• High,
    bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft haben Motorsägen, die nicht nachrüstbar sind Bestandsschutz. Laut Stihl sind die 041 und 051 nicht nachrüstbar (Gehäuse ist unterschiedlich). Meine 051 hat bereits elektronische Zündung, vor ca. 30 Jahren habe ich ihr ne neue Kurbelwelle, Zylinder Kolben und Oelpumpe spendiert. Und vor einigen Jahren habe ich ihr eine Kettenbremse und Kettenfangbolzen angebaut: den Seitendeckel mit Bremse gabs noch als Neuteil, der Handschutz ist gebraucht gekauft, von einer ausgeschlachteten 041 (mit Bremse) und für die Lagerung des Handschutzes habe ich einen zurechtgefrästen Aluklotz ans Gehäuse geklebt.
    Eine 041 haben wir auch - als Motorsense ;)
    Freie Sicht für kleine Sternekucker!
    Christoph

  • High,

    beim basteln an Fernrohren und Montierungen benötigt man ja immer wieder mal Schrauben, die sich werkzeuglos bedienen lassen. Klar der Normalienhandel bieted manigfaltige Lösungen. Häufig kann man sich auch mit Flügelmuttern helfen. Seltener erhältliche Flügelschrauben lassen sich auch einfach herstellen, indem man eine Flügelmutter mit endfester Schraubensicherung an ein entsprechendes Stück Gewindestange klebt. Oder man löted ein Stückchen Blech in eine Zylinderschraube

    oder so


    Schrauben für Okularklemmungen kann man sich ebenfalls aus einer Zylinderschraube feilen


    Alternativ lohnt es sich die Klemmbretter älterer defekter Elektromotoren näher zu untersuchen. Nach zerklopfen des Kunstoffes kommen da bisweilen recht ansehnliche Schräubchen zum Vorschein:


    oder in grösser


    Selbst solch eine Knebelschraube

    ist mit Ständerbohrmaschine und Feile in wenigen Minuten hergestellt. Der Knebel besteht aus einer Sechskantschraube deren Kopf entsprechend rundgefeilt ist (während er sich in der Bohrmaschine dreht) , das andere Ende ist eine rundgefeilte Mutter.

    Der Kopf ist eine aufgeklebte Hutmutter, quer durchbohrt und rundgefeilt.


    Nur mal so als Anregung für eigene Ideen

    Christoph

  • High,

    donnerstags stehen wir auf dem Wochenmarkt


    Da mein Dreibein reichlich schwer und mittlerweile auch festgeschraubt ist habe ich mich mal dran gemacht ein Stativ zu bauen um mit dem Schiefspiegler wieder mobil zu sein:


    Der Boden wird einfach mittels Gurtspanner geklemmt


    Fehlt nur noch die Zwischenplatte für die Montierung und ein paar Kleinigkeiten- geben wir am 10.6. dem Wetter und der Seuche mal eine Chance ;)


    Christoph

  • High,

    noch ein paar Details:

    Zur waagerechten Justage sind in den Beinen Stahlbuchsen eingeklebt



    an den Kontermutter ist ein Konus angedreht


    so dass sie sich in der Fase der Buchse zentrieren und die Füsse nicht wackeln können


    Die Befestigung der Gurte


    Schlossschrauben haben häufig einen Schaft, der dünner ist als das Gewinde und somit in der Bohrung Spiel. Deshalb habe ich Sechskantschrauben genommen und eine Verdrehsicherung angeschweisst.


    Die Beine sind 1,4 m lang, haben oben einen Querschnitt von 90x62mm und sind ca 20° gespreizt. Das Stativ wiegt komplett 13Kg plus 2,7Kg die Ablageplatte.


    Christoph

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  • High,

    donnerstags stehen wir auf dem Wochenmarkt

    https://up.picr.de/41034543yk.jpg

    heute ist Donnerstag, das Wetter passte und das Ordnungsamt hatte sein Ok gegeben. So hat das Stativ heute seine Premiere mit Bravour überstanden.

    41396195by.jpg


    neben einer Kindergartengruppe und einer Grundschulklasse konnten wir einigen Marktbesuchern eine Freude machen. Einige Leute hatten in der Zeitung davon gelesen und sind sogar extra dafür nach Bad Sooden Allendorf gefahren ...

    Eine rundum gelungene Aktion.

    Christoph

  • High,

    vielleicht noch ein paar Anmerkungen zum Stativ:

    Zunächst ist mein Eindruck natürlich höchst subjektiv zumal ich keinen Vergleich habe ...

    Trotz der Höhe von gut 1,3m ist das Stativ "mordsstabil", man muss schon recht kräftig an die Beine klopfen um ein kurzzeitiges Zittern im Bild zu erzeugen. Mit komplett ca 17Kg ist es natürlich nicht wirklich ein Reisestativ, aber meine Montierung und das Fernrohr sind auch nicht gerade Leichtgewichte. Jedenfalls ist die ganze Kombination mobil und von mir alleine gut zu bewältigen (und so ganz jung bin ich ja nu auch nicht mehr ;) )

    Aus Steifigkeitsgründen habe ich möglichst wenig Verstellmöglichkeiten vorgesehen: An der Montierung ist die Polhöhe starr. Die Montierung kann zum Ausrichten lediglich gedreht werden. Die Polhöhe lässt sich ein wenig über die Stativfüsse einstellen. Für meinen Bedarf reicht es völlig das Stativ mit Kompass und Wasserwaage aufzustellen, wobei der Kompass wohl die grössere Ungenauigkeit bewirkt. Die Hutmuttern als "Fussspitzen" haben sich auf festen Grund bewährt. Kurzum wunschlos glücklich. ( und für normal habe ich ja eh mein altes nach und nach verstärktes fest montiertes Eisenstativ )

    Christoph

  • High,

    dies hier hat wenigstens ganz am Rande was mit Astronomie zu tuen:

    Kompassreparatur

    Aufgrund einer verhärteten und gerissenen Membran war der Kompass trocken gefallen und somit unbrauchbar.

    42255443xz.jpg


    vergleichbare Kompassse werden nicht mehr hergestellt, also ...

    42255438zx.jpg


    gefüllt und ohne Luftblase

    42255439re.jpg


    und wieder zusammen

    42255444ba.jpg


    Christoph

  • High,

    das Boot hat mein Vater gebaut. Da ihm der S-Jollenkreuzer zu klein war, hatte der Konstrukteur Heribert Streuer ihm einen 20er Jollenkreuzer als Knickspanter gezeichnet.



    40293429cx.jpg



    und jetzt warten wir, dass der Meeresspiegel steigt ;) ...


    Christoph

  • Schöner Backdecker! Geht bestimmt auch bei wenig Wind gut mit 850kg.

    Schön wenn so ein Schätzchen in der Famile bleiben kann, ich freu mich auch, daß mein Sohn meine selbst gebaute Archie15 weiter nutzt.

    Gruß, Jörg!

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