Hilfe beim Teleskopkauf für Deep Sky

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  • Moin Leute,



    ich bin Jonas aus Berlin und totaler Astronomie Anfänger.

    Hab mich die letzten Tage schon etwas eingelesen und mir wahrscheinlich viel gefährliches Halbwissen angeeignet. Ich liebe es im Urlaub ohne Zelt zu biwakieren und unterm Sternenhimmel zu schlafen...mache eigentlich nur Trekkingreisen ohne Zelt. Daher kommt die Idee mir mal ein Teleskop zu kaufen.


    Ich wohne zwar in Berlin, aber unsere Familie hat ne Ferienwohnung in Mecklenburg-Vorpommern und dort soll auch das Teleskop hin. Laut Light Pollution Map Bortle Klasse 4 , bzw. ein paar Kilometer entfernt an einem Platz an dem ich dort auch immer mal wieder draußen übernachte Bortle Klasse 4. Rein subjektiv war ich immer begeistert von dem Sternenhimmel an der Stelle und konnte die Milchstraße nie besser erkennen...egal wo mich meine Trekkingreisen bisher hingeführt haben. Ist aber nur mein subjektives Empfinden.


    Nun bin ich auf der Suche nach einem Teleskop fürs visuelle Beobachten, dabei würden mich Deep Sky Objekte mehr reizen als Mond/Planeten. Hab mir schon Zeichnungen angesehen, dass Deep Sky nicht aussieht wie auf Fotos ist mir klar.

    Mein selbstgesetztes Budget beträgt 500€ fürs Teleskop(nur Teleskop und Okulare, Montierung nicht eingerechnet). Mein Plan bisher ein 150/750 Newton zu kaufen und 2-3 Okkulare. Hab schon gelesen, dass die mitgelieferten Okkulare meist nichts taugen.


    Als Montierung ist mein Plan mir eine Rockerbox selbst zu bauen. Da ich kaum Erfahrungen im Umgang mit Holz als Werkstoff habe, würde ich die Rockerbox lieber aus einen einem Carbon oder Carbon/Aramid Material in Sandwichbauweise herstellen. Spricht irgendwas dagegen? Konnte dazu nicht wirklich Informationen finden.


    Meine Fragen:

    Reicht ein 150/750 Newton für Deep Sky oder doch besser mehr Öffnung?

    Habt ihr konkrete Empfehlungen für Teleskope/Okulare? Auf was muss ich achten?

    Was spricht gegen eine Rockerbox aus Carbon/Aramid? (das es nicht ganz günstig wird ist mir klar)


    Hoffe ihr könnt mir Helfen und schonmal Danke,

    Jonas

  • Servus Jonas,


    und willkommen hier auf Astrotreff.


    Ein 150/750 Newton als Dobson ist etwas kurz von der Tubuslänge, da müsstest du die Rockerbox unnötig hochbauend auslegen. Etwas besser würde es mit einem 150/900 ausgehen, wobei der kürzere natürlich ein etwas größeres Blickfeld bietet.


    Zur Überlegung- die Rockerbos selbst zu bauen- das macht vom Preis her gesehen eigentlich keinen großen Sinn. Der Preis für den blanken Tubus im Vergleich zum Dobson ist fast identisch. Dazu fehlen beim Tubus die Anbauteile (Höhenlager), mit denen er in der Rockerox gelagert wird. Ein Selbstbau wird also mit ziemlicher Sicherheit teurer.

    Da ich kaum Erfahrungen im Umgang mit Holz als Werkstoff habe, würde ich die Rockerbox lieber aus einen einem Carbon oder Carbon/Aramid Material in Sandwichbauweise herstellen.

    Hm, wenn du Sandwichteile bauen kannst, dann solltest du auch die Konstruktion aus Holz hinbekommen. Die nötigen Teile im Baumarkt oder bei einem Schreiner zusägen lassen und miteinander verkleben/verschrauben. Leichtbau mit Carbon würde Sinn machen, wenn die Rockerbox häufig transportiert wird und damit leicht ausfallen soll.


    Bei 500€ Budget würde ich eher einen 200/1200 ins Auge fassen. Die Beipackokulare sind überwiegend brauchbar, bieten halt keine großen Eigengesichtsfelder wie die teureren weitwinkligen Okulare


    Gruß

    Stefan

  • Hallo Jonas,

    willkommen in der Welt der Verrückten. ;) :winking_face_with_tongue: :zany_face:


    Was mir bei deiner Beschreibung direkt in den Kopf kam:

    "Der sollte sich ein gutes Fernglas holen."

    Die werden leider sehr oft unterschätzt und sind das einfachste und schnellste in der Handhabung.

    Kleinere Ferngläser kann man in die Handnehmen, ab einem gewissen Gewicht ist ein Stativ oder so von vorteil.

    Ob du nun ein 80mm Achromaten oder ein 80mm Fernglas nutzt macht (abgesehen von Wechselokularen) keinen Unterschied.

    Eher siehst du besser mit dem Fernglas, da ja beide Augen ein "Teleskop" haben.

    Gerade wenn du draußen liegst ist das Fernglas ideal.

    Kurz zur Hand genommen und gucken!


    Wenn du aber auf jeden Fall ein Teleskop willst gilt der Spruch:

    Mehr Öffung ist nur mit mehr Öffnung zu verbessern.

    Bei einem dobson-montiertem Newton ist die Frage der Einblickhöhe und die besserst sich mit mehr Brennweite, da das Newton länger ist.

    Daher wird meist ein 200/1200er empfohlen als Dobson und für Deepsky würde ich auch eher zum 8" raten, aber da wirst du sicher bessere Tipps bekommen als meine.


    Zur Rockerbox/Dobsonmontierung:

    Du kannst die Box auch aus Nissin-Nudeln mit Harz machen, wenn es stabiel genug ist.

    Holz hat halt den Vorteil der einfachen Verarbeitung und des Preises und je nach Material dem Gewicht (was aber auch da nicht ohne ist).

    Es gibt Bauanleitungen, bei denen die Hohenräder aus Abwasserrohren gemacht werden usw..

    Das Material ist unwichtig, solange es stabil und feuchtigkeitsfest ist.

    Die Lagerung der Höhenräder und das horrizontale Lager (unten an der Box, für links-rechts) sollten nicht locker sein, aber geschmeidig und flüssig laufen.

    Das Ziel ist, dass sich beim Okularwechsel nichts verstellt, du aber gut "nach schubsen" kannst wenn das Objekt wandert.


    Ich hoffe es hilft dir, Sven

    Anfänger seit 2019

    EOS 70 D & DA

    EFs 18-135 USM; EFs 18-55 FST

    114/900er Fotoumbaunewton, 200/800er Newton

    CEM25P + Guidingcam und PHD2

    Meine Ergebnisse

  • Servus Jonas,


    gibt es einen Grund warum du die Rockerbox selbst herstellen möchtest?

    - Wegen dem Gewichtsvorteil von Karbon?

    - Kostenersparnis gegenüber dem Kauf?


    Wenn es eh ein Dobson werden soll und du neu im Hobby bist, dann würde ich ein gebrauchtes Gerät kaufen, da ist dann die Rockerbox schon dabei.


    Ich denke, dass dich der Selbstbau teurer kommt als der Kauf eines kompletten Dobsons. Den Spaß und den Lerneffekt am Bau und den Gewichtsvorteil hast du natürlich beim Selbstbau. Mit Karbon habe ich aber noch nicht gearbeitet...


    Da du schreibst, dass du hauptsächlich DS beobachten möchtest und weniger Planeten und Mond würde ich dir aber doch den 8" empfehlen. Der 6" geht natürlich auch, aber wenn du eh schon schwankst, dann ist für DS eine größere Öffnung "immer" besser.


    Für 500€ exkl. Okulare, Filter etc. gibt es auf dem Gebrauchtmarkt schon was Ordentliches und die Geräte sind teilweise wie neu, da der erste Anflug an Enthusiasmus schnell verflogen ist und dann die Geräte lange ungenutzt rum stehen, bis sie dann verkauft werden, wenn einem das Hobby dann doch keinen Spaß macht. Wenn du nicht überteuert und gebraucht einkaufst, bringst du dein Equipment auch nahe dem Einkaufspreis wieder los.


    Ich empfehle dir einen gebrauchten DOB, vernünftige Okulare und einen Markenfilter (O3 oder / und UHC).


    Schöne Grüße

    Markus

    Skywatcher FT 16" f4.4 :dizzy:

    ... immer für ein Tuningvorhaben zu begeistern

  • Hallo Jonas,

    willkommen in der Welt der Verrückten. ;) :winking_face_with_tongue: :zany_face:


    Was mir bei deiner Beschreibung direkt in den Kopf kam:

    "Der sollte sich ein gutes Fernglas holen."

    Hallo Jonas, hallo Sven,


    genau das hab ich mir auch gedacht....

    ... warum hab ich es nicht auch hin geschrieben....


    ...der liegt auf der Wiese und erfreut sich an der Milchstraße... Fernglas!!!


    Gruß

    Markus

  • Hi,


    Er schreibt aber auch was von Ferienhaus in Mäc Pom. Für mich eine klassische Dobson Geschichte. Gartenhaus, Garten, Visuell := Dobson.


    Jonas, bei Dobson Angeboten kannst Du kaum sparen. Die Rockerbox ist doch Herstellkostenmäßig nur ein Bruchteil des Gesamtsystems. Das ist ja die Essenz der Geschichte: das meiste Geld geht in den Spiegel.


    Rocker Boxen baut man selbst, wenn man konstruktiv mit den Kaufhauslösungen nicht zufrieden ist, da darf es dann auch insgesamt teurer werden. Bei Carbon sowieso. Und ich persönlich würde mich an Holz viel eher ran trauen als an Carbon und Epoxid Geschichten. Allein schon aus gesundheitlichen Gründen (Krebsgefahr).


    Also - wenn es nur nach Kosten geht, kauf einfach einen fertigen Dobson. Es gibt wohl zur Zeit massive Lieferprobleme. Leute warten bis 6 Monate auf Lieferung. APM hat aber offenbar ein paar auf Lager, siehe bei uns im Angebote Markt. Vielleicht haben auch ein paar andere Händler Einzelexemplare auf Lager. Bei 500 Euro würde ich 8" unbedingt empfehlen für Deep Sky visuell (oder 10" gebraucht). Da fängt der Spaß mit Galaxien gerade an.


    CS,

    Walter


    PS: Glückwunsch zum eigenen Feriendomizil in dunkler Umgebung in diesen Covid Zeiten :-)!

  • Hi Jonas,


    ohne größere Recherche, was für dein Ferienhaus gefunden.


    Noch ein paar vernünftige Okulare dran und den Tubus und den FS-Rand mit Velour ausgeklebt und schon hast du ein Bombenteil für DS.


    Soll natürlich nur exemplarisch das Preis / Leistungsverhältnis zeigen.


    CS Markus

    Skywatcher FT 16" f4.4 :dizzy:

    ... immer für ein Tuningvorhaben zu begeistern

  • Danke für die vielen Antworten nach so kurzer Zeit.


    Das ganze soll stationär in MCPomm bleiben, daher kam die Idee mit dem Dobson...Fernglas ist eh schon vorhanden, ist eher als Upgrade zum Fernglas gedacht. Unterwegs kommt nichtmal das Fernglas mit (da zählt jedes Gramm im Rucksack).


    Der Selbstbau der Rockerbox...tja sagen wir so...hab Lust wieder zu basteln und das Material ist grötenteils eh schon vorhanden. Plane auch keinen extremen Leichtbau, eher Hartschaum (Styrodur) in Form bringen und dann laminieren, ähnlich wie beim Bau von Surfbrettern. Bei so einer Konstruktion gibts zwar das Problem einer möglichen Delaminierung, ich geh aber wegen der geringen Belastungen nicht davon aus.

    Klar habt ihr Recht ne Kostenersparnis bringt der Selbstbau nicht. Nach den Antworten tendiere ich grad eher dazu mir doch n 200mm Dobson zu kaufen...dann ist es gleich einsatzbereit und ich kann nebenbei noch an einer eigenen Rockerbox arbeiten. Was für ne Brennweite würdet ihr denn Empfehlen? Und was sollte man für Okulare zum Einstieg kaufen?

  • Hi Jonas,


    ja am liebsten würde ich den 12" von Markus empfehlen. Aber das Ding will wohl abgeholt werden und von Berlin aus ... Aber 12" ist schon schön und für 500 ist das echt eine Opportunität, wenn man in Fahrreichweite wohnt.


    Brennweiten sind quasi gegeben bei Dobson. 8", dann 1200mm. 10" dann auch 1200mm. 12" dann 1500mm. Plus minus ein paar Zentimeter.


    Okulare ist ein wenig diffizil. Das würde ich getrennt behandeln. Okulare sind individuell. Unter anderem hängt es davon ab, ob Du eine Brille brauchst. Auf jeden Fall aber Weitwinkel ab 65 Grad, ideal 80 Grad, Luxus 100 Grad und mehr. Und eben sonstige persönliche Vorlieben (ausprobieren bei teleskoptreffen). Anfängern empfehlen wir oft welche im mittleren Preissegment, also 150-250 Euro. pro Okular! Aber zuerst muss das Teleskop stehen. Von dessen Brennweite und Öffnung hängt dann die Brennweitenauswahl bei den Okularen ab.


    Im Technik Bereich, aber auch Anfänger Bereich findest Du schopn mal ein paar Threads speziell zu Okularen. Auch oben angepinnt im Anfänger Bereich.


    CS,

    Walter


    PS: APM hat wohl nur noch einen 8" im Lager da (den 200C):

    https://www.apm-telescopes.de/…ste/dobson-teleskope.html

  • Brennweiten sind quasi gegeben bei Dobson. 8", dann 1200mm. 10" dann auch 1200mm. 12" dann 1500mm. Plus minus ein paar Zentimeter.

    Ja, wobei ich die 10"er von GSO/Galaxy bevorzugen würde, die kommen mit 1250mm Brnnweite und damit f/5 anstatt der schon recht schnelle f/4,7 der Skywatcher. Bei f/5 macht sich die Koma des Spiegels noch nicht ganz so deutlich bemerkbar wie bei f/4,7.

    ...dann ist es gleich einsatzbereit und ich kann nebenbei noch an einer eigenen Rockerbox arbeiten

    Das macht schon eher Sinn, dann hast du die Vorlage zur Verfügung und musst nicht erst alles neu erfinden. Und wenn schon Neubau, dann mach auch größere Höhenräder, das verhilft zu einem gefühlvolleren Nachführen und verbessert das Verhalten bezüglich Gleichgewicht beim Wechsel von leichten zu schweren Okularen.



    Gruß

    Stefan

  • Hi Jonas


    Naja, erstens ist Kolefaserverbund und Carbon etwas anderes.

    Zweitesns wird Sytrodur mit Faserverbund nur sehr steif wenn du eine sehr dicke Laminatschicht verwendest.

    Das wichtige bei der Rockerbox ist ja dass sie stabil ist.

    Ich bin gesurft über Jahre, die Bretter werden auch so gebaut, aus Gewichtsgründen und weil es "flexibel" ist.

    Das will man gerade bei der Montierung nicht. (Siehe das Bild der Rockerbox direkt über mir.)

    Wenn du z.B. Mit Carbonplatten von 8mm und mehr baust ja, aber mit laminiertem Schaumkörper .... :thinking_face:

    Eine Eigenkonstruktion ohne zu wissen, worauf es ankommt (was halt an Erfahrung fehlt) halte ich für mehr als riskannt und könnte Geldverbrennen sein.

    Wenn du bei den Thema Sternebeobachtung bleibst bekommst du genug zum basteln, mach dir darum keine Sorgen.

    Die Belastung wird auch gerne unterschätzt, z.B. Querkräfte bei Wind usw...

    Logo ein Surfbrett hat ganz andere Belastungen, aber da wird auch mit mehreren Lagen mit Computeroptimierten Faserferläufen gearbeitet

    und vor allem ist eine leichte Verwindung, z.B. an der Welle eher von Vorteil.

    Ich habe auch schon genug Fußabdrücke (wenn man mit dem Eigengewicht die Laminatfläche durchschlägt) gesehen...

    Ich würde sagen die Materialwahl ist bei der Rockerbox falsch, außer du weißt genau was wieso und warum.

    Aber ich will dich nicht abhalten, nur vor Geldverschwendung und Frust bewaren.


    Ich muss sagen, ich wundere mich :astonished_face: und denke du brauchst erstmal eine fertige Rockerbox, da kann man genug dran herum Tunen.


    Ich hoffe du findest etws für dich passendes, Sven

    Anfänger seit 2019

    EOS 70 D & DA

    EFs 18-135 USM; EFs 18-55 FST

    114/900er Fotoumbaunewton, 200/800er Newton

    CEM25P + Guidingcam und PHD2

    Meine Ergebnisse

  • Hi Sven,

    Kohlefaserverbundstoffe werden mit Carbongewebe werden üblich als CFK oder eben allgemein als "mit Carbon gebaut" bezeichnet.


    Und nicht die dicke Laminatschicht bringt Stabilität oder Steifigkeit, das erreicht man durch das Füllmaterial. Die Steifigkeit einer 8mm dicken Carbonplatte erreichst du locker durch 6-7mm dickes Füllmaterial und beidseitg 0,5-0,8mm dickes auflaminiertes Carbongeweben- nur das Sandwich ist dann erheblich leichter. Siehe Beispielbild- da liegen 16kg auf der dünnen Platte, Gewebestärke unter 1mm


  • Moin,

    Meine Fragen:

    Reicht ein 150/750 Newton für Deep Sky oder doch besser mehr Öffnung?

    reicht Dir ein Auto mit 60 PS oder müssen es mehr sein? Reicht Dir ein Mobiltelefon oder brauchst Du ein Wischtelefon? ;)

    Im Grunde müsstest Du einen 150er mit einem 200er vergleichen. Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit jemanden in Deiner Gegend zu kontaktieren.


    Gruß

    Ronald

  • Hallo Jonas,


    Aus vielen Urlauben in der Mecklenburger Seenplatte weiß ich, wie gut sich die Gegend für Amateurastronomie eignet.

    Bei einem Campingurlaub hab ich mal für die Mitcamper eine Himmelsführung gemacht, die einige Tage vorher im Rezeptionsbüro angekündigt war. Die Sternbilder musste ich schnell gegen Ende der Dämmerung erklären, danach hat man sie vor lauter Sternen nciht mehr gut erkannt.


    Als stationäres Gerät eignet sich alles von 150-300mm Öffnung, wobei letzteres als Volltubus schon extrem sperrig ist.

    Kauf dir einen gebrauchten 200/1200mm Dobson und 3 Okulare 30-35mm, 13-15mm und 5-7mm. Wenn Du bisher noch wenig handwerkliche Erfahrung hast, wäre ich mit dem Teleskoselbstbau etwas vorsichtig. Das kannst Du nach etwas Übung in Angriff nehmen und dem Besuch mehrerer Teleskoptreffen (sobald das endlich wieder geht). Wir Selbstbauer sind sehr hilfsbereit und auskunftsfreudig. Machen musst Du es aber letztlich selbst.

    Holz hat den Vorteil der einfachen Entsorgung und hält bei richtiger Pflege Jahrzehnte. Faserverstärktes Sandwich-Zeugs braucht es bei stationären Teleskopen definitiv nicht. Für Unterwegs ist das was Anderes, aber ein superleichtes Reiseteleskop selber zu bauen braucht sehr viel handwerkliche Erfahrung. Schau mal bei http://www.stathis-firstlight.de rein, das gibt dir eine gute Vorstellung von den Möglichkeiten, NACHDEM Du eine gewisse Zeit mit einem gekauften Teleskop beobachtet hast.


    Übrigens, auch mein erster Gedanke beim Durchlesen deines Eingangsbeitrags war: Der braucht auf jeden Fall ein gutes Fernglas!


    Gruß,

    Martin

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