Posts by Rainmaker

    Hallo Ben,


    entschuldigen meine Neugier, aber könntest Du mir vielleicht die Koordinaten eures Standortes auf dem Brauneck mitteilen? Der Berg befindet sich auf einer Liste möglicher Sandorte, an denen ich vielleicht Zeitraffer aufnehmen möchte, nur ist der von mir per Fernerkundung gefundene Standort ein wenig arg weit von der Seilbahn weg. Das wäre unter normalen Umständen nicht weiter tragisch, aber mit 35kG Gepäck und Knieproblemen möchte ich die Lauferei soweit wie möglich einschränken.
    Wie sieht es eigentlich mit dem Parken aus, wo macht ma das am günsigsten im Bereich der Talstation?



    Dank und Gruß


    Rainmaker

    Hallo,


    ich habe ein kleines Problem mit meinen Kameras. Es treten bei der Erstellung von Zeitraffern immer wieder temporäre Hotpixel auf. Das sieht natürlich unschön aus und stört den Bildeindruck erheblich. Die Frage ist nun, wie bekommt man die Dinger weg, bzw. so weit gedämpft, dass sie nicht mehr auffallen?
    Darks fallen leider aus, da zwischen den Bildern einfach nicht genügend Zeit ist. Maskieren ist auch keine gute Lösung, da man einfach nicht alle erwischen kann, außerdem kann man die maskierten Stellen unter gewissen Umständen bei starken Beleuchtungsänderungen sehen. Der Staub und Kratzer funktioniert auch nicht, da die Pixel sich durch das Debayern auf mehr als ein Pixel erstrecken. Man muss also größere Radien verwenden, was Details stark reduziert und trotzdem fette rote oder blaue Farbflecken hinterlässt.
    Mir gehen inzwischen die Ideen aus, deshalb wäre ich für Anregungen aus dem Forum dankbar.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    wer nur mit JPGs arbeitet kann sich auch VirtualDub und die passenden Plugins runterladen. Das Programm und die Plugins kosten nichts und eine Begrenzung auf eine gewisse Anzahl Frames gibt es nicht. Ich habe früher immer damit gearbeitet und eigentlich nie Probleme gehabt.
    Für die Arbeit mit Raws gibt es glücklicherweise auch kostenfreie Lösungen.Vielleicht sind die nicht immer so komfortabel, aber sie funktionieren auch recht problemfrei.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    in den letzten 20 Jahren würde ich sagen ist es hier um eine halbe Magnitude schlechter geworden. Fst vielleicht noch gerade so ein 5,irgendwas sein, der Horizont ist rundum hell und die Milchstraße ist nur noch ein mattes etwas, dass in Richtung Horizont von der Schildwolke begrenzt wird, darunter ist nichts mehr.
    Schlimmer ist aber noch die Lichtwut der umgebenden Nachbarn. Ich habe heute keinen PKW und kann trotz recht gutem Himmel jegliche Beobachtung knicken. Der Garten wird von einem Nachbarn mit Licht geflutet der Angst vor Einbrechern hat und die Terrasse kann ich knicken, weil eine ältere Dame sich zusätzlich zu ihren paar Dutzend Lämpchen im Garten zwei brutal helle LED-Scheinwerfer hat setzen lassen, welche auf rund 40m hier immer noch eine Helligkeit von zwei Lux bringen. Auf Nachfrage sagte sie mir gerade, dass sie die Flutlichter nicht abschalten könne. Schöne neue Welt ...


    Ich habe übrigens in den beiden Foren mal gefragt ob sowas wie die schon ewig lange zurückliegende Petition nicht mal wieder Sinn hätte. Die Resonanz war verhalten und wenn ich mich recht erinnere gab es sogar Leute die sowas für komplett unnötig hielten.



    MfG


    Rainmaker

    Moin Ezylryb,


    an deiner Stelle würde ich die Entscheidung für einen relativ kurzen Achromaten nochmals überdenken. Ich habe füher bei Oberndorfer und andern auch gelesen, dass man mit einem Refraktor die doppelte Definition eines Spiegelteleskopes bekommen würde und sich ein Linsenfernrohr daher besonders für die Planetenbeobachtung eignen würde. Die Entäuschung über einen 4" f/10 chinesischer Fertigung war daher um so größer. Nein, das Gerät war im Rahmen seiner Möglichkeiten nicht schlecht, aber der Restfarbfehler doch ziemlich groß. Im Verglich mit meinem damaligen 114er Kaufhaus-Newton war das Bild weniger ästethisch und es zeigte auch nicht mehr. Mein 6" f/8 Selbstbau-Newton mit uralten und verkratzten selbstgeschliffenen Spiegel zog den 4" Refraktor gnadenlos ab.
    Wenn Du dir also einen Fraunhofer holen willst, dann einen langbrennweitigen, also f/15 oder f/20. Leider sind die Dinger kaum zu beschaffen, daher teurer und die Montierung muss für so einen langen Hebel auch entsprechend sein, es wird also ziemlich teuer. Mein Empfehlung würde also in Richtung 6" f/8 oder vielleicht auch 8" f/8 Newton gehen. Ich habe einen alten 8" f/8 mit Zeiss Spiegel und 27mm Fangspiegel, der ist ein richtig feines Planetengerät. Die 8" f/8 sind im Massenmarkt leider abwesend, alternativ bleibt wohl nur ein 8" f/6 wenn es günstig werden soll.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    hier mal eine kurze Rückmeldung zu dem Projekt. Die Bestellung der Widerstände ist glorreich gescheitert, da der Versender es nicht schaffte die Ware zu mir zu schicken. Ich habe daher auf Widerstände mit ein Ohm zurückgegriffen, was natürlich die notwendige Zeit bis zum Stannungsangleichen deutlich erhöht hat. Nach drei Tagen waren alle Zellen auf der gleichen Spannung und ich habe sie initialisiert. Der weitere Zusammenbau des Akkus gestaltete sich problemlos.
    Unschön war allerdings eine hohe Spannugsdifferenz nach dem Laden. Trotz Balancing gab es zwischen den einzelnen Paketen einen Unterschied von bis zu 0,2V. Also doch Schrottzellen bekommen oder irgendeinen Fehler beim Zusammenbau gemacht?
    Auffällig war, dass immer eine der parallelgeschalteten Gruppen eine deutlich höhere Spannug hatte, aber die drei anderen nahezu gleich waren. Ich habe mir dann das Balancing genauer angesehen und festgestellt, dass es ein Problem mit der Absenkung des Ladestromes gibt. Dieser ist beim B6AC V2 eh nicht so sonderlich hoch und die Absenkung zum Ende hin verhindert bei Akkus dieser Größe effektiv ein vollständiges Balancing. Mit stärkeren Ladegeräten gibt es das Problem nicht. Trotzdem läßt sich auch mit einem so kleinen Ladegerät ein mit 38Ah doch recht großer Akku vollständig balancen. Man muss sich nur einen Stecker für den Balancer basteln über den sich jedes Zellenpaket einzeln als 1S Akku ansprechen läßt. Damit steht dann eine deutlich höhere Leistung bereit, mehr als etwa 1A würde ich aber nicht einstellen, da die kabel doch recht dünne sind und die Leitung gegen Ende des Ladevorgangs vom Ladegerät drastisch reduziert wird.


    Würde ich wieder so einen Akku selbst basteln? Trotz der anfänglichen Probleme kann ich das nur bejahen. Eigentlich ist es gar nicht so schwer und die Kosten von rund €120,- für einen 38Ah Akku sind doch sehr verlockend. Allerdings würde ich vielleicht das Gehäuse für den Akku mit einer Isolierschicht bauen und eine kleine Heizung für Temperaturen deutlich unter 0°C verbauen, denn die Zellen reagieren auf Temperaturen jenseits von -10°C mit deutlichen Leistungsverlusten.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Technohell,


    wichtig wäre zu wissen wie gut Du im Basteln bist, bzw. was an Werkzeug dir zur Verfügung steht. Mit dem Zugriff auf eine gut ausgerüstet Werkstatt eines Heimwerkers ist fast alles möglich. Falls Du dann noch einen Dreher unter deinen Bekannten hast steht deinem privaten Raumfahrtprogarmm wenig entgegen. ;)


    Da Du kein Geld hast brauchst Du mehr als andere eine große Portion Vitamin B. Je mehr Leute Du kennst um so mehr Möglichkeiten hast Du. Das betrifft nicht nur die Fertigungsmöglichkeiten, sondern auch die "speziellen Sonderangebote". Irgendwo fällt immer was runter. Womit ich keine Sturzschäden meine, sondern viel mehr Dinge die übrig sind, wenn die Leute ihren Gerätepark neu ordnen, jemand in die ewigen Jagdgründe geht oder sonst was passiert.
    Also versuch mal ein paar Sternfreunde in deiner Umgebung zu finden, vielleicht gibt es ja sogar eine Volks- oder Schulsternwarte (manche haben auch eine kleine Werkstatt ;)). Wobei ich aber nicht meine, dass Du dich zu einem berufsmäßigen Schnorrer entwickeln sollst, sowas kommt halt nie gut an.


    Falls Du mal grob angeben könntest wo Du wohnst, könnten dir die Forenteilnehmer aus den entsprechenden Gegenden vielleicht auch noch ein paar Tipps geben wo Du vielleicht Anschluss und etwas Hilfe bekommen könntest.



    MfG


    Rainmaker



    P.S.:Falls Du dich drei Monate eher gemeldet hättest, wäre noch ein "etwas stärker gebrauchter" 120er Flauenhofl aus China mit EQ-4 gegen Porto bei mir zu haben gewesen...

    Hallo,


    (==>) leopold,


    nein, ein Ladegerät mit Balancer löst nicht das Problem. Ein Balancer wirkt erst, wenn der Akku zusammengebaut ist. Hier geht es um Spannungsdifferenzen vor dem Zusammenbau.


    (==>) Tino,


    vor allem neigen LiPos dazu auch mal gern in Flammen aufzugehen und sowas mag ich bei größeren Akku-Kapazitäten gar nicht.
    Passende Widerstände bekomme ich von einem Freund. Sobald die von mir nachbestellten acht Zellen angekommen sind werde ich die Akkus mal zusammenschließen und im Anschluss initialisieren. Gebalanced wird der Akku natürlich im Normalfall auch und neben der 20A Überlastsicherung im Batteriewächter wird es, wie auch bei meinem letzten Akku, auch separate Glasrohrsicherungen geben.


    (==>) Markus,


    aus Kostengründen verwende ich 32650er Rundzellen. Ein Balancer habe ich im Ladegerät. Das hat den Vorteil, dass man, wenn es mal sehr schnell gehen muss, den Akku auch mal ohne Balancing laden kann (Das Ladegerät lädt in diesem Fall den Akku nicht zu 100%, sondern stoppt kurz bevor die Ladeschlussspannung erreicht wird). Von einer Nacht auf die andere hat man zwar üblicherweise genug Zeit, aber ich muss ja erst mal vom Berg runter, dann den Akku laden, zum nächsten Standort fahren und dann auch noch auf den nächsten Berg rauf.
    Außerdem würde ich gern den Unterspannungschutz selbst konfigurieren. Für meine Zwecke hätte ich gern eine sehr hohe Schwelle zum Wiedereinschalten, denn der Verbrauch ist mit den Kameras doch ziemlich gepulst. Bei einem üblichen Unterspannungsschutz bricht die Spannung während der Aufnahme ein und die Kameras schalten kurz ab. Nach kurzer Zeit erholt sich die Spannung, die Kammeras starten erneut und werden durch den externen Auslöser erneut ausgelöst und schalten wieder ab. Das belastet unnötig die Verschlüsse.


    (==>) Roger,


    ich mag Methode entladene Zellen zu koppeln auch nicht besonders, aber zumindest könnte man so mit einem einfachen Ladegerät einen halbwegs gleichen Spannungszustand, in dem Fall halt 2,80V, erzielen. Ich werde daher auch die Methode der Koppelung über Widerstände verwenden.
    Wie schon weiter oben habe ich nie vor gehabt den Akku ohne Balancing oder Tiefentladeschutz zu verwenden, ich weiß nicht wie alle immer wieder darauf kommen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Martin,


    wenn Du es bedenklich findest, dann ist das deine Sache. Die Formel kenne ich natürlich, aber ich weiß nicht, ob es da nicht doch noch mir unbekannte Effekte gibt die man in so einem Fall unbedingt berücksichtigen muss. Ich habe einfach nicht die Zeit um mich in jedes Thema einzuarbeiten, denn neben dem Hobby Astronomie gibt es noch ein paar Dinge in meinem Leben die erheblich wichtiger sind, z.B. Job, Familie, Pflege und das Eigenheim um das ich mich auch noch kümmern muss.
    Wenn ich so Nachfrage hat das nicht nur den Grund, dass ich es nicht weiß, sondern ich versuche auch ein klein wenig zu verstehen, besonders, da die Leute die mir hier ab und an bei kleinen Problemchen helfen auch nicht allwissend sind. Die Sache mit der ungleichen Spannung und was man dagegen machen kann war z.B. einem Elektrotechniker aus dem Bekanntenkreis auch nicht geläufig.


    Das im letzten Post von mir genannte Verfahren kommt übrigens ohne Widerstände aus, funktioniert aber nur, wenn die Batterien frisch aus der Fabrik kommen und gleichzeitig geladen werden. Das kommt ja nun inzwischen nicht mehr in frage. Bliebe höchstens alle auf ein gleiches Maß zu entladen, aber ob das ein übliches Ledegerät hinbekommt bin ich mir doch sehr unsicher. Da ich keine lustige Grillparty mit meinen Akkus machen möchte werde ich mal schauen wie die Sache mit de Widerständen möglichst einfach umzusetzen ist.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    ich habe inzwischen aus einer Quelle erfahren, dass die Zellen wohl initialisiert werden sollen vor dem ersten Zusammenbau. Es sollen alle Zellen mit einer etwas erhöhten Spannung geladen, dann zusammengeschlossen und und einige Tage zusammen verbunden bleiben. Die Spannungsdifferenz soll sich so angeblich angleichen. Erst danach soll der Akku dann benutzt werden.
    Ich schätze das ist das selbe Verfahren wie Tino es beschreibt. Die Frage ist nun für mich nun nur wie hoch der Wiederstand sein soll der zwischen die Zellen geschaltet werden muss.


    Übrigens keine Angst, ein Balancer ist beim Akku natürlich vorgesehen, genau wie ein Akkuwächter der eine mögliche Tiefentladung verhindert. Außerdem wird es noch einen Beeper geben der akustisch meldet, dass eine der Zellengruppen unter 2,8V rutscht. Einmal im Jahr werde ich dann wohl den Akku aufdröseln und die Zellen einzeln laden und testen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    die Zellen stammen natürlich vom gleichen Hersteller und es handelt sich offiziell angeblich auch um den gleichen Typ. Geladen wurden die Zellen einzeln bis zu einer Ladeschlussspannung von 3,6V. Zur Kapazitätsfeststellung wurden die Zellen einzeln mit dem Ladegerät bis zu einer Spannung von 2,8V entladen. Ein Blancer wurde hier logischerweise nicht verwendet, da dies bei einer einzelnen Zelle nicht möglich ist.
    Bei dem geplanten 4s4p-Akku wird es natürlich einen Balanceranschluss geben, auch wenn die Zellen nicht einzeln balaciert werden können. Mir geht es hier nun darum wie man die Zellen nun zusammenschließen soll. Wie üblich nur nach Kapazität sortiert oder soll ich lieber nach der maximalen Spannung sortieren und eine ungleiche Kapazität der verschiedenen Gruppen hinnehmen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    (==>) Jesco,


    ich bin bisher einfach mal von 64 Mikroschritten ausgegangen, da ich diese Einstellung an meiner MTS-3 verwendet habe und bisher keinerlei Probleme gehabt habe. Um ehrlich zu sein bin ich bisher davon ausgegangen, das dies für andere modernere Steuerungen keinerlei Problem sein sollte. Bei der Teenastro bin ich jetzt aber darauf gestoßen, dass da wohl alles jenseits von 32 Mikroschritten interpoliert wird. Genaueres erfahre ich aber in zwei Wochen von jemandem der sich eingehender damit auseinander gesetzt hat.


    (==>) Wolfi,


    o.k., 350kg sind eine Ansage. Das sind also gleich mehrere Klassen zwischen unseren Montierungen. Ganz ehrlich, vielleicht tendiere ich da doch ein wenig mehr zu Nema 17-Motoren, denn mehr als 75-80kg bewegte Masse wird es wohl bei meiner Montierung nicht geben, eher deutlich weniger. Ich habe gerade die Spiegelzelle des 14ers um ca. 2,5kg abgespeckt und so wie es aussieht wird das ganze Teleskop später so um 25kg auf die Waage bringen.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    die Zellen für meinen LiFePo4-Akku sind vom Chinamann geliefert worden und eigentlich bin ich ganz zufrieden. Versprochen wurde eine Kapazität von mindestens 5950mA und geliefert wurden Zellen mit einer Kapazität von 6083 bis 6638mA. So weit so gut und nun könnte ich eigentlich die Zellen zu einem 4s4p-Akku zusammenbasteln, aber es gibt da ein kleines Problem, welches ich dank meines Unwissen nicht lösen kann. Die Spannung der Zellen ist trotz gleichen Ladestandes nicht gleich. 12 Zellen liefern 3,36V und 4 Zellen 3,46V. Die Frage ist nun soll ich die Zellen nach Kapazität sortieren oder nach Endspannung? Ich habe bisher keine Akkus zusammengebastelt und möchte natürlich nicht gleich die Zellen kaputt machen.
    Woran liegt eigentlich die Differenz? Bei gleicher Chemie sollte doch eigentlich auch die gleiche Spannung an den komplett gefüllten Zellen anliegen.


    Ich wäre euch wirklich dankbar, wenn mir hier die wissenden Elektronikgötter unter euch weiter helfen könnten.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    den 120er f/8 kann man mit einem sehr steifen Stativ visuell vielleicht noch auf einer GG/EQ-4/5 verwenden, aber so richtigen Spaß macht das sicherlich nicht. Die HEQ-5 habe ich nie getestet, aber auch der EQ-6 sollten beide Gerätetypen recht anständig funktionieren. Der Schwachpunkt ist hier aber auch das Stativ, wenn es ausgezogen wird. Visuell sollte es aber locker ausreichen, wenn man denn gewillt ist so einen Klopper herumzuschleppen.
    Eine leichtere Lösung wäre vielleicht eine azimutale Montierung wie die Giro. Ich habe meinen 5" (Halb)Apo ab und an da drauf und bin nicht unzufrieden.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    danke für die Tipps, auch wenn ich mich aus Zeitmangel mal kurz ausgeklinkt hatte. ;)


    (==>) Birki,


    Nema 23 also ... das sind ganz schöne Klopper mit einem Lebendgewicht (Motor und Vorgetriebe) von ca. 1,5kg. Muss das wirklich sein? Ich meine, bei deiner Montierung vielleicht, aber ich glaube zwischen der Rupp m.3 und deinem Selbstbau liegt glaube ich mindestens eine ganze Klasse, wenn nicht sogar noch mehr. Möglicherweise verschätze ich mich aber auch.


    (==>) Jesco,


    ich hatte eigentlich eher an ein Vorgetriebe von 1:5 gedacht. Wenn ich richtig gerechnet habe sollte die Schrittweite immer noch deutlich unter der Auflösung der 14,5er Optik liegen. Was den Motor betrifft bin ich aber immer noch nicht viel weiter, aber es liegt jetzt also irgendwo zwischen Nema 17 und Nema 23. ;) Die Nema 17 habe ich in vier verschiedenen Varianten gefunden (1,68 und 2,1 A sowie drei verschiedenen 1:5 Vorgetrieben), das macht eine mögliche Entscheidung nicht unbedingt leichter.
    Wenn ich deine Ausführungen richtig verstanden habe sollte die Version mit 1,68A eigentlich durchaus brauchbar sein. Bliebe noch die Frage was für ein Planetengetriebe es denn sein soll, die übliche Version, "high precision" oder "high torque"?


    In jedem Fall muss ich mich erst mal schlau machen ob die möglichen Steuerungen bei hohen Geschwindigkeiten in den Vollschritt-Modus schalten oder ob nur Mikroschritt möglich ist. Das letztere würde aber glaube ich beim GoTo etwas an den Nerven zerren.;)



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Jürgen,


    die eckigen Versionen sind laut den alten Prospekten, welche ich hier habe, die älteren Versionen. Ich schätze, dass sie bis Anfang der 80er gebaut wurden. Laut den alten Listen hast Du kein originales Schneckenrad. Ist das so oder ist das vielleicht bei den späteren Montierungen geändert worden?




    MfG


    Rainmaker

    Hallo Jörg,


    wenn ich dich richtig verstehe kann man also die Synscan auch noch modifizieren. Mal sehen ob das besser wäre als die selbstgebauten Steuerungen, wenn ich es richtig verstehe bin ich aber immer noch auf die fest einprogrammierten Getriebeverhältnisse festgelegt.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo Juergen,


    nee, eine Synscan werde ich glaube ich nicht an die Montierung anschließen, da ist mir das Risiko zu scheitern doch etwas zu groß. Ich habe insgesamt zwei Angebote erhalten mir eine leistungsfähige Steuerung zu basteln, von daher muss ich das zum Glück nicht selbst machen. Das Problem ist im Moment "nur" noch die Dimensionierung der Motoren und deren Leistungsfähigkeit.


    Da Du aber auch eine Rupp hast hätte ich noch ein paar Fragen an dich. Welche Ausführung hast Du? Sind bei dir die Gehäuse der Achsen viereckig oder schon rund? Ich habe noch eine alte von 1976 mit den eckigen Gehäusen. Wo sitzt bei deiner Montierung das Typenschild? Das Schild habe ich zwar, aber es ist leider abgefallen und die dürftigen Infos im Netz zeigen leider auch nichtwo es montiert sein sollte. Und noch eine Bitte hätte ich. Kannst Du vielleicht mal die Lagerung der Schnecke an deiner Rupp fotografieren? Der Vorbesitzer meiner Montierung hat leider Selbstbauten montiert von denen ich nicht so ganz überzeugt bin, besonders die Justagemöglichkeiten erscheinen mir etwas grob.



    Dank und Gruß


    Rainmaker

    Hallo,


    in dem anderen Thread habe ich ja schon geschrieben, dass meine M.3 überarbeitet werden soll. Das betrifft aber nicht nur die Motoren, sondern auch die Schneckenlagerungen. Diese wurden vom Vorbesitzer ein klein wenig "grob" ausgeführt und ich suche jetzt Infos jeglicher Art wie man die Schnecken einfach montieren, aber auch gleichzeitig gut justierbar machen kann. Falls ihr also Bilder oder Zeichnungen der Schneckenlagerung von anderen größeren Montierungen habt wäre ich euch dankbar, wenn ihr mir ein wenig weiterhelfen könntet.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    ich muss mich demnächst mal um die Restauration/Modernisierung meiner alten Rupp M.3 kümmern und unter anderem sollen auch die Motoren gewechselt werden. Im Moment sind Oriental Motoren mit 200 Schritten lw=0,85A, Rw=5,0Ohm und einem 1:48 Vorgetriebe anmontiert, bzw. liegen auf dem Haufen des Konvolutes. ;) Das soll sich aber ändern, denn wenn ich schon herumbastele, dann soll nachher auch halbwegs schnelle GoTo möglich sein. Leider gibt es da ein kleines Problem, denn ich habe von der benötigten Leistung und den Eigenheiten von Schrittmotoren wenig Ahnung.
    Also frage ich einfach mal das allwissende Forum und hoffe auf zahlreiche kompetente Antworten. :)


    Noch ein paar zusätzliche Infos die vielleicht hilfreich sind. Die Rupp M.3 hat inzwischen in beiden Achsen Schneckenräder von 220mm Durchmesser und 288 Zähnen und ist vielleicht grob mit der Alt-6 vergleichbar. Also keine ganz kleine Montierung.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    wie schon gesagt, das 10mm Walimex und Samayang sind identisch. Außerdem passen, glaube ich, das 10er und 16er Walimex nur auf Evil-Kameras. Wegen des längeren Auflagemaßes gäbe es da probleme mit DSLRs. Das 14mm Walimex wäre nicht schlecht, wenn Du ein gutes findest. ich hatte diesbezüglich leider ein echtes Gurkenlotto und habe dann aufgegeben.
    Das 11-16mm Tokina hat zumindest in der älteren Version recht starken Astigmatismus, was der Abbildung in den Bildecken nicht wirklich förderlich ist. Das genannte 15mm Irix hat gegenüber dem 14mm Walimex Koma in den Bildecken, die Sterne werden also leicht in die Länge gezogen. Da musst Du schauen ob es dir noch gefällt. Mein Ding ist das nicht so wirklich.
    Falls dich ein gewisser Fischeieffekt nicht stört wären vielleicht noch das alte EF 15mm f/2,8 und das 12mm f/2,8 Walimex interessant. Das Bildfeld ist hierbei etwas größer als die Brennweitenangabe vermuten lässt.



    MfG


    Rainmaker

    Hallo,


    Asche auf mein Haupt, ich habe vergessen, dass ich die Frage in beiden Foren gepostet habe. Ja ja, ich werde langsam alt. :(
    Danke an alle für die Antworten. Ich werde mal sehen was ich bei den nächsten beiden Dobsons verbaue ...



    Dank und Gruß


    Rainmaker