Posts by CorCaroli

    Hallo,


    Die Montierung habe ich nicht und aus der Ferne kann ich nicht beurteilen um welches Gewinde es sich handelt und welchem Durchmesser es hat.

    Eine einfache Lösung wäre, die alte Gewindestange mit zum Händler nehmen... Und zuvor nachmessen, um wie viel länger die neue Gewindestange sein soll.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Rene,


    Das ist ein schöner und umfangreicher Bericht. Wirklich gut geschrieben.

    Viele Objekte davon habe ich selbst schon beobachtet, und das war jetzt interessant meine Beobachtungen (mit Teleskopen9 mit deinen zu vergleichen und wie unterschiedlich die zu sehen sind. Ich denke, ich sollte mir auch mal ein Fernglas zulegen, um einfach mal spontan beobachten zu können.

    Von den Dunkelnebeln habe ich selbst noch nicht so viel beobachtet, dein Bild oben gibt Anregungen für weitere Objekte, die machbar sein sollten.


    Vielen Dank für das veröffentlichen von deinem Bericht.

    Gerd

    Hallo,

    Das einzige was ich mit der Handsteuerbox gefunden habe, war dieses Gebilde.

    Das war dann schon die Venus. Die ist im Moment als ein kleines Scheibchen zu sehen.


    Eine andere Methode, die ich schon erfolgreich einsetzte ich das Aufsuchen mit einer azimutalen Montierung und einem elektronischen Winkelmessgerät:



    Das befestige ich auf der Prismenschiene neben dem Teleskop:



    Mit dem Winkelmessgerät ist es recht einfach die Venus zu finden.

    Dazu nehme ich eine App wie SkySafari und lasse mir von dieser die aktuelle Höhe über dem Horizont und den Azimut der Venus anzeigen. Dann entweder wieder ausgehend von der Sonne, die ich mit einem geeigneten Sonnenfilter einstelle oder auch von der Südrichtung der Azimutskala stelle ich so die Venus oder auch mal den Merkur am Taghimmel ein. Wird anstatt die Sonne als Ausgangspunkt die Südrichtung benutzt, so muss die Montierung oder das Stativ mit Azimutskala auch zuerst mit einem Kompass nach Süden eingerichtet werden.

    Mein Stativ hat so eine Skala die ich zum Aufsuchen benutze.



    Die Erfahrung mit dem Rotfilter habe ich auch schon gemacht. Die Venus ist dann besser zu sehen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    Ich habe also auf gut Glück mit der Handsteuerung alle möglichen Richtungen abgefahren, aber nie auch nur ansatzweise die Venussichel gesehen.

    Die Venus steht derzeit nahe der oberen Konjunktion zur Sonne die sie am 22. Oktober 2022 erreichen wird. Die Venus ist derzeit nicht als Sichel zu sehen, sondern als Vollvenus, die gerade einmal knapp 10" groß ist.

    Die Sichel der Venus ist in der unteren Konjunktion zu sehen die sie im August 2023 erreichen wird.


    Wie fahrt ihr die Venus an? Habt ihr vielleicht einen Tipp für meinen nächsten Versuch?

    Für den nächsten Versuch in den nächsten Tagen oder Wochen habe ich keinen Tipp und möchte dir auch keinen geben. Die Venus nähert sich in den nächsten Wochen immer weiter der Sonne an. Eine Beobachtung so nahe an der Sonne ist nicht gerade einfach, sie ist sogar recht gefährlich. Zudem ist der Himmel in den Wintermonaten nicht gerade dazu geeignet, die Venus so nahe an der Sonne zu beobachten. Die Luftfeuchtigkeit streut das Sonnenlicht sehr stark, es wird im Okular dann schnell sehr hell, auch wenn nicht in unmittelbarer Nähe zur Sonne beobachtet wird.

    Ich würde es lassen, derzeit die Venus zu beobachten.


    Wenn die Venus in der unteren Konjunktion zur Sonne steht und sie als Sichel zu sehen ist, dann suche ich diese manuell mit den Teilkreisen meiner Montierung auf. Ausgehend von der Sonne, die ich mit einem geeigneten Sonnenfilter zentriere und an dieser meine Teilkreise der Montierung einstelle, gehe ich von dort aus zur Venus.

    Wichtig ist es, am Taghimmel exakt zu fokussieren, sonst verschmiert die Venussichel mit dem Himmelshintergrund. noch wichtiger ist ein sehr blauer Himmel, der das Sonnenlicht nur wenig streut.


    Oder muss ich weiter auf gut Glück die Handsteuerbox quälen, bis ich mal treffe?

    Wenn du auf gut Glück so nahe an der Sonne agierst, dann kannst du wenn du Pech hast, diese auch mal ungefiltert im Teleskop haben...


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Rene,


    Danke für die netten Worte.


    Und immer ein mindestens ein Karbonstern dabei. So muss es sein.

    Die gefallen mir. ich habe in meine Karten einige Karbonsterne mit eingemischt. Es kommt fast bei jeder Beobachtungsnacht auch immer ein Karbonstern in das Okular. Inzwischen habe ich über 100 Beobachtungen in meinem Aufzeichnungen zu diesen Sternen, die ältesten Beobachtungen stammen aus dem Jahr 2006.



    Palomar 10 ist eine starke Leistung. Den habe ich schon mehrfach mit 12,5" probiert. Nix zu holen bislang.

    Dieser Kugelsternhaufen war nicht leicht und leicht habe ich es mir mit dieser Beobachtung nicht gemacht.

    ich bin mit dem Teleskop ein paar mal von der Stelle des Kugelsternhaufens weg gegangen, um mich selbst zu vergewissern, das ich keinem Wunschdenken oder einer Täuschung aufliege. Der Kugelsternhaufen ist mit Hilfe der auffälligen Sternkette gut zu lokalisieren. Ausgehend von Collinder 399 und dieser L-förmigen Sternkette konnte ich den Ort vom Kugelsternhaufen gut finden und mit der langen Sternkette zweifelsfrei identifizieren.

    Als ich das erste mal die schwache (!) Aufhellung wahrnehmen konnte, habe ich mich nochmals genau in der Karte orientiert, ob ich auch richtig bin und keiner Täuschung aufliege. Diese schwache Aufhellung konnte ich wiederholt sehen und vor allem ging sie im Feld mit, wenn ich das Teleskop bewegte.

    Es -kann- sein, das ich beim Beobachten mit der parallaktischen Aufstellung einen leichten Vorteil habe. Das Objekt bleibt einfach immer genau an der gleichen Position, auch wenn ich auf die Karte sehe, die Augen "ausruhe" oder die Vergrößerung wechsle. ich muss beim Beobachten auch nicht das Teleskop berühren und kann mich voll und ganz auf das Objekt konzentrieren.


    Viele Grüße

    Gerd

    Wolkenlücke in der letzten Septembernacht.

    Hallo,



    Die letzten Tage waren kalt und grau, meist regnete es. In den Nachmittagsstunden vom 30. September 2022 begannen sich die Wolken aufzulösen. Der Wetterbericht sagte eine schmale Wolkenlücke für die kommende Nacht voraus.

    Ich nutzte noch den Nachmittag, um die Sonne im Weißlicht und der H-alpha Linie zu beobachten. Besonders in der H-alpha Linie war die Sonne sehr aktiv. Helle Chromosphärische Fackeln überzogen die Sonne, viele, teils auch lange Filamente standen vor der Chromosphäre.


    Nach der Sonnenbeobachtung packte ich mein Teleskop nebst allen Zubehör ein, um zu meinem Beobachtungsplatz neben einem Windrad zu fahren. Dort angekommen konnte ich den Mond zusehen, wie er sich den Horizont näherte.


    Die Wolken lösten sich weiter auf, und der Himmel klärte vollständig auf. Die Durchsicht in dieser Nacht war gut. Nach ein Uhr zogen vom Westen Wolken auf, die in kurzer zeit den gesamten Himmel überzogen.


    In dieser Nacht beobachtete ich sehr verschiedene Objekte, auch die Planeten Saturn, Jupiter und Mars beobachtete ich.



    Das Teleskop für diese Nacht war der 254/3048mm Cassegrain, aufgebaut auf einer Losmandy G11.

    Zum anpeilen der Sterne und zum aufsuchen der Objekte setzte ich einen Laser und einem 80/400mm Refraktor mit einem Fadenkreuzokular ein. Als Übersichtskarten verwendete ich den "Cambridge Double Star Atlas", die detaillierten Aufsuchkarten erstelle ich mit "Cartes du Ciel".


    Nach der Blauen Stunde konnte es mit den Beobachten losgehen.




    Blaue Stunde.


    Diese Objekte beobachtete ich in dieser Nacht:


    Saturn. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 305x.

    Saturn wird nicht so richtig scharf abgebildet. Saturn steht unruhig im Okular.

    Die Cassinische Teilung und die Wolkenbänder kann ich sehen.


    S 740, ein Doppelstern im Sternbild Adler. Abstand A/B: 44". Helligkeit: 7m8/8m1. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 76x.

    Zwei mittelhelle weiße Sterne von gleicher Helligkeit. Die Sterne stehen weit auseinander.


    15 H Aql, ein Doppelstern im Sternbild Adler. Abstand A/B: 39,1" Helligkeit: 5m5/7m0. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 76x.

    Ein heller und ein wenig schwächerer Stern.

    Der hellere Stern hat einen leicht rötlichen Farbton, beim schwächeren Stern fällt ebenfalls eine leicht rötliche Farbe auf, die ein wenig deutlicher ist. Die Sterne stehen weit auseinander.

    Im 80mm Refraktor sind die Sterne getrennt.


    Palomar 10, ein Kugelsternhaufen im Sternbild Pfeil. Helligkeit 13m2. Größe 4,0' x 4,0'. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 234x.

    Wenn ich das Teleskop bewege, dann bewegt sich an der Position des Kugelsternhaufens eine gerade noch erkennbare Aufhellung mit.


    NGC 6819, ein Offener Sternhaufen im Sternbild Schwan. Helligkeit 7m3. Größe 5,0' x 5,0'. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 179x.

    Kleiner, etwas schwächerer und kompakter Sternhaufen.

    Der Sternhaufen fällt im Feld gut auf. Die verschieden hellen Sterne stehen im Sternhaufen dicht zusammen.

    Der Sternhaufen hat eine sehr unregelmäßige Form. Die Sterne beschreiben ein "V". Im Osten vom Sternhaufen stehen zwei helle Sterne.

    Im 80mm Refraktor kann ich den Sternhaufen sehen.


    RT Cap, ein Kohlenstoffstern im Sternbild Steinbock. Helligkeit Minimum/Maximum: 8m9/11m7. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 76x.

    Im Feld sehe ich einen schwachen Stern der in einem deutlichen orange leuchtet.


    NGC 6864 (Messier 75), ein Kugelsternhaufen im Sternbild Schütze. Helligkeit 8m6. Flächenhelligkeit 11m0. Größe 6,0' x 6,0'. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 234x.

    Sehr schwacher Kugelsternhaufen. Der Kugelsternhaufen steht bei der Beobachtung am aufgehellten Südhimmel.

    Kleines nebliges Bällchen das zur Mitte heller wird. Einzelne Sterne kann ich nicht sehen.


    Saturn. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 234x.

    Saturn steht nur wenig unruhig im Okular und wird scharf abgebildet.

    Die Cassinische Teilung kann ich deutlich sehen. Die Wolkenbänder auf Saturn sind unterteilt.


    NGC 7078 (Messier 15), ein Kugelsternhaufen im Sternbild Pegasus. Helligkeit 6m4. Flächenhelligkeit 11m0. Größe 12,3' x 12,3'. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 381x.

    Sehr großer und heller Kugelsternhaufen.

    Der Kugelsternhaufen hat einen deutlichen Kern und eine leicht unregelmäßige Form. Er ist bis in das Zentrum in einzelne Sterne aufgelöst.

    Im 80mm Refraktor ist der Kugelsternhaufen zu sehen.


    Enif, ε Peg, ein rötlicher Stern im Sternbild Pegasus. Helligkeit Minimum/Maximum: 0m7/3m5. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 76x.

    Der helle Stern leuchtet leicht orange.


    Jupiter. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 305x.

    Jupiter habe ich kurz beobachtet und viele Strukturen erkennen können.


    Mars. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 305x.

    Mars steht unruhig im Okular.

    Auf Mars kann ich deutlich dunkle Strukturen sehen. Die Phase von Mars kann ich deutlich sehen.


    Zwischen diesen Beobachtungen machte ich immer mal wieder eine Kaffee und Kekspause oder schaute einfach so in den Himmel.

    Inzwischen habe ich mit dieser Nacht 1.581 verschiedene Objekte in 2.775 Beobachtungen beobachtet, nur Deep-Sky, ohne Planeten gerechnet.

    Ich hoffe, das es dieses Jahr noch ein paar Gelegenheiten gibt, um am Nachthimmel zu beobachten.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Drei Einträge habe ich in meinem Aufzeichnungen zu dieser Galaxie gefunden:


    6"/f 5 Newton, Vergrößerung 112x.

    Schwacher ovaler Fleck. Gerade noch zu sehen. Der Stern β And stört sehr bei der Beobachtung.


    8"/f 4 Newton, Vergrößerung 170x.

    Die Galaxie wird vom Stern β And fast überstrahlt. Schwach und etwas oval. Indirekt etwas heller.


    12"/f 4 Newton, Vergrößerung 400x.

    Deutlich sichtbare Galaxie die im Feld sofort auffällt.

    Die Galaxie wird bei niedriger Vergrößerung vom Stern Mirach, β And überstrahlt. Bei sehr hoher Vergrößerung, wenn Mirach außerhalb vom Gesichtsfeld steht, ist die Galaxie deutlich besser zu sehen.

    Die Galaxie ist eine leicht ovale Aufhellung. Sie wird zum Zentrum heller.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Panasonic GH4. Die Auslösung ohne Objektiv habe ich eineschaltet. Das geht aber nur bei Individual C1,C2,C3. Diese Speicherung bleibt aber nur erhalten solange die Kamera angeschaltet ist. Ist aber nicht das eigentliche Problem. In den anderen Betriebsmodi geht das nicht, oder?

    Ich kann nur für meine Kamera schreiben, die LUMIX G70.

    Bei dieser Kamera setze ich das Auslösen ohne Objektiv im manuellen Modus (M) ein. Dort funktioniert es problemlos. Für Automatikprogramme, (P), (A) und (S) habe ich das noch nicht verwendet.

    Ich habe gerade meine Kamera in die Hand genommen, auch bei diesen Einstellungen funktioniert das Auslösen ohne Objektiv. Was steht denn dazu in der Anleitung deiner Kamera?


    WEnn ich z.B. Jupiter fotografieren möchte, was muss ich tun. Ich blutiger Anfänger und weiß nicht wirlich, wie ich das ganze angehen soll. Z.B. kann ich im Indivuduallmodus max. eine Aufnahme mit max. 60 SEk. belichten oder geht das

    Für Jupiter ist so eine Kamera nur wenig geeignet.

    Für die Planeten werden spezielle Planetenkameras benötigt, um brauchbare Resultate zu erreichen. Mit diesem Kameras werden die Planeten eigentlich gefilmt. Der so erstellte Film, der aus durchaus 1.000 oder mehr einzelnen Bildern besteht, die zudem sehr kurz belichtet werden, wird von speziellen Programmen in einzelne Bilder zerlegt und die besten davon zu einem fertigen Bild bearbeitet. Dazu kann ich dich nicht beraten.


    Was man mit der LUMIX tun kann, sind Bilder vom Mond anzufertigen.

    Ich habe wie weiter oben geschrieben zuerst ein paar hundert Bilder mit der "Zeitrafferaufnahme" aufgenommen und diese mit RegiStax und Gimp zu einem fertigen Bild verarbeitet.

    Inzwischen nehme ich einen programmierbaren Fernauslöser und nehme über die Serienbildfunktion die Bilder auf.


    Zuerst stelle ich mit einzelnen Bildern die Belichtungszeit und den ISO Wert ein. Auch die Fokussierung stelle und überprüfe ich an einzelnen Bildern. Wenn dann alles passt, schalte ich an der Kamera auf die Serienbildfunktion um, programmiere den Fernauslöser auf drei Minuten und lasse die Kamera drei Minuten lang Bilder aufnehmen.

    Wichtig ist es, über den elektronischen Verschluss zu belichten, keinesfalls über den mechanischen Verschluss.


    Dabei entstehen solche Bilder vom Mond, wie dieses hier:


    33633-2022-09-16-mond-jpg



    Die Daten zum Bild gibt es im diesem Beitrag.

    Allerdings entstand das Bild mit drei Meter Teleskopbrennweite.


    Für höher aufgelöste Mondfotos und für Planetenaufnahmen sind die LUMIX Kameras allerdings nicht mehr geeignet. Dazu solltest du dich in einem neuem Thread von Leuten mit entsprechender Erfahrung beraten lassen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Stefan,


    Für meine kleineren Newtons im geschlossenen Tubus hatte ich mir selbst Taukappen gebaut. Das half ganz gut, den Fangspiegel die Nacht über frei zu halten. So eine Taukappe wird ohne großen Aufwand um dem Tubus gelegt.

    Bei meinem Gitternweton und dem offenen Cassegrain geht das nicht mehr, da muss ich ab und an den Fangspiegel beheizen.


    Beim Newton wirkt nicht nur der Tubus als Tauschutz für dem Hauptspiegel. Die verspiegelte Fläche vom Hauptspiegel zeigt in Richtung kalter Weltraum und hält den Spiegelträger davon ab, zu stark und zu schnell abzukühlen. Beim Fangspiegel zeigt der Spiegelträger in Richtung kalter Weltraum. Dadurch kühlt dieser auch schneller aus.

    In feuchten Nächten, wenn die Gitterrohrstangen und der (Rest) Tubus vor Feuchtigkeit tropft, beschlägt der offen liegende Hauptspiegel vom meinem Newton nicht, auch nicht der vom Cassegrain, der einen kurzen Tubus hat, bevor die Gitterstäbe kommen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Moin Jochen,


    Diese "groben Klumpen" habe ich auf jedem Stellina Bild, das ist für mich ein Erkennungs-Kriterium und zumindest ein Beweis, dass es sich um ein Stellina Bild handelt.

    Das ziehe ich auch nicht in Zweifel, das es sich um ein Bild aus dem Stellina handelt. Von mir aus steht was auch immer für ein Name auf dem 80mm Teleskop, das ist für mich unerheblich. Mir gefällt mir der Hintergrund vom Bild eben nicht, da er zu fleckig und zu unruhig wirkt.

    Sicher bin ich die falsche Zielgruppe für diese Art von Bildern, die durch die (übertriebene) Bildbearbeitung derart verfälscht werden und zumindest mir nicht gefallen. Anderen gefallen sicher diese Art von Bildern, auch das ist kein Problem.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Mir gefällt das Bild nicht.

    Die Galaxie wirkt unnatürlich. Sie Strukturen, wie die Nebelregionen in den Spiralarmen, wirken grotesk verformt. Die Sterne in der Galaxie sind keine Sterne mehr, sondern nur noch irgendwie verschmierte Strukturen, die einfach unansehnlich sind.

    Der Hintergrund wirkt stark fleckig und unruhig.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    "Objekt nicht erkannt oder Aufnahme ohne Objektiv im benutzerspezifischen Menu ausgeschaltet". Im großenUsermanual zur GH4 finde ich keinen Hinweis wie ich dieses Problem beheben kann . Hat hier irgendwer hierzu eine Idee?

    Laut der Anleitung für diese Kamera muss im Menü die Option [Auslösen o. Obj.] auf [ON] gestellt werden. Das wird die gleiche Vorgehensweise wie bei meiner Panasonic G70 sein.



    Quelle: Panasonic Bedienungsanleitung.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Achim,


    Bei Neuhof oder genauer bei Kräft stelle ich mich nicht mehr auf.

    Zum einem ist da die Landwirtschaft die immer wieder bis in die Nacht auf den Äckern arbeitet. Dann stehst dort auf dem schmalen Weg im Weg, wenn die mit ihren Maschinen durchfahren wollten. Zum anderen gibt es dort einen sehr seltsamen und komischen Jäger, mit dem es immer wieder Ärger gab.


    Wenn ich nur kurz hinausfahre, dann stelle ich mich an einem Platz vor einer Windkraftanlage auf. Diese Plätze sind groß und befestigt, dort kann ich mich in Ruhe ausbreiten. Habe ich mehr Zeit, z.B. am Wochenende, dann fahre ich in den Steigerwald. Dort habe ich einen dunklen Platz bei Nenzenheim, der bisher sehr ruhig war.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,


    Die Aussagen von kenneth5 sind mittlerweile an den Haaren herbei gezogen. Das ein Öffentlich Rechtlicher Rundfunk die GEMA umgeht und die Künstler um ihr Einkommen prellt, halte ich der Fantasie entsprungen.

    Für mich sind die Aussagen von kenneth5 und auch von CHnuschti gleichzusetzen von Forentrollen, die hier irgendetwas suchen um in den Foren stänkern zu können. Dieses Gegeneinander verleitet aber auch, in solchen Threads vernünftig beizutragen, irgendwann geht die Lust daran verloren.


    Da gibt es einige Fragen, die ich gerne stellen würde.

    Warum stellst du diese Fragen nicht direkt beim SWR?

    Manchmal, nein, nicht nur manchmal k...t es mich an, das Threads immer von den gleichen Typen in kurzer Zeit ad absurdum geführt werden.


    Viele Grüße

    Gerd

    Eine Beobachtungsnacht in Mittelfranken, vom 22. auf dem 23. September 2022.


    Hallo,


    Nach einen langen Tag, die Nacht war am diesem Tag bereits um 350 Uhr zu Ende, beobachtete ich noch ein paar Stunden am Sternenhimmel. Bis circa ein Uhr hielt ich durch, dann setzte mir die Müdigkeit doch sehr zu, so das ich dann auch die Beobachtungsnacht beendete.


    In dieser Nacht beobachtete ich mit meinem 12" Newton in meiner mittelfränkischen Heimat.





    Himmel und Bedingungen:

    Dunkle, aber sehr feuchte Nacht. Gute Durchsicht. Die Milchstraße kann ich gut sehen, aber nicht bis zum Horizont.


    In dieser Nacht beobachtete ich Offene Sternhaufen und eine Galaxie. Die beiden Planeten Saturn und Jupiter beobachtete ich ebenfalls.


    Die Beschreibungen der Objekte die ich in dieser Nacht beobachtete:


    Saturn. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 255x.

    Saturn steht sehr ruhig im Okular.

    Die Cassinische Teilung kann ich deutlich sehen. Die bräunlichen Wolkenbänder auf Saturn sind unterteilt. Der Schatten vom Ring auf Saturn und der Schatten von Saturn auf dem Ring sind deutlich zu sehen.

    Nahe bei Saturn stehen die Monde Titan, Rhea, Tethys und Dione.


    Barnard 133, ein Dunkelnebel im Sternbild Adler. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 40x.

    Ich kann im Feld eine auffällige kleine Stelle ohne Sterne sehen.

    Wenn ich das Teleskop bewege, bewegt sich diese Stelle im Feld mit und fällt dadurch besser auf. Rings um dem Dunkelnebel stehen viele schwache Sterne.


    NGC 6756, ein Offener Sternhaufen im Sternbild Adler. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 343x.

    Sehr kleiner und kompakter Offener Sternhaufen.

    Bei niedrigen Vergrößerungen ist der Sternhaufen ein kleines Nebefleckchen. Bei hohen Vergrößerungen kann ich den Sternhaufen in wenige schwache und eng stehende Sterne auflösen.


    NGC 6755, ein Offener Sternhaufen im Sternbild Adler. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 109x.

    Etwas größerer und deutlich sichtbarer Offener Sternhaufen.

    Der Sternhaufen besteht aus vielen verschieden hellen, aber schwächeren Sternen. Die Sterne verteilen sich in drei Ballungen mit sternleeren Zwischenräumen.

    Der Sternhaufen ist voll aufgelöst.


    RS Cyg, ein Kohlenstoffstern im Sternbild Schwan. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 40x.

    Im Feld kann ich einen blassorange mittelhellen Stern sehen.


    NGC 7013, eine Galaxie im Sternbild Schwan. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 179x.

    Die Galaxie ist eine kleine und sehr deutlich sichtbare Aufhellung.

    Die Galaxie ist ein kleines Oval das im Indirekten Sehen zur Mitte deutlich heller wird.


    Σ 2909, 55 ζ1,2 Aqr, ein Doppelstern im Sternbild Wassermann. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 255x.

    Zwei gleich helle weiße Sterne die eng zusammen stehen.

    Die Sterne sind hellere Sterne.


    Jupiter. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 255x.

    Den orange und kleinen Großen Roten Fleck kann ich deutlich sehen. Beim Großen Roten Fleck stehen helle, fast ovale Strukturen im südlichen Äquatorband. Auf Jupiter kann ich sehr viele Strukturen sehen.


    Mit den Objekten dieser Nacht habe ich 1.578 unterschiedliche Objekte in 2.767 Beobachtungen beobachtet.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo Achim,


    Heute Nachmittag, als ich nicht im Astrotreff angemeldet war, konnte ich deinen Beitrag lesen, nach der Anmeldung nicht mehr. Ich habe mich gefragt, warum nur. Deine Beiträge hast du im Bilderforum eingestellt, das habe ich nicht aktiviert und deshalb deinen Beitrag nicht wieder gefunden.


    Beerbach ist laut Google Maps Nord-östlich von Nürnberg. Wie ist es denn dort mit der Lichtverschmutzung? Ist Nürnberg da schon zu sehen?


    Du hast einen interessanten Bericht geschrieben. In der gleichen Nacht war auch ich beim Beobachten, ebenfalls mit Schlafdefizit. NGC 7013 habe ich ebenfalls in dieser Nacht beobachtet und mit 12" gut sehen können.

    Im Gegensatz zu dir war bei mir die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Das Teleskop tropfte vor Tau. Die Durchsicht war bei mir aber recht gut.


    Viele Grüße

    Gerd

    Hallo,

    die Frage nach der Quällität meiner altern C8-Optiken habe ich mir auch gestellt. Habe von meinem Vater und Onkel je ein C8 geerbt. Anbei eine Aufnahme vom Jupiter mit der entspechenden theoretischen Situation im Programm Stellarium. Die Aufnahme ist mit einem Smartphon (Pixel4a) aufgenommen.

    Mit dem Bild vom Smartphone kannst du kaum die optische Qualität von deinem Teleskopen bewerten. Außer einem hellen Punkt, der Jupiter sein soll und einem verwackelten Mond ist auf diesem Bild nichts zu sehen, um die Qualität von einem Teleskop zu bewerten.

    Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, würde ich die Abbildung vom Teleskop so überprüfen:


    Solange dein Teleskop die Sterne bei hoher Vergrößerung als Punkte abbildet und die Fresnel-Ringe intra- und extrafokal gut aussehen, dann sollte auch deine Optik in Ordnung sein.

    Viele Grüße

    Gerd