Posts by Christophel

    High,
    ja, Dein Treiber passt schon auf, dass er Strom, den Du ihm gesagt hast nicht überschritten wird. Durch die hohe zur Verfügung stehende Spannung wird der Strom schneller erreicht, der Motor hat ein grösseres Drehmoment, sobald der Maximalstrom erreicht ist nimmt der Treiber den "Druck" (Spannung) raus, damit der Motor nicht brät. Wenn Du weniger Drehmoment brauchst kannst Du, um Energie zu sparen auch einen niedrigeren Strom einstellen.
    Christoph

    High,
    bei der angegebenen Nennspannug fliesst aufgrund des Ohmschen Wiederstandes der Spulen der angegebene Strom bei Stillstand des Motors. Mit steigender Frequenz steigt der Widerstand der Spulen aufgrund deren Induktivität. Du kannst mal eine Suchmaschine bemühen mit: "Schrittmotor" und "Chopper" (zB: http://strippenstrolch.de/4-0-…rtreiber-mit-chopper.html)
    Kurz: in Deinem Fall brauchst Du Dich um die Spannung nur in sofern kümmern als Dein Treiber sie noch verträgt.
    Christoph

    High,
    ist ja bald Karneval ...
    Maskenhalter fürn Schiefspiegler:

    Der Halter selbst ist ne Laubsägearbeit, positioniert durch Formschluss, und gehalten durch einen Magnet. Die Bahtinovmaske ist aus dünnem Karton geschnitten, mit Spraylack lakiert und mit Kreppband angeklebt, so kann man leicht andere Maskentypen aus Lust am experimentieren anbringen.




    nachtragend: hier gibts ein Filmchen dazu:

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    und schon etwas (viel) älter- meine Transport und Aufbewahrungskiste:





    Die Kiste hat 2 luftbereifte Räder, so dass ich sie, wenn ich sternekucken gehe die 500m hinter mir herziehen kann. Dann ist mir auch schon mal warm ;-). Zu hause steht sie aufrecht, nimmt nicht viel Platz weg und ist dann wie ein Schrank zu öffnen.
    Christoph
    Flimlink zur Bahtinowmaske nachgetragen

    High,
    das ist wohl dumm gelaufen ...
    Aber eh Du jetzt den Adapter wegschmeisst und nen neuen Kaufst, kannst Du überlegen ob Du nicht mit einem Satz Zwischenringe glücklich werden kannst. Für normale Alltagsphotografie wohl kein vollwertiger Ersatz(die Enfernungsscala stimmt dann halt nicht mehr), aber für Astrobilder sehe ich da keinen Nachteil und glieichzeitig könntest Du halt noch ein wenig in den Makrobereich ...
    Und EF Zwischenringe sind vermutlich preisgünstiger als ein neuer Adapter und gebraucht häufiger.
    Alternativ kannst Du natürlich auch mit Nahlinsen experimentieren (Du hast ja durch den zu kurzen Adapter das gleiche Problem wie in der Makrophotografie). Die gibts zwar auch als Achromate, die Bildqualität dürfte aber trotzdem eher schlechter werden (ob mans merkt?).
    Tja und mit den Brennweiten musst Du wohl leben.
    Christoph

    High,
    und fertig:


    Spiegelhalter:


    mit Spiegel


    eingebaut


    Komplett einsatzbereit ohne Okulare




    Da Alu auf Alu ja gerne zum fressen neigt habe ich ein wenig mit der Schmierung experimentiert Silikonfett wars nicht, Wachs schon besser am besten scheint molykotehaltiges Fett zu funktionieren.


    Okularrevolver scheinen ja etwas aus der Mode geraten zu sein (Ende der 70er hatte Kosmos für den 110er Kutter als Zubehör empfohlen) Selbst gebaut findet man im Zwischennetz fast nichts ( ich habe einen zum ausdrucken gefunden)


    Christoph

    High,
    na herzlichen Glückwunsch!
    Bemerkst Du Streulicht durch die knappen langen Rohre?
    Hast Du Rampamuffen als Gewinde für die Justierschrauben genommen? Wenn Du auf Multiplexplatten aufrüstest tät ich Ensatbuchsen nehmen. Da kannst Du mit einem entsprechenden Gewindeschneider das Gewinde im Holz vorschneiden und anschliessend die Buchsen einfach mit Schraubensicherung endfest einkleben.
    Viel Spass
    Christoph

    High Guntram,
    ja es ist ein 125; f/28 Spiegel Set. Das hatte ich mir Mitte der 90er von Lichtenknecker gekauft und mir daraus das Fehrnrohr gebaut. Wenn man immer mal so schaut, scheinen gerade die 125er eher selten zu sein. Wesentlich häufiger stolpert man über 110er oder die 150er dann mit Keillinse.
    Christoph

    High,
    bischen weiter:

    der Spiegel ist justierbar, der Abschlussdeckel gesteckt



    ist nicht gerade ein Leichtbau, aber ich denke mal durchaus im üblichen Rahmen
    Okularklemmung über Federring aus Alu
    die 4 Positinen werden mit einer federnden Kugel und Bohrungen im Okularhalter gehalten


    Christoph

    High,
    was mir immer noch fehlt, ist ein Zenitspiegel. 2" sollte er können, da bei 3,5m Brennweite der Mond schon nicht mehr in 1 1/4" reinpasst. Deshalb hatte ich mir schon mal vor einiger Zeit einen Fangspiegel für nen Newton gekauft.



    Und dann hab ich mir gedacht: Wenn schon selber basteln ...



    Da muss noch ein bischen was weg, so ists noch zu schwer ;-)



    so in etwa könnts werden:



    Und soweit bin ich schon mal:


    Christoph

    High,
    das kommt drauf an, wo man den Startpunkt legen möchte.
    Der Wunsch nach einer Montierung mit Nachführung ist schon viiiele Jahre alt...
    Mehr intressehalber, also ohne konkreten Plan habe ich mir vor 2 Jahren mal ein Schneckenrad gemacht und dann irgendwann den passenden Antriebssatz gekauft...
    Als wir beim Auto unserer Tochter die Kolbenringe wechseln mussten hatte ich sie gebeten mir bei der Gelegenheit die Radlager mitzubestellen...
    Konkret angefangen habe ich dann Anfang des Jahres.


    Dem Schiefspiegler musste ich auch dringend mal die Spiegel "putzen".
    Bei der Gelegenheit habe ich dann noch das vordere Fangspiegelrohr, den Hauptspiegeltubus und den Okularauszug mit Velur ausgekleidet, dem Hauptspiegeltubus am Boden mit einer Lüftungsöffnung versehen, und die Siegelfasseng ebenfalls belüfted- kann ja nicht schaden.
    Dann noch schnell eine Justierhilfe in Art eines Concenters gebastelt:

    Der ist so lang, dass er sich im vorderen Ende des Okularauszugs in einer dort angebrachten Blende zentriert.
    Christoph

    High,
    durch den trockenheitsbedingtem recht anstrengenden Sommer und Herbst, gings etwas zögerlicher weiter.
    Leider liessen sich die Radlager entgegen meiner Erwartung nicht spielfrei einstellen. Also alles noch mal auseinander und die Innenringe einige 10el mm abgedreht. Dafür brauchts allerdings ne etwas steifere Drehbank als meine und Drehmeissel mit Wendeplatten. Schön wenns sowas in Fahrradnähe gibt und man auch noch da dran darf ;-) Jetzt lassen sich die Lager mit der Nutmutter leicht vorgespannt (bis sie gerade anfangen schwerer zu gehen) einstellen.
    Das Fehrnrohr hat bei der Gelegenheit auch noch eine gründliche Wartung und ein leichtes Update erhalten. Und dann erstmals Komplett:



    Es funktioniert!


    Christoph

    High,
    so, die Strippen sind gezogen. Trotz simpler Frisiermaßnahmen
    ( http://www.astrotreff.de/topic…HIVE=true&TOPIC_ID=154149 )
    sind die Bewgungen jedoch fast nur an den Handrädern zu erkennen.

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    bei mehr als 32 fach bleiben bei diesem Motoren/Steuerungskonzept die Motoren stehen. Go to ist allerdings auch nicht mein Ziel. Ich hoffe ja doch noch immer mich irgendwann mal etwas besser am Himmel zurechtzufinden ...
    Christoph

    High,
    das meiste ham wir:

    die Höheneinstellung der Schnecke erfolgt mit einer abgestimmten Zwischenplatte



    14,5kg




    mal zum Spaß das Sucherfehrnrohr draufgesteckt. Die Einstellschrauben zum Einnorden sind nicht in der Montierungsgrundplatte sondern in der Adapterplatte, so daß die Einstellung nicht verloren geht, wenn die Montierung zwischenzeitlich an anderem Ort benutzt werden sollte.
    Christoph

    High,
    die Klemmung des Tangentialarms funktioniert ähnlich wie zB. bei dieser Montierung: http://forum.astronomie.de/php…5748/filename/monti03.JPG (http://forum.astronomie.de/php…iner_deutschen_Montierung)
    Hier noch eine Skizze meiner Lösung:


    Radlager sind abgestimmte Schrägkugellager in O Anordnung. Die werden einfach auf Block verschraubt und damit vorgespannt. Meine haben eine Bohrung von 42mm bei 82mm Außendurchmesser und 36mm Breite und kosten lediglich 17€ im Autozubehör. Vorteilhaft ist die gute Abdichtung und die einfache Sitzgestaltung, von Nachteil, daß keine Daten verfügbar sind. Ich habe das Fett ausgewaschen und durch Fließfett ersetzt.


    Die Sitze sind alle als Presspassungen ausgeführt und die Lager durch sinnvollen Einsatz von Kälte und Hitze montiert.


    So langsam wird das Deklinationsgehäuse komplett:






    Christoph

    High,
    wenn ich mir vorzustellen versuche, wie lang die Gabel sein müßte um ein Durchschwenken zu ermöglichen ...
    Da gefällt mir die Montierung so wie sie ist erheblich besser, zumal sie ja ihren angedachten Zweck erfüllt. Zur Erreichbarkeit des Nordhimmels könntest Du ja auch fallweise einen Zwischenklotz zwischen Fehrnrohr und jetziger Fehrnroraufnahme (eventuell mit Gegengewicht) einsetzen und hättest dann eine Kinematik wie dem Birki seine kleine Parallaktikerin:
    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=219850
    Christoph

    High,
    das sind 2 Maschinen. Die Drehbank zum drehen:

    Und die Drechselbank zum fräsen:

    Die Drechselbank stammt ursprünglich aus einer bombardierten Fabrik der linke Fuß war kaputt, deshalb steht sie dort auf einem Lagebock eines Vorgeleges einer Dampfmaschine. Da die Gleitlagerung der Spindel schon immer verschlissen war und ich damals keine Möglichkeit hatte die Lagerung zu erneuern hatte ich mir einen neuen Spindelkasten gebastelt: mit Keil statt Flachriemen und Spannlagern. Später habe ich mir dann den Winkelschlitten mit Kreuztisch, der im Bett geführt ist gebaut. Der Vorschub in der Z-Achse erfolgt über den Reitstock. Günstig ist der verhältnismäßig große Arbeitsraum der breite Drehzahlbereich und die universelle Werkzeugspannmöglichkeit durch das 3-Backenfutter. Ungünstig ist die im Verhältnis zu einer Universalfräse geringe Steifigkeit und der mäßig genaue Rundlauf der Werkzeuge. Aber wenn man die Macken kennt kann man ganz gut damit leben.
    Christoph

    High,
    und wieder ein paar Teilchen weiter:
    Die Schwalbenschwanzklemmung in erprobter Bauweise

    mit integrierter Axialer Klemmung für den Tangentialarm




    Die Klemmwelle mit Exzenter:


    Christoph

    High,
    freut mich, wenns Euch gefällt ;-) . Vielleicht bekommt ja auch der eine oder andere Ideen für eigene Konstruktionen.
    Am Deklinationslagerklotz noch ein wenig überflüssigen Ballast weggefräst:


    Das Deklinationslagergehäuse besteht aus 4 Klötzen:

    Dier rot gekennzeichnete Trennfuge ist verschraubt und geklebt (die Senkungen für die Schraubenköpfe sind anschließend "ausgedübelt"), da ich Aluplatten meist nur bis 60mm bearbeite (da stoße ich dann allmählich an die Grenzen meiner Maschine/Werkzeuge)


    Soll ich mal die Deckel abschrauben?
    .
    .
    .






    Christoph

    High,
    und sie bewgt sich doch...
    Im Ernst: sehr hübsch Deine "Kleine". Die Kabelführung durch die Wellen (hatte ich auch schon drüber nachgedacht) gefällt mir gut. Was sind das für Stecker? Magst Du was zu dem Antriebskonzept schreiben? (Übersetzung, Motoren, Getriebe?, Mikroschritt, ...
    Christoph