    2. DIE gute Montierung gibt es nicht, weil eine Montierung und ein Teleskop immer ein Gesamtsystem ergeben. Ein gutes Fundament ist wichig, aber für eine Gartenlaube muss ich kein 6m dickes Fundament gießen.




    "Es gibt so viele Optiken und Montierungen da kann man schon erfahrungen sammeln ."


    Ich denke, das weiß jeder.



    " und auch Fehlkäufe machen

    Mehr sag ich nicht dazu ."


    Exakt darum geht es hier. Dem Besitzer einer 130er Newtonoptik eine EQ8 zu empfehlen, das wäre ein glatter Fehlkauf.



    "Meine Erfahrung stammt aus 30 Jahre Sternwarten Arbeit.... ."


    Dann hast Du bestimmt auch folgende Erfahrung gemacht: Menschen, die in einer Sternwarte arbeiten (großes Lob dafür!) müssen die Ausrüstung meist nicht aus eigener Tasche bezahlen.

    Meistens steht die Ausrüstung schon da, und selbst, wenn etwas geändert werden oder neu angeschafft werden muss, zahlt das der Verein in Verbindung mit Sponsoren.

    Paul muss das aber alleine bezahlen, daher sind sinnvolle und vor allem bezahlbare Vorschläge für seine Ausrüstung gefragt.

    Größer geht immer, aber nicht am Anfang.


    Sinnvoll ist hier Gebrauchtware, deren Wertverlust schon stattgefunden hat. Sollte später (!!!) etwas anderes angeschafft werden, ist das ohne große Verluste möglich.



    "und 20 Jahre eingenes Fernrohr"


    Gilt für mich auch. Gerade deshalb sollte die Erfahrung einen bedarfsorientiert handeln lassen, vor allem, wenn es nicht das eigene Geld ist, was ausgegeben werden soll.



    Viele Grüße

    Thomas

    Sorry, aber ich stimme Dir absolut nicht zu.

    Hast Du gelesen, welche Optik er nutzt?

    Einen 130/650er Newton.



    Du schreibst: "mittelgrosse Montierung AZEQ6 EQ6 EQ 8 CGE CGEPro"


    Warum nicht direkt ´ne Software Bisque Robotic für 109kg?


    Was soll ein Einsteiger mit ´ner EQ8 für mindestens 4000,-EUR?




    "eine gute Guiding einheit Program ,, PHD2 ,, Stellarium ,, NINA oder andere Software"


    Wenn er statt ersten, motivierenden Ergebnissen erstmal 100 Jahre Softwaretests machen soll, ist das sicher ein guter Vorschlag.

    Man könnte auch ´nen gebrauchten MGEN kaufen, ihn einstecken und einfach loslegen.



    "und minderstens Fotonewton 200/ 1000 besser 254 / 1000 oder Farbreiner Refraktor".


    Ja. MINDESTENS!

    Er hat ein Instrument, und ja, man (und darf!) auch unter 8" Öffnung beginnen.

    Wenn man sich mal auf Seiten wie Astrobin umsieht, sieht man, dass Deine Vorschläge fast komplett Unsinn sind, weil sie völlig übertrieben sind.

    Genau das meinte ich mit "Maximumvorschlägen", so schreckt man Einsteiger ab.


    Kopfschüttelnde Grüße

    Thomas


    Paul: Behalt Dein Teleskop, besorge Dir eine Montierung in der 5er-Klasse (ja, darf man) und ´nen MGEN, dann is erstmal Ruhe.

    Hallo Paul,


    es passiert wieder.

    Es passiert wieder das, was immer passiert. Ein Einsteiger bekommt wieder "Maximumvorschläge".

    Das ist ähnlich, wie wenn ein Fahranfänger fragt: "Welches Auto soll ich kaufen?" und jemand sagt: "Auf jeden Fall einen 6m-Sprinter mit Allrad, dann bist Du auch für größere Transporte gerüstet."

    Stimmt.

    Sicher ist schließlich sicher.


    Wenn Du etwas ausprobieren willst, solltest Du keinen Fall direkt zum Maximum greifen, das vernichtet unnötig Geld.

    Die Vorschläge für die EQ6-Klasse etc. kommen ja immer von Leuten, die das nicht bezahlen müssen, bezahlen musst DU es letztlich, ob Du es später brauchst oder nicht.



    Eine HEQ-5 ist mehr als ausreichend für das, was Du vorhast.

    Ich nutze eine mit einem 6" f5 Newton mit Autoguider. Funktioniert wunderbar.


    Und schau Dich mal bitte auf dem Gebrauchtmarkt um.

    Den Wertverlust hat jemand anders für Dich schon beglichen.

    Du bekommst es immer für einen ähnlichen Preis wieder weg.


    Also: Ruhe bewahren, nicht sofort nach dem Maximum greifen (denk daran, es ist DEIN Geld, was Du zum Fenster rauswirfst) und auf dem Gebrauchtmarkt umsehen.

    Wenn Du was gefunden hast, frag´ nochmal in die Runde, wenn Du magst.


    Viele Grüße

    Thomas