Posts by Rigel7

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: joachimB</i>
    <br /> Die Opposition ist ja nicht mehr weit und wir liegen schon bei 44 Bogensekunden scheinbaren Durchmesser.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Hey, Joachim


    Viel mehr als 44 Bogensekunden werden es dieses Jahr leider nicht. Laut Stellarium liegt das Maximum bei 44,3. Der Jupi ist halt grad an einem sehr sonnenfernen Punkt seiner Bahn.


    Mal so eine Frage in die Runde. Wie macht ihr das mit den Monden? Ich bin ja noch recht neu und von Photoshoppen als Methode bin ich nicht soo begeistert. Bei meiner letzten Beobachtung hab ich nach viel Probieren eine Belichtung/Gain-Einstellung gefunden, bei der die Monde grad noch zu sehen sind und Jupiter auch noch nicht übersaturiert ist. Im Summenbild seh ich die Monde dann auch als sehr verwaschene Fleckchen.
    Kann man mit Registax unterschiedliche Stellen im Bild unterschiedlich bearbeiten?


    Gruß,
    Peter

    Diese Nacht hab ich gegen 2 Uhr dann auch mal den GRF mit ablichten können.



    Equipment war das gleiche wie im Eröffnungspost. Das Seeing war diesmal schlechter. Ca. 3 mit Tendenz zu 2. Außerdem war der Himmel leicht diesig.

    Hey Werner,


    ja, ich finds auch etwas blass aber so sah es halt im Livebild aus. Hab mich jetzt nochmal rangesetzt und die Farbsättigung ein wenig erhöht. Bei der Gelegenheit hab ich gleich noch Europa mit ins Bild geshopt (bzw. Jupiter in die Europa-Aufnahme). Ganymed und Callisto haben nicht mit auf den Chip gepasst und Io war schon tief im Jupiterschatten.



    Gruß,
    Peter

    Hey!


    Mir gefiel der letztjährige Sammel-Thread sehr gut beim Durchschauen. Also mach ich mal einen für dieses Jahr auf, jetzt wo es langsam interessant wird.


    Ich mach hier mal den Anfang mit einer Aufnahme die ich letzte Nacht um 2:25 Uhr gemacht habe. Das Seeing war in Ordnung, würde fast eine 4 geben.



    Die Optik war wie immer mein Explorer 395 von Meade und eine 2x Barlowlinse. Als Kamera diente eine ToUCam Pro II.
    Wer meinen "Venus mit Nachruf"-thread gelesen hat, weiss, dass meine alte ToUCam das Zeitliche gesegnet hatte. Daher hab ich jetzt auf das Nachfolgermodell gewechselt.
    Mir scheint sie hat noch einen leichten Drall ins Blaue. Das werde ich noch korrigieren müssen.


    Gruß,
    Peter

    Hey,


    ich habe im Februar nur einmal beobachtet, da war das Seeing aber mit Abstand das beste das ich bisher auf meinem Kleinstadt-Wohngebiet-Balkon gehabt habe. Empirisch hat das natürlich keinen großen Wert, da bräuchte man schon eine deutlich größere Sample-Size verteilt über mehrere Jahre.


    Gruß, Peter

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: AS-Fan</i>
    <br />Hallo zusammen,
    da diese Planeten alle recht dicht zusammenliegen, ergäbe sich die Frage nach der Stabilität ihrer Bahnen. Die wäre für ein gleichmäßiges Klima notwendig. Gibts da schon Überlegungen?


    Viele Grüße
    Armin
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Hey Armin,
    Also laut der Nasa PK üben die Planeten Gezeitenkräfte aufeinander aus, wodurch ihre Orbits leicht schwanken. Bedenkt man aber, dass wir unteranderem dank den Gezeitenkräften des Mondes existieren, muss das nicht notwendigerweise etwas Negatives sein.
    Gruß,
    Peter

    Hey Jürgen,


    Ja genau so eine ist das. War meine erste Webcam überhaupt. Habe vorhin auf Ebay die Nachfolgerin, eine ToUCam Pro II erstanden. Trotzdem danke für das Angebot.
    Den Blauhof musste ich bei der Histogramm-anpassung lassen, sonst wären die Hornansätze und der diffuse Übergang am Terminator verschwunden.


    Gruß,
    Peter

    Am Montag hatte ich endlich mal wieder wolkenfreien Himmel über meinem Kopf, also war Venus mal wieder fällig.


    Im Livebild entpuppte sich das Seeing als überraschend gut für Kleinstadtverhältnisse. Die Venus -Sichel schwebte sehr ruhig und wenig verzerrt im Bild.



    Optik war der Meade Explorer 395 mit 2x Barlowlinse.


    Zum Aufnehmen benutzte ich meine Phillips ToUCam womit wir auch beim traurigen Teil des Posts angelangt sind.
    Einige Tage später ist mir beim Vorbeigehen das Teleskop seitlich umgekippt. Ich konnte zwar noch reagieren und das Teleskop samt Montierung auffangen, aber der OAZ mit eingesteckter Webcam erlebte dennoch schmerzvollen Bodenkontakt. Dabei wirkte die Kamera als Knautschzone, was glücklich für den OAZ aber weniger glücklich für die Kamera war. Das Gehäuse war kaputt, die Elektronik lag frei.
    Ein schneller Check mit dem Laptop bestätigte dann die befürchtete Diagnose. "It's dead, Jim."


    Dieses Venusbild ist also das letzte Werk meiner getreuen ToUCam, weswegen ich es auch teilen möchte.
    Sie hat mich über ein Jahrzehnt treu begleitet, zumeist als Webcam, aber in letzter Zeit eben auch als Astrocam. Ich werde sie vermissen.
    Godspeed, du kleines Zyklopenei! *salutier*


    Gruß,
    Peter

    Hallo,


    Krachbumm hats gemacht bei mir. Mir ist heute mein Teleskop seitlich umgekippt. Dank schneller Reaktion konnte ich das gute Stück noch abfangen, meine treue ToUCam im OAZ kam jedoch um schmerzhaften Kontakt mit dem Boden nicht herum. Nun funktioniert sie nicht mehr.


    Ich bräuchte also Ersatz. Hat zufällig jemand eines der üblichen Phillips-Modelle oder etwas Vergleichbares übrig?


    Gruß,
    Peter

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"> «Man kann sich da etwas in der Grösse eines Fußpilzs vorstellen»
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Das ist ein wirklich seltsam spezifischer Vergleich.

    Hey Torsten,


    Also grob gesagt dasselbe Prinzip wie beim Nachbearbeiten von gestackten Bildern mittels Darkframe/Flat/Hotpixelmaske. Macht Sinn. Vielen Dank.


    Gruß,
    Peter

    Hey,


    Ich bin jetzt in der Spektroskopie jetzt nicht soo bewandert, daher mal ne naive Frage. Wie verhält sich das denn bei Planetenspektroskopie mit den Absorbtionslinien des Sonnenlichts? Werden die mitreflektiert und müssen dann im Nachgang von den durch den Planeten erzeugten Absorbtionslinien unterschieden werden?


    Gruß,
    Peter

    Man könnte eine "durchschnittliche" Vergrößerung bestimmen, indem man den Objektdurchmesser auf dem Bildschirm (ohne Zoom) abmisst und dann mithilfe eines durchschnittlichen Augenabstandes zum Monitor, sagen wir 500 mm, den Winkeldurchmesser bestimmt. Das könnte man dann mit dem tatsächlichen Winkeldurchmesser am Himmel vergleichen.


    Eine andere sehr simple Möglichkeit wäre, die Diagonale des Chips mit der Diagonale eines ausgedruckten Fotos im gleichen Seitenverhältnis zu vergleichen, um die Vergrößerung das Fotos zu Bestimmen.
    Hierbei darf man nicht vergessen, dass Barlowlinsen die effektive Größe des Chips reduzieren.

    Hey Hendrik,


    Deine Venus wirkt etwas überbelichtet. Die leichte Unförmigkeit des "Scheibchens" könnte auf die Phase zurückzuführen sein. Kannst du bei deiner Kamera die Belichtung ändern? Falls nicht, probier so ein Foto mal wenn es noch heller ist. Dann strahlt Venus nicht so stark im Vergleich zum Hintergrund.


    Gruß,
    Peter

    Vielen Dank! Den Übergang wollte ich in der Nachbearbeitung auch unbedingt erhalten. Der Preis dafür waren die Farbartefakte auf der anderen Seite. Wenn ich Histogramm und Kontrast/Helligkeit so anpasse, dass die verschwinden geht leider auch beim Terminator was verloren.


    Gruß,
    Peter

    Die Karte ist nur bedingt hilfreich bei diesen abrupten Schwankungen. Man sieht ja wie es um den 19. rum plötzlich wieder steil nach oben ging.
    Wer weiss, vielleicht hat das Ding damals einen ganzen Sterncluster gefressen und es kommen noch weitere Peaks. ;)


    Gruß,
    Peter

    <blockquote id="quote"><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica" id="quote">Zitat:<hr height="1" noshade id="quote"><i>Original erstellt von: SigurRósFan</i>
    Gestern Abend schätzte ich den Blazar auf 12,8mag.
    <hr height="1" noshade id="quote"></blockquote id="quote"></font id="quote">
    Hab es gestern auch mit dem 90mm Refraktor probiert. Das erklärt dann warum ich nix gesehen hab bei ca. 5,0mag effektiver visueller Grenzgröße am Himmel.
    Naja, ich bin aber zuversichtlich, dass wenigstens ein paar vereinzelte Photonen ihren Weg in mein Auge gefunden haben, auch wenn es nicht gereicht hat, um vom Gehirn registriert zu werden.


    Gruß,
    Peter

    Hey Manfred,


    Du solltest mal das Rohvideo sehen, die hat auch bei mir ordentlich geblubbert. Ich bin in Autostakkert dann das komplette Video Bild für Bild durchgegangen um das wirklich bestmögliche Referenzbild zu finden.
    Und nein, übelnehmen tu ich das nicht. War ja nur Spaß. Mir ist das schon selber aufgefallen als ich das Forum hier nach einem Sammelthread für Venus in kleineren Teleskopen durchsucht habe. Die ärmste scheint der einzige Planet zu sein, dem niemand so einen Thread gewidmet hat.
    Das mit der Serie hab ich mir auch schon überlegt. Hatte auch schon ein Foto mit identischer Ausrüstung Ende November geschossen. Da kann man im Vergleich schon sehen wie sie ein wenig abgenommen hat und größer geworden ist.


    Gruß und ein gesundes Neues,
    Peter

    Hi zusammen!
    Da der Mangel an Venusbildern ja schon, erm, bemängelt wurde, liefer ich mal eines von heute gegen 17:30 von meiner privaten Sternwarte, auch Balkon genannt.



    Zum Einsatz kam der Meade Explorer 395 bestückt mit der Phillips ToUCam und meiner 2x Barlow. Das Seeing war eher schlecht und gelegentlich wackelte eine leichte Brise am Teleskop. Aufgenommen wurden 1000 Einzelbilder.
    Die Farbsäume habe ich so gut es ging zurechtgerückt, das Histogramm wurde ein wenig angepasst und der Kontrast etwas zurückgenommen. Geschärft wurde natürlich auch. Alles in Registax 6. Gestackt wurde mit Autostakkert.


    Gruß,
    Peter

    Hallo, Tom
    Also der Grund warum Rainer Töpler den Zentralstern nicht gesehen hat, dürfte ein ganz simpler sein. Er hat vermutlich einen Nebelfilter benutzt.
    http://www.astrode.de/ic351.htm
    Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Wenn ich M42 mit meinem Schmalband-Nebelfilter angehe, sind plötzlich drei der vier Sterne im Trapez fast verschwunden. Der Zentralstern von IC 351 kommt gerade mal auf rund 15mag, da kann ich mir durchaus vorstellen, dass er mit Filter garnicht mehr zu sehen ist.


    Gruß,
    Peter

    Hallo Tom,
    Ich würde mal vermuten, der geringere Durchmesser macht die Beobachtung einfacher, da die Gesamthelligkeit auf eine kleinere Fläche verteilt ist. Ordentlich Öffnung und Auflösung wird man aber trotzdem brauchen, wenn man Details erkennen möchte.
    Aus Erfahrung sprech ich da aber nicht. Mit meinem 8" Dobson hab ich mich nie an die Zwerge herangewagt, da ich schon bei der Schildkröte an die Grenzen der Optik gestoßen bin.


    Gruß,
    Peter