Posts by Albert-B

    Hallo,


    Du führt sehr unterschiedliche Teleskope auf.

    Willst Du draußen sitzen, Dich an Sternbildern orientieren und dann Objekte finden und beobachten? Dann bietet ein Dobson am meißten fürs Geld.

    Oder willst Du im Warmenn sitzen und auf einem Bildschirm schauen, auf dem das Teleskop Bilder erzeugt?

    Ich denke das kannst Du nur für Dich selbst entscheiden.


    Wenn Du rein visuell beobachten willst, wirst Du nicht das sehen, was auf Fotos gezeigt wird. Aber Zeichnungen, die man hier auch oft sieht, zeigen was man da so erwarten kann. Auch die sind aber oft mit größerer Öffnung und unter dunklerem Himmenl gemacht worden.

    Für mich hat es trotz kälte und dass man oft gerade noch etwas erkennen kann einen viel größeren Reiz, die Objekte selbst zu finden und direkt zu sehen. Aber da gibt es eben unterschiedliche Vorlieben.


    Beachte bei Deinem Budget auch, dass später auch noch zusätzliche Okulare oder anderes Zubehör dazukommen werden.

    Achja und ein Dobson sieht zwar sperrig aus, ist aber (zumindest bei Volltubus) sehr schnell aufgebaut. Sind ja nur zwei Teile, die aufeinander gestellt werden.


    Schöne Grüße

    Albert

    Hallo zusammen,


    ja, Nachbearbeitung finde ich auch wichtig.

    Ich betreibe das nicht so ausführlich wie manche hier, schreibe aber auch nach jeder Beobachtung auf, was ich dann wirklich beobachtet habe. Mit kurzer Beschreibung, was ich sehen konnte, welche Okulare oder Filter ich benutzt habe. Lese nochmal Informationen über die beobachteten Objekte. Vergleiche mit Fotos aus dem Netz (bin selbst nur visuell unterwegs).


    Schöne Grüße

    Albert

    Hallo Rowern,


    manchmal bereite ich mich sorgfältig vor und suche vorher eine Liste an Opjekten raus, die ich beobachten will. Dabei versuche ich auch, wenn möglich was neues zu beobachten (da gibt es noch genug).

    Ich benutze den "Deep Sky Atlas" als Karte und auch noch den "Karkoschka". Dort merke ich die Seiten vorher ein.


    Gestern habe ich mich überhaupt nicht vorbereitet, hab das Teleskop (8" f/6 Dobson) einige Zeit vorher auf die Terasse gestellt und bin dann später raus.

    Ich beobachte außer Sonne eigentlich alles, aber gerne Deep Sky Objekte. Da waren die Erwartungen gestern wegen dem hellen Mond nicht hoch. Also erst mal Jupiter und Mond und wegen fehlender Vorbereitung Objekte die ich auch so finde. Immerhin gab es doch noch was neues, im Trapez (M42) die Sterne A bis F. F konnte ich bisher noch nie sehen.


    Nach ca 1,5 Stunden wurde es mir kalt, ich beobachte aber auch sonst nicht die ganze Nacht durch.


    Heute Abend habe ich leider keine Zeit.


    Schöne Grüße

    Albert

    Hallo zusammen,


    das sind schöne Anregungen von euch.

    Ich weiß momentan auch gar nicht, wie weit das Rohr des Okularauszugs maximal nach innen übersteht, bzw. wo der Fokus ganau liegt. Da werde ich denmächst mal messen.

    Aber wie ich mir schon gedacht habe ist das alles beim "von der Stange" Dobson nicht so einfach. Ich scheue mich bisher noch vor allzu radikalen Umbauten.


    Vielleicht hat ja Tamás, der ja die Frage am Anfang gestellt hat, die Tolle Lösungs-Idee.


    Schöne Grüße

    Albert

    Hallo Tamás,


    ein Filterschieber würde mir auch gefallen. Ich habe einen 8" Galaxy Dobson, bei dem ist der Durchmesser des Tubus aber recht gering (nur ca. 23cm) da würde ein Filterschieber schon einen Schatten auf den Hauptspiegel werfen. Ein Filterrad, wie Markus das gebaut hat, geht vermutlich erst ab deutlich größerem Durchmesser des Tubus.


    Ich kenne die Abmessungen des 10" GSO nicht. Jedenfalls würde mich sehr interessieren, wie Du das ganze löst.

    Mit einem Filterschieber oder Filterrad ausserhalb des Tubus kommt man warscheinlich nicht mehr in den Fokus.


    Schöne Grüße

    Albert

    Hallo Christofer,


    herzlich willkommen!

    Welche Okulare hast Du denn schon? Je nachdem würde ich die erst ergänzen.

    Wichtig finde ich am Anfang ein Okular zum Aufsuchen mit ca. 30mm und möglichst großem Gesichtsfeld.

    Ich würde auch nicht gleich mehrere auf einmal kaufen, sondern nach und nach ergänzen und dazwischen beobachten.


    Schöne Grüße

    Albert

    Hallo zusammen,


    das hat wetterbedingt jetzt lange gedauert, bis es geschafft habe das ODM Dez. am 18.12.2023 zu beobachten.

    Bisher habe Asterismen eher links liegen gelassen, aber Kembles Kaskade ist wirklich schön.

    Leider war es weniger klar als erhofft und da Camelopardalis ja nicht zu den auffälligsten Sternbilder gehört musste ich erst mal ein wenig suchen.

    Mit 8" f/6 und ca. 2° Gesichtsfeld (40x) abgefahren habe ich 20 Sterne gezählt (nicht immer klar, welche ich dazuzählen soll). NGC1502 aus sehr schön mit den beiden markanten Sternen.

    Leider habe ich das Fernglas nicht mit raus genommen, das kommt das nächste mal aber sicher wieder mit.


    Danke für die Anregung zu dieser schönen Beobachtung

    Albert

    Hallo zusammen,


    am 8,11. habe ich mir M33 auch vorgenommen und auch fast nichts anderes beobachtet.

    M33 war eines der ersten Objekte, das ich vor ein paar Jahren mit dem 10x50 Fernglas als schwache Aufhellung erkennen konnte. Auch später mit dem Telekop war es für mich bisher nur ein ovaler Fleck. Diesmal wollte ich mir aber Zeit nehmen.

    Ausgerüstet mit "Beobachtungstuch", ein schwarzes Shirt, dass ich mir über den Kopf ziehe und die Kopf-Öffnung über Okular stecke (Sieht sicher blöd aus, funktioniert aber gut) habe ich mit 40x begonnen und auch erst mal nur einen ovalen Fleck gesehen. Mit 79x und 109x entdeckte ich einen etwas verwaschenen Punkt, das muss NGC604 sein.

    Nach viel Okulare hin und her wechseln konnte ich irgendwann ganz schwach den Arm indirekt erkennen, der richtung NGC604 geht. Der Arm in die andere Richtung blieb leider unklar diffus.


    Ein anschließender Vergleich mit den Bildern hier hat für mich bestätigt, was ich gesehen habe.

    Für mich war das jedenfalls ein riesiger Beobachtungserfolg.


    Schöne Grüße

    Albert


    Beobachtet mit 8" f/6 Dobson, ES 30, Morpheus 17,5, ES 11

    Hallo Chris,


    ich habe auch einen Galaxy D8.

    Ich kann bei meinem keinen Unterschied beim Durchmesser hinten und vorne feststellen. Ich hab jetzt nur mal einen Meterstab dran gehalten, für eine genauere Messung habe ich nichts geeignetes.

    Wie groß ist der Unterschied?

    Dann müsste ja auch der hintere Ring mit der Spiegelzelle, da steckt der Blechtubus ja auch drinn, einen größeren Durchmesser haben.


    Gruß

    Albert

    Hallo Wolfram,


    erst mal danke für den Hinweis.

    Ich hab jetzt täglich auf dem Arbeitsweg mal Ausschau gehalten, da gibt es zwei stellen mit guter Blickrichtung und die Uhrzeit passt auch. Aber jedes mal Nebel und nichts zu sehen.

    Heute hat es endlich geklappt. Super klar bis ganz tief runter. Ich wollte schon fast aufgeben, hab Merkur aber dann doch noch freiäugig gesehen. Anschließend noch mit Stellarium verglichen, das muss passen. Die Position stimmt und auch sonst ist hier kein Stern der hell genug zum verwechseln ist.

    Somit ist die Liste der beobachteten Planeten jetzt voll. Merkur hatte noch gefehlt.


    Schöne Grüße

    Albert

    Hallo Uwe,


    danke fürs nachschauen.

    Ich habe jetzt festgestellt, wenn ich der App Zugriff auf den Standort erlaube und auf "Current" gehe, dann funktionierts auch mit Mond.

    Verwende ich meine Koordinaten als gespeicherter Standort, fehlen die Infos zum Mond.

    Ich werde noch ein wendig damit spielen, grundsätzlich sind die Danten also vorhanden.


    Gruß

    Albert

    Hallo zusammen,


    ich benutze ganz gerne die App "Clear Outside".

    Seit ein paar Tagen bekomme ich darin keine Information zu Mondphase, Mond Auf- und Untergang. Leider habe ich dazu nichts im Netz gefunden.

    Ist das bei Euch auch so? Kennt jemand die Ursache?


    Schöne Grüße

    Albert

    Hallo zusammen,


    ich finde hier gibt es kein gut oder schlecht, richtig oder falsch. Es ist doch schön, wenn es eine Vielfalt von Möglichkeiten gibt. Es wäre eher langweilig, wenn alle das gleiche bevorzugen oder machen würden.


    Für mich persönlich ist es das Aussuchen von möglichen Objekten aus Sternkarten (bevorzugt auf Papier), dann das orientieren am Himmel und das manuelle Finden und beobachten, das mir gefällt. Oft finde ich auch Objekte nicht, dann versuche ich es eben ein anderes mal wieder.


    Trotzdem finde ich die Technischen Möglichkeiten die es gibt interessant und spannend, was so alles geht. Meine Vorlieben liegen aber anders.


    Gruß

    Albert

    Hallo Jean-Luc,


    zum Auffinden von Objekten benutze ich lieber Papier anstatt Bildschirm.

    Für den Anfang kann ich da den "Atlas für Himmelsbeobachter" von Erich Karkoschka empfehlen.

    Der "Deep Sky Reiseführer" bietet eine schöne Zusammenstellung von Objekten.

    Der "Deep Sky Reiseatlas" soll auch gut sein, den habe/kenne ich aber nicht selbst.


    Und dann einfach loslegen

    Albert

    Hallo Jörg,


    seht interessant.
    Im Urlaub hab ich mal mit einem 8x25 Fernglas aus der Hängematte in den Himmel geschaut. Dabei glaubte ich auch in der Gegend von NGC 7000 was zu sehen. Dachte aber eher an Einbildung, dass der ohne Nebelfilter und dem kleinem Fernglas nicht geht... könnte also doch "echt" gewesen sein.


    Die Hängematte hilft da auch sehr gegen Halsverrenken.


    Gruß

    Albert

    Hallo Nauta,


    danke, die werde ich probieren. Bisher hab ich nur selten Doppelsterne beobachtet.


    Gruß

    Albert

    Hallo Peter,


    das war meine erste Beobachtung mit H-Beta. Bisher hab ich den Pelikan auch nur mit OIII beobachtet, aber mit mäßigem Erfolg (da ist irgendwas, aber nicht so richtig deutlich). Berichte mit schmalen Filtern sind interessant, ich hab hier aber den Astronomic mit 12nm. Leider sind die ja alle recht teuer.


    Richtig die Okulare sind die ES 82, damit bin ich sehr zufrieden. Das 17,5 ist ein Morpheus, das mir auch sehr gut gefällt. Allerdiings hab ich auch nur den Vergleich zu den Okularen, die damals beim Teleskop dabei waren, dazu sind die schon eine deutliche Verbesserung.


    Gruß

    Albert

    Hallo zusammen,


    am Samstag hatte ich mir schon das Sternbild Schwan und Umgebung vorgenommen, wurde aber immer wieder von durchziehenden dünnen Wolken gestört.

    Also startete ich gestern einen neuen Versuch. Der Abendhimmen sah jedenfalls vielversprechend aus (die Wettervorhersagen waren sich noch nicht ganz sicher).


    Los gings mit Albireo, ein wunderschöner Farbkontrast. Beim Fokusieren ist mir schon aufgefallen, dass das Seeing besonders gut ist. Naja, der Spiegel musste jedenfalls nicht abkühlen, so warm war es draußen.

    Also gleich mal weiter zu epsilon Lyr. Die zwei Pärchen stehen schön mit Abstand nebeneinander, nichts zappelt rum. Sogar bei 255x ists noch recht ruhig.

    Natürlich muß ich jetzt noch auf M57 schwenken. Der PN zeigt sich als leicht länglicher Ring, schön in Vergrößerungen von 79x - 179x.


    Weiter gehts zu zwei Planetarischen Nebeln im Schwan:

    NGC 6826, der blinkende Nebel. Mit dem 30mm Okular muss ich erst mal ein bischen suchen, aber dann ist er da und auch mit Vergrößerung bis 179x schön als runde Scheibe sichtbar. Der Blink-Effekt funktioniert bei mir am Bessten bei 109x. Sehr interessanter Effekt, ich muß ihn aber fast anstarren, damit er verschwindet.

    Danach versuche ich den PN NGC 6884. Trotz immer wieder Vergleichen mit der Karte kann ich ihn nicht finden. Der ist wohl doch Klein und auch nicht sehr hell.


    M27 darf natürlich auch nicht fehlen. Er ist hell genug, dass auch Vergrößerung bis 179x und OIII Filter noch sehr gut geht. Dabei zeigt sich quer zur Hantel ein länglicher Halo.


    Mitten im Schwan ist NGC 6888, mit 40x und OIII Filter ist der Nebel deutlich sichtbar. An einer Seite ist der Rand klar erkennbar, in der Mitte meine ich eine hellere Einbuchtung zu sehen, die ander Seite verläuft dann ins Dunkle.


    Jetzt zum Nordamerika Nebel NGC 7000. Mit 40x und OIII sind die Konturen um den "Golf von Mexiko" schön deutlich.

    Seit kurzem habe ich auch einen H-Beta Filter, der Pelikannebel IC 5067 ist im Interstallarum Deep Sky Atlas mit H für H-Beta gekennzeichnet. Mit dem H-Beta sehe ich auch NGC 7000 gut, etwas weniger markant wie mit dem OIII. Richtung Pelikannebel geschwenkt sehe ich aufgehellte Nebel-Bereiche, die teilweise ins Dunkel auslaufen, so ganz klar ist mir die Form gerade nicht. Ich versuche mir die Formen einzuprägen, das will ich im Nachgang mit Fotos vergleichen. (das passt schon einigermassen zusammen)


    Jetzt ziehen wieder Wolken daher, macht aber nichts, ich bin ja auch schon recht müde und baue ab.

    Auch zwischendurch gab es ein paar Wolkenfetzen, die haben sich aber schnell wieder verzogen.

    Ganz nebenbei konnte ich auch noch drei Perseiden vorbei huschen sehen.


    Schöne Grüße

    Albert



    Beobachtet mit 8" f/6 Dobson, Okulare: 30mm, 17,5mm, 11mm, 6,7mm, 4,7mm

    Light Pollution Map zeigt hier 21.25 mag./arc sec2

    Hallo Godspeed,


    meine Erfahrung mit meinen Kindern ist, dass man sie in dem Alter durchaus mehr bei der Auswahl von Geschenken einbinden kann. Da ist zwar die Überaschung weniger, aber die Gefahr von Fehlkauf und Enttäuschung geringer.


    Deshalb mein Vorschlag, wie wäre es einen Gutschein für ein Teleskop zu verschenken, dazu ein Grundlagenbuch (z.B. Fernrohrführeschein, Okulum Verlag).

    Dann könntet ihr danach einen Ausflug zu einem Astroladen machen. Falls Du in Süddeutschland wohnst, gibt es einige möglichkeinten (wo anders weiß ich es nicht).


    Gruß

    Albert

    Hallo Seraphin


    schöne Zeichnungen, danke fürs Zeigen.

    Ab Deinem Schwenk nach Süden habe ich gestern fast genau die Gleichen Objekte beobachtet.

    Bei M17 erschien mir die "Gummiente" etwas markanter und auch noch mehr drum herum.

    M16 zeigte auch kaum Abgrenzungen, obwohl mit OIII recht hell.

    NGC 6888 hatte ich gestern nicht auf dem Program, ging bei mir aber mit 0III ein anderes mal schon recht gut.


    Schöne Grüße

    Albert


    (Mit 8" Dobson von der Terasse aus beobachtet)