Posts by Henri

    Hallo, da ich bei dieser Jupiteropposition den GRF auf noch keinem meiner Bilder hatte dachte ich mir: jetzt aber richtig. ;)

    Ich wollte auch mal die Automatik in FireCapture testen und habe sie ganze 4 Stunden laufen lassen inkl. RGB Filterwechsel.
    Funktionierte alles reibungslos, bis der Meridianlimit die Nachführung einstellte. Man kann ja nicht an alles denken...
    Das ist der Ruckler kurz vorm Ende. Filter schnell rausgenommen und weiter.


    Herausgekommen sind 60 Aufnahmen von 19:53UT - 23:30UT. Alle automatisch gestackt mit AS!3. Und dann mit AstraImage RGB+R zusammengeführt und mit Deconvolution geschärft.
    Die GIF Animation wurde mit GIMP erstellt, leider sehen auf meinem Bildschirm hier die Farbabstufungen etwas abgehackt aus(auf meinem Handybildschirm ist es OK).


    1773-jupiter-vom-08-09-2021-von-19-53ut-23-30ut


    Aufnahmedaten:

    Animation aus 60 Bilder RGB+R Je 5000 Frames pro Kanal

    ASI178mm, 16" Selbstbau Newton


    Beste Grüße, Henri

    Hallo Harald, auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zu der Aufnahme! Ich finde auch das Bild mit Io und Schatten sehr schön.
    Eigentlich hatte ich mir diesen Io Durchgang auch fest eingeplant, aber nach einigen durchwachten Nächten hatte mich die Faulheit übermannt.
    Gut dass Du draufgehalten hast und es hier mit uns teilst!


    Beste Grüße, Henri

    Hallo, am 20.08. hatte das Wetter endlich mal wieder mitgespielt. Ich konnte mehrere Aufnahmen vom Jupiter machen, die ich dann mit Gimp zu einer Animation zusammengefügt habe. Europa und Io verstecken sich Jupiter! :)

    1520-jupiter-mit-europa-und-io-am-20-08-2021-ab-22-41ut


    Für die einzelnen Frames wurden immer 5000 Bilder je RGB und IR aufgenommen, mit AS!3 (33%) gestackt, mit Astra Image zusammengefügt und geschärft.
    Die GIF Animation habe ich dann mit GIMP erstellt.


    Unten rechts sieht man noch den GRF verschwinden. Diesen hatte ich eigentlich im Visier, aber bei den ersten Bildern hatte das Filterrad nicht mitgespielt so dass ich nur die letzten 5 Bilder des Abends verwenden konnte. Naja, irgendwas ist immer. Und die nächte Chance kommt ganz sicher!


    Beste Grüße, Henri

    Hallo René, ich sehe das immer so: wenn man die Güte der Optik kennt hat man mehr Optionen.
    Ich hatte übrigens ganz zu Anfang auch mit einem alten Fangspiegel rumgetestet, ein paar Erfahrungen machen sich schon gut wenn es dann ernst wird.

    Außerden entwickelt sich der Teststand dann besser :)


    Weiter gutes Gelingen, Gruß Henri

    Hallo Rene, ich habe vor einiger Zeit einen ähnlich großen Planspiegel gemacht (und auch viel Hilfe hier im Forum bekommen).
    Eine Idee von Thomas Heising war: Er hatte eine leicht konvexe und einen leicht konkave Platte zum Abdrücken der Pechhaut.
    Vielleicht kannst Du die zwei übrigen Platten dazu verwenden?


    Viel Glück, Henri

    Hallo Gerd, ich musste so einen OAZ mal kürzen und dabei auch die Schiene kürzen. Ich hatte mich gewundert was da immer mal so raushüpfte und irgendwo verschwand... X/ :?:


    Es waren natürlich die Kugeln, bei mir hatten die Ø 1,5mm. Ich war erstaunt dass man diese Kugeln so einfach und für wenig Geld zu kaufen bekommt. Funktioniert nach Zusammenbau wieder sehr gut!

    Gruß, Henri

    Hallo Gerhard, na "demoliert" finde ich etwas übertrieben. Ein paar Rückentwicklungen hat man ja immer mal, besonders wenn Routine reinkommt. Ich habe dann immer mal 2 Tage Pause gemacht und schon hat der Spiegel die Poliertools wieder zu sich gerufen. Oft habe ich zur Sicherheit auch noch mal etwas genauer gemessen. Was mich wundert sind die vielen kleinen roten Punkte, die sind doch nicht in Symmetrie zu den Stempeln zwischen den zwei Scheiben, oder? Vielleicht stimmt was mit dem Pech nicht? Oder zu schwere Tools?


    Weiterhin gutes Gelingen, beste Grüße Henri

    Hallo Stathis, das Poliertool ist ja ein echtes Kunstwerk. Gut wenn man so kreativ mit dem Pech jonglieren kann.
    Ich denke das überstehende Glas beim Tool übt ja auch ordendlich Druck auf die äußerte Kante aus. Hast Du den Rand ohne Drehteller poliert?


    Beste Grüße, Henri

    Gallo Gerhard, das ist ja ein toller Rohling. Ich kann mir schon vorstellen dass sich die Auflage bei so einer "holen" Glasscheibe anders verhält als bei einer schweren Vollen.
    Mich wundert ein wenig, dass sich die Glasbolzen so unterschiedlich durchdrücken. Manche sind knallrot und manche kaum zu sehen.
    Ich habe mal eine Verständnissfrage: was meinst Du bei den Interferogrammen mit "Ohne Derotation"?


    Beste Grüße und weiterhinn gutes Gelingen, Henri

    Hallo Stathis, Alex und René.
    Ich mach zu wenig Spiegel um zu wissen ob meine Methode immer funktioniert. Aber beim letzten kam ich exakt ins Ziehl.
    Ihr wisst es vielleicht noch(mein 600ter um die Jahreswende):
    Einfach in den Spiegeleinstellungen den errechneten BestFitConic von DFTFringe4 einstellen und dann den größten Berg(Zone) bearbeiten.
    Danach noch ein bisschen Mitte aushöhlen und wieder entsprechend dem Strehl nachvollziehbar genau messen.
    So hat sich bei mir nie eine größere Zone (auch kein Rand) gebildet. Es ging einfach mit jeder Messung immer weiter in Richtung CC-1. Der Spiegel lag übrigens von Anfang an auf einer Drehteller-Granitplatte die nur 560mm Durchmesser hat. Die Unterlage spielt aber keine Rolle wenn man während der gesamten Politur sich anbahnende Zohnen schon im Keim erstickt.


    Beste Grüße und weiter viel Erfolg, Henri

    Ah, so geht das mit der Kalibrierung. Ich bin vorgestern Abend beim messen irgendwie in diesen Modus geraten und hatte schon die Zahl weitergedrückt.
    Als ich plötzlich CAL im Display sah.
    Glücklicherweise war mein Testaufbau mit dem Maßband noch aufgebaut... So konnte ich sehen wie viel ich schon weitergedrückt hatte und das vom Messergebniss abziehen.


    Alfredo, wo hast Du denn diese Insider Info her - gibt es da noch mehr interessantes?


    Ich werde mir wohl ein Klasse I Band besorgen, die haben bei 5m nur 0,6m Toleranz, so kann ich mir dann beim nächsten Mal sicher sein.


    Beste Grüße, Henri

    Hallo Alfredo, das ist ein Problem was ich schon bei meiner 300ter Test-Sphäre hatte. Am Anfang bekam ich fast nur Schatten-Foucaultbilder, aber nach und nach - während des Justierens konnte ich die Phasenkontraststrukturen sehen. Bis ich richtig gute Bilder davon machen konnte verging noch mal etwas Zeit. Aber es war wie beim ersten Foucault Bild oder beim ersten Interferogramm. Wenn man es einmal gesehen hat, findet man es immer wieder.
    Aber diesmal mit der Linse im Strahlengang war es von Anfang an schwieriger, ich bin da wirklich geduldig und habe die Ruhe weg. Wer schon mal so einen DallNullTest gemacht hat weiss sicher wie empfindlich genau die Linse in allen Richtungen justiert sein muss.
    Aber vielleicht ist die Linse auch einfach zu schlecht poliert. Die Bilder der kompletten Oberfläche haben jedoch für den Aufwand entschädigt. Es ist sogar zu erkennen an welchen Stellen ich die kleinen Poliertools bei der Rotation des Spiegels vom Glas genommen und wieder aufgesetzt habe.


    Die Beugungserscheinungen am Rand waren an der Sphäre eigentlich wie hier im DallNullTest.


    Es wäre aber sehr interessant wenn du ein RossNullLyotTestbild mit Deiner Linse hinbekommen würdest.
    Dann würde ich dich nämlich drängeln es auch mal mit dem astigmatischen DallNullLyotTest zu versuchen! ;)


    Da fällt mir ein: So ungefähr bei Strehl 0.8 wollte ich schon mal einen Lyottest machen. Es war wohl schon etwas spät, so dass ich nicht daran dachte: es geht ja nur in Autokollimation oder eben bei einer Sphäre. Die Parable war aber schon sehr weit fortgeschritten. Ich bilde mir aber ein, dass an den Stellen wo das Foucaultbild gleichhell ist die feinen Strukturen gesehen zu haben.


    Beste Grüße, Henri


    p.s. Eine Fassung aus Metall wäre sicher das Beste für die hochwertige Linse vom Alois.
    Aber wenn PLA eine Alternative für dich wäre?

    Alfredo, Deine Nerven sind gut investiert. [8D]


    Hallo Liebe Mitleser, wir haben hier heute Abend einen fantastischen Schneesturm und zwischen den ganzen Messungen ist ein Blick aus dem Fenster eine schöne Abwechslung.


    Aber zurück zum Dall-Null-Lyot Test(darf man das so nennen?). Ich habe mir in der Bucht eine 40€ schwere Linse besorgt: Plan Konvex, 66mm Durchmesser, f200mm. Diese kam mit einigen (1mm)Einschlägen am Rand und scheinbar wurde beim Schleifen eine Körnung vergessen. Mit einer Lupe sieht man die vielen Löcher in der Oberfläche.
    Und dennoch konnte ich hier die Oberflächentopographie des Spiegels ertstaunlich gut sichtbar machen:



    Links die 0° Stellung und rechts um 90° nach links gedreht.
    Auf den Bildern sieht man dass der Foucaultanteil doch recht hoch ist. Aber es gibt auch feinere Strukturen zu sehen, das könnten die Lyot-Test Anteile im Bild sein.


    Mit den weißen LED konnte ich kein sauberes Bild erzeugen, da die Refraktion der Linse einfach nicht zu beherrschen war. Auch mit Rotfilter funktionierte das nicht - zu viele Artefakte und zu lichtschwach für die Kamera.
    Also machte ich mir noch eine Punktlichtquelle 100µm mit einer ultrahellen grünen LED.
    Dafür habe ich Alufolie und einen 0,1mm Bohrer benutzt. Das ging sehr gut. Die LED wurde wie immer fein flachgeschliffen um näher an die Lochblende zu kommen.


    Wie immer bei einem Null Test machte ich auch die Fingerprobe um Berge und Täler nicht zu verwechseln,
    mit dem Finger ein wenig Wärme ins Glas gebracht ergibt den Buckel ganz rechts im linken Bild:


    Nun kam der von Alfredo justierte Laser zur möglichst genauen Messung des ROC zum Einsatz.
    Dazu wurde im Foucaulttest die 70% Zone(Bild rechts) eingestellt und 4970mm gemessen. Davon noch die 4mm Schnittweitendifferenz zur Mitte abgezogen ergibt nun:


    ROC = 4966mm
    Durchmesser 593mm


    Das wiederum ergibt nun in DFTFringe einen Strehl von 0,988 und einen Best Fit Conic von 1,002.


    Nun lasse ich den Spiegel so.


    Vielen Dank für Eure Tipps und Hilfen, das hat wirklich weitergeholfen.
    Jetzt gehts ans Teleskop bauen! :)


    Beste Grüße, Henri

    Hallo, heute habe ich den Laser vom Alfredo zurückbekommen - vielen Dank noch mal. [:)]
    Also habe ich das Teil erst mal etwas aufwärmen lassen, ich glaube der war gefrohren als ich ihn entgegennahm.


    Nun wurde schnell eine Teststrecke aufgebaut und alles was ich an Coroplast habe nebst Alfredos schwarzes Stück aufgeklebt. Als erstes im Anbstand von einem Meter. Und tatsächlich: jedes Stück hatte seine eigene Entfernung. Es schwankte insgesamt um 8mm. Es waren auch immer mal Fehlmessungen dazwischen, also insgesamt bei einem Meter Abstand nicht absolut konsitent. Komischerweise hatte auch Alfredos schwarzes Stück 2mm Differenz zu meinem Klasse II Metall-Maßband. Und bei dem weißen dauerte die Messung länger als bei den dunkleren. Also vermutete ich einfach ein übersteuertes Signal bei dem kurzen Abstand. Also mehr Abstand:


    Und tatsächlich: bei 2 Meter war alles perfekt! Aber sowas von genau, das konnte ich fast nicht glauben:


    Ich hatte an Coroplast Isoband Alfredo's Schwarzes, mein Schwarzes, Blaues und Weißes. Alle Drei und auch das Buchenholz(glatte Oberfläche) lagen exakt bei 2000mm. Interessanterweise mein Maßband ebenso. Man beachte die verschiedenen Kennzeichnungen auf dem Maßband:


    Nun habe ich natürlich auch noch die Messung der Glaßoberfläche des Spiegels nach Michaels Vorschlag versucht. Als Filter hatte ich einen Bader ND3. Leider habe ich dabei eine Differenz von ganzen 10mm festgestellt. Das konnte ich mir noch nicht wirklich erklären, ich probiere es morgen nochmal.


    Beste Grüße, Henri




    Beste Grüße, Henri

    Hallo Alfredo, das freut mich aber! Und wieder was gelernt. Um welchen Betrag waren denn die beidern Laser verschieden?
    Ich habe lustigerweise bei mir auch Coroplast benutzt, die 25mm Version aber in weißer Farbe. Auf der Rolle steht sogar die Dicke des Bandes. Das ist ja eigentlich Isolierband und sehr praktisch da es mit umgeknickter Ecke problemlos nach dem Messen wieder vom Glas entfernt werden kann.
    Als Ursache für die inkonsistenten Messergebnisse vermute ich ein teilweises Durch- oder Eindringen des Lasers in das Material. Dann würden die zurückgeworfenen Pulse sicher etwas verstümmelte Flanken aufweisen. Aber diese Teile sind für mich eh ein Wunderwerk der Technik.


    Könntest Du mir bitte noch ein kleines Stückchen von Deinem Coroplast mit ins Päckchen tun? Vielleicht auf die Packung kleben?


    Jetzt bleibt eigentlich nur noch zu klären, wie man am besten beschichtete Spiegel mit einem Laser vermisst. Aktuell möchte ich das mal an meinem ersten 2005 geschliffenen Spiegel testen. Auf die Alu/SiO Schicht würde ich das Isolierband nicht kleben wollen. Aber da fällt uns noch was ein. :)


    Beste Grüße, Henri


    p.s. Hast Du schon Kabel dran gelötet?

    Hallo Leute, ich habe nun am Wochenende ein wenig gebastelt und es doch noch geschafft den Dall Null Test mit dem Lyot-Test zu verbinden. Das Ausrichten der Linse war sehr fummelig, so dass eine Fassung her musst. Der Feldstecher-Achromat hat 50mm Durchmesser und 175mm Brennweite. Leider hat er vorne und hinten verschiedene Krümmungsradien, was sich als sehr schwierig herausgestellt hat. Die Linse funktionierte im Dall Aufbau nur in eine Richtung einigermaßen gut. Außerdem lag sie wohl auch schon länger auf sandigen Unterlagen, die Mitte ist völlig zerkratzt(sieht man schon mit bloßem Auge). Für den Lyot Test konnte ich ein Metallbedampftes Glasplättchen nutzen das von Alois Ortner stammt und mir netterweise von Kurt Schreckling 2016 zur Verfügung gestellt wurde. Hier ist der Link zu dem damaligen Thread bei dem die Prüfshäre für den ovalen Planspiegel für diesen 600ter Parabolspiegel entstand:
    http://www.astrotreff.de/topic…PIC_ID=202056&whichpage=1


    Der Testaufbau:


    Und das bisherige Ergebniss:


    Das rechte Bild zeit im intrafokalen Defokus das Lyot Plättchen(was man übrigens auch gut funktionierend mit Kerzenruß selbst herstellen kann, siehe obigen Link). Ich habe nur das mittlere Quadrat benutzt.
    Im Linken Bild sieht man ein Lyot-Bild im Dall Null Aufbau. Die Qualität ist zugegebenermaßen nicht berauschend. Alle größeren Kratzer kommen von der Linse, aber die Rillen im Spiegel sind gut zu erkennen.
    Nur warum sieht man denn keine Mikrostrukturen auf der Spiegeloberfläche. Könnte das an der schlechten Linse liegen?
    Aber vielleicht ist die Spiegeloberfläche tatsächlich relativ glatt. Zumindest habe ich beim polieren irgendwann immer auf kreisende Bewegungen der Minitools geachtet.
    Zumindest bei dem Einschlag sollten doch ein paar Kratzer zu sehen sein. Nun gut, vielleich kann das noch etwas verfeinert werden.


    Es ist wirklich eine tolle Sache, so eine relativ starke Parabel wie eine Sphäre im Foucault und Lyot sehen zu können.


    Hallo Alfredo, bin auch schon auf den Laser gespannt. :)


    Beset Grüße, Henri

    Hallo Stathis, danke für die gute Beschreibung. Die Sache mit dem ROC ist mir jetzt gut nachvollziehbar. Heute früh hatte ich mir gleich mal das Buch vom Martin Trittelvitz gegriffen und auf Seite 96 steht daß die Formel s=h²/R fur feste Lichquelle und bewegliche Messerschneide gilt. Bei mir wird Lichtquelle und Messerschneide auf einem Kreutztisch bewegt und dadurch halbieren sich die Werte.
    Deine Formel stimmt also bei meinem Messaufbau perfekt.


    Da erinnerte ich an meine Foucaultmessungen mit denen ich meine ersten zwei Parabolspiegel gemessen hatte.
    Das konnte man bei dem Programm "Foucault Image Analysis" eintragen. Leider läft das Programm bei mir unter W10 nicht mehr...


    Betse grüße, Henri

    Hallo Gerhard, was die Kurve zeigt sind die Abweichungen der Parabel von der Sphäre. Das sind immerhinn 4000nm, die dort durch Polieren verändert wurden. Ich habe die konische Konstante auf 0 gessetzt(Sphäre, siehe roter Kringel).
    Ich glaube wir denken da gerade an einander vorbei. Die Änderungen auf der Topographie des Spiegels betragen 4µm.
    Die Schnittweitendifferenz im Foucaulttest ist was anderes. Da geht es tatsächlich um ein paar mm. Deshalb habe ich den Foucaulttester so eingestellt, dass etwa die 70%Zone gleich hell ist. Ich gehe davon aus, daß das die "gemittelte" Schnittweite ist und bei parallel eintreffenden Strahlen(am Himmel) dann den Schärfepunkt ergibt. Oder bin ich jetzt wieder auf nem falschen Dampfer? Sollte man wirlich den Mittelpunkt des Spiegels nehmen? Also zurückrechen... und mit Foucaut prüfen.
    Das muss ich doch gleich noch mal probieren. Hoffentlich finde ich 'ne Formel.


    Danke Gerhard, man wird ja manchmal echt Betriebsblind. Ich guck mal wie viel das in Zahlen bei mir ausmacht.


    <u>Edit:</u> Ich habe mal nach der Formel s=h²/R (s=Schnittweite, h=Abstand vom Spiegelmittelpunkt in mm, R=Krümmungsradius in mm) berechnet wie weit die Messerschneide noch nach innen müsste: 8mm!
    Zum Foucault-Test komme ich heute leider nicht mehr.


    Spannend...


    Beste Grüße, Henri

    Hallo, heute habe ich den Laser bekommen und gleich mal getestet. So kalt wie er aus dem Lieferwagen kam und zwei Stunden später mit voll geladenem Akku. Die Ergebnisse waren fast auf den µm gleich.


    Nun habe ich den Spiegel gemessen: ohne Tunnel wie man am Foucaultbild sieht. Etwa 100mm vom Rand(die schwarzen Ringe haben immer 50mm Abstand) und in der Mitte. Wenn ich die weißen Isolierbandstückchen getroffen habe, bekam ich die Werte wie auf dem Display:


    Das Isolierband hat 0,1mm, kann man also getrost vernachlässigen. Nun habe ich mir mal die Parabel angeschaut:


    Wenn ich jetzt nicht falsch liege, ist die 70% Zone(etwa 200mm von Mitte) etwa 0,004mm näher am Laser als die Mitte. Also auch nicht relevant was die Lasermesserte ja auch so bestätigen.
    Die Werte in DFTFringe eingegeben und ich komme auf einen Strehl von 0,986 - vorrausgesetzt der Laser stimmt. Es ist schon bemerkenswert, dass ich mit den Zollstöcken vor ein paar Tagen auf das gleiche Ergebniss kam!


    In DFTFringe sehe ich schon wieder solche verlockende Ringzonen! Wie gemacht für meine Tools.
    Aber erst vergleichen wir mal unsere Laser.


    Beste Grüße, Henri

    Ja ds verstehe ich. Ich wollte den Spiegel damit auch nicht unbedingt qualitativ vermessen. Hätte ich gleich mit schreiben sollen. Ich möchte aber mal versuchen überhaupt eine größere Fläche auszuleuchten um dann den Lyottest anzuwenden. Mir ist auch klar dass im Lyottest sichtbaren Mikrostrukturen keinen Einfluss auf das Verhalten der Optik haben. Ich möchte aber mal sehen ob sich die Polierbewegungen meiner Mini- und Microtools auf der Oberfläche zeigen.
    Als ich vor ein paar Jahren meine 300mm Referenz-Sphäre gemacht hatte kamen damit die tollsten Dinge zum Vorschein.
    Oder habe ich das falsch verstanden? Würde der Lyottest dann auch die Mikro Oberflächenstrukturen der Linse zeigen? Dann könnte ich mir das tatsächlich sparen, denn die Linse hat schon viel mitgemacht(Kratzer).


    Hast Du mal ein Bild von einem Test mit deiner Ross Test Linse zum zeigen? Wie wirkt sich die Lichquelle zwischen der Linse und der Kamera aus?


    Beste Grüße, Henri