Supernova in NGC 4216 (SN 2024gy)

  • Danke Ronny für den Tipp.


    Das Wetter passt gut. Aufgrund der aktuellen Temperaturen aber nur für die ganz harten Astros zu genießen 8) . Werde morgen mal vorbei schauen.


    Liebe Grüße

    Mathias

  • Hallo Ronny,


    Danke für den Hinweis.

    Ich habe vergangene Nacht gehen Mitternacht abgebaut. Eventuell wird es heute Nacht noch einmal wolkenlos, dann könnte ich die Galaxie und die Supernova aufsuchen.


    Viele Grüße

    Gerd

    Beobachtung der Sonne im Weißlicht und der H-alpha Linie. Beobachtungen am Nachthimmel mit verschiedenen Teleskopen.

  • Habe mir die SN letzte Nacht angeschaut. Sehr leicht zu sehen, schon bei geringer Vergrößerung., geschätzt um die 13mag. Ein toller Anblick.


    Liebe Grüße

    Mathias

  • ENDLICH mal wieder auch in Oberbayern eine klare Nacht, wenn auch mit 69% dickem Mond, der jedoch in den Morgensunden unterging. Da stand sie Supernova SN2024gy vom Typ 1a in NGC 4216 im Virgohaufen ganz oben auf der Prioritätenliste. Ich habe mal wieder den 10" f/4 Newton zum spielen und stelle fest, dass er sperriger ist, empfindlicher auf Straßenlampen Streulicht und auf Temperaturänderung reagiert, jedoch ca. 0,5 mag mehr Grenzgröße bringt als der 8" RC - das gefällt natürlich. Es wurden 5 Stunden bis zum Morgengrauen bei zapfigen -8°C, was mir jedoch auf dem Balkon wenig ausmacht, da ich nach dem Einrichten ja von dort verschwinde, das Maschinchen alleine in der Kälte schuften lasse und mich in die warme Koje lege. Hier ein 35'x25' Crop:



    Das Ganze Feld in größerer Auflösung siehe in der Bildergalerie, eine Annotierte Version siehe im Anhang.

    Als ich den Stack heute morgen ansah, war ich hoch entzückt über das Spektakel, das mir der Bildschirm präsentierte. Die Gegend ist äußerst attraktiv, mit den Nachbargalaxien NGC 4206, NGC 4222, weiteren NGCs und vielem PGC Galaxie Gewimmel.


    Für die Supernova komme ich auf eine Helligkeit von 13,7 mag (Vergleich mit Helligkeiten aus Stellarium Web), ASTAP sagt 13,8 mag, Korrektur 12,7 mag mit ASTAP und Siril, siehe Beiträge #11 und #13. Ich sehe eine leicht bläuliche Färbung. Die SN ist so hell und so günstig gelegen, dass sie für die kommenden Monate sicher noch ein lohnendes Ziel bieten wird. So das Wetter erlaubt, war ich jedenfalls ganz sicher nicht das letzte Mal hier.


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    Teleskop: Getunter TS-UNC Newton 250/1000 + TS-GPU Komakorrektor

    Kamera: ToupTek 2600 Color (IMX571) @ Gain 100, HCG, Offset 200, Kühlung: -10°C

    Montierung: Losmandy G11

    Guiding: ZWO 30/120 mm mini Guidescope + ASI 120MM mini Guidecam, PHD2

    Bedingungen: Stadthimmel, Laternen, Bortle 7,5, fst 4,5 mag, Mond bereits untergegangen, -8°C kalt.

    20.01.2024 von 1:50 bis 6:50 Uhr 150x2 min = 5 Stunden

    Lights mit Sharpcap + Darks, Himmelsflats mit Bias während der Dämmerung mit Sharpcap.

    Bearbeitung: Stacking mit DSS, Hintergrundabzug + Rauschreduzierung+ Asinh+ GHS+ Hystogrammstrecken mit Siril. Teilweise Sternfarbe mit Siril GHS Sättigungsstreckung. Feinanpassung in RawTherapee.

    Grenzgröße im .jpg Bild 19,7 mag, im Original 20,2 mag (laut Gaia Helligkeiten aus Stellarium Web), laut ASTAP 20,3 mag

  • Hallo zusammen,


    erinnert ihr euch noch an das erste Objekt des Monats vor 8 Jahren?
    Das war diese Gruppe aus 3 Galaxien in Kantenlage NGC 4216, NGC 4222, NGC 4206.



    Spannend, dass jetzt eine Supernova in NGC 4216 ist!

    Das bietet auch eine Gelegenheit, damalige Beobachtungen mit den heutigen zu vergleichen und zu schauen, wie sich die Zeichentechnik verändert hat.

    Genau dafür ist die Rubrik "Objekt des Monats" sehr wertvoll.


    Die Galaxiengruppe und die Supernova SN 2024gy ist aktuell etwas für Frühaufsteher. Daher bin ich am Samstag wirklich sehr früh aufgestanden. Der Mond war da schon weg und der Himmel war klar. Ich habe schon lange nicht mehr bei -8°C beobachtet. Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich mein 20" Dobson-Teleskop fertig aufgebaut hatte, weil die Finger trotz Handschuhen ziemlich kalt waren. Und im Laufe des Morgens ist immer wieder mein Okular beschlagen, so dass ich es abwischen musste.


    Diese Supernova liegt direkt im visuell erfassbaren Galaxienbereich. Dadurch ist es ein sehr schöner Anblick. Anders als so manche Supernova, die seitlich versetzt erscheint. Direkt neben dem Galaxienkern befindet sich ein 14.8 mag Vordergrundstern. Dieser ist nicht zu verwechseln mit der Supernova.

    Die Helligkeit der Supernova schätzte ich auf 12.8 mag.


    Es lohnt sich, die gesamte Galaxiengruppe anzuschauen. Neben den beiden anderen Kantenlagen-Galaxien sah ich noch PGC 39247 direkt neben NGC 4216 und IC 771, zwei schwache diffuse Flecken. Zu PGC 39247 findet man sehr unterschiedliche Angaben der Rotverschiebung: z = 0.06916 (Glade 2.3 Catalog), z = 0.00076 (Updated Zwicky Catalog). Keine Ahnung, ob es ein Hintergrundobjekt ist, zu NGC 4216 gehört oder ein Vordergrundobjekt ist.

    PGC 39159 habe ich versucht, konnte ich aber nicht sehen. Ist wohl zu groß für die schwache Helligkeit und damit zu flächenlichtschwach. Auf dem Foto von Stathis (rechts von NGC 4206) sieht man, dass es eine ziemlich schwache Funzel ist.


    Clear skies


    Robin


    Edit: Helligkeitsschätzung korrigiert, siehe Beitrag am 22.01.


  • Hallo Robin, ja da knistert es in der Nase bei der Kälte!

    Sehr schöne Beobachtung und Zeichnung! Das hast du ja richtig tief die kleinen PCS abgegrast. PGC 39159 ist im SkySafari gar nicht gezeigt, Simbad und Stellarium Web sagen 19,9 mag =O.


    Ich habe gestern noch mal nachgelegt. Es sind jetzt insgesamt über 10 Stunden Belichtung, die Grenzgröße ist noch mal leicht angestiegen, die Galaxien noch etwas kräftiger (Klick aufs Bild für die Großversion aus der Bildergalerie):

  • Hallo Stathis,


    die vielen kleinen Galaxien kommen da echt gut rüber auf Deinem Foto!
    Interessant, Cartes du Ciel bindet da das HyperLeda database ein und behauptet 16.64 bmag. Aber auf Deinem Foto sieht PGC 39159 auch viel schwächer aus.


    Clear skies


    Robin

  • Meine balkonische Örlichkeit erlaubt mir eine Beobachtung der aktuellen Supernova leider erst ab ca. 5 Uhr morgens (MEZ), so dass ich gerade mal auf etwas über eine Stunde Photonensammeln gekommen bin heut früh. Das ist ein jämmerliches Zehntel der Ausbeute von Stathis mit seiner exzellenten Aufnahme :thumbup: .

    Aber für den Nachweis der SN reicht das ja allemal und zur Bestimmung der Helligkeit reicht sogar ein Einzelframe mit einer Belichtungszeit von nur 60 s. So komme ich bei der Auswertung eines ausgewählten Einzelframes auf die Helligkeitswerte 12m7 mit Astrometrica und 12m9 mit ASTAP. Der auf der Website LATESTSUPERNOVAE angegebene Wert 12m8 ist vom 17. Januar, und da die SN erwartungsgemäß noch an Helligkeit zulegen soll, halte ich Deine Helligkeitsbestimmung mit 13m7 zum jetzigen Zeitpunkt eher für pessimistisch, Stathis.



    Vielleicht, hoffentlich erlaubt uns das Wetter in den nächsten Tagen/Wochen ja, immer mal wieder mit dem Teleskop hinzuschaun.


    Grüße, Rolf

  • Servus Kollegen,


    in CN hat der User redbetter behauptet diese SN sei etwas unter-leuchtkräftig für eine 'normale SN Ia'. (Ich müsste dazu erst mal was lesen um das besser beurteilen zu können...) Jedenfalls ist der Entfernungmodul von ngc4216 bei m-M = 31.0mag (d=16.07 Mpc). Der Wert kommt nicht aus Redshifts sondern redshift-unabhängig aus der TullyFisher Relation, er stimmt auf ca +-0.4mag genau (20% in d). (In Clustern ist Redshift kein gutes Entfernungsmass, weil Gxs dort hohe Pekuliargeschwindigkeiten relativ zum Clusterzentrum und zum HubbleFlow haben...)


    Das wären dann M = 13.5-31.0 = -17.5mag Absoluthelligkeit.

    Das wären dann M = 12.7-31.0= -18.3mag Absoluthelligkeit.

    In https://www.rochesterastronomy.org/sn2024/sn2024gy.html

    (und in CN) ist der letzte Wert auch 12.8, aber es gibt keine neueren Werte... (schlechtes Wetter weltweit, oder wie ?)


    Staubabsorption aus unserer Milchstrasse sollte nahe 0 sei, weil der Virgo Cluster ja so nah am NGP liegt. ABER: (und hier ist Stathis tiefes Bild von oben besonders interessant !) - die SN scheint ja doch sehr genau am Ausläufer eines Staubbandes zu liegen. Da wäre 4216-interne Staubabsorption sogar SEHR wahrscheinlich. Cool ! 8)


    Gruss,

    Peter


    PS: oh, das OdM kam ja mal 2016 von reiner - ja wo ist der Kerl !? ;)

  • Hallo Rolf, gut, dass jemand nachprüft!


    Da muss mir beim Konvertieren der Formate etwas abhanden gekommen sein und daraus hat ASTAP anscheinend falsch gemessen. Dann habe ich auch noch nur flüchtig gegengeprüft und den falschen Wert übernommen. Hier die falsche ASTAP Messung aus dem auf 16 Bit konvertierten DSS Autosave.tif, da kommt 13,8 mag heraus, hmm:



    Jetzt habe ich einzelne .fits Rohfiles und auch den mit Siril gestackten .fit Summenstack gemessen und kriege für die Supernova immer Werte um 12,6-12,8 mag heraus. In Siril und Vergleich mit den Gaia Helligkeiten aus Stellarium Web komme ich genau auf deinen Wert von 12,7 mag.

    Ich habe die obigen Angaben korrigiert, danke!


    @PeterSurma: Sie erscheint auf dem Bild leicht bläulich, aber nicht ganz so blau wie z.B. die SN 2023ixf in M101, die jedoch ein anderer Typ war. Spricht das für Rötung durch galaktische Extinktion im Staubband von NGC 4216? Das müssten die Profis mittels genauer Spektralanalyse doch herausfinden können?

  • Hallo Peter und Stathis,

    Sie erscheint auf dem Bild leicht bläulich, aber nicht ganz so blau wie z.B. die SN 2023ixf in M101, die jedoch ein anderer Typ war. Spricht das für Rötung durch galaktische Extinktion im Staubband von NGC 4216?

    Das kann ich mir gut vorstellen. Ich kann mich noch gut an die Supernova in M82 im Januar 2014 erinnern, die erschien in Ralph's großem Dobson richtig orange-gelb:


    "Die Supernova vom Typ Ia dürfte kurz vor dem Maximum stehen, aber der Helligkeitsanstieg ist jetzt nur noch gering. Theoretisch hätte sie eine visuelle Helligkeit von etwa 8,5 mag erreichen können, aber große Mengen Staub innerhalb von M82 dimmen sie um vielleicht zwei Größenklassen, d.h etwa um 85% herunter.


    Der Anblick der Supernova war auch im Münchner Vorstadthimmel mit dem 20-Zöller beeindruckend: Die uns so vertraute chaotische Starburst-Galaxie M82 zeigt auf einmal einen hellen Stern im westlichen Bereich, und der ist damit auch etwa 11.5 Millionen Lichtjahre entfernt. Die Supernova zeigte eine deutlich gelblich-orange Färbung, was daher rührt, dass das bei uns ankommende Licht auf dem Weg durch besonders viel Staub in M82 deutlich gerötet wird, ähnlich dem Abendrot bei der Sonne. "


    Servus

    Ben

  • In https://www.rochesterastronomy.org/sn2024/sn2024gy.html

    (und in CN) ist der letzte Wert auch 12.8, aber es gibt keine neueren Werte... (schlechtes Wetter weltweit, oder wie ?)

    Bei der AAVSO gibt es einige aktuellere Messungen.

    In den letzten 5 Tagen lagen dort die meisten Messwerte konstant bei etwa 12,8 mag, die Helligkeit scheint nun langsam wieder zu sinken.


    Gruß Ronny

  • Hallo zusammen,


    ich muss meine Helligkeitsangabe vom Samstag korrigieren, weil ich mit der Argelander-Stufenschätzmethode geschätzt, aber dann falsch herum verrechnet habe.

    Hatte zwei Vergleichssterne mit 12.37 mag und 11.67 mag. Die visuell geschätzte Helligkeit des 12.37 mag Sterns war etwa 40% zwischen der Helligkeit der Supernova und der Helligkeit des 11.67 mag Sterns. Daraus ergibt sich eine Helligkeit der Supernova von gerundet 12.8 mag.

    Werde es gleich in meinem Beitrag oben korrigieren. Es ist immer gut, wenn man die Schmierzettel nicht gleich wegwirft, die man am Teleskop dabei hatte.


    Clear skies


    Robin

  • Hi,


    also ich hab mal die beobachterischen Grundlagen im ARAA Review von Hillebrandt & Niemeyer (2000) grob gelesen.


    Das Maximallicht bei SN Ia sollte etwa bei Absoluthelligkeit M = -19.0vmag liegen, d.h. für NGC4216 (mit (m-M)=31.0 mag) diese SN sollte 12.0vmag hell werden. Sie ist 12.8mag im Moment (und es sieht bei AAVSO nach Plateau und nach beginnendem Abfall aus). Das hiesse, dass sie entweder sub-luminous ist (weniger Leuchtkraft als normal, es gibt solche SNe !) oder aber von Staub beeinflusst, was nach Stathis sehr gutem Foto sehr wahrscheinlichauch so zu erwarten wäre (Lage am Rand des Staubstreifens).


    SN Ia fallen typischerweise nach dem Maximum recht schnell - innerhalb eines Monats - um ca 3mag ab. Den Helligkeitsabfall in den ersten 15d nimmt man als Korrektur-Parameter her, um die genaue erwartete Absoluthelligkeit vorauszusagen mit der sog. Phillips Relation (Phillips 1993, ApJ 413, L105). Diese ist entscheidend für die Korrektur der Absoluthelligkeit (auf versch. Effekte) und damit die Mag-Genauigkeit, somit für die Nutzung der SN Ia für kosmologische Untersuchungen (Riess et al. 1996).


    Man muss also erst den Abfall in 15d abwarten, bis man diesen Korrekturfaktor messen und anbringen kann. Erst dann weiss man die erwartete Absoluthelligkeit genau und kann auch ernsthaft diskutieren, ob diese spezifische SN vielleicht extraordinär sub-luminous ist, oder dust-affected.


    Also noch etwas abwarten, die SN bald beobachten und den Abfall quantifizieren... ;)

    Die AAVSO Seite (danke Ronny, ich kannte die Seite, aber als ich das erste Mal nachgeschaut hatte war noch gar nichts drin an Beobachtungen, was mich irritiert hatte...) ist perfekt dafür geeignet.


    Ansonsten liest man die recht gute dt. WIKI-Seite über SN Ia.


    Good luck observing !

    (ich hoffe ich schaffe es auch noch, bei dem miesen Wetter und Lage am Himmel erst spät in der Nacht...)


    Gruss, Peter

  • Eines ist noch zu bedenken betreff. der Fehlerbalken:


    Die Genauigkeit der NGC4216 Entfernung (TullyFisher) ist leider nur +-20%. Daher ist der Fehler in (m-M) +-0.4mag. Die erwartete Helligkeit für die SN ist daher (12.0+-0.4)vmag. Das liegt also - mit Fehlerbalken gerechnet - im ungünstigsten Fall nur 0.4mag von der derzeitigen Helligkeitsmessung von 12.8vmag weg.


    Die derzeit gemessene 'Sub-Luminosity' ist also (0.8+-0.4)mag.

  • Für die Supernova SN2024gy in NGC 4216 hat es heute früh zwischen Wolkenfetzen gereicht, genug Photonen für eine Schätzung zu sammeln (Bilddaten siehe Bild):



    Aus dem Rohstack mit der ungefilterten Kamera komme ich mit Siril + Gaia Vergleichshelligkeiten aus Stellarium Web auf 14,76 (+/- 0,1) mag. Damit ist sie sie in 6 Wochen um 2 Größenklassen schwächer geworden.

  • Servus,


    die Phillips-Relation ist:

    Mmax( B ) = -21.726 + 2.698  x Delta_mag(nach 15d, in B)

    Wenn man also den Abfall nach 15d aus den Beobachtungen interpoliert, kann man die max. B-Helligkeit ausrechnen und schauen ob sie die erwartete Helligkeit hatte oder sub-luminous war...


    Lg, Peter

  • Meine Beobachtung der Helligkeit von SN 2024gy von gestern in der morgendlichen Nachthälfte ergab via Astrometrica 14.9 mag und via ASTAP 15.0 mag.



    Grüße, Rolf

  • Vor drei Tagen am 8. März hatte meine Helligkeitsbestimmung der SN noch 14.9 mag (Astrometrica) bzw. 15.0 mag (ASTAP) ergeben. Heute in den Morgenstunden ergab sich ein Messwert von 15.2 mag (Astrometrica) bzw. 15.3 mag (ASTAP).



    Offenbar ist die Helligkeit jetzt deutlich im Sinkflug.


    Grüße, Rolf

  • Jetzt hat es tatsächlich aufgeklart und ich habe bei der Supernova SN2024gy nachgeschaut. Ganz frisch (10:04:2024, 21 UT) aus der Farbkamera mit UV/IR- Fenster ohne weitere Filter. Ich schätze mit Vergleichshelligkeiten aus Stellarium Web (Gaia Daten) 15,55 mag (+/-0,1):



    ASTAP gibt mir 16,1 mag, was ich jedoch nicht glauben kann, da es die Vergleichshelligkeiten der umliegenden Sterne alle ca. 0,5 mag schwächer anzeigt als die Gaia Helligkeiten.


    p.s. Hier die SN2024gy AAVSO Lichtkurve

  • Ich konnte heute Nacht dem miesen Himmel auch eine Aufnahme der alten NEUEN (SN 2024gy) abringen.



    Mit diesem Ergebnis bestimmt ASTAP die Helligkeit zu 15.4 mag.



    Grüße, Rolf

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