Posts by astro_alex

    Deepskyobjekt in der Nähe des gewünschten Planeten gesucht, darauf das Platesolving gemacht und dann den Planeten angefahren.

    Hallo Stefan,


    du kannst auch direkt auf eingegebene Koordinaten fahren und platesolving nutzen. Platesolving ermittelt die tatsächlichen Koordinaten der Bildmitte des aufgenommenen Bilds, egal ob sich da ein Deepskyobjekt befindet oder nicht. Je nach Programm, dass du nutzt, kann es die Montierung nach dem platesolving, wenn es eine Restabweichung gibt, auch automatisch an die gewünschte Position fahren.


    Viele Grüße,

    Alex

    Also ich habe eine 2“ 4x Powermate und beim letzten Einsatz an einem 12“ f6 Newton (Vereinssternwarte) mit OcotPlus OAZ, Kamera QHY268M mit Filterrad, Adaptern + 2“ Hülse (in Summe 55mm) musste ich die Powermate ein ziemliches Stückchen aus dem OAZ ziehen, um mit Bahtinovmaske in den Fokus zu kommen.


    Inwieweit sich das möglicherweise von der 2x fach Pomermate unterscheidet, kann ich nicht abschätzen.

    Hallo Sven,


    Erstmal würde ich am Mond plus Planetenkamera die Belichtungszeit auf wenige Millisekunden runter stellen, weil wenn der Mond völlig überstrahlt ist, siehst du nicht ob die Abbildung schärfer wird.


    Der Fokuspunkt liegt mit der Powermate, wenn ich es richtig von meiner im Gedächtnis habe, weiter draußen. Wenn du also die Kamera nicht vollständig in die Klemmung steckst bzw. eine Verlängerung dazwischen machst, solltest du in den Fokus kommen.


    Grüße,

    Alexander

    Deine Werte auf der verlinkten Seite eingegeben führen zu einem ähnlichen Ergebnis. Mit einem 50mm FS sind 20 mm voll ausgeleuchtet und die Sensordiagonale einer ASI294 sind 23 mm. Der Randabfall von 20 bis 23 mm ist minimal.


    Was für den Wechsel zu einem etwas größeren FS spricht. Aktuell wird die gesamte FS Fläche ausgenutzt, jedoch haben nahezu alle FS Probleme mit dem Spiegelrand. Bei einem größeren FS kommt die Randqualität entsprechend nicht zum Tragen, da der effektiv genutzt Lichtkegel den Rand nicht berührt. Ist natürlich erkauft durch eine etwas größere Obstruktion.

    Hallo Klaus,


    rein vom Gefühl glaube ich die Größe deines FS passt für die Ausleuchtung bei deinem Instrument, eventuell wäre ein FS um 60mm kl. Achse noch besser. Flats bleiben für gescheite Aufnahmen trotzdem Pflicht, unabhängig von der FS Größe. Flats korrigieren eine solche Randabschattung vollständig.


    Die FS Größe hängt wesentlich auch vom Abstand der optischen Achse zur Brennebene ab, die in deinen Angaben oben fehlt.

    Am besten gibst du alle Daten mal hier ein: https://www.bbastrodesigns.com/NewtDesigner.html


    dann siehst du das Ausleuchtungsprofil für verschiedene FS Größen. Du musst die Größe der Ausleuchtungsanzeige nur auf deine Sensordiagonale anpassen.


    Viele Grüße,

    Alex

    Hallo,


    verwende auch eine ASI120MM mit PHD2 zum guiden, was problemlos klappt. Wenn du in SharpCap mit der Kamera Sterne siehst, ist sie in jedem Fall in Ordnung und am Fokus deines Leitrohrs scheint es auch nicht zu liegen.


    Wenn du von vorne rein leuchtest, wird das Bild in PHD2 heller?


    Würde PHD2 mal deinstallieren und wine Neuinstallation durchführen. Alternativ kannst du probieren, ob es über den ZWO ASCOM Treiber funktioniert.


    Grüße,

    Alex

    Hallo Günther,


    beschreib mal bitte deinen Workflow in Pixinsight, um dir auf der Grundlage Hinweise geben zu können, wo die Farbe abgeblieben ist. Alles andere wäre durch die zahlreichen Einflussquellen sprichwörtlich „stochern im Nebel“ .


    Grüße,

    Alex


    p.s. ruf mal CurveTransformation auf, klicke unten auf S = Saturation und ziehe die mal im oberen Drittel ordentlich nach oben, dann siehst du schon mal was an Farbinfos drin steckt.

    Danke für die Infos :) Jetzt habe ich endlich auch eine gute Lösung für meine Spiegelzelle und kann lackieren vermeiden. Alles anderen Teile konnte ich günstig eloxieren lassen, die Basis der Spiegelzelle war aber zu groß für meinen „Hobby-Eloxierer“.

    Sehr schöner Baubericht, wird ein tolles Instrument!


    Wie sind deine Erfahrungen mit dem pulverbeschichten? Was für eine Pulverpistole und Pulver nutzt du? Hatte gelesen 180°C reichen zum einbrennen, hängt aber vielleicht vom verwendeten Pulver ab oder wird die Schicht durch die höhere Temperatur härter/widerstandsfähiger ?


    Danke und viele Grüße,

    Alexander

    Deshalb wollte ich hier fragen, ob es schwer ist eine FS-Spinne auszubauen, da ich das noch nie gemacht habe.

    Das ist nicht weiter tragisch.


    Zieh Einmalhandschuhe an um Fingerabdrücke auf dem FS zu vermeiden und schraub erstmal den Fangspiegel ab und nimm ihn zwischen den Streben raus. Das ganze bei liegendem Tubus, damit nichts auf den Hauptspiegel fallen kann.


    Die FS-Spinne ist mit i.d.R. silbernen Rändelschrauben befestigt. Schraub diese ab und dann kannst du die Spinne nach vorne entfernen.


    Beim Einbau wieder genau umgedreht vorgehen.


    Grüße,

    Alex

    Durch das Thema hier inspiriert, dass ganze Temperatur-Thema mit Daten zu versehen, habe ich ein kleines Windows-Programm gestrickt, dass zusammen mit einem Arduino bis zu sechs Temperatursensoren (DS18S20) ausliest.


    Die Werte der einzelnen Sensoren werden in einem auswählbaren Intervall angezeigt und wenn gewünscht in einer Textdatei, zur späteren Auswertung, abgelegt.


    Idee für die Sensoren ist:

    - Umgebungstemperatur auf Öffnungshöhe

    - HS Zentrum

    - HS Rand

    - Tubus Unterseite

    - Tubus Oberseite

    - Umgebungstemperatur auf dem Boden

    Die Sensoren können aber natürlich auch andersweitig verwendet werden.


    Das Programm läuft soweit rund, muss/möchte aber noch ein paar Sachen optimieren und stelle es dann bei Interesse zusammen mit dem Arduino Sketch gerne zur Verfügung.

    Würde dafür dann zeitnah einen separaten Thread aufmachen. Man muss sich nur den Arduino + Temperatursensoren (gibts günstig im 5er und 10er Pack) zusammen bauen.


    Hier ein Screenshot in Aktion mit Simulationswerten:


    Beispiel Textdatei zur späteren Auswertung in Excel oder ähnlich.

    Mal so als Gedankengang, wie wäre es denn die FS-Streben und vllt auch die nach vorne sichtbare Fläche des FS mit „low E“ Folie also Energiesparfolie zu überkleben, welche die IR Abstrahlung reduziert.


    Folie ist sehr dünn (0,069 mm was ich so gefunden habe) und auch als Antireflex erhältlich.


    Bin gerade darauf gekommen, da ich nach solchen Folien für meinen Tubus schaue.

    Da wäre zuerst der HS.


    Dann kommt der Tubus. Eine große Fläche, die zum Himmel abstrahlt.

    Stimme Ralf völlig zu. HS, Tubus und die äußeren Seeingeinflüsse (z.B. aufgewärmter Beton am Beobachtungsplatz) haben zweifelsfrei den größten Seeingeinfluss.


    Bin selbst häufig dem Optimierungswahn erlegen und würde, wenn es baulich die Möglichkeit gibt auch auf eine Umgestaltung der FS-Spinne nicht verzichten. Der mögliche Gewinn hält sich aber tatsächlich in Grenzen. Auf den optischen Einfluss der FS-Spinne als solches wird hier eingegangen: https://www.telescope-optics.net/spider.htm

    Der zusätzliche thermische Einfluss ist vorhanden, ich kenne aber keine Quelle, wo sich die Auswirkungen und deren Größenordnung wirklich vergleichen/bestimmen lassen.


    Ohne eine Diskussion über saugende oder blasende Lüfter los treten zu wollen, schreibst du weiter oben, dass du einen saugenden Lüfter installiert hast. Das finde ich bei einem Gitterrohr-Dobson trotz Socke suboptimal. Natürlich spricht einiges dagegen von unten tendenziell wärmere Luft anzusaugen, aber ich bezweifele, dass deine aktuelle Konfiguration das Auskühlen des Spiegels signifikant unterstützt. Des Spiegelrand schon, da wird die Luft ja entlang gesaugt, aber die volumenreichere Spiegelmitte wird ja kaum umströmt. Nicht falsch verstehen, ich kann die Idee dahinter, Tubusseeing zu reduzieren oder die entstehende Grenzschicht auf dem Spiegel versuchen abzusaugen schon verstehen, ob es aber das schnelle Auskühlen des Spiegels nahe Umgebungstemperatur unterstützt, habe ich meine Zweifel.

    Wie eine gute Lösung aussieht, darüber denke ich für mein 14“ f/3,8 Projekt aber auch schon länger nach. Eine optimale Lösung gibt es kaum, wobei ich blasende Lüfter für mich favorisiere, was aber auch der Tatsache geschuldet ist, dass der Tubus equatorial montiert ca. 1m über dem Boden ist, was aber nicht mit einem Dobson in unmittelbarer Bodennähe vergleichbar ist.


    Vielleicht tatsächlich mal hilfreich, wie von dir vorgeschlagen, das Ganze mit Temp-Sensoren bzw. einem Messgerät anzugehen und sich den Temperaturverlauf des Spiegels vs. Umgebungsluft und den Unterschied der Beiden im zeitlichen Verlauf zu beachten.


    Grüße,

    Alex

    3. Wieviel weniger Seeing kann durch Flächen- und Massenersparnis eingespart werden, wenn statt einer Blechkonstruktion eine Drahtspinne zum Einsatz kommt

    Hallo Markus,


    Die Gewichtsersparnis ist m.M. vernachlässigbar. In Punkto Abbildung und Seeingeinfluss würde ich aber eine Drahtspinne, wenn es konstruktiv die Möglichkeit gibt, immer vorziehen.


    Ein einfacher Flächen-/Volumenvergleich zw. einer Draht- und konventionellen Fangspiegelspinne spricht Bände. Daraus kannst du auch ableiten, dass ein möglicher Seeingeinfluss, bei einer Drahtspinne um ein Vielfaches kleiner ist, da weniger Wärmekapazität.


    Ein Drahtspinne aus beispielsweise 0,4 mm Draht, richtig konstruiert, steht einer Spinne aus Vollmaterial in Punkto Festigkeit in nichts nach.

    Beispiel, kennst du vielleicht schon: http://www.reinervogel.net/index.html?/Planung/2_Hut.html


    Statt aufgebohrten Gewindestiften, wie ich es an meinem Dobson auch gemacht habe, würde ich heutzutage aber Gitarrenmechaniken zum Spannen des Drahts nehmen und mit Wolframdraht in 0,2 mm eventuell sogar noch dünner experimentieren.


    Grüße,

    Alex

    Danke Harold.


    Gegen eine Lösung mit gesenkten Bohrungen bzw. Kugelpfannen spricht überhaupt nichts.


    Habe mich nur gewundert, da die verlinkten Klemmblöcke sowohl bei GSO Teleskopen als auch bei Planewave (in anderer Farbe) eingesetzt werden, aber scheinbar nicht wirklich frei verkäuflich existieren oder ein ähnliches Modell.


    Danke,

    Alex

    Hallo zusammen,


    kennt ihr alternative Lieferanten oder vielleicht sogar Hersteller solcher Klemmblöcke?

    Teleskop-Express: TS-Optics Adapter fÃŒr Gitterrohrstangen - 2-teilig


    Oder gibt es eine Skizze, wie die von innen aussehen?


    Verschiedene andere Lösungen, wie zum Beispiel Gegenstücke mit angefasten Bohrungen, welche die Kugelköpfe halten, die für ATMler natürlich viel leichter herzustellen sind, habe ich bereits gesehen.


    Danke und viele Grüße,

    Alexander

    Wenn die Strahlen parallel sind, werden die Schmutzpartikel schärfer und kleiner auf dem Sensor abgebildet.


    Du hast da einen Denkfehler. Die Staubpartikel werden nicht schärfer, weil sie sind ja nicht im „unendlichen“.

    Das Teleskop ist im Normalbetrieb, auf „undenklich“ also Sterne fokussiert, alles was nicht unendlich ist, wie Staubkörner, erscheint also defokussiert. Daher, wie du sicher schon gelesen hast, die fokusposition nicht verändern bei Flataufnahmen.


    Mit einer diffusen Lichtquelle (Flatpanel) simulierst du einfach nur Helligkeit, was völlig ausreicht, weil die Staubdonuts werden ja nicht durch fokussiertes Sternenlicht als solches erzeugt, sondern durch diffuse Hintergrundhelligkeit.

    Hallo,


    der “Qualitätssprung“ ist meiner Meinung zu klein im Verhältnis zum nötigen Invest, auch wenn du deine NEQ-6 gebraucht gut verkauft bekommst.


    Ohne jetzt die aktuellen Preise der EQ-6R nachgeschaut zu haben, dürfte die Differenz aus Gebrauchtpreis für eine NEQ-6 zum Neupreis einer EQ6R locker 800-1.000 € betragen.


    Alternative:

    Für um 250€ bekommst du ein Rowan Belt Kit um deine NEQ6 auf Zahnriemen upzugraden, was zumindest bei mir damals, eine deutliche Verbesserung der Laufeigenschaften gebracht hat und meiner Meinung ein großes Manko der Monti (grobe Zahnräder mit viel Spiel) beseitigt.

    Der Umbau ist gut erklärt und für jemanden der nicht jeden Tag seine Monti zerlegt oder es noch nie gemacht hat, gut zu schaffen.


    Grüße,

    Alex

    Also ich komme mit der Zonenmaske überhaupt nicht zurecht, da bringe ich nichts zusammen.

    Hallo Kurt,


    du brauchst keine Zonenmaske. Ich bin damit auch nie klar gekommen.


    Nimm das Programm FoucaultXP oder Foucault Unmasked und die Foucaultbilder mit einer Kamera auf. Ist zwar mehr Aufwand aber dafür kommen gute und verlässliche Messungen raus.


    Viele Grüße,

    Alex

    Hallo Wolly,


    du musst in PI anzeigen, wie du die Fitsdateien angezeigt haben möchtest. Ob Roh also in Grau wie aktuell oder direkt in Farbe.


    An der linken Seite gibt es einen Tab „Format Explorer“ oder so, da kannst du das einstellen.


    Alternativ den Process „Debayer“ aufrufen und damit umwandeln.


    Keine Sorge, PI hat deine gespeicherten Fits auch nicht heimlich verändert.


    Grüße,

    Alex

    Hallo Markus,


    sich verbreiternd auseinander laufende Spikes sind eher ungewöhnlich. Neben der Justage/Ausrichtung der Spinnenbeine scheint da wohl noch was anderes nicht zu passen.


    Wie ist es um die Kollimation/Justage des Geräts bestellt? Wie sieht die Abbildung am defokussierten Stern aus? An den schwächeren Sternen meine ich Koma zu erkennen, die sind aber aufgrund der kurzen BLZ sehr schwach.


    Hattest du während der Aufnahme einen Komakorrektor im Strahlengang?


    Grüße,

    Alex

    Das irgendwas im Funktionsumfang möglicherweise nicht zum individuellen Anspruch passt oder besser/anders gelöst sein könnte - geschenkt. Mögliche Schwächen aufzulisten, wie von Christian angeregt, ist informativ und eine Bereicherung.


    Wen daraus aber „Dreck“ und schlecht programmiert vorwerfen wird, kann das natürlich deine persönliche Meinung sein, ist das sehr zweifelhaft. Mal ehrlich bekommst du es besser hin?


    Und wenn du schon so wenig Wertschätzung für das Programm hast, irritiert es mich, dass du es überhaupt zum PolarAlignment nutzt. Bewahre wenn die Routine auch so ein Dreck und komplett schlecht programmiert ist.


    Wenn deine Montierung ASCOM kann, sollte/muss sie auch mit SharpCap funktionieren, so wie Tausende andere Montis von SW bis 10m auch.


    Mein Beitrag geht aber am eigentlichen Thema vorbei. Vielleicht sollte man den Thread schließen lassen oder in „wie bezahlen“ und „Pros - Contras SharpCap“ teilen.