Posts by Cleo

    Hallo Martin,


    das sind zwei Linsen von OptoSigma, SLB-50-220PM (plankonvex mit 220 mm Brennweite) und SLB-50-250NM (plankonkav mit -250 mm Brennweite). Damit kannst Du einen (jeden) Standard-Newtonspiegel korrigieren, wobei er nicht schneller als f/7 sein sollte. Spiegel mit 6" f/8 und 8" f/8 gibt es von der Stange zu kaufen.


    Andere Designs und mehr dazu von Ed Jones persönlich: https://opticaleds.com/unusual-telescope-designs/chiefs/


    Herzliche Grüße, Holger

    Hallo zusammen,


    Nach langer Pause geht es weiter - hier entsteht eine Bohrschablone für die Grundplatten, die Umlenkspiegel, Linsen und Okularauszüge tragen werden.



    Das war die einfachste Möglichkeit, die Maße aus dem CAD genau auf Siebdruckplatte übertragen zu bekommen. Eine gedruckte Grundplatte wäre auch möglich, aber zu labbrig.


    Passt auch alles, sieht gut aus soweit:



    Herzliche Grüße, Holger

    Hallo Christian,


    Dann wünsche ich frohes Bauen! - 1.25" oder 2" ist eigentlich egal, was zählt ist die Feldblende des Übersichtsokulars, und die wird bei f/4.5 sicher keine 46mm sein.


    33% finde ich für ein 8Zöller-Bino schon ganz gut.


    Herzliche Grüße, Holger

    Hallo Christian,


    Hier der Bericht zu meinem Doppelzehner:



    Ich bin bei 10" f/5 mit der Obstruktion knapp unter 30% geblieben. Obstruktion finde ich aber nicht so entscheidend, ein echtes Bino spielt seine Stärken ja vor allem im Niedrigvergrößerungsbereich aus, der mit Binoansatz nicht zugänglich ist. Viel wichtiger sind die praktischen Aspekte, die darüber entscheiden, wie gern und wie oft man das Gerät auch benutzt: Transportabilität, Aufbauzeit, Justagestabilität, Filterräder,... da lohnt es sich, Geld, Zeit und Grips reinzustecken.


    Herzliche Grüße, Holger

    Hallo Manfred,


    Das freut mich jetzt aber wirklich für Dich! Ist doch schön, wenn so ein Spektakel zu denen kommt, die es auch zu schätzen wissen :)


    Bin gespannt auf die weitere Auswertung. Es sei mir erlaubt, zu Vergleichszwecken nochmal auf das hiesige Eisnebelphänomen vom 20. Januar zu verlinken - 46° Halo oder Supralateralbogen, das ist hier die Frage...


    Herzliche Grüße, Holger

    Hallo zusammen,


    Danke für den Veranstaltungshinweis - zwischen Abenddämmerung, Mondaufgang und aufziehender Bewölkung konnte ich mit dem 120/600-Bino einen Blick auf den Kometen werfen. Erst mal kam allerdings die ISS vorbei, dafür war das nun nicht das richtige Gerät, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, sie zu verfolgen und zu sehen, wie der ziemlich bunte viereckige Fleck erst größer und dann wieder kleiner wurde.


    Der Komet war auffällig, aber direkt wie indirekt gesehen bei 19x nur ein Wölkchen. Kräftiges Field Sweeping - bei derart hellem Himmel ansonsten nie im Einsatz - zeigte aber deutlich einen dünnen schnurgeraden Schweif von etwa einem Grad Länge senkrecht nach oben. Field Sweeping scheint hier die Methode der Wahl zu sein. Ich sah den Schweif links an zwei etwas helleren Sternen vorbei bis jenseits des oberen, Stellarium hat das schön bestätigt (wenn auch seitenverkehrt wegen der Zenitspiegel):



    Ich bin gespannt auf Fotos von heute Abend. - Das wird hoffentlich nicht die einzige Beobachtung bleiben!


    Herzliche Grüße, Holger

    Hallo Wolfram,


    das kann ich nicht nachvollziehen, wie Du zu der Vermutung mit 46°-Halo kommst.


    Hallo Manfred,


    das Sehfeld der Kamera kann man am Bild mit Sonne und Nebensonne zumindest grob eichen. Demzufolge kommt die 120°-Nebensonne hin. Vom Erscheinungsbild her auch, erinnert mich sehr an meine Sichtung von Horizontalkreis und 120°-Nebensonnen vor einigen Jahren.


    P.S.: Bei 41° Sonnenhöhe ist die Winkeldistanz zur 120°-Nebensonne deutlich reduziert (das sind sozusagen 120° am 41. Breitengrad statt am Äquator) - ist beim Ausmessen zu beachten.


    Herzliche Grüße, Holger

    Hallo Alex,


    ein Pentaprisma liefert Dir eine Dämpfung von ca. 10^-3, wenn beide Seiten unbeschichtet sind. Das ist wie zwei Herschelkeile nacheinander. Ich habe zwei davon zusammengeklebt, so dass sie wieder geradsichtig sind mit Dämpfung 10^-6, und nutze die für die einäugig-freiäugige Beobachtung von Sonnenflecken. Meine Kollegen sind aber auch immer skeptisch und weigern sich, da durchzuschauen :)


    Herzliche Grüße, Holger

    Hallo Axel,


    Ich bin ja mit dem SQM sozusagen auch rein visuell unterwegs, glaube aber nicht, dass Du die alte Platine 1:1 übernehmen musst - gleicher Sensor, gleiches Messprotokoll, gleiche Schnittstelle und gleiches Datenprotokoll sollten ja reichen.


    Ansonsten kann ich weder mit Testideen für den Ali-TSL237 noch mit konkreter Erfahrung zu den Filtern dienen, bei mir werkelt klassisch BG38 als Filterglas.


    Herzliche Grüße, Holger

    Ralf, danke fürs Erklärvideo!


    Hallo Christian, als Anregung: ich hatte mal aus relativ dünnen Leisten ein sehr torsionssteifes Stativ gebaut - große Dreiecke helfen sehr!



    Tatsächlich hat dieses Stativ damals ein Berlebach Planet abgelöst.


    Herzliche Grüße, Holger

    Moin Stefan,


    In der Annahme, dass Dir größer Augenabstand wichtig ist und Du monokular unterwegs bist, möchte ich noch auf die Orion LHD (bzw. meines Wissebs baugleich Noctutec Milan) verweisen- ich hatte testweise mal eins da und war von der Abbildungsqualität bei f/5 recht angetan.

    Leider nicht binotauglich, aber monokular gehören sie in Deine Aufzählung mit rein.


    Herzliche Grüße, Holger

    Hallo Thomas,


    das ist zunächst mal dem Bediener des Programms überlassen, wie er den besten Fokus bestimmt - die Gewichtung der verschiedenen Feldpunkte und Wellenlängen kann man sich raussuchen. Hier ist vermutlich ein guter Kompromiss übers ganze Feld gesucht. In jedem Fall ist nicht auf Grün auf Achse fokussiert (1e-7 sind vermutlich 1e-7 mm, also gar nix - man könnte hier verschiedene Werte angeben und die Spotdiagramme nebeneinander in einem Diagramm darstellen).


    Herzliche Grüße, Holger

    Hallo Thomas,


    ich vermute, dass hier die Feldkrümmung zuschlägt (zusammen mit dem sekundären Spektrum des Achromaten) - wenn man für die Feldmitte richtig fokussiert, sollte Grün dort besser sein. Geht auf den ersten Blick jedenfalls auch besser, da hast Du recht.


    Herzliche Grüße, Holger

    Hallo Oliver,

    Bezüglich Bildschärfe und Einblick sind für mich die Nikon NAV's und die XW's auf gleichem Level.

    Das gilt aus meiner Sicht nur mit dem gutmütigeren Öffnungsverhältnis mit Barlow, oder wenn die Koma eh so dominiert, dass die schlechtere Korrektur der Pentax nicht mehr stört... der Hinweis auf einen Komakorrektor ist bei f/4.2 auf jeden Fall angebracht, danke dafür.


    Herzliche Grüße, Holger

    inzwischen einige erfahrene Leute die Nikons favorisieren.

    :) - im Vergleich zu den Morpheus auf jeden Fall. Stefan, ich hab nur Erfahrung bei f/5, und die Delos fehlen mir im direkten Vergleich auch, aber da Du oben explizit auch den Mond erwähnst: die Morpheus waren mir da entschieden zu bunt, am Mondrand bekommt man bereits ab der Feldmitte deutliche Farbsäume. Als Allroundokular fand ich sie daher nicht brauchbar. Rein für Deep Sky sieht es evtl. anders aus, die Abbildungsqualität ist ansonsten sehr gut, der Augenabstand sehr angenehm mit Tendenz zu fast schon übertrieben groß.

    Die einzige Schwäche der Nikon NAV SW ist etwas Verzeichnung (und die nicht binotaugliche Augenmuschel), ansonsten finde ich sie bezüglich Schärfe, Kontrast, Transmission, Farbfehler einfach perfekt. Und sehr handlich im Vergleich zu den Delos.

    Zumindest als ich sie gekauft habe, waren die Nikons auch ein ganzes Stück günstiger als die Delos.

    Benötigst Du den langen Augenabstand? Ansonsten gibt es ja auch noch mehr Auswahl.


    Herzliche Grüße, Holger