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Evolve
Mitglied im Astrotreff


25 Beiträge

Erstellt am: 28.08.2019 :  22:02:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Mir geht im Moment gerade die Frage durch den Kopf, ob es einen Unterschied macht, wenn man Monochrom aufnimmt zwischen den beiden Bauarten.

Verbessert wird ja der unterschiedliche Fokus Punkt bei Apos. Aber bei Monochrom spielt das doch eh keinerlei eine rolle, weil man doch die unterschiedlichen Spektren eh einzeln aufnimmt und jeweils neu Fokussiert ?

Ist das so weit Richtig ?


Gruß Sebastian

Kamera: Canon 6D Mark2
Teleskop: Bresser Teleskop AC 152L/1200 Messier Hexafoc EXOS-2 GoTo
Kamera Objetiv: Canon EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM Objektiv und Canon Extender EF 2x III

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John23
Meister im Astrotreff


849 Beiträge

Erstellt  am: 28.08.2019 :  22:32:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Sebastian,

nein, das ist nicht richtig, jedenfalls nicht für rel. schnelle Öffnungen.
Die Farbdispersion ist innerhalb der Kanäle (spez. Blau) so groß, dass du schon mehrere Blaufilter benötigen würdest
(wenn es sie denn gäbe). Für Rot ist das Problem schwächer, aber im Prinzip genauso da.

Also bleibt nur Apo.

klare Grüße
John

ACF-8 "Carstens Nachtauge", Skywatcher FH 120/600 "Wundertüte", Astrokamera "Sponge-Bob" mit Russentonnen MTO-1000 und 3M-6A, 12 Zoll Selbstschliff

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Blechi
Senior im Astrotreff


128 Beiträge

Erstellt  am: 28.08.2019 :  23:17:15 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

zumindest mit Schmalbandfiltern geht es aber theoretisch. Ich hab es auch schonmal ausprobiert.

Dadurch dass man neu fokussiert ergeben sich aber etwas unterschiedliche Brennweiten was bedeutet das man eventuell die Bilder beim zusammenfügen skalieren muss.

Hier ist mein Bild: https://drive.google.com/file/d/111rRuM0ErAbfYXbJgblc2XfW_-vYcPWJ/view?usp=sharing

aufgenommen mit einem Skywatcher Achromat 80/400 , Ha/OIII-Bicolor. Ich bin zwar nicht ganz zufrieden, die Bedingungen waren schlecht und ich müsste es nochmal überarbeiten....aber war auch nur ein Testbild.

Gruß
Armin

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Evolve
Mitglied im Astrotreff


25 Beiträge

Erstellt  am: 29.08.2019 :  12:15:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ja hatte mir das wie Armin schon gedacht.
Ich war auch der Meinung das es automatisch skaliert wird beim stacken.

Gruß Sebastian

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Dsky-Tom
Meister im Astrotreff

Deutschland
515 Beiträge

Erstellt  am: 17.09.2019 :  15:39:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Sebastian !

Ich spielte auch schon mit genau dem selben Gedanken, meinen 120er FH für Schmalband zu nutzen.
Mein derzeitiges Setup ist der Skywatcher 120er FH mit 0,85x Reducer auf f/4.25.
Am OAZ hängt eine ASI1600 Mono mit Filterrad, was bestückt ist mit 7nm (Halpha/OIII/SII).
Ich war überrascht was dabei rauskam.

Muss mich aber noch in der EBV bezgl. Falschfarben / Hubblepalette noch einarbeiten.

Hier mal eine der ersten Testaufnahmen vom Rande des Ruhrgebiets.

http://www.astronomiefotos.de/albums/userpics/10014/IC1396_EBV_neu.jpg
http://www.astronomiefotos.de/albums/userpics/10014/Hubblepalette_NGC7000.jpg

Wie einige Kollegen schon erwähnten...kommt man bei der EBV nicht ums Skalieren herum.
Bei Halpha und SII ist die Fokustolleranz nicht so groß aber bei OIII muss der OAZ schon mehr bewegt werden.

Ich denke ich bleibe bei dem Setup, was die Hubblepalette angeht.
Dafür brauchts meiner Meinung nicht gerade ein APO, um brauchbare Falschfarben-Aufnahmen hinzubekommen.

Für LRGB Aufnahmen...keine Frage....da ist der APO klar im Vorteil.

Werde auf jeden Fall auf dem HTT genau dieses Setup nutzen um zu sehen, was da mit dem 120er machbar ist.
Werde nach dem HTT hier mal darüber berichten.

Soweit erst mal von meiner Seite.

CS

M.f.G.
Thomas

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hobbyknipser
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1049 Beiträge

Erstellt  am: 29.09.2019 :  18:18:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo, Kollegen,

was mit einem Achromaten fotografisch möglich ist, zeigt hier der Kollege Josef sehr schön:
https://www.sternwarte-au60.at/astrofotografie-mit-fh-refraktoren.html

Die Bilder waren früher scharf zu erkennen. Jetzt sind sie bei mir unscharf und ein Emblem ist immer zu sehen, komisch...

viele Grüße und wieder cs
Andreas

Black night is a long way from home (Deep Purple)

Bearbeitet von: hobbyknipser am: 29.09.2019 18:23:03 Uhr
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Evolve
Mitglied im Astrotreff


25 Beiträge

Erstellt  am: 04.10.2019 :  14:26:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
In Meinen Augen gelungene Bilder, Danke soweit

Gruß Sebastian

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optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1254 Beiträge

Erstellt  am: 04.10.2019 :  15:39:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

die Antwort liegt wie so oft in der Frage: Weder achro- noch apochromatisch, monochromatisch.

Heißt: Die Dispersion geht gegen Null, je mehr die Bandbreite des verwendeten Filters gegen 0 geht, d.h. nur noch eine Wellenlänge übrig bleibt.

In der Praxis: Bei Schmalbandfiltern spielt die Dispersion bei handelsüblichen Geräten keine Rolle mehr, bei Breitbandfiltern eine geringere. Ideal farbrein ist und bleibt nur der Apochromat nach der Abbeschen Definition, und zwar nahe dem Schnittpunkt der Dispersionskurven. Das ist im Bereich des sichtbaren Lichts üblicher Weise gegeben.

Das dürfte aber nur bei ansonsten sehr perfekten Aufnahmen ein Thema werden. Vgl. die wie ich finde gelungenen Bilder im Thread.

CS
Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

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Evolve
Mitglied im Astrotreff


25 Beiträge

Erstellt  am: 06.10.2019 :  22:37:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Dann kommt man automatisch zur Qual der Wahl.
Wie weit Richtung Null geht man.
35nm / 7nm / 3nm
Der Markt ist offen für alles.
Nur fehlt mir jeglicher Ansatz, wie sich das mit der Belichtungszeit verhält.
Wie viel Schärfe holt man raus zwischen größeren Band und kleineren 7nm sehen ja gut scharf aus bereits.
Sicherlich kann man da nur nach Gefühl gehen oder einfach alles kaufen aber wer hat schon das Geld dafür.
Es wäre schön, wenn da wer seine Erfahrungen teilt.

Gruß Sebastian

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Bearbeitet von: Evolve am: 06.10.2019 22:39:07 Uhr
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optikus64
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1254 Beiträge

Erstellt  am: 08.10.2019 :  16:10:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Sebastian,

was man auch bedenken muss, alles hat seine Grenze. Ein rel. einfaches Objektiv wird auch mit dem optimal schmalen Filter nicht besser als es ist, da wird es auch ein natürliches Limit geben. Dagegen wird der Preis der Filter he schmalbandiger um so höher. Wo das das Optimum ist, ist schwer abzuschätzen. Und ausprobieren teuer ...

CS
Jörg

... to boldly go where no man has gone before ...

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17198 Beiträge

Erstellt  am: 08.10.2019 :  16:21:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Sebastian,
Zitat:
Wie weit Richtung Null geht man.
35nm / 7nm / 3nm

Nur fehlt mir jeglicher Ansatz, wie sich das mit der Belichtungszeit verhält.
Überlege einfach mal, bei einem Weißlichtobjekt kann man sagen- die Wellenlänge des enthaltenen Lichts geht so grob über den Daumen von 420-660nm, also gesamt 240nm breit.

Bei einer Durchlassbreite von 35nm gelangen also nur noch rund 14% durch, bei 3nm nur noch etwa als 1,25%. Der Rest des eigentlich vorhandenen Nutzlichts fehlt und entsprechend länger musst du belichten.

Gruß
Stefan

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Evolve
Mitglied im Astrotreff


25 Beiträge

Erstellt  am: 08.10.2019 :  21:23:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Danke Stefan das abzuleiten von der Gesamtmenge ist schon mal ein guter Ansatz, um ein Verhältnis zu bekommen in Sachen Belichtungszeit. Das hilft schon mal sehr.

Gruß Sebastian

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