Hallo Zusammen. Vater & Sohn haben Fragen über Fragen

  • Hallo Zusammen

    Wir (Vater & Sohn) gucken seit Jahren staunend durch ein Bresser Einsteiger Teleskop (150€). Nun aber wollten wir tiefer in die Materie einsteigen und haben uns zu Weihnachten folgendes Teleskop gegönnt:

    BRESSER Messier NT-150S/750 Hexafoc EXOS-2 GoTo Teleskop


    Waren vor 2 Wochen in Hattingen auf der Teleskop-Ausstellung und auch dort wurde es uns empfohlen.

    Gestern Abend lockerten die Wolken kurz auf und wir schwenkten Richtung Jupiter. Diesen fanden wir prompt durch das Sucherfernrohr und nach kurzem nachjustieren, tauchte auch ein weisser matschiger Fleck im Hauptteleskop auf. UND ER BLIEB UNSCHARF UND MATSCHIG. Egal was wir eingestellt haben, es blieb ein unfukussierter matschiger weisser Fleck.

    Auch nach vielem Lesen und Videos schauen, haben wir keinen Lösungsansatz gefunden.

    Habt ihr noch eine Idee was wir falsch gemacht haben könnten?


    Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet


    Christian & Moritz

  • Moin zusammen,


    eventuell war das Seeing an diesem Abend sehr schlecht oder ihr seit nicht in den Fokus gekommen.

    Welche Brennweite hat das das von euch benutzte Okular?


    Bei meinem Skywatcher 200PDS/1000 benötige ich auf jeden Fall zwischen dem Okular und dem Okularauszug (OAZ) eine zusätzliche Abstandhülse, die bei dem Teleskop dabei war.

    Wenn bei euch Okulare dabei waren, dann mal prüfen, ob auch so eine Hülse dabeiliegt.

    Bei Newton-Teleskopen ist der Fokussierbereich relativ klein. Da kann man ggf. ohne solche Abstandhülsen den kompletten Bereich "durchdrehen", ohne in den Fokus zu kommen.

    Ihr könnt das tagsüber schon mal bei einem möglichst weiten Objekt ausprobieren.


    By the way,... wenn auf einem Teleskop steht "Einsteiger-Teleskop", dann ist das mehr als Warnung zu verstehen. :P

    Eurer Teleskop ist aber keinesfalls so schlecht, dass das nicht funktionieren sollte. Qualitativ mangelhaft sind meistens die Montierungen und Stative.


    Grüße

    Hartmut

    EQ6R-PRO | OMEGON PUSH+ | SW Allview | Unistellar eQuinox | Seestar S50 |  ASKAR FMA 135

    SW 200PDS/1000 | SVBONY 503 80/560 (448) | SkyMax 102/1300 MAK | TS 61EDPH II

    ASI 120MC-S & MM-Mini | veTEC533c / 571c | N.I.N.A.

    METEORCAM (RPi4) (https://globalmeteornetwork.org/weblog/DE/index.html) DE000Q

  • Hallo und willkommen hier im Forum!


    Das Teleskop kann am Jupiter schon ein paar Details zeigen. Vielleicht noch nicht mit dem mitgelieferten 26 mm Okular, aber auch mit diesem sollten die großen Wolkenbänder und der Tanz der Jupitermonde klar zu sehen sein.


    Die wichtigste Frage zuerst: habt ihr an dem Newton den Haupt- und Fangspiegel vor dem Einsatz justiert? Bei Newton-Teleskopen ist das ein Muss. Und in dem Zusammenhang: war euer erstes Teleskop ein Linsen- oder Spiegelteleskop (d.h. konntet ihr schon Erfahrungen mit einem Newton sammeln)?


    Eine weitere Möglichkeit kann sein, dass vor dem Okular eine Verlängerungshülse zuviel oder zu wenig ist und ihr nicht in den Fokus kommt.


    Habt ihr das Teleskop mal auf einen normalen Stern gerichtet und geschaut, ob die Beugungsbilder kreisrund sind?


    Viele Grüße,

    Klaus

  • Hallo Hartmut

    und moin zusammen,


    By the way,... wenn auf einem Teleskop steht "Einsteiger-Teleskop", dann ist das mehr als Warnung zu verstehen. :P

    ich schmeiß mich wech :D :thumbup:. (und das vor dem dritten Kaffee)


    Das meiste ist schon gesagt/geschrieben worden.

    So einen 150/750 PDS Newton habe ich auch und nutze ihn recht häufig für EAA (das ist aber ein anderes Thema).

    Nutze ihn aber auch gelegentlich rein visuell. Der verlangt nach einer Zwischenverlängerung am Okular.

    Mit solch einem Newton kann man schon gut Planeten beobachten. Da ist der erwähnte Tanz der Jupitermonde gut zu beobachten.

    Gruß und CS

    Mathias

    :alien: .


    | Refraktor FH 120/600 | Refraktor FH 120/1000 | Celestron C8 SC XLT 203/2000 | iOptron AZ Pro GoTo | EQ-6 R | ZWO ASI224 |

  • Nachtrag:


    schaut Euch mal diese Seite an.

    Dort könnt Ihr die Daten Eures Teleskop und dann verschiedener Okulare eingeben und damit ein ungefähres Gefühl dafür bekommen was, wie zu beobachten ist.


    Hier Jupiter 150/750 Newton mit 26mm Super Plössl 1,25"



    Hier mit Stellarium (Planetariumsprogramm) allerdings 24mm Hyperion mit 150/750 Newton. Bitte auch nur als Orientierung verstehen,

    Gruß und CS

    Mathias

    :alien: .


    | Refraktor FH 120/600 | Refraktor FH 120/1000 | Celestron C8 SC XLT 203/2000 | iOptron AZ Pro GoTo | EQ-6 R | ZWO ASI224 |

  • Servus Christian & Moritz,


    mit welchem Okular (Brennweite?) habt ihr das versucht? War das Teleskop halbwegs ausgekühlt und von welchem Standort aus? Draußen im Garten oder durch ein Fenster?



    Auf dem Bild ist der Okularauszug zu sehen, ist das mit dem Pfeil markierte runde Teil am Auszug oder fehlt das? Für visuelle Nutzung muss diese runde Verlängerung eingeschraubt sein, sonst kommt man nicht in den Fokus. Das Bild zeigt zwar den OAZ an einem Refraktor, aber das gilt auch für einen Newton, wobei am Newton das Okular dann direkt in den OAZ eingesteckt wird und nicht wie abgebildet in einen Zentispiegel


    Gruß Stefan

  • Guten Morgen,


    von welchem Teleskop und welchem Okular ist denn die Rede?


    Hätte man das nicht schon lange bemerken müssen, wenn man eine Verlängerung benötigt wird? Dann dürfte doch noch nie etwas mit diesem Okular zu sehen gewesen sein, oder nicht?


    Ich hatte auch schon ein Skywatcher 150/750, und ich habe zwischen 5mm und 25mm bei 1,25" nie eine Verängerung gebraucht. Der Focus war immer spätestens in der Mitte der Verstellmöglichkeit am OAZ erreicht. Nur beim 32mm 2" musste ich eine dazwischenstecken, aber dafür musste auch vorher der 1,25" Adapter runter.


    Gruß Gerrit



    Edit: Zu Weihnachten gegönnt heißt, ihr habt es jetzt schon benutzt und wir reden vom neuen Teleskop? Entschuldigt, dann hätte ich es nicht verstanden. So würde ich den Vorrednern zustimmen und eine fehlende Verlängerung vermuten.


    So gehts schneller

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  • Hallo Vater und Sohn.


    Ist toll, dass ihr ein gemeinsames Hobby habt. Ich muss (gehöre schon zu den reiferen Weinen ^^) mit meinem Sohn Fußball spielen um etwas gemeinsam zu machen. Durchs Teleskop schaut er sehr selten.


    Ich hatte beim ersten Teleskop auch Schwierigkeiten, siehe hier.



    Ich rate euch es erstmals am Tag bei einem entfernten Objekt (Kirchturm, Berg, Hochspannungsmast, was auch immer) zu versuchen. Dann wisst ihr auch, wo bei welchem Okular ungefähr der Fokus liegt.


    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • ... und wenn wieder nur Matschfleck zu sehen ist, guggen welche optische Fläche beschlagen ist. Vielleicht ist das das einzige Problem .... *malvermut*


    Wie Günther ja gerade schrieb, am Tag mal die grundsätzliche Funktion an einem entfernten Objekt testen und üben.


    Gruß

    Stephan

  • Vielen Dank für die Antworten & Hilfestellungen


    Sind gerade trotz schlechtem Wetter nochmal raus und haben es an einer Kirchturmspitze ausprobiert. Um es scharf gestellt zu bekommen, mussten wir das Okular (26mm) etwas vom Anschlag heraus nehmen und dann befestigen. Dann aber konnten wir jede Kralle vom Wetterhahn erkennen :)

    Es macht wirklich Sinn im hellen die ein oder andere "Trockenübung" zu machen.


    Vielleicht finden wir hier übers Forum ja gleichgesinnte aus dem Raum Ruhrgebiet, die uns auch in der Praxis etwas unter die Arme greifen würden....


    So, jetzt wird erstmal eine Verlängerung am 3Drucker erstellt.


    Über weitere Anfängerhinweise und Tipps sind wir immer dankbar!


    VG

  • Also wenn das Teleskop neu und zusammen mit Okularen gekauft wurde, also als Komplettpaket, dann müßte eine Verlängerung dabei gewesen sein, sofern der Hersteller dies als notwendig ansieht.

    Wenn nicht, ist es eher unwahrscheinlich, dass eine benötigt wird. Normalerweise achtet der Hersteller darauf.

    Bei Objekten, die Du am Himmel beobachtest, liegt der Fokus etwas tiefer im OAZ als tagsüber.


    Nun gut, Du weißt erst mal, das es grundsätzlich funktioniert...

    EQ6R-PRO | OMEGON PUSH+ | SW Allview | Unistellar eQuinox | Seestar S50 |  ASKAR FMA 135

    SW 200PDS/1000 | SVBONY 503 80/560 (448) | SkyMax 102/1300 MAK | TS 61EDPH II

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    METEORCAM (RPi4) (https://globalmeteornetwork.org/weblog/DE/index.html) DE000Q

  • Salve,


    die astronomisch gerechneten Optiken sind auf unendlichen Fokus gerechnet.

    Umso näher das terrestrische Objekt sich befindet umso weiter muß das Okular hinten aus dem Focuser raus um den Brennpunkt zu bekommen.

    Also bei solchen Test entweder wirklich weit entfernte Objekt einstellen oder wie du es schon selber herausgefunden hast hinten raus :)


    Am Stern sollte es aber eventuell scharf zu bekommen sein.

    Bei solchen Tests einfach am Stern testen ob Du das Ding im Übergang von Intra- und Extra-Focal scharf bekommst.

    Bedeutet das von Unscharf, dann Scharf und dann wieder in Unscharf focusiert wird. So kannst Du auch prima ermitteln wieviel Spielraum du im Fokusbereich hast.

    Wenn du es gar nicht scharf bekommst bau einen Turm zu Babel um zu ermitteln ob im Set eine Verlängerungshülse fehlt.


    Wenn der Stern aber beim obigen Test, also von Matsch zu Punkt und dann wieder Matsch nicht scharf fokussiert werden kann gibt es wieder viele Fehlerquellen.

    Justage, schlechtes Seeing, Okular ist Unterirdisch in seiner Qualität usw.


    Saluti Giovanni

    ich war der mit den großen Refraktoren zum Rolltor hin am Stand in Hattingen ...meinen extravaganten Bauchansatz verheimlich mal jetzt :D

  • Hallo,

    Gestern Abend lockerten die Wolken kurz auf und wir schwenkten Richtung Jupiter. Diesen fanden wir prompt durch das Sucherfernrohr und nach kurzem nachjustieren, tauchte auch ein weisser matschiger Fleck im Hauptteleskop auf. UND ER BLIEB UNSCHARF UND MATSCHIG. Egal was wir eingestellt haben, es blieb ein unfukussierter matschiger weisser Fleck.

    Es kann -auch- durchaus an der Wetterlage gelegen sein.

    Die Situationen kenne ich selbst auch, das Jupiter nicht scharfstellbar ist und im Okular, auch bei niedriger Vergrößerung ein matschiger weißer runder Fleck bleibt, während er in anderen Nächten mit dem selben Teleskop ruhig und scharf im Okular zu sehen ist.

    Ein Hinweis darauf, das Jupiter nicht gut zu sehen war, kann die Beobachtung durch Wolkenlücken sein. Die Luftunruhe kann in solchen Situationen so stark sein, das Jupiter nicht gut zu sehen ist.


    In den nächsten Tagen wird der Mond wieder gut zu sehen sein. An dem kann gut das scharfstellen eingeübt werden, meist ist der in der Beobachtung "unempfindlicher" als Jupiter mit seinen schwachen Kontrasten.


    Wie weiter oben schon geschrieben, sollten dem Teleskop alle Adapter beiliegen, damit in der astronomischen Beobachtung in den Fokus gekommen werden kann.


    Viele Grüße

    Gerd

    Beobachtung der Sonne im Weißlicht und der H-alpha Linie. Beobachtungen am Nachthimmel mit verschiedenen Teleskopen.

  • Hallo,

    Bei fast jeder Antwort müssen wir die vielen Fachausdrücke googlen. Daran sieht man, dass wir komplett am Anfang dieses tollen Hobby stehen.

    Dazu gibt es hier im Astrotreff einen guten Artikel:

    Basiswissen und Abkürzungen für Einsteiger. Bitte vorab lesen!


    Viele Grüße

    Gerd

    Beobachtung der Sonne im Weißlicht und der H-alpha Linie. Beobachtungen am Nachthimmel mit verschiedenen Teleskopen.

  • N'abend,


    ich möchte auch meine Vermutung in den Ring werfen: Es fehlt eine mitgelieferte Verlängerung. Frag mal bei dem Astronomie Shop wo Du es gekauft hast nach.


    Typischerweise sollte die Scharfstellung mit einem Plössl (ein solches ist ja das Bresser 26mm) +/- in der Mitte des Fokusweges liegen.

    So ist es jedenfalls bei mir am Skywatcher Newton (8") mit zugehörigem Verlängerungsadapter. Ohne den Adapter krieg ich es nicht scharf gestellt.


    Ich meine: da fehlt ein Liefer Teil...


    Grüße,

    Walter


    PS: habt ihr auch andere Okulare? Mit 26mm sind Planeten, auch Jupiter, ziemlich klein mit Brennweite 750mm.


    PPS: Die Kombi mit EXOS-2 finde ich gut! Eine stabile Sache...

  • Hallo ihr beiden,


    zur technischen Seite ist bereits vieles gesagt worden.


    Visuell ist es aber so, das bei den Planeten weniger Blende (ihr habt ein sehr lichtstarkes Gerät mit Blende 5 /F5) manchmal von Vorteil ist.

    Ich besitze einen F5, 8 Zoll Newton und habe mir vor kurzem einen F7, 90mm Refraktor gekauft, auch für Mond und Planeten. Ich war selbst total erstaunt, dass das Bild im kleinen Refraktor ruhiger und schärfer gezeigt wurde als in meinem großen Newton. Über Astrobiscuit auf youtube, bin ich auf dieses Phänomen gestoßen.


    Gerade bei Jupiter werden die Details bei zu viel Lichtleistung überstrahlt, dann helfen Filter weiter, z.b. ein einfacher Mondfilter bringt bei meinem 8 Zoll Newton schon Besserung. Und nicht zu viel Vergrößerung wählen, dass kann das Bild zusätzlich verschlechtern.


    Dann sind natürlich die Himmelsbedingungen sehr kritisch. Luftunruhe wird durch größere Öffnungen auch verstärkt was bei den Planeten stärker zum tragen kommt als zum Beispiel bei Sternhaufen. Das habe ich selbst gemerkt, als ich mehrere Tage hintereinander den Jupiter und Saturn beobachtet habe. Am 8 Zoll und am 90mm Refraktor. An einem Tag hatte ich eine matschige Scheibe, am anderen Tag konnte ich sauber die Wolkenbänder sehen.


    Dann ist es noch wichtig, dass die Planeten hoch am Himmel stehen, aber ich denke, das wisst ihr.


    Wenn technisch alles stimmt, solltet ihr aber gute Ergebnisse mit diesem Teleskop bekommen.


    Das sind natürlich alles Erfahrungen aus meiner Praxis. Was nicht heißt, dass alle zu 100% stimmt.

    Visuelles Beobachten ist auch ganz stark subjektiv.


    Hoffe trotzdem euch hilft es weiter. Nicht aufgeben ;)


    Viele Grüße

    Christian

  • Aber er schrieb was von "matschig" und gar gar keine Details. Für mich eine Beschreibung eines leicht bis mittel defokussierten Jupiters ...


    Ein Jupiter bei 750/26 (30x) ist mit einem 150mm Teleskop blendend hell, stimmt. Aber auch eine sehr scharfe Kugel. Seeing ist da noch überhaupt kein Thema.


    Ich beobachte den Jupiter mit 4" Öffnung am liebsten bei 140x. Nur als Hausadresse... Dann gibt es auch recht viele Details, wenn das Seeing mal stimmt.

    Weit über die zwei Hauptbänder hinaus. Mit 150mm geht schon sehr viel.


    Justage solten wir später besprechen. So daneben kann es nicht sein mit der Justage bei Neu Auslieferung. Auch nach Zustellweg.

    Eine Grundsatzkontrolle (einfacher Blick durchs OAZ ohne Okular am Tage gegen eine helle Fläche, kann Zimmerwand sein) sollte man jedoch machen.


    Nur zuerst würde ich das mit dem Zwischenring klären.


    CS,

    Walter

  • Vielen Dank für die Antworten & Hilfestellungen


    Sind gerade trotz schlechtem Wetter nochmal raus und haben es an einer Kirchturmspitze ausprobiert. Um es scharf gestellt zu bekommen, mussten wir das Okular (26mm) etwas vom Anschlag heraus nehmen und dann befestigen. Dann aber konnten wir jede Kralle vom Wetterhahn erkennen :)

    Es macht wirklich Sinn im hellen die ein oder andere "Trockenübung" zu machen.

    Hallo Vater & Sohn.

    Ist ja schon mal was. Lasst es uns bitte wissen, wenn ihr den nächsten Versuch am Jupiter durchgeführt habt :astonished_face: und lasst euch nicht verwirren :confounded_face:.

    Viel Erfolg und noch ein Spruch den mein Großvater gerne angewandt hat.

    Probiern geht über Studiern :nerd_face:.


    Hab noch was vergessen. Wenn beim Fokussieren, dass zu beobachtende Objekt (in diesem Fall der Jupiter) am kleinsten ist seid ihr im Fokus. Sagen wir, ihr dreht den OAZ (Okularauszug) nach außen, dass Objekt wird kleiner und kleiner und dann wieder Größer, dann habt ihr überschossen, habt den OAZ zu weit nach außen gedreht. Somit wisst ihr aber, der Abstand stimmt, ihr kommt mit dem Justierweg des OAZ in den Fokus. Wenn jetzt das Objekt am kleinsten aber immer noch unscharf ist, liegt es nicht am Fokus, sondern was anderen. Qualität Okular, Qualität Teleskop, Qualität Seeing, Justage Reflektor, etc.


    Gutes Seeing

    Gruß

    Günther

  • Hallo Christian und Moritz,


    beim Bresser Newton mit Hexafoc-Auszug ist auf der Homepage von Bresser eine Distanzhülse (in montiertem Zustand) bei dem Teleskop mit abgebildet. Diese muss bei einem Neukauf auf jeden Fall dabei sein. Nachdem der Hexafoc beim Newton einen recht begrenzten Weg hat, muss man die Hülse je nach Okular rausschrauben oder drin lassen, um in den Fokus zu kommen. Die Hülse ist das runde Stück (ca. 35-50mm lang), das auf den 6-eckigen Okularauszug aufgeschraubt wird.


    Ich würde auf jeden Fall beim Verkäufer (Neukauf beim Händler?) nachfragen wegen der kostenlosen Nachlieferung der Hülse. Diese gehört zum Lieferumfang des Neugeräts.


    Die Hülsen gibt es bei Bresser in 2 verschiedenen Längen mit je 2 Gewinden, damit das gut hält (auf Seiten des Okularauszugs und auf der Seite des Okularhalters ). Ich würde mir nicht die Mühe machen, da am 3D-Drucker etwas zu basteln, das nachher vielleicht nicht optimal hält.


    CS

    Jürgen

  • beim Bresser Newton mit Hexafoc-Auszug ist auf der Homepage von Bresser eine Distanzhülse (in montiertem Zustand) bei dem Teleskop mit abgebildet. Diese muss bei einem Neukauf auf jeden Fall dabei sein. Nachdem der Hexafoc beim Newton einen recht begrenzten Weg hat, muss man die Hülse je nach Okular rausschrauben oder drin lassen, um in den Fokus zu kommen. Die Hülse ist das runde Stück (ca. 35-50mm lang), das auf den 6-eckigen Okularauszug aufgeschraubt wird.

    Das war ja mein Hinweis mit Bild in Beitrag RE: Hallo Zusammen. Vater & Sohn haben Fragen über Fragen Es gab hier schon einmal den Fall, dass eben diese Abstandshülse nicht am OAZ angebracht war und irgendwo im Beipack gelegen ist.


    Die Hülse ist für visuelle Nutzung nötig und muss nur rausgenommen werden, wenn man den Tubus für Fotografie mit einer DSRL nutzen will, die muss also nicht je nach Okular rein- oder rausgenommen werden.


    Gruß Stefan

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