Posts by TigerClaw

    Zum Thema 3D-Druck kann ich einiges Sachen :)


    Bei diesen ganzen Testberichten wird nur kurzzeitig bzw. ohne mechanische Beanspruchung auf Hitze getestet. und wenn getestet wird, dann nur unter kurzzeitiger mechanischer Beanspruchung oder hoher Temperatur. Bauteile sind aber auch Reibung, Witterung und und und ausgesetzt. Die Realität sind meistens anders aus.


    PLA ist an sich eher ungeeignet. Die meisten Anwender greifen aber dazu, weil es sich einfacher drucken lässt. Aber auch bei minimaler Sonneneinstrahlung verformt es sich sofort oder aber über die Wochen immer mehr. Ich würde da eher ASA oder ABS nehmen, das lässt sich ebenfalls gut verarbeiten. Dann aber am besten von Firmen wie Polymaker und Co. Die lassen sich durch Zugabe diverser Additive einfacher verarbeiten. Aber ABS/ASA sollte es mindestens sein. Ansonsten geht auch Nylon oder Polycarbonat (PC).


    Viele Grüße,

    Raul

    Hi Ralf,


    ich nutze zunächst PIPP, stacke dann jedes Video einzeln und derotiere dann die einzelnen Summenbilder. Ich habe auch schon an der Ausrichtungsmaske in WINJUPOs experimentiert, die Größe verändert, an den Monden ausgerichtet, etc.. Die Ränder sind immer vorhanden. Ich vermute mal stark, dass das vom Waveletfilter in Registax kommt. Vor allem ab 5 Minuten aufwärts wird der Rand immer stärker.


    Aber es ist gut, wenn es weitaus bessere Bilder als meine gibt. Irgendwo muss man sich schließlich auch verbessern können. na ja, bei sehr gutem Seeing kommt man mit einem 12" Teleskop einfach nicht an deine Öffnung heran. Da kommen dann doch noch mal ein paar mehr Details zum Vorschein.


    Viele Grüße,

    Raul

    HI Ralf,

    tolle Ergebnisse. Und ja, tatsächlich bringen 2h Stunden Derotation keinen wirklichen Gewinn, die Technik funktioniert aber sehr gut. Auch wenn Jupiter nicht exakt ausgerichtet ist, was manchmal ohne Monde oder deren Schatten garnicht so einfach ist, gibt es am Ende beim erneuten Stacken der derotierten Bilder kaum Abweichungen in den Details. Das du aber nur über den RV_Wert die Randartefakte wegbekommst, kann ich kaumm glauben. Beim Schärfen z.B. mit Registax (Schärfen ohne Glätten!) sieht man dier Randartefakte ab einer Derotation von ca. 5-10 Minuten auf alle Fälle. Möglicherweise liegt es bei dir an dem Filter, der einfach einen anderen Algorithmus verwendet.


    Hier mal ein Beispiel, bei dem das erste und letzte Bild etwa 10 Minuten auseinander liegen (RV zwischen 0,80 und 0,65). Wenn ich neben den Shapren den Denopise Parameter erhöhe, dann wird der Rand weniger. Den Denoise nutze icvh in Regiostax aber kaum, wenn ich genug Bilder und wenig Rauschen habe.



    Die Sache mit dem Mond in der Animation ist sehr interessant zu beobachten :)


    Viele Grüße,

    Raul

    Hi Ralf,

    ich nutze bei 20 Minuten Derotation für alle Bilder ein RV-MAß von rund 65%. Daher hätte es mir interessiert, wie du das Ganze einstellst und ob du danach ein SUmmenbild darunter legst und den Rest der Artefakte (durch Schärfung stärker sichtbar) dann mit dem Radierer entfernst.


    Gruß,

    Raul

    Hallo nochmal,


    Ralf, mir ist übrigens aufgefallen, dass du in deiner Sobel-Doku ein helles Mondbild hast. Das sieht bei mir, zumindest in GIMP, wie eine Sobel-Filter-Anwendung mit "Division" aus.


    Funktioniert hier die Sobel Randerkennung etwa bei jedem Programm anders?


    Übrigens gibt es in Astra Image eine Funktiuon namens "Multiscale contrast". Damit kann man das auch wunderbar in einem Schritt auf mehrere Ebenen anwenden :) Abner ja, es gibt viele Wege nach Rom :) Gut auch andere Verfahren kennenzulernen :)


    Mich würde bei deiner Bildbearbeitung viel mehr interessieren, wie du bei einer so langen Derotation die hässlichen Artefakte wegbekommst ? :)


    Viele Grüße,

    Raul

    Hi Ralf,

    klasse Bilder. Die Kombi aus 16" und gutem Seeing finde ich Klasse. Da hast du dir den Dobson zum richtigen Zeitpunkt zugelegt.


    Auch finde ich es schön, dass du deine Bildbearbeitungserfahrungen teilst. Man kann doch immer wieder etwas dazulernen. :)


    Sehr abwechslungsreich sind auch die Mondbilder in Farbe. Gefällt mir sehr gut. Aber das du über einen längeren Zeitraum so gutes Seeing hast, das ist wirklich ein Glücksmoment.


    Gruß,

    Raul

    Hallo Zusammen,


    der Durchlassbereich ist auf alle Fälle sehr wichtig. Ich bin mit meiner Powermate 2,5 sehr zufrieden. Es kommt natürlich immer darauf an, ob eine Barlow oder ein telezentrisches System benötigt wird. Da ich 60mm Abstand zwischen Barlow und Kamerasensor habe (Filterrad dazwischen), würde ich bei der Baader Abbe auf etwa 2,7fache Vergrößerung kommen. Bei der Powermate verringert sich durch den Abstand die Vergößerung. Aktuell habe ich etwa 2,2fach. Mit der Abbe müsste ich demnach etwas länger belichten. Andererseits würde etwas mehr Kontrastgewinn eventuell doch mehr bringen. Bei deinen Bildern macht das bishen etwas an Qualität sicherlich viel aus ;)


    Und ja, das Wetter war die letzten Tage ganz gut, aber das Seeing teilweise schlecht. Meine Planeten sahen aus wie eine Abbildung auf einer Flagge, die durch die Gegend verwirbelt wird. Und der Suchtfaktor steigt :) Bei deinen Bildern wird es schwer, noch einen draufzulegen, aber man weiß ja nie :)


    Viele Grüße,

    Raul

    Hallo Ralf,

    du nutzt aktuell eine Abbe Barlow. Leider gibt es im Netz keine Vergleichsberichte. Ich nutze aktuell eine 2,5 powermate. Mich würde allerdings interessieren, wie zufrieden du mit der Barlow bist? Die Bilder sprechen ja für sich. Aber mich würde dennoch deine eigene Einschätzung interessieren. Die Abbe ist preislich sicherlich nicht die günstigste. TeleVue hat zwar einen guten Ruf, aber am Ende zählt einzig und alleine die Optik, die verbaut ist.


    Gruß,

    Raul

    Hi Ralf,


    ehrlich gesagt bringt mir der geringere Traffic über das Forum nicht wirklich viel. Und verdienen tue ich mit dem Ratgeber oder YouTube sowie nichts. Eher Spass an der Freude. Der Ratgeber ist eigentlich entstanden, weil ich selbst gerne alles zusammentragen und dokumentieren. Wieso dann nicht auch mit anderen teilen... So muss ich mir selbst in ein paar Jahren die Informationen nicht nochmal mühevoll zusammensuchen .


    Ich hatte das Bild nur hochgeladen, weil du zu den wenigen gehörst, die tolle Bilder erstellen und ich so auch Feedback zurück bekomme. Dafür ein neues Thema zu eröffnen erschien mir überflüssig. Und mein Bild sollte eher ein "wie kann ich mehr aus dem Bild herausholen, um dort hinzukommen, wo du bist". Daher dein thread verwendet. Das der Ratgeber noch in der Signatur steht, darauf habe ich garnicht mehr geachtet.


    Viele Grüsse,

    Raul

    Tolle Ergebnis.


    Diese Nacht war phänomenal. Fast 2 Stunden konstantes seeing. Meine Lüftung hat ebenfalls einwandfrei funktioniert. Bei deinem Bild sind wesentlich mehr Details vorhanden. Die Öffnung hat sich diesmal auf alle Fälle gelohnt. Da kann ich mit meinem 12 Zöller nicht mithalten.



    Dennoch kann ich von jedem Video nur etwa 15% stackenlea andere ist unter 60% der vildwualitatx natürlich zogen auf das beste Bild. Wenn ich aber schon derotieren, nehme ich lieber etwas weniger.


    Hier Mal ein zwischen Ergebnis, je nach Filter kann man da sicherlich noch mehr herausholen ... Habe da nur leider wenig Geduld. Das Bild entstand aus 15 Videos je 30s, 15% pro Video gestackt.


    Eventuell nehme ich auch Mal doppelt so viele Videos. Ich schaue mir da meistens die mittlere Zeit an und derotieren zusätzlich noch 2-3 Videos in diesem Zeitbereich. So erhalte ich ein Hilfsbild ohne viel Randartefakte, lege es unter dem derotieren Bild und Radierer den hässlichen Rand weg.



    Ralf, sag Mal wie sieht bei dir die Qualitätskurve aus nachdem du deine Videos analysierst bzw vorher mit PIPP bearbeitest? Und wie genau wendest du die Sobel Randerkennung an? Mit mehr Erfahrung in der Bildbearbeitung könnte ich sicherlich mehr herausholen ...


    Eventuell kannst du dazu Mal ein Screenshot von Autostakkert posten. Ich kann meistens maximal 15% stacken, danach geht die Qualität unter 70%.


    Auch habe ich gemerkt, dass es oftmals Sinn macht, die Videos gleichzeitig Autostakkert zu laden. Es geht schneller :)



    Gruß,

    Raul

    Hi Ralf,


    ziehst du dann die einzelnen Mars Frames per Drag and Drop gemeinsam in AS3° und stackst dann erneut?


    Apropos Jupiter, hier meine neuste Aufnahme. Den linken gelben Rand habe ich wohl aufgrund des ADCs :(


    oder mit einer anderen Bearbeitung:

    Tolle Bilder Ralf.


    Mich würde mal interessieren, wie du gegen die extremen Rand-Artefakte bei der Derotation von Jupiter in WINJUPOS vorgehst, wenn du mehr als 15-20 Minuten derotierst?


    Ich nutze dafür eine Derotation von 5 Minuten, lege diese unter das 30 minütig derotierte Bild und entferne so den Rand. Ausschneiden sieht nämlich ganz schlimm aus.



    Ist dein Mars eigentlich auch in WINJUPOS derotiert?


    Grüße,

    Raul

    Hallo Ralf,


    ich konzentriere mich momentan ebenfalls auf meine Farbkamera und packe die Monokamera nur noch für den Mond oder Venus aus.


    Ohne gutes Seeing hilft die beste Ausrüstung nichts.


    Ja, die Skywatcher Spiegel sind an sich gut. Ea gibt Recht wenig Gurken. Ich habe mir einen Spiegel von Astroreflect schleifen lassen und warte aktuell auf einen weiteren Spiegel, der dann in ein Selbstbau Fotobewton kommt :)


    Viele Grüsse,

    Raul

    Hallo Zusammen,


    es scheint ein China-Dobson-Glückstreffer zu sein.


    Aber am Ende kommt es vor allem auf das Seeing und dem optimalen Zeitpunkt an. Ich wollte letztens nach 2 Stunden auch abbrechen, habe dann aber noch weitere 20 Minuten gewartet. Plötzlich war das Seeing etwas besser, trotz schlechtem Himmel. Nicht meine beste Aufnahme, aber zumindest der Selbstbau-Newton scheint zu funktionieren, auch wenn die Hauswand extrem viel wärme abstrahlt und auch bei gutem Seeing für minimale Turbulenzen sorgt.


    Gruß,

    Raul


    Hi Ralf,


    schöner Saturn und ich sehe das auch so. Manchmal mag ich das Verrauschte, es gehen weniger Details verloren und etwas verkleinert wirkt das dann manchmal sogar besser.


    Ich komme mal mit meinem Saturn dazu, den ich mit meinem Selbstbau-Newton aufgenommen habe. Das Bild stammt aus 3x60s mitUV/IR Cut Filter und 1x60s RGB.


    Newton ist ein 12" Carbon Newton mit Antares FS und Astroreflect Hauptspiegel. Das Bild unten stammt vom 12.06.2022. Gestackt wurden 19%. Seeing war eine 2-3 von 10.



    Viele Grüße,

    Raul

    Vielen Dank für die Infos zu Borofloat 33. Es wird leider viel auf den Produktseiten der Anbieter geflunkert.


    Genau das ist eben die Frage, ob der Skywatcher 250mm Spiegel auch tatsächlich D=250 aufweist. Ob nun f/4 oder f/3.9 dürfte wohl trivial sein. Dennoch bin ich der Meinung, dass je schneller der Newton wird, desto enger die Justagetoleranzen. Und zwischen f/5 und f/4.5 ist die Toleranz geringer als zwischen f/4 und f/3.5. Daher meine Bedenken, dass f/3.9 nochmal sensibler auf Justagefehler reagieren könnte, als der f/4.


    Durch den Beitrag hier fällt mir übrigens auf, dass die neue Lacerta HS-Spiegelzelle wahrscheinlich garkeinen 5mm größeren Spiegel aufnehmen kann. Das wäre das nächste Problem.


    Auch finde ich aktuell keinen Anbieter für einen Carbontubus, der bezahlbar wäre. Meine einzige Hoffnung ist, dass sich Klaus Helmi bald meldet :)


    Viele Grüße,

    Raul

    Hi Alex,


    ich habe mir einen Astroreflect 12 f/5 bestellt. Nun möchte ich noch einen Astroreflect 10" bestellen. Da gibt es aber zwei Probleme. Die Spiegel haben einen Durchmesser von 255mm. Also würde ich bei einer Brennweite f/3.9 erhalten. Ich möchte aber nicht kleiner als f/4 gehen. Das würde dann aber zu einer Brennweite von 1020mm resultieren.


    Nun mein Problem. Ich überlege mir einen Lacerta Newton (D=250) zu kaufen, der ist aber auf eine Brennweite von 1000mm abgestimmt. Nehme ich den Astroreflect HS mit f/3.9 und 1000mm Brennweite, kann ich den einfach einbauen. Lediglich der FOV verändert sich beim Fangspiegel minimal und wird weniger (von 15 auf 12mm). Wenn ich jetzt aber noch den Standard Lacerta FS von 82mm gegen einen von Antares mit 88mm tausche, erhalte ich eine minimal größere Obstruktion von 34%, dafür aber ein FOV von 20mm. Von daher wäre diese Kombi denkbar. Aber f/3.9 ist nochmal etwas anderes als f/4.

    Nehme ich dagegen den f/4, ergibt sich eine Brennweite von 1020. Ich müsste die HS Zelle also um 20mm Richtung Tubus Ende verschieben.


    Andererseits gibt Astroreflect beim 255mm Spiegel lediglich 252mm als "tatsächlich" an. Das wäre dann für die Brennweite eine Abweichung von rund 5mm, was in Ordnung wäre.


    Bei Antares habe ich die beste Qualität genommen :) Ich bin absolut zufrieden. Qualität beider SPiegel ist absolut sichtbar. Für Deep Sky bzw. Auskühlen und Fokustoleranz ist Borofloat angeblich nicht so gut wie Pyrex. Aber nun gut, am Ende muss man das am Sternenhimmel testen :)



    Gruß,

    Raul

    Die Frage ist, wie da die Toleranzen sind. Ich hatte Mal Okular Zubehör von Baader. Da waren die Toleranzen zu extrem. Vor allem bei den Helical Focuser. Laut Support soll das noch im Toleranzbereich liegen. Naja wenn ich den Focuser drehe und der Laser von der HS Mitte über über 1cm abweicht, finde ich das nicht normal.


    Es gibt sicherlich viel kleine Firmen, die handgefertigte Sachen machen. Die haben dann aber ihren Preis.


    Bezüglich dem Baader Revolver macht der nö jt immer Sinn. Wenn du eine Farb- und eine Monokamera mit filterrad dranhängst, hast du einen ganz anderen Fokus. Bei einem Image train mit ADC und Barlow hast du außerdem ein noch höheres Moment auf die Bauteile. An sich gute Idee, aber viel zu globig. Aber sowas könnte man sich auf der Drehbank bestimmt aus selbst bauen.


    Gruss,

    Raul

    Hallo Zusammen,


    ich nutze an meinem FIlterrad einen 1,25" KLemmhülse auf T2 Adapter. Gibt es außer ZWO, Omegon und CO noch andere Firmen, die sowas produzieren? Man findet über google leider nur das Übliche. Ich könnte die Kamera auch direkt verschrauben, muss aber immer wieder zwischen Color und Mono wechseln. Daher die Klemmhülse.


    Gruß,

    Raul

    Das Thema ist zwar etwas älter, aber eventuell noch inicht abgeschlossen.


    Ich stand vor der selben Frage. ONTC, Lacerta Newton oder alternativ der von Noctutec! Am Ende habe ich mir mein teleskop selber gebaut und zwar so, dass ich wahlweise auch einen größeren FS montieren kann. Unten habe ich Lächer für die HS Zelle für Planeten (kleiner Fangspiegel) und Deep Sky (großer Fangspiegel) gebohrt.


    War am Ende eine Menge arbeit alle Lächer sauber anzubringen, hat dann aber auch um die 1000 EUR gespart :) Der Vorteil ist, dass du HS und FS selbst einkaufen kannst. Zwar kannst du das bei den Anbietern auch tun, aber musst dann einen Aufpreis zahlen. Ich habe beispielsweise den HS von Astroreflect gekauft. Den FS von Antares. Beides tolle Produkte. Nur der 12" Tubus ging 1x zurück und ist immer noch nicht perfekt, aber damit muss ich wohl leben.


    Dennoch würde ich gerne zusätzlich einen f/4 10" haben und stehe wieder vor der selben Frage. ONTC und Lacerta sind beide top, aber für das Budget aktuell mit rund 2600 EUR auch teuer. Hinzu würden dann noch ein FS von Antares sowie ein Spiegel von Astroreflect kommen. Dann bin ich schnell bei 4000 EUR ...


    Und dann bleibt noch die Frage, ob ich Lust habe mir die Nächte um die Ohren zu schlagen, klar mit f/4 ist man schneller unterwegs, aber lohnt es sich auch. Ein günstiger Skywatcher PDS tut es vllt auch :)


    Gruß,

    Raul

    Hi Robert,


    vielen Dank für deinen informativen Beitrag.


    Ich hoffe doch sehr, dass sich bei den kameras noch einiges tut. Was mich bei Astrokameras prinzipiell stört ist, dass viele Geräte einfach nicht ausgereift sind. Bei ZWO habe ich beispielsweise mehrere Geräte mit schmutzigem Schutzglas gehabt. Andere bereiten hinsichtlich der Treiber Probleme.


    Die QHY 5 III 462C hat seinen Reiz, allerdings auch ein paar Nachteile. Und für Planetenaufnahmen mit einer Monovariante bietet Deutschland leider zu wenig Vorteile. Auf La Palma dürfte es anders aussehen. Christopher Go macht tolle Bilder. Aber auch hier ist eben der Standort und der richtige Zeitpunkt entscheidend. Ich habe beispielsweise nur einen Blick von Osten nach Süden. Jupiter erschien letztes Jahr zwischen Osten und Süden. Dort steht ein Baum. Also bleibt nur noch ein Zeitfenster von 1 Stunde zwischen Baum und Süden (Hauswand). Da ist es mit einer Farbkamera besser getan. Die Monokamera verwende ich dann ohne Filter am Mond, um möglichst viel Auflösung zu gewinnen.


    Bezüglich mehr FPS hast du natürlich recht. ich nahm allerdings an, dass du deine Bilder mit einer Barlowlinse machst. Und dann hast du automatisch eine höhere Belichtungszeit. Wie kommst du da auf 700 Bilder pro Sekunde? :)


    Viele Grüße,

    Raul