Statistik
Besucher jetzt online : 113
Benutzer registriert : 22547
Gesamtanzahl Postings : 1112462
Astroshop
Benutzername:
Passwort:
Passwort speichern
Passwort vergessen?

 Alle Foren
 Astronomie - die Beobachtungen, Bilder, Ereignisse
 Beobachterforum Deepsky interstellare Objekte
 Pferdekopfnebel visuell wirklich so schwierig?
 Neues Thema  Zum Thema antworten
 Druckversion
Vorherige Seite | Nächste Seite
Autor Vorheriges Thema Thema Nächstes Thema
Seite: von 5

Spica 44
Meister im Astrotreff


806 Beiträge

Erstellt  am: 24.11.2019 :  12:40:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Holger,
das habe ich schon gemerkt. War für mich irgendwie der Aufhänger versus Canis Iupus et al ohne
"Ansprechnamen" zu texten. Find ich halt im Hobbyforum sehr unpersönlich.
Viele Grüße
Marwin

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

eike68
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
98 Beiträge

Erstellt  am: 24.11.2019 :  15:22:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Canis lupus,

zu den Bedingungen und technischen Voraussetzungen wurde ja schon eine ganze Menge gesagt. Das persönliche Sehvermögen fand bisher kaum Beachtung. Ich zähle mich zu den Hobbyastronomen, die wohl von Haus aus nicht mit perfekten Sehorganen ausgestattet wurden.
(Bevor jetzt jemand schreibt, dass das Sehen ein Lernprozess ist, ja das ist mir nach gut 30 bis 35 Jahren astronomischer Beobachtung bekannt.)
Es gibt allerdings technische Möglichkeiten, das "schwache" Sehvermögen etwas zu verbessern.
Ich habe den Pferdekopfnebel zB. im Februar 2019 vom nördlichen Stadtrand aus (knapp 40.000 Einwohner) beobachtet. Zum Einsatz kam dabei ein Newtonteleskop 114/500 mit einem Nachtsichtgerät (Restlichtverstärker). Dieses NSG wurde direkt an ein TeleVue 55mm Okular mit H-alpha - Filter angesetzt.
Notiert hatte ich folgendes: "...fast ein Nebelkomplex; Flamnebel mit auffälliger „Y-förmiger“ Verzweigung; IC 434 ist als leicht sichtbare „Nebelkante“ (Nebelstreifen) erkennbar; B33 fällt als „dunkle Kerbe“ sofort auf..."
Mein Fazit: Mit dieser Technik ist der Pferdekopfnebel (selbst unter schlechten Bedingungen) sichtbar. Ohne den Einsatz meines Nachtsichtgerätes empfand ich es selbst in großen Geräten als sehr schwer.

cs eike

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Andreas72202
Meister im Astrotreff

Deutschland
464 Beiträge

Erstellt  am: 30.12.2019 :  01:43:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

ich bin gerade wieder nach Hause gekommen und habe vorhin ebenfalls das Pferdchen probiert. Habe ich schon öfters, mit 21" kann man bei passenden Bedingungen auch mit UHC-Filtern Erfolg haben. Heute war ich aber mit meinem 120er Bino unterwegs. Ohne Filter erwartungsgemäß nix, aber mit den (neuen) H-beta Filtern (Astronomik) ging es sowohl bei 28x, als auch bei 66x einwandfrei Natürlich war nicht mehr als ein dunkler Knubbel zu sehen, das aber eindeutig und direkt ständig. Wobei indirektes Sehen und Schwenken den Dunkelnebel noch besser hervor bringt.

Ich kann also Holgers Erfahrung bestätigen, dass 2x120 mm Öffnung genügen, um diese DeepSky-Herausforderung zu knacken

Viele Grüße
Andreas

***Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe***

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
10541 Beiträge

Erstellt  am: 30.12.2019 :  04:00:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Canis Lupus,
die SQM (mit Linse) funktionieren eigentlich ganz gut. Ich hab meinen schon mit mehreren anderen verglichen und die Abweichungen waren alle unterhalb von 0,1, meist sogar bei 0,05, wenn die Geräte ausgekühlt waren. Wichtig ist, dass man einen dunklen Fleck am Himmel wählt. Im Sommer nehm' ich immer das Pegasus-Viereck. Man kann aber auch einfach die Polargegend nehmen. Dann werden die Werte auch für einen selbst reproduzierbar. Die Milchstraße sollte man meiden. An wirklich dunklen Standorten misst man sonst nur, wie hell die ist.

Kalle - Alles wird gut !
Meine Okulardatenbank im Astrotreff: hier
Termine Teleskoptreffen gibt es hier

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Hico
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2167 Beiträge

Erstellt  am: 30.12.2019 :  16:06:19 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Hico's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

meine Zeichnung vom Gaul mit meiner 12" f/5 Lightbridge, TS SWM 20 Okular und Baader UHC-S Filter unter gutem mitteldeutschem Landhimmel, vor knapp 3 Jahren ...



Die richtige Bildschirmhelligkeit habt ihr, wenn der IC434 gerade so erkennbar ist.

Hilfreich war, dass es nicht meine erste Sichtung von B33 war. Die hatte ich ca. 1-2 Jahre zuvor mit 16" unter ebenfalls gutem Landhimmel, aber mit H-Beta-Filter.

Gruß und klaren Himmel
Heiko

www.heiko-schaut-ins-all.de

... aus des Weltalls Ferne, funken Radiosterne ... (Hütter,Schneider,Schult)

51°16`N 8°50`O

12" f/5 Meade Lightbridge Dobson, 8“ f/10 Meade LX50 SC, 6" f/5 Meade Newton auf LXD-75, 4,5" f/7,9 Newton auf mot. azimutaler Montierung, 4" f/4 Celestron Explora Scope Kugeldobson, 76/700 Bresser "Tchibo-Dobson", 70/700 SkyZebra Refraktor, 60/900 Bresser (Tasco) Refraktor, Coronado PST auf EQ-2, diverse FG von 7x35 bis 20x80 Triplet, EOS1000Da, EOS750D, ASI120MC

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Cleo
Altmeister im Astrotreff


1615 Beiträge

Erstellt  am: 31.12.2019 :  09:20:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,
Zitat:
Ich kann also Holgers Erfahrung bestätigen, dass 2x120 mm Öffnung genügen, um diese DeepSky-Herausforderung zu knacken
schön, dass ich Dich dazu motivieren konnte - das ist jetzt vielleicht nicht das Standardgerät für dieses Objekt, aber wenn man eh in der Gegend unterwegs ist, kann man ganz gut einen Blick darauf werfen, finde ich.
Zitat:
Natürlich war nicht mehr als ein dunkler Knubbel zu sehen, das aber eindeutig und direkt ständig.
Das hört sich noch nach jeder Menge Reserve für einäugige Beobachtung und/oder kleinere Öffnung an . Wie waren denn die Bedingungen bei Dir?

Viele Grüße und guten Rutsch, Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Andreas72202
Meister im Astrotreff

Deutschland
464 Beiträge

Erstellt  am: 31.12.2019 :  12:37:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Holger,

Zitat:
das ist jetzt vielleicht nicht das Standardgerät für dieses Objekt,


wieso meinst Du das? Ich teste immer auch mal gerne die Grenzen des jeweiligen Gerätes aus und gerade das 120er Bino ist für mich DAS Universalgerät schlechthin

Ich war oben im Nordschwarzwald auf ca. 900 m Höhe bei guter Transparenz, aber schlechtem Seeing. Die Grenzgröße wird so ca. 6,0 bis 6,5 mag gewesen sein. Ein Bortle 3-4-Himmel würde ich sagen. Aber wahnsinnig viel Reserve war da eigentlich nicht. Gerade soviel, dass man mit H-beta-Filtern auf der sicheren Seite war. Aber vielleicht traut sich jemand mit noch kleinerem Gerät an das Pferdchen?

Guten Rutsch und viele Grüße
Andreas


***Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe***

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Cleo
Altmeister im Astrotreff


1615 Beiträge

Erstellt  am: 31.12.2019 :  14:41:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,
Zitat:
Standardgerät...

ich meinte: nicht das, was üblicherweise für die Beobachtung des Pferdchens empfohlen wird... auch wenn es dafür erfahrungsgemäß sehr geeignet ist - wie auch für so manches andere, von daher stimme ich Dir bezüglich 120er Bino als Universalgerät voll zu .

Pferdchen mit kleinerer Optik wird zumindest für mich schwierig: das nächstkleinere wäre der 80er Refraktor mit maximal 2 mm Austrittspupille, oder das 8x42-Fernglas, das finde ich beides etwas sehr wagemutig...

Viele Grüße

Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

TGM
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1141 Beiträge

Erstellt  am: 13.01.2020 :  21:37:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Andreas72202

Hallo Holger,

Zitat:
das ist jetzt vielleicht nicht das Standardgerät für dieses Objekt,


wieso meinst Du das? Ich teste immer auch mal gerne die Grenzen des jeweiligen Gerätes aus und gerade das 120er Bino ist für mich DAS Universalgerät schlechthin

Ich war oben im Nordschwarzwald auf ca. 900 m Höhe bei guter Transparenz, aber schlechtem Seeing. Die Grenzgröße wird so ca. 6,0 bis 6,5 mag gewesen sein. Ein Bortle 3-4-Himmel würde ich sagen. Aber wahnsinnig viel Reserve war da eigentlich nicht. Gerade soviel, dass man mit H-beta-Filtern auf der sicheren Seite war. Aber vielleicht traut sich jemand mit noch kleinerem Gerät an das Pferdchen?

Guten Rutsch und viele Grüße
Andreas





Hallo Andreas, hallo Holger

ich finde die Sichtung von B33 mit einem 120 mm Bino und besonders unter den genannten Bedingunen sehr bemerkenswert, meinen Glückwunsch.

Ich hatte mit 2x160 mm auf La Palma, dort steht der Orion viel höher und es ist noch dunkler (21.6- 21.8 mag/arcsec^2) ziemliche Schwierigkeiten, auch mit H-Beta auf einem Auge und UHC auf dem anderen. Später gelang es dann sogar ohne Filter bei 60x, der Trick war mit orthoskopischen Okularen und von Süden her kommend, so dass Alnitak gar nicht erst ins Gesichtsfeld gelangt. Aber erst am dritten Tag ist mir die Sichtung nach mehreren Fehlschlägen gelungen.

Unter dem Strich, ich finde B33 ist schon sehr schwierig; in Brandenburg gibt es einige sehr dunkle Plätze (bis 21.5 mag/arcsec^2 im Winter) doch dort ist mir die Sichtung bisher nicht gelungen.

beste Grüße

Thomas


Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

C.Hay
Senior im Astrotreff


231 Beiträge

Erstellt  am: 14.01.2020 :  17:07:23 Uhr  Profil anzeigen  Besuche C.Hay's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Thomas,

Ich verfolge diese H-Beta-Debatte mit grossem Interesse, wollte aber bisher nicht beitragen, da ich den Pferdekopf noch nicht gesehen habe. Nun sprichst Du aber einen Aspekt an, zu dem ich Einiges an Erfahrung beitragen kann: Die gemischte Filterung am Fernglas.

Hier habe ich allerlei ausprobiert und kann berichten, dass es am Fernglas/Doppelteleskop eine Menge ausmacht, ob man 2mal den gleichen Schmalbandfilter nimmt oder ein Schmalband (ich meine damit H-Beta bzw OIII) plus UHC. Mit 2mal H-Beta wirst Du viel mehr und leichter sehen als mit H-Beta + UHC. Mehr Kontrast, und entspannteres Bild.

Ich habe meine Versuche mit Schmalband+UHC vor Kurzem eingestellt. Das Thema reitet mich freilich in allgemeiner Form weiter. Woran es nun geht, ist die Mischung von UHC-Typen am Fernglas: "normale" enge UHC plus das sehr weite Baader UHC-S, das mittelweite Astronomik UHC-E, und die mittelweiten und im Roten aufmachenden Lumicon Deep Sky und Televue Nebustar. Und dann die Mischungen unter den sehr weiten und mittelweiten. Die Kombinationsmöglichkeiten wachsen exponentiell mit jedem neuen Filtererwerb ... ein kleines Hobby im Hobby ist das geworden ...

Beste Grüße, Christopher


Freunde der Nacht - BAfK Beobachteratlas für Kurzentschlossene


Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Cleo
Altmeister im Astrotreff


1615 Beiträge

Erstellt  am: 14.01.2020 :  21:49:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christopher,

mit deinem Equipment bist Du ja bestens ausgerüstet, um die Sichtbarkeitsgrenze des Pferdekopfnebels nach unten mal auszuloten - Du musst Dir halt überlegen, wo Du einsteigen willst. Mit dem 80er Bino sehe ich jedenfalls gute Chancen.

Kannst ja beim DSM berichten... freu mich drauf!

Viele Grüße

Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

TGM
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1141 Beiträge

Erstellt  am: 14.01.2020 :  21:57:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christopher,

vielen Dank für deine Erklärungen, ich hatte leider als ich nach B33 Ausschau hielt nur einen H-ß Filter. Bis vor kurzem stand bei mir B33 gar nicht auf dem Zettel, dachte nach allem was ich gelesen hatte, dass man sehr viel mehr Öffnung benötigt. Der Aspekt, dass man mit der asymmetrische Kombination nicht so viel sieht ist für mich neu, das mag auch daran liegen, dass ich meist nicht so schwierige Objekte beobachte. Bisher hat mir die Kombination UHC und OIII z.B. beim Cirrus- oder Nordamerikanebel recht gut gefallen. Dann sieht man den Nebel gut und die Sterne werden nicht zu sehr abgedunkelt.

Auf jeden Fall werde ich jetzt einen zweiten H-beta Filter anschaffen und bin gespannt!

Ich hätte nicht gedacht, das rechts und links verschiedene UHC Filter einen großen Effekt haben. Momentan verwende ich DGM NPB Filter, die sollen sehr schmalbandig sein und im roten zusätzlich hohe Transmission besitzen. Wäre der Baader UHC-S eine interessante Ergänzung?

beste Grüße

Thomas

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Cleo
Altmeister im Astrotreff


1615 Beiträge

Erstellt  am: 14.01.2020 :  22:11:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Thomas,

schön, dass wir Dich motivieren konnten :-)
Ich verwende die gemischten Filter gelegentlich, um den Sterneindruck auf dem rechten und linken Auge anzugleichen - bei Objekten, die auch Sterne enthalten (Rosettennebel etc.), kommt vor das Auge mit dem größeren Astigmatismus (und den damit matschigeren Sternen bei 6 mm AP) der Filter mit der größeren Bandbreite. Für reine Nebelobjekte hat es eher wenig Sinn, da stimme ich Christopher zu.

Viele Grüße

Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Bearbeitet von: Cleo am: 14.01.2020 22:12:40 Uhr
Zum Anfang der Seite

j.gardavsky
Senior im Astrotreff

Deutschland
188 Beiträge

Erstellt  am: 14.01.2020 :  22:13:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

die H-Beta Filter von Astronomik sind "stackable". Die Lichtdurchlässigkeit geht zwar etwas zurück, aber die Bandbreite verkleinert sich von 12nm auf etwa 8nm, vielleicht auch weniger. Und die kleinere Bandbreite des Filters erhöht den Kontrast.
Ich habe den Pferdekopfnebel auch das erste mal gesehen, als ich zwei Astronomik H-Beta Filter zusammen schraubte.

Die andere Möglichkeit ist den Baader H-Beta CCD filter (8.5 nm Bandbreite) zu nehmen. Diesen Filter benutze ich auch.

LG
Jiri

JG
6" F/5 achro Sky-Watcher
Okulare: Baader, Docter, Leica, Pentax, Tele Vue, Zeiss, ...
Leica APO Televid 82mm
Ferngläser: Docter, Leica, Nikon Astroluxe, Swarovski,Zeiss, TS(BA8, FB)
Backyard in Erlanger Oberland


Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

C.Hay
Senior im Astrotreff


231 Beiträge

Erstellt  am: 16.01.2020 :  14:56:40 Uhr  Profil anzeigen  Besuche C.Hay's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Thomas, ja, ich kann es sehr empfehlen, die Baader UHC-S zumindest auszuprobieren. Ich hatte damit besonders bei solchen Dunkelnebeln Erfolg, deren Ränder durch Sternfelder definiert sind (im Gegensatz zum Pferdekopf, der durch einen Emissionsnebel abgegrenzt ist). Um solche Dunkelnebel gut zu sehen, ist es wichtig, dass die Sterndichte nicht zu sehr reduziert wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Sternfarben noch gut durchkommen, wenn die Sterne hell genug sind. Ich orientiere mich in Sternfeldern oft an den Farbigkeiten und schätze das daher sehr.

Holger, ja, Du sagst es sehr hellsichtig, dass die Einstiegsebene gut gewählt sein will, um die Sichtbarkeitsgrenze eines Nebels auszuloten. Dieser Thread spornt mich an, mit 80mm Fernglas den Pferdekopf anzugehen. Was mir aktuell fehlt, ist der Zugang zu hinreichend gutem Himmel. Vielleicht im nächsten Winter ...

Jiri, Deinen Hinweis mit der Stapelbarkeit der Filter finde ich sehr wertvoll.
In 2 Zoll am Doppelteleskop wird mir das zu kostspielig. Vier Filter! Aber an einem Teleskoptreffen mit ausgeliehenen Filtern einen Versuch wert. Oder eben die Baader mit 8,5 nm.
Deine Ideen in dieser Richtung sind sehr innovativ. Du schreibst an anderer Stelle, dass Du gelegentlich CCD-Blaufilter visuell verwendest. Für welche Objekte ist das von Vorteil?

Beste Grüße, Christopher


Freunde der Nacht - BAfK Beobachteratlas für Kurzentschlossene


Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite
Seite: von 5 Vorheriges Thema Thema Nächstes Thema  
Vorherige Seite | Nächste Seite
 Neues Thema  Zum Thema antworten
 Druckversion
Springe nach:
Astrotreff - Astronomie Treffpunkt © Astrotreff 2001 - 2020 Zum Anfang der Seite
Diese Seite wurde in 0.43 sec erzeugt. Snitz Forums 2000

Der Astrotreff bedankt sich für die Unterstützung von:



?