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 Fragen zu Seben 76/900 Reflektor
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Seite: von 2

Grodahn
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt am: 11.11.2019 :  00:31:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

ich konnte letzte Woche ein Seben 76/900 gegen ein Trinkgeld in der Nachbarschaft ergattern. Ich plane im Jannuar ein ordentliches Teleskop anzuschaffen und konnte bei den sternklaren Nächten im Moment einfach nicht an dem Seben vorbei gehen. Dafür bin ich zu ungeduldig.

Vorweg bitte: mir ist klar und war auch beim Kauf des Seben bewusst dass das kein gutes Gerät sein wird, meine Erwartungen waren und sind dem entsprechend!

Im Tubus wohnt eine Spinne, direkt auf dem Hauptspiegel. Der Träger des Hauptspiegel ist mit drei Schrauben im Tubus verschraubt, daneben liegen die Stellschrauben des Hauptspiegels. Kann ich den Hauptspiegel herausnehmen und wieder einsetzen ohne das eine Justierung des Haupspiegel unumgänglich wird?

Sehr Helle Objekte sind Unschärfer als dunklere Objekte bzw haben wenig Kontrast und einen "Heiligenschein". Deutlich zu sehen ist dass wenn man z.B. ein weißes Objekt bei Tageslicht anpielt um den Sucher einzustellen. Schau ich mir den Mond an scheint es so als könnte ich die Ränder problemlos kontrastreich scharf stellen, in der "Mitte" des Mondes ist aber alles grell und verwaschen. Ist das halt so weil die Optik schlecht ist oder könnte das ein korrigierbares Problem sein. Der Effekt ist mit allen Okularen ähnlich. Die Okulare habe ich gereinigt.

Wenn ich mit einem 20mm - Okular den Mond aus dem Bild laufen lasse entsteht kurz bevor der Mond dem Sichtbereich entschwindet ein zweites, helles Geisterbild am gegenüberliegenden Bildrand, ein am Rand schwach leuchtender Halbkreis. Ist das normal?

Wie erwartet ist das Seben eine reichlich wackelige Sache. Das Gegengewicht für den Tubus ist schwer genug das es recht genau auf Mitte der Gegengewichtsstange steht. Ich überlege meinen Großvater zu bitten mit ein Ausgleichsgewicht mit 2/3 des Gewichts drehen zu lassen und das einfach weiter auszufahren um das Gesamtgewicht zu reduzieren. Macht das Sinn? Also außer meinem Großvater eine Freude damit zu machen dass er mal wieder was zerspanen kann ;-)

Als 1.25" Zubehör habe ich H20, H12.5 ,H6 und SR4 als Okulare. Das H12.5 kann ich mit Brille nicht verwenden. Bei den H6 und SR4 muss ich das Auge schon auflegen, bekomm jedoch beim besten Willen kein halbwegs scharfes Mondbild zustande. Ich habe nicht vor mit ein Okularsatz zuzulegen, aber gibt es vielleicht "auf die Schnelle" eine Empfehlung für ein neues Okular das ich zusätzlich zu dem H20 verwenden könnte das noch mit Brille benutzbar ist? Sollte meine Tochter mal einen Blick durch das Teleskop werfen wollen wäre es gut wenn ich ihr das Bild scharf stellen könnte. Für mich alleine verzichte ich auf die Brille. Würde da so um den Dreh 10mm Sinn machen?

Viele Grüße,

Andre

Bearbeitet von: Grodahn am: 12.11.2019 18:53:42 Uhr

Stiekelstack
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1008 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2019 :  09:21:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin Andre,
das Gerät kenne ich nicht (habe mir jetzt aber mal Beschreibungen im Internet angesehen), aber wenn es Befestigungs- und Stellschrauben für den Hauptspiegel gibt, kannst Du ihn demontieren und wieder anbringen. Eine Justierung wird dann wohl erforderlich sein, aber das kann sowieso nicht schaden, da es ganz selten ist, dass solche Geräte werksseitig wirklich vernünftig justiert wurden und dass sie es nach dem Transport auch noch sind. Neben dem Hauptspiegel würde ich auch gleich den Fangspiegel mitjustieren. Anleitungen findest Du im Internet.
Die optischen Probleme könnten zum Teil mit einer nicht ordentlichen Justierung zusammenhängen, aber ich würde eine generell schlechte optische Qualität hier nicht ausschließen. Für 100 Euro sind eine vernünftige Herstellung, Qualitätssicherung und der Verkauf nicht zu machen. Der Durchmesser der Optik ist mit 76 mm ja auch sehr klein, gerade für ein Spiegelteleskop.
Geisterbilder können verschiedene Ursachen haben - hier würde ich mal darauf tippen, dass eine oder mehrere Flächen nicht oder nicht richtig geschwärzt sind. Vielleicht die Innenfläche der Hülse des 20-mm-Okulars?
Das Gegengewicht auf 2/3 des jetzigen Wertes zu reduzieren wird meiner Meinung nach nichts bringen. Der Unterschied ist zu gering. Deinem Opa fällt als Mechaniker sicherlich noch etwas besseres ein, um die Wackligkeit der Montierung zu verringern. Die Frage ist allerdings, ob sich bei dem Teil der Aufwand lohnt.
Du kannst die Okulare eigentlich ohne Brille verwenden, sofern Du keine starken Zylinderlinsen in deiner Brille hast ("Hornhautkrümmung", Astigmatismus), weil Du Kurz- und Weitsichtigkeit mit der Scharfstellung des Teleskops ausgleichen kannst. Dass man bei kurzbrennweitigen Okularen fast mit dem Auge "aufliegt", ist normal, vor allem bei Okularen, die keine Sonderbauweise haben. Bei 6 mm (4 mm) Brennweite hast Du bei Deinem Teleskop eine 150-fache (225-fache) Vergrößerung. Da Dein Teleskop eine Öffnung von 76 mm hat, ergibt sich nach einer Fausformel eine maximal in Ausnahmefällen sinnvolle Vergrößerung von 2*76 = 152. In Ausnahmefällen, das heißt bei bestimmten Objekten (z.B. Doppelsternen) und bei sehr guter Qualität der Optik. Die letzte Bedingung ist wohl eher nicht gegeben, sodass es kein Wunder ist, dass Du mit dem 6-mm-Okular und dem 4-mm-Okular kein vernünftiges Bild mehr siehst, vor allem beim Mond.
Wenn Du es irgendwie einrichten kannst, schau mal, ob Du nicht doch ein wenig mehr Geld investieren und Dir doch ein etwas besseres Gerät zulegen kannst. Dieses hier ist es meiner Ansicht nach nicht wert, dass man viel Zeit und noch weiteres Geld investiert.
Grüße
Karl


Bearbeitet von: Stiekelstack am: 11.11.2019 09:24:15 Uhr
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Grodahn
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2019 :  09:47:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Karl,

danke für deine Antwort! Wie gesagt, ein besseres Gerät soll her, aber das muss zusammengespart werden. Ich überlege ob ich mir ein neues Okular und Kollimationslaser dienlich auch mit einem besseren Teleskop weiter verwenden kann zulegen. Wenn ich denn wüsste was es wird.... ;)

Das mit der Hornhautverkrümmung ist ein guter Hinweis! Da hatte ich gar nicht dran gedacht :( Also mal mit Kontaktlinsen versuchen!

Danke!

Bearbeitet von: am:
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FrG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1899 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2019 :  12:22:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andre,

bei einem Spiegel mit F/11,8 kann man kaum was falsch machen. Da liefert auch ein Kugelspiegel bereits ein gutes Bild.
Hauptgründe für die maue Abbildung dürften die Justage und die Okulare sein. Ich hatte vor langer Zeit mal den kürzeren Bruder mit 76/700mm Spiegel. Das einzige einigermaßen brauchbare Okular war ein Kellner 20mm. Bei Deinem Scope sind lediglich Huygens-Okulare dabei, das SR4 würde ich zerlegen und es als Justierokular nutzen.
So kannst Du Dir zunächst einen Justierlaser sparen und das gesparte Geld in Okulare investieren, vielleicht einfach ein Zoomokular mit 7-21 oder 8-24mm. Die gibt es für vergleichsweise kleines Geld in der Bucht.

Gruß & CS Franjo

"Es ist besser seinen Mund zu halten und für einen Narren gehalten zu werden als den Mund aufzumachen
und alle Zweifel zu beseitigen."

Lisa Simpson


Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17293 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2019 :  12:47:07 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Andre,

die Beipackokulare sind aus der untersten Schublade, also das Einfachste, was man bekommen kann.

Das 4mm ist für das Teleskop unnütz, das 6mm liegt an der sinnvoll noch nutzbaren Grenze.

Was für dich nützlich wäre, ein Okular mit längerer Brennweite für mehr Übersicht und zum aufsuchen, das bringt dir auch ein helleres Abbild. Hier würde dir ein Okular Galaxy Plössl 32mm multicoated, 1,25", 50° das größtmögliche sichtbare Feld bringen.

Im Bereich hohe Vergrößerung das Okular Skywatcher Planetary UWA-58° 7mm

Für eine mittlere Vergrößerung- wenn es günstig sein soll das Okular Galaxy Plössl 12mm multicoated, 1,25", 50°, alternativ das Plössl 15mm. Bei diesen liegt der Augenabstand bei ca. 10mm. Etwas teurer mit größerem Eigengesichtsfeld und etwas mehr Augenabstand das Galaxy Erfle 15 mm Weitwinkelokular 1,25" Super View

Wird wohl jedes teurer sein als das ausgegebene "Taschengeld" für das Teleskop, aber mit den Okularen Typ Huygens wirst du auch nicht wirklich gute Beobachtungen machen können.
Zitat:
Das Gegengewicht für den Tubus ist schwer genug das es recht genau auf Mitte der Gegengewichtsstange steht. Ich überlege meinen Großvater zu bitten mit ein Ausgleichsgewicht mit 2/3 des Gewichts drehen zu lassen und das einfach weiter auszufahren um das Gesamtgewicht zu reduzieren
Noch ein Nachtrag dazu. Das Problem wackeln wird nicht durch das Gewicht erzeugt, das liegt einfach an dem etwas schwachen Aufbau der Montierung. Ein leichteres Gegengewicht weiter außen an der GG-Stange anbringen würde das Gegenteil deines erwünschten Zieles erreichen. Weiter außen sitzend erhöht es die Schwingungsneigung. Besser wäre als eher zusätzliches Gewicht, das dann näher am Montierungskopf sitzt und damit den Hebelarm verkürzt.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: stefan-h am: 11.11.2019 14:35:38 Uhr
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hanswerner
Meister im Astrotreff

Deutschland
747 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2019 :  14:00:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Servus Andre,

wie du schon bemerkt hast ist das Teleskop von minderer Qualität. Daher würde ich mir sehr genau überlegen ob ich weiteres Zubehör kaufen möchte. Das Geld wäre meines Erachtens sinvoller in ein besseres Telekop mit ausreichender Montierung angelegt. Vor allem in Hinblick auf die Steifheit und Tragfähigkeit der Montierung solltest du ein Augenmerk haben, der Aspekt wird m.M. zu oft unterschätzt.

Viele Grüße

Hanswerner

Bearbeitet von: am:
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Hico
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2099 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2019 :  14:24:08 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Hico's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Andre,

Zitat:
Original erstellt von: hanswerner

Vor allem in Hinblick auf die Steifheit und Tragfähigkeit der Montierung solltest du ein Augenmerk haben, der Aspekt wird m.M. zu oft unterschätzt.



dem kann ich nur zustimmen. Die Optik der Kugelspiegel 76/700 bzw. 76/900 ist oftmals garnicht sooo schlecht. Was aber ein gescheites Beobachten erschwert bzw. bei hohen Vergrößerungen gar ziemlich unmöglich macht, ist das wackelige “Gestell“/Montierung.

Wenn Dein Großvater auch mit Holz umgehen kann, dann könnte er Dir eine stabile sog. Rockerbox für den Tubus bauen, sodass aus dem wackeligen parallaktisch montierten Teleskop ein azimuthal gelagertes Dobson wird. Auf meiner Homepage habe ich das mal anhand eines 76/700 Tchibo-Torpedos dargestellt, den ich damals für meine Tochter umgebaut hatte.

Gruß und klaren Himmel
Heiko

P.S.: Noch was ... der 76/900 ist kein Refraktor (Linsenteleskop) sondern ein Reflektor (Spiegelteleskop).

www.heiko-schaut-ins-all.de

... aus des Weltalls Ferne, funken Radiosterne ... (Hütter,Schneider,Schult)

51°16`N 8°50`O

12" f/5 Meade Lightbridge Dobson, 8“ f/10 Meade LX50 SC, 6" f/5 Meade Newton auf LXD-75, 4,5" f/7,9 Newton auf mot. azimutaler Montierung, 4" f/4 Celestron Explora Scope Kugeldobson, 76/700 Bresser "Tchibo-Dobson", 70/700 SkyZebra Refraktor, 60/900 Bresser (Tasco) Refraktor, Coronado PST auf EQ-2, diverse FG von 7x35 bis 20x80 Triplet, EOS1000Da, EOS750D, ASI120MC

Bearbeitet von: Hico am: 11.11.2019 14:26:38 Uhr
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CloeterianusMaximus
deaktiviert

Deutschland
113 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2019 :  21:28:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Grüß´ Dich, Andre!

Aus Scheiße Gold machen, wie es dereinst diverse Alchemisten propagierten, funktioniert nachgewiesermaßen nicht...
Ergo sind die Tipps von Stefan und Heiko duchaus dienlich, Dir für die nächsten paar Jahre eine Menge Freude an deinem Teleskop zu garantieren!

All the best and CS...
Markus

Two Beer or not Two Beer... THIS is here the Question !

Bearbeitet von: am:
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optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1272 Beiträge

Erstellt  am: 12.11.2019 :  11:21:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin,

einfach benutzen. Bei dem geringen Öffnungsverhältnis kann nicht viel passieren. Da er quasi nix gekostet hat - was solls. Man kann extrem viel über Teleskope diskutieren oder sie benutzen. Letztes ist im vorliegenden Fall entschieden besser. Schaut mal was selbst die Fotografen mit den Minispiegelchen zaubern ...

CS
Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

Bearbeitet von: am:
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Grodahn
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt  am: 12.11.2019 :  20:39:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,
vorab ich danke euch dass ihr euch trotz des günstigen Gerätes so bemüht! Vorweg, ja das ist natürlich ein Reflektor. Da war ich beim tippen der Überschrift wohl in Gedanken ;) Ich hab den Titel mal korrigiert

Die Idee das Ding auf eine Rockerbox zu setzen finde ich gut, danke für die Bilder Hico!

Den Opa hab ich erstmal damit beschäftigt mir ein Justierokular zu drehen. Das SR4 dafür zu opfern hatte ich überlegt aber bekam es nicht ubers Herz.

Dass das Gewicht weiter nach außen zu verlegen und damit den Hebel zu verlängern wohl doch ungünstig sein könnte hatte ich fast befürchtet. Opa einfach ein kleines Zusatzgewicht drehen zu lassen kann ja nicht schaden.Wobei ich glaube dass die Feststellschraube für das Polhöhengelenk jetzt schon bis auf das letzte Gramm am Limit ist ;)

Ja, aus scheiße kann man kein Gold machen, aber damit Düngen und sich über das freuen was dann wächst. Mir macht es gerade Spass damit herum zu spielen, ich frei mich bolle dass ich es schaffe die EQ korrekt auszurichten und ich glaube es bestätigt mich einfach darin mir Zeit zu lassen und nächstes Jahr ein ordentliches Teleskop zuzulegen. Alleine dafür haben sich die 30€ gelohnt finde ich.Und ich denke ich werde dem Seben auch eines der empfohlenen Okulare verpassen, alleine um den Unterschied zu sehen.

Wie ist das eigentlich bei Zoomokularen, muss man diese nur einmal am Okularaustug scharf stellen und kann dann scharf herumzoomen oder muss man bei jeder Zoomveränderung am Auszug neu fokussieren?

Bearbeitet von: Grodahn am: 12.11.2019 20:41:27 Uhr
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Grodahn
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt  am: 12.11.2019 :  20:44:17 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ach, ganz vergessen! Einfach mal den lokalen Astroclub abzuschreiben ob mirmit einem.Kolimationslaser das Teleskop einstellen würde schafft sicher auch gute Kontakte

Bearbeitet von: am:
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Hico
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2099 Beiträge

Erstellt  am: 12.11.2019 :  21:39:49 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Hico's Homepage  Antwort mit Zitat
Hi Andre,

Zitat:
Original erstellt von: Grodahn

Die Idee das Ding auf eine Rockerbox zu setzen finde ich gut, danke für die Bilder Hico!


gern geschehen. Lohnt sich echt, wenn Du noch 'ne Weile mit dem kleinen Reflektor beobachten willst.

Zitat:
Original erstellt von: Grodahn

Den Opa hab ich erstmal damit beschäftigt mir ein Justierokular zu drehen. Das SR4 dafür zu opfern hatte ich überlegt aber bekam es nicht ubers Herz.


Da brauchst Du 0 Bedenken zu haben. Damit hätte das olle 4er noch einen praktischen Nutzen, weil a) das Okular sowieso schrottig ist und b) die 4mm selbst mit einem guten Okular an dem 76/900 eine viel zu hohe Vergrößerung bringen. Ich sehe so ca. 8mm als Maximum für das Scope an.

Zitat:
Original erstellt von: Grodahn

Ja, aus scheiße kann man kein Gold machen, aber damit Düngen und sich über das freuen was dann wächst. Mir macht es gerade Spass damit herum zu spielen, ich frei mich bolle dass ich es schaffe die EQ korrekt auszurichten und ich glaube es bestätigt mich einfach darin mir Zeit zu lassen und nächstes Jahr ein ordentliches Teleskop zuzulegen. Alleine dafür haben sich die 30€ gelohnt finde ich.


Na das klingt doch gut. Ich wünsche Dir jedenfalls einen guten Start damit.

Zitat:
Original erstellt von: Grodahn

Wie ist das eigentlich bei Zoomokularen, muss man diese nur einmal am Okularaustug scharf stellen und kann dann scharf herumzoomen oder muss man bei jeder Zoomveränderung am Auszug neu fokussieren?



Bei jeder Veränderung des Zooms musst Du auch nachfokussieren. Wenn es wirklich ein Zoomoku sein soll, dann schau mal nach 'nem gebrauchten Seben-Zoomokular. Das hat m.M. nach ein super Preis/Leistungsverhältnis. Prinzipiell sehe ich aber ein solches Zoomokular eher als Kompromisslösung, da solche günstigen Zoomokus ein paar Einbussen bezüglich scheinbarem Gesichtsfeld, Transmission und Reflexe bedeuten. Aber überbewerten muss man das vor allem für den Start ins Hobby auch nicht.

Bezüglich Justage mit Laser müsstest Du dem Hauptspiegel aber wahrscheinlich erstmal eine Mittenmarkierung verpassen, oder hat das Seben schon eine solche? Kann man ganz einfach mit einem selbstklebenden Lochverstärker machen.

Gruß und klaren Himmel
Heiko

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Bearbeitet von: Hico am: 12.11.2019 21:41:22 Uhr
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Hico
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2099 Beiträge

Erstellt  am: 12.11.2019 :  21:42:33 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Hico's Homepage  Antwort mit Zitat
... Sorry Doppelpost ...

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Bearbeitet von: Hico am: 12.11.2019 21:43:37 Uhr
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Grodahn
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt  am: 13.11.2019 :  09:47:12 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Guten Morgen Hico,

wie bekomme ich den Lochverstärker da exakt mittig drauf? Und muss er nachher wieder herunter oder stört er das Bild nicht?

Viele grüße!

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17293 Beiträge

Erstellt  am: 13.11.2019 :  11:30:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andre,
Zitat:
wie bekomme ich den Lochverstärker da exakt mittig drauf? Und muss er nachher wieder herunter oder stört er das Bild nicht?

Du wolltest ja eh den Spiegel aus dem Tubus nehmen, um der darin wohnenden Spinne eine Kündigung zuzustellen.

In dem Fall kannst du auch überprüfen, ob der Spiegel stärker verschmutzt ist. Falls ja, vorsichtig reinigen, dabei keines trocken mit irgendwelchen Tücher reiben. Mit Wasser kräftig abbrausen, darf ruhig mehr als nur handwarm sein. Sollten hartnäckige Schmutzreste verbleiben mit warmen Wasser und etwas Spüli länger einweichen, wieder abduschen.

Zuletzt mit destilliertem Wasser abspühlen, hocknat stellen und Wasser ablaufen lassen, letzte Tropfen kannst du mit der gefalteten Ecke eines saugfähigen Papiers (Küchenrolle, Tempo) absaugen/abtupfen. Möglichst nicht mit den Fingern auf die vrspiegelte Fläche tatschen, Fingerabdrücke lassen sich so nicht entfernen, dafür wäre dann reiner Alkohol (Isopropanol, reines Aceton, Wundbenzin etc) nötig.

Lochverstärker aufbringen- Ein Blatt Papier auf Größe des Spiegels zuschneiden, von den Ecken aus diagonal einen Stricch ziehen oder falten, um die Mitte festzulegen, dort ein Loch machen. Blatt Papier zentrisch auf den Spiegel legen und mittig durch das Loch mit Filzstift einen Punkt auf dem Spiegel anbringen.

Alternativ kannst du das Loch so groß schneiden, das du den Lochverstärkerring durch selbiges direkt auf den Spiegel aufkleben kannst.

Der Ring bleibt drauf, der stört nicht da er ja durch den Fangspiegel vorne im Tubus abgedeckt ist. Der mittige Bereich des Hauptspiegels liefert daher kein Licht.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
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Stathis
Forenautor im Astrotreff

Greece
4740 Beiträge

Erstellt  am: 13.11.2019 :  13:23:18 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stathis's Homepage  Antwort mit Zitat
Du braucht keinen Kollimatioslaser.
Genau so gut funtioniert bei dir auch die Justierung mittels transparenter Filmdose (suche unter diesen Stichworten meinen alten Beitrag). Die Mittenmarkierung brauchst du aber auch damit.
p.s. hier der direkte Link:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=11114

P.s.
An den mit den maximal dicken Klöten: Deine Fäkalsprache und die versteckten Seitenhiebe kannst du dir sparen.

Stathis
http://www.stathis-firstlight.de

Bearbeitet von: Stathis am: 15.11.2019 08:37:56 Uhr
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