Posts by elythomaslumber

    Leider ist aufgrund der fast durchgehend starken Bewölkung die Ausbeute an Blitzen relativ gering - hier zwei Exemplare:

    Dafür ist die Kuppel nun wieder schön sauber und darunter alles kühl... :evil:


    Viele Erfolg heute Nacht! Bei mir sieht weniger gut aus die nächsten Tage, was die Wolken betrifft, dafür ist abends grillen angesagt. :nerd_face:


    Grüße

    Hartmut

    Mit meinem iPAD AIR 1.Gen bin ich auch schon raus, da APPLE nach einigen Jahren seine alte HW und den Support loswerden will.


    Was mich interessieren würde, währe etwas detaillierter zu erfahren, wie die SW nun INDI unterstützt? Mit der Version 6 kann ich sowohl auf dem iPAD als auch unter Android 11/12 auf den INDI-Server auf einem Astroberry zugreifen und die Monti steuern. Was geht da jetzt noch zusätzlich?


    Grüße

    Hartmut

    Das Stacking-Programm sucht sich Sterne als Referenzmarken heraus.

    Genau an diesen Punkten wird das Bild übereinandergelegt. Natürlich verschwinden Sterne auf den Einzelbildern und neue kommen hinzu, je mehr Aufnahmen du von der gleichen Stelle machst.

    Aber der Ausschnitt, der auf allen Bildern vorhanden ist, ist dann das Resultat.

    Diesen Ausschnitt mußt Du dann herausschneiden.


    Nach dem "Stacken" per Software kommt dann das "Strecken"...das Bild wird dann mithilfe einer SW aufgehellt, sodass man was sieht.


    Unten das gleiche Bild, einmal nur gestackt, daneben gestreckt...


    Grüße

    Hartmut

    Nach längerer Zeit eben mal wieder eine Bahtinov-Maske generiert und 3D gedruckt.

    Sollte an sich nur ein Probedruck sein, um die Parameter zu überprüfen und dann anzupassen für einen finalen Druck.

    Jetzt paßt das Ding aber auf Anhieb. :D


    Hier gibts die Datei dazu: https://www.thingiverse.com/thing:4613928

    (Das SCAD-File).

    Dann braucht man noch das kostenlose "OpenScad": https://openscad.org/


    OPENSCAD installieren, dann die Datei laden und rechts die Konfiguration durchführen für das Design der Maske.

    Klickt man in ein neues Feld, so wird die letzte Design-Änderung übernommen und sofort dargestellt.

    Ist man zufrieden, dann F6 drücken und rendern lassen.


    Dann die Datei exportieren nach als STL, ab in CURA und drucken. Eventuell muß man die Druckparameter in CURA anpassen, da die Steege bei kleinen Objektiven sehr schmal sind.

    Schlimmstenfalls muß die Druckdüse verkleinert werden. Allerdings sind die optischen Parameter nicht soooo kritisch für das Funktionieren der Maske. Man kann also die optischen Parameter auch erhöhen, sodass breitere Steege entstehen.

    Irgendwo gibts halt auch Formeln für ein perfektes Design der Maske.


    Kritischer sind eher die Parameter der Klemmung auf dem Tubus. Ich habe auch schon mal eine Maske gedruckt, die leicht zu große war. Dann habe ich einfach dünne Filzpunkte innen auf die Haltelaschen geklebt.

    Pedanten drucken halt noch mal neu... :nerd_face:


    Grüße

    Hartmut


    PS. in OPenScad muß man sich nicht einarbeiten! EInfach die Bathinov-SCAD Datei laden, Parameter einstellen, fertig...

    :) :) :)


    Ein letztes Stück aus dem Händlerbestand zum Sonderpreis, da konnte ich nicht wiederstehen....


    3 x Karton + Reducer im Extra-Karton, dann Weichstyropor, dann kam er endlich ans Tageslicht.

    Ein kleines massives Schwergewicht. Alle Verschlüsse aus Metall; die am Reducer sogar verschraubt. DIe mechanische Qualität ist schon mal super!


    Grüße

    Hartmut

    Jep, einfach mal loslegen. Kannst Dich hier im Forum melden mit Ergebnissen, egal welcher Art.

    Da wird Sie geholfen. ;)


    Man muß sich einfach mal an die Sache herantasten.

    Viele Erfolg und schönen Urlaub!


    Grüße

    Hartmut

    Brennweite: Samyang 18-250mm

    Lichtstärke: 1:3.5-6.3

    Brennweite: Samyang 14mm

    Lichtstärke: 3.5


    Lichtstarkes Objektiv - Vorteile und Anwendungsgebiete - Fotografie Stephan Forstmann
    Ein lichtstarkes Objektiv ist ein Objektiv, mit einer großen Blendenöffnung. Lass uns doch gemeinsam herausfinden, welche Vorteile das in der Fotografie hat.
    stephan-forstmann.de

    https://www.kleine-fotoschule.…nweiten/lichtstaerke.html ;)


    Das sollte schon beides gehen. Beim ersteren nimmt die Lichtstärke aber halt mit zunehmender Brennweite ab.


    Eine Montierung zur automatischen Nachführung der Kamera hast Du nicht?

    Nachführungen für die Astrofotografie - sternenhimmel fotografieren
    Skytracker, Astrotracker, astronomische Nachführung - es gibt viele Namen. Funktion und vergleichende Tests von 7 Geräten, mitsamt vielen Bildern
    sternenhimmel-fotografieren.de


    Sowas z.B.:

    Omegon Fotomontierungen < Montierungen < Montierungen & Zubehör | ASTROSHOP


    Ansonsten kann ich Dir leider nicht helfen, fotografiere nur durch Teleskope und auf einer Montierung mit Nachführung.


    Grüße

    Hartmut

    Hallo Alf,

    willkommen im Forum.

    Bin erst seit Ende 2019 dabei, dann aber schnell auf eine EQ6R PRO umgestiegen.

    Ein „Winkeleinblick“ war eins meiner ersten Zubehörteile, um den Kniefall mehr in Richtung bücken zu ändern. Das Funktioniert gut, ist aber völlig überteuert in Anbetracht der Qualität. aund ich habe es noch damals für 89,– bekommen.


    Inzwischen bin ich beim iPolar gelandet. Auch extrem teuer für eine im Prinzip einfache WebCam, aber funktioniert im Endeffekt hervorragend. Das Ding hat halt keine direkte Konkurrenz. Alternativen gibts aber schon noch, aber mehr aus dem Bereich der Astrofotografie unter Zuhilfenahme der Kamera und passender SW.


    Grüße und viel Spaß im Hobby

    Hartmut

    Waagrechte Lage des Tubus ist nicht wirklich gut, man beobachtet ja in dieser Stellung so gut wie nie. Kann man noch machen, um rein den FS auszurichten, aber zur Justage des HS sollte der Tubus wenigstens 45° oder sogar noch mehr stehen, so wie man eben auch später beobachtet


    Gruß StefaMoin zusammen und alexander,

    n

    alexander15

    war davon ausgegangen, dass Du möglicherweise den FS in seiner Höhe verstellt hast. Wenn Du Dir sicher bist, dass das nicht der Fall ist, dann reicht der Laser. Den Kontrollblick durch den OAZ oder aber besser mit einem der Tools würde ich dennoch machen. Wenn Dir das komisch vorkommt, besser hier noch mal fragen.


    stefan-h

    leuchtet mir nicht so ganz ein. Ok, wenn der Verdacht besteht, dass der FS zu lose in seinen Halterungen sitzt und nach vorne kippen kann....

    Ansonsten bewegt sich aber der Tubus während der Beobachtung auch durch alle möglichen Positionen. Wenn ich mir so eine optische Bank oder anderweite Einstellvorrichtung beim Fachhändler ansehe, dann ist die aber auch waagerecht, oder nicht? Hier mal 2 Beispiele:


    External Content youtu.be
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    Fizeau


    Ich selbst bin ca. 1,75m groß und wenn ich den Tubus auf der EQ6 bei eingeogenen Stativbeinen vor mir habe, dann ist das die bequemste Position (bei der Höheneinstellung des FS) und es besteht nicht die Gefahr, dass ein Werkzeug durchfällt. Ausserdem hält so noch die Papierabdeckung hinter dem FS.

    Wenn ich draussen vor der Beobachtung noch mal FS und HS prüfe, dann steht der auch leicht nach oben gerichtet, sodass ich noch die HS-Markierung sehen und prüfen kann, ob sich der FS nicht aus irgendwelchen Gründen verstellt hat.


    Grüße

    Hartmut

    Hallo Alexander,


    mir ist vor einiger Zeit das gleiche passiert. Der FS hat sich plötzlich verdreht und in aller Panik habe ich soviel an der Mittenschraube und den Justierschrauben gedreht, bis alles total verstellt war.


    Zur Einstellung des FS (Verdrehung und Höhe relativ zum OAZ) hilft der Laser nicht. Du brauchst ein Cheshire oder eine Filmdose mit kleinem Loch.


    Dass man beim Durchblick dann noch zahlreiche Kreise und Reflexionen sieht, ist sehr störend. Ich habe mir dann erst mal eine Papierabdeckung gebaut.

    Dann den Newton auf der Monti im Wohnzimmer aufbauen und diesen waagerecht stellen. Dann die Papierabdeckung durch die Fangspiegelstreben fummeln und hinter dem FS so stehend plazieren, dass man durch den OAZ blickend den Hauptspiegel nicht mehr sehen kann. Das sorgt er mal für Ruhe.


    Dann durch den OAZ blicken und den FS am Fuß (niemals die Spiegeloberfläche berühren) so verdrehen dass er 90° zum OAZ schaut. Jetzt braucht man den Cheshire oder die Filmdose.

    Während man durch das kleine Loch schaut, kann eine zweite Person den Spiegel drehen, so dass sich ein symetrisches Bild ergibt. Weiter oben hat ja jemand eine Anleitung verlinkt. chttp://www.seeing1.de/2a_justage.html


    Die 3 Justierschrauben müssen dabei möglichst gleich lang eingedreht sein.

    Den FS nun mit der Mittelschraube durch die 2. Person vorsichtig anziehen. Der Fuß wird dabei langsam gegen die 3 Justierschrauben gedrückt. Ein Blick durchs kleine Loch zeigt, ob der FS mittig ist (siehe Anleitung Ende Schritt 1.

    Jetzt immer der Kontrollblick durch das kleine Loch.

    Dabei dann ggf. mit der Mittelschraube des FS tiefer in den Netwon stellen und die 3 Justierschrauben nachziehen oder aber in die andere Richtung korrigieren. Dabei dann die 3 Justierschrauben lösen und die Mittelschraube anziehen. Erst wenn der FS rund zu sehen ist (keine Verdrehung) UND mittig steht, ist die FS-Höheneinstellung abgeschlossen.


    Erst jetzt den Cheshire/Filmdose gegen einen Laser tauschen und FS durch die Justierschrauben einstellen. Immer nur eine Justierschraube minimal lösen (1/8 Umdrehung), dann eine der beiden anderen nachziehen. In sehr kleinen Schritten vorgehen!

    Erst wenn der Laser in der Mittenmarkierung gelandet ist, mit der Justage des HS beginnen.


    Ich habe mir übrigens bei dem Disaster 3 neue lange Justierschrauben (M3 glaube ich) gekauft und diese unten so angeschliffen wie die Originalen. Ich habe mir dann mit dem 3D Drucker Rändelknöpfe gedruckt und die SChrauben durchgesteckt. Jetzt brauche ich keinen Inbus mehr. das ist viel leichter als das Gefummel mit diesem...


    Grüße und viele Erfolg

    Hartmut

    Hallo Christoph und Günther,


    ein RC-Teleskop kenne ich natürlich nicht aus eigener Erfahrung. Wenn Dir das EInstellen leicht gefallen ist, umso besser. Ich denke aber, dass ein RC genauer justiert werden muß als ein f/5 Newton.


    Ich mußte mir wegen der Spiegelverstellung auch ein Cheshire holen und leider werden wir keine Freunde. Ich beobachte normalerweise ohne Brille durch Okulare, aber bei dem Cheshire reicht es bei mir nicht und da brauche ich meine Brille. Die ist Gleitsicht und damit den Einblick richtig zu treffen ist schwierig.

    Ich erwische mich aber zurzeit immer wieder auf der Suche nach einem f/4 Newton, der müßte aber schon vom Händler gut voreingestellt sein... schaun wer mal...



    Was 3D-Drucker betrifft, so ist die Auswahl des "Besten" fast identisch zur Auswahl eines Teleskops.


    Einen SLS würde ich nicht nehmen, Chemie, Nachbearbeitung, Schrumpfung sind da die Stichworte. Bleibt also der übliche Filamentdrucker. Wenn Du den Drucker nur als Werkzeug sehen möchtest, das funktioniert, dann Geld in die Hand nehmen und z.B. einen Ultimaker kaufen. Kostet aber richtig.

    Ansonsten aus tschechischer Produktion einen Prusa. Der ist aber dauernd ausverkauft, obwohl in riesigen Mengen hergestellt wird....


    Wenns preiswert sein soll, dann einen aus der riesigen Menge an China-Druckern. Ich habe mir hier Ende 2019 einen Artillery Sidewinder X1 gekauft. Der wurde seinerzeit für sehr gut befunden.

    Hat einen sehr großen Druckraum, 2 Z-Motoren und ist sehr leise und druckt natürlich sehr gut out-of-the-box.

    Habe ihn dann aber stark modifiziert und auch die Druckbettoberfläche ausgetauscht. Ich wollte aber auch von Anfang an einen Drucker, an dem ich basteln kann.


    Der Nachfolger X2 sollte genauso gut sein, jedoch empfehle ich auch hier eine Modifikation des Druckbetts. Ansonsten schau Dich mal um im Forum Drucktipps-3D. Dort werden immer wieder Drucker vorgestellt und getestet. Dabei aber auch darauf achten, dass der Drucker populär ist, damit Dir geholfen werden kann und es sollte auch mit der Ersatzteilversorgung klappen.


    Sehr verbreitet sind die Creality Ender Drucker. Sind aber auch immer gerne Bastelobjekte. Der günstige Preis bei den einfacheren Varianten muß nicht von ungefähr.

    Die bieten teilweise so viele Varianten an, dass man kaum weiß, was man da bekommen wird, welches Board und Firmware verbaut ist.


    Insgesamt sollte man sich darauf einstellen, dass 3D-drucken an sich schon ein Hobby ist, also nicht nur ein Werkzeug. Möchte man dann nicht nur auf fertige Designs zurückgreifen, wie z.B. aus der Thingiverse Datenbank, dann ist eigenes konstruieren angesagt. Ich nutze dazu das für den Hobby-Bereich kostenlose FSUION 360. Nicht abschrecken lassen von der komplexität. Die notwendigen Grundfunktionen , die man können muß, sind minimal. Eine tolle Reihe an Tutorials bietet der hier an: https://www.youtube.com/c/knowhowschmiede


    Da schaue ich mir immer wieder mal eines seiner kurzen Videos an und spiele das dann im Programm durch. Ich schon genial, wenn man das gezeichnete Objekt dann leibhaftig bei der Entstehung im Drucker zuschauen kann.


    Grüße

    Hartmut

    Solche Nächte kennen ich auch. Bei einem Kontrollblick auf der Terrasse am Teleskop stolpere ich auf dem Rückweg übers Netzkabel, reiße es aus der Steckdose und Totenstille umgibt mich. Keine LED mehr am Raspberry Pi und Kamera, kein Lüfter des Pi,... :pile_of_poo: Alles auf Anfang...


    In einer anderen Nacht wollte ich einen Flattener ausprobieren und komme zum verreck... nicht in den Fokus. Irgendwann keine Lust mehr, zurückgebaut, irgendwas muß diese Nacht noch gehen... und siehe da, zufällig steht M31 mal für kurze Zeit so, dass ich sie trotz meiner sehr eingeschränkten Nord-Sicht erwischen kann... für ein paar Bilder reichts. :winking_face:


    Und nächtliche, zunächst unheimliche Besucher kenne ich auch; Katzen verteidigen ihr Revier, schnaufende Igel im Unterholz, flitzende Mäuse,... :face_screaming_in_fear:


    Grüße

    Hartmut

    Mein Fokusser baut auf diesem Projekt auf: https://github.com/fehlfarbe/arduino-motorfocus

    Allerdings nutze ich eine frühere Version der Arduino-SW.


    Ich nutze die Ausführung mit dem Getriebeschrittmotor. Der hat aber zwei Nachteile. Zum einen gibts einen Backlash aufgrund des Zahnradspiels und zum anderen läßt sich dieser Motor nicht über den Drehgriff des Fokussers an Teleskop drehen, da das Getriebe hemmt.

    Dafür ist der Aufbau sehr kompakt und preiswert.


    Die schnelle Suche nach dem Motor und Treiber hat das ergeben: https://www.amazon.de/Elegoo-S…iberplatine/dp/B01MEGIHLF

    oder hier:

    5V DC Step Motor 28BYJ-48 Wire Leads with Connector XH-5P Stock - Ard
    Arduino Distributor in Germany Übersicht: Der 28BYJ-48 ist ein kleiner Schrittmotor, der sich für eine Vielzahl von Anwendungen eignet Technische Daten: Nen
    eckstein-shop.de


    Achtung, den Motor gibts auch in 12V Versionen.


    Bei der Ausführung mit einem NEMA-Schrittmotor würde ich mich mal nach einem NEMA Typ 11 oder sogar Typ 8 Motor umschauen. Sehr kompakt und sicherlich ausreichend stark, aber teurer.


    Im anderen Forum hatte ich seinerzeit mal einen Thread eröffnet: https://forum.astronomie.de/th…-ascom-kompatibel.316586/

    Dort taucht auch der User "riff-raff" auf. Er hat noch ein besseres Gehäuse für den Fokusser-Antrieb entwickelt zum 3D-drucken. Leider finde ich den Link zum Download nicht mehr (Thingiverse Datenbank).


    Ein sehr gutes Projekt ist auch das hier: https://sourceforge.net/projects/arduinoascomfocuserpro2diy/ bzw. die alte Version: https://sourceforge.net/projects/arduinofocuscontrollerpro/

    Da gibts ein PDF zum durcharbeiten...


    Für ein Gehäuse muß man nicht unbedingt 3D-drucken. Fertige Gehäuse für die Elektronik und den Motor gibts ja auch als Universalgehäuse bei den zahlreichen Elektronikversendern. Dazu dann ein bisschen Blech als Montagewinkel. Wenn man mal das Teleskop hat und den OAZ untersucht, gibts Möglichkeiten, da über die vorhandenen Schraubenlöcher was zu befestigen. Man muß halt kreativ sein.


    Grüße

    Hartmut

    Hallo Günther,

    wollte Dich nicht abschrecken..., man braucht halt ein bisschen Durchhaltervermögen, denn einfach alles zusammenschrauben, Schalter umlegen und hinten purzeln die Bilder raus ist nicht. Sollte das doch passieren, sofort Lottoschein ausfüllen.


    Ja, den Newton wirst Du sicherlich inbekommen. Hatte mir mal den Fangspiegel total verstellt in der Höhe. Das waren Stunden an Arbeit, wenn man es n.n. gemacht. Da stelle ich mir den RC noch viel schlimmer vor.

    Den Astroberry bzw. seine Features (Guiding, Plate-Solving, Auto-Fokus,...) habe ich mir dann Stück für Stück aktiviert. Wenn man alles gleichzeitig in Betrieb nimmt wird man sowas von Problemen bombadiert, dass die Nacht schon wieder vorbei ist, bevor man mal ein Bildchen geschoassen hat.


    Viel Erfolg,

    Hartmut


    mein Fokusser: https://www.thingiverse.com/thing:5160482

    Hallo Günther,


    da ich nur so ungefähr Deine erste Kombi habe, kann ich zur zweiten oder einem Vergleich aus der Praxis nichts sagen.


    Was die zweite Kombi betrifft, bitte bedenken, dass hier das Öffnungsverhältnis f/8 beträgt, sprich Du must wesentlich länger belichten.

    Einen Ritchey-Chretien einstellen möchte ich nicht,... mir reicht schon das Kollimieren des Newton. Wenn der aber vom Händler eingestellt wurde und auch den Versand überlebt hat, so sollte der stabil Arbeiten.


    Wie Seraphin schon sagte ZWO und DIY als Motorfokusser. Ich habe letztere Version genommen, mußte mir aber die Anbaumechanik selbst konstruieren und 3D-drucken.

    Hat auch den Vorteil bei meiner Version, dass ich den mechanisch abkoppeln und manuell fokussieren kann.

    Ich denke aber, dass der ZWO "dranzubasteln" ist...


    iPolar habe ich mir auch geholt und in der Tat gibts keine direkte Einbindung in INDI. Was damit geht ist die Nutzung eines vorhandenen Web-Cam Treibers. Dazu gibts im INDI-Forum einen längeren Thread.

    Damit kann aber nicht direkt Plate-Solving wie in der Original-SW gemacht werden, sondern vermutlich der Umweg über das EKOS-interne Polar-Alignment Tool.

    Habe ich aber nicht ausprobiert. Ich nutze den Astroberry und fürs Einnorden halt ein paar Minuten lang ein WIN11 Notebook, dass danach seine Arbeit getan hat.


    Mit einer DSLR habe ich auch angefangen, aber die Bedienung mit einer gekühlten Astro-Cam ist wesentlich leichter, zumal ich mir Flats, BIAS und Darks später tagsüber machen kann.


    Hast Du schon Erfahrung mit Teleskopen? Der direkte Einstieg mit dem genannten Equipment, Astro-Fotografie/EAAund Astroberry ist schon heftig....


    Mit der geplanten Kombi EAA auf Astroberry habe ich keine Erfahrung und ich weiß auch nicht, ob das hier jemand macht. Zwar ist auf dem Astroberry ASTAP als Stacking-Programm, aber das sieht mir sehr kompliziert aus. Die einfachere Lösung ist Stellarmate. Da bekommst Du eine iPAD/Android-APP dazu, die das viel einfacher erledigt.

    Die GUI vom Astroberry, sprich KSTARS/EKOS/INDI hast Du dann auch zusätzlich. Die braucht aber einen PC-/LapTop Monitor. Auf einem Tablett oder gar Smartphone ist die Bedienung unter KSTARS/EKOS/INDI "murks".


    Ich lasse draussen an der Monti meinen Astroberry laufen und bin übers lokale WLAN mit dem PC über einen 27" Monitor auf dem Web-Server des Astroberry. Das ist sehr komfortabel.

    EAA mache ich während der Astro-Fotografie parallel. Die Fotos werden Stück für Stück sofort zum PC per "SyncThing" übertragen und dort mit AstroToaster live gestackt.

    Da hab ich schon in der Nacht was zu gucken.


    Viele Spaß und Grüße

    Hartmut