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whitecrane35
Mitglied im Astrotreff


53 Beiträge

Erstellt am: 15.09.2020 :  10:34:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Zusammen,

ich nutze ein Dobson 12" und mache damit in Kombination mit einer Systemkamersa (Vollformat) ganz brauchbare Planetenbilder . Jupiter z.B. mit 1/60 und ISO 80-100.

Leider sind die Planeten sehr klein aufgrund meiner Vollformatkamera. Daher habe ich mir eine gute 2fach Barlow Linse zugelegt. Was mir jedoch auffält ist, dass ich mit reinen BIldern wesentlich bessere Ergebnisse erziele als mit Videos und anschließendem Frame-Stacken. Klar, meine Kamera macht Bilder in sehr sehr hoher Auflösung. Das könnte ein Grund sein. Denn auch mit einer 2fach barlow sind die Planeten recht klein und bei einem Video wirkt es dann verpixelter aufgrund. Jedenfalls bekomme ich mit 5 einzelnen Frames/Bildern bessere Bilder als aus Videos. Daher kann ich nicht nachvollziehen, dass immer wieder von Planetenvideos und Stacken die Rede ist.

3D-Drucker-Experte ;)
Bislang 3D-gedrucktes Teleskop basierend auf Raspberry Pi und Raspi HQ Kameramodul.

Bearbeitet von: am:

DL4JM
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
98 Beiträge

Erstellt  am: 15.09.2020 :  11:42:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Whitecrane,

Die normalen Kameras produzieren stark komprimierte Videos und auch Stacken kann da die fehlenden Informationen nicht rekonstruieren.

Bei Planetenkameras wird jedes Bild mit voller Pixelzahl abgespeichert.

Gruß, Tim

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betz
Mitglied im Astrotreff


35 Beiträge

Erstellt  am: 15.09.2020 :  11:58:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo !
Deine Kamera wird wohl so zw.20 und 30 Megapixel haben, ein Video in Full HD hat ca. 2 Megapixel, deshalb ist ein Stack aus Einzelnen Bildern besser als einer aus einem Video.
Wenn hier von Planetenvideos die Rede ist, dann sind die mit Kameras mit sehr kleinen Sensoren (zumindest gegenüber Vollformat) gemacht und daher belegt der Planet auf diesem kleinen Sensor mehr Pixel aus auf dem großen Vollformatchip.
Viele Grüße
Wolfgang

Bearbeitet von: am:
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whitecrane35
Mitglied im Astrotreff


53 Beiträge

Erstellt  am: 16.09.2020 :  15:03:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo nochmal,

ich habe gestern endlich eine Raspberry Pi HQ Kamera testen können. Mit einer 2x Barlow ist der Jupiter aber so groß, dass maximal 30s Videos möglich sind. Der Fokus war auch nicht so toll, was aber daran liegen kann, dass ich keine Untersetzung am Okularauszug habe und darüber hinaus das Standard OAZ nachgibt und das Gewicht nicht richtig halten kann.

Planetenkameras wie die ASI 224MC haben eine ähnlichen Sensor, sind abe relativ teuer. Eine ZWO ASI178 hat eine etwas größeren Sensor, was bei einem 12" Dobson wohl eher zu gebrauchen wäre.

Immerhin kann ich meine Systemkamera aber gut für Objekte wie den orion Nebel nutzen. Aber es gibt auch einen Nachteil ohne Nachführung. Gestern habe ich einen OIII Filter genutzt. Damit kann ich einige Nebel gut erkennen- Beim Umstecken der Kamera verschiebt sich die Sicht. Gleichzeitig muss ich mit Kamera dann den Fokus finden. Da der OIII Filter aber die schwachen Sterne gut blockiert und diese auf der Kamera auch noch sehr klein erscheinen, ist es mir mit OIII Filter so gut wie garnicht möglich, überhaupt Sterne über die Kamera zu erkennen. Ich könnte zwar ohne Filter den FOkus für die Kamera suchen, beim Einschieben des OIII Filter verschiebt sich das Teleskop aber wieder und ich muss meinen Nebel neu suchen, den ich durch Live-View nicht erkennen kann. Habt ihr da ohne Nachführung ähnliche Erfahrungen?


3D-Drucker-Experte ;)
Bislang 3D-gedrucktes Teleskop basierend auf Raspberry Pi und Raspi HQ Kameramodul.

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